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Kundenrezensionen

230
4,7 von 5 Sternen
Liquid Spirit
Format: Audio CDÄndern
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2013
Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Deluxe-Edition der CD: 'Gregory Porter Liquid Spirit' (incl. 2 Bonus-Tracks) und weder auf die evtl. anders klingende Standard-CD Version, noch gar auf die Vinyl-Ausgabe (LP) des Albums, auch wenn Amazon.de wieder einmal alle Rezensionen vermengt, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben!

Entweder man(n) hat "es" oder man hat es nicht.

Diese Binse konnte ich mir einfach nicht verkneifen, denn beim ersten Hören des heute veröffentlichten 3. Albums dieses Ausnahmekünstlers war mein erster Gedanke: "Der Mann hat das Zeug zu einem der ganz großen (Jazz-)Sänger des 21. Jahrhunderts."

DER SPIEGEL schrieb zur Premiere von 'Liquid Spirit' u.a.: "Er singt als wären Isaac Hayes und Barry White wieder auferstanden (...)" Nicht schlecht der Vergleich! Vielleicht singt Porter nicht wirklich in der Stimmlage der beiden legendären schwarzen Soul-Sänger, was ihn aber mit den beiden Kollegen verbindet, das ist sicher seine Souveränität in der Darbietung, seine traumwandlerisch perfekte Intonation und nicht zuletzt seine geschmacksichere Auswahl der Songs, die auf das Album kamen.

Im direkten Vergleich mit seinen beiden (jeweils Grammy nominierten) Vorgänger-Alben 'Water' und 'Be Good' komme ich zu der Einschätzung, dass Gregory Porter von Album zu Album immer noch besser wird. Und während mir 'Water' ein wenig zu "abwechselungslos dahin plätscherte", mir 'Be Good' schon besser gefiel (da die Mischung der Songs mehr Abwechselung bot, als bei 'Water'), bin ich durch 'Liquid Spirit' jetzt wohl endgültig zum Fan geworden.

Zur Musik:
Die Mischung aus den "die Seele streichelnden" langsameren Songs und seinen kraftvollen und temporeicheren Hymnen an das Leben passt und macht das Album zu einem, in sich überaus stimmigen, Gesamtkunstwerk, das in meiner Sammlung mit Musik schwarzer Künstler/innen einen Ehrenplatz bekommt. Dass, neben Porter, auch seine Begleitmusiker allesamt Meister ihres Fachs sind, hört man bei jeder Note und das trägt zur Qualität des Werks entscheidend bei.

Klangqualität:
Nach den beiden ersten Alben hat der Künstler inzwischen beim legendären Jazz-Label 'Blue Note' unterschrieben und befindet sich damit jetzt nicht nur in Gesellschaft erstklassiger Künstler-Kollegen und Kolleginnen, sondern er kann sich auch auf das große Können und Wissen der Studiomitarbeiter verlassen. Alles zusammen hat dem Album offenkundig sehr gut getan, denn es klingt "wie aus einem Guss" - der Klang ist niemals aufdringlich oder unsauber, sondern hervorragend transparent und gleichzeitig kraftvoll dynamisch abgemischt.

Kaufempfehlung:
Nicht nur Jazz-Fans dürften mit diesem Album einen ihrer künftigen Favoriten kaufen, sondern auch Soul-, R&B- und sogar Gospel-Hörer/innen werden sich vermutlich sehr gut vertreten fühlen, wenn der 2 Meter Mann Gregory Porter so völlig unangestrengt und doch souverän und sicher singt.

Die von mir besprochene Deluxe-Version des Albums enthält die 2 Bonus-Titel 'Time Is Ticking' +++ 'Water Under Bridges (Rubato Version)' und ist in einer ausklappbaren Papphülle untergebracht (letzteres ist mein einziger Kritikpunkt, aber man kann die CD ja "umtopfen" :-) )

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Update 02. September 2013:

Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass meine Rezension sich ausschließlich auf die CD ‚Gregory Porter Liquid Spirit Limited Deluxe-Edition’ bezieht und auch nur unter dieser CD von mir gepostet wurde.

Da der Text jedoch - ohne mein Zutun - nun auch unter der Standard-CD erscheint, möchte ich folgendes klarstellen.

• Standard-CD (ASIN: B00CKOZ8QA) enthält *14 Songs:. Weder über die **Klangqualität der Standard-CD, noch über die ***CD-Hülle (Pappe, Steckversion = ungeschütztes Einschieben der CD oder aber Kunststoff = Jewelcase?) habe ich in meiner Rezension eine Aussage getroffen, da ich sie bei der Standard-CD ja gar nicht kenne.

• Limited-Deluxe Edition (ASIN: B00DCQ8V8M) enthält *16 Songs: Die von mir im Text genannte gute **Klangqualität bezieht sich ausschließlich auf diese CD-Version, da ich die Standard-Version nicht gehört habe (über deren Klangqualität wäre dann ggf. in anderen Rezensionen etwas nachzulesen). Das gleiche gilt für die ***CD-Hülle..

P.S.
Obwohl es zum Zeitpunkt meiner Bestellung nur einen geringfügigen Preisunterschied (ca. 1,-- Euro) zwischen beiden CD-Versionen gab, handelt es sich keineswegs um „das gleiche“ Produkt.

So ist z.B. einer meiner Lieblingssongs ’Time Is Ticking’ auf der Standard-CD gar nicht enthalten (was sich durchaus in meiner Bewertung ausgedrückt hat).

Und durch schlechte Erfahrungen sensibilisiert, bin ich schon lange nicht mehr leichtgläubig, was die Klangqualität - selbst neu aufgenommener und veröffentlichter - CDs angeht (Stichwort: „Loudness War Wikipedia“), denn manche brandneu aufgenommene CD klingt derart schlecht, dass ich von einem Kauf absehe, wenn ich vorher Rezensionen gelesen habe oder in die CD hineinhören konnte. Für mich gehört daher in eine CD-Rezension, als Argument für oder gegen einen Kauf zwingend auch der Hinweis auf die Klangqualität des Ton-/Daten-Trägers, schließlich wird hier ein Produkt (CD) bewertet und nicht nur die Darbietung des jeweiligen Künstlers.

CD-Hülle: Auch das durchaus ein Kriterium, denn wenn die Plattenfirma eine CD lose in eine Steckhülle aus (rauer) Pappe schiebt und damit durch Herausnehmen und Einstecken winzige Schleif- und Kratzspuren vorprogrammiert sind, die den Klang verschlechtern, weil sie die Fehlerkorrektur des Players beschäftigen, was immer zu Lasten des Klangs geht, zeugt das nicht von Sorgfalt. Und wenn ich dann eine Kunststoff-Leerhülle kaufe, um die CD kratzsicher aufbewahren zu können, kostet mich das zusätzliches Geld.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Manchmal hat man richtig Glück...

Ich bekam letztes Wochenende Besuch von einem ausgewiesenen Fan von "archaischer Musik" auf Vinyl - sprich Jazz ;-))

Um eine Freude zu bereiten (habe in meiner Platten-Sammlung bisher eher keinen Jazz), schaute ich Donnerstag nachmittag noch schnell bei Amazon, was da gerade so aktuell am Start ist. Mr. Porter war unter "Beliebtheit" ganz oben, also warum nicht mal einen Schuss ins Blaue? Anmerkung am Rande: ich kann hier übrigens "Amazon-Prime" nur empfehlen, am kommenden morgen war (versandkostenfrei) die LP schon da.

Da ich an dem Tag Zeit hatte, erst mal Probe gehört.. hat mich ehrlich gesagt, zunächst nicht so vom Hocker gerissen, vielleicht weil ich es nicht "gewöhnt" bin und auch nicht richtig einordnen konnte aber nach 2 - 3 Durchläufen gefiel es mir immer besser. Mittlerweile liebe ich diese Scheibe! Mein Besuch übrigens auch, klar - kannte er schon :-)

Die Musik hat meines Erachtens eine enorme Bandbreite - Jazz, Swing und die leiseren Stücke erinnern an schöne Abende in einer Piano-Bar. Die Stimme von Gregory Porter hat ein wundervolles und immer angenehmes Timbre. Interessanterweise erinnert er mal an Michael Bolton oder Curtis Stigers, dann wieder an Frank Sinatra und sogar bei 2 Stücken an den guten Nad King Cole.. dennoch, Porters Stimme ist eigen und ich finde, man muss sie einfach mögen.

Doch nun zur Bewertung der Vinyl. Ich habe meine Liebe zu dieser Art, Musik zu "zelebrieren", erst vor kurzem für mich (wieder) entdeckt und demzufolge auch einiges an neuen Scheiben erworben. Manche davon waren eine Frechheit - mangelhafte, lieblose Pressungen und labberige Scheiben, die selbst ein Platten-Puck nebst Aussenring kaum in den Griff bekam. Nicht so diese Scheibe hier!

DAS ist Vinyl, wie ich sie mir vorstelle. Schon beim ersten Herausnehmen der Scheibe, spürt man massives und schweres Material. Und die Pressung ist auch vom Feinsten! Zur Zeit eine der Besten, die mein Dreher spielen darf. Die Stimme und die Musik sind meisterlich aufeinander abgestimmt. Jedes Instrument ist fein und klar zu orten, nie stechen Musik oder Gesang unangenehm hervor. Klasse!

Fazit: ich werde mir sicherlich noch die Vorgängerscheiben besorgen. Mr. Porter hat einen neuen Fan! :-)

- hervorragend abgemischte Vinyl
- vielschichtige Musik als Begleiter zu einem guten Essen, guten Gespräch oder alleine bei einem Glas Wein
- hochwertigste Pressung und richtig gute, schwere Vinyl (fast schon Schellack anmutend)
- stabiles Cover und feste Innenhüllen, die zusätzlich mit den Lied-Texten versehen sind

& Frauen lieben das sanfte Timbre dieses Sängers ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2013
Ich bin erst durch die Werbung auf den Künstler und das Album aufmerksam geworden, weil ja leider in den gängigen Medien nur die Popcharts und die gängige oberflächlich miese Stampfmusik für die Zielgruppe 12- 22 gespielt wird meist. Katie Melua ist da die einzige Ausnahme, die mir auf Anhieb einfällt.
Jazz an sich findet in D sowieso kaum statt ausser in speziellen wenigen Radiosendern.
Das überrascht heutzutage allerdings, denn der riesige Erfolg von "Back to Black " beispielsweise von der inzwischen leider verstorbenen Amy Winehouse war ein ganz ähnlich konzipiertes Jazzalbum eigentlich. Wer das gemocht hat, wird Gregory Porter lieben. Ich bin begeistert, dass endlich mal wieder Jemand nicht nur mit Stimme, sondern auch mit selbst geschrieben Songs Erfolg hat. Man merkt es eben doch, wenn einer davon überzeugt ist, was er da singt oder ob da die Verkaufszahlen wichtiger waren. Er ist einfach authentisch und das auch noch sehr sympathsch und gut.
Den Punkt Abzug gebe ich, weil in der Tat das normale Album klanglich nicht so gut produziert wurde wie das Delux und weil ich doch auch ein wenig mehr groovigere Titel erwartet hatte. Er hätte locker genug Range gehabt auch mal wie z. B. Cocker einen rockigeren Song zu bringen. Die ruhigen Stücke sind sehr schön, aber es hätten dazwischen gerne auch mal 1- 2 knackigere Songs sein können, wie ich finde.
Beim Anhören seiner Stücke fühle ich mich in die Sinatra-Rat-Pack-Ära zurückversetzt und dieser lässig-wohlige Vintagecharm ist stark im Kommen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass immer mehr Menschen die gängige hohl-hektsche Klappermusik ala MTV Viva ect. satt haben längst, wie die der Erfolge von so Retro-Alben von Buble, Robbie Wlliams Swingalben und diverser anderer Künstler zeigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auch nach einigen Monaten drängt sich Gregory Porters Album nach vorne, wenn ich in meinem digitalen Musikarchiv krame. Der 42jährige, in LA geborene Jazzsänger hat eine einprägsame Stimme, die bei den vielen eher langsamen Titeln toll zu Geltung kommt. Die sparsame Instrumentierung drängt sich nicht in den Vordergrund, wie das bei Jazzern manchmal der Fall ist.

Die Highlights: "Liquid Spirit" ist ein etwas schnellerer Titel, der durchgehend durch Klatschen ("Clap your hands now!") im Tempo gehalten wird. "Water under Bridges" ist ein melancholischer Song, wunderschön gesungen. "Hey Laura" ist vielleicht und meiner Meinung nach auf alle Fälle der schönste Titel auf der Platte. Unter Jazz-Balladen definitiv mit Hitcharakter. Auch "Musical Genocide" gehört zu meinen Favoriten.

Kein Titel fällt so ab, dass ich ihn beim Durchhören überspringe. Ein bemerkenswerter Aufsteiger am massenkompatiblen Jazzhimmel. Ich warte gespannt auf das nächste Album von Gregory Porter.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2013
Gregory Porter hat eine unfassbar charismatische Stimme. Der Vergleich mit Nat King Cole geht nach meinem Dafürhalten absolut in Ordnung. Ab einer gewissen Höhe leider unflexibel, Variabilität im Stimmausdruck nicht vorhanden. Dafür eben ein unwahrscheinlich schöner Stimmklang. Punkt.
Anreiz zum Kauf war für mich neben der guten Rezensionen der erste Song, "No Love Dying". An sich stimmt mit diesem Song alles. Guter Smooth-Jazz, toll arrangiert, toll gespielt. Was dann leider ziemlich enttäuscht ist der komplette Rest des Albums. Die Band spielt in nahezu jeder Sekunde recht teilnahmslos, teilweise wirken die Aufnahmen, als hätte man es im Studio sowie bei den Proben eilig gehabt. Zu oft gehen Grooves schief, stimmen gemeinsame Hits nicht.
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Bei der an sich wunderschönen Ballade "Water under Bridges" lässt man (bei 2.14) einen Fehler im Piano, der spieltechnisch nicht hätte sein müssen. Ich bin sicher kein Fehlerzähler, aber einen solch unmotivierten Konzentrationsfehler sollte niemand auf eine Studioplatte pressen. Die Ballade, nebenbei bemerkt, ist trotzdem ein Meisterwerk!
Bleibt der Sound, und der ist eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass das Label Blue Note nicht zu den kleinen unbekannten gehört. Eine schlimme Hallfahne auf der Stimme (nicht in jedem Song) und die Stimme klingt nicht wie ein Teil der Gruppe. Das Klavier zu leise, das Drumset klingt nicht natürlich, der Kontrabass zu wenig nach Kontrabass. Nichts passt im Klangbild zum anderen. Stellenweise klingt die Scheibe, als hätte ein Pop-Produzent ein Jazz-Album zu machen. Schade, denn ein paar Stücke sind kompositorisch wirklich sehr gut.
Meine Lieblingstracks sind:
No Love Dying
Water under Bridges
Wind Song
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schon bei den Vorgängeralben „be good“ und „water“ fiel mir Gregory Porter als sehr versierter Musiker auf: Einerseits mit einem kompositorischen Verständnis für Jazz Harmonien und Melodien sowie einer sehr ansprechenden Baritonstimme.

Ich war sehr gespannt, was der Musiker nach Grammy Nomierung und den positiven Kritiken der Voralben nun präsentiert, wie er mit Erwartungsdruck umgeht und ob er sich weiterentwickelt.

Bereits beim Opener „no love dying“ kommen nach kurzer Zeit gelungene und frische Tempiwechsel und Akkordfolgen. Für „mainstream soul“ klingt dies zu eckig und für „traditionellen“ jazz vielleicht eine Nuance zu glatt. (über den Begriff „traditionellen Jazz“ wollen wir jetzt bitte nicht streiten…)

Diese Gratwanderung setzt sich bei den meisten Titeln des Albums fort. Oft spielt Porter gängige und vertraute Akkordfolgen an und als Hörer ertappe ich mich diese weiter zu verfolgen, und dann schlägt Porter einen Haken, entweder mit einem Tempowechsel oder einer unerwarterten Melodieführung. Am Ende ist das Ergebnis stets stimmig. Dieser Sachverhalt ist für mich der grosse Pluspunkt des Albums. Gregory Porter hätte es sich viel einfacher machen können, dieser Mann WILL uns gute Musik liefern.

Bei den getrageneren Stücken bzw. Balladen setzt sich dieser Ansatz fort. Bei vielen anderen Aufnahmen bzw. Musikern ärgere ich mich über die Hinzunahme von Streichern und Bläsern. Gregory Porter indes braucht lediglich Klavier und Stimme und lässt den Schmalztopf erfreulicherweise geschlossen. Anspieltip: „water under bridges“

Inhaltlich gibt sich Porter als ausgewiesener Romantiker, es geht um viel Liebe und ich suchte vergeblich die Klischees in den Lyrics. Der Löwenanteil der Titel sind Eigenkompositionen, 3 Werke aus fremder Feder nimmt Porter hinzu. Von diesen dreien sticht besonders der Titel „the in crowd“ ins Auge, der mit zahlreichen Motownanleihen sehr groovt. Bei der einen odere anderen „uptempo“ Nummer des Albums zeigt uns der Musiker, dass man auch mit Baritonstimme auch bei Tempo punkten kann.

Ich finde, dass Gregory Porter mit diesem Album einen würdigen Nachfolger der bisherigen Werke vorlegt und mit dem Erwartungsdruck souverän umgeht. Für mich eines der bisherigen Highlights der Veröffentlichungen in diesem Jahr. Danke Gregory!!!
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am 2. Februar 2014
Gregory Porter lässt uns an knapp einem Dutzend seiner Gedanken teilhaben, die oft reimlos und meist zügig seinem Bewußtsein entströmen und die er in 6- bis 8-zeiligen Versen gießt. Wenn der Ton sich auch gelegentlich zu einem liedhaften Vortrag steigert, so wird er doch schnell wieder von der Ballade eingefangen. Keyboard und Schlagzeug stützen fast dissonanzfrei den unaufdringlichen Vortrag. Der Bass will aber kommentieren und bricht den sich einstellenden Chill mit rhythmischen und synkopierenden Kommentaren immer wieder auf und das Saxophon rafft sich zuweilen zu schrillen Beiträgen auf. Tanzlaune kommt bei mir nicht auf. Es juckt einen manchmal danach, man ruht aber eher still und freut sich vor sich hin auf das, was wohl noch kommen mag. Insgesamt eine hörenswerte Einspielung der Posie eines nachdenklichen, ruhigen und sympythischen Dichters.
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am 7. März 2014
Bitte nicht falsch verstehen und definitiv nur mein Geschmack!
Aber nach den ersten begeisterten Hören der warmen, tollen Stimme und der sparsam arrangierten Produktion kehrte etwas Langeweile ein. Ein tolles Album, ohne Frage aber irgendwie zu Glatt und zu warm.

Ich habe dann die etwas ältere "Be Good" aufgelegt und da war wieder mehr Begeisterung und Musikalische Abwechslung, Solisten sprudelen mit Herrn Porter um die Wette.
Allerdings wird die Liquid Spirit ein von mir oft gehörtes Album bleiben und ist eine tolle Bereicherung der Soul Abteilung.
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am 7. Februar 2014
Das ich so etwas noch einmal erleben darf:
Als Liebhaber der Jazzmusikrichtung habe ich es aufgrund der bisherigen Rezensionen einfach malriskiert, dieses Album zu kaufen, so eine begnadete Stimme gepaart mit einer unglaublichen Musikalität, Gänsehaut pur. Die sparsame Instrumentierung tut das Übrige dazu, alle Musiker sind einfach überrragend und Meister ihres Fachs, insbesondere der Kontrabass in dem Stück Liquid Spirit hat's mir als Bassisten angetan, unglaublich was der dort abfeiert. Gäbe es 6 Sterne - ich hätte sie vergeben!!
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am 18. Februar 2014
Vor einiger Zeit habe ich morgens auf ntv die Nachrichten geschaut und während der Wetterpräsentation, bei der Luftbilder aus verschiedenen Weltstädten gezeigt werden, lief im Hintergrund plötzlich dieses atemberaubende Lied, das mich sofort aufhören lies: 'Hey, Laura, it's me...'. Wahnsinn!!! Das Album hab ich mir sofort bestellt und wurde auch vom Rest der Lieder nicht enttäuscht. Ein absolut empfehlenswertes Album! Wunderschön!
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