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Kundenrezensionen

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am 2. Juli 2013
"Somewhere", aufgenommen am 11. Juli 2009 in Luzern, ist die erste Trio-Veröffentlichung seit "Yesterdays" von 2009. Wenn man aber die Aufnahmedaten berücksichtigt, so war das Luzerner Konzert das erste auf CD erschienene seit "Up For It", für das Stücke eines Auftritts im Juli 2002 bei "Jazz à Juan" in Antibes (wo das Trio fast alljährlich spielt) mitgeschnitten wurden. Verglichen mit dem Output des Konzertjahres 2001, von welchem sogar vier CDs entstanden sind, ist die zeitliche Lücke hier schon verdächtig groß. Gab es zwischen 2002 und 2009 unter den 85 Konzerten, die das Trio in dieser Zeitspanne gab, kein besseres? Oder wollte man bei ECM nur die Kritik entkräften, es würden zu viele CDs des Standards-Trios von Keith Jarrett, Jack DeJohnette und Gary Peacock, die einander zu sehr ähnelten, herausgebracht?
Wie auch immer, "Somewhere" ist ein gutes, teils sehr gutes, teils aber auch etwas durchwachsenes Album des unbestritten fantastischen p-b-dr-Trios um Keith Jarrett. Thematisch ist das Luzerner Konzert eine Mixtur aus Miles-Davis- und Leonard-Bernstein-Hommagen. Mit einem "Deep Space" genannten Opener, der an die teils recht freien Stücke des Albums "Always Let Me Go" erinnert, wird dem Andenken an Miles Davis gehuldigt, denn das Stück geht dann sukzessive - DeJohnette an den Drums und Peacock am Bass stimmen ein - immer mehr in "Solar" über, jenen Klassiker des Meistertrompeters, den Keith Jarrett oft und sehr gern interpretiert. Letztlich geht aber durch die sehr freie Interpretation das typisch Spritzige an "Solar" verloren. "Stars Fell On Alabama" ist eine schöne Ballade, "Between The Devil And The Deep Blue Sea" eine etwas flottere Nummer - beide Standards erstmalig auf CD der Jarrett-Band zu hören: ordentliche, aber keine herausragende Trio-Kost.
Highlight des Albums sind die beiden Kompositionen von Leonard Bernstein aus dessen "West Side Story", das knapp 20-minütige "Somewhere", das in eine Jarrett-typische Vamp-Extension namens "Everywhere" mündet, sowie "Tonight". Die vielen Interpretationen der Bernstein-Klassiker erfahren nun auch endlich gelungene Würdigungen durch einen der bedeutendsten zeitgenössischen Bewahrer des "Great American Songbook", Keith Jarrett.
Ein Bogen zurück zu Miles Davis wird durch die abschließende Nummer "I Thought About You" geschlagen. Dieses Stück erschien auch auf dem Album "Bye Bye Blackbird", dem 1991er Tributalbum des Trios an den seinerzeit verstorbenen Miles.
Insgesamt ein feines Album, dem aber - für mich! - die letzte Brillanz zum Fünfsterner fehlt.
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am 12. Juni 2013
Erst einmal: Alle Konzerte werden aufgenommen.
Es sagt nichts über deren Qualität aus, wenn ein Konzert für 4 Jahre "liegenbleibt"

Für mich sind die Sternstunden des Trios jene, wenn es den Thema-Improvisationen-Thema Konventionen verlässt und abhebt:

"You and the Night and the Music - Extension" auf der "Still Live"
"The Fire within" auf der "Live at the Blue Note"
Die Alben "Changes" und "Changeless"
"Sun Prayer" auf der "Tribute"

Wo einfach minimalistisch - melodisch fliessend über 15-20 Minuten Improviesiert wird, dass mir nur der simple Begriff
"Wunderschön" einfällt. Cool, Smooth,elgant,voll einer heiteren Melancholie, zu der man tanzen will.

Diese langen"abgespacten" Impros sind selten, aber die "Somewhere" hat solch eines:
Eben das Titelstück und alleine das lohnt den Kauf.

Welche Meister (alle inzwischen um die 70) da am Werk sind, erkennt man am Eröffnungsstück "Deep Space-Solar".
Wer "Solar" auf dem Trio Album "Tribute" kennt,staunt nun nicht schlecht,was die jetztaus diesem Standard gemacht haben.
Kaufen!
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am 26. März 2014
Dieses Trio spielt in seiner eigenen Liga. Man ist unbegreifliche Meisterschaft und höchste Klangqualität gewohnt. Live Aufnahmen sind genau so perfekt wie Studio Sessions. Diese Aufnahme im KKL Luzern verbreitet eine misteriöse Klanglandschaft ins Wohnzimmer. Ein Muss für alle Menschen.
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am 17. Mai 2014
Ich höre Keith Jarrett seit Mitte der 80er Jahre. In den 90er Jahren habe ich ihn einmal live als Solist gehört.
Meine liebsten CDs sind bisher ECM 827 827-2 "Standards Live" von 1986, und "Tribute" mit dieser Besetzung wie hier.
Es ist der Sound (inklusive der vertrauten Intonation des Flügels), der soviel Freude macht-mehr mag ich nicht sagen.
Ich brauche keine Neuheiten von Keith Jarrett-ist wie bei einem Kuchen den man mag und nicht geändert haben möchte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Dezember 2013
Gestatten Sie mir den Vergleich mit einem Airplane.... Die 3-Mot (ein Motor am Bug, zwei an den Flügeln, wie die JU52)
nähert sich dem Thema wie das Zurollen auf eine Startbahn, bis der Moment des gemeinsamen Abhebens gekommen ist, der Flug trägt uns in Richtung Stratosphäre, wir sind erhoben, abgehoben.............. Blick in die Weite, eine Liebe, eine Landschaft breitet sich aus,
bevor eine lange Landung ansteht, zum allgemeinen Bedauern, - aber jeder Flug endet einmal. Fast spürbare Angst, Jarrett könnte irgendwann mit seiner Musik aufhören.
Die Beifallorgien in Luzern hätte man wegschneiden können.
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am 27. Mai 2013
Waren Keith Jarrett, Gary Peacock und Jack DeJohnette früher Garanten für aussergewöhnliche Trio Musik so ist in den Aufnahmen der letzten 10 Jahre eine deutliche "Abnutzung" zu erkennen/hören. Waren Ende der 80er und vor allem Mitte der 90 Jahre die Konzertaufnahmen Sternstunden der Trio-Musik so sind die letzten Aufnahmen relativ routinierte, aber uninspiriert wirkende Einspielungen. Das gilt auch für das neue Album "Somewhere". Die Standards sind relativ lustlos eingespielt, im "Improvisationsteil" fehlen die zündenden, oder zumindestens neuen, Ideen, die "kombinierten" Kompositionen von Jarrett mit Klassikern von Miles Davis und Leonard Bernstein kommen ohne wirklich neue Momente daher. Einzig das letzte Lied "I thought about you" weiss als Ballade zu überzeugen. Hat "das Trio" mit "Live at the Blue Note" Sternstunden des Jazz geschaffen, so wird das Erbe im Moment nur verwaltet. Manfred Eicher wird wissen, warum diese Aufnahme von 2009 erst jetzt veröffentlich worden ist, der Hörer kann es nur ahnen.....
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am 5. September 2013
Jarrett ist eigen und dies mag für ihn als Person gelten, mehr noch für seine Musik. Er ist ein Improvisateur, dem man abnimmt, dass er nicht nur auf klapprigen Flügel Weltmusik schafft, sondern auch in anderen Umgebungen Einmaliges entwickelt. Diese CD gehört in die Sammlung.
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am 30. Mai 2013
This album has a difficult start with the 1st song. It's a bit different from what the trio has done before. But every time you listen to it is grows more on you. The rest of the album is more similar to the older albums. I think "somewhere" is the highlight of the album. So conclusion: while it's not as magical as some of the other output it's still quite enjoyable.
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am 9. September 2013
Ich kann es nicht sein lassen. Kieth Jarrat muss ich haben. Auch Somewhere enttäuscht mich nicht. Eine sehr schöne CD.
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am 24. Juni 2013
Natürlich ist auch diesmal das perfekt eingespielte Team um Keith Jarret und sein Trio eine Ohrenweide, aber leider auch schon etwas älter und neue Anregungen bringt die CD nicht, zumindest was die Kompositionen angeht.
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