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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen89
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am 11. August 2013
Habe ein kurzes Review von diesem Spiel bei YouTube gesehen und war sofort hin und weg davon gewesen. Als ich es mir geholt und es dann gespielt habe, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Ich habe selten in meinem Leben etwas derart Schönes gesehen...

Die Eindrücke, die man bei dem Spiel bekommt, sind mit keinen Worten dieser Welt zu beschreiben, und Worte sind dabei ohnehin völlig überflüssig, denn nicht ein einziges wird im Verlauf des Spiels gesagt. Die ganze Botschaft wird einzig durch die Bilder und die faszinierende epische Atmosphäre vermittelt.

Zugegeben, die Grafiken sind nicht gerade high end, aber auch dies ist hier überhaupt nicht notwendig. Die Figuren haben kaum Ähnlichkeit mit realen Lebewesen, aber auch das ist völlig nebensächlich. Das Spiel ist einfach perfekt, so wie es ist.

Man schlüpft in die Rolle eines Männchens und findet sich in einem traumhaften Land wieder: Sand wohin man blickt, der in den wärmsten Farben wunderschön in der Sonne glitzert. Die ganze märchenhafte Szenerie wird dabei von unglaublich schöner Musik untermauert. Gänsehaut-Feeling!...

Das Männchen hat die Eigenschaft, durch die Luft zu schweben. So muss es von einem Punkt zum nächsten schmetterlingsgleich herüberflattern und Kreaturen befreien, die einerseits was von fliegenden Teppichen haben, aber andererseits durch ihre verspielte Art und die Rufe, die sie untereinander austauschen, ziemlich an Delfine erinnern. Diese Wesen können fliegen und dem Männchen helfen, längere Distanzen durch die Luft zurückzulegen. Dies ist vorerst seine wichtigste Mission: Durch das Wüstenland zu schweben und die eingesperrten Wesen zu befreien.

Zwischendurch trifft das Männchen auf riesige Gestalten, die eine Art Götter zu sein scheinen, welche unserem Hauptcharakter im Verlaufe des Spiels anhand von Zeichnungen Stück für Stück die Geschichte dieses Orts und seine Mission darin offenbaren.

Von Level zu Level wechseln die Handlungsorte und unser Männchen hat es immer schwerer, voranzukommen. Jedoch bleibt die Kulisse durchgehend beeindruckend schön, ebenso die Musik, und es wird immer spannender und emotionaler, je näher man sich dem Ziel nähert, welches der höchste Berg am Horizont darstellt. Durch die Schwierigkeiten, mit denen unser Hauptcharakter während seiner Reise konfrontiert wird, fiebert man richtig mit ihm mit. Und wem am Ende nicht die Tränen in die Augen schießen, oder zumindest mal ein ganz dicker Kloß im Hals sitzt, muss ein echt komischer Kauz sein ;-)

Das Spiel dauert zwar nur ca. 2 Stunden, aber das werden die intensivsten 2 Stunden sein, die ihr wohl jemals bei einem Spiel erleben durftet. Man ist sogar froh drum, da schon den Controller beiseite legen und wieder Luft holen zu können, denn das ist ein Erlebnis, das man erst einmal verdauen muss und worüber man ne Weile nachzudenken braucht. Diese 2 Stunden vergisst man garantiert so schnell nicht wieder. Und das ist in einem durchweg positiven Sinne gemeint.

Ich ziehe meinen Hut vor den Machern dieses Meisterwerks, denn sie verstehen sich hervorragend darauf, aus wenig viel zu machen. Das Spiel beinhaltet weder Worte noch jedwede Art von Gewalt. Alles ist sehr einfach gehalten und doch mit sehr viel Liebe gestaltet. Schon allein die Musik ist einfach himmlisch, die Farben fantastisch und die Story lässt einen sprachlos.

Das Spiel ist definitiv ein Unikat, da die Spieleindustrie meistens auf sehr viel Action, Krach und Geballere setzt. Dagegen ist Journey wie ein erfrischender Urlaub irgendwo im traumhaften Paradies, wie im Film "Hinter dem Horizont". Man kann wunderbar entspannen und die epische Atmosphäre des Spiels genießen, komplett darin versinken. Hin und wieder einfach mal die Augen schließen und der Melodie lauschen... Und zum Schluss über Gott und die Welt philosophieren :-) Einfach wunderbar. Das ist nicht bloß ein Spiel, es ist ein Kunstwerk. Sehr tiefgreifend und philosophisch. Poesie in Bildform und auf hohem Niveau. Ein Muss für jeden, der was davon versteht ;-)
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am 14. November 2014
Mein Beitrag betrifft ausschließlich "Journey", da ich nur dieses gespielt habe und ich auch die Collection hauptsächlich deshalb gekauft habe.

Ich bin namentlich schön öfter mal über das Spiel gestolpert, aber das Cover hat mich nie sonderlich angemacht und somit habe ich das Spiel nie hinterfragt. Irgendwie bin kürzlich dann aber über eine Inhaltsbeschreibung gestolpert und das weckte mein Interesse. Auch die zum Großteil sehr positiven Rezensionen haben mich angefixt. Also nun doch endlich mal gekauft und sogleich gespielt.

Was soll ich sagen... diesen Hype den hier einige machen, konnte ich zunächst nicht nachvollziehen. Es ist ein grafisch hübsches Spiel, teilweise auch sehr monumental. Und es ist zum einen sehr überschaubar zu steuern und ein absolutes Casual Game (kurz und man nicht sterben). Auch sind die Handvoll "Gegner" im Spiel keine echte Gefahr, aber die Stimmung des Spiels schlägt bei deren Gegenwart sehr imposant in Bedrohlichkeit um. Die Gefahr wird dadurch sehr gut suggeriert, als das wirklich eine bestehen würde. Trotzdem drückt man sich ängstlich hinter jede Wand oder Säule, wenn die fliegenden Riesenirgendwas mit ihren "Suchscheinwerfern" nach einem suchen.

Der Soundtrack mit sehr geigenlastigen Musikstücken passt hervorragend zum Spiel und ist gerade bei besonderen Szenen oder Stimmungsumschwüngen sehr gut integriert. Nur so könnte ich mir die Musik nicht anhören (außer zum Einschlafen), aber zum Spiel gäbe es wohl kaum etwas besseres!

Alles in allem toll, nett anzusehen, gut zu spielen und kurzweilig. Aber kaum dieser Wow-Effekt... dachte ich... Ich habe für dieses Spiel die veranschlagten zweieinhalb bis drei Stunden gebraucht. Es hat mich nie enttäuscht, aber auch nicht total mitgerissen. Aber dann... Was die letzten 15-20 Minuten passiert... Ich habe weder in einem Spiel noch in einem Film was bedrückenderes, fesselnderes, imposanteres, monumentaleres, schöneres und wohl auch mitgefühlerregenderes gesehen als hier. Wenn sich die Figur erst Meter um Meter und dann Zentimeter um Zentimeter den Berg hoch kämpft, man im Schneesturm nichts mehr sieht und man trotzdem weiter den Stick Richtung vorne drückt und quetscht und zu dem Männchen gedanklich sagt "kämpfe, kämpfe...!" So fangen die besagten 15-20 Minuten an... mehr möchte ich auch nicht vorweg nehmen. Wen das alles nicht berührt... keine Ahnung. Aber wegen diesem Erlebnis verstehe ich nun das Spiel und es ist ganz groß. Und ich habe vor noch nicht allzu langer Zeit GTA V gespielt, bin also extrem verwöhnt was groß(artig)e Spiele angeht ;-)

Es ist auf seine Art ein echtes Erlebnis und auch wenn ich 20 Euro dafür hingelegt habe - für drei Stunden Spiel, wovon mich nur der Schluss wirklich (er)greifen konnte - irgendwie war's das wert :-) Oft sind es ja die kurzen, intensiven Augenblicke, welche das Leben wirklich lebenswert machen ;-)
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1.0 Vorwort

Was kann man über drei Games schreiben, wo der Weg das Ziel ist. Eigentlich nur soviel, das diese Spiele im Grunde genommen ein Meditationsprogramm sind. Wer Egoshooter, Horror-, Stealthgames liebt, oder komplexe Rollenspiele wird hiermit nicht glücklich werden es sei den, man öffnet sein Herz und läßt auch mal weiche Emotionen zu.

Man könnte es auch als Urlaub vom heutigen Spieleeinheitsbrei sehen. Kommen wir also nun zu den einzelnen Games, die alle in ihrer Form einzigartig sind, und wenn man unbedingt einen Vergleich zu dem ein oder anderen Spiel ziehen möchte, bietet sich hier am besten Ico oder Shadow of Collossus an, die es auch zusammen als Completition auf dem Markt zu kaufen gibt. (Bei Interesse an den beiden Games, ist unter den Kommentaren unten ein Link zu meiner Rezension enthalten!)

- Wer nicht die Geduld aufbringen möchte, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen empfehle ich, gleich nach unten zu scrollen, und unter dem Punkt 1.4 "Gesamt-Fazit" weiter zulesen.

Kommen wir jetzt aber zu den Kunstwerken im einzelnen:

1.1 Journey

Man läuft durch die Wüste, geprägt von Dünen und Sandstürmen, die einem das fortkommen des öfteren erschweren. Die Eimsamkeit die einen umgibt ist erdrückend und von beängstigender, beklemmender Atmosphäre. Doch dann dort in der Ferne wird ein Gebäude sichtbar (eine Halluzination?). Egal, man nimmt den beschwerlichen Weg auf sich, und wird nicht enttäuscht, wenn man z.B. mit einem magischen Artefakt belohnt wird.

Ist man wirklich ganz allein?

Nein, ein Schwarm von noch nicht erkennbaren Objekten erscheint am Horizont. Ich folge dem Schwarm und hole ihn, von schönen Licht-, Schatteneffekten und musikalischen Sphärenklängen ein. Bei erreichen erkenne ich das es ein Schwarm von Stoffstreifen ist, den ich auf Zuruf mir näher bringen kann, so das dieser mich anhebt und fliegen läßt zu Orten, die vorher für mich nicht erreichbar waren. Auch der Schal den ich trage verlängert sich dadurch und damit auch die Flugdauer die ich selbstständig einleiten kann.

Die Steuerung beschränkt sich auf das nötigste wie z.B. laufen, springen, fliegen und bei Bedarf einen undefinierbaren Laut von sich zu geben, der anscheinend bis jetzt noch keinen Zweck erfüllt.

Ich wandere weiter. Sandstürme und Lawinen verhindern ein schnelles fortkommen und dann, in weiter Ferne, erscheint ein Wesen welches meinem gleicht. Was hat es damit auf sich? Ich versuche das Wesen zu erreichen und begegne ihm, und gebe diesen eben beschriebenen undefinierbaren Laut von mir. Das Wesen erwidert auf gleiche Weise meine Kontaktaufnahme.

Hier beginnt auch der interessanteste Aspekt des Games. Der andere Avatar ist auch ein Gamer aus dem Net (falls man mit Netzanbindung spielt), es gibt aber keine Chatfunktion. Was bedeuten die Laute? Folge ich seinem Weg, oder lasse ich ihn mir folgen. Führt er mich in die Irre, oder zu einem weiterführenden Ziel, welches man vielleicht nur zu zweit lösen kann, oder ignoriere ich ihn und lasse ihn damit allein?

Eben diese nonverbale Beziehung die man mit dem jeweiligen Partner eingeht, ist nur auf zu deutende Gesten und Laute beschränkt. Diese tiefe, emotionale Partnerschaft die man mit diesem fremdgesteuerten Avatar eingeht, weiß man erst zu schätzen, sollte man diesen einmal aus den Augen verlieren, oder er steigt aus dem Spiel aus.

Man kann dieses Game nur als faszinierend, überaus innovativ und herrlich beruhigend und auf das wesentliche beschränkend beschreiben. Es sind 2 bis 3 zum Teil atemberaubende Stunden, die einem am Ende vielleicht zu kurz vorkamen, aber niemals Langeweile oder Hektik aufkommen ließen, sondern eher als eine geistige und seelische Wellnesskur zu beschreiben sind.

Atmosphärisch ein Ausnahmegame, welches eigentlich jeder Gamer zumindest einmal gespielt haben sollte, da es eins ist. Einzigartig. Dieses Game wird allerdings auch polarisieren wie kein zweites, da es keine Geschichte und auch keine großen Herausforderungen zum überwinden gibt. Von genial bis, was ist das fürn Mist, wird wohl jede Meinung vertreten sein.

Aber man wird sich wundern, es geht noch minimalistischer, und hiermit kommen wir zu:

1.2 Flower

Das erste Game, wo ich die SIXAXIS-Steuerung das erste Mal benutzte, und dieses mir auch noch einen himmlisch, blumigen Spaß machte.

Für Game-Neulinge:

SIXAXIS-Steuerung: durch horizontales, oder vertikales bewegen des Pads, werden die dadurch erzeugten Bewegungsabläufe auf das zu steuernde Objekt auf dem Bildschirm übertragen und somit Lenk-, wie auch Beschleunigungsabläufe, alleine durch das schwenken des Controllers erzeugt.

Man beginnt als einzelnes Blütenblatt durch eine öde und unbelebte Ödnis zu fliegen, dabei kann man allerdings andere nichtblühende Blumen beim Überflug zum blühen bringen, welche dann Blütenblätter abwerfen, die sich Dir dann anschließen und nach einiger Zeit einen riesigen Schwarm von bunten Blättern bilden, wovon Du die erste Führungsblüte mittels SIXAXIS steuerst und bei Bedarf auf Knopfdruck (egal welcher) den ganzen Schwarm als farbiges Blüteninferno durch die Landschaft beschleunigst.

So beginnst Du dann ganze Wiesen zur farbenfrohen Pracht zu bringen. Ein festes, vorgegebenes Ziel gibt es nicht. Auch das einfache umherfliegen macht eine Riesengaudi. Der Weg ist das Ziel. Sofern es bei diesem Game ein Ziel geben sollte, so ist dieses alleine dadurch definiert, einer tristessen, trost und lieblosen, wie auch leblosen Landschaft wieder Leben und Farbenfreude einzuhauchen.

Verschiedene offene Locations bringen ein wenig Abwechslung, und die dazugehörige sphärische musikalische Untermalung, die gekonnt der entstehenden Farbenpracht das Sahnehäubchen aufsetzt und die ganze Inszenierung unterstreicht, dürften einen jeden "Zen"-Spieler mit offenem Mund staunen lassen. Und wer glaubt hier sei jetzt aber wirklich die Grenze des minimalistischen erreicht, wird enttäuscht, denn jetzt kommt noch:

1.3 Flow

Hier, das gleich wie bei Flower, den auch hier wurde die SIXAXIS-Steuerung wieder wunderbar intgriert.

Man schwimmt anfangs als Einzeller durchs Wasser und versucht durch geschicktes manövrieren andere dort umherirrenden Wesen zu erhaschen um zu vernaschen. Dabei ertönt jedes mal ein unterschiedlicher Klavierton, und mein Wesen beginnt an Größe zu gewinnen, und kann sich somit auch an größeren Wesen laben.

Diese sind allerdings in verschiedenen Meerestiefen zu finden, die man dadurch erreicht, das man einen dafür vorgegebenen speziellen Einzeller frißt.

Irgendwann, wenn man schon zu den Mehrzellern gehört, kommen auch größere Wesen auf den Plan, die man mutig mit Tastendruck an der richtigen Stelle anknabbert und damit verkleinert. Wenn man Pech hat passiert natürlich das Gegenteil, und man wird in der Evolutionsstufe wieder ein paar Ränge nach unten versetzt. Kämpfe erscheinen auf dem Bildschirm zwar hektisch und werden mit der dazugehörigen impulsiven Klaviermusik untermalt, lassen, da man ja nur ein Knopf zum wehren bzw. fressen hat, das grundsätzlich ruhige Spielprinzip aber unangetastet.

Spannung auf einer anderen Ebene. Minimalistisch aber genial, und vor allen Dingen atmosphärisch einnehmend und zum träumen einladend.

Insgesamt kann man in diesem Aquauniversum der Urzeit des beginnenden Lebens, verschiedene kleinere Evolutionsstufen durchlaufen, indem man dann bis zu 6 Spezies erschaffen kann. Das Spielprinzip ist allerdings eher für das gamen mal zwischendurch gedacht, da man deshäufigeren doch schon das Gefühl bekommt, einem Bildschirmschoner ein wenig Leben einzuhauchen.

"Zen"-mäßiger geht es nun wirklich nicht mehr

1.4 Gesamt-Fazit:

Drei wundervoll, gefühlvolle und emotionale Spiele, die absolut nichts für Actiongamer sind. Für alle, die auch ein Herz für innovative, künstlerische und vor allen Dingen ruhige Games haben, sei diese Completition ans Herz gelegt, da sie ja auch noch einige Zusatzinhalte enthält. Gerade die einfache SIXAXIS-Steuerung, macht dieses Spiel auch Anfängern und auch Gelegenheitsspielern zugänglich, deshalb eine klare Spieleempfehlung!!!

Was hier der Firma "thatgamecompany" mit den Entwicklern Jenova Chen und Kellee Santiago gelungen ist, hat mehr mit einem Kunstwerk, als mit einem schnöden Mainstream Ballertitel gemein. Hoffentlich wird man noch weiteres von ihnen hören bzw. sehen, da gute Independenttitel kaum noch auf Konsole zu finden sind, und kleinere Entwicklerfirmen nur zu oft von den Marktführern aufgekauft werden, und somit jede nicht der Causalisierungswelle angepasste Spielversion dem Untergang geweiht ist.

Kunst liegt allerdings immer im Auge des Betrachters, so sehe ich persönlich z.B. obwohl die absolut gegensätzliche Spielrichtung, auch GTA 5 als auch Bioshock oder The Last Of Us als Gesamtkunstwerke an. Da aber Kunst, wie schon gesagt immer im Auge des Betrachters liegt, oder sich meistens von sogenannten Kunstkennern dazu erklären läßt, darf man heute zumindest sagen das Games, wie auch Bücher, Comics, Filme und Bilder zum zeitlosem Kulturgut geworden sind.

Die Zeiten wo, wenn man erzählte, das man als Hobby Videogames spielt oder sich auch nur gelegentlich als Erwachsener damit beschäftigt, desöfteren von der Seite herab belächelt wurde oder mitleidsvolle Blicke entgegennahm, sind nun hoffentlich entgültig vorbei, und das auch mit Hilfe von Titeln wie Journey, Flower und Flow.

Zumal diese drei Titel auch sehr ansprechend für das weibliche Geschlecht seien dürften, die noch nie was mit gamen am Hut hatten. Diese Completition wurde hauptsächlich unter der Führung von Frauen entwickelt, was aber nicht heißen soll, das man als Mann hier keinen Blick drauf werfen sollte. Also liebe Mütter/Frauen, die ihr mit dem Hobby eures Sohnes/Mannes überhaupt nichts anfangen könnt. Kauft bzw. leiht euch dieses Game und fragt euren Sohn/Mann höflich, ob er vielleicht für ein paar Stunden, oder auch nur Minuten seine Playstation entbehren kann, und laßt euch überzeugen das gamen nicht nur einfältiges Ballern sein muß!!! Zumal man für dieses Spiel keinerlei Anlernphase braucht, sondern es absolut intuitiv zu bedienen ist.

Wer bereit ist, auch wenn es nur ein paar wenige Stunden Spielemeditation sind, den geforderten Preis zu bezahlen, wird, wenn er sich von dieser Rezension angesprochen fühlen sollte, mit Sicherheit nicht enttäuscht, auch wenn die ganze Spielinszenierung doch relativ kurz ist. Aber auch Personen die einer innovativen Spieleidee aufgeschlossen gegenüberstehen, und nicht auf ein bestimmtes Spielegenre festgelegt sind, sollten einen Blick darauf wagen. Für Konsolenspielsammler sollte diese Completition sowieso Pflichtkauf sein.

Alle anderen sollten einen großen Bogen um diese Completition machen, da sie mit den Mainstreamtiteln unserer Zeit absolut garnichts zutun haben.

Wichtig:

- Wer Journey ohne Internetverbindung gamen sollte, läßt sich sehr viel vom Flair des Spiels entgehen.

- Ohne den Original-Controller mit der SIXAXIS-Steuerung, sind zumindest Flower und Flow nicht spielbar. Ich hielt bis zu diesen Games die SISAXIS-Steuerung für überflüssigen Mumpitz. In diesem Spiel macht sie jedoch Sinn, da sie hervorragend eingebunden ist. Controller von anderen Anbietern haben diese Funktion meist nicht, deshalb sind sie auch oft erheblich günstiger als das Original.

- Link zu meiner Rezension des Original-Controllers von Sony, wie auch zu dem spielemäßig ähnlich gelagertem Game ICO & Shadow of Colossus ist unter den Kommentaren zu finden!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 12. Juli 2013
Thatgamecompany hat mit diesen drei Spielen Meisterwerke erschaffen. Egal ob man als Mikob, zusammen mit Freunden durch die Unterwasserwelt von Flow taucht, als Blütenblatt in Flower durch die Luft schwebt oder eine einzigartige Reise, in der Welt von Journey begeht, es sind alles unglaublich fesselnde und interessante Spiele. Ich hatte vorher schon Flow und Flower gespielt und habe deswegen mit Journey angefangen. Journey war eines der emotionalsten Spiel Erlebnisse die ich je hatte.
Die Grafik in den Spielen ist wunderschön und jedes ist mit einem einzigartigen Soundtrack ausgestattet.
Ich würde mir die Collector's Edition jederzeit wieder kaufen.
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am 29. Juli 2015
die einen antreibt dieses Spiel erst kaufen zu wollen und dann wieder und wieder zu spielen.
Ich muss sagen dass ich beim erste durchspielen zwar sehr angetan von den grafischen Effekten war,
aber dann doch etwas enttäuscht von der Dauer eines durchganges.
Doch bei jeder neuen Reise, finde ich es besser und besser.
Der Aspekt dass das Spiel ohne Mono oder Dialoge auskommt, ist einfach super.
Die Musik passt perfekt zur Spielstimmung und die unterscheidlichen Umgebungen bieten platz zum nachdenken.

Ich habe nicht sofort bemerkt dass die "Partner" auf die man Trifft, keine NPC, sondern zufällig gewählte andere Spieler sind, die sich
ebenfalls Online befinden.

Das Spiel ist sehr gut gemacht, und eine schöne Abwechslung wenn man mal 1 bis 2 Stunden (oder länger) was ruhiges erleben will.
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am 10. Juni 2013
"Können Spiele dazu führen, dass man selbst und ein anderer Mensch ein Gefühl erlebt, das tief genug geht, um Erwachsene zu berühren?" - Jenova Chen

Der Mitbegründer und Kreativ-Chef von Thatgamecompany hat sich die Frage spätestens mit Journey selbst beantwortet: Ja, sie können.

Journey ist wie ein wunderschönes, unaufdringliches und leises Lied. Wie ein unvergessliches Gedicht. Journey ist eine Metapher und verpackt als solche etwas unglaublich komplexes in ein 1,5stündiges Spielerlebnis. Ohne zu intensiv auf die "Story hinter der Story" einzugehen und den geneigten Leser zu sehr zu spoilern: Ich bin mir zu 100% sicher, dass jeder, der das Spiel spielt und seine Metapher in allen Facetten erkennt, emotional sehr bewegt sein wird. Ich musste mehrfach weinen...und das will bei mir tatsächlich etwas heissen... ;)

"Mehrfach" ist ein gutes Stichwort: Der Wiederspielwert ist zumindest für mich enorm. Man trifft jedes Mal andere Menschen auf seiner Reise und deren Verhalten macht jede Reise einmalig. So kam es, dass ich dieses "nur" 1,5 Stunden umfassende Spiel mit größter Freunde aktuell um die 50x gespielt habe...das ist mehr Zeit, als ich mit jedem meiner anderen Videospiele je verbracht habe.

Über die zahlreichen Extras und nicht zuletzt auch die beiden anderen, tollen Spiele (die jedoch emotional weniger berührend für mich waren) wurde schon berichtet. Sie runden das Paket wunderbar ab und zeigen die Weiterentwicklung dieses jungen Entwicklerstudios ganz deutlich auf.

Ja: Ich bin ein Fan. Nein: Das hier ist vielleicht nicht die objektivste Rezension aller Zeiten. Aber das Spiel dreht sich um Emotionen und allein wenn ich daran denke, packt mich wieder das Gefühl, schnell die PS3 starten zu wollen...

In Zeiten, in denen eine möglichst hohe Anzahl von Headshots oder sonstigen Gewaltanwendungen das Ziel vieler Entwickler und Spieler zu sein scheint, ist das gewaltfreie Journey eine wunderbare Erfrischung.

Randnotiz: Ich würde das Spiel durchaus als kindgerecht erachten. Es wird jedoch höchstwahrscheinlich so sein, dass ein Kind die Metapher hinter der Reise durch die Wüste noch nicht erkennen und somit den emotionalen Kern des Spiels verpassen wird...es wird jedoch dennoch seinen Spaß haben. :)
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am 12. Februar 2014
Diese Special Collection einhält gleich 6 Spiele.
Ich habe aber erst die 3 Hauptspiele 'The Journey', 'flower' und 'flow' angespielt.

'The Journey' ist äußert interessant, da man durch eine einsame Welt geht und man diese nach eigenem Gutdünken erkunden kann.
Mich stört nur, dass ich eine Gegend abschließen muss, bevor wieder gespeichert wird...wenn man mal den 'Ausgang' nicht findet, aber gleich weg muss ist das eher suboptimal ^^°

'flower' ist mein persönlicher Favorit ^^ Man erkundet verdorrte Landschaften als anfangs ein Blütenblatt und kann durch Berührung andere Blumen zum blühen bringen und die Landschaft so langsam ergrünen lassen. Die Grafik ist toll und es ist einfach nur entspannend

'flow' liegt mir leider nicht so. Man beginnt als krebsähnliches Tierchen und je nachdem, was man frisst, oder ob man gar selbst gefressen wird, kann man sich weiterentwickeln. Mir liegt diese kipp den Controller Steuerung leider gar nicht, ich werde in den unteren Ebenen (es gibt 10) meist getötet bzw gefressen. Man startet dann zwar eine Ebene früher wieder neu, aber mich frustiert das nur...
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am 23. Februar 2015
Ich besitze Journey schon so lange, spiele es schon so oft, jedoch ist jedes Spiel verschieden. Warum? Journey hat einen einzigartigen Koop-Modus, den ich im nachfolgenden erklären möchte.

Ich kenne kein Spiel, welches annähernd die Atmosphäre aufbaut, die Journey beim Spielen vermittelt. Man beginnt als an ein Tuareg erinnerndes Wesen, welches sternschnuppenartig vom Himmel fällt. Die ersten Bewegungen im Spiel sind bedächtig. Man steht auf, blickt sich um, geht vielleicht ein paar Schritte und dann bemerkt man einen riesigen Berg im Hintergrund, aus dessen Spitze ein Lichtstrahl strömt.
Keine Frage, zu diesem Berg will ich hin. Das wird meine Reise.
Unterwegs kann ich Glyphen finden, die den Schal, den ich trage, mit einer Art Magie füllen, die mich kurzzeitig fliegen und so vorher unerreichbare Orte erreichen lässt. Während der Reise kommt man durch verschiedene Szenerien; am Anfang eine Wüstenlandschaft, später Schnee und Eis.

Auffallend ist die simple, aber wunderschöne Grafik. Es ist toll, den Fußstapfen im Sand hinterherzusehen, das Knirschen unter den Füßen zu hören. Es ist toll, mithilfe meinen Lauten Druckwellen im Schnee zu erzeugen. Die Szenerie, in der man spielt, ist atemberaubend. Man darf keine hochdetaillierten Grafiken erwarten, das Spiel lebt durch seine Einfachkeit. Und das Setting, so wie es ist, unterstützt dies hervorragend.

Besonders ist dieses Spiel nicht nur durch seine Grafik oder der Tatsache, dass es im Spiel keine Map oder Chatfenster gibt, sondern auch durch den eingangs erwähnten Koop-Modus. Ich spielte das Spiel einmal alleine durch, es war eine einsame Reise, in der ich nicht alle Rätsel entdeckt bzw. gelöst habe. So entschied ich mich, das Spiel im Multiplayer zu spielen. Und hier kommt das besondere: Während des Spielens wird man zufällig mit einem (nur einem!) Spieler zusammengebracht und man entscheidet, ob man die Reise zusammen oder weiter alleine bestreiten will.

Als ich also das erste Mal im Koop gespielt habe, traf ich gleich im ersten Level einen Reisenden, dem man anhand seiner weißen Robe ansah, dass er alle Rätsel schon gelöst hat. Ich wusste nicht, ob dieser Spieler ein Mann oder eine Frau war, alt oder jung, wie er/sie aussah oder gleich welcher Religion er/sie angehörte. Alles was ich sah, war eine tschirpende, auf mich zurennende Person, die sich anscheinend freute, einen Spielpartner gefunden zu haben. Und das ist, um was es in diesem Spiel geht. Es geht um das Spielen. Weniger um eine Geschichte, die erzählt wird, sondern viel mehr um das Miteinander. Zu zeigen, dass es Zusammenhalt und Freude unter Menschen geben kann, die sich vorher noch nie zuvor getroffen haben.

Der Spieler hat mich das ganze Spiel über begleitet, mir geheime Glyphen gezeigt, mich geführt. Wir hatten so viel Spaß zusammen, wie ich es noch nie bei einem (Playstation-)Spiel erlebt habe. Das Spiel ist kein Spiel, es ist ein Erlebnis der besonderen Art.

Es rührt mich gerade, diesen Text zu schreiben, da ich an das Spiel nur positive Erinnerungen knüpfe.
Wenn das Spiel aus ist und der Abspann gelaufen ist, erfährt man auch die PSN-Namen derer, die man auf seiner Reise getroffen hat. Ich war völlig überrascht, von der Person, die mich eben noch begleitet hat, eine Nachricht zu bekommen. In ihr stand, dass es ihm eine Ehre gewesen sei, mit mir zu reisen und er wünsche mir noch alles Gute.
Und diese Nachrichten, die man nach dem Spielen mit besonderen Personen oder jenen, mit denen man besondere Momente erlebt hat, bekommt, zeichnen dieses unfassbare Erlebnis einer Reiser aus.

Ich liebe dieses Spiel. Ich kann nicht anders. Es ist Kunst.
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am 21. Januar 2014
Ich habe mir Journey vor ein paar Monaten gekauft und hatte heute das Bedürfnis, es noch einmal zu spielen. Gerade läuft der Abspann und die Gefühle, die ich nun in mir trage, bringen mich dazu, eine Rezension zu verfassen.

Vorweg: Die Collector's Edition besitzt drei Spiele, aber ich möchte mich hiermit nur zu Journey äußern. Warum? Ich gebe zu, die anderen zwei Spiele (Flower und flOw) nur angespielt zu haben, aber ich behaupte dennoch, dass sie sich um Meilen nicht mit Journey messen können - denn Journey ist nicht nur ein grafisches, sondern auch ein emotionales Meisterwerk.

In Journey spielt man eine namenlose Figur mit einem roten (oder, wenn man schon etwas erfahrener ist einem weißen) Mantel, die in einer Wüste erwacht und nichts weiter kann als springen und melodische Töne von sich zu geben. Man weiß in diesem Moment nicht, woher man kommt oder wieso man sich in der Wüste befindet - man weiß nur das Ziel, nämlich ein Berg in der Ferne. Damit bricht man also seine Reise an, eine Reise, die man wohl nicht so schnell wieder vergessen wird.
Man lernt auf dieser Reise, dass es Kreaturen gibt, die einem helfen und ebenso Kreaturen, die diesen und einem selbst schaden möchten. Obwohl alles sehr einfach und stilisiert gehalten wird (die Kreaturen bestehen teilweise nur aus leuchtenden Stoffteilen), fängt man doch an, langsam eine Bindung zu den verbündeten Wesen aufzubauen und ebenso die 'feindlichen' zu fürchten. Nach und nach erfährt man auch mehr über die Geschichte, die zwar viel Interpretationsfreiheit lässt, aber doch jeden berühren dürfte, denn sie erzählt etwas, das wohl jedem Menschen bekannt vorkommt (näheres will ich jedoch nicht ausführen, sprich Interpretationsfreiheit ;) ).

"Schön und gut", kann man sich jetzt denken, "aber lohnt es sich denn überhaupt, das Spiel online zu spielen?"
Die einfache Antwort auf diese Frage: JA!
Journey wäre wohl nur zur Hälfte so beeindruckend, wenn es den Onlinezugang nicht gäbe. Man kann auf seiner Reise zwar mehrere Personen treffen, aber zeitgleich immer nur eine von ihnen. Diese wird einfach ausgewürfelt und man kann nicht kommunizieren, außer mit den Tönen, die die Figuren von sich geben können - und dennoch beginnt man mit diesem Fremden eine Gemeinschaft einzugehen, die man sonst nirgens findet.
Man fühlt sich plötzlich verpflichtet, dem anderen zu helfen. Mehr noch, man MÖCHTE ihm helfen, denn man möchte nicht allein sein. Ich erinnere mich noch daran, als ein Spielpartner bei meinem ersten Durchlauf plötzlich verschwunden ist und mich alleine zurückgelassen hat. Ich habe plötzlich eine Leere verspürt, die ich, bevor er auf mich getroffen ist, überhaupt nicht bemerkt hatte. Und plötzlich, eine Zeit später, hörte ich einen wohlbekannten Ton in der Ferne. Das Glück, das wir offensichtlich beide verspürt haben, ist unbeschreiblich. Wir haben uns umkreist, angesungen, angesprungen - Freude, die man sonst mit niemandem teilen würde, der einem völlig fremd ist. Wir beide haben uns dann auch das gesamte Spiel über nicht mehr getrennt und es zusammen abgeschlossen, was mir sowohl eine der schönsten und berührensten Stunden meines Lebens eingebracht hat, als auch einen neuen Freund im PSN (dessen Namen man übrigens aber auch erst nach dem Abschluss des Spiels erhält).

Es ist zwar ein kurzes Spiel, aber es ist perfekt, um es hin und wieder zwischendurch zu spielen. Selbst nach Monaten komme ich immer wieder gerne zurück und man lernt immer wieder neue Leute kennen - und auch neue Möglichkeiten, das Spiel abzuschließen.

Kurzum, Journey ist eine Erfahrung. Journey ist ein Erlebnis. Etwas, das man kaum beschreiben kann - man muss es selbst spielen. Man muss selbst diese Trauer spüren, jemanden zu verlieren, den man nicht kennt und die Freude, dass einfach jemand in der Nähe ist. Man muss selbst dieses Gefühl der Entspannung und Zufriedenheit spüren, wenn der Abspann läuft und man darüber nachdenkt, was man da gerade erlebt hat.

Meiner Meinung nach: Eines der schönsten Spiele, die je produziert wurden und ein wahres Kunstwerk, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.
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am 28. August 2013
Ich würde diese Spielesammlung als "casual game" einordnen, d.h. der Umfang ist beschränkt, aber seinen Preis absolut wert. Der zentrale Bestandteil der Collection ist Journey. Wenn man nur Journey kaufen will,verweise ich auf das Playstation Network. Dort im Online Shop gab es gelegentlich Journey zum Angebot von nur 6 oder 7 Euro (Summersale 2013).

Journey ist ein sehr relaxtes und kunstvolles Entdecker-Spiel. Fans von Anime und japanischer Zeichenkunst werden es vermutlich lieben. Es gibt kein wildes Geschieße und nervenzerreißende Action - man kann nur laufen, schweben und springen, aber dafür in toller Atmosphäre mit stimmungsvoller Graphik in der Wüste, unterwasserartigen Höhlen und Schnee mit Hochgebirge, mit sehr überzeugend gestaltetem Sand, lichtreflexen und Wind- und Nebeleffekten.

Ich würde ca. 3-4 Stunden beim ersten Durchlauf einplanen, weil man erst einmal verstehen muss, was zu tun ist. Danach geht es etwa 1-2 Stunden. Wiederholtes Durchspielen lohnt sich, um alle Secrets zu finden!

Ich empfehle, das Spiel mit aktivem Internetzugang zu spielen, damit zufällige menschliche Begleiter ins Spiel einsteigen und helfen können. Die Tatsache, dass man nicht weiss, wie ein menschlicher Mitspieler heisst und woher er kommt, dass man nicht mit ihm sprechen (außer mit Tönen) kommunizieren kann, finde ich außergewöhnlich und reizvoll. Wer möchte kann mich in der PSN als Freund "insi0815" hinzufügen. Ich kenne die meistens Eastereggs und weiß, wie man die weiße Robe bekommt und helfe gern!

Es gibt meiner Meinung nach kein anderes Spiel dieser Art und als Exklusiv-Titel für die PS3 ist es fast schon ein Kaufgrund für die Konsole ansich.
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