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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sympathische Protagonisten und viel Humor retten das Buch über einige kleinere Längen
Liebesgeschichten gibt es wie Sand am Meer und da es kaum möglich sein dürfte, auf diesem Gebiet das Rad neu zu erfinden und etwas noch nie dagewesenes zu ersinnen, bin ich ohne nennenswerte Erwartungen an "Wir in drei Worten", den Debutroman der britischen Autorin Mhairi McFarlane, herangegangen.

Rachel und Ben, zu Unizeiten unzertrennliche Freunde,...
Vor 6 Monaten von Berlinoise veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Note 2-3
Anfangs war ich echt schwer begeistert von diesem Buch. Ich bin zufällig auf diesen Roman gestoßen - er wurde mir weder empfohlen, noch hatte ich irgendwie sonst vorher davon gehört. Und ich fing mit dem Lesen an - und sofort war ich in der Story drin: Das ist süffig und sympathisch erzählt; die Ich-Erzählerin Rachel ist mir sehr...
Vor 2 Monaten von Lilalu veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sympathische Protagonisten und viel Humor retten das Buch über einige kleinere Längen, 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Liebesgeschichten gibt es wie Sand am Meer und da es kaum möglich sein dürfte, auf diesem Gebiet das Rad neu zu erfinden und etwas noch nie dagewesenes zu ersinnen, bin ich ohne nennenswerte Erwartungen an "Wir in drei Worten", den Debutroman der britischen Autorin Mhairi McFarlane, herangegangen.

Rachel und Ben, zu Unizeiten unzertrennliche Freunde, haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen, als sich ihre Wege (nicht ganz zufällig) wieder kreuzen.
Rachel findet den inzwischen verheirateten Ben noch immer anziehend, aber auch ihr Ex-Verlobter Rhys, von dem sie sich nach immerhin 13-jähriger Beziehung kurz vor der Hochzeit gerade getrennt hat, ist ihr bei weitem nicht gleichgültig...

Die Geschichte erinnert inhaltlich recht stark an "Zwei an einem Tag" und leider wird der Reiz einer "Eine Frau zwischen zwei Männern" Geschichte dadurch etwas ausgehebelt, daß bereits die äußere Aufmachung des Buches inclusive Titel und Klappentext sehr deutlich macht, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln wird und wer wirklich der "Richtige" für Rachel ist.
Auch sind fast 500 Seiten für einen leichten Liebesroman ohne nennenswerte dramatische Verwicklungen eine ganze Menge und der Roman hat doch so einige kleinere Längen und hätte wahrscheinlich locker um 100 Seiten gekürzt haben können.
Dennoch hat mich "Wir in drei Worten" gut unterhalten, was vor allem an den sympathischen Protagonisten, vielen sehr lebendigen Dialogen und dem recht witzig-humorvollen Schreibstil der Autorin liegt.
Auch daß die Geschichte auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt wird - in die gegenwärtige Handlung werden immer wieder Erinnerungen an Rachels und Bens Freundschaft zu Studienzeiten eingeflochten - lockert das Buch auf und es ist durchaus recht spannend, wie nach und nach deutlich wird, warum die einst so guten Freunde Rachel und Ben sich schließlich aus den Augen verloren haben.
Außerdem gibt es noch diverse kleine Nebenhandlungsstränge um Rachels Freundinnen, die auch alle so ihre kleineren und größeren Problemchen mit der Liebe haben, wobei es im Grunde immer um die gleichen Fragen geht:
Wann lohnt es sich, um eine Beziehung zu kämpfen und wann sollte man lieber einen Schlussstrich ziehen?
Wieviele Kompromisse und Verzichte und wieviel gesunder Egoismus sind nötig, um eine Beziehung in der richtigen Balance zu halten?

Ich habe mich trotz einiger kleinerer Längen gut unterhalten gefühlt und runde beim Schwanken zwischen drei und vier Sternchen wegen der wirklich sympathischen Protagonisten und McFarlanes humorvollen und warmherzigen Schreibstils gerne auf vier auf.
Wer gerne leichte, unterhaltsame Liebesgeschichten liest und von diesen keinen nennenswerten Tiefgang oder viele hochdramatische Verwicklungen erwartet, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung, 30. Dezember 2013
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Als sich Rhys und Rachel nach 13 Jahre kurz vor der Hochzeit trennen fühlt sich Rachel einsam und sucht Kontakt zu ihrem ehemaligen Freund und Studienkollegen Ben, den sie „zufällig“ in einer Bibliothek wieder trifft.

Der Roman in der Ich-Erzählung geschrieben besticht durch einen flotten und flüssigen Schreibstil der die fast fünfhundert Seiten unglaublich kurzlebig erscheinen lässt. Es fällt schwer den Roman, hat man sich erst einmal eingelesen, wieder aus der Hand zulegen. Die Autorin beweist Sinn für Humor und man hat immer wieder ein Lächeln im Gesicht.

Die Handlung ist nicht wirklich neu, aber lebt vor allem durch den überragenden Schreibstil und die Rückblenden, die immer mehr Licht in die Beziehung von Rachel und Ben geben. Die Rückblenden sind sehr gut in die bestehende Handlung integriert und haben immer einen direkten Bezug zur Handlung in der Gegenwart.
Einzig negativ anzumerken ist das weder der Titel noch der Einband einen Bezug zum Buch selbst haben.

Fazit: Für einen Debutroman wirklich absolut gelungen und ich bin sehr positiv überrascht.
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Kindle Edition)
Das Buch war sehr gut zu lesen. Ich bin ein großer Fan von dieser Art Bücher.
Sehr schöne Story. Sehr zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Witzig, süßer Liebesroman der berührt, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Rachel und Ben. Ben und Rachel. Zu Uni-Zeiten waren diese beiden Namen eng mit einander verknüpft wie es nur geht. Sie waren beste Freunde, unzertrennlich und beständig, doch nach dem einen Ereignis in der Nacht vor der Abschlussfeier ändert sich alles, führt es zum Ende.
Zehn Jahre später Rachel ist mittlerweile Gerichtsreporterin und steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Rhys, mit dem sie auch schon während ihrer Zeit an der Uni zusammen war.
Als die beiden in einen kleinen Streit geraten, wird sie von Zweifeln überfallen und sie entschließt sich zur Flucht.
Als ihre Freundin Caroline erzählt, dass sie Ben in der Bibliothek gesehen hat, spürt Rachel Ben auf.
Die beiden prallen aufeinander, sehen sich unterhalten sich und das Band von damals umschließt die beiden wieder.
Sie lassen die Freundschaft neu aufleben, doch können sie diesmal das Ereignis vom letzten Mal umgehen?

Gestaltung:
Ich mag das Cover, es ist farbenfroh und die Konturen der beiden Charaktere entsprechen durchaus dem Bild der Charaktere im Buch. Es ist einfach ein Augenfang, auf dem man definitiv aufmerksam wird. Der Titel, der dazu einfach schön klingt lässt einen dann doch neugierig auf das Buch werden.

Meinung:
Es ist definitiv eine leichte Liebesgeschichte mit der wir es bei diesem Buch zu tun haben. Eine leichte Liebesgeschichte die einen unterhält, zum schmunzeln bringt und letztendlich auch sehr berührt.
Und dennoch war da für mich noch mehr, es ist mehr als eine von diesen 0815 Liebesgeschichten von denen es massig gibt, für mich ist diese Geschichte einfach auch besonders.
Dadurch habe ich es wahnsinnig genossen dieses Buch zu lesen, habe mich wirklich in die Welt der Charaktere mit eingefügt und fühlte mich wie eine von Rachels Freunden, mitten im Geschehen, als Teil ihrer Welt.

Die Geschichte hatte für mich einen gewissen Charme, es war die Idee der Geschichte an sich die mich einfach angesprochen hat und dann einfach der Witz den die Charaktere mit sich gebracht haben.
Insbesondere Rachel, Rachel ist eine lustige Person, lockerte jede unangenehme Situation mit einem lustigen/sarkastischen Spruch auf oder kommt gerade deswegen in eine unangenehme Situation. ;)
Sie spricht sehr schnell und manchmal ohne genauer darüber nachzudenken, das fand ich wirklich sehr, sehr sympathisch und ich hab sie schnell in mein Herz geschlossen.
Je mehr ich sie mochte und je mehr ich mich in sie hineinversetzte, desto schlimmer wurde auch mein Leidensweg mit ihr.
Ich glaube ich konnte mich recht gut in ihr wiederfinden, sie ist jemand der immer den einfachsten Weg wählt, sich mit dem zufrieden gibt was sich ihr anbietet, weil sie zu viel angst vor dem Ungewissen hat.
Das trifft so sehr auf mich zu, demnach sehr interessant zu sehen wie sie aus diesem Raster ausbricht und sie zu einem Punkt kommt wo sie das erste mal wirklich sie selbst ist und sie lernt sich zum ersten mal richtig selbst kennen.
Rachel war für mich ein sehr einprägsamer Mensch, ich mochte sie unglaublich sehr und war sehr traurig sie am Ende ziehen zu lassen. :)

Auf der anderen Seite haben wir dann Ben, Ben dieser perfekte Mann der schon immer perfekt war. Ben der immer die schönsten Frauen an seiner Seite hat, der einfach das gewisse Etwas hat und dabei so wunderbar sympathisch bleibt, er ist weder arrogant noch überheblich. Ben ist einfach nett und liebenswert, hach ja. Ich mochte ihn und die Beziehung zwischen ihm und Rachel fand ich sehr innig und besonders.
Man merkt dieses Band zwischen den beiden, die beide haben sich rund 10 Jahre nicht mehr gesehen gehabt und dennoch schwimmen sie schnell wieder auf der gleichen Welle, ich fand das bezaubernd. Das ist eine Zusammenkunft zweier Menschen, ob freundschaftlich oder nicht, man muss sie festhalten. :)

Zugegeben, das Ende ist schon in gewisser Weise vorhersehbar, das Geheimnis von jener Nacht lässt sich leicht erahnen und dennoch konnte mich die Autorin am Ende doch noch mal in einem leichten Schockzustand versetzen und bei mir rollten fast die Tränen. ;)
Erzählt wird die Geschichte sowohl im Jetzt als auch in der Uni-Zeit der beiden, so hatte man als Leser die Gelegenheit die beiden in verschiedenen Phasen ihres Lebens kennenzulernen, was mir gut gefallen hat.
Das wachsen der Charaktere im Laufe ihres Lebens konnte man dadurch ziemlich gut erahnen. :)

Fazit:
Ein Liebesroman, der einfach alles miteinander vereint was für mich wichtig ist. Perfektes für diese Jahreszeit, weil dieses Buch von innen erwärmt, ich hab mich absolut verliebt in dieses Buch! :)
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4.0 von 5 Sternen Eine schöne untypische Liebesgeschichte, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Wir in drei Worten ist der Debütroman der Autorin Mhairi McFarlane über Rachel und Ben, zwei Studenten die zu Uni-Zeiten eine innige Freundschaft pflegten. In der Nacht vor der Abschlussfeier erfährt diese Freundschaft jedoch einen Bruch, dessen Grund nicht einmal Rachels Freunde kennen. Man möchte unbedingt erfahren, wie es dazu gekommen ist.

Erzählt wird die Geschichte von Rachel, die sowohl von der Vergangenheit als auch in der Gegenward erzählt. Sie hat eine witzige Art, die immer wieder zu Tage kommt. Grübelt aber genauso oft über die wichtigen Dinge des Lebens, ihres Lebens. Gleich zu Anfang trennt sie sich von ihrem langjährigen Freund bzw. Verlobten und trifft nach vielen Jahren wieder auf Ben. Komplizierter könnte es in ihrem Leben gerade nicht sein. Sehr oft habe ich mit Rachel mitgefiebert, gehofft , gelitten und geweint.

Leider lief das Buch zunächst etwas schleppend an, ich kam nicht recht in die Geschichte hinein. Aus meiner Sicht wurde zu viel erzählt, was auf den ersten Blick nicht zur Geschichte passte. Allerdings musste ich diese Meinung im Laufe des Buches zurücknehmen. Es fügte sich langsam zusammen, warum diese Dinge erwähnt wurden und sie hatten ihre eigenen kleinen Geschichten, die ebenfalls einen schönen Inhalt hatten. Ich kann dieses Buch daher zweifellos weiterempfehlen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Kapitel nicht allzu lang gehalten.

Eine nicht ganz typische, aber dennoch schöne Liebesgeschichte, die es lohnt, gelesen zu werden.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Ben und Rachel lernen sich gleich zu Beginn ihrer Studienzeit kennen. Beide sind sich sympathisch und sie werden schnell die besten Freunde. Doch nach ihrem Abschluss verlieren sie sich aus den Augen - bis sie sich zehn Jahre später zufällig wiedertreffen. Ben ist verheiratet und Rachel ist frisch von Rhys, ihrem Jugendfreund, getrennt. Beide verstehen sich wieder super - wäre da nicht Bens bezaubernde Frau und Rachel, die gerade ihr Singleleben genießt.

"Wir in drei Worten" wird oft in Verbindung mit "Zwei an einem Tag" genannt. Ich hätte kaum an "Zwei an einem Tag" gedacht - natürlich gibt es gewisse Parallelen, aber ich finde "Wir in drei Worten" um einiges besser und flüssiger zu lesen, zumal mich hier keiner der Protagonisten zwischendurch so richtig genervt hat.

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: Im Wesentlichen in der Jetzt-Zeit, in der Rachel gerade von Rhys getrennt ist und Ben verheiratet ist, aber zwischendurch gibt es Rückblenden in die Zeit zehn Jahre früher. Man erfährt, wie die Beiden sich kennenlernen, wie Ben als Frauenheld und Rachel in ihrer Beziehung mit Rhys lebt und die beiden dennoch die besten Freunde sind. Übrigens habe ich mich von Anfang an gefragt, wie Rachel es so lange (13 Jahre) mit Rhys ausgehalten hat - ich fand ihn total nervig, nur von sich überzeugt und sie nimmt er nicht ernst. Ihn fand ich von allen Charakteren am schlimmsten (dagegen fand ich Rachels Kollegen nett). Umgekehrt habe ich mich über Rachels Entwicklung sehr gefreut, sie gewinnt im Laufe des Buches deutlich an Selbstbewusstsein und wird gewissermaßen erwachsen.

Die Charaktere haben alle irgendwie einen Spleen, sind aber dabei zum Großteil sympathisch und einfach menschlich. Es wird gelacht, geweint, gefeiert, es gibt einiges fürs Herz und auch ein bisschen Drama. Dem Buch fehlt es also an nichts und dazu ist es noch so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Fazit: Ein tolles Buch, das ich einfach nur empfehlen kann!
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4.0 von 5 Sternen Nette Liebesgeschichte, 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten (Audio CD)
Auf dem College waren Rachel und Ben die besten Freunde. Sie haben alles geteilt und alles zusammen erlebt. Und Rachel war immer ein kleines bisschen in Ben verknallt. Doch er war ein Frauenschwarm, hatte immer wechselnde Freundinnen und so haben die beiden sich nach einer geheimnisvollen Nacht vor dem Abschlussball, die immer mal wieder angedeutet wird, aus den Augen verloren.

Und nun treffen sie sich wieder – nicht ganz zufällig, denn die gerade frisch ent-lobte Rachel macht Ben über eine Freundin ausfindig.Und plötzlich ist alles wieder da: Die alten Erinnerungen und die alten Gefühle. Das einzige Problem: Ben ist inzwischen glücklich verheiratet und Rachel erlebt gerade die wohl turbulenteste Zeit ihres Lebens. Nach einer langen Beziehung das erste Mal wirklich auf eigenen Beinen stehend, muss sie erst erkennen, was ihr im Leben wichtig ist.

„Wir in drei Worten“ war eine wirklich positive Überraschung für mich. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und hatte eine überaus seichte Schmonzette für zwischendurch und lange verregnete Abende erwartet, aber die Geschichte hat mich wirklich gepackt und berührt! Rachel ist eine Figur, in deren Seelenleben ich mich schnell einfühlen und eindenken konnte. Ben blieb mir zwar etwas fremd (so ganz konnte ich nicht verstehen, was sie an ihm findet), aber ich muss ja auch nicht mit ihm zusammen sein. Schlimmer erging es mir allerdings mit Rhys, Rachels Ex- Verlobtem. Er ist so ein unangenehmer Kerl, dass man gar nicht verstehen kann, warum Rachel es so lange mit ihm ausgehalten hat.

Allerdings wurde dieser Eindruck auch deutlich durch die Sprecherin Britta Steffenhagen beeinflusst, die den ekligen Tonfall von Rhys noch recht übertrieben nachgemacht hat. Vielleicht wirkt die Figur anders, wenn man seine Sätze nur liest und sich seine Stimme selbst im Kopf vorstellt.

Die Geschichten um Rachel und Ben bzw. Rachel und Rhys werden zusätzlich angereichert durch eine Geschichte, die Rachel an ihrem Arbeitsplatz zu verkraften hat, nämlich den Verrat durch eine Kollegin, der ihr einigen Ärger einbringt. Diese Geschichte hat dann letztendlich alle anderen Geschichten wieder zusammengeführt und war wirklich gut ausgearbeitet.

„Wir in drei Worten“ – übrigens auch hier wieder der Hinweis (wie so oft in letzter Zeit), dass der englische Originaltitel „You had me at Hello“ viel viel toller ist, denn letztendlich ist der deutsche Titel banal und unspeziell und hat nichts mit der Geschichte zu tun – ist ein schöner Liebesroman, der einem ein paar kurzweilige Lese- oder Hörstunden beschert. Er ist kein herausragender Vertreter seiner Klasse, aber eine durchaus empfehlenswerte Lektüre für die romantisch veranlagte Frau.
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3.0 von 5 Sternen Note 2-3, 7. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Anfangs war ich echt schwer begeistert von diesem Buch. Ich bin zufällig auf diesen Roman gestoßen - er wurde mir weder empfohlen, noch hatte ich irgendwie sonst vorher davon gehört. Und ich fing mit dem Lesen an - und sofort war ich in der Story drin: Das ist süffig und sympathisch erzählt; die Ich-Erzählerin Rachel ist mir sehr sympathisch, und in vielen ihrer Gedanken und Handlungen konnte ich mich selbst gut wiedererkennen. Ich kann auch den vielen Rezensionen, die negativ anmerken, dass ihnen Rachel irgendwie "spätpubertär" vorkomme mit ihren 31 Jahren, nicht zustimmen: Wer selber in bereits sehr jungen Jahren eine lange, feste Beziehung mit einem Mann hatte (und Rachel war mit Rhys ja immerhin schon 13 Jahre zusammen), der kennt diese "spätpubertären" Anwandlungen recht gut. Da muss man mit Anfang 30 - ohnehin ein nicht ganz einfaches Frauenalter - eben nochmal was nachholen, da benimmt man sich auch schon mal wie eine 17jährige und muss sich neu sortieren und ausrichten - ja, da kann es schon mal auch zu ungemein peinlichen Szenen kommen, die man normalerweise mit 31 hinter sich gehabt zu haben glaubte. Doch, ich kann das sehr gut verstehen, und diese Erlebnisse von Rachel, die sind mir sehr nahe.
Mir gefällt es, dass die Autorin Rachel niemals bloßstellt oder vorführt - sie ist ganz "für" ihre Protagonistin, und das mag ich.
Die Figur des Ben dagegen, mit der werde ich nicht recht warm. Ben ist mir zu austauschbar, zu angepasst, zu gediegen irgendwie - ich kann schwer nachvollziehen, was Rachel an ihm findet. Er macht mir auch um völlig normale Dinge zuviel Gedöns, und das passt nicht zu einem erfolgreichen Junganwalt, der Karriere machen möchte.
Auch Simon, der im Buch eine gewichtige Rolle spielt, finde ich eine überflüssige Figur. Er dient nur als Mittel zum Zweck, und am Ende wirkt es, als habe die Autorin selber auf ihn keine rechte Lust mehr gehabt.
Jedenfalls war die Story lange Zeit wirklich schön und unterhaltsam zu lesen - aber dann verschusselt die Autorin leider alles, indem sie die Geschichte unrealistische und unnötige Wendungen nehmen lässt, indem sie scheinbare "schreckliche Geheimnisse" hochwabert, die letztlich doch nur Windchen im Wasserglas sind - irgendwie gibt sie ihrer Geschichte plötzlich so eine unnötige und aufgesetzte Dramatik. Das, was anfangs fluffig, leicht, witzig und charmant geschrieben ist, das wird gegen Ende ziemlich gewollt, das wirkt verkrampft, pompös und Soap-opera-mäßig. Plötzlich geht einem Rachel mit ihrer Panik vor dem Single-Dasein auf die Nerven, plötzlich scheint ihr nur noch wichtig zu sein, ob sie wohl bald Mr Right finden oder als frustrierte Jungfer enden wird - und das ist mir dann doch zu eindimensional, zumal es zu der Rachel der ersten Buchhälfte irgendwie auch nicht zu passen scheint.
Nein, an "Zwei an einem Tag" oder auch an Lisa Jewells wunderbares "Wo immer du sein magst" reicht "Wir in drei Worten" (sehr seltsamer deutscher Titel übrigens) nicht hin: Dafür ist es letzten Endes zu forciert, zu unspontan, zu krampfig, am Ende auch bissel dümmlich und langweilig.
Dennoch: Ein nettes, über viele Seiten auch äußerst charmantes, gut zu lesendes Buch, mit dem ich einige sehr angenehme Stunden zugebracht habe, und das mich sicherlich irgendwann zu einem weiteren Buch dieser Autorin - sollte es das denn jemals geben - greifen lassen wird.
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4.0 von 5 Sternen Was soll man sagen, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Habe das Buch vorher ausgesucht. Ist was es sein soll. Inhaltlich was es verspochen hat.
Mehr sollte man nicht erwarten.
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5.0 von 5 Sternen Wir in drei Worten, 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir in drei Worten: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich hatte Rachel gar nicht vor, sich von ihrem Irgendwie-Verlobten Rhys zu trennen, als sie abends nach Hause kommt. Dass sie kurze Zeit später dennoch weinend auf dem Sofa sitzt und Rhys türenknallend das Haus verlässt, war definitiv nicht so geplant. Warum es dennoch passiert ist, hätte Rachel vermutlich nicht in drei Sätzen erklären können, sicher ist wohl nur: Bereuen tut sie es nicht. Auch wenn es nicht ganz leicht ist, den plötzlichen Sinneswandel über den Moment hinweg aufrecht zu erhalten, zumal Rachels Umwelt hartnäckig daran arbeitet, die Trennung zu einer "vorübergehenden Krise" umzuwandeln.
Verkompliziert wird alles überdies durch das Wiedersehen mit Ben, Rachels Jugendfreund aus Studententagen. Smart und gutaussehend wie zehn Jahre zuvor verursacht er bei Rachel dasselbe Herzrasen, dass er bereits früher bei ihr ausgelöst hatte. Nur ist Ben mittlerweile verheiratet und ziemlich erwachsen geworden.

Seit "Schokolade zum Frühstück" liebe ich luftig-leichte Gute-Laune-Lektüre mit viel Romantik und noch mehr Humor. Oft genug bleibt es nur leider bei "luftig" und "leicht" und übertritt nicht selten die Grenze zu "oberflächlich" und "belanglos".
"Wir in drei Worten" jedoch ist ein Roman, dessen Heldin Rachel Woodford einer Bridget Jones durchaus das Wasser reichen kann.
Intelligent, liebenswert und witzig - perfekt geeignet für jeden, der auf der Suche nach frühlingshaft-beschwingter Urlaubslektüre ist.
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Wir in drei Worten: Roman
Wir in drei Worten: Roman von Mhairi McFarlane
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