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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Buch ist ok., 28. Februar 2012
Guten Tag!

Mit voller Vorfreude wurde das Buch bestellt.
Besonders der Untertitel "Theorie und Praxis der philippinischen Kampfkunst" klingt sehr interessant und vielversprechend.
Entsprechend dem Untertitel hatte ich auch einen hohen Anspruch bezüglich des Buches.

Vorab erstmal großen Respekt an Herrn Monden, dass er ein Buch geschrieben hat.
Sehr lobenswert.
Ich finde es schön, wenn jemand seinen Traum erfüllen kann.

In meiner Rezension werde ich erstmal auf einige Seiten des Buches eingehen, was mir persönlich aufgefallen ist. Anschließend werde ich Kritikpunke anführen und zum Schluss kommt mein kurzes Fazit.

Auf Seite 17 werden Stilrichtungen in Deutschland benannt.
Was will der Autor damit ausdrücken?
Ein paar kommentierte Sätze fehlen mir hier einfach.
Außerdem gibt es noch mehr "Stile" in Deutschland.

Von Seite 24 bis 28 wird die Geschichte der philippinischen Kampfkünste dargestellt.
Die Verbindung zu Inosanto Kali vermisse ich. Lediglich der Satz, dass Untergrundkämpfer zu den Vereinigten Staaten ausgewandert sind, deutet grob hin, dass das der Anfang von Inosanto Kali ist.

Auf Seite 35 steht geschrieben 'Diese Begrüßungsform stammt aus dem 'LaCoste System'.'
Das finde ich gut.
Ich hätte mir auf jeden Fall mehr gewünscht, dass die ursprüngliche Herkunft der Inosanto Kali Techniken ebenfalls beim Namen benannt werden, so wie es auch im Kapitel 'Begrüßung' der Fall ist.

Der Satz auf Seite 125 über hoch trainierte Schüler gehört nach meiner persönlichen Auffassung nicht in ein Einführungsbuch über Inosanto Kali.

Der Ausdruck der Sätze klingt manchmal unpassend.
Hier zwei Beispiele:
Seite 27: "Der Guerillakrieg gegen die Moslems war blutig und beide Seiten bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm.'"
Seite 125: "Es ist nicht sehr gut, sich einem Gegner zu stellen, der ein Messer besitzt, während man selbst unbewaffnet ist.'"

Bei einer anderen Rezension wurden die Bilder kritisiert.
Ich hätte mir auch idealerweise Farbbilder angeschaut.
Mit S/W Bildern bin ich eigentlich auch zufrieden. Aber bei vielen Bildern sieht man, dass direkt geblitzt worden ist, so dass die Fotos mit den Schlagschatten für eine Veröffentlichung eines Buches amateurhaft wirkt. Schlagschatten in Kombination mit S/W Bildern finde ich hier in diesem Zusammenhang nicht gelungen. Da das Buch keine professionellen Fotografen zufrieden stellen sollte, kann ich über die Bilder hinweg sehen.
Was mir auf jeden Fall fehlt, ist der Umstand, dass die einzelnen Bilder nicht kommentiert worden sind. Ich finde es für den Laien schwieriger nur anhand von Bildern bestimmte Bewegungen nachzuvollziehen.

Auch im Zeitalter des Internets finde ich es schade, dass das Buch kein Verweis auf Schulen in Deutschland gibt.

Es gibt noch andere störende "Kleinigkeiten".
Warum wird das Vorwort nicht im Inhaltsverzeichnis mit aufgelistet? (Formale Fehler sollten bei Veröffentlichungen immer vermieden werden.)
Bis jetzt habe ich noch nirgendwo gelesen, dass man Sinawalli mit zwei L schreibt.

An vielen Stellen des Buches empfand ich es auch zu oberflächlich.
Ich hätte mir mehr Tiefe in die Materie gewünscht.
Einige Bsp.: Welche Graduierungen hat Guro Dan Inosanto? Eine kleine Auswahl zu benennen würde den (Laien)Leser helfen zu erkennen, wie großartig und bemerkenswert dieser Mann ist.
Aus welchen Stilrichtungen der philippinischen Kampfkünste ist Inosanto Kali entstanden?
Eine reine Auflistung von Meistern ohne deren Systmen/Stile zu nennen reicht mir nicht.
Deshalb bleibt meine Fragestellung, aus welchen Stilrichtungen der philippinischen Kampfkünste Inosanto Kali besteht, unbeantwortet.
Ist Inosanto Kali nun ein "Stil" oder doch eher ein "System"?

Weitere Fragen, die das Buch offen lässt:
Ist Inosanto Kali in Deutschland in einem Verband organisiert?
Gibt es Graduierungen in dieser Kampfkunst?

Wenn das Buch einen anderen Untertitel 'Eine kurze Einführung'' gehabt hätte, wäre ich ganz anders an dem Buch rangegangen. Dann hätte das Buch von mir vier Sterne bekommen.
Das Buch heißt aber nun mal "Theorie und Praxis der philippinischen Kampfkunst".
Da erwarte ich persönlich einfach mehr.

Ich finde das Buch nicht schlecht, aber auch nicht gut.
Deshalb gebe ich dem Buch drei Sterne.
Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich sehr gelungen.
Das Buch ist für Einsteiger ok.
Es zeigt einen guten Überblick über die Vielfältigkeit des Inosanto Kali von Einzelstock, Doppelstock bis hin zu Empty Hand Techniken.
Auf Seite 12 steht geschrieben, dass Ed Parker gesagt hat, das philippinische Kampfkünste mehr als nur Stockkampf ist.
Zu dieser Auffassung kommt der Leser am Ende des Buches auf jeden Fall.

Trotz der Schwächen ist das Buch eine Bereicherung für die philippinischen Kampfkünste in Deutschland.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen hhhmmmmm, 6. September 2011
schade um das geld...trainiere seit jahren Kali u. JKD....sind einige gute basics in diesem buch ....leider schlechte bilder ( alles schwarz-weiss "kopien")und gar nicht in relation für das geld....es gibt viel bessere bücher... hoffe dass der autor sich bei seiner nächten bücher sich vieeeeel mehr mühe gibt
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