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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kann kein Debüt sein!, 10. März 2010
... dachte ich, als ich diese Platte hörte.
Sie beginnt gleich mit einem ersten von vielen Höhepunkten. "Requiem For The Living" fängt mit getragenen Keyboard-Akkorden an, in die sich alsbald indianischer, wortloser Gesang mischt (eingesungen vom Vater des Gitarristen). Dessen Melodiefetzen werden von einem gleißenden Synthesizer-Solo aufgenommen, und der Indianer singt wieder, so daß man denkt, dieses wirklich schöne Stück sei zuende. Aber da sind ja noch fast sieben Minuten?! Plötzlich groovt da ein verzerrter Baßlauf wie Hölle, und die Nummer startet zu einem wahren Höhenflug durch. Die vorhergegangenen Melodien tauchen verwandelt wieder auf und münden in ein ausgedehntes Gitarrensolo, für das David Gilmour töten würde. Gänsehaut, den ganzen Rücken runter.
Die nächste Nummer mit dem merkwürdigen Titel "Either/Or" beginnt wie eine beim Abmischen von "Dark Side Of The Moon" versehentlich vergessene Aufnahme und geht auch so weiter: Wortloser Scat-Gesang einer stimmgewaltigen Dame mischt sich in die Musik. Sie röhrt und schreit, daß sich die nächste Gänsehaut bildet (schon recht, wir reden hier von demselben Effekt wie in "Great Gig In The Sky", nur noch viel, viel schöner). Ganz großes Kino, und wieder denkt man, das wars, aber da kommen noch drei Minuten. Und was für welche. Ein Synthesizersolo, das man gehört haben muß, inklusive Pitching und Wegblubbern und Jubilieren.
Das sind die ersten zwanzig Minuten dieses Albums - allein schon den Kaufpreis wert.
Nach einem Soundscape-Zwischenspiel folgt "How To Seduce A Ghost": Geheimnisvolle Keyboardwälle, aus denen sich eine weinende Gitarre erhebt, die an perlende Klavierklänge übergibt. Der reine Wohlklang, vielleicht schon fast ein bißchen zu gefällig.
Danach der "Radio Song": Erwartet man etwa ein Mitgröl-Lied? Oder ist das ironisch gemeint? Tatsächlich stampft plötzlich ein straightes Schlagzeug, piepen NDW-Synthies und singt eine im Vocoder völlig verzerrte Stimme. Der Song wird dann von Trompeten und anderen Bläsern okkupiert und läßt den Hörer sprachlos staunend zurück.
Nach einem zweiten Soundscape-Zwischenspiel endet die Platte mit dem 22-Minuten-Stück "Laudanum", das in vier Sätze gegliedert ist. Wie nicht anders zu erwarten, geben die Herren Oscar Fuentes und Sepand Samzadeh hier noch mal alles und ihrem Affen Zucker. Die Saxophon-Einsätze sind nicht von Mel Collins zu seiner besten Zeit, sondern von einem mir völlig unbekannten Jason Hemmens - Gänsehaut. Die Suite taucht zwischendurch in düstere Vorhöllenklänge ab, um etwa ab der fünfzehnten Minute glorios mit einem doppelten E-Gitarreneinsatz wieder hymnisch zu werden. Trompete und Posaune tragen die Nummer am Ende zu ihrem verdienten versöhnlichen Finale. Auch dieses Stück ist allein den Preis wert.
Das ist kein Debüt. Unmöglich. Der Geist von Pink Floyd anno 75 ist in ein paar begnadete Musiker gefahren und hat uns diese blitzsauber produzierte Platte beschert. Die kann man sich immer wieder anhören - und immer wieder... Gänsehaut.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feinsinnig, 14. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Days Between Stations (Audio CD)
Auch 2008 muss man nicht an der Dünnflüssigkeit des Musikmarktes verzweifeln.
Ein Grund für diese optimistische Weltsicht ist das Album einer bislang gänzlich unbekannten Formation.
"Days between stations" schaffen es eine ungemein stimmige Atmospäre zu weben und den Hörer damit vom ersten Track an in ihren Bann zu ziehen.
Erinnerungen an Dave Gilmour werden dabei ebenso geweckt, wie solche an Mike Oldfiels Frühwerke, ohne jedoch dabei auf die Schaffung eines eigenen, durchaus mit Kanten und Widerhacken versehenen Stils zu verzichten.
Für Feinschmecker ein erstes musikalisches Highlight des Jahres.
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4.0 von 5 Sternen Ein Leckerbissen, 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Between Stations (Audio CD)
Habe mir zuerst die zweite CD: "Days Between Stations - In Extremis" gekauft, die mich total begeistert hat und immer noch begeister. Gleich nach dem hören habe ich mir dann die Days Between Stations - Days Between Stations" gekauft. Auch hier kommt nur ein breites Grinsen, obwohl ich die zweite persönlich besser finde. Warum? Ganz klar, auf der ersten fehlt mir der geile Gesang von der zweiten. Musikalisch sind beide ein absoluter Leckerbissen.

Zur "Days Between Stations - Days Between Stations" sei gesagt, das 98% der CD Instrumental ist. Nur ab und an ist eine weibliche Stimme zuhören, die da ala Pink Floyd's Dark - Side of The Moon ein paar Stimmliche klänge von sich gibt. Alles schön passend und abgestimmt. Die Musik ist seht dramatisch, melancholisch ruhig und absolut frickelfrei.
Wer solche Musik mag, wird diese CD lieben und den CD-Player zum Brennen bringen. Für mich ein kauf Tipp...für euch auch?
Ach warum dann nur vier Sterne? Tja dies ist eingfach. Die zweite CD von Days Between Stations ist sowas von Hammer, dass die erste leider nur Musikalisch mihalten kann, da ja kaum Gesang auf der ersten.

Tracklist:
1.Requiem For The Living (13:26)
2. Either/Or (7:33)
3. Intermission 1 (2:13)
4. How To Seduce A Ghost (4:55)
5. Radio Song (4:24)
6. Intermission 2 (1:36)
7. Laudanum (22:14)
- a. A Long Goodbye
- b. Every One Is Here But You
- c. Nowhere
- d. The Wake

Total Time: 56:21

Aufnahme der CD ist Referenzklasse

Band Mitwirkende
- Sepand Samzadeh / guitars, keyboards, synthesizer
- Oscar Fuentes / keyboards, programming, bass

additional musicians:
- Jon Mattox / drums, percussion (1,2,4,5,7)
- Vivi Rama / bass (1,2,4,7)
- Jeremy Castillo / guitars (1,4,7)
- Jason Hemmens / saxophone (5,7)
- Sean Erick / trumpet (5,7)
- Kevin Williams / trombone (5,7)
- Jeffrey Samzadeh / vocals (1)
- Hollie Shephard / vocals (2)
- Marjory Fuentes / vocals (3)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Requiem for the Genießer, 5. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Days Between Stations (Audio CD)
Wow, wow, wow ' musste erst mal meinen Mund wieder zukriegen. "Tage zwischen den Stationen" vergehen mit diesem Opus wie im Flug. Stimmungsvolle Klassikelemente treffen auf gewaltige Wände aus Rockmusik, zwischendurch sorgen elektronische Einsprengsel für experimentelle Auflockerung. Mein Wort- und Vergleichsschatz ist leider begrenzt, und Kenner solcher Musik mögen mir das verzeihen, aber ich würde sagen, Magma (ohne Gewittergrollen) treffen auf King Crimson (mit weniger Härte), und gemeinsam fliegen sie mit dem Hörer durch Floyd'sche Soundlandschaften, zwischendurch taucht immer mal wieder Squarepusher auf ... oder so ähnlich. Diese Platte ist von vorne bis hinten ein einizger Genuss! Jedem Freund anspruchsvoller Musik ' am besten noch mit guten Boxen, denn dann kommt sie am besten ' muss ich "Days between Stations" ans interessierte Herz. So, genug erzählt, jetzt muss ich sie mir gleich nochmal anhören! Und danach gleich nochmal! Wow!
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Days Between Stations
Days Between Stations von Days Between Stations
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