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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht alle Republikaner sind merkwürdig
The Newsroom hat mich bekehrt. Zumindest etwas.

Meine Eingangshaltung: Jeff Daniels ist ein tapsiger Schönling, amerikanische Republikaner sind merkwürdig, Tagespolitik taugt nicht für Serienunterhaltung.
Als einen der ersten Sätze höre ich: Ronald Reagan war der letzte große Präsident. Fast hätte ich gleich wieder...
Vor 18 Monaten von Richard Blaine veröffentlicht

versus
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartigkeit von Nebensträngen getrübt
The Newsroom ist eine großartige Serie und glänzt in fast allen Aspekten der vorantreibenden Haupthandlung. Überzeugende Charaktere und differenzierte Auseinandersetzung mit den großen Themen der vergangenen Jahre. Aber was einem dann in den Nebensträngen vorgesetzt wird, ist dann leider das komplette Gegenteil! Egal ob Yeti fangende Nerds,...
Vor 13 Monaten von MOG Meyer veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartigkeit von Nebensträngen getrübt, 26. November 2013
The Newsroom ist eine großartige Serie und glänzt in fast allen Aspekten der vorantreibenden Haupthandlung. Überzeugende Charaktere und differenzierte Auseinandersetzung mit den großen Themen der vergangenen Jahre. Aber was einem dann in den Nebensträngen vorgesetzt wird, ist dann leider das komplette Gegenteil! Egal ob Yeti fangende Nerds, sozial unbeholfene Wirtschaftsjournalistin oder ganz schlimm die 4 Ecks Beziehung wie aus dem Lehrbuch - alles total hektisch und überzeichnet bis zur Unglaubwürdigkeit und noch viel weiter. Ich konnte mich des Gefühls nicht erwehren Aaron Sorkin hat nur die Haupthandlung geschrieben und ein paar Affen mit einem Comedy Setzkasten aus Teilen von Big Bang Theorie und Telenovelas den Rest.

Trotzdem möchte ich eine klare Kaufempfehlung abgeben. Die Serie und ihr intelligenter Umgang mit Themen wie der BP Ölkatastrophe, der Finanzkriese und auch der NSA ist das gelegentlich Augen verdrehen absolut wert. Einzig Folge 7 stellt einen bemerkenswerten Bruch dar. Die Folge setzt sich mit dem Tod Bin Ladens auseinader und wirft alles was man bis dahin an der Serie zu schätzen lernte für plumpen unintellektuellen Patriotismus über Bord. Keine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema, keine zwei Seiten und auch keine kritischen Fragen, wie etwa warum man einem unbewaffneten in seinem Schlafzimmer vor seiner Frau in den Kopf schießen muss um die westliche Welt zu retten. Aber zum einen ist der amerikanische Patiotismus im Rest der Welt ohnedies unverständlich und zum Glück setzt Folge 8 mit dem Niveau sofort wieder dort an wo 6 aufhörte.
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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht alle Republikaner sind merkwürdig, 8. Juni 2013
Von 
The Newsroom hat mich bekehrt. Zumindest etwas.

Meine Eingangshaltung: Jeff Daniels ist ein tapsiger Schönling, amerikanische Republikaner sind merkwürdig, Tagespolitik taugt nicht für Serienunterhaltung.
Als einen der ersten Sätze höre ich: Ronald Reagan war der letzte große Präsident. Fast hätte ich gleich wieder abgeschaltet.

Doch dann das: Einer prominenten Diskussionsrunde wird die Publikumsfrage gestellt, in einem Satz zu beantworten, warum die USA das großartigste Land der Welt sei. Die Teilnehmer anworten mit den üblichen Plattitüden (wegen der "Vielfalt und Möglichkeiten", der "Freiheit und Freiheit"). Nur der wegen seiner Harmlosigkeit sehr beliebte (republikanische) TV-Anchorman Will McAvoy (Jeff Daniels) windet sich (wegen der "New York Jets"), um dann den entgeisterten anwesenden Patrioten zu erwidern: "Es ist nicht das großartigste Land der Welt". So fängt The Newsroom an, und ich bin gebannt.

Der etwas bequem gewordene Nachrichtenmann lässt sich leicht widerwillig auf ein Abenteuer ein: Ehrliche Nachrichten mit Qualität, kein Boulevard, kein Schielen nach der Quote. Ein Newsroom muss mit Menschen und Meinungen gefüllt werden, viel Skepsis ist zu überwinden. Im Laufe der Staffel begegnen uns viele Vorgänge des Jahres 2010/11, so z. B. die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko (Deepwater Horizon) oder die Tötung von Bin Laden, noch einmal quasi in Echtzeit. Als roter Faden dient die Tea-Party, eben diese merkwürdigen Republikaner, die das Bild des konservativen Amerikas so prägen.

Natürlich menschelt es im Newsroom auch kräftig; es wird geflirtet, gezweifelt, gekämpft, gelacht und geweint - manchmal bis hart an die Grenze des Kitsches und allzu gutmenschig. Dennoch, the Newsroom bleibt spannend, unterhaltsam und hochaktuell. Gehobene (HBO-)Serienkost mit großartigen Dialogen, die mich lehrte, dass Jeff Daniels ein guter Schauspieler sein kann. Und dass es auch in Amerika Anhänger der Republikaner gibt, die so manche ihrer Parteifeunde für ziemlich merkwürdige Zeitgenossen halten.

* * * * *

Nachtrag Oktober 2014 (Auszug aus meiner Rezension zur zweiten Staffel):
Vor Staffel zwei habe ich mir an drei Abenden erneut die erste Staffel zugeführt. Und dieses Mal hatte sie mir noch besser gefallen und mich noch mehr beeindruckt als beim ersten Sehen. Ich verstehe durchaus die Kritiker, die The Newsroom gerne ernsthafter gehabt hätten, die "Soap-Elemente" bemängelten. Aber, was mir beim ersten Sehen nur punktuell aufgefallen war: Die erste Staffel ist eine Hommage an die klassische amerikanische Screwball-Comedy im Allgemeinen und an Frank Capra (It's a Wonderful Life, Meet John Doe) im Besonderen. Dass MacKenzie ihre Kindheit auf Hotelzimmern mit Capra-Filmen verbracht haben soll, wird konkret erwähnt, dauernd gestolpert wird nicht aus purer Albernheit. Und natürlich ist die Frau überlegen und der Mann schusselig. Dieses, gemischt mit der Aktualität, politischen Brisanz und eben auch Ernsthaftigkeit, macht die erste Staffel für mich zu etwas Besonderem. Kann sein, dass sie schnell altern wird, aber ich habe sie ja glücklicherweise rechtzeitig gesehen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine clevere, humorvolle Serie, 8. September 2013
"The Newsroom" ist eine der besten Serien, die ich seit langem gesehen habe. Sehr humorvolle Dialoge und interessante Charaktere. Hinzu kommt, dass die Serie durchaus Niveau hat. Ich konnte gar nicht aufhören mir die Folgen anzusehen. Politik und Medien mit viel Witz und wirklich interessant dargestellt. Einfach großartig! Ich kann jedem, mit einem gewissen Interesse an Politik empfehlen sich die Staffel zu kaufen. Es lohnt sich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 27. August 2013
"The Newsroom" hat mich total vom Hocker gehauen! Das hätte ich so gar nicht erwartet, ich dachte: Wie spannend kann so eine Nachrichtenserie schon sein? Tja, weit gefehlt... Schon die erste Folge ist spitze, als Jeff Daniels als beliebter Nachrichtenmann von einer Studentin gebeten wird, in "einer Minute oder kürzer" :) die Frage zu beantworten, weshalb Amerika das beste Land der Welt ist. Und nach einigem Hin- und Herwinden legt der bislang überangepasste Anchorman aber fulminant los - und lässt vehement vom Stapel, warum Amerika NICHT das beste Land der Welt ist... Da dachte ich nur: WOW! Diese Dialoge zu schreiben, da gehört schon einiges dazu, Respekt. Manchmal musste ich einfach nur laut loslachen, weil man einfach oft nicht mit dem rechnen kann, was da wieder als nächstes kommt. Toll. Ein bisschen überzogen wirkt manchmal das Zwischenmenschliche, das zwischen den absolut spannenden Newsroom-Aktivitäten abläuft, das schadet der Serie aber nicht. Ganz nebenbei lernt man noch eine Menge über Amerika und kann im wahrsten Sinne des Wortes ein bisschen hinter die Kulissen schauen - vor allem wenn man sich schon öfter mal über Amerikas (politische) Eigenheiten gewundert hat. Spannend und unterhaltsam! Ich freue mich schon auf die 2. Staffel.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschliffene Dialoge in nicht ganz gelungener Dramaturgie, 31. Juli 2013
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Box enthält auf 4 DVDs die 10 Folgen je 50 Minuten der ersten Staffel der HBO-Serie aus dem Jahr 2012. Als Extras gibt es ein paar Audiokommentare, Produktionsnotizen und -interviews und Deleted Scenes. Sprache ist Englisch mit englischen UT. Es ist sprachlich sehr anspruchsvoll, da sehr schnell gesprochen wird, in öfters längeren und vertrackten Sätzen und mit einem elaborierten Wortschatz und überdurschnittlich vielen Idiomatics. Autor und Prodzent ist Aaron Sorkin, der West Wing gemacht hatte.

Dem News-Anchor Will McAvoy (Jeff Daniels) eines fiktiven amerikanischen Kabelsenders ANC wird als neue ausführende Produzentin seine ehemalige Partnerin MacKenzie McHale (Emily Mortimer) aufgedrückt. Die hochgradig idealistische Journalistin bewegt den bisher sehr auf Quoten schauenden Will dazu, seine allabendliche einstündige Newssendung umzuorientieren. Sie soll sich auf ernsthafte Themen beschränken, hinter die Kulissen schauen, auf Fakten und Wahrheit beschränken und die Lügen und den Wahnsinn der aktuellen Politik im ideologisch gespaltenen Amerika bekämpfen, v.a. den auf Seiten der Tea Party innerhalb der republikanischen Partei. Abteilungsleiter Charlie unterstützt das Unternehmen, Unternehmenseigentümerin Leona (Jane Fonda) sieht es u.a. wegen fallender Quoten kritisch. Das Thema hinter Emily und Will ist jung und z.T. noch recht unerfahren. Wichtigste Protagonisten sind die eben noch Praktikanin gewesene Maggie, Produzent Jim (den Emily mitgebracht hat), die frisch engagierte Sloan (promovierte Ökonomin für Wirtschaftsthemen) und Produzent Don, der eigentlich zu einem anderen Team gewechselt ist, aber immer mal wieder aushilft.

Jede Folge hat ein in sich abgeschlossenes Thema, durch das die Entwicklung der Show und ihre Probleme thematisiert ist. Aufhänger ist immer eine reale Newssituation der letzten Jahre, etwas das BP Bohrloch im Golf von Mexico, die Ermordung Bin Ladens oder eher inneramerikanische Geschehnisse wie ein spektakuläre Mordprozess. Hineingewebt sind Probleme, die durch die Neuausrichtung geschehen, v.a. Unzufriedenheit auf Seite der Eigentümerin und Angriffe von Boulevardmagazinen auf Will. Ebenso laufen Liebesplots parallel, v.a. eine Vierecksbeziehung zwischen Maggie, Don, Jim und Lisa (Maggies Mitbewohnerin). Maggie und Don sind zusammen, Jim soll mit Lisa verkuppelt werden, aber am spürt, dass Jim eigentlich Maggie will. Ein bisschen steht auch immer die Frage im Raum, ob es zwischen Will und Emily wirklich endgültig vorbei ist.

Die Serie kann in vielem gefallen und imponiert mit typischen Aaron Sorkin-Stärken. Gleichzeitig überzeugt sie aber wegen einiger Schwächen auch nicht hunderprozentig:

Highlight sind Sprache und Dialoge. Die sind messerscharf, geistreich, intelligent, packend und oft sehr witzig. Das ist die ganz hohe Kunst. Es ist nicht ganz dieses Niveau, aber in mancher Hinsicht könnte man Aaron Sorkin als den Oscar Wilde des modernen TVs bezeichnen. Ebenso stark das Schauspiel und die Visualität, mit der die Schauspieler eingefangen werden. Alle spielen mit einer sehr hohen Präsenz, Präzision und Professionalität, je ihre Figuren und im Spiel miteinander. Die Interaktion zwischen den Akteuren und das Timing sind perfekt, und das obwohl oft in einem Affentempo agiert wird. Alleine das macht Freude zuzusehen. Kleines Manko nur die Figur der MacKenzie: Emily Mortimer spielt zum Herzerweichen das, was sie spielen soll, aber der Charakter ist für mich nicht überzeugend dargestellt. Sie ist zu sehr eine hippelige Enthusiasting, vertraumt und manchmal fast schon an naiv. Die hochprofessionelle Journalistin und Producerin, die die Sache im Griff hat, habe ich ihr nicht abgenommen.

Kamera und Licht sind auf hohem Niveau, wenngleich auch nicht die magischen Momente anderer HBO-Serien zu finden sind, sondern einfach 'nur' hochwertiges TV.

Auf der Negativseite steht v.a. das nicht überzeugende dramatische Gerüst. Der ganze Plot ist zu idealistisch angelegt. Ich finde, es war keine gute Idee, eine Sendung darzustellen, die von Anfang an auf der Seite der 'Guten' steht - auch wenn die Probleme, die daraus entstehen und dass immer die Wahrheit sagen und edel sein auch seine Schwierigkeiten mit sich bringt, durchaus thematisiert werden. Eine 'normalere' Newssendung, die sich mit der brennenden Frage auseinandersetzt, wie die Medien zum aktuellen aufgeladenen Klima in den USA beitragen, wäre interessanter gewesen. Der Vergleich zu 'West Wing' macht es deutlich: das war auch ein liberaler Wohlfühl-Gegenentwurf zum realen Präsidenten Bush junior. Aber gleichzeitig war es auch ein durch und durch realistisch wirkender Präsidentenapparat, der innerhalb der gegebenen Machtstrukturen operiert. "The Newsroom" wirkt ein bisschen zu sehr wie ein idealistisches Märchen.

Dazu passt dann auch die weitere Schwäche, dass die liberalen Welterklärungsreden innerhalb der Dialoge (so intelligent und zutreffend sie sind) oft zu lang werden (und auch weniger im Dialog hinterfragt werden als dies noch in West Wing der Fall war). Das wirkt manchmal wie kluge Reden, um die Handlung gebaut wird, und nicht wie Handlung, in die kluge Reden eingebaut werden.

Schließlich sind die Love-Stories nur bedingt gelungen. Einerseits sind sie in vielen Momenten wahnsinnig komisch gemacht und schauen tief und präzise in die Seele moderner verkorkster Single-Großstadt-Seelen. Andererseits wirkt manches aber dann auch wieder zu oberflächlich, v.a. weil es zu wenig Fortschritt und Bewegung gibt. Das ist klug und witzig, hängt aber erzählerisch und emotional von wenigen Szenen abgesehen in der Luft.

Fazit: Eine kluge, handwerklich hochwertig gemachte, moderne Serie. Die fünf Sterne sind sehr knappe fünf Sterne und man könnte auch vier gut vertreten. Den Ausschlag gab, dass in meinem Empfinden die sprachlichen Stärken ausreichend über die dramaturgischen Probleme hinweggetröstet haben. Man könnte sagen, wie einem Vortrag, in der das Thema und die Inhalte nicht immer ganz überzeugen können, man aber wegen des extrem redegewandten und charmanten Redners trotzdem zufrieden nach Hause geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Serie super-deutsche Tonspur unerträglich, 29. August 2014
Die Serie ist super, kritisieren muss ich an dieser Stelle die DVD, denn wie es scheinbar oft bei WARNER/HBO-Produktionen der Fall ist, wird die deutsche Tonspur viel zu langsam wiedergegeben. Das liegt wohl kaum an meinem DVD-Player.
Jetzt meine Frage: Ist nur mein Exemplar ein Fehlpressung, oder ist das normal? So was kann man sich noch bei billigen Spongebob-DVDs gefallen lassen, aber bei Game of Thrones oder eben The Newsroom hört der Spaß auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I am a Marine!, 18. September 2013
Mit meiner Rezension werde ich keine Preise gewinnen, aber ich fühle mich dennoch hingerissen kund zu tun, dass ich die Serie einfach großartig finde. Ich habe die zehn Folgen schon mehrfach gesehen und mich dabei immer königlich amüsiert. Man muss ja nicht alles so ernst nehmen, manche Charaktere sind eben etwas einseitig gezeichnet, weil sie nur eine bestimmte Funktion erfüllen sollen und so ist es auch mit manchen Storylines. Einzig die Fukushima-Folge fällt wirklich vom hohen Unterhaltungsniveau deutlich aber, aber das wird durch grandiose Momente in den anderen Folgen mehr als wett gemacht - allen voran Sam Waterstons Gorilla-Moment im Pilot: I am a Marine! Ich lache jedes Mal Tränen.
Ich frage mich allerdings, ob es letztes Jahr eine Bigfoot-Invasion in den USA gab: Newsroom, NCIS: LA, Castle u.a. hatten alle Bigfoot-Folgen!
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3.0 von 5 Sternen Ungewohnt kritisch, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Newsroom - Staffel 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
ist diese US-Serie mit eigenen Themen. Obwohl keine Schießereien ist diese Serie spannend mit aktuell politischen Themen umgesetzt. Was nervt sind die ganzen Beziehungs-Dramen innerhalb dieses relativ kleinen Team. Obwohl nur 20-30 Köpfe groß, hängen fünf oder mehr Leute in tragischen/hoffnungslosen Beziehungen zueinander. Zusätzlich ist es befremdlich, dass manche ihre Streitigkeiten lauthals vor den Kollegen während der Arbeit regeln. Das habe ich in meiner langjährigen Arbeitspraxis noch nie erlebt. Die bizarre Beziehung der beiden Hauptdarsteller hätte da voll gereicht, vor allen weil sie einen ab und zu schmunzeln lässt. Das andere Gedöns hätten sie besser weggelassen.
Wenn man mal von diesen nervigen Unterbrechungen absieht, ist es ein sehr unterhaltsame Serie. Die zweite Staffel werde ich mir auch anschauen und mal schauen wie sich die Serie entwickelt.
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5.0 von 5 Sternen Super Serie,, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die Witz und Professionalität vereint. Jeff Daniels ist der Anchorman Will McAvoy, der durch seine neue/alte Produzentin zu Höchstformen aufläuft. Dabei ist der Fokus auf reale Ereignisse wie Wahlen oder die Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko. Durch seine Neigung zu Drogen und zur Wahrheit gerät Will McAvoy desöfteren in komische Situationen. Alle Schauspieler wirken authentisch. Einfach eine sehr gute Serie.
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21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Newsroom ist nicht die großartigste Serie der Welt, 29. Juli 2013
"Newsroom" startet fulminant mit einer wirklich hervorragenden Pilotfolge, die geradezu provokant Amerikas "Way of Life" und die Manipulation der Berichterstattung durch Medienunternehmer und konservative Politiker ins Fadenkreuz nimmt. Doch schon mit der zweiten Episode verflüchtigte sich meine anfängliche Begeisterung, weil das Niveau leider rapide abflachte. Grundsätzlich verfolgt "Newsroom" mit der journalistischen Aufbereitung aktueller Themen und den Einblick hinter die Kulissen der "Welt der Nachrichten" einen wirklich interessanten Ansatz. Der fiktive US-Kabelsender ACN (dessen Logo übrigens sehr dem vom HBO ähnelt) versucht ein Nachrichtenformat zu etablieren, das auf den üblichen Sensationsjournalismus verzichtet und nicht zur Verbreitung reaktionärer Weltanschauungsmuster missbraucht wird. Allerdings verfranzt sich dieser rote Faden zunehmend durch die Beziehungsdramen des "Newsroom"-Teams, die sehr bald einen klischeehaften, überzeichneten Charakter annehmen, mitunter pubertär und albern wirken. Die kontroverse Schärfe der ersten Folge ("Amerika ist nicht das großartigste Land der Welt"), die sich so erfrischend von patriotischen US-Serien wie z.B. "Falling Skies" abhebt, verliert ihre Brisanz indem die privaten Konflikte der Protagonisten immer mehr in den Vordergrund rücken. So verkommt eine ambitionierte Dramaserie Folge um Folge zum ermüdenden Mainstream-Klamauk. Die Ironie daran ist, dass in der Serie ja genau dies angeprangert wird, - nämlich, dass nötige Ernsthaftigkeit (die durchaus unterhaltend sein kann!) dem quotenbringenden Boulevard geopfert wird. Für eine HBO-Produktion finde ich diesen gezollten Tribut ungewöhnlich und enttäuschend.

Meiner Meinung besitzt die Serie viel Potential (das sie aber in der ersten Staffel nicht ausschöpft), gerade wenn sie rückblickend Nachrichten-relevante Ereignisse wie "Deepwater Horizon" oder die Tötung von Osama bin Laden thematisiert, erkennt man ihre Stärke und Originalität. Überzeichneter Herzschmerz unter Kollegen und Afterwork-Geschwätz haben wir hingegen in unzähligen Comedy-Shows und Spielfilmen zu Genüge gesehen.

Dass diese Mischung aus Politik, investigativen Journalismus und problematischen Liebesbeziehungen auch anspruchsvoll und spannend gelingen kann, beweist hingegen eine Genre-ähnliche Serie aus Dänemark: "Gefährliche Seilschaften (Borgen)", auf deren dritte Staffel ich mich persönlich schon sehr freue.
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