Kundenrezensionen

3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Verwaltungssprache definiert sich durch unverständliche Sätze, Verwendung von (teilweise willkürlich erfundenen) Fachbegriffen, Fremdwörtern und Abkürzungen ohne Erklärungen, abgehobene und unpersönliche Sprache, unübersichtliche Gliederung und einen obrigkeitsstaatlichen Stil, dem gern jeder Ansatz von Höflichkeit fehlt. Im Ergebnis werden Texte nicht verstanden und erfüllen höchstens in der Hinsicht ihren Zweck, als die amtlichen Sprachvergewaltiger unter sich bleiben und weiter im Halbdunkel agieren können.

Johannes Latsch nennt als zuverlässiges Zeichen für Bürokratensprache Wörter, die auf –ung enden, wie Versorgung, Betreuung, Entwicklung, Beteiligung, Begrenzung usw. Sprache zeige stets die Haltung des Sprechers zum Thema und zu seinem Publikum, auch wenn er sich rein sachlich äussert.

Der vorliegende Ratgeber versucht nun systematisch, Prinzipien und rhetorische Mittel aufzuzeigen, die guten und damit benutzerfreundlichen Reden und Texten zugrunde liegen. Latsch leistet dies mit akademischer Gründlichkeit und bleibt dennoch auch für den Laien, an den er sich richtet, verständlich.

Er macht deutlich, dass der Kunst der Rede heutzutage eine Schlüsselfunktion zukommt. Dabei beweist er auch anhand extremer Schlechtleistungen wie der berüchtigten Stoiber-Stammel-Rede zum Münchener Flughafen, wie sehr sich Politiker und Repräsentanten zur Witzfigur machen können, wenn sie die elementarsten Regeln der Redekunst missachten. Eine Voraussetzung für eine qualifizierte, ansprechende Rede ist natürlich, den Gegenstand selbst zu beherrschen. Die römische Weisheit »rem tene, verba sequentur« (»Wenn du die Sache im Griff hast, folgen auch die Worte«) gilt seit zweitausend Jahren für jeden, der das Wort ergreift.

Als Quintessenz seines Handbuchs meint der Autor mit Friedrich Nietzsche: »Den Stil verbessern – das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter!«

Dass für das E-Book 17 Euronen verlangt werden, ist wohl nur so zu erklären, als die Herausgeber davon ausgeben, dass derartige Investionen aus öffentlichen Mitteln getätigt werden – und da kann man ruhig zulangen …

Der Rezensent bittet: Hab Sonne im Herzen und bewerte diese Besprechung
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 3. Mai 2014
Geht man davon aus, daß 1 Stern ein grottiges Buch darstellt, 2 Sterne unter dem Durchschnitt liegen, 3 Sterne Durchschnitt sind, vier Sterne ein gutes Buch kennzeichnen, und 5 Sterne nur die TOP100 Bücher bekommen, die man im Leben so liest, dann ist diese Bewertung vielleicht besser nachzuvollziehen.

EIn Fachbuch, das alles enthält, was man als angehender Kommunalpolitiker mit dem Ziel, Bürgermeister zu werden, wissen muß.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2012
Habe es vor meiner mündlichen Prüfung gelesen und die Prüfung mit 15 Punkten bestanden. Glatte Eins. Mehr geht nicht. :-) Absolut empfehlenswert - nicht nur für Bürgermeister, sondern für alle, die vor Leuten sprechen müssen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)
  -  
Mustergrußworte und -reden für Bürgermeister und Kommunalpolitiker