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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung auf hohem Niveau
Ich hatte dieses Album bereits einmal rezensiert, jedoch hat Amazon die Bewertung nicht veröffentlicht und auf Nachfrage, warum, auch nicht geantwortet. Sehr ärgerlich.
Aber naja, vielleicht war das auch gar nicht schlecht so, hatte ich THE MANTICORE AND OTHER HORRORS lediglich mit drei Sternen bewertet, was diesem Album in keinster Weise gerecht wird...
Vor 17 Monaten von Dani de Rais veröffentlicht

versus
0 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bwertung.... gute Frage
Da ich diese CD für eine gute Freundin zum Geburtstag gekauft habe, die diese CD sich sehr grwünscht hatte, kann ich leider nichts über selbige CD schreiben. Meine Musikrichtung ist es nicht. Tut mir leid
Vor 15 Monaten von Joere veröffentlicht


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung auf hohem Niveau, 2. November 2012
Von 
Dani de Rais (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte dieses Album bereits einmal rezensiert, jedoch hat Amazon die Bewertung nicht veröffentlicht und auf Nachfrage, warum, auch nicht geantwortet. Sehr ärgerlich.
Aber naja, vielleicht war das auch gar nicht schlecht so, hatte ich THE MANTICORE AND OTHER HORRORS lediglich mit drei Sternen bewertet, was diesem Album in keinster Weise gerecht wird.

Aber eins nach dem anderen. Wie man oben herauslesen kann, war ich anfangs alles andere als begeistert über das zehnte Album der Engländer. Und das, obwohl ich der Platte mehrere Durchläufe gegeben habe bevor ich etwas geschrieben habe, da ich der Meinung bin, man kann bei Musik nicht nach dem Ersteindruck urteilen.
Mein Hauptproblem bei den ersten Durchläufen war der Gesang. Danis hohes Kreischen klingt schon seit einigen Jahren nicht mehr toll und vor jedem Album habe ich die Hoffnung, dass er diese Art zu Singen endlich lassen würde. Auf THE MANTICORE AND OTHER HORRORS, so viel sei gesagt ist der Anteil der extrem hohen Screams deutlich reduziert, was mich sehr freut. Allerdings hat sich der gute Herr Filth etwas neues ausgedacht, um sicher so manchen Hörer zu ärgern. Sein Gesang ist anders als zuvor, weder vollkommen klar, noch gekrächzt. Beim ersten Durchgang musste ich mich doch fragen, ob der gute Herr Filth die Scheibe mit einer Erkältung eingesungen hat, denn es klingt in der Tat ein wenig so, als wäre er heiser. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Je länger man sich allerdings THE MANTICORE AND OTHER HORRORS anhört, desto mehr gewöhnt man sich daran und stellt fest, dass es eigentlich gar nicht so unpassend ist, besonders, da Dani extrem variiert, mal eine reine (Pseudo-)Clean-Passage, mal wird mit einem finsteren Growlen abgerundet, mal wird durchgekeift. Die Scheibe bekommt dadurch eine wahnsinnige Abwechslung und ist in keinster Weise vorhersehbar. Zumindest was den Gesang betrifft.

Aber auch der Rest des Klangbildes kann überzeugen, CRADLE OF FILTH ballern in etwas mehr als 50 Minuten (zugegeben eine sehr kurze Spielzeit für ein CRADLE-Album) alles weg, was im Weg steht.
Vielleicht war der Vorgänger DARKLY, DARKLY, VENUS AVERSA instrumental gesehen brutaler, jedoch krankte dieser an der schwachen Produktion. Diese ist bei CRADLE OF FILTH anno 2012 aber superb! Alles schallt glasklar aus den Boxen und jedes Instrument bekommt den Raum, den es verdient hat, besonders das Schlagzeug ist fantastisch abgemischt, ist nicht zu laut, nicht zu leise, genau richtig. Die Produktion ist modern, aber nicht zu glatt und klinisch, diesen Spagat schaffen nicht viele Bands und bei CRADLE OF FILTH habe ich nach den Veröffentlichungen der letzten Jahre ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Hut ab!

Kommen wir zur Musik, die Keyboards halten sich im Vergleich zu früher mehr im Hintergrund, das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Gitarre. Die Riffs sind zwar nicht durchgehend neu und innovativ, jedoch unterstützen sie perfekt die als punkige, mit Einflüssen der NWoBHM angekündigte Ausrichtung des Albums. Oft geht es rotzig zu, dann wieder melodisch verträumt und permanent schwebt über allem eine ordentliche Portion Headbang-Tauglichkeit, wie man sie von CRADLE OF FILTH bisher gar nicht kannte, gefällt sehr.

Die Tracks sind insgesamt recht kompakt gehalten, auf Epen wie "BATHROY ARIA" oder "QUEEN OF WINTER, THRONED" wurde verzichtet, der längste Song auf dem regulären Album ist lediglich knapp sechs Minuten lang. Das stört aber gar nicht, denn die Songs passen in ihrer Länge hervorragend.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich von diesem Album doch ziemlich begeistert bin, die klasse Produktion und die songschreiberische Qualität ergeben eine energiegeladene Scheibe voller potentieller Hits. Ja, CRADLE OF FILTH sind eine Band, von der man das guten Gewissens behaupten kann, wurden sie von "Trven Metallern" im Geiste schon lange aus der Szene verbannt.
Jedenfalls macht die Band ihre Sache (wie immer) gut und liefert mit THE MANTICORE AND OTHER HORRORS ein würdiges zehntes Album ab und zeigt erneut, dass sie eigentlich mit keiner anderen Band vergleichbar ist.

Anspieltipps: Das rotzige "FOR YOUR VULGAR DELECTATION", der mystische Titeltrack, welcher mit massig Atmosphäre aufwartet, "SUCCUMB TO THIS", das von seinen Gitarrenläufen lebt, das halsbrecherische "SIDING WITH THE TITANS", bei dem irgendwie alles einfach stimmt, sowie das hochmelodische, absolut ohrwurmige "FROST ON HER PILLOW", welches ja bereits mit einem Video belohnt wurde.

Vielleicht noch ein Wort zur Special Edition. Diese enthält noch einmal zwei Bonustracks, was im Vergleich zu früheren Alben relativ wenig ist, aber dennoch mehr als bei den meisten anderen Bands, die - wenn überhaupt mal - einen einzigen Bonussong dazupacken. "DEATH, THE GREAT ADVENTURE" ist das wohl härteste Stück dieses Albums mit vielen Knüppelpassagen und trieft nur so vor Boshaftigkeit. Aus irgendeinem Grund hat dieses Lied sehr lange gebraucht um bei mir zu zünden, mittlerweile betrachte ich es sogar als eines der besten dieser Scheibe. Der zweite Zusatz, "NIGHTMARES OF AN ETHER DRINKER" ist absolut weltklasse und höchstwahrscheinlich sogar mein Favorit auf THE MANTICORE AND OTHER HORRORS. Melodisch, düster, hart, episch und mörderisch groovend, so manche Band wäre froh, einmal während ihrer Karriere so einen Song zu schreiben, super!
Also klare Kaufempfehlung für die Special Edition, welche dazu auch noch in einem schönen Digibook ausgeliefert wird, wie schon der Vorgänger DARKLY, DARKLY, VENUS AVERSA.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder was Vernünftiges, 5. November 2012
Nachdem ich die Band nach den ersten drei (grandiosen) Alben etwas aus dem Blickfeld verloren hatte, bin ich froh, dass ich mir dieses Album gekauft habe. Ich kannte nur "For your vulgar delectation", den Song fand ich sehr ungewöhnlich. Untypisch für COF-Verhältnisse eher einfach gehalten, aber trotzdem cooles Teil. Der Rest des Albums fällt nicht ab, musikalisch nicht mehr so opulent, eher etwas reduzierter moderner Extrem-Metal. Danis infernalisches Gekreische ist etwas in den Hintergrund getreten, die Texte suchen nach wie vor ihresgleichen in diesem Genre. Fazit: Top Album einer immer noch spannenden und sehr relevanten Band!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groß, schnell, blutig, pervers!, 28. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sehr schönes Album! Facettenreich, schnell, dunkel, pervers, detalliert komponiert... wieder ein Album, bei dem man merkt, das Cradle Of Filth mit dem Album Thornography nur mal experimentel die Schiene gewechselt haben.

Wenn man sich die musikalische Entwicklung von den Alben "Godspeed On A Devil's Thunder" über "Darkly, Darkly, Venus Aversa" zu "The Manticore And Other Horrors" erkennt man gut eine Steigerung der Adjektive wie "schnell", "symphonisch", "groß" oder "gut".

Fans des Symphonic Black Metal, Dark Metal oder überhaupt schnellem, kompositorisch wertvollem Metal werden in diesem Album gut ein ganzes Drei-Gänge-Menü für die Ohren bekommen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ziemlich gut, 8. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das neue Werk klingt für mich nach mehrmaligem Durchhören recht gut. Hardcorefans werden Danis Art zu singen sicherlich kritisieren, aber sie ist abwechslungsreich und deswegen trotzdem interessant. Die Musik ist auf hohem Niveau, stellenweise bombastisch orchestral, wo es passt, ohne gleich wie ein Klassikalbum zu klingen. Es gibt insgesamt wahrscheinlich Alben von CoF, die beim ersten Hören mehr beeindrucken oder auch länger hängen bleiben, aber es ist definitiv kein Reinfall.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammelsurium an Märchen für Erwachsene, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Manticore and Other Horrors (Audio CD)
Oha, da ist sie nun, die neue Scheibe von Cradle Of Filth.
Was als erstes auffält: Die "relativ kurze" Spielzeit von "nur" knappen 51 Minuten. Für CoF Verhältnisse doch recht kurz, aber das muss ja nichts schlechtes heissen. Los geht es wie gewohnt orchestral-instrumental und schon ballert "The Abhorrent" los, gewohnt gute CoF Kost. Thematisch hängen die Songs dieses mal nicht zusammen, wie etwa in den Vorgängern "Darkly Darkly, Venus Aversa" oder "Godspeed on the Devils Thunder", dieses Sammelsurium erinnert in seiner Zusammenstellung an die gute, alte "Midian"-CD. Heiss her geht es beim Titeltrack, wo es auch leicht folkig wird gen Ende und das darauf folgende "Frost on her Pillows" ist mein neues "Saffron's Curse". Alles in allem ist es eine tolle Scheibe, die insgesamt rockiger und "leichter" daher kommt als zB "Darkly Darkly" und leider auch nur halb so viel Epik besitzt wie zB "Cruelty...", ABER: Mir gefällt's!
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5.0 von 5 Sternen Cradle at its best, 28. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Manticore and Other Horrors (Audio CD)
Nachdem Cradle Of Filth für mich seit Damnation And A Day irgendwie nicht mehr das waren, wofür ich sie bis dato so sehr geliebt hab (sorry an alle, die das anders sehen), muss ich diese Meinung seit Godspeed On The Devil's Thunder doch wieder revidieren. Irgendwie haben sie es doch geschafft, mich wieder für ihre Platten zu begeistern. Vielleicht nicht ganz so sehr wie für Dusk... And Her Embrace, Cruelty And The Beast und Midian, aber immerhin. The Manticore And Other Horrors reiht sich bei mir auf jeden Fall unter den besseren Cradle-Scheiben ein!
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4.0 von 5 Sternen Zurück in die Zukunft?, 21. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Manticore and Other Horrors (Audio CD)
Nachdem sich das 2010er Output "Darkly, darkly Venus Aversa" wieder deutlich an den Ursprüngen der Briten orientiert hat, schippern die Mannen um Daniel Davey jetzt wieder weg von den Wurzeln in ein bislang noch unbekanntes Gewässer. Keine Frage, der neue Meilenstein, genannt "The Manticore & other Horrors", kommt frisch und spritzig daher und zeigt einmal mehr, dass sich Cradle of Filth immer wieder neu erfinden können ohne dabei massiv an Niveau oder Seriösität einzubüßen.

Musikalisch bewegen sich die finsteren Gesellen ja nun schon seit Jahren nahe an der Perfektion. Und Trotzdem klingt das aktuelle Werk wieder etwas reifer und besser inszeniert als alles bisher Dagewesene. Über die gesamte Spieldauer der Platte fällt auf, dass es mehr Gitarrensolos gibt als auf anderen Cradle-Alben was der Scheibe fast schon eine Heavy-Metal-Touch verleiht. Diese Tatsache steht der Band außerordentlich gut zu Gesicht.
Nachdem fast schon obligatorischen Intro ballern die Herren dann auch ziemlich zügig los. "The Abhorrent" heißt Song numero Uno und dieser lässt im Anfangsriffing erstmal gut Dampf ab bevor er seinen Rythmus findet welcher stets wiederkehrt in den knapp 6 Minuten. Gutes Stück ohne Zweifel.
Der Titeltrack "Manticore" stellt ein weiteres Highlight des Silberlings dar. Alles in Allem ein ziemlich verrückter und bunter Song mit vielen Einflüssen und Arrangements aus diversen Spaten. Der Nachfolger "Frost on her Pilow" konnte bereits bevor der Veröffentlichung des Albums auf der Homepage der Band probegehört werden. Dieser Song wurde nicht zu unrecht von Dani & Co. als Leckerli für uns ausgelegt. Defintiv ein Must-hear!
Ferner ist "Siding with Titans" hervorzuheben. Nein, dieser Song handelt textlich nicht von Olli Kahn.. Und trotzdem ist er Weltklasse. Tiefe Riffs sägen permanent durch das Unterholz, untermalt von einem dichten Klangteppich erzeugt vom Keyboard und verziert von Dani`s spektakulären Stimme.
Mein Favorit ist jedoch "Succumb to This". Es ist auch gleichzeitig der einizige Song mit weiblicher Background-Stimme. Ein perfekter Chorus und geniale Rythmusgitarren heben dieses Stück weit nach oben. Kommt zumindest ansatzweise an Cradle-Klassiker der 90er ran wie z.B. "Beneath the howling Stars" oder "Dusk & her Embrace".
Abgerundet wird das Langeisen in typischer Cradle-Marnier mit einem feinen akustischen Outro namens "Sinfonia".

Es gibt für diesen Erguß der Engländer nur 4 von 5 möglichen Sternen, weil dieses Werk an Alben wie beispielsweise "Midian", "Cruelty..." und "Dusk..." gemessen werden wird und da kommt es bei aller Liebe nicht ran. Mit Black Metal hat "The Manticore" nichts mehr zu tun und das ist für mich eindeutig ein Wehrmutstropfen. Dieses Album ist ohne Zweifel gut und auch definitiv den Kauf wert - aber die Richtung in welche die Band sich bewegt gefällt mir nicht.

Stay hard - stay heavy
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4.0 von 5 Sternen Jedem Cradle Fan zu empfehlen, 28. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Album kann ich jedem Cradle Fan empfehlen. The Manticore and Other Horrors eine geile Scheibe mit düstere Märchen und fettem Sound. Ich bin froh, dass ich mir dieses Album gekauft habe.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiteres Solides Album, 22. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Cradle of Filth haben auch bei diesesm Album ein wirklich sehr Solides Dark Metal Album hervorgebracht. Zwar hat es auch seine schwächen doch finden die Engländer um Frontkreischer Dani Filth immer mehr zu der alten Stärke zurück.
Kein Meilenstein aber sehr empfehlenswert !
Wer die Band mag kann bedenkenlos kaufen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, kann aber nicht ganz an alte Cradle-Herrlichkeit anknüpfen, 6. Dezember 2012
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Mit "The Manticore And Other Horrors" verlassen Cradle Of Filth den zuletzt eingeschlagenen Pfad der Konzeptalben wieder, wenngleich sich auf dem 2012er-Album das Thema "Horrorgeschichten" als roter Faden ausmachen lässt. Auch musikalisch gibt es eine Kurskorrektur im Vergleich zu den beiden Vorgängerscheiben "Godspeed On The Devil's Thunder" (2008) und "Darkly, Darkly Venus Aversa" (2010). Die Briten haben Punk, Thrash und Heavy Metal für sich wiederentdeckt und gehen dementsprechend nicht ganz so extrem zu Werke; Ähnlichkeiten im Backkatalog lassen sich am ehesten bei "Thornography" (2006) finden. Dessen schnelle Eingängigkeit erreicht "The Manticore And Other Horrors" allerdings nicht, was prinzipiell ein gutes Zeichen für die Langzeitwirkung ist.

Nach dem üblichen, wieder sehr schön gestalteten Intro beginnt das Album traditionell rasant. "The Abhorrent" ist ein geradliniger Metal-Song mit tollen Riffs, dem letztlich nur ein wirklich markanter Refrain fehlt. Eine gute Nummer, die an Eröffnungstracks wie "Gilded C**t" oder "Shat Out Of Hell" aber nicht ganz heranreicht. Ähnliches gilt für das vor dem Outro ("Sinfonia") platzierte "Succumb To This". Eigentlich ein ganz guter Song, der einfach nicht richtig zünden will. Alle anderen Tracks auf "The Manticore And Other Horrors" schaffen das aber, wenn man ihnen Zeit, teilweise viel Zeit, lässt. Das hat den Vorteil, dass sich die Platte nicht so schnell abnutzt, allerdings muss man erstmal die Geduld aufbringen, um einen Zugang zu diesem Werk zu finden - das kann mitunter schon eine Hürde sein, die nicht jeder zu nehmen bereit ist. Das Highlight auf dem 2012er Album befindet sich an vierter Stelle: "Illicitus" ist ein grandioser Song und das einzige Lied auf dieser Platte, das sich wahrhaftig wie ein Querschnitt aus allen (!) Schaffensperioden von Cradle Of Filth anhört. Dagegen verblassen gutklassige Tracks wie das rasant-wahnwitzige "Huge Onyx Wings Behind Despair", "Siding With The Titans" und "Pallid Reflection" ein wenig - was aber keine direkte Kritik sein soll, jeder dieser Songs ist stark und wächst nach mehreren Durchläufen. Am zugänglichsten ist wohl das schon vorab bekannte, verhältnismäßig gemächliche "Frost On Her Pillow", zu dem es auch ein Video gibt. Ein schöner Song, der vor allem jenen gefallen wird, die die neueren Alben der Truppe (in diesem Fall alles nach "Damnation And A Day") mögen. Nicht ganz so einfach geht es bei den zwei anderen vorab vorgestellten Songs. Der wesentlich bessere davon ist der Quasi-Titeltrack "Manticore", der ebenfalls mit jedem Durchgang wächst und sich als abwechslungsreich und gut komponiert entpuppt. Bei "For Your Vulgar Delectation" bin ich hingegen etwas zwiegespalten - das Stück ist weder richtig brutal noch eingängig, im Endeffekt also weder Fisch noch Fleisch.

Musikalisch gibt man sich alles in allem also sehr abwechslungsreich. Einfaches, sehr schönes Heavy-Riffing ist ebenso zu hören, wie symphonisch angehauchte Passagen. Letztere sind allerdings eher dezent. Der Orchester-Overkill, den es bei Cradle Of Filth auch schon gegeben hat, bleibt zum Glück aus. Ein früheres Markenzeichen der Band, das hohe Gekreische von Dani Filth, fehlt diesmal fast völlig. In dieser Hinsicht geht es eher wieder zurück in die "Thornography"/"Nymphetamine"-Phase. Einerseits schade, da gerade dieser Gesang früher ein Alleinstellungsmerkmal war, andererseits: Das schrille Gekreische schafft der Frontmann live ohnehin nicht mehr, noch dazu gibt es in einem etwas tieferen Bereich mehr Möglichkeiten zur Variation. Dementsprechend abwechslungsreich ist der Gesang auf diesem Werk auch ausgefallen - und einzigartig klingt auch die "fast normale" Singstimme von Filth, der offenbar ein paar Gesangsstunden genommen hat. Der Anteil an weiblichen Vocals bleibt auch diesmal sehr niedrig, nur bei zwei Tracks ist eine Dame am Mikro zu hören.

Übrigens: Das Besetzungskarussell im Hause Cradle Of Filth hat sich für "The Manticore And Other Horrors" leider auch wieder gedreht. An der Gitarre gibt es die Rückkehr von James McIllroy (zuletzt 2005 an Bord) zu hören, der Charles Hedger ersetzt. Als neuer Bassist wurde Daniel Firth verpflichtet, er folgt dem langjährigen Cradle-Mitglied Dave Pybus nach. Am Keyboard und als Background-Sängerin muss man sich an den Namen Caroline Campbell anstelle von Ashley Ellyllon gewöhnen, die Cradle Of Filth nach nur zwei Jahren wieder verlässt. Soviel zum stabilen Line-Up. Immerhin bleibt die neben Frontmann Dani Filth wichtigste Stütze, Gitarrist Paul Allender, an Bord. Auch auf dem Drumhocker gibt es keine Änderung, Martin Skaroupka gerbt weiterhin die Felle.

Unabhängig davon ist "The Manticore And Other Horrors" ein gutes Album geworden und übertrifft seinen Vorgänger in jedem Fall. Zur ganz alten Cradle-Herrlichkeit und damit der Höchstpunktezahl fehlt allderdings ein Stück. Dennoch gehört die 2012er Platte zu den besten Alben der neueren Diskographie, wenn man - es kann nicht oft genug betont werden - genügend Zeit mitbringt. Nur das Albumcover ist für Cradle-Verhältnis unangenehm einfallslos geworden. Was da wohl passiert ist? Egal, Hauptsache die Musik passt!
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