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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Stativ für unterwegs mit kleinen Einschränkungen
Manfrotto-typisch ist dieses Stativ sehr gut verarbeitet. Es kommt mit einer kleinen, geradezu saugend passenden schwarz-roten Tasche und einem Spezialschlüssel für die Schrauben.

Das Gewicht inkl. Tasche liegt bei gut 1500 Gramm und ist damit für unterwegs durchaus ok.

Verbaut ist ein Kugelkopf, der ordentlich und ohne Schleifen rund...
Vor 11 Monaten von Emigrator veröffentlicht

versus
188 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Stativ, seltsames Marketing
Da dieses Produkt relativ neu und offensichtlich polarisierend ist, schreibe ich meinen schlichten Praxisbericht etwas früher: Ich mache vorwiegend anspruchsvolle Dokumentar- und Reisefotografie; ich reise mit zwei Canon 6D Bodys plus drei Linsen im Handgepäck und einem einzigen Koffer. Stative – genau wie Blitze – benutze ich allenfalls für...
Vor 15 Monaten von Kaufrausch veröffentlicht


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188 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Stativ, seltsames Marketing, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Da dieses Produkt relativ neu und offensichtlich polarisierend ist, schreibe ich meinen schlichten Praxisbericht etwas früher: Ich mache vorwiegend anspruchsvolle Dokumentar- und Reisefotografie; ich reise mit zwei Canon 6D Bodys plus drei Linsen im Handgepäck und einem einzigen Koffer. Stative – genau wie Blitze – benutze ich allenfalls für seltene Spezialaufgaben oder wenn anders überhaupt kein Bild zu bekommen ist. Daheim benutze ich Manfrottos populäres 055XPROB – und dessen Vorläufer (damals noch "Multiblitz") aus den 80er Jahren.

Bei einem Projekt in Asien wurden letztens hunderte Reprofotos nötig, und ich hatte keine Lust, EUR 800 für ein Carbon-Gitzo zu verblasen, das unterwegs beschädigt, aus dem Gepäck geklaut oder vom deutschen Zoll kassiert wird. Also habe ich vor Ort in Japan ein außergewöhnlich günstiges Befree via Amazon bestellt:

Das Stativ ist wirklich unerhört kompakt, für ein Alustativ sehr leicht, sauber verarbeitet, und durchaus schick. Die Ausstattung mit zweifach variablem Schenkelanschlag und umkehrbarer Mittelsäule ist gut. Alle Klemmen arbeiten präzise, sicher und gleichmäßig; ein Inbus zur Justage liegt bei. Der kleine Kugelneiger hält eine 6D mit 24-70 mm 2.8 L und Kompaktblitz (knapp 2 kg) auch bei 90° Neigung sicher. Beim Transport findet der aufrechte Neiger Platz zwischen den geschlossenen Beinen, bei aufgesetzter Schnellwechselplatte ragt er, zur Seite geschwenkt, zwischen den Beinen hervor und braucht dann nur unwesentlich mehr Platz. Der Kopf ist nicht panoramafähig (separat schwenkbar). Eine robuste Gummimanschette erlaubt das freie Tragen des Stativs ohne erfrorene Finger. Das Ein- und Auspacken aus der dünn gepolsterten Transporttasche geschieht blitzschnell und fast ohne hinzusehen.

Wie steht das Ding nun? Ich würde sagen: bei nur drei genutzten Beinsegmenten und 93 cm Höhe steht es im Direktvergleich gefühlt so einwandfrei wie Manfrottos großes 055XPROB mit voller Beinlänge. Bei vier Segmenten und 121 cm Höhe ist es immer noch brauchbar. Indoor oder bei geringem Wind ist auch die Mittelsäule (üblicherweise tabu) mit etwas Sorgfalt und möglichst Spiegelvorauslösung verwendbar. Lediglich auf rutschigen Böden wird die geringere Steifigkeit der Beine – und deren größerer Spreizwinkel – deutlich spürbar. Die Mindesthöhe mit aufrechter Kamera ist übrigens 35 cm.

Ich hatte sehr viel Freude mit dem Befree: Einige hundert Vertikalrepros – flott erledigt. Indoor-Stillifes mit dem 135mm L – scharf. Landschaft mit 24-70mm L – sauber. Sensoji-Tempel, Tokyo, in tiefer Nacht – ebenfalls scharf (die letzten drei Beispiele bei Maximalhöhe und Windstille). Ein flüchtiger Vergleich im Kamera-Megastore in Akihabara ergab gleichfalls, dass das Ding deutlich solider dasteht als zahllose preiswertere Kompaktstative von Manfrotto und anderen. Als besonderen Praxisvorteil erlebte ich die beachtliche Handlichkeit des Stativs: bei nur 40 cm Packlänge incl. Kopf ist das Befree ein gutes Stück kürzer als die meisten Carbonreisestative. So kann man es selbst auf einem entspannten Abendbummel in der schmucken Tasche lässig mitführen, und es schlägt dann locker ein Profistativ, das im Hotel rumliegt.

Mein Urteil: Das Befree kann unter halbwegs günstigen Bedingungen mit bis zu mittelschweren Kameras in den meisten Fällen ein dickes Reportagestativ ersetzen und belohnt dann mit besonders hoher Mobilität und akzeptablem Preis. Falls Sie jedoch Brennweiten ab 200 mm oder Kameras über 2 kg auf Schulterhöhe nutzen wollen, falls akrobatische Makros mit extremen Arbeitspositionen oder Panoramen Ihr Ding sind, falls Sie über 1,90m groß sind, falls Sie auch unter schlechten Bedingungen keinen einzigen Schuss verpassen dürfen, oder falls Sie einfach nur regelmäßig mit Stativ arbeiten – dann wollen Sie vermutlich was größeres oder noch besseres. Falls Ihre Ausrüstung versichert ist, nehmen Sie vielleicht ein Gitzo 1542T, erschwinglichere Carbon- und Reisestative gibt's z. B. auch von Benro und Sirui.

In allen anderen Fällen ist das Befree eine saubere und sehr angenehme Sache. Weniger sauber ist Manfrottos um mindestens 5% geschönte Gewichtsangabe – auf meiner Küchenwaage wiegt das Stativ ohne Kameraplatte 1475g.

... [Nov. 2013] Aus aktuellem Anlass noch mehr zum Thema Sauberkeit: Experten schätzen, dass etwa ein Drittel der Amazon-Kundenbewertungen gefälscht sind. Bei diesem Produkt hier dürften es eher zwei Drittel sein. Die detaillierte Begründung finden sie in der Produktdiskussion unterhalb der Rezensionen. Lesen Sie insbesondere Höchstbewertungen kritisch! Informieren Sie sich über die bekannten Fälschungsmerkmale von Rezensionen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Stativ für unterwegs mit kleinen Einschränkungen, 7. Januar 2014
Von 
Emigrator "esse quam videri" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Manfrotto-typisch ist dieses Stativ sehr gut verarbeitet. Es kommt mit einer kleinen, geradezu saugend passenden schwarz-roten Tasche und einem Spezialschlüssel für die Schrauben.

Das Gewicht inkl. Tasche liegt bei gut 1500 Gramm und ist damit für unterwegs durchaus ok.

Verbaut ist ein Kugelkopf, der ordentlich und ohne Schleifen rund läuft und sich gut arretieren lässt. Eine Nikon D7000 mit Sigma 120-400 hält dieser Kopf locker aus.

Die Stativbeine lassen sich in zwei Winkeln ausstellen; einstellen lässt sich das jew. über einen Metall-Drehhebel am oberen Beinansatz.

Diese Beine haben jew. vier Segmente; die untersten sind recht dünn.
Die Mittelsäule lässt sich ausziehen und per Klemmschraube fixieren.

Voll ausgezogen erreicht das Objektiv eine Höhe von über 120 cm, ist dann aber etwas labil bei starkem Wind und dann natürlich vor allem bei langen Belichtungszeiten.

Ich bevorzuge, die untersten Beinsegmente eingefahren zu lassen und auch die Mittelsäule nicht auszufahren. So reduziert sich zwar die Höhe auf ca. 90 cm, aber die Stabilität gewinnt enorm!

Warum ziehe ich nun bei diesem Stativ einen Punkt ab?
- Die Beine haben ausschließlich feine Gummifüßchen; in dieser Preisklasse würde ich zusätzlich Stahlspitzen einsetzen wollen, um alle Geländeformen abdecken zu können.
- Die Handhabung zum vollständigen Zusammenlegen des Stativs ist relativ umständlich, da die Mittelsäule komplett ausgefahren werden muss und anschließend die Beine komplett umgeklappt werden müssen.
- Das Verstauen des zusammengeklappten Stativs in der mitgelieferten, extrem knapp bemessenen Tasche ist "fummelig"; mann muss den Kugelkopf in einem bestimmten Winkel zwischen die umgeklappten Beine bringen, dann funktioniert es.

Da ich das Stativ aber ohnehin ohne Tasche einfach außen am Fotorucksack befestige, hat das für mich keine große Bedeutung.

Fazit: Schönes, stabiles, kompaktes Stativ für unterwegs, das auch eine DSLR samt größerem Objektiv aushält.
Bei extremem Gelände und/oder sehr schwerer Ausrüstung ist es allerdings irgendwann überfordert.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes leichtes Reisestativ mit Einschränkungen, 8. Dezember 2013
Von 
Druss - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
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Also im Prinzip wurde in der Rezension von "Kaufrausch" schon alles zu den technischen Details des Stativs gesagt. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht dennoch im folgenden einige unprofessionelle Eindrücke aus der Sicht des nicht ambitionierten Hobbyfotografen.

Das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ kommt verpackt in einer recht kompakten Tasche (ca. 42x14 cm) mit Tragegurt daher. Die Tasche besteht aus einer robusten Nylonfaser, ist leicht gepolstert und wasserabweisend. Das Design ist (wie immer) Geschmacksache, ich für meinen Teil wäre ohne den signalroten Einsatz noch zufriedener gewesen.

Das Stativ selbst macht einen hervorragenden Eindruck. Sowohl optisch als auch haptisch überzeugt das Stativ. Die Alu-Teile sind in einem glänzenden Schwarz gehalten; dazu gibt es Schriftzüge und Schrauben in Silber sowie einige rote Farbtupfer. Alles wirkt sehr wertig.
Mit Hilfe der beiliegenden Anleitung ist das Stativ schnell aufgebaut. Die Schnellverschlüsse für die Beinauszüge arbeiten einwandfrei. Es gibt zwei vorgegebene Arretierungen für die Winkel der Standbeine. Darüber hinaus ist alles individuell verstellbar.
Das Ausziehen der Mittelsäule sollte man mit Augenmaß und Vorsicht zunächst probieren. Zwar wirkt das Stativ auch bei Vollauszug erfreulich stabil, doch irgendwann stößt das ganze logischerweise an seine physikalischen Grenzen. Schwergewichtige Teleobjektive benötigen sicherlich ein standfesteres Stativ.

Der Kugelkopf samt Arretierung gefällt mir sehr gut. Er lässt sich einfach und ruckelfrei positionieren und arretieren, Etwas fummelig finde ich die Befestigung der Schnellwechselplatte am Stativ. Dies hätte für mich etwas einfacher sein dürfen.
Für den beiliegenden Schlüssel zur Arretierung wäre eine kleine Unterbringungsmöglichkeit in der Transporttasche schön gewesen.
Für den aufgerufenen Preis, hätte ich eine kleine Libelle zur Ausrichtung erwartet.

Fazit: Insgesamt ein schönes und funktionales leichtes Reisestativ mit Einschränkungen bei der Stabilität. Wer schwergewichtige Objektive und Vollformatkameras sein eigen nennt, sollte jedoch nach Alternativen suchen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Systemkameras geeigneter, 11. Januar 2014
Von 
Kalle Wirsch "Ein Leben ohne Hund ist möglich... (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Reisestativ mit schmucker Tasche , klein und leicht gehalten mit ein paar kleinen Schattenseiten.

5 Sterne für :

- Das kompakte Packmaß und das geringe Gewicht
- Die gute Verarbeitung
- Der gute Kugelkopf der auch die 1,6 Kg der DSLR gut im Griff hat
- Der gummierte Tragegriff

3 Sterne für :

- etwas zu wenig Auszughöhe von 1,23m - 1,40m
- Nur Gummifüsse keine Spikes für den Outdooreinsatz
- Keine Libelle

2 Sterne für :

- Bei einer schwereren Kamera und vollem Auszug wird das Stativ sehr empfindlich gegenüber Schwingungen

Das Manfrotto dieses Stativ "Befree" nennt, ist dem geringen Gewicht und dem praktischem Packmaß gewidmet. Niemand hat Lust ein 5 Kg Stativ auf lange Wanderungen mitzunehmen. Mit diesem Stativ fühlt man sich frei es überall mit hin zu nehmen. Der kleine, simple Kugelkopf glänzt durch sehr gute Leistungen , super Verarbeitung und einfacher Bedienung. Bei dem Geammtpreisdarf man keinen Profi-Kugelkopf erwarten .Das Stativ wirkt fragil auf seinen dünnen Alu-Beinen , steht aber solide und fest , leider nur auf Gummifüßen unter denen sich keine Spikes für den Outdooreinsatz finden lassen. Eine Libelle zur Ausrichtung sucht man ebenfalls vergebens.

Die große DSLR mit mittelschwerem Objektiv wiegt etwa 1,6 Kg , der Kopf hält sie auch im 45 ° Winkel sicher fest . Bei voll ausgezogener Mittelsäule ist der Sucher der Kamera etwa auf 1,50 m , dann offenbart das Manfrotto aber seinen großen Schwachpunkt , die Kamera schwingt bei jeder Berührung . Schon das betätigen des Auslösers geht ohne wackeln fast nicht. Da hilft nur das Einfahren der Mittelsäule ,dann befindet sich der Sucher aber auf 1,30m und es wird ungemütlich.

Systemkameras finden aber einen guten Freund im Manfrotto , das geringe Gewicht der kleinen Kamera macht es nicht so anfällig für Schwingungen und der schwenkbare Monitor gleicht die etwas geringe Höhe aus ,so das man auch als größerer Fotograf im stehen arbeiten kann .

Wertiges Material , sehr gute Verarbeitung und ein stimmiges Gesamtbild runden das Stativ ab . Ein Wander/Reisestativ muss nunmal das Hauptaugenmerk auf das Gewicht legen, schade das die Stabilität darunter leidet , so gibt es 4 Sterne im Gesamten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zufrieden!, 13. August 2014
Von 
P. Stüber (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Habe das Stativ mit einer Nikon D7100 und einem 300er Nikkor im Einsatz. Ich gebe den anderen Bewertung zwar recht, dass gerade die letzte Auszugsstufe etwas dünn wirkt und das Stativ wacklig macht. ABER VORSICHT: Wacklig heißt nicht wackelig im klassischen Sinn! Ich habe das Stativ - voll ausgefahren - für Sternspurfotografie im Einsatz und habe keine Verwacklungen feststellen können!
Es kommt zwar nicht an mein Studiostativ ran, aber im Endeffekt muss man sich fragen, warum man sich dieses Stativ kaufen möchte: Es ist leicht, hat ein ultrakompaktes Packmaß, ist blitzschnell aufgebaut (!!!) und hat Manfrotto-typisch eine sehr komfortable Bedienungsweise. Für mich ist es DAS Stativ für (Flug-)Reisen, Mehrtageswanderungen und andere Outdooraktivitäten!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein - solide - praktisch!, 12. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nach dem ich einzelne Rezensionen schon vorab gelesen hatte, fürchtete ich schon fast, ein leichtes, wackeliges Dreibein zu erhalten. Das ist aber überhaupt nicht der Fall!

Das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree ist ein sehr gut verarbeitetes Stativ und gar nicht so viel leichter, als mein normal genutztes "großes". Einmal aufgestellt, steht es sicher auf seinen Gummifüßen und mit ausgezogener Mittelsäule erreicht es eine Höhe, die ganz praktikabel ist. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass dieses Stativ einen Kompromiss zwischen leichtem Transport und professionellem Stand bilden will und es ist klar, dass das nicht ohne Einschränkungen gehen kann, sonst hätten wir alle ein 12-teiliges Teleskop in der Hemdtasche.

Bei der Transportgröße ist es auf jeden Fall sehr gut gelungen. Zusammengeschobene 40 cm sind so lang wie eine Schlangengurke und auch der Umfang ist moderat, weil die Beine sehr kompakt gefaltet werden können. Die mitgelieferte, sportlich aussehende Umhängetasche ist auf Maß geschneidert und spannt schon etwas, wenn man die Befestigungsplatte drauflässt. Sie hat einen breiten, verstellbaren Riemen mit Schulterauflage, so wie ein richtiger Kameragurt und lässt sich bequem tragen.

Das Stativ besteht aus drei Beinen mit je drei ausziehbaren Elementen und einer Mittelsäule. Als Kopf, der abschraubbar ist, dient ein Kugelgelenk mit einer Feststellschraube, das eine Halterung für eine abnehmbare (und beigefügte) Befestigungsplatte trägt. Um die platzsparende Minigröße zu erreichen, kann man die Beine ganz nach oben klappen, als würde man einen Tintenfisch umstülpen, sodass die Mittelsäule und der Kopf darin eingeschlossen werden. Der Plattenträger ist speziell geformt, um die Füße eng anliegen zu lassen, darum stehen sie bei noch eingelegter Kameraplatte ein paar Millimeter weiter auseinander, was zu Fummelei beim Schließen der Tragetasche führen kann.

Die drei Beine stechen durch eine außergewöhnliche Gelenkkonstruktion hervor. Sie sind einseitig angeschraubt und tragen obendrauf einen in drei Positionen einrastenden Hebel. Dieser formt an der Gegenseite je nach Position verschiedene Nasen, die sich beim Auseinanderziehen der Beine an das Mittelteil drücken. So können zwei unterschiedliche Anstellwinkel eingerastet werden. In der dritten Stellung lassen sich die Beine beim Ziehen komplett umklappen. Die einzelnen Teleskopelemente werden mit den üblichen Klammern gehalten.

In der korrekten Position ausgerichtet, steht das Stativ fest und sicher auf seinen Gummifüßen, auch auf den logischerweise dünnen, innersten Elementen. Die Mittelstange läßt sich mit einer Kunststoff-Flügelschraube lösen und verstellen. Mit einer solchen wird auch die Kugel des Kopfteils gelöst und befestigt. Die Technik ist einfach aber wirkungsvoll. Die Konstruktion erlaubt es auch, bei leicht angezogener Schraube die Kamera zu positionieren und dann festzuzurren.

Ich habe das Stativ mit meiner Nex-6 + Teleobjektiv ausprobiert und es dann meinem netten Kollegen zur Verfügung gestellt, der eine massive Canon 60D inklusive Batteriepack und SIGMA-Zoomobjektiv sein eigen nennt. Ich dachte, das würde jetzt die Grenzen des Manfrotto Befree aufzeigen, doch der war völlig begeistert von diesem Gerät. Fester Stand, Kamera lässt sich auch noch im 90 Grad - Winkel kippen, Höhe akzeptabel.

Darum möchte ich hier vor allem deshalb die volle Sternzahl vergeben, auch wenn mich persönlich ein wenig störte, dass die Bedienung der Kamerahalterung etwas hakelig ist und ich es noch nicht ideal gelöst finde, dass man zum korrekten Auf- und Zuklappen diese drei Hebelchen in die richtige Richtung clipsen muss. Vielleicht bin ich da auch von anderen Stativkonstruktionen verwöhnt und ich denke, dass sogar ich mich da "einarbeiten" kann.

Als bequem zu transportierendes Stativ in sehr guter mechanischer Qualität ist es auf jeden Fall eine Empfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentliches Stativ, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Wer sein Nutzungsverhalten als Hobby Fotograf hinsichtlich eines Statives zu geringen Kosten und annehmbarer Qualität testen will ist mit dem Befree bestens bedient! Es ist klein, leicht und günstig!
Selbstverständlich reicht es nicht an die Kombination eines Soliden Reisestatives + Kugelkopf herran, kostet dementsprechend aber auch 200 € weniger! Wer für spitzenqualität nicht bereit ist 350 € zu Zahlen ist hier an einer guten Adresse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines und leichtes Reisestativ in gewohnter Manfrotto Qualität, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Erster Eindruck:

Ich habe mir das Stativ gekauft um es auf Reisen in den Rucksack zu stecken und werde es mit spiegellosen Systemkameras von Fuji verwenden. Das Packmass ist sehr klein und das geringe Gewicht ist auch toll. Die maximale Auszugshöhe finde ich für mich auch absolut ausreichend. Ich bin zwar mit 1,78m kein Riese aber ich kann ohne große Verrenkungen damit arbeiten. Das Stativ wir mit einer Manfrotto RC2 Schnellwechselplatte und einer praktischen Tasche mit Gurt geliefert. Die muss man bei vielen anderen Manfrotto Stativen normalerweise noch mal extra dazu kaufen. Mehr Zubehör brauche ich auch für das Stativ auch nicht.

Warum gerade dieses Stativ:

Ich verwende nun schon seit vielen Jahren Produkte von Manfrotto und habe deshalb trotz der günstigeren Konkurrenz aus China dieses Stativ ausgewählt, da ich mit billigen Kopien schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Man sollte sich aber im klaren sein das es sich hier um ein kleines und leichtes Reisestativ handelt. Mein 055 PROB von Manfrotto ist natürlich deutlich stabiler, aber ich habe keine Lust mehr es auf Reisen mitzuschleppen. Was nützt einem das beste Stativ wenn es zu Hause bleibt weil es zu schwer und unhandlich ist. Die Gitzo Traveller Stative aus dem gleichen Konzern waren mir dann doch etwas zu teuer und vom Packmass und dem Gewicht dann doch sehr ähnlich.

Handhabung:

Allerdings die die Handhabung etwas anders als bei den von mir gewohnten Manfrotto Stativen. Das muss nicht zwangsläufig negativ sein, aber ich erwähne die Punkte mal. Folgendes ist mir bisher aufgefallen.

- Man kann das Stativ im zusammengeklappten Zustand nicht mit der Kameraplatte des Kugelkopfs transportieren. Das Schnellwechselsystem ist so geschickt konstruiert, das es zwischen die zusammengeklappten Stativbeine passt. Allerdings nur ohne Kameraplatte. Die kann man zum Transport natürlich auch an die Kamera schrauben, aber ich verlege so was gerne und deshalb bewahre ich die Kameraplatte normalerweise am Stativ. Da es aber jede Menge Platz spart und der Kopf nicht irgendwo raushängt finde ich das insgesamt positiv.
- Das Schnellwechselsystem kann nicht vorgespannt werden. Man muss die Kamera mit der Kameraplatte aufsetzen und direkt festziehen. Die großen RC2 Schnellwechselsystem verfügen über eine Feder die sofort einrastet wenn die Kameraplatte richtig sitzt und die Kamera ist gesichert. Auch hier muss man zwar die Platte noch mal festspannen aber sicherer ist das trotzdem.
- Man muss jedes Stativbeine einmal manuell verriegeln nachdem man es umgeklappt hat. Das ist wohl dem Mechanismus geschuldet aber eine Feder die automatisch einrastet wenn man das Bein umklappt finde ich ehrlich gesagt praktischer und sicherer. Der Standardmodus ist außerdem in der Mitte was dazu führen kann das man den Hebel versehentlich zu weit dreht. Das führt dann dazu das man die Beine weiter ausklappen kann.
- Der Kugelkopf hat keine manuelle Friktionseinstellung, was ich persönlich nicht dramatisch finde. Bei großen und schweren Kameras macht das Sinn, aber hier brauche ich wirklich keine separate Friktionseinstellung.
- Der Kugelkopf hat nur eine Klemmschraube, die gleichzeitig die Kugel und die Drehfunktion blockiert. Ist für Panorama Bilder also nicht wirklich geeignet. Allerdings finde ich eine separate Panoramaplatte ohnehin viel hilfreicher weil man damit die ausgerichtete Kamera drehen kann.

Stabilität:

Die Stabilität kann ich im Moment noch nicht wirklich beurteilen aber bei kleinen spiegellosen Systemkameras sehe ich da absolut kein Problem. Allerdings ist mir für meine großen und schweren Vollformat DSLRs das Manfrotto 055 dann doch deutlich lieber. Man sollte allerdings nicht auf einen Kabelauslöser oder den Zeitauslöser verzichten. Aber das gilt für alle Stativaufnahmen mit längerer Belichtungszeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Reisestativ, 16. Januar 2014
Von 
Heinz-dieter Thommes "thomyo" (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Manfrotto ist ein gutes und kleines Reisestativ in mittlerer Preisklasse.
Positiv überrascht war ich vom Packmaß, was es wirklich sehr mobil macht und
so auch auf längeren Outdoorexpedition Sinn macht.
Das Gewicht ist erträglich, für ein Carbonstativ muss hier leider noch etwas
tiefer in den Geldbeutel gegriffen werden. Dafür ist es, wie bei Manfrotto
Fotostativen üblich, gut verarbeitet.
Der Kugelkopf ist meiner Meinung nach eher für leichte bis mittelschwere
Kameras ausgelegt. Ich selbst benutze eine Nikon D600 und hatte bisher keine
nennenswerten Probleme, allerdings würde ich viel mehr Gewicht nicht mit
ruhigen Gewissen weiterempfehlen.
Spikes und eine Libelle wären wünschenswert gewesen, aber für mich insgesamt
ein rundes Reisestativ zu einem fairen Preis, auf das ich nicht mehr verzichten
möchte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für unterwegs bei normalen Bedingungen, 2. Januar 2014
Von 
R. Beckmann - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das BeFree ist inzwischen mein zweites Stativ von Manfrotto und mit seiner Transportlänge von 40 cm bei 1,4 kg deutlich kleiner und leichtgewichtiger als sein großer Bruder.

Geliefert wird mit Tasche, Kugelkopf, Quickmontageplatte für die Kamera, Anleitung und Imbus für eventuelle Nachjustierungen.

Die drei Beine, welche aus je vier Segmenten bestehen, sind an die Grundplatte montiert und können in zwei Winkeln eingestellt werden. In der Mitte der Grundplatte ist eine in der Höhe verstellbare Stange montiert, auf die der Kugelkopf angebracht ist. Bei Bedarf lässt sich diese Stange samt Kopf auch umgekehrt verwenden, so dass auch Aufnahmen in Bodennähe möglich sind. Die Kamera wird auf die Quickmantageplatte geschraubt und lässt sich dann mittels Snapinmechanismus auf den Kugelkopf setzen. Hat man mehrere Kameras, können weitere Quickmontageplatten erworben werden. Ein schneller Kamerawechsel ist somit möglich.

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig. Die Bedienung geht einfach von der Hand. Im Vergleich zum Vorgänger geschieht das Lösen und Spannen der Ausziehelemente der Stativbeine nicht mehr per Schraubmechanismus, sondern mittels Schnellspannhebeln. Um Gewicht einzusparen, sind allerdings auch die Stativbeine nicht mehr so dick. Insbesondere beim jeweils untersten Beinelement fällt dies auf. Dadurch begründet ist natürlich auch, dass das Stativ etwas anfälliger für Erschütterungen ist.

Bauartbedingt hat der verwendete Kugelkopf Vor- und Nachteile. Ist er gelockert, lässt sich die Kamera in nahezu alle Richtungen justieren und dann mit nur einem Handgriff fixieren. Der Nachteil ergibt sich dann, wenn nun eine Nachkorrektur nur einer Richtung gewünscht wird, denn bei erneuter Lockerung besteht die Gefahr, auch alle anderen Parameter wieder zu verstellen.

Die Belastbarkeit gibt der Hersteller mit 4 kg an.

Zum Transport werden die Beine eingefahren und einfach nach oben geklappt, so das die Mittelstange mit Kugelkopf und ggf. der Quickmontageplatte zwischen ihnen verschwinden.

Insgesamt ein gutes Stativ für unterwegs mit den genannten kleinen Einschränkungen bezüglich der dünnen Beine unten und der Eigenarten des Kugelkopfes.
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Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ
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