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Blood Moon Rise
Format: Audio CDÄndern
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2013
Leute, ich gehöre wahrlich nicht zu den Leuten, die den ganzen Retro-Hype mitmachen. Aber selbst wenn Ihr schon mit Blood Ceremony oder The Devil's Blood glaubt, gesättigt zu sein, dann solltet Ihr trotzdem hier mal reinhören, denn Jex Thoth sind anders, wenn nicht sogar einzigartig.

Was Graveyard bzw. Orchid im Rotzrock bzw. Sabbath-Stil genial machen, das machen Jex Thoth, sagen wir mal, im "Ambience"-Bereich:
Wahrlich grandiose Melodien mit Gänsehautgesang, quasi die Portishead/Morcheeba der Metalgemeinde.

Im Gegensatz zu "Jex Thoth" von 2010 ist "Blood Moon Rise" weniger sperrig und frisst sich schon beim ersten Durchlauf in den Gehörgängen fest. Deutlich gitarrenlastiger, aber immer noch zäh wie Lava. Die Produktion klingt deutlich fetter, ohne am Charme der Jex Thoth-Trademarks zu verlieren.

Es gibt aus meiner Sicht keinen einzigen Hänger in diesem Album. Anspieltipps sind das extrem Sabbath-lastige "The Four of us are dying", das eingängige, mit grandiosem Chorus eingespielte "The places you walk" und das völlig verstörende "The Divide".

Was soll ich noch sagen: hört Euch das Teil in Ruhe an und Ihr werdet Euch fragen, warum diese Band noch nicht den großen Durchbruch gelandet hat. In den Neunzigern war das mit Portishead ja ähnlich....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2015
"Blood Moon Rise" ist das 2. Album von Jex Thoth aus den U.S.A. und erschien im Jahr 2013. Das Line-up war: Jex (Vocals, Keyboards), Matt Jacobs (Guitars), Brandon Newhouse (Guitars), Danny Gonzalez (Bass) und Nick Ray Johnson (Drums).

Die Gruppe um Jessica Toth (Jex Thoth) spielt eine Mischung aus Psychededic Rock, Okult Rock und Doom Metal, wobei ich den Metal direkt wieder streichen möchte, da die Musik nie so richtig hart wird. Man fühlt sich zurück in die Jahre 1968 und 1969 versetzt und muss an Jefferson Airplane und The Doors denken. Auch Atomic Rooster und Iron Butterfly fallen mir ein. Die Musik ist geheimnisvoll und man wird in eine andere Welt entführt. Dazu kommt, dass Jex eine sehr ausdrucksstarke Stimme hat, die sie immer wieder gekonnt einsetzt. Als Beispiele dafür dienen die Titel `To bury` (Gänsehaut) und `Keep your weeds`. Bei `The places you walk` wird es auch mal etwas härter. Ein grosser Einfluss auf Jex hat wohl Ray Manzarek (The Doors, Orgel) ausgeübt. Die beiden langen Stücke `Ehjä` und `Psyar` (mit tieftraurigem Cello) können das hohe Level problemlos halten. Auch das bedrohliche `The four of us are dying` kann voll überzeugen.

Wer Psychedelic, Retro und Doom liebt, der ist bei Jex Thoth richtig. Diese Musik wird förmlich zelebriert. Sexy Jex und ihre Band haben mit "Blood Moon Rise" einen Genre-Klassiker erschaffen. Somit kann es nur die Höchstnote mit 5 Sternen geben.
Als weitere Tipps aus diesem Bereich nenne ich Blood Ceremony, Jess And The Ancient Ones und die Blues Pills.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2013
Nein, leicht verdaulich ist diese Musik nicht. Genau das war aber Black Sabbath auch nicht.
Nein, Jex Toth sind keine Kopisten. Die Parallele -wenn man sie überhaupt sehen will- ist die absolute Eigenständigkeit des Klangbildes, des Feelings.
Das, was den Mainstream von Genialität unterscheidet. Pop von Kunst. Was sich langsam, aber mit zäher Nachhaltigkeit in die Gehörgänge fräßt.

Auszüge:

Ehjä Was immer das bedeuten mag: Sabbath mit Sängerin.
Into a sleep. Ein Prog-Highlight, daß Floyd Ehre gemacht hätte.
And the river run dry. Psychedelic reinsten Wassers - genial.
Keep your weeds. Ich habe nie anderes als Zigaretten oder Zigarren geraucht. Nicht mein Ding. Aber SO wird sich das andere Zeug wohl anfühlen.

Hier wird nichts nachgeäfft, nichts kopiert. Das Cover irritiert, der Sound irritiert. Und genau deshalb will man mehr. Viel mehr! Für lange Nächte. Sehr lange Nächte - jenseits aller Rock-Klischees. Kein Hype wie bei anderen Jubelgruppen. Ich fürchte, Jex Toth wird bald verschwinden - oder aber ein absoluter, Jahrzehnte überspannender Kult. Wobei wir wieder (irgendwie) bei Sabbath wären.

Ach was soll`s. Kurzrezension? Groß!!!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2013
Überragendes Album. Top Produktion. Eins der Alben des Jahres neben Watains "The Wild Hunt". Mehr gibts einfach nicht zu sagen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2013
Die CD bringt einen in andere Sphären. Ich mache die Augen zu, sehe Jex bei einem Liveauftritt und bin in einer anderen Welt.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2014
Ich wünschte ich könnte mich den euphorischen Rezensionen hier anschliessen,weil ich mag Jex die Hex.Ich war völlig begeistert von ihrer ersten CD "Jex Thoth"(das rote Cover),mochte auch die Totem Ep. Ich war auch auf ihren frühen Live gigs und wurde nach den ständigen(!!)Umbesetzungen der Band irgendwann skeptisch: Was pfeift die Frau nur ein? Dann kam die Witness-EP: Na ja,irgendwie nichts wirklich Neues aber auch nicht schlecht,mal abwarten. Reichlich Zeit hat sich Jex Thoth gelassen für dieses Folgealbum und ich hatte es irgendwie geahnt: Bis auf das tolle opening mit dem anschliessenden"the places you walk"(Klassesong!) einfach nichts Gescheites darauf! Die alten Begleitmusiker des ersten Albums alle nicht mehr dabei. Ihre Stimme ist natürlich immer noch grossartig aber den Songs fehlt der Drive und die Dynamik. Wo ist denn die durchaus rockige und geliebte"Heavyness"des ersten Albums abgeblieben? Hier plätschern die Songs ohne viel Abwechslung in langsamem Tempo einfach so dahin: Die Stimme gut produziert aber es klingt nicht wirklich psychedelisch,sondern auf Dauer eher einschläfernd! Sowas kommt dabei heraus,wenn Frau die Mitmusiker zu beliebig austauschbaren Statisten degradiert. Die in sie gesetzten Hoffnungen hat Jex Thoth mit diesem Album nicht erfüllt.
Hexe,Hexe,Stelze - und nauf de hohe Felse! Was hätte diese Frau für ein Potential mit einer gescheiten Band! So bleibt es ein Solotrip und es ist zu befürchten,dass sie wieder in die Bedeutungslosigkeit verschwinden wird....wirklich sehr,sehr Schade!
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