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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Focussierter - aber nicht besser
Auch ich habe Suarez über Daemon und Darknet kennengelernt - und auch ich muss vergleichen :-)

Zunächst: Ich habe die knapp 500 Seiten Kill Decision in zwei Tagen durchgelesen, das sagt erstmal etwas über meine Meinung zum Buch. Mich reizte insb. die Einbettung von "nahzeitlicher" Technologiefolgenabschätzung in eine spannenden...
Vor 20 Monaten von Gigaherx veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Popcorn gibt es jetzt auch als Taschenbuch
Wie hätten Sie es gerne: ProSieben-Blockbuster? Sat.1-FilmFilm? Oder RTL-Eventmovie? Das hier war mein erster Daniel Suarez, und wenn ich die anderen Rezensionen hier richtig deute, habe ich wohl nicht mit seinem besten Werk begonnen. Wenn die FAZ schreibt: „Übertreibung braucht Suarez kaum“, ist man geneigt, sich die Lachtränen aus den Augen zu...
Vor 4 Monaten von JKH veröffentlicht


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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Focussierter - aber nicht besser, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Auch ich habe Suarez über Daemon und Darknet kennengelernt - und auch ich muss vergleichen :-)

Zunächst: Ich habe die knapp 500 Seiten Kill Decision in zwei Tagen durchgelesen, das sagt erstmal etwas über meine Meinung zum Buch. Mich reizte insb. die Einbettung von "nahzeitlicher" Technologiefolgenabschätzung in eine spannenden Geschichte.

Hinsichtlich des Technologieaspekts fällt auf wie eng die Sichtweise von Suarez hier ist: Es geht um Drohnen, die anderen Wissenschaftsbereiche arbeiten lediglich diesem Thema zu - das "wie" will ich nicht kommentieren, wäre wohl ein Spoiler zu viel. Sobol's Deamon hatte deutlich weitreichendere Folgen, insb. in sozialen und ökonomischen Systemen, und damit lebensnahen Bereichen. In Kill Decision beschränkt sich Suarez im wesentlichen auf Konsequenzen der Drohnenentwicklung im industriell-militärischen Komplex, die dann natürlich auch weiter "durchschlagen" :-) Die Social Media Geschichte wirkte imho. angeheftet und bietet nicht wirklich einen Ausblick, dieser Teil erscheint eher eine Status-Quo Meldung zu sein.

Hinsichtlich der spannenden Geschichte habe ich das Gefühl, daß Suarez reifer geworden ist. Nein, er kommt noch lange nicht an einen Follet or Le Carré ran - wirklich nicht ..., aber er entwickelt sich. Nach wie vor hat man den Eindruck, daß viel von dem was er schreibt mit Hollywood vor Auge entstanden ist - aber das ist ja per se nicht schlimmes. Nur leidet hin und wieder die Glaubwürdigkeit der Geschichte unter dem Wunsch nach interessanten Sets und bombastischen CGI Bildern.

Zusammenfassend kommt Suarez (in meinen Augen) hier an seine Vorgängerwerke nicht heran:
Ja, er schafft es eine unterhaltsame und teilweise auch spannende Geschichte zu erzählen, und ja, er schärft nochmals den Blick auf die Welt der Drohnentechnik und insb. deren Proliferation, und auch das, ja: Zusammen funktioniert es auch irgendwie.

Und doch sitze ich hier und würde lieber Demon und Darknet empfehlen als Kill Decision :-)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Popcorn gibt es jetzt auch als Taschenbuch, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Wie hätten Sie es gerne: ProSieben-Blockbuster? Sat.1-FilmFilm? Oder RTL-Eventmovie? Das hier war mein erster Daniel Suarez, und wenn ich die anderen Rezensionen hier richtig deute, habe ich wohl nicht mit seinem besten Werk begonnen. Wenn die FAZ schreibt: „Übertreibung braucht Suarez kaum“, ist man geneigt, sich die Lachtränen aus den Augen zu wischen. Sicher, diese Feststellung bezieht sich wohl auf die Drohnen-Thematik, die diesem Roman zugrunde liegt. Und in dieser Hinsicht hat die FAZ wohl recht: Drohnen sind ein derart aktuelles Thema und bergen ein derart hohes Bedrohungspotential, dass man keine wilde Science-Fiction-Szenarien herbeifantasieren muss, um den Stoff interessant zu machen. Daniel Suarez' Ausführungen dazu sind aus Laiensicht auch exzellent recherchiert und hochspannend. Allein: Der ganze Roman liest sich, als habe ihn ein hochmotivierter Unterhaltungschef eines großen Kölner Privatsenders lektoriert.

Man muss sich das in etwa so vorstellen: Herr Suarez, das ist ja alles ganz adrett, aber ins Fernsehen kommen sie damit nicht. Hier vielleicht noch eine Fallschirm-Szene? Seit zwanzig Seiten ist nichts mehr explodiert! Überhaupt: Wir hatten noch gar keinen Flugzeugabsturz, und bis es zwischen der süßen Biologie-Professorin und dem stahlharten Kampf-Agent knistert, vergeht zu viel Zeit mit langweilien wissenschaftlichen Details – da schalten uns die Leute weg! Jetzt geben sie ihren Charaktern doch mal ein Gewehr in die Hand, das kann doch nicht so schwer sein. Saurez legt die Stirn in Furchen, lässt sich die Enttäuschung nicht anmerken und nimmt den Entwurf mit nach Hause. Die Deadline drängt, der Urlaub ist gebucht. Die tiefsinnigen Gespräche zwischen Odin und der Biologie-Professorin werden kurzerhand in ein Militär-Flugzeug verlegt, dessen Tragfläche durch heftigen Feindbeschuss beschädigt ist. Odin spricht auch im Überlebenskampf seine Partnerin McKinney stets mit "Professor" an, damit der weniger aufmerksame Leser stets weiß, wer mit wem spricht. Die kluge Biologe-Professorin, die Odin bisher absolut verachtete, kann sich nun bereits beim ersten Anblick seines freien Oberkörpers ihrer Gefühle nicht mehr erwehren und fällt ausgehungert über ihn her. Vom Fallschirm aus gibt es ein MG-Luftgefecht, das so laut knattert, dass selbst die RTL-II-Zuschauer den Ton leiser stellen werden. Suarez schickt die Überarbeitungen nach vier Tagen ab, der Unterhaltungschef sichert sich eine Option auf die Filmrechte und bedankt sich bei Suarez für die effiziente Zusammenarbeit. Der freut sich auf den Urlaub und ist gespannt, wie viel die Verfilmung wohl vom Charme der Vorlage einfangen wird.

So - in etwa - könnte es gelaufen sein. Schade: Ein Schriftsteller mit Gespür für brisante Themen, Talent zur Recherche und Fähigkeit zum Spannungsaufbau versumpft – wem zuliebe auch immer – im Trash. Die intellektuell anregenden Ausführungen zu Schwarmverhalten und künstlicher Intelligenz stehen in scharfem Kontrast zu einer Szenerie, die auch als Collage Hollywoods schlimmster B-Movies durchgehen würde. Im effekthascherischen Verschieben der Action-Kulissen verliert der Leser am Versuch der Identifikation mit den Charakteren des Buchs schnell die Lust. Aus jeder Dialogzeile, Handlung und Idee strömt ihm aber ohnehin die feste Intention des Autors entgegen, seinen Charakteren nur jene Eigenschaften zuzubilligen, die in einem 90-minütigen Tom-Cruise/Hugh-Jackman-Spektakel keine Ablenkung von den sicherlich teuren Special Effects bedeuten werden.

Gute Unterhaltung.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem spannender, sehr moderner High-Tech-Thriller, 29. März 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Ein kleines Start-Up-Unternehmen entwickelt Software zur voll-automatischen Erkennung von Video-Daten zur Analyse von Gefahrensituationen und bemerkt kurz vor dem alles entscheidenden Patent-Antrag, dass ihre gesamte Technologie gestohlen wurde und für jeden im Internet verfügbar ist. Zur gleichen Zeit werden hunderte von Zivilisten, aber auch hochrangige Persönlichkeiten auf der ganzen Welt durch Drohnenangriffe getötet und niemand vermag zu identifizieren, wer hinter diesen Attentaten steht. Währenddessen wird die Forscherin Linda McKinney entführt, die gerade in Afrika sich einer besonders aggressiven Ameisen-Art widmet und deren spezielles Schwarmverhalten mittels Software abzubilden versucht. Die Entführung geschieht in letzter Minute und rettet sie vor einem Attentat - ebenfalls durch eine Drohne. Wider ihres Willens gerät sie in einen Sog an gefährlichen Ereignissen und soll einer streng geheimen Organisation helfen, herauszufinden, wer hinter den zunehmenden, weltweiten Attentaten steht und welche Intention dahinter steckt, bevor ein globales Wettrüsten autonomer, automatischer Waffen Risiken entstehen lässt, die niemand vorherzusehen mag.

Daniel Suarez ist nach den beiden Bestsellern 'Darknet' und 'Daemon' nun erneut ein erschreckend aktueller, moderner und extrem spannender High-Tech-Thriller gelungen. Verschiedenste Handlungsstränge führt er perfekt passend zusammen, clevere Cliffhanger und absolut unvorhersehbare Wendungen entwickeln einen schnellen Sog und liebevoll plastisch und detailliert skizziert er die Protagonisten wie auch die Örtlichkeiten. Oftmals erklärt er kurz und präzise sowie anschaulich eine Vielzahl an Fachtermini der modernen Kriegsführung und Technologie und öffnet damit die Augen für die Funktionsweise der heutigen Technologie-Mechanismen, auch wenn so mancher Begriff trotzdem unerklärt bleibt - sich aber im Kontext aber durchaus selbst erklärt. In manchen Handlungsebenen bleiben bis zum gigantischen 'show down' zwar manche Fragen noch offen, dies aber mindert den Lesegenuss keinefalls: Suarez legt ein extrem schnelles Tempo vor und zeichnet ein bisweilen surreal scheinendes, aber zugleich eben doch erschreckend realistisches Bild einer sehr nahen Zukunft, wie derzeit die Presse beweist, die kritisch über derzeitige Drohnenangriffe berichtet oder schildert, dass gefundene Drohnen-Hochtechnologie von Privatpersonen 'versehentlich' sogar auf eBay angeboten wird. Damit zweifelsfrei ein absolut gelungener, spannender und äußerst unterhaltsamer, moderner und durchdachter Technologie-Thriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen packender Tech Thriller, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Kindle Edition)
Der Roman kommt nicht an Daemon und Darknet heran, ist aber für jeden Technik Freak ein Leckerbissen. Die aktuellen Themen Visual Intelligence, autarke Drohnen und Schwarm Intelligenz werden spannend verpackt in eine sehr unterhaltsamen Thriller
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Storry!, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Es stimmt das Daemon und Darknet ein wenig besser sind, nur spielt das keine große Rolle. Dieses Buch ist schlicht weg super und hat mir viel Freude und Spannung bereitet. Entweder man mag Suarez, oder nicht, nur so kann ich mir die ein oder andere schlechtere Bewertung erklären.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Kindle Edition)
Dieses Buch ist wie Deamon und Darknet sehr gut.
Es sind sehr viele Fachbegriffe vorhanden, stört abern nicht.
Es ist spannend und nah an der Realität, was es etwas beängstigend macht.
5 Sterne hat es, wie ich finde, verdient.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktuelles Thema in spannender Verpackung!, 1. April 2013
Von 
McDuncan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Kindle Edition)
Nachdem mir die Romane "Daemon" und "Darknet" des Autors Suarez sehr gut gefallen hatten, war meine Vorfreude auf sein neuestes Werk groß. Ich kann vorweg nehmen, dass diese nicht enttäuscht wurde.

"Kill Decision" befasst sich mit der aktuellen Fragestellung des Einsatzes von Militärdrohnen. In den USA kommt es zu einer Reihe vermeintlicher Terroranschläge, hinter denen sich jedoch gezielte Drohnenangriffe verbergen. Offizielle Seiten halten dies geheim und beauftragen eine militärische Spezialeinheit mit der Aufklärung der Hintergründe. Durch Zufall wird eine zivile Forscherin in die Geschehnisse hineingezogen, da sich die Erbauer der Drohnen ihre sehr speziellen Forschungsergebnisse zu eigen gemacht haben. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die treibende Kraft hinter den Anschlägen offenbar in eigenen Reihen zu suchen ist und ein erschreckendes Ziel verfolgt.

Autor Suarez gelingt es, ein aktuelles Thema mit wissenschaftlichen Aspekten und einer Portion Zukunftstechnologie zu einer spannenden Kombination zusammen zu fügen. Dabei sind gerade die technischen Hintergründe fast schon beängstigend: was ist heute bereits möglich, wohin wird sich der Einsatz von Drohnen in der Zukunft (Stichwort autonome Drohnen) entwickeln. Nebenbei erhält der Leser einen Eindruck, welche Rolle Public Relations und soziale Netzwerke heute spielen und vor allem, wie sie beeinflusst werden können (bzw. beeinflusst werden).

Das Ganze wird in eine spannende, kurzweilige und sehr actionlastige Handlung verpackt, die es mir schwer machte, den Roman aus den Händen zu legen. Bestes "Kino im Kopf". So hat der Lesespaß trotz der fast 500 Seiten dann leider auch nur 3 Tage gehalten, belohnt einen aber mit toller Unterhaltung und einem gelungenen Finale. Der Fairness halber muss man allerdings anmerken, dass der Autor hier nicht die Qualität der beiden vorherigen Romane erreicht. Daher auch der Stern Abzug.

Fazit: Wem Daemon und Darknet gefallen haben und wer dabei mit leichten qualitativen Abstrichen leben kann, dem kann ich diesen Roman durchaus empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Ich hatte es eine lange Zeit irgendwo rumliegen, das KILL an der Blätterseite irritiert schon wenig. Aber einmal angefangen gab es kein Stop mehr.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bittere Enttäuschung: Ist das ein fertiger Roman, oder ein Erstentwurf?, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
"Kill Decision" ist das insgesamt dritte Buch von Daniel Suarez. Die beiden ersten Bücher "Daemon" und "Darknet" habe ich verschlungen.
Ausgangspunkt des Romans ist ein verheerender Drohnenangriff auf eine Pilgerstätte im Irak. Diesen Vorfall soll dann eine geheime Elitetruppe untersuchen. Schnell wird klar, daß "mehr" als nur gekaperte Drohnen hinter dem Anschlag stecken....

So. Bereits im Vorfeld war mir klar,daß es sich um die Thematik von "autonomen" Drohnen drehen sollte, die die "Tötungsentscheidung" selbstständig treffen können.

In "Kill Decision" macht Suarez aber konsequent alles falsch, was er in den Vorgängern richtig gemacht hat:
- Die Charaktere bleiben Statisten und ich empfand wenig Lust ihnen mitzufiebern
- Das Buch hetzt von Szene zu Szene, wobei kaum eine Szene wirklich gut ausgearbeitet wäre
- Die Dialoge werden im Verlauf des Romans immer seichter und überflüssger
- Das Buch orientiert sich scheinbar stark an den visuell überfrachteten, aber inhaltsleeren Kinofilmen, die die Cineplexe bevölkern
- Der Autor denkt die Phantasie der "autonomen Drohnen" nicht weiter, bringt keine eigenen Elemente hinein

Eigentlch stellte ich mir beim Lesen permanet eine Frage: WARUM ist dieses Buch so dermaßen schlecht?

Meine Antwort darauf: Die beiden Vorgänger "Daemon" und "Darknet" entstanden als totales ""independend" Projekt: Suarez ließ auf eigene Kosten Exemplare im Selbstverlag drucken und verschickte diese innerhalb der "Blogger" Szene und erhielt auch entsprechend viel Feedback, daß er in die Überarbeitung einfließen lassen konnte. Erst danach erschienen die Bücher in einem großen Publikumsverlag und wurden richtig erfolgreich.

Nach diesen beiden Bestsellern kann man Daniel Suarez sicherlich als rennomierten Autor bezeichnen. Dies spiegelt sich ja auch darin wieder, daß sich die Verlage die "Finger nach einem Nachfolger lecken".

Ich halte die momentane Fassung von "Kill Descision" für die Rohfassung eines Romans, der nach eingehender Bearbeitung sicherlich das Potential zum würdigen "dritten Buch" gehabt hätte.

Mit diesem Buch hat sich der Autor in meinen Augen sehr geschadet. Wäre dieses Buch VOR den beiden anderen Büchern erschienen, hätte ich diese nicht gelesen.
Alles in diesem Buch schreit "Verfilmung". Sollte es eine geben, werde ich sie mir nicht antun. Dafür haben mich der "pseudo Donnergott", die verkopfte Professorin und die beiden blöden Krähen zuviel genervt!

Schade, da wäre mehr drin gewesen - viel, viel mehr!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend!, 11. April 2013
Von 
Peter Lange (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Habe das Buch gerade fertig gelesen und bin enttäuscht. An die Vorgänger "Darknet" und "Daemon" reicht es bei weitem nicht heran. Der Spannungsbogen fällt nach kurzer Zeit ab und kurz vor den Showdown steigt er erst wieder an. Die Figuren bleiben schematisch und die Figur der McKinney ist psychologisch unstimmig. Auch sonst ist so einiges unglaubwürdig: eine Organisation, die so geheim ist, dass sie niemand kennt, wird von einer anderen Organistation angegriffen, die noch geheimer ist. Passt alles nicht.
Konnte man bei den Vorgängern technisch noch eingermaßen mitkommen, wenn man selber versierter Computerbenutzer ist, so dürften die meisten Leute bei der Fachsprache über autonome Drohnen überfordert sein.
Alles in allem: Finger weg von diesem Buch oder warten bis es in der örtlichen Bücherei steht!

Ein Buch mit ähnlichem Thema, das erheblich besser ist, ist Michael Crichtons "Prey".
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