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Kundenrezensionen

123
3,9 von 5 Sternen
Wir in drei Worten: Roman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:9,99 €
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2014
Rachel und Ben. Ben und Rachel. Zu Uni-Zeiten waren diese beiden Namen eng mit einander verknüpft wie es nur geht. Sie waren beste Freunde, unzertrennlich und beständig, doch nach dem einen Ereignis in der Nacht vor der Abschlussfeier ändert sich alles, führt es zum Ende.
Zehn Jahre später Rachel ist mittlerweile Gerichtsreporterin und steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Rhys, mit dem sie auch schon während ihrer Zeit an der Uni zusammen war.
Als die beiden in einen kleinen Streit geraten, wird sie von Zweifeln überfallen und sie entschließt sich zur Flucht.
Als ihre Freundin Caroline erzählt, dass sie Ben in der Bibliothek gesehen hat, spürt Rachel Ben auf.
Die beiden prallen aufeinander, sehen sich unterhalten sich und das Band von damals umschließt die beiden wieder.
Sie lassen die Freundschaft neu aufleben, doch können sie diesmal das Ereignis vom letzten Mal umgehen?

Gestaltung:
Ich mag das Cover, es ist farbenfroh und die Konturen der beiden Charaktere entsprechen durchaus dem Bild der Charaktere im Buch. Es ist einfach ein Augenfang, auf dem man definitiv aufmerksam wird. Der Titel, der dazu einfach schön klingt lässt einen dann doch neugierig auf das Buch werden.

Meinung:
Es ist definitiv eine leichte Liebesgeschichte mit der wir es bei diesem Buch zu tun haben. Eine leichte Liebesgeschichte die einen unterhält, zum schmunzeln bringt und letztendlich auch sehr berührt.
Und dennoch war da für mich noch mehr, es ist mehr als eine von diesen 0815 Liebesgeschichten von denen es massig gibt, für mich ist diese Geschichte einfach auch besonders.
Dadurch habe ich es wahnsinnig genossen dieses Buch zu lesen, habe mich wirklich in die Welt der Charaktere mit eingefügt und fühlte mich wie eine von Rachels Freunden, mitten im Geschehen, als Teil ihrer Welt.

Die Geschichte hatte für mich einen gewissen Charme, es war die Idee der Geschichte an sich die mich einfach angesprochen hat und dann einfach der Witz den die Charaktere mit sich gebracht haben.
Insbesondere Rachel, Rachel ist eine lustige Person, lockerte jede unangenehme Situation mit einem lustigen/sarkastischen Spruch auf oder kommt gerade deswegen in eine unangenehme Situation. ;)
Sie spricht sehr schnell und manchmal ohne genauer darüber nachzudenken, das fand ich wirklich sehr, sehr sympathisch und ich hab sie schnell in mein Herz geschlossen.
Je mehr ich sie mochte und je mehr ich mich in sie hineinversetzte, desto schlimmer wurde auch mein Leidensweg mit ihr.
Ich glaube ich konnte mich recht gut in ihr wiederfinden, sie ist jemand der immer den einfachsten Weg wählt, sich mit dem zufrieden gibt was sich ihr anbietet, weil sie zu viel angst vor dem Ungewissen hat.
Das trifft so sehr auf mich zu, demnach sehr interessant zu sehen wie sie aus diesem Raster ausbricht und sie zu einem Punkt kommt wo sie das erste mal wirklich sie selbst ist und sie lernt sich zum ersten mal richtig selbst kennen.
Rachel war für mich ein sehr einprägsamer Mensch, ich mochte sie unglaublich sehr und war sehr traurig sie am Ende ziehen zu lassen. :)

Auf der anderen Seite haben wir dann Ben, Ben dieser perfekte Mann der schon immer perfekt war. Ben der immer die schönsten Frauen an seiner Seite hat, der einfach das gewisse Etwas hat und dabei so wunderbar sympathisch bleibt, er ist weder arrogant noch überheblich. Ben ist einfach nett und liebenswert, hach ja. Ich mochte ihn und die Beziehung zwischen ihm und Rachel fand ich sehr innig und besonders.
Man merkt dieses Band zwischen den beiden, die beide haben sich rund 10 Jahre nicht mehr gesehen gehabt und dennoch schwimmen sie schnell wieder auf der gleichen Welle, ich fand das bezaubernd. Das ist eine Zusammenkunft zweier Menschen, ob freundschaftlich oder nicht, man muss sie festhalten. :)

Zugegeben, das Ende ist schon in gewisser Weise vorhersehbar, das Geheimnis von jener Nacht lässt sich leicht erahnen und dennoch konnte mich die Autorin am Ende doch noch mal in einem leichten Schockzustand versetzen und bei mir rollten fast die Tränen. ;)
Erzählt wird die Geschichte sowohl im Jetzt als auch in der Uni-Zeit der beiden, so hatte man als Leser die Gelegenheit die beiden in verschiedenen Phasen ihres Lebens kennenzulernen, was mir gut gefallen hat.
Das wachsen der Charaktere im Laufe ihres Lebens konnte man dadurch ziemlich gut erahnen. :)

Fazit:
Ein Liebesroman, der einfach alles miteinander vereint was für mich wichtig ist. Perfektes für diese Jahreszeit, weil dieses Buch von innen erwärmt, ich hab mich absolut verliebt in dieses Buch! :)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2014
Anfangs war ich echt schwer begeistert von diesem Buch. Ich bin zufällig auf diesen Roman gestoßen - er wurde mir weder empfohlen, noch hatte ich irgendwie sonst vorher davon gehört. Und ich fing mit dem Lesen an - und sofort war ich in der Story drin: Das ist süffig und sympathisch erzählt; die Ich-Erzählerin Rachel ist mir sehr sympathisch, und in vielen ihrer Gedanken und Handlungen konnte ich mich selbst gut wiedererkennen. Ich kann auch den vielen Rezensionen, die negativ anmerken, dass ihnen Rachel irgendwie "spätpubertär" vorkomme mit ihren 31 Jahren, nicht zustimmen: Wer selber in bereits sehr jungen Jahren eine lange, feste Beziehung mit einem Mann hatte (und Rachel war mit Rhys ja immerhin schon 13 Jahre zusammen), der kennt diese "spätpubertären" Anwandlungen recht gut. Da muss man mit Anfang 30 - ohnehin ein nicht ganz einfaches Frauenalter - eben nochmal was nachholen, da benimmt man sich auch schon mal wie eine 17jährige und muss sich neu sortieren und ausrichten - ja, da kann es schon mal auch zu ungemein peinlichen Szenen kommen, die man normalerweise mit 31 hinter sich gehabt zu haben glaubte. Doch, ich kann das sehr gut verstehen, und diese Erlebnisse von Rachel, die sind mir sehr nahe.
Mir gefällt es, dass die Autorin Rachel niemals bloßstellt oder vorführt - sie ist ganz "für" ihre Protagonistin, und das mag ich.
Die Figur des Ben dagegen, mit der werde ich nicht recht warm. Ben ist mir zu austauschbar, zu angepasst, zu gediegen irgendwie - ich kann schwer nachvollziehen, was Rachel an ihm findet. Er macht mir auch um völlig normale Dinge zuviel Gedöns, und das passt nicht zu einem erfolgreichen Junganwalt, der Karriere machen möchte.
Auch Simon, der im Buch eine gewichtige Rolle spielt, finde ich eine überflüssige Figur. Er dient nur als Mittel zum Zweck, und am Ende wirkt es, als habe die Autorin selber auf ihn keine rechte Lust mehr gehabt.
Jedenfalls war die Story lange Zeit wirklich schön und unterhaltsam zu lesen - aber dann verschusselt die Autorin leider alles, indem sie die Geschichte unrealistische und unnötige Wendungen nehmen lässt, indem sie scheinbare "schreckliche Geheimnisse" hochwabert, die letztlich doch nur Windchen im Wasserglas sind - irgendwie gibt sie ihrer Geschichte plötzlich so eine unnötige und aufgesetzte Dramatik. Das, was anfangs fluffig, leicht, witzig und charmant geschrieben ist, das wird gegen Ende ziemlich gewollt, das wirkt verkrampft, pompös und Soap-opera-mäßig. Plötzlich geht einem Rachel mit ihrer Panik vor dem Single-Dasein auf die Nerven, plötzlich scheint ihr nur noch wichtig zu sein, ob sie wohl bald Mr Right finden oder als frustrierte Jungfer enden wird - und das ist mir dann doch zu eindimensional, zumal es zu der Rachel der ersten Buchhälfte irgendwie auch nicht zu passen scheint.
Nein, an "Zwei an einem Tag" oder auch an Lisa Jewells wunderbares "Wo immer du sein magst" reicht "Wir in drei Worten" (sehr seltsamer deutscher Titel übrigens) nicht hin: Dafür ist es letzten Endes zu forciert, zu unspontan, zu krampfig, am Ende auch bissel dümmlich und langweilig.
Dennoch: Ein nettes, über viele Seiten auch äußerst charmantes, gut zu lesendes Buch, mit dem ich einige sehr angenehme Stunden zugebracht habe, und das mich sicherlich irgendwann zu einem weiteren Buch dieser Autorin - sollte es das denn jemals geben - greifen lassen wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auf dem College waren Rachel und Ben die besten Freunde. Sie haben alles geteilt und alles zusammen erlebt. Und Rachel war immer ein kleines bisschen in Ben verknallt. Doch er war ein Frauenschwarm, hatte immer wechselnde Freundinnen und so haben die beiden sich nach einer geheimnisvollen Nacht vor dem Abschlussball, die immer mal wieder angedeutet wird, aus den Augen verloren.

Und nun treffen sie sich wieder – nicht ganz zufällig, denn die gerade frisch ent-lobte Rachel macht Ben über eine Freundin ausfindig.Und plötzlich ist alles wieder da: Die alten Erinnerungen und die alten Gefühle. Das einzige Problem: Ben ist inzwischen glücklich verheiratet und Rachel erlebt gerade die wohl turbulenteste Zeit ihres Lebens. Nach einer langen Beziehung das erste Mal wirklich auf eigenen Beinen stehend, muss sie erst erkennen, was ihr im Leben wichtig ist.

„Wir in drei Worten“ war eine wirklich positive Überraschung für mich. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und hatte eine überaus seichte Schmonzette für zwischendurch und lange verregnete Abende erwartet, aber die Geschichte hat mich wirklich gepackt und berührt! Rachel ist eine Figur, in deren Seelenleben ich mich schnell einfühlen und eindenken konnte. Ben blieb mir zwar etwas fremd (so ganz konnte ich nicht verstehen, was sie an ihm findet), aber ich muss ja auch nicht mit ihm zusammen sein. Schlimmer erging es mir allerdings mit Rhys, Rachels Ex- Verlobtem. Er ist so ein unangenehmer Kerl, dass man gar nicht verstehen kann, warum Rachel es so lange mit ihm ausgehalten hat.

Allerdings wurde dieser Eindruck auch deutlich durch die Sprecherin Britta Steffenhagen beeinflusst, die den ekligen Tonfall von Rhys noch recht übertrieben nachgemacht hat. Vielleicht wirkt die Figur anders, wenn man seine Sätze nur liest und sich seine Stimme selbst im Kopf vorstellt.

Die Geschichten um Rachel und Ben bzw. Rachel und Rhys werden zusätzlich angereichert durch eine Geschichte, die Rachel an ihrem Arbeitsplatz zu verkraften hat, nämlich den Verrat durch eine Kollegin, der ihr einigen Ärger einbringt. Diese Geschichte hat dann letztendlich alle anderen Geschichten wieder zusammengeführt und war wirklich gut ausgearbeitet.

„Wir in drei Worten“ – übrigens auch hier wieder der Hinweis (wie so oft in letzter Zeit), dass der englische Originaltitel „You had me at Hello“ viel viel toller ist, denn letztendlich ist der deutsche Titel banal und unspeziell und hat nichts mit der Geschichte zu tun – ist ein schöner Liebesroman, der einem ein paar kurzweilige Lese- oder Hörstunden beschert. Er ist kein herausragender Vertreter seiner Klasse, aber eine durchaus empfehlenswerte Lektüre für die romantisch veranlagte Frau.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2015
Dieses Buch ist ein herrlicher Frauenroman für den bevorstehenden Herbst. Das Cover des Buches finde ich 100 %-ig gelungen - macht Freude auf das Buch!

Rhys und Rachel haben sich verlobt. Allerdings lauert in der Beziehung bereits unterschwellige rumorende Unzufriedenheit. Nach einer Diskussion zur bevorstehenden Hochzeit kommt es zur Trennung. Denn mit dem Tag, der einmal der Schönste in dem Leben von Rachel sein sollte, verbindet sie mehr und mehr Kompromisse, die sie eingehen wird.

Nicht ganz zufällig trifft Rachel auf Ben. Zu Uni-Zeiten waren die beiden beste Freunde, dann allerdings geschah etwas, von dem wir Leser erst fast zum Ende des Buches erfahren sollten. Seit dieser Zeit vor 10 Jahren haben sich die beiden nicht mehr gehört und nicht mehr gesehen. Rachel, gerade frisch von Rhys getrennt, muss erfahren, dass Ben seit 2 Jahren scheinbar glücklich mit Olivia verheiratet ist, er wohnt mit ihr in einem traumhaften Haus.

Rachel muss nach der Trennung erst wieder lernen, allein zu sein. War die Trennung die richtige Entscheidung? Sie weiß es nicht. Macht sie gerade den größten Fehler ihres Lebens?

Ein Verkuppelungsversuch von Rachel und Simon scheint zu funktionieren, aber möchte Rachel das auch? Möchte sie sich nach der langen Beziehung zu Rhys gleich wieder binden?

Die Geschichte des Buches wird aus der Sicht von Rachel erzählt. Sie spielt zur heutigen Zeit sowie auch zu der Uni-Zeit vor 10 Jahren, wo sich Ben und Rachel kennengelernt haben.

Während des Lesens fand ich einige Kapitel unpassend für die Geschichte. Jedoch führen diese Kapitel später zu einer interessanten Passage in dem Buch: Rachel wird von einer Kollegin verraten, sie steht beruflich kurz vor der Kündigung und es kommt zu einem heftigen Streit mit Simon, der Rachel die Schuld gibt.

Dann ist das Buch so schön, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Als das Buch fast schon zu Ende ist, kommt auch das Geständnis von Ben, was auf dem Buchrücken mit "in der Nacht vor der Abschlussfeier ist etwas passiert" beschrieben ist.

Wir in drei Worten ist der erste Roman von der Autorin Mhairi Mc Farlane und der ist ihr hervorragend gelungen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2014
"Wir in drei Worten" wird in der Presse oft mit "Zwei an einem Tag" verglichen. Ob das an den gleichsam ungelenken Titeln (den Originaltitel "You had me at hello" finde ich wesentlich charmanter) oder einer wirklich nur im Ansatz ähnlichen Geschichte liegt, sei dahingestellt, Fakt ist, dass "Wir in drei Worten" dem großartigen "Zwei an einem Tag" weder inhaltlich noch emotional noch stilistisch das Wasser reichen kann. Das Debüt der sehr sympathisch aussehenden schottischen Autorin Mhairi McFarlane kämpft auf knapp 500 Seiten mit diversen Längen und Belanglosigkeiten und teilweise nach hinten losgehenden Versuchen, besonders witzig sein zu wollen. Dennoch ist "Wir in drei Worten", mit einer etwas reduzierten Erwartungshaltung gelesen und nicht auf so etwas Wunderbares wie "Zwei an einem Tag" hoffend, triviale, aber gute Unterhaltung, bei der man oft schmunzeln muss.

Rachel und Ben lernen sich mit Anfang 20 an der Uni in Manchester kennen, wo sie beide Englische Literatur studieren. Rachel ist mit Rhys, einem ein paar Jahre älteren Musiker einer Rockband zusammen, der überaus attraktive Ben wechselt seine Freundinnen wochen- oder monatsweise. Zwischen Rachel und Ben entwickelt sich eine enge Freundschaft, die die ganzen drei Uni-Jahre andauert. Dann jedoch passiert etwas, das ihre Freundschaft 10 Jahre lang auf Eis legt. Als Rachel und Ben sich eine Dekade später in Manchester zufällig wiedertreffen, ist Rachel nach 13 Jahren frisch von Rhys getrennt, Ben hingegen ist mit der schönen Olivia verheiratet. Ohne ein Wort über die damaligen Ereignisse zu verlieren, nehmen Rachel und Ben ihre Freundschaft wieder auf, doch schon bald kommt zumindest Rachel etwas dazwischen, das ihre Freundschaft zu Ben zerstören könnte…

"Wir in drei Worten" ist ein typisch britischer Roman über weibliche Thirtysomethings. Es geht um Freundschaft, Erwachsenwerden, Verantwortungsbewusstsein, Trinkgelage, Kummer, Trost und natürlich die Liebe. Es gibt dutzende, wenn nicht sogar hunderte ähnlich gelagerter Geschichten um weibliche Singles um die 30, die sich um genau dieselben Themen drehen. "Wir in drei Worten" hebt sich zumindest in den Belangen Humor und Authentizität wohlwollend von Vergleichswerken ab. Auch wenn es Mhairi McFarlane nur mit einer 50%igen Trefferquote gelingt, ihre humorigen Einlagen gekonnt an die Frau zu bringen, hat man noch genug Material, um über "Wir in drei Worten" oft herzlich lachen oder schmunzeln zu können. Bei den anderen 50 Prozent merkt man der Autorin dann doch leider an, wie sehr sie sich bemüht, möglichst witzig zu schreiben, was in absurden Übertreibungen und gewollt wirkenden humoristischen Einlagen mündet.

Auch gelingt es McFarlane leider nicht ganz, ihre Story zügig genug voranzutreiben, so dass man sich durch diverse Allgemeinplätze, unnötige Umwege und überflüssige Ausführungen kämpfen muss, um wieder zum charmanten Kern der Geschichte zurückzufinden. Oftmals rücken Nebenfiguren in den Fokus, deren Geschichte den Gesamtverlauf der Handlung eher bremst als vorantreibt. Fakt ist, "Wir in drei Worten" wäre mit gut 350 anstatt knapp 500 Seiten ein wesentlich besserer Roman geworden.

Für ein Debüt jedoch ist "Wir in drei Worten" recht gut gelungen. McFarlane gelingt es, ihre Geschichte über weite Strecken unterhaltsam und spannend zu gestalten, auch wenn die zahlreichen, sehr kurzen Kapitel den Lesefluss künstlich erschweren. Durch die immer wieder eingewobenen Rückblenden zum Kennenlernen von Rachel und Ben vor über 10 Jahren erfährt man nach und nach (ganz genau allerdings erst ziemlich am Ende des Romans) mehr über die Protagonisten und die auf dem Buchrücken künstlich kryptisch gehaltenen Ereignisse, die zur zehnjährigen Funkstille geführt haben. Die durch dieses "Geheimnis" künstlich erzeugte Spannung hält den tatsächlichen Ereignissen zwangsweise nicht stand, vor allem, weil "sowas" bei "solchen" Büchern eh unschwer zu erraten ist.

McFarlane verzettelt sich oft in angeblich "typischen" Frauengesprächen, bei denen man den Eindruck gewinnt, alle Engländerinnen um die 30 würden permanent Wein oder Wodka trinken, während sie ihre "Mädelsabende" zelebrieren, und wären so verpeilt, dass sie selbst die offensichtlichsten Dinge nicht erkennen. Hinzu kommen ein paar amouröse Wirrungen, die immer gern genommenen Figurprobleme, die natürlich nur im Kopf der unsicheren Heldin existieren, ein scheinbar unüberwindbares Hindernis, ein paar Krümel Feigheit, ein bisschen Karriere- oder Jobprobleme und natürlich ein Alltag, der voll ist von absurden Zufällen, peinlichen Situationen und brüllkomischen Ereignissen. Aber so ist das nun mal bei "solchen" Romanen und irgendwie erwartet man so etwas ja auch, wenn man zu dieser Art Literatur greift.

"Wir in drei Worten" ist dennoch nicht ganz so klischeebeladen, wie es vielleicht gerade den Anschein gemacht hat, da McFarlane überwiegend fluffig und charmant schreibt und frau sich durchaus in einigen Situationen oder Charaktereigenschaften wiedererkennen kann. McFarlanes Stil ist einfach und direkt und sie hat definitiv eine gesunde und wunderbar sarkastische Art von Humor, die zwar nicht immer ins Schwarze trifft, aber oft eben doch.

"Wir in drei Worten" ist kein großer literarischer Wurf und kann sich nicht mit dem hier gern zum Vergleich herangezogenen "Zwei an einem Tag" messen, dazu fehlt es McFarlane an rhetorischer Finesse und der Fähigkeit, Interessantes und Belangloses voneinander zu unterscheiden. Die Story hat unnötige Längen und wirkt manchmal zu bemüht komisch, um auf ganzer Linie überzeugen zu können. Auch ist das "große Geheimnis", das Rachels und Bens Vergangenheit umgibt, letztendendlich furchtbar trivial, so dass die Beschreibung auf dem Buchrücken mal wieder eine überzogene Erwartungshaltung hervorruft. Davon abgesehen aber ist "Wir in drei Worten" dennoch einen Blick wert, da Mhairi McFarlane durchaus über ein überdurchschnittliches humoristisches Potenzial verfügt und sich schmalztriefendem Kitsch fast durchgängig verweigert. Zur kleinen Alltagsflucht bei Tee und Kerzenschein auf der Couch ist das Buch für Frauen bestens geeignet, weshalb ich gerne gute drei von fünf herzigen "Du hattest mich schon beim "Hallo" vergebe.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2013
Format: TaschenbuchVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als sich Rhys und Rachel nach 13 Jahre kurz vor der Hochzeit trennen fühlt sich Rachel einsam und sucht Kontakt zu ihrem ehemaligen Freund und Studienkollegen Ben, den sie „zufällig“ in einer Bibliothek wieder trifft.

Der Roman in der Ich-Erzählung geschrieben besticht durch einen flotten und flüssigen Schreibstil der die fast fünfhundert Seiten unglaublich kurzlebig erscheinen lässt. Es fällt schwer den Roman, hat man sich erst einmal eingelesen, wieder aus der Hand zulegen. Die Autorin beweist Sinn für Humor und man hat immer wieder ein Lächeln im Gesicht.

Die Handlung ist nicht wirklich neu, aber lebt vor allem durch den überragenden Schreibstil und die Rückblenden, die immer mehr Licht in die Beziehung von Rachel und Ben geben. Die Rückblenden sind sehr gut in die bestehende Handlung integriert und haben immer einen direkten Bezug zur Handlung in der Gegenwart.
Einzig negativ anzumerken ist das weder der Titel noch der Einband einen Bezug zum Buch selbst haben.

Fazit: Für einen Debutroman wirklich absolut gelungen und ich bin sehr positiv überrascht.
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am 24. Juni 2015
Meinung
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil so dass sich das Buch eigentlich richtig gut und schnell durchlesen lässt. Geschrieben wird die ganze Geschichte aus der Perspektive von Rachel. Hin und wieder darf man ein paar Seiten aus der Vergangenheit der beiden Lese, so dass man versteht, wie sie sich Kennen lernten, wie ihre Beziehung zueinander entstanden ist oder eben auch steht und wie sie Gefühle füreinander entwickelt habe.

Die Rückblicke haben mir sehr gut gefallen, da man die Charaktere so eben auch in ihrer Jugendzeit kennen lernen durfte und sie somit auch realistischer erschienen sind.

Wie ich schon sagte ist das Buch „Eigentlich“ richtig gut zu lesen, allerdings hatte ich persönlich so ein klein wenig meine Probleme. Die Geschichte ist wirklich fantastisch und ich mochte eigentlich auch das ganze drum herum. Also Freunde, Job usw. Allerdings sind mir hier auch hin und wieder einige Passagen ziemlich Langatmig vorgekommen so dass ich das Buch auch mal aus der Hand legte. So habe ich eine geschlagene Woche gebraucht um es durch zu lesen… und im Nachhinein muss ich aber trotzdem sagen dass es mir gefallen hat? :D lol

Hin und wieder kam ich mir fast schon zu jung für das Buch vor (was sich wirklich doof anhör). Mir war es einfach ein wenig zu ernst… wobei auch gerade dadurch das Buch ziemlich realistisch erscheint. Witze oder eben „Lustige“ Situationen konnten mich nicht wirklich zum Lachen bringen da ich eben einfach das Gefühl hatte sie auch nicht ganz zu verstehen… :D (Das ist wie wenn deine Eltern mit Verwandten am Tisch sitzen und über Sachen lachen die man als „Kind“ nicht recht verstehen konnte…) Sagen wir es mal so: das Buch ist einfach schon zu schwere Kost für mich gewesen…

Die Romanze der beiden ist wirklich schön geworden, jedoch hätte ich mir ein klein wenig mehr Präsenz davon gewünscht. Dadurch das man eben auch den „Rest“ von Rachels alltags zu Lesen bekommen (wie oben schon gesagt Freunde, Familie, Job usw.) hätte ich mir einfach ein paar Seiten mehr von den beiden Gewünscht. Es sind eigentlich immer nur kurze aufeinander treffen, die auch gerne etwas länger hätte ausfallen dürfen.

So besteht das Buch eben auch nicht NUR aus Lovestory sondern auch zu einem großen Teil einer Frau die sich selbst findet und versucht ihr „neues“ Leben aufzubauen.

Die Charaktere sind sehr schön geworden. Dadurch dass man eben auch viel um Rachels Freunde zu Lesen bekommt, bekommen diese auch eine schöne Tiefe und verblassen nicht. Jeder hat daher auch eine kleine eigene Geschichte, die man zu lesen bekommt.

Rachel mochte ich eigentlich sehr gerne. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sehr sympathisch. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich sie zwar mochte aber auch zu einem Teil nicht ganz mit ihr auf einer Wellen Länge lag… (wieder das ich fühl mich zu Jung Problem).

Ben ist mir ebenfalls sehr sympathisch gewesen. In seiner Jugendzeit in den „Rückblicken“ fand ich ihn besonders klasse, jedoch ist es bei ihm auch der Fall er auf alle Fälle ein toller Mann ist der Frauen herzen auch gerne schneller schlagen lässt, doch für mich dann schon fast ein klein wenig zu alt/ ernsthaft gewesen ist. ;)

Fazit
Ein wirklich sehr schönes Buch, mit einer tollen Geschichte und auch eigentlich tollen Charakteren. Auch wenn ich das Buch öfters aus der Hand legte hat es mir gut gefallen, daher bekommt es 3 Sterne von mir. Ich denke Leser die sich für JungAdult Bücher zu „Alt“ fühlen werden hier sehr viel Gefallen finden und eben auch wer gerne schöne Liebesgeschichten liest.
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am 14. Juni 2015
INHALT Rachel und Ben waren zu Unizeiten die besten Freunde. Sie verstanden sich auf Anhieb und nichts konnte sie auseinander bringen. Doch kurz vor ihrem Abschluss geschah genau das. Zehn Jahre später begegnen sie sich unverhofft wieder – können sie ihre Freundschaft wieder aufleben lassen?

MEINE EINDRÜCKE Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem aus der Ich-Perspektive von Rachel eine für die Freundschaft zu Ben typische Szene geschildert wird. Danach springt die Geschichte zehn Jahre weiter.
Rachel erzählt immer noch. Sie ist mit ihrer Jugendliebe Rhys verlobt, die Beziehung scheint aber an einem kritischen Punkt. Scheinbar aus einer Laune heraus trennt sich Rachel dann auch von ihm und steht plötzlich allein da.

Mir war Rachel von Anfang an sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken, Zweifel, Gefühle und Wünsche immer gut nachvollziehen, manchmal befand ich mich gar selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation. Und wenn man darüber hinwegsieht, dass ihr Freundeskreis unrealistisch (aber für einen Roman oder Film klischeehaft) eine bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Charakteren ist – dann ist auch das sympathisch. Denn im Grunde eint sie alle die Freundschaft und der Zusammenhalt ist ganz selbstverständlich sehr groß.
Ben war in seiner Jugend ein Frauenheld. Ganz stereotyp mit einem weichen, klugen Kern. Er macht eigentlich nichts falsch. Und so verhält er sich auch Rachel gegenüber für mich immer nachvollziehbar. Bis auf eine Schlüsselszene relativ am Ende im Roman.

Aber darüber konnte ich dann schon hinwegsehen. Denn mit ihrem leicht lesbaren, natürlichen Schreibstil führt die Autorin den Leser ganz sanft durch die Geschichte. So fliegen die Seiten nur so dahin. Es ist leichte Kost, gute Unterhaltung. Denn die Handlung nimmt kaum unerwartete Wendungen und dennoch wirken sie nicht gar so platt, dass ich mich als Leser unterfordert oder auf den Arm genommen fühlte. So findet der Roman dann auch ein erwartungsmäßiges Ende.

FAZIT Man darf bei Wir in drei Worten (warum auch immer dieser Titel…) keine neue Story erwarten. Der Vergleich auf dem Buchdeckel mit Zwei an einem Tag passt gut – wenngleich jener facettenreicher war. Wir in drei Worten ist leichte Unterhaltung. Ein schöner Roman mit Humor, Drama und der richtigen Portion Romantik. Die richtige Urlaubslektüre für den Strand also. Da stören dann auch keine Stereotypen und vorhersehbaren Wendungen mehr. Dennoch ziehe ich genau dafür einen Punkt ab.
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Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag entscheidet sich Rachel, sich von ihrem langjährigen Lebensgefährten zu trennen - nachdem sie in Streit darüber geraten sind, welche Musik auf ihrer geplanten Hochzeit laufen soll. Sie zieht aus dem gemeinsamen Haus aus und versucht sich in den Untiefen des ihr seit langem fremd gewordenen Single-Lebens zu orientieren, begleitet von den mal mehr, mal weniger hilfreichen Ratschlägen ihrer drei besten Freunde.
Zur gleichen Zeit zieht Ben, ihr alter Lieblingskumpel aus Studienzeiten, zurück in ihre Stadt. An der Uni waren sie unzertrennlich, doch am letzten Abend ist etwas geschehen, das seither zwischen ihnen steht und schuld daran war, dass sie sich nie wieder beieinander gemeldet haben. Der Ben, den sie nun wiedertrifft, ist ein ganz anderer Mensch - ein wohlhabender Anwalt, verheiratet mit einer wunderschönen Frau, mit beiden Füßen fest im Leben. Sie arbeitet als Gerichtsreporterin für die lokale Tageszeitung und wie es sich ergibt, will eine Mandantin von Bens Kanzlei, Zeugin in einem Mordprozess, mit der Presse reden. So haben Ben und Rachel wieder mehr miteinander zu tun, als gut für Rachels Gemüt ist, denn dass sie damals unsterblich verliebt in Ben war, soll ja keiner wissen ... am allerwenigsten Ben. Und dass das altvertraute Kribbeln bald wieder erwacht, macht die Sache noch viel komplizierter.

'Wir in drei Worten' erzählt Rachel und Bens Geschichte auf zwei Zeitebenen - im Hier und Heute und parallel die Geschehnisse von vor zehn Jahren an der Uni.
Nicht nur hier wird offensichtlich, wo die Inspiration für dieses Buch herkommt: Der Superbestseller "Zwei an einem Tag" stand ganz offensichtlich Pate. Erfreulicherweise ist der Roman aber doch etwas mehr als nur ein Abklatsch der berühmten Vorlage - die Autorin beweist eine witzige und unterhaltsame eigene Stimme, die Charaktere sind sympathisch und rund und in sich glaubhaft. In einigen Punkten funktioniert 'Wir in drei Worten' sogar deutlich besser - der Handlungsbogen ist straffer, die Spannung wird gut gehalten und es gibt sogar ein paar fast kriminalistische Verwicklungen, die am Ende intelligent aufgelöst werden.

Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert für Freunde von locker-leichter, aber im Anspruch etwas gehobener Frauenlektüre. Und auch für die, die um das Genre sonst einen Bogen machen, ist es durchaus einen Blick wert - weil's eben mehr ist als nur ein Haufen dummer Klischees oder eine billige Kopie. Sondern wirklich ein angenehm runder, unterhaltsamer und stellenweise überraschend tiefsinniger Roman.
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am 24. Mai 2014
Ben und Rachel lernen sich gleich zu Beginn ihrer Studienzeit kennen. Beide sind sich sympathisch und sie werden schnell die besten Freunde. Doch nach ihrem Abschluss verlieren sie sich aus den Augen - bis sie sich zehn Jahre später zufällig wiedertreffen. Ben ist verheiratet und Rachel ist frisch von Rhys, ihrem Jugendfreund, getrennt. Beide verstehen sich wieder super - wäre da nicht Bens bezaubernde Frau und Rachel, die gerade ihr Singleleben genießt.

"Wir in drei Worten" wird oft in Verbindung mit "Zwei an einem Tag" genannt. Ich hätte kaum an "Zwei an einem Tag" gedacht - natürlich gibt es gewisse Parallelen, aber ich finde "Wir in drei Worten" um einiges besser und flüssiger zu lesen, zumal mich hier keiner der Protagonisten zwischendurch so richtig genervt hat.

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: Im Wesentlichen in der Jetzt-Zeit, in der Rachel gerade von Rhys getrennt ist und Ben verheiratet ist, aber zwischendurch gibt es Rückblenden in die Zeit zehn Jahre früher. Man erfährt, wie die Beiden sich kennenlernen, wie Ben als Frauenheld und Rachel in ihrer Beziehung mit Rhys lebt und die beiden dennoch die besten Freunde sind. Übrigens habe ich mich von Anfang an gefragt, wie Rachel es so lange (13 Jahre) mit Rhys ausgehalten hat - ich fand ihn total nervig, nur von sich überzeugt und sie nimmt er nicht ernst. Ihn fand ich von allen Charakteren am schlimmsten (dagegen fand ich Rachels Kollegen nett). Umgekehrt habe ich mich über Rachels Entwicklung sehr gefreut, sie gewinnt im Laufe des Buches deutlich an Selbstbewusstsein und wird gewissermaßen erwachsen.

Die Charaktere haben alle irgendwie einen Spleen, sind aber dabei zum Großteil sympathisch und einfach menschlich. Es wird gelacht, geweint, gefeiert, es gibt einiges fürs Herz und auch ein bisschen Drama. Dem Buch fehlt es also an nichts und dazu ist es noch so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Fazit: Ein tolles Buch, das ich einfach nur empfehlen kann!
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