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5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück, ein Schritt nach vorn
Album 4 also. Nachdem dem sehr überraschenden dritten Album "In This Light and on This Evening", das einen fast durchgehenden elektronischen düsteren Pulsschlag hatte, aber trotzdem zu gefallen wusste und die Fans etwas spaltete, wird die Entwicklung wieder einen Schritt zurück genommen bzw. konsequent vorangetragen. Die Synthesizer verschwinden fast...
Vor 18 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sind das jetzt die B-Sides?
Nach vielen Teasern, Videoschnipseln, Tweets, anfänglicher großer Geheimhaltung, dann den ersten Singleauskopplungen und einem Live-Internetkonzert ist nun das wohl bisher am stärksten beworbene und vermarktete Editors-Album “The Weight Of Your Love” erschienen. Die erste Single „A Ton Of Love“ hatte mich zwar nicht direkt...
Vor 18 Monaten von K. P. veröffentlicht


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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sind das jetzt die B-Sides?, 28. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Nach vielen Teasern, Videoschnipseln, Tweets, anfänglicher großer Geheimhaltung, dann den ersten Singleauskopplungen und einem Live-Internetkonzert ist nun das wohl bisher am stärksten beworbene und vermarktete Editors-Album “The Weight Of Your Love” erschienen. Die erste Single „A Ton Of Love“ hatte mich zwar nicht direkt überzeugt, aber letztendlich konnte ich mich nach einigem Hören auch noch mit ihr anfreunden, zumal sie marketingtechnisch sicher als ein guter Schachzug für den Massenmarkt zu verstehen war und ich entsprechend noch mehr vom restlichen Album erwartet hatte. Als großer Fan der früheren Alben musste ich da nach vier Jahren ohne auf Platte veröffentlichtes neues Material, angefixt von starken neuen Songs wie „Sugar“, „Nothing“ oder „Two Hearted Spider“ auf Konzerten im letzten Jahr, natürlich zuschlagen. Entsprechend wurde das mit Spannung erwartete Album direkt in die Anlage eingelegt und mit ungeteilter Aufmerksamkeit komplett durchgehört. Der erste Eindruck: von Lied zu Lied größer werdende Zweifel bis hin zur katastrophalen Enttäuschung.
Nach kurzem sacken lassen dann der Gedanke, dass das nicht sein kann, also noch mal von vorne. Und anschließend dann nochmal, und zur Sicherheit noch ein paar Mal. Das Ergebnis legt nach dem ersten Schock unter Verlust der hohen Erwartungen etwas zu, bleibt aber auch fair betrachtet ernüchternd:

1. The Weight:
Das erste Stück beginnt vielversprechend, mit einer leicht schrägen Verbindung aus E-Gitarre und Streichern (auf letztere werd ich leider noch öfter eingehen müssen). Die Drums setzen ein und treiben das Lied anschließend durchweg voran, zunächst unterstützt von einer akustischen Gitarre. Nacheinander fügen sich Tom Smith mit seiner genialen Stimme, E-Gitarre, Klavier und leichte Synths ein. Klingt gut! Der Anfang wird im Laufe des Lieds wieder aufgegriffen, das Ende kommt abrupt. Für einen reinen Opener vielleicht etwas zu langgezogen, für ein reines eigenständiges Lied ein Bisschen zu viel wiederholt, trotzdem: ****

2. Sugar:
Im Vorfeld durch Live-Erlebnisse einer der Favoriten für das neue Album. Die Melodie des Gesangs ist im Vergleich zu Auftritten im letzten Jahr minimal geändert, Geschmackssache. Insgesamt kommt das Potential des Editors-Sängers gut rüber, leichter Background-Gesang fügt sich ein. Es gibt ein paar twists und turns, der Mut, nicht alles übermäßig glatt zu bügeln, ist vorhanden: **** bis *****

3. A Ton Of Love:
Ein solides Rock-Lied angelehnt an Vorbilder wie U2, steht möglicherweise für die neue Ausrichtung. Gerade heraus, aber auch geradlinig, wenig überraschend. Druckvolle, aber ruhige Passagen wechseln sich mit Gesangspassagen voller Power („Desire!“) ab. Radiotaugliche Kost mit offenem Ende: *** bis **** für die Power.

4. What Is This Thing Called Love:
Streicher-Intro Pt. I mit viel Weichzeichner, Tom Smith erweitert sein Repertoire um ausgedehnten Falsett-Gesang. Wächst sich zur ruhigen Ballade aus, leider untermalt mit einem sehr poppig anmutendem Klangteppich von Bass, Schlagzeug, Klavier, immer wieder Streichern und leichtem Background-Chor. Gesanglich blitzt leicht raues Potential durch, erinnert ansonsten teils befremdlich an – für sich genommen nichts gegen diese – Coldplay und andere Bands. ** bis *** für die Textzeile „We’re out of it!“.

5. Honesty:
Streicher-Intro Pt. II, immerhin wieder mit Gitarren, gesteigertem Gesang und teilweise dezenten Synths im Hintergrund. Soll vermutlich American Stadium-Rock mit Streicher-Tragik, Background-Chor- („Ohohohhh“) und leichtem Bläser-Bombast verknüpfen. Ist nicht direkt schlecht, aber wenig abwechslungsreich, vorhersehbar. ***

6. Nothing:
Wer hätts gedacht, Streicher-Intro Pt. III, und danach gehts komplett orchestral weiter, was mehr an Filmmusik erinnert. Dass Tom Smiths Stimme so einen Pathos-Klangteppich nicht nötig hat, konnte man letztes Jahr noch auf den Konzerten in einer etwas schnelleren und meiner Meinung nach um Längen, ach was, Größenordnungen besseren Band-Version hören. Vielleicht soll das Streicher-Thema aus dem vorigen Lied nochmal aufgegriffen werden, leider kaum kreativ. ** für den Text und das Live-Potential ohne Orchester.

7. Formaldehyde:
Drum-Intro! Tom Smiths Stimmung geradezu optimistisch, Schlagzeug und Bass treiben an. Background-Gesang sorgt dann noch für amerikanisierten Pathos, es kommt zum Break, der Vergleich zu den Killers drängt sich auf. Wobei die ihre besten Tage leider auch schon hinter sich haben. Könnte die Masse zum Mitklatschen und Knicklichter schwenken bringen, Indie-Fans eher nicht. ** bis ***

8. Hyena:
Düstere Anfangsstimmung, die Gitarre übernimmt wieder wichtigere Parts als in den Stücken davor, könnte was draus werden. Letztendlich aber zu wenig (eigene) Ideen, alles kommt irgendwie bekannt vor, zu viele Wiederholungen. ***

9. Two Hearted Spider:
Anfangs-Timing gegenüber der Live-Version vom Sommer letzten Jahres leider etwas geglättet, es kommt auch kein f-Wort mehr vor, was für den geneigten Fan eine merkwürdige Lücke zu hinterlassen scheint. Soll hier auf Allgemeinverträglichkeit getrimmt werden? Selbst live auf Festivals wird jetzt darauf verzichtet. Insgesamt wird bei diesem zunächst düster-ruhigen Stück weniger „Risiko“ mit individuellen Kanten eingegangen als live, dafür gibt es für den dramatischen Höhepunkt wieder einen in meinen Ohren für Smith völlig unnötigen Pathos-Chor. Trotzdem wird hier im Gegensatz zum restlichen Album mehr Mut zu offenen Enden und weniger Geradlinigkeit beim sich aufbauenden Titel gezeigt. Die diesmal dezent eingesetzten Streicher erscheinen recht passend, es bleibt ein wenig zu viel Weichzeichner, trotzdem neben Sugar mein Favorit auf der Platte: **** bis *****

10. The Phone Book:
Ruhig, leicht folkig mit Akustik-Gitarre, Bass und Base-Drum, macht den Titel zusammen mit Tom Smiths tragischem Grundton interessant, wenn auch nicht völlig neuartig. Auf einem insgesamt weniger ruhigen und übermäßig smoothen Album würde das Lied als Abwechslung viel besser rauskommen! Ist eines der abwechslungsreicheren Lieder des Albums: ****

11. Bird Of Prey:
Druckvoller Start mit Drums, so aber auch schon öfter auf diesem Album gehört, wird im Verlauf des Lieds bis auf eine Pause auch nicht variiert und wirkt bald gelangweilt – immerhin können Mitklatscher den Takt so kaum verlieren. Wieder Streicher im Hintergrund. Recht ruhiger Titel, plätschert etwas zäh mit leichtem Backgroundgesang vor sich hin. Leider auch keine Überraschungen mehr, einfacher Aufbau und dann kommt zum Glück auch bald das Ende. **

Hoffnungen bauen noch auf die Bonus-CD in der Deluxe Edition, unter anderem mit einem Stück, das 2012 live schon unglaublich gut war: „The Sting“. Das wird doch hoffentlich noch so sein wie ursprünglich aufgeführt?

1. The Sting:
Die hypnotischen Synths und große Teile der düstereren Stimmung aus der tollen live-Version sind einem Gitarren-Schrummel-Klangteppich im Hintergrund gewichen. Der Background-Gesang ist meiner Meinung nach wie immer überflüssig. Die Drums sind nach einem künstlich und erzwungen klingenden Fade-In wie bei einigen anderen Liedern betont druckvoll, wenn auch nicht übermäßig ideenreich. Wie auch das restliche Album leider völlig gesmoothed, mit Bläsern „bereichert“ und bemüht, Stadion-große Gesten („I WILL be waiting“) übermäßig zu betonen. So von einem der Favoritenplätze zum belanglosen Stück abgestürzt. **

2. Get Low
Hier gelingt die tragische Geste besser als meist auf dem Album, so ohne Streicher-Masse, mit dezenten Synths, Smiths Stimme, nicht so gezwungen-übertrieben. Stadium-Atmosphäre klingt nur am Rande an – besser so. Damit die kleine Überraschung auf der zweiten CD. ****

3. Comrade Spill My Blood
Wieder was langsames zum mitklatschen – die Drums nötigen einen fast dazu. Abwechselnd normale Stimmlage und Falsett für den Refrain, erhöhter Kitsch-Faktor. Nicht mein Ding. **

4. Hyena (Acoustic) und 5. Nothing (Acoustic)
Nette Dreingabe als Bonuslieder, nicht so überladen wie die Album-Versionen. „Nothing“ aber trotzdem nicht so gut wie live. Als Bonus ohne Wertung.

Die Texte sind nicht das Problem: auch wenn manches Mal irgendwo die Ideen ausgegangen zu sein scheinen und auf Wiederholungen gebaut wird, im passenden Gewand könnte man darüber hinwegsehen – so aber verlieren im Gegenteil vormals schon live gefeierte Lieder. Insgesamt wurde auf Kosten der individuellen Stärken zu viel Pathos erzwungen und das gesamte Werk weichgespült. Nach einem vielversprechenden Start fällt das restliche Album überwiegend ruhig aus, es bleibt wenig hängen, wie auch das Cover beliebig erscheint. Es soll teils deutlich hörbar an Vorbilder angeknüpft werden. Vielleicht ist es so Massenmarkt-tauglicher, ragt aber auch nicht mehr oder nur noch selten über die breite Masse hinaus. Wahrscheinlich kann so neues, Radio-affines Fan-Volk gewonnen werden, mit Sicherheit aber werden viele alte Fans auf Abstand gehen. Dass das frühere Potential durchweg vorhanden ist, kann (und konnte vor allem in früheren Versionen, auch mit der neuen Besetzung) live erlebt werden, meiner Meinung nach wäre dieser Stil auch der bessere Weg für das Album gewesen, anstatt sich in andere Formen biegen zu lassen und so weit hinter den Erwartungen zurückzubleiben – oder ist das nach musikalischen Differenzen mit dem Ex-Gitarristen, Keyboarder und Sound-Mastermind der neue Post-Urbanowicz Stil? Schade wärs. So bleibt ein Album mit, wie man meinen sollte, mal mehr, mal weniger gut gelungenen B-Seiten, die Hoffnung, dass der frühere Stil wiederkehrt und die, dass auch die neuen Lieder live zu ihren Wurzeln zurückfinden. Ein wenig scheinen sie das zum Glück auf den aktuellen Festivals – ohne Orchester – zu tun.

Anspieltipps: Sugar, Two Hearted Spider, The Phone Book.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück, ein Schritt nach vorn, 28. Juni 2013
Von 
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(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Album 4 also. Nachdem dem sehr überraschenden dritten Album "In This Light and on This Evening", das einen fast durchgehenden elektronischen düsteren Pulsschlag hatte, aber trotzdem zu gefallen wusste und die Fans etwas spaltete, wird die Entwicklung wieder einen Schritt zurück genommen bzw. konsequent vorangetragen. Die Synthesizer verschwinden fast komplett im Hintergrund und spielen nur noch eine dezente Rolle. Vom Sound her erinnert einiges an die ersten beiden Alben, wobei aber auch eine leichte Erweiterung stattfindet, zum einen tatsächlich hin zum Americana wie Tom Smiths das auch schon angekündigte, zum anderen aber vor allen in weiteren Raubzügen durch die 80er. Bitte das nicht falsch verstehen, ich mag die Editors sehr und gerade deswegen, weil sie kein Problem damit haben, einen Sound aus schon bekannten Bestandteilen neu zu kreieren. Das Songwriting ist immer noch auf Melodie und Harmonie ausgerichtet, Textlich dreht sich diesmal sehr viel um Liebe und Beziehung – in alle Phasen.

Highlights und Anspieltipps gibt es sehr viele, manche erschließen sich sofort, andere sind kleine ‚fiese‘ grower, wo man schon ein wenig aufpassen muss, einen Song nicht zu früh abzuschreiben. SUGAR, das mit seinem elektronisch verzerrten Bass als zentrales Element, ein richtig kleines Musikkraftwerk ist, besonders wenn nach dem 2. Chorus die Energie noch etwas gesteigert wird. A TON OF YOUR LOVE, die Vorab Single natürlich. Und bitte nicht zu sehr den U2 Vergleichen glauben, nur weil jemand drei mal „Desire“ singt, haben wir es noch nicht mit einem U2 Plagiat zu tun. Wenn hier schon zwanghaft Vergleich gezogen werden müssen, dann nicht einfach nachplappern was ihr lest, sondern mal ein paar olle The Mission Alben anhören ;-). Der Song funktioniert prächtig beim Autofahren und wird wahrscheinlich auch live ein Fest sein. WHAT IS THIS THING CALLED LOVE wartet mit Tom im Falsett auf. Bei den ersten Durchläufen ist das etwas befremdlich und man ist fast versucht auch wegen des soften Midtempo Anfangs den Song für immer zu überspringen. Hört man sich aber etwas rein, wird man belohnt. Ein schöner nachdenklicher Text über das schleichende Ende einer Beziehung und ein hymnischer Mittelteil, der den Song dann nochmal auf ganz andere Höhen trägt. Wunderschön. Die ausschließlich mit Streichern unterlegte Ballade NOTHING, der auch erst bei mehrmaligen Hören eine - dann aber - unnachahmliche Wirkung erzeugt. Die fast schon fröhliche und leichtfüßige Indierock Hymne FORMALDEHYDE, mit ihrem Refrain, der sofort ins Ohr geht.

Darüber hinaus gibt es keine wirklichen Durchhänger. THE WEIGHT, TWO HEARTED SPIDER und HYENA wissen mit dem rauhen Sound des Debütalbums zu gefallen. THE PHONE BOOK ist langsam shuffelnder Folkpop, also neues Terrain, schmeichelt sich aber auch schnell angenehm ein. HONESTY hat einen leichten Coldplay Vibe und vielleicht ein Streichinstrument zuviel. Vom Rhythmus her geht es BIRD OF PREY ähnlich, aber auch hier wieder reist die wunderbare Melodie einiges heraus.

Keine radikalen Veränderungen also, aber auch kein Stillstand. Und was das wichtigste ist, mit Songs die sowohl im Dunkeln also auch im Hellen funktionieren und denen es wie immer gelingt etwas zu transportieren …
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das lange Warten hat sich nicht gelohnt, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Zugegeben, ich habe die CD erst 4-5 mal gehört. Vielleicht sind da noch ein paar versteckte Kleinode. Aber meine Hoffnung ist eher gering. Mein Gott, stellenweise klingt die Platte wie Bruce Springsteen, stellenweise wie Kings of Leon, stellenweise wie Coldplay. Alles schon tausendmal gehört. Ich habe auch kein Problem mit den Vorgenannten. Aber dann kann ich auch das Original nehmen und nicht so einen müden Abklatsch.
Ein Moderator auf Byte.FM sagte vor kurzem, beim Hören der neuen Editors-Platte habe er sich richtiggehend geärgert. Und mir geht es ähnlich. Natürlich darf sich eine Band weiterentwickeln, aber hier ist die einzige Weiterentwicklung die perfekte Produktion. Der Klang ist satt und sauber, man hört, dass hier richtig Geld und Knowhow reingeflossen ist. Aber ehrlich gesagt, hat genau das auch den Charme der ersten beiden Platten ausgemacht: Die Rohheit, das leicht "Schmutzige". Ich kriege bei einigen Stücken von "The Back Room" oder "An End has a start" echt eine Gänsehaut, so tiefsinnig, so schön sind sie. Aber diese Platte bietet wirklich nur Mainstream, keine Überraschungen. Oder doch! Eine ist dabei: Hey! Mr. Smith kann Falsett singen! Auf diese hätte ich gerne verzichtet.
Man schüttelt einfach nur den Kopf und fragt sich, was in denselbigen der Editoren bei der Aufnahme dieser Platte vorgegangen ist. Künstlerisch nichtig, für eine Gartenparty als Hintergrundgedudel ganz nett. Für Fans der ersten beiden, vielleicht auch der dritten Platte, ein echter Blindgänger. Aber es lassen sich mit diesem Werk sicherlich auch neue Käufergruppen erschließen. Diesen viel Spaß damit! I'm outta here.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seid offen, dann offenbaren euch tolle Melodien!, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Es ist immer so eine Sache mit den Bands, die man seit dem ersten Album liebt. Man fiebert seit Wochen dem neuen Album entgegen, hört zur Einstimmung die alten Alben noch mal und wünscht sich, das neue Album würde auch wieder so klingen und genau das gleiche Gefühl hervorrufen, wie all die geschätzten Alben zuvor. Genauso war es bei mir bei den Editors, deren frühere Alben bei mir in Dauerrotation liefen. Auch ich hatte etwa vor ein bis zwei Monaten von der Veröffentlichung des neuen Albums erfahren und war sehr gespannt. Auch diesmal hieß es bereits im Vorfeld, die Band würde wieder anders klingen.

Bei den ersten Durchläufen war ich dann zugegeben auch etwas enttäuscht. Die ersten Lieder "The weigth" und "Sugar" waren recht interessant, die Single "A ton of love" kannte ich im Vorfeld schon. Mit den langsameren mit vielen Streichern unterlegten Songs im Mittelteil konnte ich jedoch zunächst wenig anfangen. Und überhaupt, es kam nicht sofort das typische Editors-Gefühl auf wie auf den vorigen Alben.

Wenn man jedoch versucht, die CD nicht so sehr mit den alten Alben zu vergleichen, sondern als absolut eigenständige CD, dann, so ging es mir jedenfalls, offenbarten sich immer mehr Songs als echt gute Songs, die auch im Kopf hängenblieben. Auch hinter den hier öfters gescholtenen ("Editors untypischen") langsameren Songs offenbaren sich nach und nach tolle Melodien. Und auch live werden auch die neuen Songs gut ankommen. Auf dem Hurricane konnte ich selbst sehn, wie toll Tom Smith die neuen Songs rüberbringt!

Klar klingt das Album wieder anders als alle anderen Alben zuvor. Aber das hat das vorige Album der Editors auch schon getan. Auch damals waren viele skeptisch ob ihrem Weg zur elektronischen Musik, doch am Ende liebten auch viele diese Album. Ganz ehrlich, mir ist es lieber, dass junge innovative Bands, wie die Editors öfters mal ihren Sound ändern und etwas wagen, als immer wieder völlig gleich zu klingen. Den Sound vollständig beizubehalten und trotzdem immer wieder grandiose Alben rauszubringen schaffen nur ganz wenige, z.B. The National mit "Trouble will find me". Aber ich merkte, als ich etwas ausblendete, was die Editors vorher gemacht haben und mich damit wirklich voll auf das Album konzentrierte, mochte ich das Album immer mehr. "The weigth, das tolle "Sugar", Two hearted spider", "The phone book" und das grandiose "Bird of prey" am Ende sind meine Lieblingslieder.

Am Ende muss ich sagen, dass mich auch das neue Album letztlich nicht enttäuscht hat. Von den neuen Liedern geht viel Seele aus und ich kann zur Zeit nicht aufhören die CD zu hören. Ich kann dieses Album sehr empfehlen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen und mir gefällt's trotzdem noch..., 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
...auch wenn durchaus etwas anders als früher finde ich die das aktuelle Album nach wie vor super.
m.E. kommt die unheimlich gute Stimme hier viel besser zur Geltung als früher und auch das so viel beschimpfte "the thing called love" ist für mich eine wirklich klasse und kraftvolle Ballade mit Ganzkörper-Gänsehaut.
Auch "Nothing" und "Honesty" sind für mich ganz grosse Klangwelt.
was mir jedoch auch gar nicht gefällt ist das unsägliche "desire" was einfach nur negativ an ein altes u2-Stück erinnert.
manchmal muß man vielleicht eine Platte einfach für sich hören, ohne Vergleiche an alte Sachen - ich mag die alten Sachen genauso wie die Neuen. Der Vergleich mit U2, Coldplay und gar Bruce S. ist für mich so gar nicht nachvollziehbar.
einzig an uralte Journey-Sachen erinnert mich die Stimme manchmal (und das durchaus positiv :)
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann sie langsam nicht mehr hören..., 27. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
...all die, ach so schlauen Kommentare von den sogenannten, selbsterwählten Fans der ersten Stunde! Wenn ich denn wirklich eben solcher bin, oder vielleicht unbedingt sein will, muss ich da "meiner" Band gegenüber nicht auch etwas tolerant sein, selbst wenn ich mal mit `nem Album nicht so einverstanden bin! Nicht?! Ich dachte genau das macht einen treuen Fan aus.
Nein, ich meine nicht, dass ich uneingeschränkt und automatisch alles gut finden muss, aber was hier streckenweise geschrieben wird, spottet jeder Beschreibung! Da frag ich mich ob diese Leute das Album wirklich gehört, oder nur die Meinung anderer "Fans" übernommen haben!
Klar, Rezensionen sollen auch das eigene Urteil ausstellen, sie sollten aber auch anderen Leuten eine objektive, hilfreiche Sicht der Dinge ermöglichen! Hier lese ich aber aus vielen negativen Rezis einfach nur andere, vorangegangene negative Rezensionen heraus. Und mit Negativ meine ich durchaus auch die Rezensionen an sich, da nichts Brauchbares weiter drin steht als nur ganz allgemein gehaltener, plakativer Müll!

Zum Album an sich: Ich finde es richtig geil! Hört doch einfach mal auf, frühere Alben der Band für eure negativen Vergleiche ranzuziehen!(und Alben anderer Bands sowieso) Das bringt doch nichts! So was machen sonst nur Kritiker und die werden dafür bezahlt! Solche Leute vergiften aber auch fast immer den Vorgeschmack und beeinflussen die eigene Wahrnehmung viel zu sehr!
Hört von den " Buhrufern" denn niemand diese neueartige Strömung heraus? Weg von der vergangenen Düsternis und dem nahezu ähnlichem Gesang der früheren Alben? Warum war den "The Backroom" als unendlich geil gehypt? Weil es "Joy Division" geatmet hat, eine Band von der immer noch alle Kritiker und Indie Fans meinen, ihr in den Allerwertesten kriechen zu müssen! Und wehe man ist da anderer Meinung! Da hat man gleich keinen Musikgeschmack mehr! (New Order ist aber auch niemandem mehr wirklich geläufig oder wichtig, oder? Frag ich mich wie das dann geht...)
Zerbrechlichkeit (What is this thing called Love), meinetwegen auch Streicherschmalz und Kitsch (Nothing; Honesty) in homöopatischen Dosen oder auch U2 (A ton of Love), das darf alles sein, trotz allem sind es doch noch die Editors! Aber genau wie den "Kings of Leon" nach ihrem „Come around Sundown“, ergeht es den Editors jetzt! Zu eingängig, zu glatt, zu Mainstream, zu Radiofeundlich, zu wasweißdennichnichnochalles! Meine Fresse Leute, blendet das doch mal aus und hört mal richtig zu! Hört euch den Gesang an, lest die Lyrics, fangt die Emotionen ein und versetzt euch in die einzelnen Situationen!
"Sugar" und "Formaldehyde" treiben an ohne Ende, "A ton of Love" ist pure Energie,"..."this Thing called Love" lässt euch sterben und " Nothing" is in seiner Acoustic Version pure Gänsehaut. Ganz zu schweigen von den anderen großartigen Songs, wie "Bird of Prey", "The Phonebook" oder dem live gern immer mal anders präsentierten " Two hearted Spider"
Diejenigen unter uns, welche aber nach wie vor fähig sind, alte Erwartungen, Vorurteile, Fremdmeinungen oder ähnlich schädliches auszublenden und sich ohne Vorurteile auf ein neues Album einzulassen, die erfahren, meiner Meinung nach, Großes! Eine weiter gereifte Band mit neuen Strömungen, neuen Einflüssen (neuer Produzent, neuer Gitarrist, neue Horizonte). Wer Sie live erlebt hat, der weiss auch, dass dieses Album der Band sehr wichtig gewesen sein muß und das es ohne den, ach so schrecklich kommerziellen Auftritt beim "Rock Werchter" mit Feuerwerk und allem TamTam, wahrscheinlich nicht gegeben hätte. Und auch keine Editoren mehr, mal sehen ob dass denjenigen die jetzt hier "Aufhören!" schreien, besser gefallen hätte!
Und mal ganz nebenbei: Falsett ist geil! Bono hat so seine größten Songs (Nein, richtig lesen! Songs, nicht Hits!) veredelt, als er noch dazu fähig war!

Ich wünsche den Editors wirklich eine so ergebene und loyale Fanbase, wie sie meinetwegen Depeche Mode haben! Ich wage zu behaupten, dass sich der eingefleischte Fan dort nicht abwendet und auf s Album spuckt, nur weil es Ihm mal nicht gefällt! Und so sollte es denn eigentlich auch sein!

„ ...there`s Sugar on your Soul”!
Just great!
Cheers!

Nachtrag: Seit den ersten Durchläufen ist wieder etwas Zeit vergangen und es ist genau das eingetreten, was ich auch erwartet hatte: dieses Album wächst zu ungeahnter Größe! Einige der Songs ("The Sting" zum Beispiel, oder " Hyena" und "Comrade spill my Blood", welche beim ersten Mal schon unweigerlich im Hirn hängen blieben, haben anderen, zu Anfangs nicht so auffälligen Songs, Platz machen müssen, da sie von den weiter oben genannten, eingängigeren Songs einfach überragt wurden.
Einer aber, ein Song stellt Sie alle unweigerlich in den Schatten: " Bird of Prey" ist für mich mittlerweile der absolute Knaller! Dieser Refrain und diese Melodie, melancholisch und dabei doch von erhabener Schönheit, es zwingt mich jedesmal in die Knie und zum bedingungslosen Zuhören! Einer dieser seltenen Songs, welcher,(wird er nachts im Radio gespielt und man dämmert schon hinüber in den Zustand von " between wake and sleep" weil man eigentlich nur mit Musik einschlafen wollte und nichts Großes mehr erwartet) dich aus dem Schlaf reißt und sich mit seiner Schönheit in dein Herz und deine Eingeweide bohrt und dich solange nicht mehr loslässt, bis man ihn irgendwo gefunden hat und nochmal hören kann!
Das ist pure Schönheit, das können so nur die wenigsten!
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3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber weniger tiefgängig als die Vorgänger., 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Die drei Sterne als Bewertung sind eher als Relation zu den zwei Vorgängern (meine Favoriten) zu sehen.
Ich höre die Platte grundsätzlicg gerne, auch wenn es zwei drei Lieder gibt die ich schonmal überspringe. Nur leider ist die Nachhaltigkeit auf einem niedrigeren Nievau als früher. Ich habe das Gefühl die alten Stücke waren komplexer und etwas weniger eingängig.
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5.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Nur zu empfehlen! Tom Smiths Stimme ist die beste die ich je gehört hab! Geht unter die Haut! Ich liebe Editors!
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4.0 von 5 Sternen Entweder Joy Division-Interpol oder U2-Coldplay-Springsteen, beides ist gut., 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Kurz und knapp: Wer eher kalte Joy-Division und düstere Interpol mag, wird von "The Weight of Your Love" enttäuscht sein. Wer dagegen U2, Coldplay und Bruce Springsteen (in seinen melancholischen Liedern; doch doch, die hier gemachten Springsteen-Vergleiche haben vollkommen recht) verehrt, wird begeistert sein. Wer darüberhinaus viele ohohohos und aaahahaas sowie Streicher in Songs liebt, wird Freudensprünge vollführen. Ich mag beide Richtungen, je nach Anlass. Nur stellt sich mir die Frage, wie hoch noch der Eigenständigkeitsfaktor der Editors ist.
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5.0 von 5 Sternen Mit Spannung erwartet und es hat sich gelohnt, 18. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (Deluxe) (Audio CD)
Nach der Neuformierung wurde das neue Album miot Spannung erwartet und ich muss sagen: die neue Richtung gefällt mir sehr gut. Live kommt es noch mehr zu geltung, aber auch auf CD eins der Top-Alben 2013.
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