Kundenrezensionen

21
4,7 von 5 Sternen
OUT IN THE DARK ... Liebe sprengt Grenzen
Format: DVDÄndern
Preis:12,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2013
Out in the dark zeigt relativ realitätsnahe, wie eine Liebe zwischen zwei Männern zwischen die Fronten politischer Feindschaften kommt. Die Liebe zwischen einem Israeli und einem Palistinänser? Undenkbar. Der Politik - so können wir einmal mehr in diesem Film lernen - sind individuelle Schicksale herzlich egal. Sie kennt nur ihre Feindbilder, an denen sie denn auch festhält, Begegnungen, die etwas verändern könnten, werden ausgeblendet bzw. verhindert. Dabei kommen beide Seiten nicht gut weg, der Film ist hier sichtlich um eine ausgwogene Position bemüht. Und er liefert gleichzeitig auch Erklärungsansätze, warum es so schwierig ist und bleibt. Veränderung unerwünscht - und sei es aus Gründen der nationalen Identitätsstiftung. Und auch althergebrachte Vorurteile erlauben eine solche Liebe nicht, paßt sie doch nicht in ein Männerbild, das primär dem Machismo folgen soll.
So steht die Liebe zwischen einem Israeli und einem Palistinänser unter keinem guten Stern. Umso berührender mag sie uns Zuschauern auch erscheinen, weil sie wie ein Licht in doch sehr dunklen Zeiten erscheinen mag. Der Film ist gut gespielt und auch handwerklich in Ordnung. Und dabei tief berührend in der Behutsamkeit der Schilderung dieser Liebe.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2013
Als wäre der Konflikt zwischen Israel und Palästina nicht schon ausreichend, als Thema für ein Spielfilmdebüt zu dienen, hat sich Regisseur Michael Mayer dazu entschieden, noch einen Schritt weiter zu gehen. Er beschreibt in "Out in the Dark - Liebe sprengt Grenzen" eine Liebe, die nicht sein darf, eine Liebe, die gegen Hass, Verachtung, Verfolgung und Tod ankämpfen muss.

Die Geschichte ist so einfach wie komplex. Nimr (Nicholas Jacob) ist ein junger Psychologiestudent und homosexuell. Er lebt in Ramallah, Jordanien, seine palästinensische Gesellschaft verdammt Homosexualität, weshalb er sein Leben nicht so Leben kann, wie er es gerne möchte. Auf ein Outing steht nicht nur die Verachtung der Familie, sondern auch der Tod. Er träumt davon, nach Tel Aviv zu gehen, einem Gebiet in Israel, wo ganz andere Gesetze herrschen. Dort trifft er auf den Anwalt Roy (Michael Aloni), in den er sich sofort verliebt. Fortan kämpft er darum, eine Aufenthaltsgenehmigung als Student in Israel zu bekommen, doch schnell merkt Nimr, dass er wegen seiner Herkunft nicht gewollt ist. Nimr ist gezwungen, sich zwischen Liebe und seinem Leben zu entscheiden.

Wie Gil Yaron für 'Spiegel Online' einst schrieb: "Homosexualität in Palästina: "Es ist besser, du stirbst"". Nach diesem Motto wird auch in Out in the Dark gehandelt. Wer sich outet, riskiert sein Leben, wer sich outet wird von seiner Familie verstoßen, wer sich outet, muss fliehen. Deshalb lebt Nimr im Dunkeln und hat Angst davor, sein Leben wirklich zu leben und versteckt sich hinter Büchern und seinem Studium. Erst als er sich verliebt und erkennen muss, dass sein eigener Bruder einen guten schwulen Freund wegen seines Lebensstils getötet hat, handelt er. Er ist häufiger bei seinem Freund in Tel Aviv, versucht die Behörden dazu zu bringen, ihn aufzunehmen, weil er sich vor seiner Regierung, vor seinem Land fürchtet. Doch er stößt nur auf Ablehnung.

Die Geschichte ist so traurig wie real. In jeder Minute spürt der Zuschauer die Authentizität, wobei auch beiträgt, dass der Film nicht synchronisiert wurde, man sich den Film also auf hebräisch-arabisch mit deutschem Untertitel anschauen muss. Das verleiht dem Film Glaubwürdigkeit und ist zu keiner Zeit ein Störfaktor, selbst wenn man die Sprachen nicht beherrscht.

Die politischen und Gesellschaftlichen Unterschichte zwischen Palästina und Israel sind sehr gut eingefangen und real geschildert, die Verzweiflung bei den Charakteren ist spürbar und nachvollziehbar. Besonders Nimr ist ein sehr vielschichtiger Charakter, mit dem man mitfiebert, mit dem man hofft und bangt und Angst davor hat, was ihm als nächstes wiederfährt. Dies ist Nicholas Jacob zu verdanken, der mit so viel Elan spielt, dass man ihm jede Emotion abkauft. Auch Michael Aloni spielt sehr überzeugend, wie im Grunde der gesamte Cast.

"Out in the Dark" ist eine interessante Mischung. Zum einen haben wir ein Liebesdrama mit der Frage: "Wird es diese Liebe schaffen?" Zum anderen haben wir einen perfekten Übergang in einen... ja, man kann es fast schon Politthriller nennen, in dem es um die Frage geht, ob Nimr durch ein Schlupfloch doch noch nach Israel kommt, bevor ihn seine Gesellschaft outet und ermordet. Hierbei ist der Film nicht nur extrem spannend und nervenaufreibend, sondern auch romantisch zugleich, weil neben der Angst in jeder Minute die Liebe im Hintergrund steht, ohne jedoch den Zuschauer damit zu erdrücken.

Regisseur Michael Mayer hat ein Gespür für tolle Bilder. Während die Szenen in Palästina bedrückend wirken, hat er in Tel Aviv und Umgebung immer ein Blick dafür, Hoffnung, Spaß und Erleichterung einzufangen. Dabei helfen Bilder, Farben, Musik, die jedes Gefühl perfekt einfangen sind und somit für eine ausgesprochen vielschichtige Atmosphäre sorgen.

Fazit:
"Out in the Dark: Liebe sprengt Grenzen" ist ein packendes sowie spannendes Drama über eine Liebe im Konflikt zwischen Israel und Palästina, die nicht sein darf. Komplex, aber verständlich, atmosphärisch, authentisch und toll gespielt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2013
Die Liebe zwischen einem Israeli und einem Palistinänser, dieser Film schildert die Verzwicktheit dieses Konflikts,
wie schwer das alltägliche Leben zwischen den Fronten einer politisch verfahrenen Situation ist.Dazu kommen Trationen
und Moralvorstellungen einer Gesellschaft die eine Liebe zwischen zwei Menschen bzw. Männern nicht akzeptiert.
Eine schauspielerisch klasse Leistung, sehr eindrucksvoll gespielt.Mich hat es gar nicht mal gestört, das es den Film nur mit deutschen Untertiteln gibt,die orginale Sprache passt perfekt. Der Film ist sehr sehenswert, leider bleibt das Ende offen...so wie der Konflikt für den es anscheinend keine Lösung gibt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Konflikt zwischen jüdischem Staat und palästinensischer Bevölkerung scheint kaum lösbar. Was passiert nun aber, wenn sich zwei Männer aus diesen unterschiedlichen Kulturkreisen ineinander verlieben? Da werden gleich mehrere Tabus überschritten.

Nimr lebt mit seiner Familie im Westjordanland. Seine Homosexualität verschweigt er beflissentlich. Er hat fürs Studium einen Passierschein ins israelische Kernland. In einer einschlägigen Bar in Tel Aviv lernt er Roy, einen jungen Anwalt kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch bald schon wird deutlich, dass um sie herum kaum jemand eine Zukunft für ihre Verbindung sieht. Es ist vor allem der 'politische' Aspekt, der die Bedenken hervorruft. Für Roy bedeutet die Liebe ein großes Wagnis, aber Nimr begibt sich regelrecht in Lebensgefahr, wenn dieses Geheimnis in seinem Umfeld herauskommen würde. Gibt es überhaupt den Hauch einer Chance für die beiden?.....

Die Geschichte des Filmes lässt ganz und gar nicht unberührt. Ohne es zu wollen wird man gedanklich in den abgrundtiefen Konflikt im Nahen Osten hineingezogen. In einer Atmosphäre, die von Misstrauen und Hass durchtränkt ist, scheint die Liebe keinen Platz zu haben. Der Verlauf des Filmes ist dramatisch, Mitleiden ist garantiert. Beide Hauptakteure spielen sehr glaubwürdig. Vor allem die sich auftuende Zwickmühle für Nimr geht an die Schmerzgrenze. Die unsägliche Verstrickung des Geheimdienstes macht wütend und ohnmächtig. Wie ungezwungen kann man hingegen in Mitteleuropa leben.

Eine ganz ähnliche Thematik wie im israelischen Film "the bubble", aber mit völlig anderem Finale und nahezu offenem Ende.

Läuft in OmU.

Extras: geschnittene Szenen (drei an der Zahl, im Original mit engl. Untertiteln), Trailer, Galerie.
Schön wäre ein 'Making of' gewesen mit ein paar Hintergrund-Infos.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2013
Wer tolle Filme mag, die echte Liebe, egal welcher Art zeigen, dazu noch von Schauspielern 1. Klasse verkörpert und überragend gespielt werden und das Geschehen dann noch in einem bewegenden, zeitlichen Konflikt zweier Länder handelt, der sollte diesen Film unbedingt sehen. Der Schluß läßt leider einige Fragen offen, eigentlich sehr schade, denn nach diesem ergreifenden Film, wollte ich gern einen entspannten Ausgang!
Da er mit deutschen Untertiteln ist, war der Film für mich erst beim 2. Mal ansehen voll emotional und eingehender!!!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2013
Diesen muss man gesehen haben. Die Akteure sind sehr authentisch, die Handlung ist spannend und auch Herzzereissend. Man bekommt einen kleinen Einblick über palästinenzische und isrealische Schwule, wie schwierig es ist der Liebe dort hinter all dem Bösen im sogenannten "Heiligen Land" , eine Chance zu geben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2014
Sehr schöner Film - der politische Bezug trifft - die Beiden .-
was mich störte ist das Klischee - reicher Israeli trift armen palesteninenser .-
Ein Film wo Mann nacher denken kann
keine leichte kost
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 5. November 2013
ist dieser Film gedreht.
Man wünscht den beiden einfach Glück für ihre Liebe und fragt sich, wieviel Tragik diese Grenzen wohl fordern können.
Für mich definitiv der beste Film seit langem, mit zwei Hauptdarstellern wo die Chemie vor dem Bildschirm einfach stimmt.
Ich hoffe, dass es wie bereits bei Yossi & Jaegger einen zweiten Teil geben wird und das Ende ist in jegliche Hinsicht offen. Sogar die Probleme im Alltag bei einem israelisch / palästinenschen homosexuellen Paar - egal wo auf der Welt - dürften Stoff für eine ganze Serie geben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 1. April 2015
...als die meisten Spielfilme. Ein wirklich gut gemachter, gut gespielter und berührender Film. Informativ noch hinzu. Obwohl ich auch sehr gerne den einen oder anderen "Hollywoodschinken" sehe, hat es mir gefallen, hier mal ein komplett anderes Setting und eine andere Machart (vermutlich indipendent?) vorzufinden. Ein sehr lohnender Film. Ich bin versucht, 5 Sterne zu vergeben. Aber vergebe nur vier, weil er doch nicht ganz zu meinen "absoluten Lieblingsfilmen" zählt, den ich mir x-mal anschauen würde.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 12. Juli 2014
Eine sehr schöne (Liebes-) Geschichte zwischen einem Israeli und einem Palästinenser.
Sehr tolle Schauspieler, die unglaublich gut miteinander harmonieren.
Teilweise erschüttert und doch wunderbar.
Für absolut jeden sehenswert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Freier Fall
Freier Fall von Hanno Koffler (DVD - 2013)
EUR 13,75


Der Fremde am See
Der Fremde am See von Pierre Deladonchamps (DVD - 2013)
EUR 12,49