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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich angekommen
--- Meine fotografische Vorgeschichte (wen dies nicht interessiert, kann einfach runter scrollen) ---

Ich habe im Jahre 2012 über die Liebe zur Bildbearbeitung zur Fotografie gefunden und mit einem Canon EOS 1100D Kit angefangen
Drei Monate später bekam ich ein super Angebot, einer fast unbenutzten (70 Auslösungen) Canon EOS 600D + 17-40 L,...
Vor 2 Monaten von Andy veröffentlicht

versus
23 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Montagsmodell oder Serienfehler?
Auf die G6 hatte ich mich sehr gefreut. Liest man die technischen Daten und was sie kann, müsste man locker 7 Sterne geben. Jedoch ist die Bildqualität für mich das A und O. Und da hat mich die G6 fast an den Rand der Verzweiflung gebracht. Ich hatte die G6 mit dem 14-140 II bestellt. Es gab Fotos, die waren 1A, da gab es nichts dran zu bemängeln. Und...
Vor 6 Monaten von Nyon veröffentlicht


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich angekommen, 18. August 2014
--- Meine fotografische Vorgeschichte (wen dies nicht interessiert, kann einfach runter scrollen) ---

Ich habe im Jahre 2012 über die Liebe zur Bildbearbeitung zur Fotografie gefunden und mit einem Canon EOS 1100D Kit angefangen
Drei Monate später bekam ich ein super Angebot, einer fast unbenutzten (70 Auslösungen) Canon EOS 600D + 17-40 L, die ich durch diverse Objektive, sowie Zubehör erweitert habe und über ein Jahr nutzte. Ich war aber mit dem Rauschverhalten der Canon nie zufrieden und irgendwie wurde mir das auch alles zu schwer, für lange Ausflüge. Nunja die Systemkameras sind mittlerweile soweit, dass sie den DSLR locker das Wasser reichen können und so verkaufte ich Anfang 2014 meine komplette Canon Ausrüstung und wollte mir eigentlich die für Februar/März angekündigte Olympus OMD EM10 kaufen. Der Frühling stand vor der Tür und ich hatte keine Kamera. Nach mehrmaligem Nachhaken bei Olympus und div. Händlern, kristallisierte sich heraus, dass die EM 10 wohl noch deutlich später erscheinen würde, als April und ich kaufte mir aus reiner Verzweiflung die Fuji X-E1, von der ich nach wie vor sehr begeistert bin. Allerdings sind Objektive bei Fuji so teuer, dass ich überlegt habe, mir eine zweite Kamera zuzulegen, mit einem Reiseobjektiv, weil ich sehr ungern Objektive wechsle, lieber habe ich eine zweite Kamera dabei, die all das abdeckt, was ich an der einen nicht habe. Da ich ja sowieso schon ins MFT System einsteigen wollte, fiel die Wahl auf die Lumix G6 mit dem 14-140 Objektiv. Und was soll ich sagen? Nachdem ich diese Kamera hatte und sie ihr Können unter beweis gestellt hat, habe ich die Fuji auch gleich wieder verkauft und die Panasonic G6 behalten.

--- Meine ersten Eindrücke von der Lumix G6 nach etwa 2000 Fotos ---

Kurz und knapp, die Haptik ist gut und vermittelt keinen billigen Eindruck. Zu meckern findet man immer etwas, wenn man nur lange genug sucht. Aber ich muss gestehen, ich habe bisher an der Panasonic G6 nichts zu meckern, aber wirklich gar nichts. Sie scheint wirklich perfekt in meine fotografischen Bedürfnisse zu passen und ich frage mich langsam, warum ich das nicht früher herausgefunden habe. Das Gehäuse liegt gut in der Hand und weil sie aus Plastik ist, ist sie natürlich auch schön leicht und man ermüdet nich, wenn man sie mehrere Stunden dabei hat. Ich war am vergangenen Wochenende bei einem Autocross und Stock Car Rennen. Ich hatte die G6 anfangs 2 Std dem Stativ und danach 3 Std in der Hand. Es war ein Segen, mit dieser relativ leichten Kamera zu arbeiten. Ein paar Meter weiter stand jemand mit einer Canon EOS 7D und dem 70-300 L , der sein Equipment nach einer knappen Stunde wieder zusammen packte und eine kleine Bridgekamera aus seinem Rucksack hervorzog. Dem konnte ich nur ein müdes Lächeln abgewinnen, trug ich doch nur 1/3 des Gewichtes seiner Ausrüstung mit mir herum und hatte selbst nach 3 Stunden noch keine Ermüdungserscheinungen. Alles, was ich in meiner Fototasche dabei hatte, waren ein paar Müsliriegel und Äpfel, etwas zu trinken und ein paar Speicherkarten, sowie Ersatzakkus. Und ich war glücklich, nicht mehr so viel mit mir herumschleppen zu müssen.

Die Serienbildgeschwindigkeit ist, wieder auf das Autorennen vom letzten Wochenende bezogen, einfach klasse. Ich fotografiere grundsätzlich in RAW und nichts anderes. Selbst im RAW Modus konnte ich der Kamera 6-7 Bilder je Sekunde entlocken und sie war auch sehr schnell wieder Einsatzbereit, nach einem kurzem Schreibvorgang, der sich ebenfalls auf eine gefühlte Sekunde beschränkt. Ich habe in knapp 5 Stunden bei 8 Rennläufen mit ein paar Pausen, fast 1600 Fotos durchgeschossen. Der Autofokus packt sofort das Motiv an, ohne lange zu pumpen, wie ich es noch von der Fuji X-E1 böse in Erinnerung hatte.

Das 14-140 Objektiv ist eines der besten Reiseobjektive, das ich je in Händen hatte. Der Zoombereich taugt wirklich für alle fotografischen Bedürfnisse, keine Vignettierungen, oder Unschärfen, etc. Ich habe einfach nichts daran auszusetzen. Immerhin ist es im Verhältnis zu Kleinbild ja auch ein Brennweitenbereich von 28-280 und das ist genug für alles, was man je fotografiert. Beim Autorennen konnte ich von der Absperrung bis zur Bahn (etwa 20 Meter) die Autos mehr als Formatfüllend ins Bild bekommen, wenn ich den Zoom voll aufgedreht habe. Der Stabilisator leistet fantastische Arbeit. Hin und wieder hört man ihn mal ein wenig, wenn man die Kamera vor der Nase hat und in einem ruhigen Zimmer ist, aber das wäre meckern auf allerhöchstem Niveau. Wer sagt, dass der Stabi zu laut ist, sollte sein Objektiv einschicken, denn dann ist damit etwas nicht in Ordnung. Ebenso ist die Linse auch für Landschaftsaufnahmen hervorragend geeignet und auch für Makros. Ich habe ein paar Makros aufgenommen, die wirklich fantastisch wurden dank dem grossen Zoom, manuellem Fokus und FocusPeaking. Als preiswerte Aufwertung für die Makro Fotografie habe ich mir nun zum 14-140 noch eine Raynox DC250 Makro Vorsatz Linse bestellt. In Facebook hat jemand die gleiche Kombination mit sehr grossem Erfolg versucht und es sind fantastische Makros dabei herausgekommen. Ich kann ja ggf. noch meine Erfahrungen dazu schreiben, wenn ich sie gemacht habe.

Die ganzen anderen Features der G6 sind einfach grandios. Diese Kamera hat alles, was ich an der Fuji vermisste. Vom Focus Peaking bin ich sehr angetan. Etwas besseres gibt es gar nicht, wenn man gern manuell arbeitet für Makros, etc. oder auch mal ein Objektiv eines Fremdherstellers nutzen will, bei dem an der Kamera aber kein Autofokus funktioniert. Peaking ist eine ganz fantastische Fähigkeit, die ich nie mehr missen möchte. Ebenso der Touchscreen am Schwenkdisplay ist grossartig. Endlich muss man nicht mehr mühsam den Fokuspunkt mit den Pfeiltasten verschieben, sondern einfach drauf tippen und die Kamera macht ein Foto, wie man es schon von diversen modernen kleinen Digicams kennt. Das macht richtig Spass bei Porträts, wenn man direkt auf die Augen fokusieren kann, ohne erst die Fokuspunkte zu verschieben und das Bild mühselig aufzubauen. Einfach tippen und das Foto ist im Kasten. Das sind so die netten Gimmiks, die ich an der Kamera richtig toll finde. Sie hat auch noch diverse nette Motivprogramme, etc im Gepäck und sogar einen intelligenten Automatikmodus. Diesen Funktionen gehe ich aber grundsätzlich aus dem Wege, weil ich die Kamera lieber nur manuell steuere und die Fotos dann in Lightroom bearbeite. Es wurde aber auch von anderen Rezensenten schon vieles zu den Programmen gesagt, so dass ich darauf nun nicht näher eingehe.

Apropos. Wer Lightroom 4.4. hat, muss beim Kauf der Kamera bedenken, dass ein Upgrade zu LR 5 pflicht ist, wenn man es weiterhin nutzen möchte, weil das Kameraprofil erst in LR 5 eingeführt wurde und die Fotos in LR4.4 nicht erkannt werden. Also bitte vor dem Kauf mal eben 70 € fürs Upgrade einplanen. ;)

Panasonic hat den MFT-Sensor richtig gut im Griff. Ich bin sehr angetan von der überdurchschnittlichen Qualität und das geringe Rauschverhalten der G6. OK im Detailreichtum kann sie der Fuji leider nicht das Wasser reichen, aber die Lumix ist dennoch sehr gut und in der Bildqualität deutlich besser, als meine beiden Canon DSLR, die ich vorher hatte. Besonders die Rauschunterdrückung leistet in der Lumix fantastische Arbeit.

Einziger Kritikpunkt an der Kamera ist, dass die NFC WIFI Steuerung der Kamera nicht so toll funktioniert. Allerdings gibt es dafür keinen Punkteabzug, weil mich diese Funktion auch überhaupt nicht interessiert. Ich habe es jedoch versucht, aber irgendwann aufgegeben und dann beim Nachlesen festgestellt, dass es wohl ein generelles Problem der G6 sein soll, was schon viele kritisiert hätten. Ich habe gedacht, ich könnte mir einen Kabel- oder Fernauslöser ersparen, indem ich einfach mein Handy nutze, aber ein Kabelauslöser tuts auch, das hat schon vor der Zeit der Handys geklappt und wird auch weiterhin super funktionieren.

So das soll erstmal meine Einschätzung der Kamera gewesen sein. Sie hat unbedingt 5 Sterne verdient, weil sie unbstritten toll ist. Ich mage sie sehr und werde beim MFT System bleiben, weil man hier jede Menge preiswertes Zubehör bekommt und sollte ich mal zu Olympus wechseln, passen die Objektive von Panasonic auch noch ohne Probleme. Ein klasse System, mit dem ich hoch zufrieden bin.
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218 von 230 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Kamera mit professioneller Ausstattung!!!, 16. Juni 2013
Von 
Jonas Döring - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich fotografiere nun seit knapp 3 Jahren. Angefangen habe ich mit einer Canon 1100D, bin dann auf eine Sony SLT A57 umgestiegen und bin dann mit einer Olympus OM-D bei den Spiegellosen gelandet und verfolge seitdem aufmerksam deren Entwicklung.
Von einem Fachhändler konnte ich mir die Panasonic G6 nun mal einen Tag zum testen ausleihen und habe sie dabei genau unter die Lupe genommen. Logischerweise werde ich immer mal wieder Vergleiche zu meiner OM-D mit heranziehen.

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+++++ VERARBEITUNG / GEHÄUSE +++++

Wenn man die Kamera in die Hand nimmt ist man erst einmal überrascht wie leicht sie ist, da man vom reinen Anblick her doch etwas schwereres erwarten würde. Im ersten Moment wirkt sie dadurch etwas billig, da sie vollständig aus Kunststoff ist. Wenn man aber etwas genauer hinschaut sieht man man, dass die Kamera sauber verarbeitet ist. Die Tasten und der Auslöser haben einen angenehmen Druckpunkt und das schwenkbare Display lässt sich super bewegen. Das Einstellrad auf der Rückseite ist nur etwas schwergängig und lässt sich nicht ganz so flüssig bewegen. Die Wippe an der Oberseite fühlt sich zum Einstellen von Parametern etwas schwammig an, hat aber den Vorteil, das man mit ihr beim Filmen flüssig zoomen kann(mit Powerzoom-Objektiv). An diese Dinge gewöhnt man sich aber in der Regel schnell, so dass sie einem nach kurzer Zeit nicht mehr auffallen.

Meine kritischen Worte rühren wahrscheinlich eher daher, dass ich von der Olympus OM-D etwas verwöhnt bin, allerdings ist die auch etwas teurer. Insgesamt ist die Panasonic G6 für den Preis sehr gut verarbeitet.

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++++++ HANDLING / ERGONOMIE ++++++

Durch den ausgeformten und gummierten Griff liegt die Kamera hervorragend in der Hand und alle Tasten und Knöpfe sind sehr gut erreichtbar. Es kann allerdings passieren dass man unbeabsichtigt die Disp-Taste betätigt, da diese sehr nah an der Daumenmulde liegt. Auch ist der Abstand zwischen der Griffmulde und dem Objektiv, im Vergleich zur G5, kleiner geworden. Ich hatte damit keine Probleme, aber Menschen mit großen Händen konnten da mit dem Objektiv ins Gehege kommen. Also lieber vorher mal im Fachmarkt ausprobieren.
Da insgesamt fünf Tasten auf der Rückseite mit einer beliebigen Funktion belegbar sind, hat man wirklich alle Funktionen, die man häufig benutzt, auf irgend einer Taste. So ist ein blitzschnelles einstellen von Parametern möglich und es entsteht ein wunderbarer Workflow. Das bekommt man bei anderen Herstellern erst bei Kameras im Bereich von über 1000 EUR geboten. Durch den elektronischen Sucher muss man für die Einstellungen noch nicht mal auf das Display schauen.

Insgesamt fand ich das Handling und den Workflow beim Fotografieren einfach nur PERFEKT und hat mir nochmal deutlich besser gefallen als bei meiner Olympus OM-D. Die Tasten die zum Einstellen bestimmer Parameter gedrückt werden müssen sind genau richtig gewählt. Ich hatte nie das Gefühl, dass es mir anderes besser gefallen hätte. Was das angeht bin ich normalerweise sehr penibel und finde sonst an jeder Kamera etwas was beim Handling anders besser gewesen wäre, aber nicht bei der G6. Allerdings muss ich zugeben, dass der man durch die Fülle an Funktionen, Tasten und Einstellmöglickeiten zu Beginn etwas überfordert sein könnte. Wenn man sich aber einmal reingearbeitet hat flutscht es!

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++++++ AUSSTATTUNG / KONFIGURIERBARKEIT ++++++

>Funktionsumfang:
Hier kann die Panasonic G6 ganz groß auftrumpfen. Sie bietet den zurzeit besten Funktionsumfang in diesem Preissegment. Es gibt rein gar nicht was mir gefehlt hat. Sie hat absolut alles was mir an der OM-D noch fehlt. Ich möchte hier jetzt keine elend lange Aufzählung machen, aber die Panasonic G6 stellt in Sachen Funktionsumfang und Konfigurierbarkeit zurzeit jeden direkten Konkurrenten in den Schatten. Natürlich leidet dadurch etwas die Übersichtlichkeit des Menüs, was sich aber kaum verhindern lässt. Ich habe allerdings lieber ein unübersichtliches und volles Menü als ein übersichtliches und spärliches. Nach einer Weile hat man sich da schon eingearbeitet und findet zielsicher den gesuchten Menüpunkt.

>Sucher:
Neben den inneren Werten zählen natürlich auch die äußeren. Der Sucher löst mit 1,44 Mio. Pixeln auf und liefert durch OLED-Technik eine kontrastreiches Bild. Mit einer Suchervergrößerung von 0,7x ist er sehr groß. Die Austrittspupille beträgt dagegen nur 17,5mm, was es für Brillenträger, wie mich, schwer macht das komplette Sucherbild zu erfassen. Ohne die Augen zu bewegen bleiben die Ecken außerhalb des Blickfeldes, was zu Beginn etwas anstengend ist. Man gewöhnt sich nach einer Weile daran, dennoch sollten sich alle Brillenträger den Sucher erst einmal im Fachmarkt selber anschauen.
Die Umschaltung erfolgt per Tastendruck oder automatisch durch den Augensensor, dessen Empfindlichkeit sich sogar verändern lässt.

>Display:
Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln sehr fein auf und hat eine Touchfunktion. Diese wirkt nicht so aufgesetzt wie bei der Olympus OM-D, sondern wurde super integriert. So lassen sich alle Einstellung auch sehr gut per Fingerzeig vornehmen. Dass sich das Display auch noch schwenken lässt ist ein tolles Extra und deutlich flexibler als eine Klappfunktion.
Ein besonders geniales Feature ist, dass man durch den Sucher schauen kann und dabei mit dem Finger auf dem Touchscreen den Fokuspunkt verschieben kann. So ist die Touchfokussierung auch zu gebrauchen, wenn es zu hell ist um auf dem Display etwas zu erkennen - Klasse!

Insgesamt bietet die Panasonic G6 eine Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Nur eine Funktion konnte ich einfach nicht finden – die Einstellung der Rauschunterdrückung. Vielleicht kann kann mir mal noch jemand sagen wo man die findet, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so etwas nicht gibt.
Wen es genau interessiert was die G6 so alles kann und was nicht, der sollte sich einfach mal das Handbuch auf der Panasonic-Homepage herunterladen.

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++++++ AUTOFOKUS / GESCHWINDIGKEIT ++++++

Der Autofokus arbeitet mit einer Bildabtastfrequenz von 240 Hz. Bei meiner OM-D sind es nur 120 Hz. Ob der Autofokus dadurch deutlich schneller ist möchte ich jetzt nicht sagen, da ich mit meinen Methoden einfach keinen Unterschied feststellen konnte. Was aber sicher ist, ist dass die Panasonic G6 die spiegellose Konkurrenz von Sony und Fujifilm locker abhängt und auch die meisten Spiegelreflexkameras hinter sich lässt.
Allerdings muss man natürlich bedenken, dass man es hier mit einem Kontrastautofokus zu tun hat, der viele Vorteile hat, aber eben auch ein paar Nachteile. So wird z.B. nicht die Entfernung zum Motiv gemessen und es kann durchaus passieren, dass man den Hintergrund fokussiert obwohl man das gar nicht wollte. Deshalb ist die Einstellung des richtigen AF-Feldes besonders wichtig. Zum Glück hat man hier viele Möglichkeiten. Neben Gesichtserkennung und dem kompletten AF-Feld kann man auch nur ein Feld auswählen. Dieses lässt sich in der Größe in 4 Stufen anpassen und frei im Bildausschnitt bewegen. Außerdem kann man auch direkt auf einen bestimmten Punkt fokussieren, womit extrem präzises Scharfstellen möglich ist.

Was mir besonderes positiv aufgefallen ist, ist die kurze Einschaltedauer. Nur knapp 1 Sek. und die Kamera ist bereit. Dagegen ist meine OM-D geradezu lahm.
Auch die Serienbildgewindigkeit ist mit 7 Bildern/s(JPEG) und 6 Bildern/s(RAW) sehr gut. Besonders beeindruckend ist, dass sie im JPEG unbegrenzt lange so durchhält. Meine OM-D ist mit knapp 9 Bildern/s zwar etwas schneller, aber nach 15 Bildern hat sie ihre Grenze erreicht.

Man bekommt hier also einen rasanten Autofokus serviert, der alle Vorteile und Nachteile eines Kontrast-Autofokus mit sich bringt.

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++++++ BILDQUALITÄT / OBJEKTIV ++++++

Zuerst einmal zum Objektiv. Ich hatte die Version mit Lumix G F3,5-5,6/14-42mm, also die günstigste der Kit-Varianten. Das Objektiv ist sauber verarbeitet und der Fokus- und Zoomring drehen sich sehr geschmeidig. Von der Abbildungsleistung her ist es sicher nicht das Maß aller Dinge, aber insgesamt bietet es durchaus ordentliche Bildqualität und im Kit kostet es ja auch nur knapp 100 EUR.

Meine ersten Tests mit der Kamera zeigten scharfe Bilder. Vor allem bis ISO 1600 ist die Bildqualität klasse und auch ISO 3200 ist für Ausdrucke noch absolut super. Darüber wird es dann doch etwas Grenzwertig. ISO 6400 geht für kleinere Ausdrucke vielleicht gerade noch in Ordnung, aber darüber ist nur in absoluten Notfällen noch zu gebrauchen.
Um dem Test der Bildqualität mehr Aussagekraft zu geben bieten sich natürlich immer Vergleiche an. Deshalb habe ich vier mehr oder weniger direkte Konkurrenten zum Vergleich ausgesucht. Da ich weder alle Kameras besitze, noch Laborbedingungen habe, beziehe ich mich im weiteren auf Testaufnahmen von „imaging-resource.com“, „fotomagazin“ und "colorfoto". Dabei habe ich immer die Aufnahmen(JPEG) mit der niedrigsten Rauschunterdrückung und im Bereich von ISO 100-3200 miteinander verglichen.

############## Panasonic G6 vs. Olympus OM-D E-M5 ################

Gleiche Sensorgröße, gleiche Anzahl Megapixel und die Testaufnahmen wurden mit dem selben Objektiv gemacht. Also ein sehr fairer Vergleich. Die Olympus OM-D steht hier auch gleich stellvertretende für die Olympus E-PL5, E-P5 und E-PM5, da diese den selben Bildsensor benutzen.

>>> ISO 160(200) – 400

In diesem Bereich ist das Rauschen bei der G6 in der 100%-Ansicht deutlicher sichtbar als bei der OM-D. Auch ist die OM-D etwas schärfer und detailreicher. Der Unterschied ist allerdings recht gering.

>>> ISO 800 - 3200

Ab ISO 800 greift die Rauschunterdrückung(RU) bei der G6 sichtbar stärker ein, wodurch die Bilder ab hier weniger stark rauschen wie bei der OM-D. Das schlägt sich zwar negativ auf die Details nieder, aber weniger stark wie ich gedacht hätte. Die RU der Panasonic arbeitet also sehr gut. Die RU der OM-D reagiert hier etwas zurückhaltender und lässt mehr Details verschont. Insgesamt sind auch hier die Bilder der OM-D etwas schärfer und detailreicher.

Wenn auch nur knapp, kann sich die OM-D im MicroFourThird-Duell gegen die G6 durchsetzen.

################# Panasonic G6 vs. Sony NEX 6 ####################

Ein größerer Sensor, aber genauso viele Megapixel bietet die NEX 6. Das sollte sich im allgemeinen im Rausche niederschlagen.

>>> ISO 100(160) – 400

Hier zeigen die Bilder der G6 etwas mehr Rauschen, was aber nur in der 100%-Ansicht wirklich sichtbar ist. Auch wenn die beiden Kameras hier fast gleich auf sind hat mir die G6 etwas besser gefallen. Die Testaufnahmen waren ein klein wenig schärfer und detailreicher.

>>> ISO 800 – 3200

Durch die stärker werdende RU verliert die G6 ab ISO 800 an Boden. Die Testaufnahmen der NEX 6 haben mir ab hier durchweg etwas besser gefallen. Allerdings fällt der Unterschied wieder recht gering aus.

Insgesamt lässt sich hier kein klarer Sieger feststellen, was für die G6 schon bemerkenswert ist, da sie da sie einen 1/3 kleineren Bildsensor besitzt.

###################### Panasonic G6 vs. Samsung NX300 ######################

Einen größeren Sensor und 4 MP mehr bietet die NX300. Das klingt nach einem ziemlich unfairen Duell. Mal sehen was raus kommt.

>>> ISO 100(160) – 200

Hier spielt die NX300 die Vorteile die auf dem Papier stehen aus. Die Bilder sind detailreicher und zeichnen sich durch weniger Rauschen aus. Die Samsung NX300 liegt hier vorne.

>>> ISO 400-3200

Die NX300 rauscht auch in diesem Bereich sehr viel weniger. Das liegt aber an der sehr aggressiven RU, der sehr viele Details zum Opfer fallen. Selbst bei ISO 3200 ist kaum Rauschen erkennbar, aber eben auch kaum Details. Manch einer steht vielleicht auf solche blankpoliertem Bilder, mein Fall ist es aber nicht. Die RU der G6 arbeitet sehr viel zurückhaltender und lässt so viel mehr Details erhalten. Die Bilder der G6 sind hier klar besser.

Für mich ist hier die G6 der klare Sieger gegenüber der NX300.

#################### Panasonic G6 vs. Canon EOS 100D ######################

Ein Vergleich, der sich geradezu aufgrängt, denn immerhin nehmen sich die beiden von der Größe her kaum etwas. Die Canon ist, durch den Spiegel, nur etwas dicker und bietet den größeren Sensor mit zwei Megapixeln mehr. Auch preislich liegen sie recht nah zusammen. Die 100D steht auch gleich stellvertretend für die Canon 700D, die den selben Sensor benutzt.

>>> ISO 100(160) - 400

Die G6 ist hier deutlich schärfer, was aber auch an den unterschiedlichen Testobjektiven liegen kann. Allerdings sind die Bilder der G6 etwas detailreicher und die feine Zeichnung der Details gefällt mir wesentlich besser, als bei der 100D. Insgesamt rauschen die Bilder der 100D (in der 100%-Ansicht) sichtbar weniger, was aber in der Gesamtansicht kaum sichtbar ist.

>>> ISO 800

Die RU der G6 greift stärker ein, so das beim Rauschen kaum mehr Unterschiede zwischen den beiden Kameras auszumachen sind. Allerdings gefallen mir die Bilder der G6 in Sachen Details weiterhin besser.

>>> ISO 1600 - 3200

Bei der Canon 100D ist nun sogar schon ganz leichtes, aber unangenehmes Farbrauschen auszumachen. Bei der G6 ist davon keine Spur. In Sachen Schärfe und Details sind die Kamera nun gleichauf. Das Farbrauschen der 100D verschwindet wenn man die RU eine Stufe hochdreht.

Insgesamt bin ich sehr überrascht. Bis ISO 800 ist die G6 sichtbar besser und auch bei ISO 1600-3200 kann sie von der Canon 100D nur eingeholt, aber nicht überholt werden.

Die Panasonic G6 bietet insgesamt eine wirklich hervorragende Bildqualität, auch wenn sie sich im MFT-Duell der Olympus OM-D geschlagen geben muss. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass sie es durchaus mit APS-C-Format Kameras aufnehmen kann.
Wer sich wirklich für die Kamera interessiert sollte sich vielleicht einfach selber mal ein Bild machen und die Testaufnahmen auf „imaging-resource.com“ oder anderen Quellen vergleichen.

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++++++++ FAZIT ++++++++

Die G6 ist wirklich die beste Panasonic-Kamera bisher und steht der größeren und teureren GH3 in kaum etwas nach. Vor allem die super Ausstattung und das tolle Handling wissen zu begeistern. Garniert wird das ganze mit einem rasanten Autofokus. Vor allem in Sachen Austattung und Handling kann ihr die spieglelose Konkurrenz kaum das Wasser reichen. Dazu ist sie zurzeit auch eine der günstigsten Spiegellosen mit integriertem Sucher. Deshalb müssen natürlich auch Abstiche gemacht werden. So ist die Verarbeitung zwar sehr gut, aber eben nicht ganz so hochwertig wie bei einer Sony NEX 6, Fujifilm X-E1 oder Olympus OM-D. In Sachen Bildqualität braucht sie sich aber vor keinem zu verstecken, denn die liegt auf hohem Niveau. Von mir gibt es also eine klare Kaufempfehlung.

Zum Abschluss für alle Freunde der harten Zahlen, meine abschließende Wertung:

Verarbeitung/Gehäuse >> 4,3 Sterne (12,5 %)
Handling/Ergonomie >> 4,9 Sterne (15 %)
Ausstattung/Konfigurierbarkeit >> 5,0 Sterne (15 %)
Autofokus/Geschwindigkeit >> 4,8 Sterne (12,5 %)
Bildqualität/Objektiv >> 4,5 Sterne (45 %)

GESAMT >> 4,6 Sterne <<

Hinweis: Die abschließende Wertung ist natürlich sehr subjektiv, da ich als Maßstab nur das nehmen kann was ich selber schon getestet habe. Testet die Kamera doch lieber selber, wenn ihr euch noch unsicher seid:
Verarbeitung/Handling/Ergonomie/AF --> Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Ausstattung/Konfigurierbarkeit --------> Bedienungsanleitung herunterladen/Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Bildqualität --------------------------> Testbilder vergleichen
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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgereift und wirklich gut, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich vor ein paar Jahren auf der Kölner Photokina die Anfänge des MFT-Systems miterlebt habe, hielt ich das System für eine ziemliche Totgeburt. Die Digitalen Spiegelreflexkameras waren gerade dabei, immer billiger und vor allem immer besser zu werden. Was tat ich also? Ich kaufte mir eine Nikon DSLR. Und vergaß nicht, kräftig über die Panasonic MFT's zu lächeln.

Mittlerweile habe ich dieses Lächeln vollständig aufgegeben, bin ich doch nun - neben der DSLR - stolzer (!) Besitzer der G6.
Meine ersten Fotos habe ich mit dem 14-42er Kit Objektiv gemacht. Da war dann zum ersten Mal dieser WOW-Effekt, denn so schöne Fotos hätte ich dem System nicht zugetraut. Das Objektiv macht auch nicht den allerwertigsten Eindruck, denn es wiegt so gut wie nichts und hat auch noch ein Kunststoffbajonett. Doch die Werte der kleinen Linse liegen in ihrem Inneren verborgen. Schöne, klare Fotos mit angenehmen Farben. Ich war und bin begeistert.

Dem Härtetest habe ich der G6 dann unterzogen, als ich ihr das Sigma 30 mm Objektiv gegönnt habe. Denn diese Festbrennweite sollte Sensor und Elektronik der G6 auf die Probe stellen. Erwartet habe ich schon schöne Fotos, aber was ich bekommen habe, ist viel mehr: Superscharfe Bilder, die Details zeigen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich habe Löwenzahn fotografiert und hatte plötzlich alle Fasern dieser Pusteblumen-Schirmchen auf dem Monitor. Und das geht nicht nur im Nahbereich so.

Nach diesen Erfahrungen ziehe ich vor der G6 wirklich den Hut. Die kleine Kamera hat inzwischen eine derart hohe Qualität erreicht, die mich dazu bringt, meine DSLR ein ums andere Mal im Schrank zu lassen und mit der kleinen, aber feinen Ausrüstung rauszugehen. Ich nehme sie gern mit und möglichst auch immer, denn sie ist ja in der Tat keine Belastung. Wer sie einmal in der Hand gehalten hat und aus dem DSLR-Lager kommt, wird ihr nicht viel zutrauen, sollte sich aber von den positiven Rezensionen und dem, was ich gerade hier schreibe überzeugen lassen.

Zu der überragenden Qualität (bis zu etwa ISO 1600) kommt eine wirklich überzeugende Ausstattung. Hier habe ich wirklich die Wahl: will ich als Fotoamateur alles per Hand einstellen oder überlasse ich der Kamera die vollautomatische Erstellung meiner Bilder. Beides erzeugt Klasse Fotos. Nehme ich das große Display oder den Sucher? Beides ist mehr als brauchbar, das klappbare Display hätte ich bei meiner DSLR gern gehabt!

Alles in Allem werde ich dieses System in Zukunft sicherlich weiter ausbauen. Und: die nächste Photokina kommt bestimmt. In diesem Herbst? Dann werde ich mal an den Panasonic Stand gehen. Aber mein Lächeln hat diesmal eine ganz andere Bedeutung...

Zusammengefasst: Kaufen, hier macht man alles richtig :-)
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität und top Ausstattung, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kamera im Kit mit dem 14-140mm Objektiv ist recht klein, deutlich kleiner und leichter als eine DSLR. Sie liegt sehr gut in der Hand und die Ausstattung vom Zeitlupenprogramm, HDR, Panoramaaufnahmen, Wifi, NFC, Fokuspeeking etc. pp. ist einfach nicht zu schlagen.

Sie liegt ausgezeichnet in der Hand und der Kunststoff fühlt sich wertig und robust an, das Objektiv ist wertig verarbeitet und kommt mit passender Sonnenblende, was keine Selbstverständlichkeit ist. Der Sucher und das Display liefern ein klares, helles und reaktionsfreudiges Bild. Das Display lässt sich ausklappen und drehen, Fotos von Kindern im Hochformat lassen sich damit z.B. perfekt machen.

Die Bedienung ist eine Wucht, so lässt sich das Display ausklappen, schaut man dann durch den Sucher, schaltet sich der Bildschirm automatisch aus und kann weiter als Touchpad für Fokus- und Belichtungspunkte und alle anderen Einstellungen verwendet werden. Alle Funktionstasten sind frei konfigurierbar. Trotz den umfangreichen Funktionen ist die Bedienung sehr intuitiv.

Die Bildqualität ist trotz "Superzoom" sehr gut, man braucht bei Reisen praktisch kein anderes Objektiv mitnehmen. Schlepperei und lästige Objektivwechsel bleiben einem bei Wanderungen oder Städtebummeln endlich erspart. Auch die Abbildungsleistung bei schlechten Lichtverhältnissen ist sehr gut. Nie mehr eine schwere und unhandliche DSLR + Zusatzobjektiv schleppen.

Der Autofokus arbeitet sehr schnell und absolut präzise, schneller und besser als bei meiner alten Spiegelreflex. Man hat eine Sucherlupe und Fokuspeeking, das bedeutet das man bei manueller Einstellung die Schärfe sehr leicht und sehr präzise einstellen kann.

Hervorzuheben ist auch die Videofunktion, aufgenommen wird bis zu Full-HD mit echten 50 Vollbildern und hoher Datenrate, dadurch wirken die Bilder sehr plastisch, scharf und haben keine Artefakte. Per Berührung des Bildschirms kann man während der Aufnahme den Fokuspunkt ändern, den Übergang macht die Automatik. Im Videomodus kann man einen verlustfreien(!) Telekonverter dazu schalten, aus dem 14-140mm Objektiv wird dann praktisch ein 14-364mm bei gleicher Lichtstärke! Ich hatte noch nie eine andere Kamera in der Hand, die in Sachen Videoqualität dieses Gerät hier übertrifft. Einige Aufnahmen die ich damit gemacht habe wären durchaus fürs Fernsehen sendetauglich.

Fazit: Ich verwende diese Kamera für Aufnahmen von der Familie und Kindern, im Urlaub etc. und bin absolut begeistert. Leicht und handlich, eine sehr gute Bildqualität bei sehr umfangreicher Ausstattung und Funktionen, auch die Eigenschaften bei wenig Licht sind sehr gut. Die Videofähigkeiten ersetzen eine vollwertige Videokamera, da kann man eigentlich nichts noch besser machen, was man von vielen anderen "Fotoapparaten" die ich in der Hand hatte trotz HD-Aufnahmefunktion nicht behaupten kann.

Eine absolute Kaufempfehlung von mir, Panasonic hat hier alles richtig gemacht, diese Kamera ist ihr Geld mehr als wert.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt sehr überzeugend!, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Panasonic G6 mit dem 14-140mm Objektiv als Ergänzung zu einer kleinen Kompaktkamera zugelegt und bin mit dem Kit äußerst zufrieden. Die Bildqualität, die sehr benutzerfreundliche Handhabung über das Touchscreen sowie die zahlreichen individuellen Einstellungen der Funktionstasten sind ausgezeichnet und zurecht schon vielfach gelobt worden.
An den gelegentlich etwas lästigen Umstand, dass infolge der eng an den Fingern anliegenden Fn-Tasten versehentlich mal eine Taste betätigt und irgendetwas unbeabsichtigt verstellt wird, gewöhnt man sich. Mit meinen schlanken Fingern ist das aber nicht wirklich ein Problem.

Im Mittelpunkt meiner Rezension soll aber das Objektiv stehen.
Scheinbar wird die G 6 sehr häufig in dem Kit mit dem Vario 14-42-Objektiv gekauft. Zumindest die Verteilung der Rezensionen spricht dafür (z.Z. 33 Rezensionen für das 14-42 und 5 für das 14-140mm Objektiv-Kit).
Allen, für die nicht der Kaufpreis, sondern die Verunsicherung hinsichtlich der Objektivgüte des 14-140er, kaufentscheidend sein könnte, teile ich gerne meine Erfahrung mit.
Nach den ersten Testwochen kann ich das 14-140mm-Objektiv aller wärmstens empfehlen. Die Bildqualität ist sehr gut. Ich kann, wenn überhaupt nur im Weitwinkelbereich minimale randnahe Verzeichnungen und Vignettierungen und gar keine Farbabweichungen feststellen (man muss schon sehr kritisch danach suchen); für meinen Anspruch völlig irrelevant. Nach dem Urteil der einschlägigen Fachzeitschriften dürfte die Bildqualität etwa auf dem Niveau einer Nikon D-5200 bzw. einer Canon EOS 700 liegen, also gehobene DSLR-Mittelklasse. Die Bedienung des Zoomrades flutscht (nicht zu schwer- und nicht zu leichtgängig), der Autofokus und die Bildstabilisierung arbeiten ausgezeichnet. Eine echtes all-in-one-Objektiv. Dabei ist es relativ klein und wiegt gerade mal 265g. Gegenüber dem alten 14-140er, das es Mitte 2013 ersetzt hat, eine Riesenverbesserung.
Ich bin derart damit zufrieden, dass ich derzeit überhaubt nicht weiß, ob und wann ich eine weiteres Objektiv dazukaufen werde. Der Zoombereich und die Bildqualität reichen mir völlig aus.
Das Preis-Leistungsverhältnis (aktuell ca 800 Euro für das Kit) ist sehr gut und lässt mich daran zweifeln, ob die Anschaffung des 14-42mm-Kits, evtl. ergänzt mit einem Teleobjektiv für dann insgesamt wohl deutlich mehr Geld sinnvoller ist. Abgesehen davon entfällt bei dem 14-140er Kit das Herumschleppen eines 2. Objektivs bzw. der Objektivwechsel.
Für mich eine ganz klare Angelegenheit: Abgesehen von dem höheren Einstiegspreis spricht eigentlich alles für das 14-140er Kit.

Von mir 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Update vom 18.08.2014
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Nach weitern 5 Monaten, 2 Urlauben (einschließlich Afrika mit Safari u.a.) und 1000den Fotos habe ich die Kamera nun wirklich auf `Herz und Nieren' prüfen können und kenne glaube ich alle Details des Gerätes.
Wirklich neue Erkenntnis habe ich nicht gewonnen.
Aber jeder, der schon Rezensionen geschrieben hat, kennt die Gefahr, dass Rezensionen oft im Überschwang der ersten Begeisterung allzu positiv ausfallen. Eine Korrektur der Rezension nach eingehenderem Gebrauch unterbleibt aber oftmals, so dass tendenziell wahrscheinlich zu positiv beschrieben wird.
Deswegen noch einmal und mit allem Nachdruck: Nicht nur der erste, auch der zweite und dritte Eindruck ändern an meiner Beurteilung nichts.

Die Panasonic Lumix G6 mit dem 14-140mm-Objektiv leistet ausgezeichnete Arbeit. Bildqualität Dank der G6 und Dank des Objektivs sehr gut. Wirklich benutzerfreundlich, ich habe die individuelle Belegung der Funktionstasten mehrfach geändert, jetzt ist alles so eingestellt, dass ich die wirklich wichtigen und häufigen Funktionen mit ganz wenigen Klicks schnell umstellen kann.
Übrigens: Das Gerät ist ja prinzipiell nicht staubdicht; auf der sehr staubigen Safari musste die Kamera da einiges schlucken, die Kamera hat das aber problemlos weggesteckt.

Also weiterhin dicke 5 Sterne!!!
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handliche, leistungsfähige Alternative zur DSLR, 17. Juli 2013
Von 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Panasonic Lumix G6 wirkt von außen zunächst unspektakulär und erinnert von Aussehen und Handlage an eine Bridge-Kamera.
Die ausstatungsmäßigen Leckerbissen offenbaren sich bei näherem Hinsehen und beim Blick in die technischen Daten:
- Großer Sensor im Format Micro Four Thirds (17,3 x 13,0 mm), löst mit 16 Megapixeln auf
- Dreh-/Schwenkdisplay mit 1.040.000 Pixeln und Touch-Bedienung
- Hochauflösender elektronischer OLED-Sucher mit 1,4 Mio Pixeln
- Full HD Video mit 50 fps und wirklich exzellenten Stereo-Audio-Eigenschaften
- Drahtlose Konnektivität mit WiFi und NFC

Erste Schritte
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Doch beginnen wir mal am Anfang, mit dem Auspacken. Der Lieferumfang besteht aus
- Panasonic G6 Body mit Verschlussdeckel
- Kit-Optik 14-42mm/f 3,5-5,6 Mega OIS mit 2 Deckeln
- Akku
- externes Ladegerät
- USB-Kabel
- Umhängeriemen
- Software CD-ROM, Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen

Die Montage erfolgt schnell, und nach Aufladen des Akkus geht es los.
Dabei fällt auf, dass die Kit-Optik sehr leicht ist und einen Kunststoff-Bajonettanschluss hat.
Bei den großen Herstellern ist dies mittlerweile gängige Praxis.

Die ersten Bilder offenbaren, dass die Optik überraschend gut ist.
Schärfe, Farbtreue und geringe Vignettierungen im "Tele"-Bereich machen die ersten Schritte zum Erfolgserlebnis.
Freilich darf man von der kleinen Optik nicht zu viel verlangen. Der Brennweitenbereich istr nun mal strak begrenzt, und die Lichtstärke ist nicht rekordverdächtig.
Insbesondere braucht man damit keinen Gedanken an Available-Light-Fotografie, Bokeh, Freistellung des Motivs etc zu verschwenden.

Aber für die ersten Schritte ist sie einfach gut.

Bedienung
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Die Bedienung der Kamera kann fast intuitiv erfolgen. Man sollte sich aber die Zeit nehmen, die Details näher kennenzulernen, denn diese Kamera bietet viel.
So z. B. 7 frei belegbare Funktionstasten, mit denen jeder Fotograf seine persönlichen Einstellungen so vornehmen kann, wie er es für richtig hält.
Die Kombination aus Touch- und Tastenbedienung empfinde ich als angenehm, die Lesbarkeit des Displays ist sehr gut.

Ein besonderes Highlight ist der hochauflösende OLED-Sucher, der schon fast das Gefühl aufkommen lässt, man arbeite mit einem optischen Sucher.
Dem gegenüber hat er jedoch deutliche Vorteile zu bieten, so z. B. eine 100% Abdeckung sowie die Möglichkeit des Fokus-Zooms, der gerade als Live-View für die Verweendung mit manueller Fokussierung Gold wert ist.
Darüber hinaus wirkt er natürlich wie ein Restlichtverstärker in Dämmerungssituationen un erlaubt auch dabei eine deutlich angenehmere arbeit als mit einem optischen Sucher.

Von der Haptik her haben wir es mit einem leichten Gehäuse zu tun, dass nicht verhehlen kann, dass es komplett aus Kunststoff besteht.
Die Bedienknöpfe sind allerdings mit deutlichem Druckpunkt versehen, und die Schalter haben gegenüber den Vorgängermodellen an Bedienbarkeit gewonnen.
Einzig mit dem Einstellrädchen im oberen rechten Bereich auf der Rückseite, mit dem z. B. Zeiten eingestellt werden können, werde ich wohl keine Freundschaft schließen.
Es schleift etwas und die Raststufen wirken seifig und schlecht definiert. Das geht besser, und Panasonic selbst hat solche Bedienelemente auch schon in deutlich besserer Form realisiert.
Ansonsten macht die Bedienung Spaß und die Kamera liegt wirklich sehr gut in meiner Hand (ich habe eine mittlere Handgröße bei Handschuhgröße 9,5)

Die Kamera bietet eine Fülle von Motivprogrammen und Effekten, die man auf der Webseite des Herstellers nachlesen kann.
Dazu kann man auf auch das Handbuch verweisen, das gedruckt jedoch nur in Form einer Kurzanleitung (rd. 50 Seiten) beigefügt ist.
Downloaden kann man es gegenwärtig auch nicht, aber es wird mitgeliefert auf der grauen CD als PDF-Datei.
Diese Version ist sehr umfangreich und hat immerhin 356 Seiten, die man sich in einer ruhigen Stunde einmal ansehen sollte.

Die Übertragung der Bilder und die Fernbedienung per WiFi mit Smartphone oder Tablet (getestet mit Motorola Defy + und Nexus 7) funktionieren einwandfrei. Einfach die App für Android (Panasonic Image App) kostenlos downloaden, installieren und die Geräte verbinden.

Bildqualität und Videos
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Am wichtigsten an einer Kamera ist für mich immer die Bildqualität, wobei ich einen umfangreichen Vergleichstest mit folgenden Kameras gemacht habe:

- Nikon 1 S1 mit Kit-Optik 10-30 mm (Sensorgröße 13,2 x 8,8 mm)
- Nikon D 5100 mit Kit-Optik 18-55 mm (Sensorgröße APS C, also 23,1 x 15,4 mm)
- Olympus E 520 mit Kit-Optik 14-42 mm (Sensorgröße Four Thirds, also 17,3 x 13,0 mm)
- Panasonic G6 mit Kit-Optik 14-42 mm (Sensorgröße Micro Four Thirds, also 17,3 x 13,0 mm)

Im Ergebnis kann man folgendes festhalten:
- Die Kit-Optiken reizen die Fähigkeiten der Kameras nicht vollständig aus
- Je kleiner der Sensor, umso größer die Probleme bei schwachem Licht (Bildrauschen)
- Die ISO-Fähigkeiten nehmen mit der Sensorgröße zu.
Bemerkenswert ist dabei, dass im Vergleich zwischen Oly E 520 und Pana G6 ein deutlicher Entwicklungsschub zu verzeichnen ist.
Trotz identischer Sensorgröße ist die Panasonic deutlich besser in höheren ISO-Bereichen als die Olympus.

Bei niedrigen ISO-Werten bis ca. 200 ist kein nennenswerter Unterschied zwischen der Panasonic G6 und der Nikon D 5100 mit APS C-Sensor festzustellen.
Hier sind die Ergebnisse auch besser als bei Nikon 1 und Olympus E 520.

Bei ISO-Werten um 800 rauscht die Panasonic G6 bereits etwas stärker als die Nikon D5100, bei ISO 1600 wird dieser Effekt noch etwas deutlicher.
Die Performance ist allerdings der von Nikon 1 und Oly e 520 überlegen.

Die erzeugten Videos gehören zum besten, was ich jemals selbst gemacht habe. Die 50 Bilder pro Sekunde erzeugen ruckelfreie Videos, die jedoch nur dann stabilsiert werden, wenn die jeweils verwendete Optik einen Stabilisator hat, denn einen Stabi hat die Kamera selbst nicht mit an Bord.
Der Sound ist dabei erstaunlich gut und lässt den Gedanken an eine Studio-Aufnahme aufkommen. Zusätzlich ibt es als besonderes Merkmal einen Anschluss für ein externes Mikro.

Blitzaufnahmen
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Es gibt sowohl einen eingebauten Blitz als auch einen Blitzschuh. Der integrierte Blitz reicht für normale Räume völlig aus und lässt sich in der Stärke dosieren.

Es gibt dabei jedoch eine Besonderheit, die ich nicht unerwähnt lassen möchtem, weil sie mir eine panikartieg Suche nach Fehlerquellen beschert hat:
Die Kamera hat die Option, den Verschluss auf "elektronischer Verschluss" einzustellen.
In der Anleitung steht, dass man damit das Auslösegeräusch unterdrückt. Das ist auch richtig und ich habe das auch schon angewendet, um umbemerkt fotografieren zu können.
Was aber verschwiegen wird: Wenn man den elektroischenm, geräuschlosen Verschluss benutzt, kann man den Blitz nicht benutzen!

Also vor der Blitzbenutzung einfach wieder den normalen Verschluss aktivieren und den Blitzaufnahmen steht nichts mehr im Wege.

Zusätzliche Objektive und Adapter
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Panasonic und weitere Hersteller wie Olympus bieten eine Reihe von Objektiven für Micro Four Thirds an. Man sollte aber immer bedenken, dass Panasonic keinen Bildstabilisator im Gehäuse verbaut (anders als z. B. Olympus), so dass man zumindest bei längeren Brennweiten darauf achten sollte, einen OIS (optischen Bildstabilisator) an Bord der jew. Optik zu haben.
Diese Optiken sind allesamt zierlicher als vergleichbare Exemplare für das APS C-System und daher für Urlaube etc sehr interessant.

Ich habe zwei (ziemlich) vollständige Ausrüstungen von Olympus (Four Thirds) und Nikon, so dass ich zunächst von der Möglichkeit Gebrauch machen wollte, diese Optiken an der Panasonic G6 zu nutzen, bevor ich einen weiteren Schrank mit einem zusätzlichen System fülle.

Daher habe ich zunächst mal in zwei Adapter investiert:
- Olympus MMF-2 (Verwendung von Four Thirds-Optiken mit Datenübermittlung)
- Quenox Objektivadapter Nikon G/F - Micro Four Thirds (rein manuelle Anpassung)

Mit beiden Adaptern macht das Fotografieren Spaß! Mit meiner Sigma 50mm/f 1,4 (Four Thirds) wächst die Pana G6 zur Hochform auf und offenbart, welches Potenzial in ihr steckt, was von der kleinen Kit-Optik niemals ausgereizt werden kann.
Noch deutlicher wird es bei meiner Samyang 85mm/f1,4 (Nikon), die ohnehin manuell ist.
Hier wird eine schöne Besonderheit der Pana G6 deutlich, die in der Werbung irgendwie untergeht: Die Fokussierung wird mit der Zoom-Lupe im Live-View des OLED-Suchers zum Vergnügen, und zwar auch bei der schwierig zu handhabenden Offenblende, und die Belichtungszeit wird nach Blendenvorwahl am Objektiv einfach automatisch ermittelt.

Meine Samyang-Optik, die mit der D5100 nur schlecht und mit der D7000 nicht bequem nutzbar war, ist seitdem häufig an der Pana G6 und hat wirklich schöne Ergebnisse geliefert.
Die Bildqualität ist dabei nur mit Pixel-Peeping von der zu unterscheiden, die man mit einem APS C-Sensor erzielt (also z. B. Nikon D5100 oder Nikon D7000).

Fazit:
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Die Panasonuc Lumix 6 ist kleiner, handlicher und leichter als eine bisherige DSLR.
Mit der Kit-Optik macht sie schöne Bilder, die fast so gut sind wie die einer DSLR mit APS C-Sensor und auf jeden Fall deutlich besser als die jeder Bridge-Kamera.
Die Videos sind erstklassig.
Man kann das System entweder durch weitere Optiken von Panasonic (OIS beachten) erweitern oder durch Adapter auf bestehende Optiken anderer Systeme zugreifen.

Für jeden ambitionierten Hobby-Fotografen, der eine handliche Alternative zur DSLR sucht, ist diese Kamera einen Blick wert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Panasonic G6 mit 14-140 !!!DIE KAMERA!!!, 25. Juli 2014
Ich bin von einer großen Spiegelreflexkamera zu einer Panasonic G6 mit 14-140mm und dem Leica DG 25mm Summilux Objektiv umgestiegen und kann sagen, ich habe es nicht bereut. Die Bildqualität des 16mp mft Sensors kann locker mit einer gleichwertigen APSC Sensor Kamera mithalten. Ich habe Bilder meiner ehemaligen DSLR mit der G6 verglichen und habe kaum einen Unterschied feststellen können. Natürlich Objektiv abhängig! In meiner Ausstattung fehlt mir noch das Pana 100-300mm Tele und das Pana 7-14mm Weitwinkel, mit der meine Ausstattung nahezu perfekt für alle meine Situationen ist, und habe dazu noch vieeel weniger Gewicht mitzuschleppen.

Die Kamera hat eine ideale Größe, nicht zu groß und nicht zu klein, schlichtweg Perfekt! Zu erwähnen ist der extra groß geformte Kameragriff den nicht jede Systemkamera hat! Sie liegt wie eine kleine DSLR in der Hand.
Der Funktionsumfang der Kamera ist der schiere !!!WAHNSIN!!!, so viele Funktionen, die müssen echt beherrscht werden. Ich empfehle jeden das Buch von Frank Späth (LUMIX G6 System Fotoschule) oder das Buch von Ralf Spoerer (Fotografie mit der Panasonic LUMIX G6).

Eines der besten Funktionen ist der Elektronische Verschluss, in dem die Kamera völlig Geräuschlos Arbeitet. Achtung bei der Verwendung des Elektronischen Verschlusses, denn der Maximale iso Bereich geht dann nur noch bis 1600! Aber die Geilste Funktion der Kamera ist der Touchpad AF, man sieht durch den Sucher und mit dem nach links ausgeklappten Monitor führt man mit den Daumen den AF Punkt dort hin wo er fokussieren soll! Erwähnenswert sind auch die 7! frei belegbaren Funktionstasten, 5 am Kamerabody und 2 auf dem Touchscreen.

Auch der Elektronische Sucher ist super er hat eine sehr feine Auflösung (Man erkennt so gut wie keine Pixel) und kann einem einfach alles anzeigen was man gerade benötigt vom Menü bis zur Bildeinstellung oder Bildwiedergabe ohne das man ständig zwischen Liveview und Sucher wechseln muss. Ein Segen bei Hellem Sonnenschein! Natürlich muss man dafür die Tasten der Kamera ein wenig auswendig kennen und wissen wo die richtigen Tasten sitzen um nicht die falschen zu drücken. Für meinem Geschmack ist der elektronische Sucher besser als ein Optischer wie in einer DSLR.(Geschmackssache)

Das Gehäuse ist Komplett aus Kunststoff, was aber nicht zur Billigsten Sorte zählt. Ich war verwundert, wie gut sie wirklich verarbeitet ist. Da knarzt oder Scheppert nichts! Auch wenn man den Body mal schüttelt oder richtig fest zupackt da verformt sich das Gehäuse keinen Millimeter. Die Griffmulde und die Daumenablage hinten sind beledert, durch das liegt sie außerordentlich gut in der Hand. Erwähnenswert wäre noch das es bei sehr Großen Händen zu Problemen kommen kann, da die Tasten recht klein und nahe beieinander liegen. Das Gewicht der Kamera mit 14-140 Objektiv ist nicht viel, man kann sie problemlos den ganzen Tag umgehängt haben, ohne das der Kameragurt die Haut am Hals oder den Schultern aufreibt, da sie so wenig Wiegt.

Sie ist wirklich eine tolle Kamera und absolut empfehlenswert für all die Menschen die auf Größe Gewicht und einer EXTREM umfangreichen Ausstattung wert legen.

Ich jedenfalls weine meiner ehemaligen Spiegelreflex keine Träne nach, denn die G6 von Panasonic kann für mich alles besser und ist dazu noch kleiner und leichter.

!!!Absolute Kaufempfehlung von mir!!!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele sinnvolle Verbesserungen - nur ein Problem mit verstelltem Weissabgleich, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6EG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
ich verzichte darauf, die technischen Daten zu wiederholen.

Ich habe die Kamera jetzt ca 3 Monate und fotografiere viel im Urlaub, Motoradreisen, Wandern, Fernreisen.
Ausserdem mache ich beruflich Bilder für Auktionen (Lichtzelt, Makro).

Bisher hatte ich noch die G1, also einige Generationen Lumix überschlangen.

Darum hier meine Eindrücke im Vergleich zur bisherigen G1. Als Alternative hatte ich die GH3 in die engere Wahl gezogen, sowie die
Olympus OM-D ... ein Systemwechsel kam gar nicht in Frage, wegen der vorhandenen Objektive, klassische SLRs sind mir für die Reise sowieso zu schwer,
und kompakte Einstiegsmodelle wohl immer unterlegen zum mFT System. Und auf den elektronischen Sucher möchte ich auch nicht verzichten, auch
wenn SLR Fans vom optischen Sucher schwärmen mögen, ich finde Grid-Linien, Wasserwaage, Geschichtserkennung und ein Bild das dem
Ergebnis auf der Speicherkarte entspricht, und nicht dem optischen Idealbild einfach besser.

Warum nicht GH3 .. am Geld alleine wäre es nicht gescheitert, aber ich fand, dass die G6 eher die moderne Kamera ist, ausser dem
Wasserdichten (Spritzwassergeschützt, was meine Objektive leider nichts sind), warum also so viel mehr ausgeben ?

Die Olympus sollte nach Testberichten auch keine schlechteren aber auch keine besseren Ergebnisse liefern, aber es fehlen mir Funktionen wie GPS integration,
und das nur in einer Achse schwenkbare Display ist für mich, (wie auch bei Sony) eigentlich schon ein No-Go

Aber zu meinen Eindrücken von den G6:

Eingewöhnung: .. wie gesagt, mehrere Lumix Generationen überschlagen,
aber die Einarbeitung gelingt intuitiv in kürzester Zeit, Handbuch kaum erforderlich.

Bildqualität: .. ich war auch mit den 12 MPix zufrieden,
auch für grosse Leinwanddrucke, die 4 MPix mehr sind jedenfalls kein Kaufargument, sondern "nice to have", besonders wenn es nicht mit mehr Rauschen verbunden ist, wie früher bei vielen Kameras mit Minisensor .. Wichtiger ist die Empfindlichkeit, konservativ geschätzt und ohne Pixelcounting:
ich kann 1-2 Belichtungsstufen höher gehen, also ASA 400 bedeutet fast kein Rauschen, 800 ist noch gut zu verwenden,
1600 rauscht war deutlicher, aber jedem Smartphone Foto immer noch haushoch überlegen.
JPGs sind mehr als brauchbar, für meinen Bedarf werde ich wohl kaum jemanls zu RAW greifen, jedenfalls denke ich dass man als Amateur da
eher was "verschlimmbessern" kann.

Geschwindigkeit: .. Genial .. die wesentlichste Verbesserung: der schnelle Autofocus, lässt für mich kaum Wünsche offen.

Funktionen: Video hab ich nicht verwendet (nur mal ausprobiert)
Powerzoom habe ich auch nicht (und keinen Bedarf) .. die Taste dafür ist konfigurierbar ... und standard auf Belichtungskorrektur eingestellt .. passt !

Neu ist WIFI was ich intensiv nutze für GPS Daten mit dem Smartphone, funktioniert einwandfrei, belastet nicht die Batterie der Kamera, daber
dafür die des Smartphones .. da sollte man besser auf 30 sec oder 1 Min schalten, wenn man den ganzen Tag (z.B. eine Wanderung) aufzeichnen will. 1 sec Intervall wäre tödlich für den Handyakku.

Neu und Top: Die Wasserwaage (2 Dimensional) die ich fast immer einschalte.

Ebenfalls Top: Peaking Funktion zur manuellen Scharfstellung,
ein echtes Plus bei Verwendung guter alter Linsen ohne Autofocus

Schnickschnack: die vielen Vollautomatik Programme ! Ich meine die intelligente iA Automatik reicht aus, für mich wenn ich (1% der Bilder) keine Zeit habe etwas einzustellen sowie für den Knipser der gar nichts einstellen will. Aber der wird dann auch nicht duzende Unterprogramme mit Bilderkarusellen brauchen .. da könnte man je gleich sich mal mit der Materie beschäftigen und Zeit und Blende selber wählen . Ironie .. jedenfalls weiss ich nicht,
ob es viele Käufer gibt, die sowas brauchen, und dann eine Systemkamera kaufen ..

Touchdisplay: gute Sensibilität, Focussieren und auslösen nutze ich eher selten.

Augensensor: wie bei den Vorgängermodellen: EINFACH DEAKTIVIEREN !
Display zu = Sucher, Display auf = Display .. und das Display geht nicht
dauernd aus, wenn man zu nah an den sucher kommt mit Kleidung, Fingern etc.

Ergonomie: wie gesagt, Gewicht spielt eine grosse Rolle für mich, die Haptik
ist gut und wertig, die Verarbeitung sehr gut .. nur ein Problem hatte ich immer
wieder: die Tasten sind sehr leichtgängig, und besonders die ganz rechts (Ringtaster), die
für WB (white balance) zuständig ist. Den habe ich regelmässig verstellt und wenn man
nicht aufpasst, ein paar Bilder falsch eingestellt.
Auch die WiFi Taste betätigt man mal aus versehen, was wertvolle Sekunden kosten kann, weil
man das weder durch nochmaliges Drücken der Taste rückgängig machen kann, noch durch
Auslöserbetätigung.
Ein echtes Ärgernis, dass ich jetzt behoben habe, indem ich einfach ein hässliches Plastikplättchen
mit Sekundenkleber hinten Rechts angebracht habe.
Eigentlich unakzeptabel, aber einen Stern abgezogen habe ich trotzdem nicht, weil ich ansonsten wirklich 100 % zufrieden bin
und keine andere Kamera haben möchte. also 4,5 Sterne aufgerundet 5

Bilder kann man keine einstellen hier ? .. nur Videos offenbar,
sonst hätte ich den "Plastikklotz" mal online gestellt :-)
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Gutes kann man verbessern., 20. Juli 2013
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 1:05 Minuten

Im letzten Jahr kam die G5 auf den Markt und hat mich im Bereich der Fotografie für die sogenannten Systemkameras eingenommen. Bezüglich Bildstabilisierung und Autofokus konnte sie fast schon Maßstäbe setzen. Größe und Gewicht machten sie zu einer Kamera für viele Gelegenheiten, weniger als 600g einschließlich Kit-Objektiv empfehlen sich auch bei längeren Wanderungen.
Nun meine zweite Systemkamera, nachdem ich früher mit Bridgekameras zufrieden war, u.a. eine Canon PowerShot S2, von ähnlicher Größe. Die G6 ist zur G5 noch einmal einige Gramm leichter geworden, ohne dadurch irgendwie empfindlicher/billiger zu wirken.

Bestätigen kann ich die Aussagen professioneller Fotomagazine, dass Panasonic in vielen Teilbereichen Ergonomie und Bildqualität verbessert hat ohne am Erscheinungsbild und Handling grundsätzlich etwas zu ändern. Ich habe allerdings den Eindruck gewonnen, dass der Akku etwas schneller erschöpft ist, was im Gegensatz zu den technischen Daten der Herstellerseite steht
Akku-Kapazität (gem. CIPA)
ca. 330 Bilder mit H-FS014042 für die G6K
ca. 310 Fotos mit H-FS014042 für die G5K jeweils nach Herstellerangaben
wobei knapp 300 Bilder werden es tatsächlich.

War ein Kritikpunkt bei der G5 für mich, dass ich häufiger unbeabsichtigt mit dem Handballen die Menütaste ausgelöst habe, hat diese ärgerliche „Funktion“ nun die Displaytaste übernommen. Eine falsche Handhaltung oder etwas zu fest zugepackt und die Taste löst aufgrund ihrer Platzierung am Gehäuse aus.

Wer sich einen objektiven Eindruck zur Bildqualität verschaffen möchte, kann u.a. Testfotos bei Studiobedingungen auf den Seiten der Zeitschrift CHIP finden. Überhaupt sollte sich jeder Interessierte die Tests und Vergleiche in den einschlägigen Fotomagazinen anschauen, bevor er eine größere Summe für eine Kamera ausgibt. Die komplette Bedienungsanleitung der Lumix wird nur als PDF auf der beiliegenden CD mitgeliefert und umfasst 356 Seiten, dass werden sich nur wahre Enthusiasten zu Gemüte führen. Zum Glück braucht man nur wenige Seiten zu den grundlegenden Bedienelementen zu lesen um anschließend mit der Kamera auf Motivsuche zu gehen.

Einige Beispielbilder zum Abbildungsumfang des Kit-Objektivs habe ich bei den Kundenbildern oben eingefügt.

Videos lassen sich mit dieser Kamera auch wieder machen, hinzugekommen ist ein Anschluss für ein externes Mikro, gut versteckt hinter einer Schutzkappe. Die Ergebnisse sind sehenswert und stehen reinen Camcordern nicht nach. Richtig Spaß bringt das Filmen aber nur in Zusammenarbeit mit den X Vario-Objektiven von Panasonic, die über Autozoom verfügen. Bei diesem Kit-Objektiv ist es schwierig den manuellen Zoom beim Filmen ohne Ruckeln einzusetzen, auch wenn die Kamera über einen erstklassigen Autofokus und Bildstabilisator verfügt. Hinweis: Direkt nach dem Einschalten der Kamera lassen sich praktisch sofort Bilder schießen, die Videofunktion startet erst mit 1-2 sec Verzögerung. Bei weiteren Videosequenzen oder wenn die Kamera bereits kurze Zeit eingeschaltet war, tritt diese Zwangspause nicht auf. Einige kurze Videosequenzen und Fotos habe ich hier angefügt. Sie zeigen hauptsächlich wie gut die eingebauten Mikrophone funktionieren.
Nachtrag: Die tatsächliche Videoqualität/auflösung geht bei bei Kundenvideos durch die Amazon eigene Auflösungsanpassung und Verkleinerung der Videodateien leider verloren.

WiFi, erst dachte ich als Mensch, der nicht mit Smartphone und Internet groß gewordenen Generation, dass dies nur ein nettes Gimmick der Kamera wäre. Auch besitze ich erst seit kurzem überhaupt ein Smartphone und werde erst so langsam warm mit diesen Geräten. Aber neugierig war ich doch und konnte nach einiger Suche, den Ratschlägen aus Bedienungsanleitung und der Herstellerseite, dann relativ problemlos das App auf mein HTC One laden. Nachdem zwei kleinere Hürden (Bedienfehler meinerseits) überwunden waren, konnte ich dann Smartphone und Kamera koppeln. Allein die Funktion, WiFi als Komfort Fern-auslöser/bedienung einzusetzen, hat mich begeistert. Kamera auf ein Stativ montiert, kann man sich in einiger Entfernung (notfalls ganz außer Sicht) postieren und sieht auf dem Handy die Kameraperspektive wie im Sucher, einfach ideal für Tieraufnahmen.

Fazit: Erstklassige Reise- und Schnappschusskamera, die in Punkto Bildqualität auch mit vielen DSLR Kameras mithalten kann und im Bereich Video sowie Anschlussmöglichkeiten noch einmal wesentlich verbessert wurde. Etwas für Ein- und Aufsteiger, die schon mit der Vollautomatik (iA genannt) in fast allen Lagen gute Ergebnisse erzielen können. Später lassen sich dann verschiedene halbautomatische Modi auswählen, mit denen dann Blende und/oder Verschlusszeiten beeinflusst werden oder Helligkeit/Farbe oder... Alle Möglichkeiten für den Fotoenthusiasten aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen. Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich mit dieser Kamera voll zufrieden – knappe 5 Sterne.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kitpreise beachten, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur G6 gibt es viele gut und ausführliche Kritiken beim Kit mit dem Standardobjektiv, man suche nach "DMC-G6K".

Beim Kauf sollte man die Kit-Preise beachten (Kamera plus Objektiv). Das Objektiv in diesem Kit kostet alleine ca. 600 Euro, die Kamera ca. 500 Euro, das Kit kostet ca. 800 Euro, macht 300 Euro Ersparnis.
Wer also dieses sehr gute Zoom mit 10-fachem Bereich möchte, sollte es gleich im Kit kaufen, ein Nachkauf wird einiges teurer.
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