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Kundenrezensionen

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am 7. September 2014
Trainer! bietet einen wirklich sehr interessanten Einblick ins Geschäft der Fußball - Lehrer.
Der Großteil dieses Films dreht sich um die noch relativ frischen Trainerkarrieren von Frank Schmidt, Andre Schubert und Stephan Schmidt. Auch prominente Vertreter wie Jürgen Klopp oder Hans Meyer kommen zu Wort.
Der Film geht dabei sehr Sachlich zu werke was mir sehr gut gefallen hat.
Dieses Geschäft wird teilweise so dargestellt wie es wahrscheinlich auch ist, nämlich zum Teil sehr unmenschlich.
Ohne den Finger zu heben wird aufgezeigt, wie viel Druck so ein Trainer ertragen muss.
Diese Leute müssen soviel investieren und sind dabei das schwächste Glied in der Maschine Profifußball.
Alle drei dieser Trainer haben unterschiedlichen Erfolg bzw. Misserfolg in ihren Vereinen.
Das macht den Film sehr Variantenreich.
Jeder Fußballfan sollt diesen Film sehen, man bekommt einen anderen Blick aufs Trainerdasein.
Nach Tom meets Zizou gelingt Aljoscha Pause hier wieder eine tolle und absolut sehenswerte Dokumentation.
Sollte man sich nicht entgehen lassen.
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am 8. Juni 2013
Der Film "Trainer!" von Aljoscha Pause gibt nüchterne Einblicke in den Beruf des Fußballtrainers in den oberen deutschen Spielklassen. Die Vorbereitung bzw. Ausbildung für angehende Trainer wird beleuchtet und prominente Trainer wie beispielsweise Jürgen Klopp, Peter Neururer und Hans Meyer geben ergänzende Interviews. Wesentlicher Bestandteil des Films sind Stephan Schmidt, André Schubert und Frank Schmidt, die ihre Geschichte erzählen und sprechen zum Teil dabei wahrscheinlich nicht nur sich selbst, sondern anderen Trainern aus der Seele. Der Film dient als sachliche (!) Plattform, die die Sonnenseiten des Erlebnisberufes Fußballtrainer sowie die Schattenseiten des Sündenbockberufes Trainer darstellt und sich dabei der oberflächlichen und populistischen Berichterstattung der Boulevardpresse entzieht. Besonders gut gefällt mir der authentische Auftritt und die Botschaft von Frank Wormuth, der sich gesellschaftskritisch äußert und deutlich klar macht, dass Trainer Menschen sind.

Qualitativ knüpft Aljoscha Pause mit "Trainer!" an "Tom meets Zizou" absolut an. Großen Dank nicht nur an die Macher, sondern auch an die Darsteller und Vereine, die einen Einblick in den sonst so unnahbaren Profifußball geben. Ich habe das Gefühl, dass hier Inhalte wiedergegeben werden, die schon lange mal in dieser Branche gesagt werden mussten. Ein verfilmte Thematik, worauf sicher nicht nur die Trainer sehnsüchtig gewartet haben. Ein Appell an die Menschlichkeit - nicht nur im Fußball, sondern auch in der Gesellschaft.

Vor dem offiziellen Kinostart lief der Film bereits Anfang Juni im WDR.

"Dieser Druck ist ja Wahnsinn, der da aufgebaut wird. Jetzt will ich nicht sozialkritisch sein, aber was wir hier aufbauen, ist brutal. Liebe Gesellschaft, was ist denn hier eigentlich los, was mir machen, ist Wahnsinn. Nur Druck, Druck, Druck. Ich glaube, dass wir in eine Richtung marschieren, wo alle wissen, dass sie schlecht ist, aber wir kommen gar nicht mehr aus der Richtung raus."

-Frank Wormuth-
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am 29. Juni 2013
Inhalt: Filmemacher Aljoscha Pause wagt nach Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen erneut eine tiefgründige Sichtweise auf unseren Fußball. Mit dem Film „Trainer!“ reißt er eine bislang medial überwiegend erstaunlich substanzlos betrachtete Thematik des Profifußballs auf: die der Cheftrainer.

Über die gesamte Saison 2012/13 begleitete Aljoscha Pause drei Cheftrainer der zweiten und dritten Liga (Frank Schmidt beim 1.FC Heidenheim, André Schubert beim FC St. Pauli, Stephan Schmidt beim SC Paderborn). Hierbei bietet der Film Einblicke in das Innenleben des Fußballs (Kabinenansprachen, Spielvorbereitungen, Trainergespräche mit Spielern usw.), des Geschäfts und der Trainer. Stück für Stück lernen wir die drei Hauptcharaktere und ihre Arbeit kennen. Der gesamte Film kommt ohne eine Kommentierung aus, Erklärungen liefern hingegen die passend eingefügten Interviewsquenzen mit den Protagonisten, Spielern, Verantwortlichen und weiteren renommierten Trainern wie Jürgen Klopp, Hans Meyer, Mirko Slomka, Armin Veh u.a. Dies ermöglicht dem Zuschauer einen klaren Blick auf das Geschehen und wertet die Dokumentation auf.

Das eigentlich Bemerkenswerte an dem Film ist, dass er sich abseits von der oberflächlich-boulevardesken sowie marktschreierischen „Brot und Spiele“-Berichterstattung und Rezeption dieses Sports in unserer Gesellschaft bewegt. Das tut gut und öffnet die Augen, bietet weiten Raum für Empathie. Empathie für die drei Trainer mit ihren unterschiedlichen Charakteren, die jedoch alle die leidenschaftliche Arbeit mit ihren Mannschaften eint. Gerade in den Szenen, wenn bspw. der besonders engagierte Frank Schmidt mit „seinen“ Heidenheimer Jungs arbeitet und sie durch die „Achterbahnfahrt“ einer Saison führt, ist der Film sehr berührend und emotional. Doch Aljoscha Pause gewährt uns darüber hinaus auch Einblicke in die Trainerausbildung, indem er zur selben Zeit einen Jahrgang in der DFB-Trainerausbildung filmisch begleitet hat. Auch hier lässt er unterschiedliche Seiten (Lehrer und Schüler) zu Wort kommen und somit auch verschiedene Betrachtungsweisen zu.

Der ganze oberflächlich-zynische Wahnsinn der Öffentlichkeit wird in „Trainer!“ offengelegt und entschleunigt sowie der menschlichen Seite der Trainer und ihrer eigentlichen Arbeit gegenübergestellt, auch mit Hilfe von abwechslungsreich eingesetzten Stilmitteln – wie bspw. chronologisch zusammengeschnittenen Spielszenen und medialen Schlagzeilen. Diese einzelnen collagenartigen Sequenzen wurden mit passender Musik unterlegt und bieten ein gutes Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen. Besonders greifbar wird die Rastlosigkeit des Geschäfts dadurch, dass André Schubert schon recht früh in der Saison entlassen wurde. Und auf einmal findet sich Thomas Meggle, der uns kurz zuvor als Trainer-Azubi vorgestellt wurde und ein Praktikum beim FC St. Pauli absolvierte, als Interimstrainer in verantwortlicher Position auf der Trainerbank wieder. André Schubert wird im weiteren Verlauf des Films somit als arbeitsloser Trainer begleitet, was nochmal einen ganz anderen Blickwinkel mit sich bringt.

Pause ist ein emotionaler Dokumentarfilm gelungen, der die schönen Seiten des eigentlichen Sports mit eben jenen des Geschäfts gekonnt verbindet und uns die fachliche Arbeit eines Profitrainers näher bringt, ohne dabei einseitig zu wirken. Der Film regt zur Demut an angesichts der irrwitzigen Diskrepanz zwischen öffentlicher Erwartungshaltung, Unkenntnis und Schwarz-/Weißmalerei auf der einen und der Arbeit eines Trainers auf der anderen Seite, der den Spagat zwischen erhöhten fachlichen Ansprüchen und den zynischen Mechanismen des Profigeschäfts schaffen muss und diesen nicht ausweichen kann. Letztlich sind diese Verhältnisse ein Spiegelbild unserer Gesellschaft und nicht nur Frank Wormuth, der Leiter der DFB-Trainerschule, fragt im Film völlig zu Recht: in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich, in der wir solch einen permanenten Druck von außen aufbauen und wo endet das? Zugleich offenbart „Trainer!“ die Liebe und Leidenschaft der Protagonisten zum Fußball. Ansonsten würde sich diesem Wahnsinn nämlich wohl kaum jemand freiwillig aussetzen.

Technik/Ausstattung: Die DVD umfasst eine längere Version als jene die im Fernsehen zu sehen war. Als Bonusmaterial sind eine knapp 20 minütige Einführung in Fußballtaktiken durch Frank Wormuth sowie zusätzliche (insgesamt 15 Minuten dauernde) Interviewausschnitte mit einigen Trainern und der Kurzfilm „MESUT 17“ (ein frühes Werk von Aljoscha Pause) enthalten. Die Ton- und Bildqualität ist gut.

Fazit: Volle Punktzahl für diesen intensiven und augenöffnenden Dokumentarfilm, den man jedem Fußballinteressierten nur ans Herz legen kann!
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am 17. März 2014
Dieser Film zeigt in noch nie dagewesener Weise das Innenleben von Profi-Fußballtrainer. Áljoscha Pause begleitet über eine Saisomn die Trainer des FC Heidenheim, des FC St. Pauli und vom SC Paderborn und dies selbst dann noch, als zwei von den dreien ihren Job verlieren. Niemand hat in der Fußballbranche diese Gabe, so sehr ins wichtige Detail zu gehen und dies filmisch zu veranschaulichen zu können, wie Aljoscha Pause.
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am 9. Juni 2014
unbedingt sehenswert.
jedes mal bekommt man mehr lust darauf, fußballer oder fußball-trainer zu sein.
er dauert zwar sehr lange und ich habe ihn in mehreren etappen anschauen müssen aber das material ist überragend.
diese fußball-dokumentation ist hervorragend konzipiert, indem der autor den berufstand ohne kommentar und wertung gegenüber den präsentierten personen nachzeichnet. durch die aussagen gegensätzlicher parteien, die einbeziehung des strukturellen umfeldes eines fußball-trainers (vereinsreporter, manager, präsident etc.) erhält man einen umfangreichen und detaillierten einblick in die arbeit eines profi-trainers.
wie gesag: Sehenswert!!
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am 26. September 2014
Man muss nicht Fan des FC Heidenheim sein, um sich an dieser Dokumentation zu erfreuen (aber dann ist sie natürlich umso schöner). Es geht wesentlich um eine Saison des FC Heidenheim in der 3. Liga und ihrem Trainer Frank Schmidt, die Saison übrigens, in der der Aufstieg knapp verfehlt wurde.
Die Kamera begleitet den Trainer im Training, in die Kabine, bei Gesprächen im Mannschaftsrat und Taktikgedanken. Daneben werden die Wege dreier anderer Trainer beleuchtet (von denen keiner mehr im Amt ist) und es gibt interessante Einblicke in die DFB-Trainerausbildung.

Den 5. Stern gibt es für die gelungene Zusammenstellung von Interviewausschnitten von Trainerlegenden wie Jürgen Klopp, Thomas Schaaf, Armin Veh und Hans Meyer.....keine offiziellen Stellungnahmen, sondern sehr private Einblicke in die Welt des Fußballtrainers. Kamera, Journalist und Regisseur bleiben angenehm im Hintergrund und lassen nur die Akteure in Interviews sprechen. So entsteht eine persönliche authentische Atmosphäre.
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am 3. Juli 2014
Schon "Tom meets Zizou" von Aljoscha Pause hat mir sehr gut gefallen, Trainer! ist sogar noch ein Stück besser. Sehr interessante Einsichten in den Trainerberuf. Die Darstellung des öffentlichen Drucks und des enormen Arbeitspensums ist sehr gut gelungen. Auch ist es den Protagonisten nicht in jedem Fall gelungen, sich gut darzustellen, was den Film auch auf einer anderen Ebene sehenswert macht. ;)
Äußerst realistische 138 Minuten, die einem zeigen, dass Fußballtrainer nicht unbedingt ein Traumberuf ist. Außerdem findet man auf der DVD auch den Kurzfilm "Mesut,17", der seine ganz eigene Komik hat.
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am 11. Juni 2015
Tolle Dokumentation über den Alltag eines Trainers. Mit Einblicken rund um die DFB Trainerausbildung und die schönste Nebensache der Welt (Fußball).
Vorallem der Heidenheimer Trainer Frank Schmidt macht diese Dokumentation mit seinem sympathischen und unverstellten auftreten zu einem absoluten MUSS für alle Fußballbegeisterten! Absolute Kaufempfehlung!!!
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am 14. Juli 2014
Toller Film, der einen realistischen Einblick in die Karriere von Fussball-Trainern gibt, dabei werden drei unterschiedliche Trainer vorgestellt, bei denen deutlich wird, wie schnell Erfolgt und Misserfolg sich abwechseln können!
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am 1. Februar 2014
Ich als Anti-Fußballfan habe diesen Film meinem Mann gekauft. Habe ihn mir aber dann doch gegönnt. Mein Fazit: Absolut sehenswert. Es ist erschreckend wie diese Fußballwelt abläuft. Ich fand diesen Film spannend und lehrreich. Absolut empfehlenswert. Auch als Nicht-Fußball-Fan habe ich den tiefen Einblick in diese doch sehr schnelllebige Welt mit Erschrecken gesehen. Wie schnell da Menschen vom Hoch ins Tief fallen ist echt schockierend.
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