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5.0 von 5 Sternen Melodischer Stadionrock!, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Salute (Audio CD)
Anfang der 90er Jahre war die Zeit der radiotauglichen AOR-Supergruppen wie z.B. auch BAD ENGLISH und den DAMN YANKEES, die zu kommerziellen Höhenflügen ansetzten.
Dieser Entwicklung wurde auch ein alter Hase wie Scott Gorham gewahr. Gorham hatte sich Weltruhm verdient als langjähriges Mitglied der Kultkapelle THIN LIZZY, der legendären Band des leider zu früh verstorbenen Phil Lynott. Gorham durfte sich an der Gitarre mit kongenialen Partnern wie Gary Moore, John Sykes, Eric Bell, Brian Robertson und Snowy White duellieren und prägte das Markenzeichen der Band, die doppelläufigen Leads von 1974 bis 1984 entscheidend mit.
Mit den amerikanischen Mitstreitern Tommy La Verdi (vocals), Leif Johansen (bass) und Michael Sturgis (drums) schielte er dann noch einmal nach Weltruhm. 1992 erschien bei RCA diese Debüt der Band, das zeitgemäßen, weil glattpolierten AOR bot, der auch von den Kritikern begrüßt wurde. Wie so vielen Bands blieb zu dieser Zeit aber auch 21 Guns die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit versagt.
Dabei hat das Album für den AOR-Liebhaber dieser Zeit alles zu bieten, was da Herz begehrt.
Chris Lord Alge zeichnet sich für bombastische und perfekte Produktion verantwortlich. Die Band bearbeitet alle Spielarten des AOR: Man beginnt mit dem obligatorisch krachenden Opener "Knee Deep". Gorham langt auch bei den Nummern "Pays Off Big" und "Battered And Bruised" kräftig in die Riffkiste. Dass die Band aber auch mim mittleren Tempo ordentlich rockt und dabei gute Hooks und Melodien präsentiert, zeigt sich an Songs wie "These Eyes", "The Rain", "Little Sister" und "Jungleland". Fehlen dürfen natürlich auch nicht Balladen und hier hatten 21 Guns mit "Marching In Time" und "Just A Wish" gleich zwei Perlen, die aus dem seinerzeitigen Balladeneinheitsbrei positiv herausstachen. La Verdi besticht mit seiner Stimme besonders bei letzterer Nummer. Gorham spielt sehr manschaftsdienlich und steuert gefällige Soli bei. Mit THIN LIZZY hat das Ganze freilich nicht viel zuu tun.
Für Liebhaber dieses Sounds eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
P.S.: Nach einer Tor verabschiedete sich La Verdi, die Gruppe löste sich auf, Grohma unternahm Revival-Touren mit seinem alten Kumpel Sykes unter dem LIZZY-Banner und Sturgis musizierte bei ASIA. 1997 wollte es Gorham aber mit 21 Guns und dem Sänger Hans Olav Solli (ex-Sons Of Angels) noch mal wissen. Es blieb aber beim reinen US-Release der Schreibe "Nothing's Real", die sich nicht durchsetzte. In 2002 kramte Gorham dann noch demos aus der Zeit mit La Verdi vom Dachboden, die unter dem Titel "Demolition" veröffentlicht wurden. Diese Songs lassen noch mal aufblitzen, zu was die Band fähig gewesen wäre.
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