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am 31. Juli 2013
Nachdem die Deutsche Grammophon letztes Jahr die Karajan-Aufnahmen aus den 1960er-Jahren in einer Box herausbrachte (Karajan 1960s Recordings) folgt nun dieses Jahr die Fortsetzung mit dieser Box. Anschließend möchte ich die Aufmachung und die Aufnahmen bewerten, wobei ich in dieser Rezension auch versuchen möchte, eine kurze subjektive Einordnung der Interpretationsgeschichte, die hinter den Aufnahmen steht, mitzugeben (OIBP = Original Image Bit Processing).

Die Aufmachung: Wer schon die 1960er-Box besitzt, kennt das Konzept bereits. Die Präsentation folgt der originalen LP-Aufmachung aus den 1970er-Jahren, das heißt inhaltlich entsprechen die CDs den LPs und die CD-Hüllen entsprechen den LP-Covern. Allerdings ist in der vorliegenden Box die Umsetzung nicht mehr ganz so konsequent: So wurde u.a. beim Beethoven-Zyklus die Neunte Symphonie auf einer CD zusammengefasst, sowie die Fünfte und Siebte zur CD mit der Vierten und Sechsten hinzugefügt. Die nicht verwendeten Cover-Vorderseiten werden im Booklet wiedergegeben; nachteilig ist, dass durch diese Vorgehensweise die Rückseiten der betroffenen Cover fehlen, denn während die Vorderseiten der Cover um die Nennung der hinzugefügten Symphonie ergänzt wurden, wurden die Original-Rückseiten beibehalten. Ich vermute, dass Karajan in den 70ern mehr als 82 LP-Einspielungen vorlegte, die zu mehr als 82 CDs führen würden, dies aber verpackungstechnisch wegen der Beibehaltung der Box-Größe nicht möglich war. Während ich mit diesem Kompromiss noch gut leben kann, habe ich allerdings ein Ärgernis gefunden: Das Booklet enthält diesmal keinen Werkindex mit Angabe der CD-Nummer, was das schnelle Auffinden bestimmter Werke behindert. Hierfür gibt es insgesamt einen Stern Abzug.

Die Aufnahmen: Nicht nur die analoge Aufnahmetechnik machte bis in die 70er-Jahre hinein Fortschritte, was den Aufnahmen aus dieser Zeit in technischer Hinsicht generell qualitativ zugute kommt. Auch die Interpretationen Karajans entwickelten sich weiter. Während in den 60er-Jahren das Dirigat Karajans bisweilen noch energiegeladenen, gar jugendlichen Eifer enthielt, sind Dirigent und Orchester bis in die 70er hinein weiter gereift und zusammengewachsen. Das Klangbild, welches Karajan sich zum Ziel gesetzt und mit dem Orchester seit Ende der 50er-Jahre erarbeitet hatte, ist in dieser Periode perfekt herausgearbeitet. Oftmals wird es bis heute despektierlich als "glatter Karajanscher Schönklang" missverstanden. Doch darum ging es gar nicht, vielmehr darum, den Interpretationen mehr Tiefgang zu verleihen. Karajan-Biograph Richard Osborne charakterisiert dies, in dem er Karajan im Beethoven-Zyklus einen breiteren, mehr germanischen Blickwinkel auf die Interpretation des langsamen Satzes der Eroica bescheinigt. Interpretatorisch sind viele der Symphonie-Zyklen aus dieser Zeit für mich bis heute unerreicht, selbst von Karajan in seinen späteren Jahren. Dirigent und Orchester spielen auf dem Zenit ihrer Kunst und es ist ein unbeschreiblicher Genuss, dabei zuzuhören. Durch den Wechsel des Aufnahmeorts von der Jesus Christus Kirche in Berlin Dahlem in die neue Berliner Philharmonie erhielten die Aufnahmen einen leicht anderen akustischen Charakter. Dieser kommt besonders gut zur Geltung, denn wie bereits in der Vorgängerbox wurden ausnahmslos alle Aufnahmen mit dem DGG-eigenen OIBP-Verfahren neu gemastert. Die Qualität des Remastering ist dabei so hervorragend gelungen, dass ich schon von Restaurierung sprechen möchte. Das Ergebnis ist ein klarer, reiner Klang, voller Brillanz und Räumlichkeit, der hohen Detailreichtum offenbart und mich schon in der Vorgängerbox positiv überrascht und begeistert hat. Analoges Grundrauschen ist zwar vorhanden, drängt sich aber aufgrund des faszinierenden Klangbildes nicht störend in den Vordergrund.

Fazit: Wer beide bisher erschienenen Sammelboxen sein eigen nennt, erhält ein Karajan-Archiv, welches die künstlerischen Hoch-Zeiten der Ära Karajan aus den 60er und 70er-Jahren umfasst. Karajan-Liebhaber werden ihre helle Freude daran und viel neues zu entdecken haben. Denn das Remastering ist hervorragend und erlaubt endlich den interpretatorischen Vergleich der Aufnahmen "auf Augenhöhe". Karajan hatte zwar einige Werke bereits in den 60er-Jahren eingespielt, was naturgemäß zu Doppelungen bei einer solchen Komplettveröffentlichung führt, aber durch die interpretatorische Fortentwicklung, die ich versucht habe, in meiner Rezension zu beschreiben und den veränderten Aufnahmeort sind beide Versionen einer Aufnahme eine interessante Hör-Erfahrung. Der fehlende Index im Booklet ist ein Ärgernis, ändert aber nichts daran, dass die Box eine klare Kaufempfehlung ist; und dank des Remastering gilt das selbst für Sammler wie mich, die schon einen Teil der Aufnahmen in der unbearbeiteten Version besitzen.
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am 27. Juli 2013
Die 1970er Box ist weitgehend genauso gestaltet wie ihre Vorgängerin für die 1960er Jahre, doch leider nicht ganz:

- die auf der jeweiligen Rückseite der Papphüllen zusätzlich angebrachte Editions-spezifische CD-Nummer ist leider kleiner gedruckt, was das Auffinden der gesuchten CD etwas erschwert;

- viel ärgerlicher ist aber, daß man eigentlich gar nicht wissen kann, welche CD-Nummer man überhaupt suchen soll, weil im kartonierten Begleitbuch der in der 1960er Box gebotene Teil 6, eine alphabetische Auflistung der enthaltenen Komponisten und ihrer in der Box gebotenen Werke mit Angabe der jeweiligen CD-Nummer, schlicht fehlt. Wurde hier gespart oder ist mein Begleitbuch etwa ein Fehldruck (von Amazon angekündigt war ein 200seitiges Buch, meines hat nur 177 Seiten)? Wie soll man jetzt ein gesuchtes Werk auffinden, ohne die Titellisten aller 82 CDs durchzusehen? Das ist eine Schlamperei der DG, die an dieser Stelle unbedingt nachbessern sollte;

- schließlich fehlt im Begleitbuch auch das von Amazon angekündigte (und mithin wohl von der DG in Aussicht gestellte) Interview mit Anne-Sophie Mutter über Karajan, auf das ich mich schon gefreut hatte - ein Hohn, daß sich stattdessen (?) in der europäischen Ausgabe des Begleitbuches ein Abschnitt mit Texten in koreanischen (?) Schriftzeichen findet. Warum nur muß man sich über fast jedes Produkt, das man heutzutage kauft, sofort ärgern? Es scheinen allenthalben nur noch unmotivierte Laien am Werk zu sein, die "auf die Schnelle alibimäßig irgendwas" abliefern ... redaktionelle Sorgfalt und das gute alte Korrekturlesen geraten bei Druckwerken ersichtlich mehr und mehr in Vergessenheit.

Die Musik allerdings, die der (ach so häufig gescholtene) Maestro und seine Spitzenmusiker bieten, ist durchgängig ein Ohrenschmaus in sorgfältig remasterter Tonqualität. Einzelne Einspielungen zu bewerten erscheint bei einem solchen Sammelwerk nicht angezeigt. Jedenfalls sollte die (alte) Frage, ob die von Karajansche Klangwelt in ihrem großorchestralen Zuschnitt jedem Werk gleichermaßen gerecht wird, niemanden davon abhalten, sich mit dieser und der Vorgängerbox wesentliche Teile des musikalischen Vermächtnisses eines der unbestreitbar größten Dirigenten ins Haus zu holen. Diese oftmals besonders "klangschönen" Versionen durch andersartige, etwa "historisch informierte" Einspielungen z.B. eines Harnoncourt oder Gardiner, zu ergänzen und kritisch zu vergleichen - oder einfach je nach eigener Stimmung mal die "schwelgerischere" und mal die "härtere" Sichtweise zu genießen - steht ja jedermann frei ...
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am 28. Juli 2013
"Karajan 1970s" macht genau da weiter, wo die im letzten Jahr veröffentlichte Box Karajan 1960s aufgehört hat und enthält sämtliche Nicht-Opern-Aufnahmen Herbert von Karajans für die DGG von 1970 bis 1979, mit zwei "Ausreißern", der Schlusssatz aus Beethovens Neunter (CD 13) stammt von 1962, und Mahlers Neunte (CDs 81/82) wurde von Karajan erst im September 1980 vollendet. Auf 81 der 82 CDs hören wir die Berliner Philharmoniker, lediglich Orffs "De temporum fine comoedia" wurde 1973 mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester eingespielt. Besondere Schmankerl sind in dieser Box die von Karajan nur mit den Bläsern der Berliner Philharmoniker eingespielten preußischen und österreichischen Märsche (CDs 33/34) sowie auf CD 13 die europäische Hymne und diverse für Orchester arrangierte Nationalhymnen europäischer Länder.
Die Analogaufnahmen wurden von der DGG dem "Original-Image-Bit-Processing" unterzogen und klingen durchweg sehr gut bis audiophil. Sicher besitzt nicht jede Einspielung Karajans Referenzstatus, und Karajan-Fans werden vielleicht viele der in dieser Box enthaltenen Aufnahmen längst als Einzel-CDs in ihrer Sammlung haben und sich daher überlegen, in diese Box zu investieren. Der Preis für diese Box ist jedoch attraktiv, und auch in Sachen Ausstattung bleibt kaum ein Wunsch offen. Die den originalen LP-Hüllen nachempfundenen CD-Hüllen finde ich recht gelungen, wenngleich es bei den Doppel-CDs einiges Geschick erfordert, die Scheiben aus den doch etwas eng geratenen Kartons zu ziehen.
Im nächsten Jahr dann zum Abschluss der Reihe "Karajan 1980s"?
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am 2. Februar 2015
Beim öffnen der Box bekam ich zunächst einen gehörigen Schrecken.
Die CDs sind in vier Boxen unterteilt. Die Box für die CDs Nr. 42 - 63 fand ich zweimal vor!

Zum Glück wurden aber in der zweiten Box die korrekten CDs Nr. 64 - 82 hineingelegt. Daher habe ich auf Grund
dieses kleinen Mangels die Box nicht zurückgeschickt.

Die Aufnahmen der 70er Jahre halte ich persönlich für die besten von Karajan.

Wie die Deutsche Grammophon im Booklet das Werksverzeichnis vergessen konnte bleibt mir schleierhaft.

Für das fehlende Verzeichnis und den Boxfehler daher ein Stern Abzug.

Zur Hilfe hier ein Werksverzeichnis:

Bach Brandenburg Concertos Nos. 1-6 Philharmonie CD 79-80
Bach Magnificat Philharmonie CD 54
Bach Mass in B minor Philharmonie CD 35-36
Bach St. Matthew Passion Jesus-Christus-Kirk CD 24-26
Beethoven Symphony No. 1 Philharmonie CD 57
Beethoven Symphony No. 2 Philharmonie CD 57
Beethoven Symphony No. 3 Philharmonie CD 58
Beethoven Symphony No. 4 Philharmonie CD 59
Beethoven Symphony No. 5 Philharmonie CD 59
Beethoven Symphony No. 6 Philharmonie CD 60
Beethoven Symphony No. 7 Philharmonie CD 60
Beethoven Symphony No. 8 Philharmonie CD 61
Beethoven Symphony No. 9 Philharmonie CD 62
Beethoven Symphony No. 9 (4th mvnt from 1960s) Jesus-Christus-Kirk CD 13
Beethoven Triple Concerto Philharmonie CD 75
Beethoven Violin Concerto Philharmonie CD 74
Berg 3 Orchesterstücke Op. 6 Jesus-Christus-Kirk CD 31
Berg 3 pieces from Lyrische Suite Philharmonie CD 31
Berlioz Faust: Ballet des sylphes; Menuet Jesus-Christus-Kirk CD 12
Berlioz Symphonie fantastique Philharmonie CD 37
Bizet Carmen-Suite No. 1 Jesus-Christus-Kirk CD 4
Bizet L'Arlésienne-Suites Nos. 1 & 2 Jesus-Christus-Kirk CD 4
Borodin Prince Igor: Polovitsian Dances Jesus-Christus-Kirk CD 10
Brahms Symphony No. 1 Philharmonie CD 64
Brahms Symphony No. 2 Philharmonie CD 65
Brahms Symphony No. 3 Philharmonie CD 65
Brahms Symphony No. 4 Philharmonie CD 66
Brahms Tragic Overture Philharmonie CD 64
Bruckner Symphony No. 4 Philharmonie CD 42
Bruckner Symphony No. 5 Philharmonie CD 50-51
Bruckner Symphony No. 6 Philharmonie CD 78
Bruckner Symphony No. 7 Philharmonie CD 63
Bruckner Symphony No. 8 Philharmonie CD 38-39
Bruckner Symphony No. 9 Philharmonie CD 49
Bruckner Te Deum Philharmonie CD 46
Corelli Christmas Concerto Op.6 No.8 St. Moritz CD 1
Dvořák Scherzo capriccioso Op. 66 Jesus-Christus-Kirk CD 12
Gounod Faust: Ballet Music; La Valse Jesus-Christus-Kirk CD 9
Grieg Peer Gynt Suites Nos. 1 & 2 Jesus-Christus-Kirk CD 11
Grieg Sigurd Jorsalfar Jesus-Christus-Kirk CD 11
Liszt Hungarian Rhapsodies Nos. 4 & 5 Philharmonie CD 44
Liszt Tasso: Symph Poem #2 Philharmonie CD 44
Liszt Mephisto Waltz No. 1 Jesus-Christus-Kirk CD 12
Locatelli Christmas Concerto Op.1 No.8 St. Moritz CD 1
Mahler Das Lied von der Erde Philharmonie CD 21
Mahler Kindertotenlieder Philharmonie CD 72
Mahler Rückert-Lieder Philharmonie CD 72
Mahler Symphony No. 4 Philharmonie CD 73
Mahler Symphony No. 5 Jesus-Christus-Kirk CD 20
Mahler Symphony No. 6 Philharmonie CD 40-41
Mahler Symphony No. 9 Philharmonie CD 81-82
Manfredini Christmas Concerto Op.3 No.12 St. Moritz CD 1
Mendelssohn Hebrides (Fingals Cave) Overture Jesus-Christus-Kirk CD 3
Mendelssohn Symphony No. 1 Philharmonie CD 22
Mendelssohn Symphony No. 2 Jesus-Christus-Kirk CD 23
Mendelssohn Symphony No. 3 Jesus-Christus-Kirk CD 3
Mendelssohn Symphony No. 4 Jesus-Christus-Kirk CD 27
Mendelssohn Symphony No. 5 Jesus-Christus-Kirk CD 27
Mozart Coronation Mass K 317 Philharmonie CD 46
Mozart Requiem Philharmonie CD 47
Mozart Symphony No. 32 (Overture) K318 Philharmonie CD 67
Mozart Symphony No. 35 Haffner Philharmonie CD 67
Mozart Symphony No. 36 Linz Philharmonie CD 67
Mozart Symphony No. 38 Prague Philharmonie CD 68
Mozart Symphony No. 39 Philharmonie CD 68
Mozart Symphony No. 40 Philharmonie CD 69
Mozart Symphony No. 41 Philharmonie CD 69
Mozart Violin Concertos Nos. 3 & 5 Philharmonie CD 55
Offenbach Gaité Parisienne (Excerpts) Jesus-Christus-Kirk CD 9
Orff De Temporum Fine Comoedia Leverkusen-Wiesdorf CD 28
Ponchielli La Gioconda: Dance of the Hours Jesus-Christus-Kirk CD 10
Resphigi Fontane di Roma; Pini di Roma Philharmonie CD 56
Rossini Overtures Jesus-Christus-Kirk CD 5
Schoenberg Pelléas und Mélisande Op. 5 Philharmonie CD 30
Schoenberg Variationen für Orchester Op 31 Philharmonie CD 31
Schoenberg Verklärte Nacht Op. 4 Philharmonie CD 30
Schumann Overture, Scherzo & Finale Op. 52 Jesus-Christus-Kirk CD 7
Schumann Symphony No. 1 Jesus-Christus-Kirk CD 6
Schumann Symphony No. 2 Jesus-Christus-Kirk CD 7
Schumann Symphony No. 3 Jesus-Christus-Kirk CD 29
Schumann Symphony No. 4 Jesus-Christus-Kirk CD 6
Smetana Bartered Bride: Polka, Furiant, Dance Jesus-Christus-Kirk CD 12
Strauss, R Also sprach Zarathustra Jesus-Christus-Kirk CD 19
Strauss, R Don Juan Jesus-Christus-Kirk CD 18
Strauss, R Salome - Dance of the 7 Veils Jesus-Christus-Kirk CD 18
Strauss, R Till Eulenspiegels Jesus-Christus-Kirk CD 18
Strauss, R Tod und Verklärung Jesus-Christus-Kirk CD 18
Strauss, R Vier letzte Lieder Jesus-Christus-Kirk CD 19
Stravinsky Le sacre du printemps Philharmonie CD 53
Stravinsky Symphony of Psalms Philharmonie CD 54
Tchaikovsky Eugene Onegin: Polonaise; Waltz Jesus-Christus-Kirk CD 10
Tchaikovsky Piano Concerto No. 1 Philharmonie CD 43
Tchaikovsky Sleeping Beauty Suite Jesus-Christus-Kirk CD 8
Tchaikovsky Swan LakeSuite Jesus-Christus-Kirk CD 8
Tchaikovsky Symphony No. 1 Philharmonie CD 76
Tchaikovsky Symphony No. 2 Philharmonie CD 76
Tchaikovsky Symphony No. 3 Philharmonie CD 77
Tchaikovsky Symphony No. 4 Philharmonie CD 52
Tchaikovsky Symphony No. 5 Philharmonie CD 45
Tchaikovsky Symphony No. 6 Philharmonie CD 48
Torelli Christmas Concerto Op.8 No.6 St. Moritz CD 1
Verdi Aida: Dances; Ballet Music Jesus-Christus-Kirk CD 10
Verdi Otello: Ballet Music Jesus-Christus-Kirk CD 10
Verdi Overtures & Preludes Philharmonie CD 70-71
Verdi Requiem Jesus-Christus-Kirk CD 14-15
Vivaldi Four Seasons St. Moritz CD 16
Vivaldi Concerti 4 violins op. 3: Nos. 7 & 8 St. Moritz CD 16
Vivaldi String Concertos; Sinfonia b minor St. Moritz CD 2
Wagner Siegfried-Idyll Philharmonie CD 51
Weber Overtures Jesus-Christus-Kirk CD 17
Weber Invitation to the Dance Jesus-Christus-Kirk CD 12
Webern 5 Sätze op. 5 Jesus-Christus-Kirk CD 32
Webern 6 Stücke für Orchester op.6 Jesus-Christus-Kirk CD 32
Webern Passacaglia für Orchester Op. 1 Jesus-Christus-Kirk CD 32
Webern Symphony op. 21 Philharmonie CD 32
misc. National Anthems Jesus-Christus-Kirk CD 13
misc. Prussian and Austrian Marches - Wind Orchestra Philharmonie CD 33-34
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am 29. Juli 2013
Nun liegt die Fortsetzungsbox der 1960's vor. Erinnerungen an meine frühe Jugend werden beim Betrachten der Cover der Beethoven und Brahms Einspielungen wach. Nach so vielen Jahren einer lieblosen Aufmachung erfahren die CD's nun einen würdigen Rahmen. Der 70er Beethoven Zyklus zählt für mich besonders bei der 4., 6. und 9. Sinfonie zu den besten je gemachten Aufnahmen dieser Werke. Die Brahms Sinfonien sind besser gelungen als in den 60er Jahren. Karajan und Barock war nicht nur bei ihm als Dirigenten problematisch. Die Aufnahme der 4 Jahreszeiten mit Michel Schwalbe ist aber durchaus gelungen. Hat Mozart unter Böhm besser geklungen? Die Bruckner Einspielungen besitzen singulären Rang. Das Verdi Requiem finde ich gelungener mit den Wiener Philharmonikern aus den 80er Jahren.
Es finden sich auch einige Einspielungen Karajan's, die er nur einmal aufgenommen hat und somit nicht nur für den Fan und Sammler interessant sein dürften. Klangschöner und -sensibler hat man die Philharmoniker vorher und auch nachher bis zum heutigen Tag nicht mehr gehört. Wenn dazu die oft erwähnte Glätte zählt, kennen diese Musikhörer wohl nicht die aalglatten CD's mancher US Orchester. Insgesamt eine absolute Kaufempfehlung, und insbesondere für die Leute, die meinen, Karajan's Aufnahmen zu kennen aber vielleicht in Summe gerade max. 2 oder 3 CD's von ihm gehört haben.
Diese Box und die 1960's lassen die Berliner Philharmoniker unter Karajan in ihrem künstlerischen Zenit erklingen.
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am 9. August 2013
Die Fachpresse urteilt zum hier vorliegenden Remastering (Original Image Bit Processing), dort noch bezogen auf die gesamte "The Originals"-Serie der DG: "In almost every case the transfers show a distinct improvement over previous incarnations of these recordings on CD: the remastering more naturally reflects the ambient warmth and fullness of the analogue LP pressings, though the focus is firmer."

Damit ist alles gesagt. Dass die deutsche Fachpresse sich scheinbar so zurückhält und ihre über Jahrzehnte kultivierte, quasi modische Abwehrhaltung gegen den allzu erfolgreichen Karajan auch heute kaum richtigstellen will, ist bedauerlich, gehört aber zu den bekannten Erscheinungen der Meinungsbildung in Deutschland, die auch anderweitig zu Merkwürdigkeiten führt. Alles, was mit einem Anspruch zu Perfektion und mit dem unbedingten Willen zu Höchstleistung daherkommt, ist in Deutschland verdächtig und wird mit Einwänden überzogen (etwa fehlende Tiefe, gar Schwimmhallensound oder Angeberei). Alles Quatsch, wie der wirkliche Kenner weiß, der in Rechnung stellt, dass die Werke so zu dirigieren sind, wie es ein Richard Wagner in seiner Schrift "Über das Dirigieren" postuliert hat. Dagegen sind die Originalinstrumente-Ideologen letztlich machtlos. Jedenfalls bei dem Repertoire, das ein Karajan einspielte. Beethoven mag zu seiner Zeit anders geklungen haben, aber: der heutige Hörer ist anderes gewohnt. Er hat Wagners Ring gehört, den Sacré von Strawinsky und die Symphonien von Mahler. Er kann erwarten, dass Meisterwerke mit optimalen Mitteln präsentiert werden. Und das werden sie hier!

Bei der guten Aufmachung habe ich leichte Einwände gegen die Umsetzung bei den Doppel-Sleeves. Letztlich jedoch nebensächlich.
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am 3. Oktober 2015
Die Klangqualität ist unvergleichlich besser und erlaubt, die Fähigkeiten von Karajan und die Schönheit, die seine Musiker für ihn erzielten, wirklich zu genießen. Die Idee mit den Orginalaufnahmen mit Originalcovers ohne Beachtung der Gesamtspielzeit macht bei solchen Konzepten absolut sinn. Ich bin gegeistert, ebenso wie bei der Superbox von Szell und Sony.
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am 28. Juli 2013
Karajan ist sicher nicht jedermanns Sache.Zu viel wurde über den Maestro diskutiert,ist er Größenwahnsinnig oder genial?!Erneuerungen in der klassischen Musik waren immer Gegenstand neunmalkluger Fachsimpler.Ob in Wissenschaft oder Musik,nirgendwo wird sonst so angezweifelt und applaudiert.Karajan war der Musiker mit Visionen.Es ging ihm nicht nur um die Musik,auch die Musik zu übermitteln, war ihm wichtig.Er hat es geschafft ,endlich dem Hörer mittels der "Neuen" Technik einen einwandfreien Kunstgenuß zu presentieren.Der gängigen Meinung nur Livekonzerte sind wirklich Echt und Emotional wollte Karajan so nicht fortführen.Kaum einer weiß das Karajan einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung bzw.an der Einführung der Compactdisc hatte.Ihm war es sehr wichtig die klassische Musik in jedes Wohnzimmer zu tragen.Ganz ehrlich ,bei aller Autenzität ,ist es nicht wundervoll ein Konzert ohne Husten und knarrenden Geräuschen zu genießen?! Das Bernstein Symphonien besser präsentiert ist nicht neu.Karajan ist der Einzige der sich alles zugetraut hat,mit mehr oder minder Erfolg.Aber diese Box ist für meine Begriffe insgesamt ein Feuerwerk der Klassik.Sehr vielseitig und alles in doch sehr hohem Level.Die Box ist sehr preiswert und wunderschön gestaltet.Sie ist allerdings im Format sehr sperrig.Tolle Musik von einem Visionär mit einem beständigen Orchester.Denn schließlich sind die Berliner Symphoniker seine Zöglinge.Ich finde das zahlt sich auch aus.Gute Klassik,gespielt von einem exellenten Orchester....und einen hervorragenden Dirigenten.Klare Empfehlung!!!
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