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134 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschaffe dein eigenes Abenteuer!
Für all die, die nicht lange lesen wollen hier eine Kurzzusammenfassung:

"TES5:Skyrim" ist ein Spiel, das einen schnell in den Bann zieht und den Spieler in eine unglaublich atmosphärische Welt entführt, wo jeder so spielen kann, wie ER/SIE es möchte! Es besticht durch gigantischen Umfang, vielschichtige Abenteuer, unzählige Quests und...
Vor 16 Monaten von N. Velte veröffentlicht

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, Wunderschön, aber ohne Seele
Gespielt habe ich Skyrim - Legendary Edition auf einem PC mit Maus und Tastatur. Dabei habe ich das Spiel nicht "komplett durchgespielt". Ich bin bei Stufe 45 und habe die Hauptgeschichte, Dawnguard, Dragonborn, 2-3 Gilden sowie einige Nebenquests absolviert, dazu geheiratet und ein Haus (Hearthfire) komplett ausgebaut. Insgesamt sind gut 100 Spielstunden verstrichen...
Vor 9 Monaten von Mendagir veröffentlicht


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134 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschaffe dein eigenes Abenteuer!, 20. August 2013
Von 
N. Velte (Vaihingen/Enz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Für all die, die nicht lange lesen wollen hier eine Kurzzusammenfassung:

"TES5:Skyrim" ist ein Spiel, das einen schnell in den Bann zieht und den Spieler in eine unglaublich atmosphärische Welt entführt, wo jeder so spielen kann, wie ER/SIE es möchte! Es besticht durch gigantischen Umfang, vielschichtige Abenteuer, unzählige Quests und der Freiheit eine riesige Welt so zu erkunden wie man selbst möchte, kurzum: Ein Meisterwerk, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann! Da kann man ruhig über leichtere Schwächen bei der Hauptstory, dem konsolerischen Inventar und im Kampfsystem hinwegsehen.
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Und hier meine Bewertung für die, die gerne mehr wissen wollen:

Mittlerweile ist es fast 2 Jahre her, dass "Skyrim" auf den Markt kam und mittlerweile dürfte kaum ein Name aus dem RPG-Gaming-Franchise mehr Leuten bekannt sein als "The Elder Scrolls 5: Skyrim" inklusive seiner diversen Erweiterungen. Fünf Jahre nachdem der Vorgänger "Oblivion" erschienen ist kehrt man nun zurück nach "Tamriel" um Abenteuer zu erleben und das Land vor einer neuen Bedrohung zu bewahren. In der hier vorhandenen "Legendary Edition" sind nun sowohl das Hauptspiel, als auch alle Erweiterungen schön zusammengepackt und warten auf mutige Drachenjäger, Abenteuer, Magier, Helden und Schurken um "Himmelsrand" (dt. Übersetzung von "Skyrim") zu erforschen. Ich denke zwar, dass es mittlerweile schon unzählige Rezensionen über das Thema gibt und es m.M.n. gleichzeitig kaum in einer einzigen Rezension untergebracht werden kann, trotzdem möchte ich einmal "kurz" (Ansichtssache…) auf die wichtigsten Punkte eingehen:
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Die Welt von Himmelsrand
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Wie in der "The Elder Scrolls"-Reihe üblich, beginnt man das Spiel als Gefangener, im Gegensatz zu den Vorgängern allerdings weder auf einem Schiff noch in einem Kerker: Als man zu sich kommt befindet man sich zusammen mit einigen Mitgefangenen auf einer fahrenden Kutsche. Schnell bringt man in Erfahrung, dass man auf dem Weg zu seiner eigenen Hinrichtung ist, so sieht natürlich ein guter Start in den Tag aus. Allerdings geht das Ganze noch einmal gut, denn kurz bevor der Henker ausholen kann um uns einen Kopf kürzer zu machen, stört ein ungebetener Gast die "Party": Ein Drache erscheint, der Erste seit Jahrhunderten und legt gleich einmal das ganze Dorf in Schutt und Asche. Nur mit Mühe und ein bisschen Hilfe kann man überhaupt fliehen und steht am Ende der circa einstündigen Einführung vor einer riesigen, frei erkundbaren Welt. Keine Vorgaben, keine Linearität, hier kann jeder der sein, der er möchte und ganz unterschiedlich an Aufgaben herangehen. Egal ob Schurke, Magier oder Krieger, egal ob Händler oder Achemist, egal ob rechtschaffen oder kriminell: Jeder schreibt seine eigene Geschichte.

Viele "TES-Spieler" erinnern sich sicher noch an die Geschichte aus dem vierten Teil (Oblivion) rund um den Kaiser und "Mehrunes Dagon", den daedrischen Prinzen der Zerstörung. Diese dümpelte leider meistens nur vor sich hin und, trotz schöner Ideen (z.B. Mancar Camorans "Paradies") kam sie nie wirklich in Fahrt. Das ist in hier anders: Diese ist zwar auch hier nicht immer genial und wirkt stellenweise in die Länge gezogen, allerdings dabei trotzdem noch um einiges besser als im Vorgänger. Aber um ehrlich zu sein, die "Elder-Scrolls"-Reihe lebte nie von den Hauptgeschichten, das Wichtigste waren hunderte Abenteuer, Quests, Gegenstände, Monster und Verliese, die einem in einer weitläufigen Welt begegnen. Und auch hier ist "Skyrim" absolute Referenz: Unzählige Feinde, verlassene Höhlen oder Schlösser oder Aufgaben, die oftmals schön von 08/15 "Töte dies", "Hol mir das" abweichen und wenn doch, dann sind sie in tolle Geschichten verpackt oder drehen sich um Mythen oder Legenden. Denn die Geschichte und Atmosphäre ist in "Skyrim" der meiner Meinung nach fantastisch, selten hat man eine Welt erlebt, in der man mehr von vergangenen Helden und Legenden aber auch von Göttern und Dämonen mitbekommt. Seien es Statuen und Relikte, alte mythische Waffen aus Büchern, geheime Orte oder eben auch Religionen und Kulte. Denn diese spielen nämlich auch eine wichtige Rolle, gibt es doch die alten Götter, "Talos", dessen Anbetung verboten wurde, und die Kulte der "Daedra" (Diese sind eigentlich mächtige finstere Dämonen, allerdings sind nicht alle absolut böse), jeder Kult mit eigenen Riten, Kultstätten und Anhängern. Vieles von alledem, seien es Abenteuer, Legenden oder Religiöse Mythen bekommt man durch Gespräche mit, durch Schreine, Grab- und Denkmäler auf der Reise oder eben aus einem der zahlreichen, toll geschriebenen, Bücher, die in der Welt verstreut auf einen Leser warten. Denn auch Lesen wird in dem Spiel belohnt, so warten neue Aufträge oder Fertigkeitsverbesserungen auf den fleißigen Scholaren.

Zu der Faszination von "Skyrim" trägt auch die geniale Atmosphäre bei, die von der stimmigen Welt erzeugt wird. Sie wimmelt von Hunderten unterschiedlichen Dungeons, von Festungen über Höhlen und Zwergen-Ruinen zu Gräbern, Türmen und Heiligen Stätten, alle fügen sich zusammen mit unzähligen Dörfern und großen Städten perfekt zusammen. Hier wimmelt es von Händlern und NPCs, die ganze Welt steckt voller Leben und kleiner, wunderschöner Details wie fliegende Schmetterlinge, spielenden und tobenden Kindern, sich unterhaltenden Bürger oder plötzlichen Geschehnissen. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken im riesigen Himmelsrand.
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Das Levelsystem
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Im Gegensatz zum Vorgänger hat sich einiges verändert: Die Attribute wie Stärke, Geschicklichkeit etc. wurden abgeschafft, genauso wie die "Pseudo-Klassen"-Wahl mit Haupt- und Nebenfertigkeiten zu Anfang des Spiels. Auch wurden viele Fähigkeiten verändert, beispielsweise fällt nun die Unterscheidung "Schwert" & "Stumpfe Waffe" weg, stattdessen gibt es "Einhändige Waffen" & "Zweihändige Waffen", was m.M.n. eine sinnvolle Änderung darstellt. So kann man, wenn man z.B. einen "Barbaren" mit zwei einhändigen Waffen spielt, auch mal ein Schwert und eine Axt tragen ohne große Einbußen fürchten zu müssen. "Redekunst" und "Handel" wurden zusammengelegt und z.B. die neue Fertigkeit "Verzauberung" eingefügt, die das Verzaubern von Gegenständen deutlich interessanter gestaltet. Auch die Sternzeichen fallen nun weg, hier bleiben nur die altbekannten Sternzeichen-Steine noch übrig.

Summa summarum heißt das zwar, dass viele Rollenspielelemente gestrichen wurden, allerdings bleibt das Spiel trotzdem sehr schön tiefgängig, eingängig und so fällt z.B. das "Zwangsleveln" bei bestimmten Fertigkeiten weg (Wer erinnert sich nicht daran, wie es war, wenn man in "Oblivion" z.B. Stärke oder Konstitution gezielt erhöhen wollte…). Auch sind nun von Haus aus z.B. "Dual-Wielding" (Kampf mit zwei Einhandwaffen) sowie "Finishing-Moves" im Spiel enthalten, die die Kämpfe deutlich abwechslungsreicher gestalten. Die Kämpfe machen zwar Spaß, sind aber immer noch recht simpel, wobei die neuen Schreie immerhin eine interessante neue Komponente darstellen. Damit der RPG-Anteil trotzdem noch schön komplex bleibt, wurde ein "Perk-System" eingeführt, ähnlich wie bei "Fallout 3/New Vegas". Bei jedem Level-Up erhält man einen solchen Punkt, den man auf spezielle Zeichen bei den einzelnen Fertigkeiten verteilen kann, bspw. "Stärke von Giften +25%", "Verkaufspreise +10%" etc. Durch die unzähligen Perks kann man immer noch seinen eigenen tollen Charakter kreieren.

Diesen erstellt man zu Anfang in dem wohlbekannten, ziemlich umfangreichen Editor aus den bekannten Rassen. Die optischen Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig und kein Charakter wird jemals exakt so aussehen wie ein anderer, da Spieler wirklich bei jedem noch so kleinen Detail die große Freiheit haben. Seien es Haare, Bart, Narben, Augen, Nase, Kinn, Stirn, Wangenknochen, Kriegsbemalung oder Muskulatur, alles kann man einstellen und individualisieren, klasse.
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DLC (Downloadable Content)
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Insgesamt gibt es drei DLCs:

1. Dawnguard

Schon nach kurzer Zeit bekommt man es in Himmelsrand zu hören: Die "Dämmerwacht", eine Festung voller Vampirjäger südöstlich von Rifton, wurde zurück ins Leben gerufen und sucht Kämpfer um gegen die wachsende Vampirbedrohung in Himmelsrand anzukämpfen. Genau das ist das Thema der Erweiterung "Dawnguard", in dessen Verlauf man sich in eine Schlacht zwischen Menschen, bzw. Werwölfen und Vampiren stürzt, wobei die Seite auf der man kämpft wählbar ist. Es warten neue Gegenstände, Zauber und Waffen auf den Helden (neu hinzugekommen: Armbrüste), sowie spezielle Talentbäume für Vampirfürsten und Werwölfe. Die Geschichte dürfte einen ca. 6-8 Stunden unterhalten, wobei jede der beiden Seiten unterschiedlich verläuft und somit auch der Anreiz da ist, nach dem Durchspielen noch die Andere Seite auszuprobieren. Die Anfangs vorhandenen, unzähligen Bugs sind mittlerweile auch so gut wie verschwunden, mir ist jedenfalls nichts Tragisches mehr aufgefallen. Alles in allem ein netter DLC, der mir viel Spaß bereitet hat. Mit einer Armbrust Vampire "pfählen" ist einfach unglaublich unterhaltsam!

Bewertung: 8/10

2. Heartfire

Wer kennt das nicht? Morgens hat man noch 3 Orks geköpft, Mittags ein Lager voll Banditen ausgeräuchert und Abends schnell noch ein, zwei Drachen abgeschlachtet, das Ganze ohne richtig wach zu werden. Was soll man als Held dann noch groß machen wenn selbst die stärksten Monster vor einem Kuschen? Stimmt, ein neues Ungeheuer muss her. Das macht "Heartfire" möglich, denn hier kann man sich sogar gleich mehrere davon direkt ins Haus holen. Oder um es präziser zu sagen, diese Erweiterung ermöglicht es einem eine eigene Familie zu gründen: Man heiratet eine von vielen möglichen Partnern/innen und kann bis zu zwei Kinder adoptieren. Die ganze Meute bringt man dann in sein schon vorhandenes Haus oder baut auf einem von drei Plätzen eine recht schicke neue "Villa" und verschönert diese mit Ausbauten regelmäßig. Von dem ganzen Prozess hat man, neben der Abwechslung, noch kleinere Vorteile wie selbstgekochte Mahlzeiten der Frau (garantiert ohne Gift … hoffentlich!) oder zufällige Beutefunde von Kindern (Auch wenn ich mich immer noch wundere, wie meine kleine "Tochter" an einen Säbelzahntigerzahn kam … einfach nicht weiter drüber nachdenken wo sie war, dann passt das schon!). An sich ganz nett, für mich als Abenteurer allerdings etwas mager, da hätten sie die Häuser gerne noch mit mehr Geheimnissen, Verstecken o.ä. ausbauen können. Auch die Interaktionsmöglichkeiten mit den "Ungeheuern" sind nicht wirklich vielschichtig, da kann man mit Mods noch deutlich nachlegen.

Bewertung 6/10

3. Dragonborn

"Dragonborn" führt unseren Helden zurück nach "Solstheim", eine kalte Insel, die einigen Spielern vielleicht noch aus einer gewissen "Morrowind"-Erweiterung bekannt vorkommt. Der alte Charme kehrt hier mit "Chitinpanzern" und "heimeligen" Lagern schnell zurück, doch man ist nicht der Aussicht oder des Tourismus wegen gekommen: Immer wieder trachten besondere Kultisten nach dem Leben unseres Helden, Anhänger von "Miraak", der sich selbst das wahre Drachenblut nennt und uns für einen Betrüger hält. Das lässt unser Drachenblut natürlich nicht auf sich sitzen und reist nach "Solstheim" um diesem Mythos auf den Grund zu gehen. Es erwartet einen eine große, toll gestaltete Insel mit unzähligen neuen Dungeons, Gegnern, Waffen, Rüstungen und Aufgaben, die locker 20 Stunden+ beschäftigen kann. Auch erwarten einen einige neue "Drachenfertigkeiten" wie z.b. "Drachenverwandlung" und das Fliegen eines Drachen, die aber leider spektakulärer klingen als sie in Wahrheit sind. Trotzdem m.M.n. die Stärkste der drei Erweiterungen, die einen klasse unterhält und für Abenteuerer viel Neues bietet.

Bewertung: 9/10

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Grafik
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Das Gesamtbild von "Skyrim" ist einfach brilliant: Wunderschöne, schneeverhangene Berge, tiefe Täler über denen Nebel liegt, düstere Sümpfe und Katakomben oder saftig grüne Wälder, hier findet man, je nach Region von Himmelsrand, total unterschiedliche Gebiete. Die Grafik ist durchweg klasse, nur bei genauem Hinsehen sind einige Texturen etwas verwaschen und man erlebt ein paar Clipping-Probleme. Steht man allerdings bei Nacht auf der Spitze eines Berges, im Tal wabert weißer Nebel und über einem erkennt man leuchtende Polarlichter und die großen Monde über "Cyrodill", ist das einfach ein beeindruckender Anblick. Die Charaktermodelle und Kreaturen sind ebenfalls schön gestaltet und viele der Rüstungsteile bestechen durch tolle Details, nur manche Haare wirken etwas lieblos. Die Animationen sind meistens passend, nur selten wirkt es etwas gekünstelt, aber das ist ebenfalls etwas das man verzeihen kann, denn trotz allem wird ein stimmungsvolles Bild abgeliefert. Aber was rede ich da, für die "Grafikfetischisten" (Nicht als Beleidigung gemeint!) gibt es auch noch unzählige Mods und High-Res-Texturen-Packs, mit denen "Skyrim" einfach nur wunderschön aussieht und mit jedem 2013-er Game locker mithalten kann. Vor allem die Leuchteffekte, die Sonne über den Hügeln und Wiesen oder leuchtende Pilze, Nebel etc. in dunklen Höhlen, es ist einfach klasse gemacht und unglaublich atmosphärisch!
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Sound
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Läuft man durch die Wildnis hört man das Schnauben von Pferden, das Summen von Bienen oder Insekten, das Rascheln von Hirschen oder Füchsen im Dickicht, die Welt wirkt wirklich lebendig! Aber auch die menschliche Bevölkerung von "Skyrim" ist nicht stumm und hat viel zu erzählen, denn alles, wirklich ALLES, ist vertont und das auch noch mit einer meistens sehr guten und passend klingenden deutschen Synchronisation (natürlich gibt es ein, zwei Ausnahmen und Wiederholungen, aber bei den sicher ca. 1000 Charakteren sei das verziehen…). Als Beispiel für die guten Synchronstimmen sei einfach mal die Stimme des Anführers der "Dämmerwacht" genannt. Allein schon der Dialekt hier wirkt einfach perfekt passend. Die Menschen unterhalten sich, Kunden feilschen, Verkäufer preisen ihre Waren, die Barden singen und oftmals bekommt man Gespräche zwischen Bürgern und Bewohnern mit, einfach hervorragend. Oder dringt man z.B. in einen Banditenunterschlupf ein, kann man hören, wie sich diese oftmals unterhalten: Der eine beschwert sich über seine Frau, die ihn sitzen gelassen hat, der Zweite lacht darüber und der Dritte erzählt eine Geschichte von seinem letzten Kartenspiel, einfach fantastisch, so wird Leben erzeugt. Auch im Kampf können sowohl Geräusche, als auch die immer wieder eingeworfenen Kommentare voll überzeugen. Zusammenfassend sind sowohl Stimmen als auch Sounds m.M.n. einfach hervorragend und sorgen dafür, dass Himmelsrand noch stimmiger und überzeugender wirkt.
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Umfang
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Nun, wie soll man den Umfang von "Skyrim" möglichst gut beschreiben. Ich probiere es mal anhand eines Reisetagebuches:

1.Level 1, 0 Stunden Spielzeit: Habe gerade das Abenteuer angefangen, bin natürlich direkt wieder ein Häftling, na klasse.

2.Level 7, 4 Stunden Spielzeit: Wow, gerade meinen ersten Drachen erlegt und eine tolle Waffe gefunden! Natürlich bin ich wieder total überladen, erst einmal den Müll beim Schmied entsorgen und dann weiter Schätze jagen gehen.

3.Level 13, 10 Stunden Spielzeit: Ich habe jetzt schon eine der 9 größeren Städte erforscht, viele Aufträge erledigt und ein paar Ruinen geplündert.Dabei hab ich einige neue Waffen gefunden, ich muss unbedingt einmal "Verzaubern" und "Schmiedekunst" weiter hochleveln, meine Sachen sind einfach zu schwach! Dafür habe ich jetzt gemerkt wie sehr "Bogenschießen" und "Schleichen" Spaß macht. Die Banditen vorhin haben sich aber zu Tode gelacht als ich mich angeschlichen habe, das klang wohl wie ein Elefant. Hätte ich diese verdammten Eisenstiefel vielleicht ablegen sollen?

4.Level 24, 23 Stunden: Grade gegen Vampire gekämpft, danach ein paar Stunden geschlafen. Die Sonne fühlt sich plötzlich merkwürdig an, natürlich habe ich keinen Trank dafür dabei … hoffentlich finde ich noch einen Schrein bevor ich mich verwandle!

5.Level 47, 51 Stunden: Ich habe drei der größeren Städte so gut wie abgeschlossen und einige Titel erhalten. Auch bin ich mittlerweile ein bekannter Abenteurer im Spiel und die Leute erkennen mich und meine Heldentaten. Muss aber immernoch meine Schmiedekunst nach oben bringen und auch einmal meine Zauberresistenz steigern, diese verdammten Magier sind einfach nur nervig und verwandeln mich zu schnell in Holzkohle.

6.Level 49, 54 Stunden: Habe mich vorhin in einer dieser merkwürdigen Zwergen-Ruinen verlaufen und bin dann auf so einen nervigen Zwergenzenturio getroffen, der mit mir kurzen Prozess gemacht hat, ich konnte mich nur knapp im Schatten verstecken. Ich sollte versuchen mich anzuschleichen und mit einer vergifteten Waffe aus dem Hinterhalt anzugreifen und damit einen offenen Kampf zu vermeiden. Mit meiner leichten Rüstung bin ich nur Kanonenfutter…

7.Level 53, 57 Stunden: Heute habe ich einfach entspannt und ein bisschen Wild gejagt, das Fleisch habe ich verkauft und das Leder verarbeitet. Habe darüber leider die Zeit vergessen und war dann im Dunkeln tief im Wald. Konnte meinen Weg gerade noch freikämpfen, meine neue Axt hat dort Wunder gewirkt.

8.Level 57: 62 Stunden: Heute Mittag das Erste Mal richtig versucht zu zaubern, habe aus Versehen meine Begleitung in Brand gesetzt, den Eintrittstest für die Akademie der Magier allerdings trotzdem bestanden. Mal sehen was jetzt noch so kommt, ich versuche meiner Begleitung gerade noch aus dem Weg zu gehen. Sie hatte vorhin so komisch mit ihrer Axt gefuchtelt, keine Ahnung wieso sie meinte "Renn oder die landet in deinem Gesicht" …

9.Level 79, 83 Stunden: Mittlerweile hab ich fünf Städte abgeschlossen und 3 der Gruppierungen beendet. Die Hauptquest habe ich dabei komplett abseits gelassen, dafür unzählige Höhlen und Festungen geplündert und mittlerweile ein ordentliches Vermögen zusammengespart. Damit werde ich mir ein schönes Haus bauen. Vielleicht sollte ich auch einmal eine Frau suchen, diese süße Jägerin aus "Weißlauf" wäre da vielleicht keine schlechte Wahl! Bloß diese komische Werwolf-krankheit macht mich fertig, dauernd wachsen mir Haarbüschel aus den Ohren, beim letzten Mal Schneiden mit der Ork-Axt hab ich mir das halbe Ohr abgesäbelt. Gott sei Dank war ein Heiler in der Nähe!

… Hier sind einige Seiten unleserlich. Sieht aus als hätte ein Chaurus sie gegessen…

27.Level 1xx, 203 Stunden: Nimmt das denn gar kein Ende, ich bin immer noch nicht fertig! Dauernd kommen neue Leute, die irgendetwas von mir wollen, Töte diese zehntausend Leute, finde das Heilige unauffindbare Schwert des unbesiegbaren Drachenmegamördermetzgers, werde Kaiser von Chi-Na (Noch nie von gehört, liegt das vielleicht außerhalb von "Tamriel"?), blablabla. Am Horizont erblicke ich gerade eine Ruine die ich nicht kenne … habe gleich mal den Schwierigkeitsgrad höher gesetzt, will ja zeigen was ich kann. Muss ….. plündern …. Gold ….. Waffen …… Giiiiiiiiiiiiiiiier ….

Das war natürlich nur Spaß, die Stundenzeiten sind aber durchaus realistisch. 200, 300 Stunden in Himmelsrand verbringen? Kein Problem, da hat man wenn man will durchaus genug zu tun. Und fertig ist man auch dann noch nicht, es gibt sicher immer noch versteckte Quests und Abenteuer, ungesehen Winkel und noch stärkere Gegenstände und Kombinationen. Mit "Skyrim" kann man sich monatelang beschäftigen, wenn man dann noch die "Mods" dazuzählt, mit ihren unzähligen zusätzlichen Abenteuern ist die Spielzeit eigentlich unendlich lang!

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Steam
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Ja, auch bei der "Legendary Edition" von Skyrim wird "Steam" benötigt, das ja einen sehr geteilten Ruf besitzt. Ich war auch nie ein großer Steam-Freund (um ehrlich zu sein, "Skyrim" war mein erstes Steam-Spiel) kann mich aber nicht beklagen: Schnelles Patchen und unkompliziertes Mod-Installieren, Starten und Spielen ist auch kein Problem. Wegen Servern o.ä. brauch man sich sowieso keine Gedanken machen, da "Skyrim" komplett offline spielbar ist! Im Endeffekt kann ich mich also mit "Steam" arrangieren, das Ganze ist also kein wirklicher Negativpunkt für mich und ich habe lieber 1000x "Steam" als z.B. "Origin" oder etwas wie den "Starforce"-Kopierschutz von "Flat-Out 2", der ein Spielen unter Windows 7 total verhindert!

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Installation
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Obwohl eine DVD beiliegt wird noch ein beigelegter Code benötigt, da die DLCs bei der Installation erst über "Steam" heruntergeladen werden müssen (jedenfalls bei mir). Dies führt dazu, dass zwischen DVD einlegen und erstem Spielstart schon einmal, je nach Bandbreite, einige Zeit vergehen kann, schade mir wär es lieber gewesen, alles wäre auf einer DVD drauf wie z.B. bei der "Fallout 3 GOTY" oder bei der späteren "Borderlands GOTY". Aber darunter soll das Spiel nicht leiden und das bisschen Zeit kann ich auch noch investieren!

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Modding
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Einer der Gründe wieso die "The Elder Scrolls"-Reihe so beliebt ist dürften die Mods sein. Mods sind "Modifikationen", die so ziemlich alle Aspekte des Spiels verändern können, da geht es von Grafik und Textur-Mods, über verbesserte User-Interfaces, Bugfixes, neuen Quests, Städten, Waffen und Rüstungen bis zu kompletten Überarbeitungen von z.B. dem Kampfsystem. Vielfältig und schnell zu installieren über "Steam" oder z.B. den "Nexus Mod Manager", einfach klasse! Hier kann man das Spiel anpassen wie man will.
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Bugs
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Seit der Veröffentlichung des Hautspiels und der Erweiterungen sind viele offizielle und inoffizielle Patches erschienen, nun kann man definitiv sagen: Für so gut wie jeden Bug/Fehler/Glitch o.ä. gibt es einen Fix oder es wird in einer Fixsammlung behoben. Selbst mit der neusten offiziellen Patch-Version, die sich über „Steam“ installiert sind es nur noch Kleinigkeiten wie manchmal kleinere Übersetzungsfehler, mit Fan-Patches wie z.B. dem "Skyrim Directors Cut" auf "Sharesoft" ist das Spiel eigentlich Bug frei und perfekt zu genießen. Über schlimme Fehler muss man sich also keine großen Gedanken machen. Vor allem, da man kleinere Fehler bei der Größe und Freiheit die das Spiel bietet, auch mal in Kauf nehmen kann!
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Fazit
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"Skyrim" ist für mich ein Monument in Sachen Rollenspiele, bietet es doch mehr Freiheiten und Umfang als dutzende andere Genrevertreter zusammen. Es ist wunderschön, atmosphärisch, lässt sich beliebig anpassen und bietet Stoff für Wochen oder Monate. Rollenspielerherz, was willst du mehr? Meiner Meinung nach sollte jeder, der auch nur ein bisschen was für Mittelalter, RPGs oder Fantasy übrig hat Skyrim zumindest mal austesten: Man wird es sicher nicht bereuen! Ich hoffe mit der Rezension konnte ich wenigstens einen kleinen Einblick in eine große Welt gewähren und vielleicht sogar etwas Interesse für dieses Spiel wecken! Sicher gibt es noch viele Punkte, die man erwähnen könnte, vom tollen Chor im Startmenü über die Vielfalt an alchemistischen Zutaten, den diversen Krankheiten, den Eigenheiten des Kampfsystems, dem stetig veränderbaren Schwierigkeitsgrad oder der jederzeit möglichen Funktion zu speichern, "Skyrim" ist eine Welt für sich und unglaublich schwer in eine Rezension zu quetschen. Hier sollte jeder selbst das Schwert, den Bogen oder den Zauberstab in die Hand nehmen und die Reise in das Abenteuer beginnen...
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TESV - Skyrim Kaufen?, 15. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Für alle, die immer noch unentschlossen sind, ob sie sich "The Eldar Scrolls V: Skyrim" kaufen sollen oder nicht möchte ich helfen sich dafür zu entscheiden. Das ganze natürlich ohne Spoiler.

Inhaltsübericht:
- Genre/Spiel(er)typ
- Editionsinhalt
- Story
- Gameplay
- Technik
- "Modding"
- Fazit

Genre/Spiel(er)typ:
TESV (TheEldarScrollsSkyrim) ist ein Einzelspieler Rollenspiel. Man gerät zwar leicht mit befreundeten Spielern in Diskussionen, kann es aber nicht wirklich gemeinsam spielen. Man zieht als mehr oder minder einsamer Held durch die gesamte Welt (Skyrim, zu deutsch Himmelsrand). Spieler, die gerne Sammeln, Horten und Entdecken sind in der gigantischen Spielwelt gut aufgehoben. Wer hingegen lieber eine festgegebene Rolle, eine strikte Hauptgeschichte mag, ist hier falsch aufgehoben, da er dann nur einen winzigen Teil des Spiels ausschöpft.

Editionsinhalt:
Die Legendary Edition enthält neben dem Hauptspiel alle drei DLCs (es werden keine weiteren mehr herauskommen) und eine schön gestaltete Karte von Himmelsrand, die durchaus die Überlegung wert ist sie aufzuhängen.

Story:
Die Hauptstory aus TESV ist im Vergleich zum gesamten Spiel nicht besonders umfangreich. Sie ist packend vorrangetrieben, gut inszeniert und alles in allem befriedigend und Spannend. Doch der Hauptteil des Spiels liegt in den zahllosen Quests, Endeckungen, den verschiedenen Möglichkeiten vorzugehen und sich innerhalb der Aufträge zu entscheiden. Man kann getrost mehrere Charaktere durch die Geschichte von Himmelsrand bringen, ohne den Spielspaß zu verlieren, oder mithilfe der selbst gesetzten Speicherpunkte alles mit einem Charakter durchspielen. Mit letzterem bin ich, wie einige meiner Vorredner auf etwas über 500 Spielstunden gekommen.

Gameplay:
Andere Rollenspieler zwingen den Charakter sich zwischen Klassen wie Magier, Kämpfer und Schurke (vielleicht noch einigen Hybridklassen) zu entscheiden. Skyrim macht das Levelsystem sehr benutzerfreundlich und einfach: Der Held besitzt verschiedene Fertigkeiten, die mit jedem Einsatz steigen, bis sie die nächsthöhere Stufe erreicht haben (maximal 100). Immer wenn eine Fertigkeit eine Stufe aufsteigt, erhöht sich der Fortschritt zur nächsten Charakterstufe. Ist diese erreicht, erhält der Charakter einen Talentpunkt, den er in die Talentbäume der einzelnen Fertigkeiten investieren kann.
Es ist also möglich jegliche Spielweise anzunehmen. Bei mir ist es darauf hinausgelaufen, dass ich zu Beginn des Spieles alles ausprobiert habe, dann eine Spielweise angenommen habe und als diese maximiert war eine neue ausprobierte.
Die Steuerung ist jntuitiv und einfach zu verstehen. Das Menu ist etwas fummelig, was den Spielspaß aber kaum einschränkt.

Technik:
Skyrim sieht sehr, sehr schön aus. Vielleicht kann es nicht mit Crysis 3 mithalten, aber es besticht durch seinen in sich geschlossenen, passenden Stil, seine wunderschön gestaltete Welt und schafft ein stimmungsvolles Erlebnis. Die Musik ist packend und den Situationen angemessen. Sie unterstreicht das Erlebnis ohne zu sehr aufzufallen. Die Geräusche von Umwelt, Tier und Spieler sind größtenteils passend.
Ich kann Skyrim nicht auf maximalen Einstellungen Spielen, aber nichtsdestoweniger sieht die Welt bestechend gut aus. Natürlich gilt, je besser die Maschine, desto schöner das Spiel.
Einer der wenigen Mankos sind einige wenige Fehler des Spiels, die aber größtenteils durch das unten beschriebene Modding ausgebessert werden können.

"Modding":
Einer der besten und von vielen Spielern (mich inbegriffen) nicht beachtete Teil Skyrims ist das Modding.
1) "Was ist Modding?" Modifikationen ("Mods") sind Dateien, die von anderen Spielern entworfen werden und das Spiel verändern. Zum Beispiel tauscht die Mod HD2k die Standardtexturen des Spiels gegen höherwertige Texturen aus. Die Mod SkyUI ersetzt die etwas unübersichtlichen Standard Inventar- und Zauberlisten, durch ein deutlich benutzerfreundlicheres System. Modding ist inzwischen so einfach, dass jeder damit zurechkommt, der Dateien aus dem Internet runterladen kann. Für Anfänger empfehle ich den YoutubeUser Gopher: [...]
und die Seite Skyrim Nexus: [...]
Bethesda, die Entwickler, erlauben Veränderungen des Spiels nicht nur, sondern haben das Spiel sogar so geschaffen, dass Modding unterstützt wird.
2) "Ist Modding legal?" Ja. Bethesda erlaubt das Modding für die Reihe "The Eldar Scrolls" bereits seit Ewigkeiten. Auch die Fallout-Saga profitiert davon. Es wird wie gesagt nicht nur erlaubt, sondern auch unterstützt. Das einzige Illegale, was passieren könnte ist, dass eine Mod unerlaubterweise andere Marken nutzt und in Skyrim einbringt, aber das ist mir bisher noch nicht passiert.
3) "Ist Modding gefährlich?" Jein. An sich verbessert Modding das Spiel in vielerlei Hinsicht. Es fügt mehr Inhalte zum Original hinzu, verbessert die Leistung des Rechners, macht es weniger frustrierend. Aber natürlich kann es sein, dass man ausversehen zwei Mods installiert, die zusammen seltsame Effekte haben. Das ist aber alles sehr einfach, solche Probelme stehen (fast) immer unter der Beschreibung der Mod und sind auch einfach wieder behoben.
4) "Was gibt es für Mods?" Unzählige. Aus Skyrim Nexus befanden sich zu der Zeit, als dieser Beitrag erstellt wurde 99.103 Dateien, die insgesamt über 370 millionen mal runtergeladen worden waren.
Mods umfassen Gebiete von besseren Texturen, mehr Quests und Aufträgen, mehr Spielmechaniken, höherer Stabilität und Behebung von allgemeinen Fehlern zu neuen Animationen des Charakters oder kompletten Umstrukturierungen des gesamten Spiels

Alles in Allem wird Modding in Zukunft für mich definitiv ein Kaufgrund für Spiele sein, da es das Spiel verbessert und ich es genau auf mich zuschneiden kann. ACHTUNG: Modding ist nur auf dem PC möglich! Die Konsolenversion ist so nicht verbesserbar.

Fazit:

Pro Contra
+ ausgefeilte Charaktergestaltung - kurze Hauptquest
+ viele Stunden Questzeit - Inventar etwas fummelig (behebbar durch Mods)
+ schönes Spiel (durch Mods noch besser) - an wenigen stellen grobe Texturen (behebbar durch Mods)
+ Sammel und Entdeckenerlebnisse - einige technische Fehler (behebbar durch Mods)
+ adaptives Spiel(zusätzlicher Inhalt) durch Modding
+ geniale Spielweise

Von mir eine klare kaufempfehlung. Die drei DLCs Dawnguard, Hearthfire und Dragonborn würden zusammen über 40 € Kosten ohne das Hauptspiel. Das gesamte Spiel fesselt und zieht jeden Liebhaber von Rollenspielen in seinen Bann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselndes, spannendes Game, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
**Allgemein**
Wie kaum ein anderer Entwickler beherrscht Bethesda die Kunst der Ablenkung, auch in The Elder Scrolls 5: Skyrim . Kurz nach Spielbeginn reisen wir in die Stadt Weißlauf, um deren Herrscher vor einem bevorstehenden Drachenagriff zu warnen. So weit, so Haupthandlung. In Weißlauf treffen wir einen Zauberer, der von der Magieakademie im fernen Winterfeste erzählt. Oh, interessant, da werden wir gleich mal Mitglied. Die Drachen können warten.

Für die Akademiker absolvieren wir einige Nebenaufträge, die uns schließlich in die Gebirgsruine Labyrinthion führen, wo wir einen Zauberstab finden sollen. Zunächst erbeuten wir allerdings eine Holzmaske, die uns zu einem Altar teleportiert, auf den wir sieben weitere Masken pflanzen sollen. Die müssen in Labyrinthion versteckt sein – na los, suchen! Dabei entdecken wir den Irrgarten, dem Labyrinthion seinen Namen verdankt, und der sich nur mit Magie öffnen lässt. So probieren wir am Türsiegel Zauber um Zauber – halt!

Was ist mit den Masken, mit dem Zauberstab, mit den vermaledeiten Drachen?! Aufgeschoben, vertagt, die »To Do«-Liste wird schnell länger als Gandalfs Bart. Denn im Königreich Himmelsrand, dem Schauplatz von Skyrim, gibt’s unfassbar viel zu tun. Bethesda hat die riesige Spielwelt bis zum letzten Winkel mit Schätzen gefüllt sowie mit kleinen und großen Aufgaben, die nach Helden rufen. Skyrim ist der Abenteuerspielplatz der Fantasy-Rollenspiele, ein Koloss, der wochenlang fesselt. Auch wenn er die Erzschwäche seiner Vorgängern erbt.

**Steam-Pflicht**
Die PC-Version von The Elder Scrolls 5: Skyrim benötigt Valves Online-Plattform Steam. Vor dem ersten Spielstart müssen Sie dort ein Benutzerkonto anlegen und das Spiel registrieren. Danach läuft es auch offline und ohne DVD im Laufwerk, lässt sich aber nicht mehr weiterverkaufen.

**Story**
Wir schlüpfen in die Lumpen eines Gefangenen, dessen Hinrichtung zum Spielbeginn von einem Drachen, nun ja, unterbrochen wird. Schnell wird klar: Die Feuerspucker überfluten die Spielwelt (die kaiserliche Provinz Himmelsrand), wir dienen als Auserwählter, der ihnen Einhalt gebieten muss. Denn wir sind ein »Drachenblut«, ein geborener Held, der die Seelen der Drachen schlucken und ihre Magie erlernen kann.

Tatsächlich nimmt die Skyrim-Story rasch Fahrt auf. Vor dem Auftakt-Drachen flüchten wir zwar noch, doch schon nach weniger als einer Stunde kloppen wir unsere erste Schuppenbestie ins Nirwana! Allerdings unterstützt von einigen KI-Soldaten. Auch danach zählen die Drachenkämpfe zu den Höhepunkten von Skyrim, immer wieder liefern wir uns harte Duelle mit den Feuerspuckern – sowohl im Rahmen der Hauptquest als auch bei unseren sonstigen spannenden Reisen durch die Welt. Drachen gibt’s in Himmelsrand nämlich überall.

Die Hauptquest bietet wirklich denkwürdige Momente, allen voran die Gefechte gegen Drachen. Außerdem schleichen wir uns in eine schwer bewachte Elfenbotschaft und steigen in die Ruinen der (ausgestorbenen) Dwemer-Zwerge hinab, in denen Dampfkessel zischen und Spinnenroboter durch düstere Gänge krabbeln.

**Pro/Contra**
+ schön gebaute Landschaften
+ stimmungsvolle Beleuchtung
+ tolle Fernsicht
+ viele Details
+ orchestraler, dynamischer Soundtrack
+ wuchtige Surround-Kulisse
+ überwiegend sehr gute Sprecher
+ gigantische Spielwelt
+ unzählige Nebenaufgaben
+ viele (unterschiedlich gestaltete!) Höhlen, Burgen, Ruinen, etc
+ Gilden mit eigenen Auftragsketten
+ Bürgerkrieg als zusätzlicher Ansporn
+ komplett freie Entwicklung
+ sinnvolle Spezialisierung durch Perks
+ Attributssteigerungen wirken sich spürbar aus
+ ermöglicht teils unterschiedliche Lösungswege
- von Nahem matschige Texturen
- teils ungelenke Animationen
- manche Gegner leveln mit, andere nicht
- Nahkampf einfacher als Zauberei
- extrem konsolige Menüs
- etwas ungenaue Kampfsteuerung

**Fazit**
Die Serie lebt von ihren Welten, ihren Möglichkeiten, ihrer Freiheit. Elder Scrolls ist seit jeher ein Fantasy-Sandkasten, in dem man so ziemlich tun und lassen kann, was man will. Skyrim erbt diese Stärke nicht nur, es baut sie aus – durch die nun noch freiere Charakterentwicklung, die Fraktionswahl im Bürgerkrieg, die Myriaden kleiner und großer Aufgaben, die einen in allen Winkeln Himmelsrands erwarten.

Bethesda versteht es einfach hervorragend, eine Welt sinnvoll zu füllen. Unzählige Male ist man vom eigentlichen Quest-Weg abgekommen, nur um eine Ruine zu erkunden oder mit einem Auftraggeber zu sprechen. Der dann noch dazu ein gut übersetztes Sätzlein aufsagt. Wer sich an die deutsche Version von Oblivion erinnert, darf an dieser Stelle erleichtert aufatmen. Dass Himmelsrand teils ergreifend schön ausfällt, macht Skyrim nur noch faszinierender.
Als ich zum ersten Mal die Leuchtpilz-Zwergenhöhle betrat, konnte ich mir ein andächtiges »Wow!« nicht verkneifen. Klar, Skyrim könnte noch besser sein, es hat kein Moralsystem à la Dragon Age, und auch den Menüs stünde ein wenig mehr Komfort gut. Trotzdem ist Skyrim ein einzigartiges, ein faszinierendes, ein großes und großartiges Rollenspiel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtgefahr!, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel ist wirklich hammer! Selbst für Leute die nicht Fan von diesem Genre sind =)
Eine Stunde nach der anderen vergeht, während ich nicht mehr aufhören kann Skyrim zu zocken.
Und das obwohl ich nicht mal so eine große Zockerin bin =)
Kann das Spiel nur empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich cool, aber fast zu weitläufig, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Das Gameplay ist richtig cool, das LVL- und Skill-System sticht definitiv gegenüber anderen Spielen heraus.

Der Schwierigkeitsgrad ist zu jeder Zeit frei wählbar, was vermutlich jedem zu jeder Zeit optimalen Spielspaß ermöglicht. Die Welt ist äußerst stimmig, die Grafiken sind gut, die Musik und die Dialoge einem Rollenspiel dieser Größe gerechtfertigt.

1 Stern abzug gibt es deswegen, weil die Welt schon sehr riesig ist, man ist, wenn man sich nicht schnell Kutsche und Pferd leistet, oft einfach nur am rumlaufen. Zudem ist es nicht wirklich ersichtlich, welche der Quests nun Haupt- und welche Nebenquests sind. Das macht das Spiel etwas langwierig und man verliert nach vielen Stunden gutem Spielspaß dann doch ab und zu die Lust zum spielen.

Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen, der ein gutes Rollenspiel sucht und den die große und sehr sehr offene Welt nicht abschrecken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmelsrand = Digitale Erleuchtung und Balsam für die Seele, 19. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Sanft und eindringlich erklingt die Musik. Das melancholische Muster wandelt sich und wunderschöne Streicher setzen ein. Allein davon bin ich entzückt ... wäre da nicht auch noch die atemberaubende Kulisse: Wasserfälle und Bachläufe in der Ferne, die eisig dampfen. Gewaltige Berge, an denen Nebelschwaden entlangkriechen. Ein Sturm zieht auf und lässt Schnee durch die Luft wirbeln. Ich spüre regelrecht die Kälte, welche über die Eisdecken in meine Knochen wandert. Kurz kommt es mir vor, als würde dieser Moment ewig währen. Ich, mein Krieger und die Atmosphäre: Eine zerbrechliche Schönheit. Ein virtuelles Märchen.
Am Fuße des Berges schimmern warm die Lichter: Kerzenschein und Kaminfeuer erleuchten die Taverne und einzelne Wohnstuben. Bis hierhin riecht man das brennende Holz und süßes Met. Die Stimmung hüllt mich ein, umarmt mich komplett. Ich grinse wie ein Idiot - sitze alleine vor dem Laptop.

Worum geht es in Skyrim?
Für mich ist es das Gefühl, welches ständig in mir aufkommt. Sobald ich "Starten" anklicke, reise ich in eine andere Welt. Himmelsrand ist wie eine Droge: Die Symbiose aus fantastischer Grafik, göttlicher Musik und Rollenspiel macht mich high. Das ist kein Scherz: Mich berauscht die Atmosphäre, die Skyrim versprüht. Ich fühlte mich schon in World Of Warcraft und Guild Wars wohl - aber dieses Spiel setzt dem ganzen die RPG-Krone auf. Eine so dichte Stimmung habe ich noch nie erlebt. "The Elder Scrolls V" schenkt mir transzendentale Erlebnisse, grenzt an digitaler Erleuchtung, ist Balsam für die gequälte Seele - so liebevoll sind die Landschaften gestaltet, so fein die Musik gewebt, so echt wirken Städte, Einwohner und Lore.

- Ich bin ein großer Fan der Natur.
Wasserfälle, Flüsse, Bäche, Schnee, Nadelwälder und Gebirge wurden von Bethesda so stimmungsvoll umgesetzt, dass ich ständig ins Schwärmen gerate und meinen Finger nicht von der Screenshot-Taste lassen kann. Gemälde um Gemälde wird hier in meiner CPU generiert - fast zum Anfassen, lebensecht und packend. Ständig bleibe ich stehen und sauge die einzigartige Stimmung auf.
- Ich bin ein großer Fan von VGM (Video Game Music).
Komponisten wie Nobou Uematsu (Final Fantasy 7), Hitoshi Sakimoto (Final Fantasy 12), Masashi Hamauzu (Final Fantasy 13), Yasuhiro Kawasaki (Illusion of Time), Hiroki Kikuta (Secret of Mana), Matt Uelmen (Diablo 1+2), Jesper Kyd (Chronicles of Spellborn) und Jason Hayes (World of Warcraft) sind für mich Legenden der RPG-Musik. Ohne Zweifel kann man Jeremy Soule mit an die Spitze dieser Urgesteine setzen - seine Beiträge zu Guild Wars und Skyrim lassen seinen Namen zu Jeremy Soul mutieren: Unfassbar, was dieser Mann da für Soundteppiche um unsere Seele wickelt.
- Ich bin ein großer Fan von Rollenspiel.
Leider suchte ich mein Glück ständig in MMO-RPGs, weil ich es liebe, echte Spieler um mich herumspringen zu sehen. Die virtuelle Interaktion von "echten" Menschen lässt so viele Möglichkeiten zu, doch sämtliche MMOs geben kaum Raum für Rollenspiel. Da fühle ich mich bei Skyrim besser aufgehoben: Die meisten NPCs spielen ihre Rolle glaubwürdig.
Ständig trifft man auf getriggerte Ereignisse und kaum ein Tag ist wie der andere. Mal begegnet man einem Ork-Drogendealer im Wald (handel ich mit ihm? Bringe ich ihn um?). Mal liegt eine erschlagene Händlerin am Wegesrand (raube ich das Pferd?). Mal sucht uns ein Bote mit einer Nachricht auf. Und viele andere Kleinigkeiten, die ich nicht verraten möchte! Oft stellt man unseren Helden vor eine Wahl und meistens hat diese Konsequenzen. Das Spiel lebt. Nur selten fühlt es sich statisch an. Wie einige es beschreiben: "Hinter jeder Ecke wartet eine neue Entdeckung".

Es gibt einige Mankos in der Menüführung (dumm gelaufen, aber nicht fatal), vielen kommt der Kampf zu eintönig vor (mir macht er Spaß), das Questlogbuch ist unübersichtlich (kann man mit leben), der Begleiter ist ein Tollpatsch (meine Güte - wie oft habe ich schon über meinen "Sven" gelacht), die Laufwege sind lang, wenn man nicht ständig "teleporten" will (ich genieße es und wandere gerne), einige Leute finden die NPCs öde (ich liebe so ziemlich alle), die Gegner leveln in einem gewissen Maße mit (wenn ich nicht dran denke, merke ich nichts davon) ... leider kommen einige Leute nicht über die Minuspunkte hinweg und verachten Skyrim für seine Ausrutscher. Ich besinne mich auf die Stärken und komme voll auf meine Kosten. Mehr als das.

Ich liebe Skyrim. Es tut so verdammt gut, durch die Landschaft zu ziehen und Abenteuer zu erleben. Die Quests machen Spaß. Alles macht Spaß; einfach nur "in game" zu sein ist schon eine Wonne. Bin ich ein Fanboy? - Vielleicht.
Schaut man sich bei Steam die Spielzeit einiger Menschen an, kommt Verblüffung auf: 500 Stunden liest es sich. Oder 1500 Stunden. Sogar 3000 Stunden. Selten 4000 Stunden! Ein Singleplayer-Game mit solch einem Suchtpotenzial findet man sonst selten - nicht nur Dank der MODs: Himmelsrand ist eine Droge ohne negativen Effekt; nur das Geschirr fängt an zu schimmeln, bis die Ratten quieken und der Bart wächst bis zum metgefüllten Bauch. Ständig frage ich meine Freundin mit gezücktem Dolch, ob sie zu den Sturmmänteln gehört, oder eine Kaiserliche ist. Who cares?
Seit Jahren suche ich solch ein Fantasy-Schmankerl. Danke, Bethesda - ihr macht mich glücklich!

Während ich Skyrim zocke, fehlen mir meist die Worte. Das Spiel ist für mich ein Wechselbad der Gefühle - genau das, was ein Rollenspiel ausmacht. Daher ist es auch schwer, ein Review zu schreiben.
Wenn du ähnlich tickst wie ich, wird "Elder Scrolls V" ein wahrer Genuss sein.
Jahrelang bin ich an diesem Titel vorbeigegangen, weil die Kritik mich beeinflusst hat. Gott sei Dank entschied ich mich vor einigen Tagen, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und siehe da: Neues Lieblingsspiel gefunden. Halleluja! Lasst euch nicht von all dem Gemecker irritieren und gebt Skyrim die Möglichkeit, euer Herz zu erobern!

Das bedeutet: Nicht mit dem "Kopf" spielen, sondern mit dem "Inneren". Lasst euch von der Atmosphäre fesseln, fühlt in sie hinein ... dann erst wird ein RPG zum echten Erlebnis. Skyrim bietet euch diesen genialen Platz zum Abtauchen - ich wünsche unzählige gemütliche Stunden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste RPG aller Zeiten!!! (und wahrscheinlich allgemein beste Spiel bis jetzt!!!), 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Skyrim bietet einfach nur unendlich viel Spaß und unendlich lange Spielzeit, die am PC durch MODs nochmal um unendlich viel Spaß und eine Unendlichkeit längere Spielzeit gesteigert werden kann!!! :)
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legen- wait for it... -dary!, 10. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
...würde Barney Stinson sagen. Ein Open-World-Rollenspiel im Mittelalter-Fantasy-Bereich, bei dem wirklich der Spieler spielt, nicht das Spiel mit dem Spieler. Zusätzlich kann die Welt schnell und einfach nach Herzenswunsch noch erweitert und individualisiert werden.

__Hauptspiel__
Das Spiel selbst ist Superlative. Wunderschöne Landschaften, die zum Herumstreifen einladen und das Jäger- und Sammlertum wecken, Städte und NPCs, die viel Liebe zum Detail erfahren haben. Viele unterhaltsame Questreihen, auch wenn die Hauptquest Bethesda-typisch recht kurz ausfällt. Die Freiheiten, wie man das Spiel spielt, sind extrem groß und es gibt keine zwei Spieler, die die Orte in der gleichen Reihenfolge bereisen oder das Spiel auf gleiche Weise spielen. Dies zu balancen ist meisterhaft gelungen.

__Dawnguard__
Vampir oder Vampirjäger, man kämpft auf einer Seite gegen die andere, hat als neue Waffe die Armbrust. Wer im Hauptspiel vermisst hat als Vampir spielen zu können, darf sich freuen. Allerdings trüben auffallend viele Bugs das Spielvergnügen, zudem ist der Plot eher flach und ohne Witz.

__Hearthfire__
Positiv ist, dass Bethesda auf die Modderszene schaut und auf die Wünsche der Community hört (dürfen sich andere ruhig auch angewöhnen). "Build Your Own Home" heißt die sehr gute Mod-Vorlage zum Herdfeuer, die mit einem Stall und der Möglichkeit Kinder zu adoptieren, erweitert wurde. Drei Häuser, die zwar modular den Wünschen anpassbar, aber sonst identisch sind, wirken als DLC vom Entwickler-Studio vielleicht doch etwas dünn. (Tipp für das Seeblick-Haus: die Mod "Lakeview Extended - Hearthfire").

__Dragonborn__
Neue alte Insel. Morrowind-Spieler haben zusätzlich den Wiedererkennungswert der Insel zum runden Spielspaß. Das DLC, welches dem Hauptspiel gerecht wird und eine schöne Abwechselung zum verschneiten Mittelalter-Setting von Skyrim. Hier wurde sich nochmal richtig Mühe gegeben.

__Mods__
Als PC-Spieler kann man sich dank der sehr aktiven Modder-Szene das sehr konsolenlastige Open-World-Feeling individuell perfektionieren, es ist eigentlich schon Recht und Pflicht den Entwicklern gegenüber. Kein Spiel, wo man bloß so durchrennen sollte. Die Menüs verändern, die Anzeigen, noch schönere Texturen und Shaderpacks (ENB), zusätzliche Inhalte und nicht zuletzt inoffizielle Patches, die eine Menge Bugs begradigen. Zuletzt sollte man noch die Total-Conversion-Mod "Enderal" erwähnen, die Skyrim als Grundlage benötigt. Nebenbei, die Anzahl der Mods spiegelt wohl auch ein wenig die Beliebtheit eines Spiels wieder. Dank und Ehrerbietung an Bethesda. Bei Dragon Age 2 dagegen waren nur sehr wenige bereit, eine Mod zu schreiben.

__Steam__
Steam hin, Steam her, ein Spiel mit diesem gigantischen Umfang und Extremlangzeit-Motivation (Spielzeiten von Spielern von 200-300 Stunden keine Seltenheit) hat mit Steam als Vertriebsplattform so ziemlich einzigen Minuspunkt einfach keine Ein-Punkt-Bewertungen verdient. Die Kunden-Politik von Steam mag streitbar sein, aber sie ist immerhin ein Kompromiss zwischen Publisher und Kunden - verglichen mit Origin, was wirklich ein echt freches Nogo ist. Engpässe oder Probleme mit Servern hatte ich bei Steam noch keine. Steam hat ja auch Pros (es gibt vielen Indie-Produkten eine reale Chance), deshalb kann ich das Nichtwiederverkaufsrecht gerade noch verschmerzen. Und Skyrim weiterverkaufen? Niemals! ;)

__Kritik__
Gutes Ding will Weile haben, deshalb wartet Bethesda lieber mit dem Release seiner Spiele. Dafür lohnt es sich aber auch. Spieler, die Oblivion liebten, werden vielleicht eher bei selbigen bleiben wollen. Ein Clon ist es definitiv nicht, das Spiel-Empfinden ist anders. Skyrim ist mehr Wow, mehr Abwechslung der Kulturen, nicht so romantisch--rundgelutscht-mitteralterlich, sondern authentischer. Dafür hat es bei den Quests nicht so viel Herz und Tiefe, und verglichen mit Fallout nicht so viel Witz. Den Entdeckergeist weckt es aber ebenso, wenn nicht um einiges mehr. Bugs bleiben bei der Größe des Spiels ebenfalls nicht aus und halten sich aber bis auf Dawnguard erfreulich in Grenzen.

Spätestens jetzt mit allen Erweiterungen sollte man sich dieses epische AAA-Spielerlebnis zulegen. Ein wirkliches must have, ein dickes Stück Spielgeschichte, von denen es heute nur noch sehr wenige gibt.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Spiel, das ich seit langer Zeit unter den Fingern hatte - Vorsicht, Suchtgefahr :), 13. August 2014
Von 
M. Hahn (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Eine Bekannte machte mich auf das Spiel aufmerksam, mit ihr zusammen schaute ich mir im Netz mal ein paar "Let's play"-Videos an. Von da an hatte ich im Grunde schon Blut geleckt :) Keine Woche später habe ich es installiert und war und bin begeistert.
Es ist ein Spiel, das aus der Ego-Perspektive oder mit Blick über die Schulter gespielt wird, das mag jeder nach seinem eigenen Geschmack regeln. Die Welt, in der man sich dabei bewegt, ist riesengroß, es gibt förmlich immer etwas zu entdecken. Anfangs kennt man im Prinzip noch nichts auf der Karte, aber im Laufe des Spiels "kennt" man mehr und mehr Orte, zu denen man dann auch nicht immer laufen muss, es gibt das sogenannte "Schnellreisen", das einen im Handumdrehen zu schon erkundeten Orten bringt.
Das Spiel ist so vielseitig, daß ich vermutlich die Hälfte vergessen werde zu schreiben. Angefangen von der Spielfigur, deren Rasse, Geschlecht, Aussehen (sogar mit Schmutz, Narben und Kriegsbemalung) bishin zur Frisur man auswählen kann bishin zum Erlernen verschiedenster Eigenschaften von Alchemie bishin zur Zweihändig-Befähigung an Waffen im Laufe des Spiels - es gibt viele Quests zu lösen, teilweise auch mit optionalen/alternativen Lösungen wie die Rettung einer Person als Zusatz. Man steigt durch seine Erfahrungen Stufe um Stufe auf, um seine Befähigungen zu verbessern. Für meine erste Figur wählte ich die Schießkunst (Pfeil und Bogen), da ich nicht unbedingt der Schwertkämpfer bin und sein möchte. Aber langsam finde ich auch Gefallen am Zaubern und vor allem der Alchemie (um selber Zaubertränke herstellen zu können).
Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber letztlich ist es so: An diesem Spiel hat man sehr lange Spaß, ich habe selten die beiden Daumen so entschieden oben gehabt wie bei diesem. Meine Kaufempfehlung steht jedenfalls :)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überwältigende Abenteuerwelt - leider nur mit Steam-Anbindung, 29. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC] (Computerspiel)
Die im Juni 2013 erschiene Skyrim Legendary Edition von Bethesda Softworks enthält das bereits im November 2011 auf den Markt gekommene Skyrim-Hauptspiel, den Zubehör-Addon Hearthfire und die Quests- bzw. Welterweiterungs-Addons Dawnguard (2012) und Dragonborn (2013). Nach einer Spielzeit von nahezu 200 Stunden (seit mehr als zwei Monaten) habe ich zwar mutmasslich die meisten sonstigen Quests durchgespielt, aber dafür erst die Magier-questreihe komplett abgeschlossen. Die Haupt-, Diebesgilden- und Schwarze Bruderschaftsquestreihen habe ich zu wenigstens der Hälfte durch, die Gefährtenquests und Dawnguard-Addon-Abenteuer angefangen und Dragonborn sowie die Bürgerkriegsquests noch nicht mal begonnen. Zum Vergleich war ich bei Oblivion samt Add-Ons nach 200 Stunden im wesentlichen durch, bei Skyrim erwarte ich dies erst nach etwa 300-350 Stunden.
Dies zeigt deutlich den nochmal wesentlich erweiterten Umfang von Skyrim, der einmal aus den gewaltig erweiterten Landschaftsdetails (bis hin zu einer zufällig entdeckten Ameisenstraße auf einer winzigen Insel in Flusswald!) der in etwa flächenmäßig gleichgroß gebliebenen Oberflächenwelt, die nun einer realen Landschaft deutlich näher kommt und damit wesentlich gefüllter wirkt als in Oblivion oder gar Morrowind begründet liegt und zum anderen aus den größer und vor allem individueller wirkenden und zeitintensiveren Festungen, Ruinen, Gräbern, Schiffwracks, Höhlen und Grotten die es zu erforschen und teils wirklich aufgrund ihrer überirdischen Schönheit zu bewundern gilt.

Der Gesamtkontext in dem Elder Scrolls V spielt ist gute 200 Jahren nach den dramatischen Ereignissen von Morrowind und Oblivion angelegt. Das einstmals so mächtige Kaiserreich von Tamriel hat sich nie von dem Aussterben der Septim-Reichsbegründerdynastie und den sonstigen Verwüstungen der Oblivion-Krise erholt
und konnte eine Abspaltung der Hochelfen (Altmer) und von deren Vasallen Waldelfen und Khajiten verhindern, den großen Zusammenbruch in einem großen Krieg nur 30 Jahre vor den Skyrim-Ereignissen mit diesen Abtrünnigen konnte das Kaiserreich zwar durch Aufbietung der letzten Kräfte und durch demütigende Friedensbedingungen vermeiden, jedoch ist seither die militärische Schlagkraft der Kaiserlichen dahin und der Kredit bei einem Teil der einst kaisertreuen Nord (alteingessene Bevölkerungsmehrheit von Skyrim)durch den als Schandfrieden abgelehnten Vertrag mit den verhassten Elfen verspielt, was sich in dem seperatistischen und durchaus fremdenfeindlichen Aufstand der kaiserfeindlichen Sturmmänteln manifestiert und sich nun in einem Bürgerkrieg auswirken wird, in dem man sich als Spielheld auf die eine oder die andere Seite schlagen kann.

Die Zahl der Quests in Skyrim dürfte in etwa der von Oblivion entsprechen, zugunsten Oblivions ist anzumerken, dass deren Quests mir doch etwas vielschichtiger und mit etwas mehr Originalität und Witz ausgestattet erschienen sind, während man bei Skyrim vor allem von Stadt A nach Grotte B reisen muss um Gegenstand C zu erlangen oder KI D zu eliminieren.

Die sogenannte Hauptquestreihe rund um die wiedererwachten Drachen sticht nicht besonders aus sämtlichen anderen hervor, ein Antrieb diese Reihe zuerst abzuschließen besteht somit nicht und ist bei den Magie-, Diebes- und Mörder-Quests vielleicht sogar eher gegeben. Da aber die Elder-Scrolls-Spiele alle Open-World sind und mich auch gerade deshalb so ansprechen, möchte ich die typisch schwache Hauptquest nicht negativ in meine Bewertung einfließen lassen.

Als Gegner bekommt man eine Vielzahl von menschlichen, tierischen, untoten und sogar maschineller Opponenten vorgesetzt an denen man nach Herzenslust seine Kampffähigkeiten und -strategien mit Ein- und Zweihandwaffen, Bögen und der Dawnguard-Armbrust sowie Zerstörungs- oder auch Beschwörungszaubern trainieren kann.
Das Kampfsystem ist zwar gegenüber Oblivion deutlich vielfältiger, so kann man zwei Einhandwaffen gleichzeitig führen oder auch mit einer Einhandwaffe und einem Zerstörungszauber zeitgleich angreifen.
Auf seinen Reisen kann man auch wenigstens einen Begleiter zur Unterstützung mitnehmen, dies kann der Huscarl sein wenn man in einer Stadt bzw. Fürstentum den Thanestatus erreicht hat, aber auch ein Söldner oder ein bestimmter Charakter den man während einer Quest geholfen hat, bei bestimmten Quests hat man auch mehr als einen Begleiter den man bis zur Beendigung der originären Quest auch zu anderen Abenteuern als weiteren Support mitschleifen kann.

Die Abenteuerreisen bringen eine ungeheure Menge an Beutegut in Waffen, Rüstungsteilen, Büchern, Zaubertränken usw. mit sich die man tunlichst bei sich oder dem Begleiter unterbringen und dann entweder zur Aufwertung der eigenen Ausrüstung verwenden oder in die nächtste Stadt mit ausreichend Händlern oder einem eigenen Haus bringen sollte um die schönen Sachen in Gold zu verwandeln oder zur weiteren Verwendung einzulagern.

Wie schon in Oblivion hat man die Möglichkeit Pferde und diesmal sogar Begleithunde zu kaufen, die eine schnellere
Fortbewegung bzw. zusätzliche Waffenhilfe mit sich bringen. Die Pferde haben dabei jedoch die fatale und unrealistische Angewohnheit wie ein Kampfhund und einem selbst weit voran auf den Gegner zu stürmen und laufen
dabei Gefahr getötet werden bevor man zur Unterstützung herangekommen ist, was ich als deutlichen Minuspunkt vermerken möchte. Ein Kampf vom Pferd selbst ist zwar nunmehr möglich, aber in der Praxis sehr hakelig und bei weitem nicht so effizient wie ein Angriff zu Fuß.

Neu ist auch die Möglichkeit zu heiraten und bis zu zwei verwaiste Kinder (Kinder sind überhaupt eine Neuerung bei TES, wenngleich sie auch alle nur der menschlichen Rasse angehören und im Grunde gleichaussehen) zu adoptieren und somit wenigstens eines der Stadthäuser oder Landsitze mit einem Familienleben zu beleben.
Die Beziehung zum Ehepartner bleibt dabei jedoch unterkühlt: man kann handeln und eine warme Mahlzeit erhalten
die Möglichkeit Plündergut, wie bei den Kindern, an die/den Gatten zu verschenken besteht leider nicht.

Wenn man will kann man auch Landhäuser bauen, seine eigenen Waffen schmieden bzw. zu verbessern, eigene Zaubertränke brauen oder auch Gegenstände verzaubern. Die Notwendigkeit eigene Gegenstände zu erstellen besteht jedoch nicht und ist daher als kleine Spielerei anzusehen, da man auf seinen Reisen, wie schon erwähnt, mehr als genügend passendes Plündergut zusammenraffen kann.
Negativ ist das Wegfallen des Verschleißfaktors der benutzten Ausrüstung zu erwähnen, die in TES 3 + 4 zum Teil etwas genervt haben, aber eben zum Mikromanagement der Spielfigur gehörten und die gerade im mit eigens mit benutzbaren, regelrechten Werkstätten ausgestatteten Teil 5 perfekt zur Reparatur der bestehenden Ausrüstung hätten dienen können und so diesen Werkstätten einen zusätzlichen und tieferen Sinn hätte geben können.

Insgesamt ist Skyrim ein sehr würdiger und in Hinsicht auf die sehr gelungene, messerscharfe und detailreiche Grafik zeitgemäßer Nachfolger TES4 Oblivion. Die von mir heißgeliebten TES-Quests sind von der Thematik und Ausgestaltung her etwas schwächer was jedoch durch das moderne Layout und individueller ausgestaltete Schauplätze wieder etwas wettgemacht wird. Negativ ist der auch bei der Legendary Edition fortbestehende "Steamzwang" zu bewerten, der den rechtmäßigen und ehrlichen Käufer die legale und uneingeschränkte Nutzung der Software unter peinlichgenauer Einhaltung der AGBs von Bethesdas, wie es noch in den guten alten Tagen als Oblivion auf den Markt kam der Fall war, verbaut wird und den Käufer von einer im Grunde überflüssigen und unerwünschten Zusatzsoftware und insbesondere permanenten und stabilen Online-Zugang abhängig macht.
Man kann davon ausgehen, dass das Gros der Leute die Bethesda mit dieser Maßnahme eigentlich treffen will, auch weiterhin auf verschlungenen Wegen an ihre Raubkopie gelangen und die Ehrlichen die Bethesda mit ihren regulären Kaufpreiszahlungen die finanzielle Möglichkeit zur Entwicklung weiterer Spiele geben, mit Steam (wobei ich gewisse Vorteile dieser Plattform nicht abstreiten will, ein freiwilliger Beitritt sollte jedoch jedem Kunden freigestellt bleiben) gestraft werden.

Die Installation des Spiels verlief, entgegen anfänglicher Befürchtungen, übrigens nahezu reibungslos von den vorgesehenen Datenträger in nur 12 Minuten (Gott sei Dank! Der Download von Steam in einer Größenordnung von 9 GB hätte vermutlich satte 17 Stunden gedauert). Das von mir bereits vorinstallierte Steam braucht dann zwar noch mal
gut 15 Minuten um diverse Updates herunterzuladen, aber nach nicht einmal einer halben Stunde war Skyrim spielbereit und läuft glücklicherweiße bei mir meistens stabil mit weniger Abstürzen als bei Oblivion und Morrowind.

Die mitgelieferte sw-Karte von Himmelsrand (Skyrim) mutet eher bescheiden an, da nur die Städte und Dörfer eingetragen sind und sich im Internet Karten finden in denen alle wichtigen Orte eingetragen sind und zudem schön farbig sind.
Zudem sollte man derartigen Karten nur im Notfall benutzen, da sonst der TES-typische Entdeckereffekt verloren geht (nicht umsonst ist die Map im Spiel zu Anfang verdeckt).

In der Gesamtwertung würde ich Skyrim nur zu gerne 5 Sterne trotz einiger Mängel natürlich gerne 5 Sterne geben, da mich das TES-Universum auserordentlich fasziniert und ich froh bin nach Oblivion weitere Abenteuer auf dem Kontinent Tamriel verleben zu dürfen. Steam als Wermutstropfen muss allerdings zu einem Abzug führen der in meinem Fall in dem alles im Sinne des Erfinders funktioniert allerdings nur einen Stern beträgt.
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