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5.0 von 5 Sternen Spannend wie ein Krimi
Ein Sachbuch zum Thema Wahlkampf klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregend. Bei der Lektüre stellt man dann allerdings das genaue Gegenteil fest, denn so hat man Wahlkampf noch nie erlebt. Kurzweilig und mitreissend schildert Frank Stauss, wie es hinter den Kulissen zuging. Und so erschließt sich dem Leser, der von der Bundestagswahl 2005 neben den...
Vor 19 Monaten von hajfly veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher banal
Frank Stauss arbeitet seit vielen Jahren im Wahlkampfteam der SPD in verantwortlicher Position mit. Er hat die SPD über Brandt bis Schröder begleitet und viele Wahlkämpfe aktiv aus nächster Nähe erlebt und mitgestaltet. Seine Erfahrungen hat er nun niedergeschrieben in „Höllenritt Wahlkampf – ein Insider-Bericht“. Das...
Vor 14 Monaten von Fabian B. veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend wie ein Krimi, 16. August 2013
Ein Sachbuch zum Thema Wahlkampf klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregend. Bei der Lektüre stellt man dann allerdings das genaue Gegenteil fest, denn so hat man Wahlkampf noch nie erlebt. Kurzweilig und mitreissend schildert Frank Stauss, wie es hinter den Kulissen zuging. Und so erschließt sich dem Leser, der von der Bundestagswahl 2005 neben den üblichen Plakatwäldern, vielleicht gerade noch die damalige Elefantenrunde erinnert, eine ganz neue Perspektive. Und auch wenn man das Ergebnis schon lange kennt, möchte man fast mitzittern, als es an den Wahltag geht.

Stauss ist Werber und mag offensichtlich nicht nur Wähler umschmeicheln, um sie zu animieren, Ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen, mit Herzblut ist er auch in der Lage zu schildern, welche Waffen und Werkzeuge man hierfür benötigt und - viel wichtiger - wie man sie richtig einsetzt. Langweilig wird das beim Lesen nicht, zeigt der Autor doch deutlich, dass er sein Geschäft versteht, mit Worten und Sprache umzugehen, so dass man die Luft in der Kampa damals vibrieren spürt.

Sieht man aktuell auf Deutschlands Straßen gerade wieder, Poster, Phrasen und hin und wieder auch pfiffige Sprüche, so kann man hier erfahren, was dem vorausgeht und wie alle versuchen, ihre Kandidaten ins rechte Licht zu rücken. Ich habe mich bei der Lektüre ganz köstlich amüsiert, viel geschmunzelt und manches gelernt und kann das Buch daher uneingeschränkt weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert, 18. September 2013
Wovon hängt es ab, wem ein Volk die Macht über sich gibt?

Ich habe mir dieses Buch gekauft weil ich es interessant fand einmal hinter die Kulissen zu blicken.
Wir leben schließlich in einer Welt, in der wir Politiker nur von Plakaten, Funk-, und Fernsehauftritten kennen.
Meine Hoffnung war, dass der Autor, der ja auch diese Plakate, Funk-, und Fernsehspots macht, ehrlich schreibt was er denkt.
Wie er als Insider die Mechanismen der Überzeugungs- oder eher Überredungskunst beschreibt.

Diese Erwartung wurde von dem Buch erfüllt. F. Stauss schreibt über den Wahlkampf weder als instrumentalisierter Sprecher, noch als oppositioneller Nörgler.
Er schreibt als pragmatischer Macher mit einem ganz bestimmten Fachgebiet:
Der Überredungskunst.

Das hat mich sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt.

Dabei geht es weniger darum, ob ich die beschriebenen Systeme mag.
Es geht darum sie zu verstehen. Denn sie sind real.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesen!, 14. August 2013
Wer sich für Politik interessiert sollte dieses Buch unbedingt lesen. Frank Stauss beschreibt, wie Wahlkampf und damit ein ganzes Stück weit Politik heute funktioniert. Sein Bericht ist kenntnisreich und offen, immer wieder witzig ohne sarkastisch zu werden und über weite Strecken wirklich spannend.
Vor allem den von Stauss so betitelten Höllenritt, also die Kampagne zur vorgezogenen Bundestagswahl 2005 , erlebt man beim Lesen hautnah mit. Die aus Sicht des Autors wesentlichen Abläufe werden chronologisch geschildert. Dabei entsteht aber tatsächlich eine große Dynamik und Spannung.
Nicht alles was man in dem Buch erfährt muss man dabei gutheißen oder mögen, es zu wissen und zu verstehen schadet jedoch bestimmt nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher banal, 8. Januar 2014
Frank Stauss arbeitet seit vielen Jahren im Wahlkampfteam der SPD in verantwortlicher Position mit. Er hat die SPD über Brandt bis Schröder begleitet und viele Wahlkämpfe aktiv aus nächster Nähe erlebt und mitgestaltet. Seine Erfahrungen hat er nun niedergeschrieben in „Höllenritt Wahlkampf – ein Insider-Bericht“. Das Insiderwissen kann man ihm wohl kaum absprechen; doch ist jenes Wissen wirklich so speziell und spannend, dass man es kennen sollte? Ich bin mir da nicht so sicher, denn auf eine gewisse Art bestätigt Frank Stauss selber alle eher negativen Klischees, die es über PR und Marketing für Politiker gibt. Letztlich zählt eben auch für Frank Stauss allein der Auftritt seiner Politiker, der dann schnell mit Meinungsumfragen nach jedem Detail – Krawattenlänge, Körpersprache etc. - durchgekaut wird, um sicher zu sein, dass die Wählerschaft zufrieden ist. Aus Sicht eines PR- und Marketingprofis ist diese Vorgehensweise durchaus legitim, doch wirft sie ein etwas fahles Licht auf den Wahlkampf, in dem es trotz allen Image- und Stilfragen doch letztlich immer noch um Inhalte gehen sollte.

Davon merkt man bei Frank Stauss nicht mehr viel. Er hat die Rolle des PR- und Marketingprofis voll eingenommen und ist stets besorgt, das dieses Plakat oder jenes Zitat einen Tick zu unpassend war. Frank Stauss ist damit ein echter Spin-Doktor, der seine Politiker perfekt in Szene setzen will, es dabei aber kaum mehr schafft, über den Tellerrand seiner Marketingmaschine herauszublicken. Denn auch er sollte wissen, dass Wahlen letztlich inhaltliche Richtungsentscheidungen sind und der vernünftige Bürger nicht aufgrund von Körpersprache oder perfekt inszenierten Plakaten bzw. PR-Auftritten entscheidet, sondern aufgrund der besseren Argumente. Stauss dagegen hetzt von einer Umfrage zur anderen und kommt heraus, ein Auftritt oder ein Plakat seines Schützlings ist gut angekommen, freut er sich wie ein kleines Kind. Er wirkt merkwürdig unpolitisch und frei von eigenen politischen Überzeugungen, die man in seiner Position wohl haben sollte. Es würde irgendwie kaum einen Unterschied machen, ob er PR für die SPD, den FC Bayern oder irgendeine Waffenfirma macht. Frank Stauss gibt zweifelsfrei interessante Einblicke in den Maschinenraum eines Wahlkampfes, der von den vielen engagierten Menschen lebt, die im Hintergrund alles organisieren und vorbereiten. Ansonsten kommt er aber nicht über weithin bereits bekannte Feststellungen hinaus, wie dass ein Kandidat auch auf Frauen sympathisch wirken sollte, Meinungsumfragen wichtig sind und Slogans griffig sein müssen, damit sie wirken. Insofern scheint der Wahlkampf für Berater wie Stauss zumindest inhaltlich - vom Aufwand gesehen sicher schon - kein Höllenritt zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fiakerfahrt für politische Feinschmecker, 31. Juli 2013
Wenn Touristen nach Wien kommen, so bietet eine Fahrt mit dem Fiaker Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Das Konzept ist mehrere 100 Jahre alt, ein Kutscher führt Interessierte bequem durch die Donaumetropole und präsentiert Ihnen im gemütlichen Manier die großen Sehenswürdigkeiten und kleinen Geheimnisse der Stadt. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Buch von Frank Stauss, dass zwar in erster Linie über Wahlkämpfe in Deutschland und den USA berichtet, der aber mittlerweile auch in Wien Kundschaft gefunden hat. Der erfolgreiche Werbefachmann gibt auf interessante Weise Einblick in die vielschichte Welt der politischen Auseinandersetzung. Schritt für Schritt erfährt der Leser mehr über Strategien und Kommunikation. Sein ehrlicher Zugang zu den Dingen unterscheidet ihn wohltuend von vielen selbstverliebten Zeitgenossen. Sieg und Niederlage, Volltreffer und Fehlschuss kommen gleichermaßen vor - so wie es eben im wirklichen Leben auch passiert. Mit immer wiederkehrenden, kleinen Bemerkungen über persönliche und private Stimmungslagen erhält die Lektüre auch eine sehr menschliche Note. Positiv kommt hinzu, dass das Buch nicht auf ein wissenschaftliches "Professorendeutsch" zurückgreift, sondern auf eine allgemein verständliche Sprache - gewürzt mit humorvollen-ironischen Einlassungen. Der "Höllenritt" wird damit zu einer vergnüglichen Reise in die Sphären des Ringens um Prozentpunkte und Wählergruppen, was dem Leser mit Sicherheit auch so manches Aha-Erlebnis bei laufenden Debatten und künftigen Urnengängen bescheren wird. Alles in allem eine Pflichtlektüre für politisch-interessierte Menschen - gleich welcher Coleur sie auch angehören. In einem Punkt unterscheidet sich das Buch aber wesentlich von einer Fiakerfahrt, denn während eine Feinschmecker-Tour durch Wien relativ teuer ist, ist diese Delikatesse geradezu billig. Also, rein in die Kutsche und eintauchen in die Welt der Polit-Strategen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert., 14. Mai 2013
Ich habe das Buch „Höllenritt Wahlkampf" erst vor kurzem gelesen und geradezu verschlungen. Es ist spannend geschrieben und sprüht vor Enthusiasmus. Man merkt dem Autor seine jahrelange Politikerfahrung auf jeder einzelnen Seite an. Und erlebt jeden Wahlkampf mit. Egal, ob Wahlkampf für Gerhard Schröder, Hannelore Kraft oder Klaus Wowereit - die Emotionen während eines Wahlkampfes, die einer Achterbahnfahrt gleichen, reißen den Leser einfach mit. Das Buch ist empfehlenswert für Wahlkämpfer, für solche, die es werden wollen und alle, die sich im Bundeswahljahr 2013 für den Blick hinter die Kulissen interessieren.
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3.0 von 5 Sternen Ein schneller Ritt durch den Wahlkampf Schröder/Merkel, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab möchte ich sagen: Ich fand das Buch interessant. Es ist schön zu lesen; Frank Stauss wählt deutliche, schnörkellose Formulierungen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Es ist daher kurzweilig, aufschlussreich und bietet einen guten Einblick in die Arbeit einer Werbeagentur während eines Bundestagswahlkampfes. Mir gefällt sehr gut, dass Frank Stauss eine Meinung hat und diese auch kundtut. Er schreibt nicht um den heißen Brei, ist direkt, offen und (selbst)ironisch. Soweit, so gut.

Negativ fiel mir zunächst die Einteilung des Buches auf. Es gibt kleinere "Theorieteile", in denen er versucht, das Geschäft des Werbers während Wahlkämpfen zu beschreiben, gespickt mit biographischen Einschüben. Diese Teile finde ich enorm schwach. Sie legen offen, worum es bei Werbung geht: heiße Luft. Egon Bahr hat modernen Wahlkampf mal als Karussel bezeichnet: Das ist laut, bunt und dreht sich, kommt aber nicht von der Stelle. So ist es hier auch. Wahlsieg und -niederlage werden nunmal von vielen Faktoren bestimmt - und wahrscheinlich spielt die Wahlwerbung keine allzu große Rolle, solange sie solide und langweilig ist, wie deutsche Wahlwerbung eben so daherkommt. Sie ist ein Teilchen im großen Puzzle. Und so scheint es auch kein Geheimnis in diesem Geschäft zu geben, denn Frank Stauss schildert Allgemeinplätze, die in jeder Vorlesung "Einführung in das Marketing" zu erfahren sind. Bsp.: Rüttgers könnte nie ein Duell gegen Kraft gewinnen, in dem es um Familie und Soziales geht. Warum? Hannelore Kraft ist eine Frau. Tja. Wer darauf nicht selbst kommt, wird diesen Teil des Buches spannend finden. Andere eher nicht.

Das Buch wird interessant, als Frank Stauss seine Erfahrungen aus dem Wahlkampf Schröder/Merkel schildert, den er als Werber auf SPD-Seite begeitete. Er schildert den Kampagnenaufbau, die Hintergründe, hält sich nicht mit Uninteressantem auf und gibt so einen guten Einblick in die Kampagnenarbeit. Ganz nebenbei bestätigt dieser Teil, was ich bereits vorher angemerkt habe: Frank Stauss misst der Wahlwerbung großes Gewicht bei. Das ist klar, es ist sein Geschäft. Aber allein an der Tatsache, dass er nur von zwei äußerst kurzen Begegnungen mit Schröder zu berichten weiß, bemerkt man, dass diesem Bereich eher wenig strategisches Gewicht beigemessen wird. Die Werbung läuft eben mit, weil alle Wahlwerbung machen und der Wähler das erwartet. Aber vor allem dieser spezielle Wahlkampf wurde wohl nur kein Reinfall für die SPD, weil Schröder fast im Alleingang einen Parforce- und eben keinen Höllenritt hingelegt hat. Seine Werber & die Parteigrößen nahm er wohl nicht wirklich ernst.

Daür kann aber Frank Stauss nichts. Von seinem "Höllenritt" hätte ich mir mehr gewünscht. Ein Buch ausschließlich über den Wahlkampf Schröder/Merkel aus Sicht des Werbers Frank Stauss. Das wäre interessant, kurzweilig und spannend gewesen. Vor allem, weil Frank Stauss zu provozieren weiß, zu seiner Meinung steht und nichts zerredet. Klare und direkte Sprache, die er durch private Anekdoten unterbricht. Summasummarum: Ein in weiten Teilen empfehlenswertes Buch.
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5.0 von 5 Sternen Darf man das?, 13. März 2014
Darf man das in Deutschland? Ein Sachbuch schreiben, das teilweise spannend ist wie ein Krimi, teilweise zum Schreien komisch? Müssen in diesem unserem Lande nicht Sachbücher vor Ernst mit preußischer Grundhaltung durchtränkt sein, Bildung ist schließlich eine ernsthafte Angelegenheit. Liest man die Bewertungen hier bei Amazon mit einem Stern, ist die Antwort klar: man darf nicht. Der Autor dieses Buches ist Werbefachmann, der Tabubruch gehört zum Programm.

Frank Stauss gehört zu denen in der deutschen Politik, die keiner kennt und die dennoch wichtige Figuren sind. Er ist Werber, leitet mit zwei Kollegen eine große Werbeagentur, die in der Regel Produkte wie Wurst und Bier, Waschmittel und Autos an den Verbraucher bringt. Seit seiner Jugend steht er persönlich aber auf Wahlkampf, Wahlkampf den er mit der Agentur BUTTER für und im Auftrag der SPD organisiert. In diesem Buch gibt er einen tiefen Einblick in die Organisation und den Ablauf verschiedener Wahlkämpfe. Das klingt knochentrocken, aber weit gefehlt. Hier schreibt einer, der nicht nur Werbesprüche rausrotzen kann, sondern der seine Leser an der Hand nimmt, die Ups und Downs, die Pannen und die Siege seiner Erfahrungen so spannend und immer wieder humorvoll darzustellen vermag, dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen mag. Sicher - es ist keine Gebrauchsanleitung, die die Agenturkosten für den eigenen Wahlkampf spart, es ist eine Teilbiographie eines Berufswahlkämpfers, ein Einblick in das im Wortsinn er-lebte des Autors. Spannend und witzig, mit hohem Unterhaltungswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklicher Wahlkampf, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wundervolles Buch! Ein wahrlicher Insiderbericht samt Tränen, Schweiß und viel Herzblut. Unbedingt empfehlenswert! Frank Stauss versteht es mit seiner Sprache den Leser auf eine packende und erfreuende Reise über ihn, die Partei und aktuelle Geschehnisse mitzunehmen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Nivea schmirgeln, 17. Mai 2013
Politik ist totgeredet - den täglichen Talkshows sei Dank. Wer sich aus unerfindlichen Gründen trotzdem noch dafür interessiert, dem möchte ich Frank Stauss' Buch unbedingt empfehlen. Ein Blick 'hinter die Kulissen' wird versprochen - und tatsächlich auf sehr persönliche Weise geworfen. Es ist spannend (und sogar unterhaltsam), wie das Buch es schafft, so etwas wie politische Kommunikation zu entmystifizieren - ohne es zu entzaubern.

Ansonsten endlos breitgetretene Ansichten zu Dingen wie Image oder Charisma kann wohl nur jemand so klar und einfach auf den Punkt bringen, der sich zwanzig Jahre lang damit rumgeplagt hat. Oder, um beim Buch (oder aktuellen Spitzenkandidaten?) zu bleiben: würden sie ein Schmirgelpapier kaufen, auf dem 'Nivea' steht?
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