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214 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtige "Immerdabei" Kamera
Habe die LF1 vor 2 Wochen zusätzlich zu meiner Olympus Spiegelreflex Ausrüstung gekauft und bin begeistert.
Zum Glück habe ich mich von den abwertenden Rezensionen nicht verrückt machen lassen,
Mal ehrlich wer kauft sich eine Kompaktkamera mit einem relativ großen Zoombereich um dann hochwertige Makroaufnahmen damit zu machen...
Vor 20 Monaten von imme35 veröffentlicht

versus
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes Konzept, leider optisch nicht überzeugend
Schade schade schade ...

Das Konzept dieser Kamera hat mich von Anfang an begeistert:
Großer Brennweitenbereich, lichtstarkes Objektiv, Sucher, kleine Abmessungen sowie etwas größerer Sensor als bei den üblichen Kompakten. Auch die Ergonomie der Kamera (im direkten Vergleich zur RX100 von Sony) halte ich für sehr gelungen...
Vor 6 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht


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214 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtige "Immerdabei" Kamera, 11. August 2013
Habe die LF1 vor 2 Wochen zusätzlich zu meiner Olympus Spiegelreflex Ausrüstung gekauft und bin begeistert.
Zum Glück habe ich mich von den abwertenden Rezensionen nicht verrückt machen lassen,
Mal ehrlich wer kauft sich eine Kompaktkamera mit einem relativ großen Zoombereich um dann hochwertige Makroaufnahmen damit zu machen?
Nicht ohne Grund kosten Spitzen-Makroobjektive in Festbrennweite (ohne Kamera!) ein Vielfaches der gesamten LF1!
Viele Spezialmagazine bewerten die Kamera nach objektiven Maßstäben als gut bis sehr gut, speziell die Bildqualität wird lobend erwähnt.
Mann muss immer das Gesamtbild eines Produkts sehen und nicht einen negativen Punkt herauspicken und damit die gesamte Kamera abzuwerten.

Nachdem ich eine Kamera gesucht habe die immer dabei sein kann ohne sich mit der schweren DSLR Ausrüstung zu belasten, speziell auf Wanderungen, Bergtouren etc. kam eigentlich nur eine Kompaktkamera mit guter Bildqualität und RAW Speicherung in Frage.
Daher habe ich mich lange mit der LX7 vom gleichen Hersteller beschäftigt und war kurz vor dem Kauf bis ich auf die neu herausgekommene LF1 gestoßen bin.
Letzendlich haben mich mich folgende Argumente überzeugt (die ersten vier Punkte entscheiden gegenüber der LX7):
- Sucher (ausreichend für Motiv Beurteilung)
- Handlichkeit und Gewicht
- Zommbereich 28 - 200 mm (KB Format)
- Zusatzfunktion wie HDR und Panorama Aufnahmen (was übrigens hervorragend funktioniert)
- gute Bildqualität mit Möglichkeit der RAW Nachbearbeitung
- Manuelle Einstellmöglichkeiten

Zusammenfassend überwiegen die positiven Eigenschaften und rechtfertigen aus meiner Sicht volle 5 Punkte
Ich höffe damit vielen Unentschlossenen eine Entscheidungshilfe gegeben zu haben

Update 12/12/2013
Das Magazin "Colorfoto" hat aktuell einen Test der LF1 durchgeführt und diese nur knapp hinter der LX7 auf Platz 15 eingeordnet (von über 100 geteteten Kompaktkameras). Dies zeigt umso mehr die Qualität der negativen Bewertungen auf dieser Plattform!
Natürlich kann die LF1 der unangefochten an Platz 1 stehenden Sony RX 100 II bei der Bildqualität nicht das Wasser reichen, aber ein direkter Vergleich der beiden System macht überhaupt keinen Sinn da die Sony in einer anderen Liga spielt.
Habe mittlerweile viele Bilder mit der LF 1 gemacht, bin immer noch voll begeistert und habe den Kauf nicht bereut.
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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wunderzwerg der Knipskunst, 1. Juli 2014
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Klein, flach, 28 bis 200mm Zoom, RAW, PASM-Modi, Sucher, großes Display - und zu meiner Überraschung, weil irgendwo stand es anders, keineswegs nur aus Kunststoff, vielmehr ist die ganze vordere und obere Hülle aus Metall, was edler aussieht. Eine weitere Kompaktkamera in meinem Besitz ist die Nikon Coolpix A, aber die ist mit 4 cm bereits zu dick und schwer, um sie eben mal in die Hose zu stecken - aber ich suchte eine zum schnell mal einstecken. Es gibt andere Zwergknipsen, aber keine sonst mit Sucher.

Viele stöhnen über die Qualität des Suchers, einerseits richtig, aber andererseits... gut, er ist klein, pixelig und hat einen Farbstich, auf dem Niveau digitaler Sucher in den 90er Jahren. Aber hej, es ist ein Sucher in einem winzigen Gehäuse, und selbst mit Brille kann man ihn gut nutzen, z.B. bei Sonne, wenn es schwieriger wird per Display, aber auch für den Telebereich, weil man die ans Auge gedrückte Kamera stabiler hält und besser zielen kann. Nicht ideal, aber nutzbar. In den 90er hat man ganz selbstverständlich und klaglos durch solche Pixeltunnel geschaut.

Ein anderes Stöhn-Thema ist der Power-Knopf. Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, wie man diesen mit dem Auslöser verwechseln kann (was einige im Netz schreiben), denn der Power-Knopf ist versenkt und nur mit stark gekrümmtem Zeigefinger zu erreichen, der Auslöser erhaben über dem Gehäuse und in ergonomischer Position für den Finger.

Die Kamera schaltet schnell ein und aus. Nichts nerviger, als wenn man erst zwei, drei Sekunden warten muss, aber diese ist in ca. einer Sekunde bei der Sache. Der konfigurierbare Drehring am Objektiv ist klasse, z.B. in der Belichtungsautomatik läßt sich damit fix die Zeit variieren. Auf den ebenfalls konfigurierbaren Fn-Knopf habe ich die AEL-Belichtungsspeicherung gelegt, die ich häufig verwende. Über das Q-Menü habe ich sofort Zugriff auf die ISO-Einstellung.

Die Bildqualität ist für so einen kleinen Sensor beeindruckend, nicht nur scharf und gut auflösend, sondern auch bezüglich Hell-Dunkel-Kontrastdynamik gar nicht übel. Man sollte sie vielleicht nicht mit einer großen z.B. APS-C-Kamera vergleichen, auch Sonys 1 Zoll-Sensor liefert mehr Auflösung, allerdings habe ich es trotzdem getan (Vergleich mit Sony RX10 und Nikon Coolpix A). Wenn man nicht anfängt, in 100 Prozent-Vergrößerung die Pixel zu prüfen und das Rauschen zu checken, macht der kleine Lumix-Winzling neben den beiden größeren Sensoren trotzdem eine gute Figur. Vor allem der AF ist wieselflink und treffsicher. Und im Makro gibt es zwei Modi - normal Makro bis 3 cm und Zoom-Makro, mit dem man noch zusätzlich reinzoomen kann. Die Farben sind Panasonic-typisch eher etwas kühl und zurückhaltend angelegt. Bezüglich Weitwinkel-Brennweite: nach meinem Dafürhalten keine echten 28mm, eher 29mm (zum Vergleich hatte ich die "28er" Nikon Coolpix A, Ricoh GR und Sony RX100, welche einen leicht weiteren Bildausschnitt zeigen). Eine Kleinigkeit zum Nörgeln: Die Randschärfe ist nicht optimal. Bei z.B. Landschaftaufnahmen - bei mir war es die Skyline einer Stadt mit Kirchtürmen und Häusern - ist festzustellen, dass die Motive am Rand unscharf verschwimmen. In Bildschirmansicht ist dies kein Problem, aber für größere Ausdrucke oder bei 100% sieht man am Rand Unschärfen.

Die Automatik arbeitet solide, allerdings fühle ich mich in der Programm-Automatik bzw. den manuellen Modi besser aufgehoben, weil ich z.B. einen zentralen Spot-Autofokus bevorzuge, ebenso wie feste Parameter-Einstellungen. Die ISO-Automatik funktioniert gut, die Kamera läßt die ISO-Werte solange wie möglich im kleinen Bereich. Bis ISO 800 kann man ganz gut gehen, darüber rieselt es zunehmend. ISO 1600 für den Notfall. ISO 3200 ist Brei. Aber das ist normal bei der Sensorgröße.

Die Verarbeitung des Gehäuses macht einen sehr guten Eindruck. Schön, dass der USB-Anschluß hinter einer kleinen Klappe mit Scharnieren liegt und nicht - wie bei anderen Miniknipsgeräten - unter einem fummeligen Gummipopel. Die Gesamtausstattung ist vorzüglich. Naja, die Belichtungsreihenautomatik ist mit max. +/- 1 Blendenwert etwas schwachbrüstig. Das Plastikrädchen für die Moduswahl oben hätte vielleicht auch etwas weniger billig ausfallen können, vielleicht auch etwas versenkt, damit es sich nicht unbeabsichtig zu schnell verstellt. Das sind so Kleinigkeiten, die ich mir anders wünschen würde.

Also - für diese Größe und den Preis erhält man eine vollausgestattete Knipse, die - gemessen an Sensorgröße - vorzügliche Fotos macht. Mit dem Sucher kann ich leben (die LF2 könnte allerdings einen besseren verpaßt kriegen). Die Kamera ist so ziemlich genau das, was ich für die Hosentasche gesucht habe.

Nachtrag vom 17.Juli: Eine längere Suche nach einer passenden Kameratasche für die LF1 war schließlich erfolgreich: Die Hama Hardcase Sky Kameratasche 60H schwarz ist schön klein, die Kamera passt genau hinein, und läßt sich am Gürtel tragen oder per Band auch umhängen.

Nachtrag vom 6. August: Ich habe das etwas rutschige Gehäuse mit einer Belederung ausgestattet. Dies kann ich sehr empfehlen, die Kamera greift sich dadurch erheblich besser (und sieht auch noch edler aus). Zu finden per Suchmaschine unter "Panasonic LF1 Leather Kit".
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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt, schnell und gut - mit Sucher, 26. April 2014
Von 
Treeman 60 (Deutschland, Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem meine alte Kompakte (Canon Powershot A 530), die mir lange Jahre true gedient aht, zum Batterie-Fresser geworden ist, musste eine neue her. Da ich bei Bekannten miterlebt habe, wie nervig eine zu lange Auslöseverzögerung ist, habe ich bei der Auswahl vor allem Wert auf Schnelligkeit gelegt. Außerdem brauche ich die Kamera meist im Urlaub - also muss sie im Zweifel auch in eine Hemdtasche passen, so dass Systemkameras ausschieden. Ein lichtstarkes Objektiv sollte es natürlich auch sein.

Damit wird die Auswahl schon recht klein - neben Konkurrenz aus dem eigenen Haus (Lumix LX7) kam auch Sony's DSC RX-100 oder Canon's S110/ S120 in Frage. Ausschlaggebend war letztlich der elektronische Sucher mit Dioptrienkorrektur, den nur die Panasonic Lumix LF1 hat. Der ist bei Sonnenschein (den es im Urlaub häufig gibt!) Gold Wert, weil man dann auf dem Display kaum noch etwas erkennt.

Bezüglich der Details sollte man vom Sucher nicht zu viel erwarten, er hat nur relativ wenige Pixel. Es reicht aber, um den Bildausschnitt festzulegen und die Einstellungen zu prüfen/ vorzunehmen.

Ich habe die Kamera während einer Woche Osterurlaub ausprobiert und meine Erwartungen haben sich bislang erfüllt. Durch die Schnelligkeit gelingen viel mehr Bilder von Personen, weil die auf dem Foto meist noch so gucken wie sie beim Auslösen geguckt haben. Zudem kann man sich sehr gut auf die "intelligente Automatik" verlassen - plötzlich macht man Bilder, von denen man vorher nur geträumt hat. Viele Geheimnisse verbergen sich wohl noch in der Bedienungsanleitung, die über 250 Seiten umfasst.

Der Akku könnte aus meiner Sicht etwas länger halten, nach ca. 200 Bildern mit wenig Blitzanteil wird durch rotes Blinken schon vor dem nahen Ende gewarnt. Das sollte auch für einen tag Sightseeing reichen und notfalls muss doch noch ein Ersatzakku her.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lumix DMC-LF1 wäre immer meine erste Wahl...,, 9. November 2014
Von 
Larissa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera (12,8 Megapixel, 7,1-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) weiß (Elektronik)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera (12,8 Megapixel, 7,1-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) weiß (Elektronik)

...wenn ich mich für eine meiner Kameras entscheiden müsste!

Ich war mein Leben lang eine begeisterte Hobby-Fotografin und neben einer Lumix DMC G1 (mit Wechselobjektiv) habe ich noch eine Fujifilm X100 und eine Lumix DMC-TZ8 - und ab und zu habe ich mir die Frage gestellt: Wenn Du Dich für eine einzige Fotokamera entscheiden müsstest, welche von den vorgenannten würdest Du dann auswählen?

Für die DMC G1 spricht die Tatsache, dass man mit ihr (wegen des Teleobjektives) wunderschöne Tieraufnahmen machen kann und auch die Enkelkinder mal fotografieren kann, ohne, dass sie es sofort bemerken. Dagegen spricht die Tatsache, dass man mit Kamera und Objektiv doch immer ein ganz schönes Gewicht mit sich herumtragen muss!

Für die Fujifilm X100 spricht alleine schon die Tatsache, dass sie (für mein Empfinden) wunderschön aussieht (in ihrem Retro-Look) und auch -wenn man sie beherrscht (was nicht ganz einfach ist)- sehr gute Bilder machen kann. Negativ an dieser Kamera ist die Tatsache, dass man mit ihr keine Zoom-Möglichkeit hat und somit an das Objekt herangehen muss, das man ansonsten mit seinem Objektiv heranzoomen kann.

Und für beide Kameras gilt: Man muss sie zur Hand haben, wenn man einmal ein tolles Motiv sieht, das man unvorbereitet festhalten will. Oft ist es aber leider so, dass ich gerade in diesem (entscheidenden) Moment keine der beiden Kameras zur Hand hatte.

Bei der DMC-TZ8 stellt sich die Situation schon etwas anders dar: Sie ist so handlich, dass sie (so gut wie) in jede Tasche passt, man sie also im richtigen Augenblick schnell zur Hand hat - und: Sie macht ganz respektable Fotos, die in ihrer Qualität denen der beiden vorgenannten Kameras nicht (oder kaum) nachstehen. (Wobei beim Erstellen eines guten Fotos für meine Begriffe immer noch der gute Fotograf entscheidender ist, als die Kamera...)

Fazit: Ich hätte mich für die DMC-TZ8 entschieden, hätte man mich vor die Wahl gestellt.

HÄTTE, wenn nicht zufällig ein Freund zu Besuch gekommen wäre, der uns voller Stolz seine Lumix DMC-LF1 präsentiert hätte.

Diese Kamera (Nachfolgerin der TZ8 in 3. oder gar 4. Genration) vereinigt alle Vorteile der TZ8, hat aber zusätzlich (in der Reihenfolge der für mich wichtigen Prioritäten):

-Mit einem LEICA 1:2.0 5.8 / 6.0 -4.2.8 ein (für diese Preisklasse) extrem lichtstarkes Objektiv
-einen optischen Sucher, der es ermöglicht, ohne geblendet zu werden, an Sonnentagen Landschaftsaufnahmen zu machen
-ein sehr attraktives Bildbearbeitungsprogramm (Kreative Korrektur) und
-die Möglichkeit, Fotos mittels WiFi (drahtlos) zu bearbeiten bzw. zu speichern.

Als Negativpunkt sehe ich die Tatsache, dass der (mitgelieferte) Akku nur in der Kamera aufgeladen werden kann und auch seine Leistung (nach meiner Erfahrung) nicht mehr ganz der Leistung ihrer Vorgängerin entspricht. Man m u s s sich also, will man nicht in einer bestimmten Situation mit leerem Akku dastehen, ein externes Ladegerät und mindestens noch einen Zusatz-Akku leisten.

Aber unter dem Strich:
Auch, wenn ich die WiFi Funktion noch nicht auf meinem Kindle-Fire installieren konnte, ist die Lumix DMC-LF1 eine Kamera, die ich immer bei mir habe und jetzt (nach 3 Wochen) schon nicht mehr missen möchte!

Als Anlage einige Fotos, die ich in der ersten Woche mit der neuen Kamera gemacht habe. Man sieht, dass mir das "Spielen" mit der "Kreativen Korrektur" zur Zeit noch viel Freude bereitet!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die eierlegende Wollmilchsau, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lieferung schnell
Nachfolger für meine Lumix LX2, die wunderschöne Bilder macht, aber nicht ganz hosentaschentauglich ist.
Gründe für die LF1:
großer Sensor, kompakte Abmessungen, große Brennweite, gute Lichtstärke und auch der Sucher.
Sie erfüllt meine Erwartungen besser als erwartet. Macht traumhafte Bilder, sogar in der Dämmerung durch das spezielle Programm dafür.
Die Bedienung ist einfach und komfortabel. Der Sucher reicht vollkommen aus, alle wichtigen Daten werden eingeblendet.
Das Zoom ist optisch bis 200mm, digital bei weniger Auflösung bis 1600mm, macht auch damit noch brauchbare Bilder. Toll ist der Objektivring, habe das Zoom darauf, das Zoom kann auch gespeichert werden.
Toll finde ich den Objektivverschluss, das Gefummele wie bei der LX2 entfällt.
Akkuleistung absolut ok, WLAN zieht Strom, so ist das halt. habe mir gleich 2 Akkus für Urlaube bestellt.
schöne Verarbeitung.
Zusammenfassend gibt es für mich keine vergleichbare Kamera mit den Abmessungen und Leistungsdaten. Die Sonys, Canons haben alle viel weniger Zoom, keinen Sucher, sind teilweise unhandlicher.
Tolles Teil, nur zu empfehlen !
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45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleiner Alleskönner, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera (12,8 Megapixel, 7,1-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) weiß (Elektronik)
..ehrlich gesagt-ich bin zweigeteilt.Benötige die LF1 einerseits als fotografisches Notizbuch sowie für Peoplefotografie,auf die Schnelle und aus der Hand heraus.Der optische Eindruck: Auf den 1. Blick recht scharf,wobei der Eindruck entsteht,das die elektron.Schärfung recht vehement eingreift.Auf den 2. Blick zeigen sich gerade auf der rechten Bildhälfte teilweise Unschärfen und Verzerrungen,seltsamerweise nur bei hellem und schönen Wetter und auch nicht immer. -Die Kamera ist ein nun wirklicher Tausendsassa,es lohnt sich,die Geweichsanbrausung (ordentlich &ausführlich auf PDF mitgeliefert)gründlich zu studieren. Das Menue ist nicht ganz so umfangreich wie bei einer Systemkamera und auch fast selbsterklärend.-Der kleine Sucher kann nur als Kompromiss durchgehen,immerhin ist er bei Teleeinstellungen brauchbar.Die Cam ist in der Praxis ausreichend schnell,bisher ist noch fast jedes Bild etwas geworden,was ich nicht bei jeder Kamera sagen kann - erstaunlich!Wie sich abzeichnet ist der Akku etwas schwach geraten,wer die Cam immer dabei hat und oft nutzt,kann sie etwa jeden 2. bis 3.Tag an die USB-Buchse hängen.Sehr gut gelöst ist auch der wählbare Stufenzoom,welcher auf den großen Steuerring gelegt werden kann-super!Die Eingangsdynamik ist recht ausgeprägt,ich schätze sie auf ca.10 Blenden.Allerdings wirkt das Bild ,gerade bei gedecktem Himmel etwas flau,was sich auch über Raw wieder aufpeppen läßt.Natürlich kommen die Jpg's nicht ganz an die einer Oly Epl-3 (mft) heran.Im Großen und Ganzen läßt sich jedoch sagen: Ich möchte auf den kleinen Alleskönner,der unbemerkt in der Hosentasche verschwindet ,eigentlich nicht mehr verzichten. - Mit den Schwächen des Objektivs kann ich leben,gibt aber einen Punkt Abzug.

Mein jetziges Fazit,nach ca. 6 Wochen im Gebrauch: Diese Kamera spielt tatsächlich in einer
Liga,welche ich bis Dato nicht kannte.Abgesehen einmal von dem ab und an auftretenden kleinen Optikproblem welches wahrscheinl.den meisten nicht auffällt und auch nur selten auftritt erstaunt die Cam immer wieder.Trotz seinem winzigen Gehäuse gelingen mit dem 1 1/7 Chip auch z.B.sehr überzeugende Nachtaufnahmen "aus der Hand".- Sie ist sehr schnell und es lässt sich zügig und auch diskret mit ihr arbeiten,mit fast immer hervorragenden Ergebnissen.Bei allen ihren Fähigkeiten ist sie eine absolute "Immer dabei" !
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102 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für die allermeisten Situationen eine hervorragende Kamera, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera (12,8 Megapixel, 7,1-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) weiß (Elektronik)
Ich habe mir neben der Sony RX100 die Panasonic LF1 angeschafft, da ich sie als kleinere Kamera noch öfters dabei haben werde (hosentaschentauglich) und da sie einen Sucher besitzt.
Der Sucher ist allerdings recht klein mit nur geringer Auflösung, wird aber mitunter eine sinnvolle Hilfe sein können.

Natürlich ist die RX100 infolge des größeren Sensors in Kombination mit ihrer größten Blende von 1,8 als Kompaktkamera immer die Nummer 1. Doch mit F2,0 im Weitwinkelbereich und dem für den Kompaktbereich schon überdurchschnittlich großen Sensor von 1 1/7 Zoll schlägt sich die Panasonic wirklich auch recht gut bei schlechteren Lichverhältnissen (bei Postkartengröße und bis 800 ISO für mich völlig zufriedenstellend!). Da kann man gut auf den Blitz verzichten für eine natürliche Stimmung. Solche Aufnahmen sind aber bei mir ohnehin die Ausnahme.

Bei Tageslicht empfinde ich die Panasonic der Sony völlig ebenbürtig. Auch im Intelligent Automatikmodus liefert sie hervorrragende Aufnahmen mit einem großen Dynamikbereich (Falls nötig kann man letzteren auch mittels HDR recht überzeugend vergrößern). Spaß macht es, mit der Zeit- und/oder Blendenvorwahl etwas herum zu experimentieren - nicht zuletzt auch wegen der praktischen Einstellmöglichkeit am Objektivring.
Überhaupt finde ich die Bedienung der Kamera recht gelungen. Im P-Modus kann man über den Blendenring ganz einfach die ISO-Werte verändern, im A-Modus die Blendenwerte (hier ist allerdings bei F8 Schluss; bei Sony geht's bis F16) und im S-Modus die Verschlusszeit (hier sogar bis 1/4000 s gegenüber der Sony mit 1/2000 s).

Über ein Quickmenü hat man schnellen Zugriff auf 9 Funktionen; für mich sind da die wichtigsten: Belichtungsausgleich, ISO, Weißabgleich und der AF-Modus. Außerdem ist eine Fn-Taste mit einer Funktion belegbar; ich habe z. B. das Ändern der AF-Feld-Größe draufgelegt.

Das hochauflösende Display gefällt mir sehr gut; ich habe es allerdings auf maximale Helligkeit gestellt.
Auch mit der Auslösegeschwindigkeit bin ich sehr zufrieden; ich empfinde sie sehr schnell.

Die Ergebnisse der AVCHD-Videos können mich überzeugen; ich verwende die Funktion aber nur im Notfall. Normalerweise filme ich mit einem recht hochwertigen Camcorder, ich habe aber auch schon ersatzweise" ein, zwei Takes von der LF1 bei der Videobearbeitung mit eingebunden, weil ich für iese Sequenz den Camcorder nicht dabei hatte.

Die WiFi-Funktion habe ich bisher mit meinem Smartphone nur einmal getestet. Alle Aufnahmefunktionen der Kamera lassen sich damit gut fernsteuern. Ob ich das aber in der Praxis je nutzen werde ?...

Was mir weniger gefällt:
- Das manuelle Fokusieren erfolgt zwar mit Lupe, leider aber ohne hilfreiche Kantenanhebung.
- Die Selbstauslöserzeit kann man nur umständlich übers Menü von 10 auf 2 s umstellen (und umgekehrt).
- Es gibt keine Möglichkeit zur Veränderung der Blitzintensität.
- Die Akkulaufzeit ist gefühlt kurz (verwöhnt durch die Sony RX100)
- Vorgenommene Einstellungen bleiben gespeichert, z. B. Manueller Fokus, Belichtungskorrektur, Makro-Fokus
Gerade der letzte Punkt führte bei mir mitunter zu ungewollten Ergebnissen; nicht immer schenke ich den Piktogrammen im Display genügend Aufmerksamkeit. Ich verstehe nicht, warum man darauf keinen Einfluss nehmen kann. Dagegen kann man aber z. B. wählen, ob Zoom-Wert und/oder die manuelle Fokusposition nach dem Ausschalten der Kamera gespeichert werden soll oder nicht. Gleiches gilt für den Selbstaulöser.

Ein letztes Wort zu möglichen Randunschärfen:
Ich konnte sie bisher nicht feststellen; allerdings mache ich auch keine größeren Papierabzüge als 13 x 9 cm. Bei Makro-Aufnahmen (vor allem, wenn man bis 3 cm ran geht), wird bei der meist automatisch eingestellten Blende 2 allerdings nur die Bildmitte scharf abgebildet, was natürlich an der dann recht geringen Tiefenschärfe liegt (Zu den Rändern ist ja die Entfernung größer als zur Bildmitte). Abhilfe und ein gutes Ergebnis liefert dann eine von Hand eingestellte Blende 8. Dazu habe ich 2 Vergleichsbilder eingestellt.

Im Vergleich zu den herkömmlichen" Kompaktkameras würde ich der Panasonic LF1 volle 5 Punkte geben; gemessen an den hochwertigen Exemplaren und am Preis 4 bis 4,5.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP Jackentaschenkamera - wenn man sie in RAW voll ausreizt und in den Grenzen bleibt..., 20. Februar 2015
Ich hatte vorher eine Sony RX100, eine Canon S110, SX230-280, Nikon D3000 10MP, 3100 14MP DSLR und viele, viele andere Kameras und kann somit die Panasonic LF-1 als kompakten Ersatz für eine ca. 5 Jahre alte Einsteiger DSLR D3000 mit 10MP empfehlen.

Ich habe, wie viele andere vermutlich auch, endlich nach einer finalen TOP Kompaktkamera gesucht, mit der ich am Tag aus der Jackentasche schnell herausgenommen, Fotos in TOP Bildqualität schießen kann, OHNE (!!!!) dabei auf Brennweite verzichten zu müssen, denn sie kann im Gegensatz zur RX100 z.B. 7x optisch abdecken, was ein sehr, sehr wichtiger Bereich ist, während die RX100 mir einfach zu wenig Zoom geboten hat. Auch die Canon S110 hatte mit 5x immer dieses kleine bisschen Brennweite, was am Ende noch gefehlt hat. Die LF-1ist die einzigste Edelkompakte mit leicht größerem Sensor für weniger Rauschen und mehr Bilddetails, die mit geringstem Gewicht und geringster Größe einen 7-fach optischen Brennweitenbereich abdeckt. Dies schafft sonst nur die Nikon P7100-7700-7800 und eine Sonderkamera von Olympus, die 10x optisch schafft, aber als Edelkompakte genauso wie die P7100-7800 nicht mehr in die Jackentasche passt.

Das ist das Todschlagargument für diese Kamera. Will ich was Großes, dann will ich gleich das ganze Paket und laufe mit einer DSLR rum. Aber man braucht halt immer etwas für die Jackentasche. Und ich habe gesucht und gesucht und gesucht und wirklich nichts Vergleichbares auf dem Markt gefunden. Mir hat die RX100 nicht ganz gefallen, da sie beim Einschalten lahm war und die Brennweite zu kurz war und die Bildqualität mit 20MP immer auf 10-12MP reduziert werden musste, damit es gut war.

Und jetzt zur Bildqualität: Ich habe anfangs in JPG fotografiert. Das würde ich gleich sein lassen. Sie rauscht hier schon ab niedrigster Stufe ISO80 ganz leicht und verstärkt das Rauschen ab ISO200 merklich. Die Meisten wird bis ISO400 nichts auffallen, denn das haben die Entwickler anscheinend auch gemerkt. Im Automatik oder P Modus, benutzt die Kamera selbst in der Nacht nie gerne über ISO400 Einstellungen, so dass sie korrekterweise die Belichtungszeit erhöht. Hier rettet die Bilder der gute Bildstabilisator, der aber nicht so gut ist, wie bei manchen Samsung Kompaktkameras, die beweglich gelagerte Sensoren UND Linsen zusammen benutzen, so dass sie die doppelte Belichtungszeit wie die LF-1 schaffen. Ist man also ungeduldig und hat eine wenig ruhige hand, muss man über ISO800 gehen. Ich habe das programmierbare Rad vorne am Objektiv auf ISO gestellt, so dass ich die Kontrolle über die Bildqualität habe und nicht die Kamera (je schlechter die Lichtsituation, desto weniger zoome ich und damit komme ich immer bis ISO200 aus). Auf de Fn-Button hinten habe ich den Fokus gelegt, so dass man schnell zwischen Spot- und Mehrfeldmessung switchen kann.

Sie ist schnell beim Einschalten, was bei einer Kompaktkamera sehr wichtig ist.

Sie hat einen optischen Sucher, der immer wieder bemängelt wird. Darauf habe ich aber nichts gegeben. Das ist doch super, dass ein optischer Sucher dabei ist! Ja, die Auflösung ist nicht grandios, aber er reicht zum Beurteilen des Bildausschnitts und grob des Fokus. Ideal bei Nacht oder auf Konzerten, wenn wieder mal kontrolliert wird, wo die Displays leuchten und wo nicht :). So kann man das Display abschalten und bleibt nicht sichtbar inkognito.

Das Objektiv stammt von Leica und Namen haben mich ehrlich gesagt nie interessiert. Zur Leistung: Die Verzeichnung an den horizontalen Rändern fällt gering aus und vor allem sehr gering im Vergleich zu anderen Kompakten. Die Mitte ist absolut scharf und das von Weitwinkel bis Tele. Die Lichtstärke von F2,0 ist ideal, da zusammen mit dem kleinen Sensor eine große Tiefenschärfe bei schneller Linse vorherrscht, so dass es Anfängern und Hobbynutzern immer gelingt, mit scharfen Fotos nach Hause zu kommen, da man hier nicht einen engen Tiefenschärfebereich wie bei Sensoren ab ca. 1" hat. Wenn man will geht man auf Spot Fokus und setzt den Punkt halbgedrückt auf eine vordere Ebene (z.B. Pflanze oder Mensch) und geht dann in die Mitte und drückt - man erhält Fotos mit leichtem Bokeh (Bokehs bei Zeit kann man aber auch mit Bildnachbearbeitung kräftiger machen, ist halt nur immer Fließbandarbeit Objekte freizustellen (mit Bezierkurven, minimaler Abrundung und Zeichentablett geht es natürlich schneller ;)...)).

Die Lichtstärke des Objektivs ist sehr fair und praxisorientiert. F2,0 ist optimal bei wenig verzeichnendem 28mm Weitwinkel (der Nachteil ist gleichzeitig der Vorteil, da zu viel Weitwinkel verzeichnet und man somit 1,3x reinzoomen muss und somit über F2,0 oder bei ca. F2,0 liegen wird, wenn man eine Kamera mit F1,4 24mm nutzt, die aber nie 7x optisch bietet und so klein und leicht wie die LF-1 ist :) ). Dann geht es natürlich schnell bergab, aber das stört mich überhaupt nicht, da ich das vorher schon wusste. Die Gehäusegröße lässt das nicht zu und ich freue mich, dass die Kamera erst ab 28mm anfängt, da man hiermit bei 7x 200mm hat. Und statistisch zoomt man mehr bei Tageslicht als bei Nacht. Dafür hat man bei Nacht eine Allround Festbrennweite mit 28mm und F2,0 bzw. zur Not noch 2,5x Zoom bis F3,2 beu gutem Bildstabi.

Die Kamera ist sehr gut programmierbar und insgesamt von der Software und Hardware auch nicht zu lahm.

Die JPEGs sind in aus der Kamera viel zu scharf und verstärken das Rauschen unnötig. Ich muss die 12MP JPEGs immer auf 8MP reduzieren, dann werden die Bilder sehr scharf und plastisch wie eben die einer Einsteiger DSLR vor ca. 5 Jahren (D3000). Die Konturen werden nachgeschärft und leider überschärft, weil die Kamera 12MP nicht schafft. Aber die JPEG Engine ist trotzdem sehr gut, da sie keinen Matsch in Texturen und Details produziert und ehrlich ist, d.h. Rauschen zu gunsten von Bilddetails und nicht anders herum mit irgendwelchen Experimenten, die zu nichts fürhren.

Um das Maximum aus der Kamera herauszukitzeln, muss man die beiliegende Silkypix RAW Software installieren. Ich benutze noch das Uralt Windows XP 32bit Betriebssystem und selbst da funktioniert die Software ohne Abbrüche. Jetzt hat man volle Kontrolle über so wichtige Bildeigenschaften wie Schärfe, Belichtung, Weissabgleich und sogar den JPEG-Codec bis in tiefere Eigenschaften. Und auch der die Komprimierungseigenschaften von JPEG sind entscheidend über die Bildqualität. Mit folgender Einstellung, die ich nach zig Stunden herausgefunden habe, gelingen mir bis ISO200 genau die gleichen plastischen und scharfen Bilder wie bei einer alten Einsteiger DSLR Nikon D300 mit 10MP z.B. bei gleicher MP Auflösung. Die JPEGs haben dann bei 10MP satte 8,5-10 Megabyte pro Bild und der Eindruck täuscht nicht, es sind echte Bilddetails. Bei ISO400 entspricht die LF-1 dann ca. ISO1000 bei einer Anfänger DSLR vor ca. 5 Jahren. Über ISO400 würde ich diese Kamera nicht mehr benutzen wollen, außer man muss unbedingt was schnelles bis max. 4-6MP schießen:

1) Kamera: RAW 12MP (Dual JPEG + RAW braucht man locker eine 32GB Class 10 Minimum Karte, bei nur RAW reicht alles über Class 4 aus und 2GB Uralt-Karten schaffen dann ca. 100 Fotos, somit 8GB ca. 400 Fotos bzw. 16GB ca. 800 Fotos in RAW)
2) Silkypix:
Belichtung 0.0
Weißabgleich: wie Kamera
Kontrast: etwas wenig Kontrast (Details in dunklen Bereichen saufen nicht ab)
Farbe: Manuell, Sättigung 1.14
Schärfung:
Kanten betonen: 10
Details betonen: 100
Kantenfehler: 100 (!!!)
Rauschunterdrückung: belassen (wer will, kann hier bei hohen ISO Empfindlichkeiten über ISO400 das letzte Quentchen herausholen)

Dann auf Datei > Entwicklung... gehen

jpg als Dateiformat wählen (Industriestandard, wird überall gelesen)
JPEG (komprimiert):
JPEG YCC444 (das ist der beste Algorithmus der 3)
Qualität 100
Unschärfe-Maske:
Stärke 0
Radius 0.2
Schwellenwert 0
Bildgröße bei 4000 x 3000 12MP belassen, da damit gleich weiter gearbeitet wird

Jetzt in IrfanView (Freeware Software):
Einmal Schärfen (Shift+S) (Grund: der Schärfe Algorithmus von IrfanView ist besser als der überschärfende der Panasonic, da man hier Stück für Stück leicht weiter schärfen kann, da wie die Bilder in 12MP aus Silkypix Canon mäßig neutral, mit wenig Rauschen weich und dennoch organisch plastisch gehalten haben)
Größe des Bildes ändern (CTRL + R = Resize/Resample Picture) auf Width 3652 = 10MP, proportional Häkchen setzen, damit Height dann auf 2739 gesetzt wird. Jetzt haben wir bevor wir verkleinert haben, geschärft, damit das Bild scharf aber nicht überschärft ist.
Abspeichern als JPEG Qualität 100. Mit dieser Einstellung erhält man ca. 8,5-10MB große Bilddateien, die bis ISO 200 der alten Nikon D3000 am Tag bei ISO 640 entsprechen und bei ISO400 LF-1 dann bei ca. ISO 800 der alten Einsteiger Backup DSLR D3000 entsprechen. Vergleich ist die gleiche Auflösung von genau 10MP. Keine interpolierten Bilder, alles plastisch wie eine kleine Billig DSLR, aber aus der Jackentasche ohne Objektivwechsel und Zukauf eines Reisezooms, bei besserem Objektiv.

Die LF-1 kostet Stand 02/2015 ca. 300 Euro im Schnitt. Dieses Geld ist sie auch wert. Die Leica C ist Baugleich, nur der Preis ist doppelt so hoch (600 Euro), das Design ist ein wenig schicker und für doch recht viele Leute wichtig, sie hat einen roten Punkt drauf :). Somit gewinnt ganz klar die Panasonic LF-1.

Makros liebt diese Kamera ebenso, alleine dadurch spart man sich die Kosten für ein Makroobjektiv an einer DSLR, da DSLRs mit Makro meist nicht viel anfangen können, so lange man nicht extra zahlt. Und auch die Videos sehen durch den leicht größeren Sensor deutlich detailgetreuer als bei den 1/2,3" Sensoren der Masse aus.

Minuspunkte sammelt sie beim Akku, denn der ist Standardkost und heimst keine Preise für viele Fotos pro Akkuladung ein. Somit mindestens einen zweiten Akku dazukaufen. Und wie gesagt die Standard JPEG Engine überschärft zu stark, Abhilfe ist der beschriebene RAW-Weg. Wie man sieht, nicht gerade viele Minuspunkte und somit absolut zu empfehlen. Der Preis hat ein wenig den typischen Panasonic Extra-Aufschlag von immer knapp über 30% extra gegenüber Massengeräten der Mittelklasse. Aber man kauft hier dafür ein Gerät was wieder Panasonic typisch direkt ist und den Fotografen im Fokus hat. Kein unnötiger Multimedia-Schnickschnack, ein Gerät, eine Funktion, keine Kompromisse, Digitalkamera = Bildqualität und dazu die etwas längere Entwicklungszeit und somit das Hoffen auf eine längere Laufzeit, die am Ende den Preis wieder günstiger macht.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kompakte und darum immer dabei, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Lumix LF 1 als "immer dabei" Kamera zugelegt. Sie passt in die kleinste Tasche und fällt gewichtsmäßig kaum auf. Trotz ihrer Kompaktheit und dementsprechend dünner Linsen liefert sie selbst im JPG eine gute Bildqualität und ich brauche die RAW Dateien oft nicht entwickeln.

Die so häufig monierte Randunschärfe im Weitwinkelbereich ist mir visuell bisher nicht aufgefallen. Sicherheitshalber wähle ich aber den Bildausschnitt von vornherein so, dass ich unscharfe Ränder beschneiden könnte.

Da ich schon lange mit der G2 und der LX 5 fotografiere, ist das Bedienkonzept der LF 1 quasi ein "Selbstgänger" für mich. Den Einstellring am Objektiv finde ich sehr praktisch. Er ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen in den einzelnen Programmen - u.a. ISO im P-Modus, Blende im A-Modus, Verschlusszeit im S-Modus. Über das REC-Menü lassen sich auch die Größe und Position des AF-Bereichs ändern.

Im Aufnahmemodus hat man außerdem über die "Lösch-/Papierkorbtaste" Zugriff auf wichtige Funktionen - im Modus "P" z.B. auf Belichtungsausgleich, Schrittzoom, Bildformat, Bildgröße, Fokuseinstellung, Weißabgleich u.a. - diese können dann über den Steuerring oder die Menütasten schnell ausgewählt und geändert werden.

+ Kompaktheit
+ Zoombereich
+ größerer Sensor
+ Sucher
+ Bildqualität

- Akkulaufzeit
- kein externes Ladegerät

Sie ist für mich der ideale Alltagsbegleiter, wenn ich die größeren Kameras nicht mitnehmen möchte oder kann.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen flotte Kompakte mit sehr guter Leistungen, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera (12,8 Megapixel, 7,1-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) weiß (Elektronik)
Eine der wenigen kompakten Cameras, die noch einen elektronischen Sucher eingebaut haben. Man sieht damit das Motiv auch bei starkem Sonnenlicht gut. Das war ein wichtiges Kaufkriterium. Dazu kommt positiv die einfache Steuerung mit dem Drehrad oben und dem zusätzlichen Objektivrad. Die Auslösung ist sehr flott und einstellbar geräuschlos. Es fällt nicht schwer, schnell gute Fotos und Videos zu machen ohne den Aufgenommenen dabei zu sehr auf den Wecker zu gehen. Die Panoramafunktion gefällt, weil sie vertikal und horizontal gut funktioniert und keine zusätzliche software nötig ist. In weiß finden übrigens nicht nur Frauen die Cam gutaussehend!

Die Bildqualität ("nur" 4 Sterne) kann natürlich nicht mit einer DSLR oder Systemcamera konkurieren, dafür hat die Lumix LF1 natürlich - neben den viel günstigeren Gesamtkosten einer All In One - andere Qualitäten und kann in Hosen- oder sonstigen Taschen eine sehr gute Immerdabei sein. Meine Empfehlung für sehr gute Schnappschüsse mit einer kleinen aber feinen Kompaktkamera.
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