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141 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dedicated to Jon Lord (Innencover)
Huch, da ist sie schon angekommen, die neue Scheibe von Deep Purple. Dank Vorbestellung einen Tag vor dem offiziellen Erscheinen. Das hat schon mal super geklappt. Nachdem „Rapture Of The Deep“ vor 8 Jahren (!) bei mir nicht richtig zündete, hatte ich erst einmal kleine Zweifel, als ich den aktuellen Silberling samt Hülle in den Händen hielt...
Vor 16 Monaten von Sarandanon veröffentlicht

versus
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polarisiert
Ich habe es sehr positiv aufgenommen, dass sich soundtechnisch viel getan hat im Vergleich zu den bisherigen Studio-Alben. Gefallen hat mir, dass mit durchaus guten Ideen und Ambitionen musiziert wird und das auf einem instrumentalen Niveau, das in der Rock-Szene nach wie vor absolut top ist. Ebenso finde ich es toll, dass auch ganze Passagen vollkommen improvisiert...
Vor 7 Monaten von Phoenix veröffentlicht


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141 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dedicated to Jon Lord (Innencover), 26. April 2013
Von 
Sarandanon (Schortens, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Huch, da ist sie schon angekommen, die neue Scheibe von Deep Purple. Dank Vorbestellung einen Tag vor dem offiziellen Erscheinen. Das hat schon mal super geklappt. Nachdem „Rapture Of The Deep“ vor 8 Jahren (!) bei mir nicht richtig zündete, hatte ich erst einmal kleine Zweifel, als ich den aktuellen Silberling samt Hülle in den Händen hielt. Aber gerade wegen der Vorab-Single „All The Time In The World/Hell To Pay“, die mir schon sehr gefiel, hatte sich bei mir trotzdem sehr viel Vorfreude aufgebaut. Jetzt höre ich das Werk schon seit gestern Nachmittag rauf und runter und, was soll ich sagen: Ich bin einfach begeistert.
Man darf und will vermutlich von den schon älteren Herren sicherlich keine Neuerfindung ihrer Musik erwarten. Gott sei Dank ist es auch nicht so. Aber in einer gewissen Weise ist „Now What?!“ eben doch anders. Es mag an Bob Ezrin und seiner einfühlsamen Produktion liegen. Und auch im Songwriting hat sich imho was getan: Nicht mehr ganz so „technisiert“ wie auf den letzten vier Alben, trotzdem mit überraschenden Wendungen ausgestattet und Ians Stimme ist einfach besser in die Songs eingebettet. Er verzichtet größtenteils auf die Quälerei, unbedingt die nicht mehr vorhandenen Höhen zu erreichen und nun kommt seine fantastische Stimme wieder richtig zu der ihr gebührenden Geltung. Trotz seiner 68 Lenze ist er immer noch ein herausragender Rocksänger. Außerdem sind die Gesangslinien weitaus melodiöser, ja einfach passender, geraten, Dons Hammondsound liegt schwer und gleichzeitig leicht wie ein robuster Klangteppich unter den Songs (seine Solos sind dabei göttlich), Ian Paice und Roger sind wie immer die Garanten des Dampfhammers (Tipp:“ Body Line“). Steves Gitarrenspiel ist in der Begleitung gewohnt genial virtuos sowie mit abwechslungsreichen Solis geschmückt aber dabei absolut songdienlich und er bringt natürlich wieder die nötige Härte mit ein – feinsinnig abgestimmt mit Dons Hammond. Strophen und Refrains sind insgesamt sehr viel besser und eingängiger kombiniert als bei den jüngsten Alben.
Was man hört ist qualitativ hochwertige und abwechslungsreiche Rockmusik. Mit mit „A Simple Song“ geht’s erst einmal ruhig los. Der Song baut in seinem Verlauf allerdings einen spannenden und hämmernden Mittelteil auf, um dann wieder ruhig zu enden. „Hell To Pay“, All The Time In The World“ (sehr entspannt auch im Text) und „Body Line“ zeigen sich in fantastischer Weise einfach und sehr straight, während andere Songs wie “Weirdistan”, “Above And Beyond”, “Out Of Hand”, „Beyond From A Stone” (mit bluesigem Wurlitzerpianosound) oder “Vincent Price” sich sehr abwechslungs- und spannungsreich und rockig gestalten. Bei letzterem kann ich mich sehr gut in einen der alten Edgar-Allen-Poe-Verfilmungen mit dem guten Vincent hineinversetzen.
Insgesamt erinnert mich “Now What?!” sehr stark an mein Lieblingsalbum “Perfect Strangers”, ohne dass dieses abgekupfert wurde. Die DVD enthält ein interessantes Interview und die Tracks der Vorabsingle, allerdings ohne „Hell To Pay“. Wer kein sammelwütiger Fan ist, kann darauf verzichten. Der Preis ist für diese LE trotzdem absolut angemessen.
Seht es mir bitte nach: Ich muss zugeben, dass ich absolut voreingenommen bin und halte dieses Album für einen wahrhaftigen Geniestreich der fünf „Altrocker“. Ich bin nun seit 28 Jahren Anhänger dieser fantastischen Gruppe und dieses Werk hat meine Überzeugung noch verstärkt. Ich bin überzeugt, echte Deep Purple Fans werden sich in diesem Album wiederfinden und sich daran mehr als erfreuen. So, jetzt warte ich noch mit Spannung auf Black Sabbaths „13“. Was für ein Jahr für den geneigten Classic Rock Anhänger!!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polarisiert, 6. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Ich habe es sehr positiv aufgenommen, dass sich soundtechnisch viel getan hat im Vergleich zu den bisherigen Studio-Alben. Gefallen hat mir, dass mit durchaus guten Ideen und Ambitionen musiziert wird und das auf einem instrumentalen Niveau, das in der Rock-Szene nach wie vor absolut top ist. Ebenso finde ich es toll, dass auch ganze Passagen vollkommen improvisiert eingespielt wurden (z.B. bei "Uncommon Man"). Für mich ist das der Inbegriff von handgemachter (Rock-)Musik. Obwohl es mich gesanglich nicht vom Hocker gerissen hat, besitzt Gillan auf diesem Album mehr Wiedererkennungswert als auf den Alben der letzten Jahre. Ich bin der Meinung, dass er aus dem "Rockschuh" schon lange herausgewachsen ist.

Deep Purple hat dennoch zwei Probleme: den Bandnamen und die Tatsache, dass kein wirklich herausragender Songschreiber vorhanden ist. Aufgrund des Namens wird man immer mit seinen Heydays verglichen und ist stilistisch eingeschränkt. Die beiden Virtuosen Airey (Keboards) und Morse (Gitarre) sind durchaus in der Lage, ihre anspruchsvollen Ideen in ein ansprechendes Gewand zu verpacken. Es ist ihnen auch hoch anzurechnen, dass sie versuchen, den Deep Purple-Sound am Leben zu erhalten, was ihnen stellenweise auch gelingt (!). Aber ihr Zugang zur Musik ist ein völlig anderer und ein sehr kopflastiger obendrein. Deep Purple hat sich immer durch eine gewisse Simplizität ausgezeichnet. Die Riffs und Begleitungen gingen sehr einfach ins Ohr und erst als man versucht hat, das eigentlich einfach klingende Stück nachzuspielen, kam man dahinter, wie viel Finesse da drin steckt - d.h., dass da mehr Substanz vorhanden war, als man zunächst gedacht hätte. Mit den Songs, die instrumental hauptsächlich von Airey und Morse stammen, verhält es sich meistens genau umgekehrt. Man sucht neben dem einmal mehr und einmal weniger inspirierten Spiel vergebens nach wirklicher Substanz - worin aber die eigentliche Schwierigkeit und Herausforderung zu suchen ist. Das ist in meinen Augen die Hauptursache, warum erstmals ein Außenstehender (der Produzent Ezrin) überall am Songwriting beteiligt war und man auch auf den letzten Alben kaum einen Song mit Hitpotential veröffentlicht hat. Es ist auch nicht verwunderlich, dass "Vincent Price" - ein Song, der von Alice Cooper stammen könnte (in wie weit der tatsächlich von Ezrin ist, sei dahingestellt) - zur Hitsingle avanciert ist. Dieser Song passt weder zum Rest des Albums, noch zur Musik von Deep Purple.

Auch, wenn die obigen Zeilen einen anderen Eindruck vermitteln, habe ich mich trotzdem über das Album sehr gefreut und finde es bewundernswert, was Deep Purple hier auf die Beine gestellt hat. Man kann halt nicht alles haben ...
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Königlicher Hard-Rock, 27. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Deep Purple legen mit What Now?!" nochmal ein großes Album vor. Ihr bestes Werk seit Purpendicular" aus dem Jahr 1996. Die aktuelle Besetzung mit Steve Morse und Don Airey hat mit Bob Ezrin den richtigen Produzenten gefunden, der einen süffigen Breitwandsound kreiert hat, der die in Jams entstandenen Stücke wie live-Aufnahmen klingen lässt.
Die Musik fließt angetrieben von Glovers Groove und dem swingenden Schlagzeug von Ian Paice und bietet genug Raum für sehr inspirierte und immer überraschende Soli des Gitarren-Genies Steve Morse und vor allem von Don Airey. Er ist der Star des Albums, dominiert im positiven Sinn die meisten Stücke und spielt eine Hammond, die schon gespenstig nah an den Originalsound von Jon Lord herankommt. Lord ist das Album gewidmet (Souls having touched, are forever entwined.") und man meint seine Anwesenheit zu spüren, die Band spielt in seinem Geist.
Bis auf das letzte Stück Vincent Price" (als Vampir-Song sehr am Zeitgeist orientiert) und den Bonus Track "It`ll be me" läuft das Album wie ein musikalisches Konzeptalbum über 50 Minuten in selten gehörter Präzision und emotionaler Intensität ab. Was sich auf den letzten Alben angedeutet hat, ist bei What Now?!" Realität geworden: die Lyrics spielen bei Deep Purple eine ungewohnt wichtige Rolle. Losgelöst von einfachen Strophe-Refrain-Songs haben die Lyrics eine durchgehende Bedeutungsebene, wobei der zentrale Begriff time"/Zeit ist. Gleich der Beginn mit A Simple Song" greift dieses Motiv auf (Time it doesn't matter. But time is all we have to think about"). Und das auch als Single erschiene 10. Stück der Cd All the Time in the World" spielt mit diesem Motiv.
Die Lyrics sind interessant auch unabhängig von der Musik - Roger Glover und Ian Gillan haben hier Deep Purple eine neue Dimension eröffnet.
Die Musik klingt wie beschrieben nach live-Atmosphäre und enthält neben den Purple-typischen Hard-Rock-Elementen deutliche Prog-Anleihen. Die 70ziger Riesen Yes, Genesis, ELP und (ja Bob Ezrin hat produziert!) Pink Floyd werden stilistisch zitiert, dies wirkt aber nie aufgesetzt oder gar peinlich, es ist einfach das musikalische Umfeld von Deep Purple aus ihrer Glanzzeit, das wie selbstverständlich integriert wird.
Noch ein Wort zu Ian Gillan: sein Gesang klang schon lange nicht mehr so gut, so inspiriert und sicher. Es scheint so, dass Bob Ezrin mit seiner Produktion dafür gesorgt hat, dass das Songmaterial zum Sänger und seiner Stimme anno 2012/2013 passt. Keine unnötigen Schreie und keine zu hohen Passagen mehr, stimmige Tonlagen und ein ausdrucksstarker Gesang, der Gillan noch immer als einen herausragenden Vokalisten des klassischen Rock ausweist.
So bietet What Now?!" königlichen Hard-Rock - ganz so wie es im Song Uncommon Man" heißt: Yes it's good to be king."
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purple forever!!, 27. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Als freischaffender Musikjournalist (48) für das Schweizer Metal Webzine Metal METAL FACTORY habe ich die offziellen Promo-Files schon anfangs April erhalten, als Vorbereitung zum Interview mit Ian Paice am 9. April und der CD-Review für den Monat April. Müssig zu erwähnen, dass «NOW What?!» mit grossem Abstand zum Sieger des Monats gekürt wurde.

Wer sich die ganze Rezi zu Gemüte führen möchte, kann sich diese gerne bei metalfactory.ch in Ruhe anschauen..., und geniessen! Als Purple-Fan der ersten Stunde und mit «In Rock» als wegweisendes Album für meinen heutigen Musikgeschmack, muss man sich vielleicht eine gewisse Befangenheit (im positiven Sinne!) nachsagen lassen, aber damit kann ich ganz gut leben.

Mittlerweile habe ich das neue Meisterwerk schon bald 40 Mal durchgehört und jedes Mal, wenn es zu Ende ist, will man gleich wieder an den Anfang zurück. Das sagt wohl alles und während ich diese Zeilen schreibe, läuft natürlich die richtige Musik dazu im Hintergrund. Meines Erachtens gibt es eigentlich kein schlechtes Album von Deep Purple, sondern für jede Dekade entsprechende Höhen wie Tiefen und vor allem Vieles für die Ewigkeit!

Dass «NOW What?!» 45 Jahre nach «Shades Of Deep Purple» aber derart gut wird, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu glauben gewagt! In erster Linie ist es wohl Producer Bob Ezrin zu verdanken, der hier entscheidend zu diesem brillanten Resultat beigetragen hat. Dazu gehört in erster Linie, dass Steve Morse im vernünftigen Rahmen zurück gebunden wurde und dennoch seinen Stil einbringen kann. Die spürbaren Vibes von «In Rock» und «Perfect Strangers» wurden zudem mit ein paar progressiven Elementen (Genesis, ELP, Jean Michel Jarre) ergänzt, was vor allem auf Don Airey zurück geht. Die musikalische Verneigung vor Jon Lord hätte insgesamt nicht treffender ausfallen können!

Dann natürlich Ian Gillan, der (z. B. bei «Above And Beyond») unglaublich frisch klingt und das hoffentlich auch live bringen wird. Wer das letzte Gillan Solo-Werk «One Eye To Morocco» mag, wird die ruhigen und fluffigen Parts von «Blood From A Stone» mit einem zufriedenen Lächeln quittieren. Und über Paice/Glover noch gross was zu sagen, heisst Eulen nach Athen tragen. Selten hat das Rhythmus-Gespann so transparent auf den Punkt gespielt. Bestes Beispiel ist neben dem eben erwähnten «Blood From...» der zweite Song «Weirdistan», wo bis auf die letzte Sekunde alles passt!

Das erachte ich überdies als die grosse Stärke von «NOW What?!» und widerspiegelt auch die Aussage von Ian Paice im Interview, warum der eine Song eben nur vier Minuten und der andere halt sieben Minuten dauert. Das Geniale aber ist, dass einem die Songs wegen dem total fliessenden Aufbau stets zu kurz erscheinen und gefühlt immer zu schnell zu Ende sind. Was dann resultiert, heisst folgerichtig "replay" und ich freue mich jetzt schon diebisch auf das bestellte Vinyl, das danach durch das Gespann Thorens/Cambridge Audio und Acoustic Energy die Nachbarn heftigst fordern wird!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativ auf ganz besondere Art..., 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Deep Purple waren und sind immer eine meiner (wenigen) Lieblingsbands gewesen. Das neue Album hat mich überrascht; es ist im Grunde das vielschichtigste Werk dieser Gruppe überhaupt. Deutliche "Anleihen" erkennt man durchaus wie auf dem Sticker auch bemerkt, "Perfect Strangers" schimmert immer mal durch...
Auch habe ich mich bei zwei Titeln an "Emerson Lake & Palmer" erinnert, und man muß den ausnahmslos guten Songs die Zeit geben, zu wirken. Wenn man neue Titel hört, brauchen sie eine Weile, bis sie sich im Ohr fest setzen und von daher werde ich dieses Album noch sehr oft hören. Ian Gillan singt solide und hervorragend, auch wenn viele meinen, seine Stimme wäre "schwächer" geworden, ist sie nicht, sie ist gealtert, und das ist vollkommen normal. Jedenfalls passt das alles sehr gut zusammen, auch Steve Morse trägt erheblich dazu bei, das es so klingt wie es soll, nämlich nach Deep Purple. Und trotzdem ist es eine Band, die mit "Mark II" keine Vergleiche scheuen braucht, außerdem bringt es überhaupt nichts, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ich selbst bin durchaus sehr kritisch und berufe mich gerne auf "glorreiche Zeiten", aber ist es realistisch, eine CD von 2013 mit einer LP von 1971/1972 zu vergleichen ? Tut man es trotzdem muß man neidlos anerkennen, das hier 5 gestandene Musiker ein Top-Album abgeliefert haben und ob es nun gefällt oder nicht ist letztlich Geschmackssache. Aber keinesfalls ist es richtig, an der Qualität dieses Albums rumzumäkeln. Auch der Klang ist sehr harmonisch und ausgewogen. Es ist mit sicherheit kein "Heavy Rock Album", aber es bietet ausnahmslos hochkarätige Rockmusik vom Allerfeinsten.
Ein Vergleich zu "Made in Japan" ist albern, hier spielt eine Band von HEUTE, es ehrt die Musiker immer, mit dieser Zeit verglichen zu werden, aber sie haben sich weiter entwickelt, als Musiker und als Menschen, und das haben die Hörer ja auch. Ich freue mich schon auf das nächste "Durchhören ohne Scip-Taste", die braucht man nicht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist ein gutes Rockalbum?, 20. Juni 2013
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Vor allem: wer hat den grössten Anteil daran? Die Musiker? Die Komponisten? Oder vielleicht doch der Produzent? Ehe jetzt alle über mich herfallen und meinen, dass das nicht mehr Deep Purple seien: vor rund 40 Jahren hiess der Produzent Martin Birch. Der Mann war seinerzeit der absolut Beste im Hardrockbereich und er produzierte mit DP......Machine Head.

Heute heisst dieser Mann Bob Ezrin. Klar DER Ezrin. Wer kennt nicht die grandiosen Erfolge mit u.a. Alice Cooper? Dabei kann der Mann auch noch mehrere Instrumente spielen. Aber das Beste an ihm: er kitzelt aus (fast) allen Stars und Sternchen das Maximum heraus. Sicherlich ist er sehr viel an der Platte beteiligt, und sei es auch nur am absolut fantastischen Sound. Doch ist das ein Verbrechen? Ist es verboten eine Platte zu produzieren, die einfach nur gut unterhalten will??

NOW What? kann das, ohne den geringsten Zweifel. Stünde nicht DP auf der Hülle, sondern XYZ: ich hätte die Platte sofort gekauft. Jetzt erzähl mir keiner was von Blackmore oder Lord (Gott ermögliche es ihm, seine Hammond jeden Tag zu spielen, denn ich bin ein sehr grosser Fan von ihm). Fakt ist aber, dass er nicht mehr lebt, und schon vor über 10 Jahren bei DP ausstieg. Und die Welt dreht sich immer weiter.

Geht man mal ganz unvoreingenommen an die Sache ran, dann ist NOW ein bemerkenswertes Hardrockalbum, teilweise unheimlich straight, teils sogar bis in den Progbereich übergehend (aber war das "Child in time" nicht auch schon?). "Weirdistan", grandios, "Hell to pay", darauf wären viele Bands stolz, so einfach geht Musik, "Vincent Price" nicht zu toppen......

Fazit: die aktuelle Band Deep Purple braucht sich, trotz vieler Falten im Gesicht, nicht zu verstecken. Die Konzerte können kommen, hoffentlcih mit einigen Songs dieses Albums.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album, 2. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Now What ?! (Audio CD)
Nach so langer Zweit ein solches Album abzuliefern verdient Respekt. Eine gute Mischung von allem mit Tendenz zu den Ursprungszeiten von DP. Weiter so - es macht Spaß die Musik zu hören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ehrliches Deep Purple Album mit kleinen Schattenseiten, 11. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich auf die "Limited Edition" CD+DVD!
Vorab das Positive: bei Now What?! handelt es sich um ein durchaus gelungenes DP Album. Der ungewöhnlich sanfte Einstieg bie "A simple song" macht durchaus Lust auf Weiterhören. Obwohl ich erklärter Jon Lord fan bin/war, gab ich dem neuen Album eine Chance und ich muss sagen Don Airey ist bemüht die große Lücke des "Maestro" zu schließen, dies gelingt ihm über weite Strecken auch gut. Absolut hörenswerte Songs wären - der bereits erwähnte "A simple song", dann "Weirdistand", "Bodyline" (erinnert durch den funkigen Rythmus an MKIV Zeiten), "All the time in the world" und "Vincent price", das dem Titel gerecht wird.
Nun zum weniger erfreulichen Teil - die Bonus DVD enthält neben einem 20-minütigen Interview mit allen Bandmitgliedern noch drei weitere Bonustracks, allerdings als Audio content :( Nun ist es so, dass dies zwar am DVD-Player, PC angehört und "angesehen" werden können, aber nicht auf einem Audio CD Player angespielt werden können. Es wäre ratsamer gewesen gleich den gesamten Audioinhalt auf die CD zu geben und die DVD mit dem Interview belassen oder die Livemitschnitte als Videomaterial zu veröffentlichen, dann wäre auch die Bezeichnung CD+DVD angebracht. Daher ein Stern Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr positiv überrascht!!, 29. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Now What ?! (Audio CD)
Ich gebe zu, von Purple kannte ich bisher eigentlich nur "Smoke on the Water".. Besser spät als nie, dachte ich mir und bestellte mir dieses Album, um mal rein zu hören, was die "alten Hasen" heute noch auf die Beine stellen können. Was soll ich sagen - ich bin begeistert! Schöne Melodien, powervolle Refrains, knackige Gitarre und fette Orgel. Das Herz eines Rockers kann da nur vor Freude hüpfen bei so einem gelungenen, reifen Spätwerk.

Beide Daumen hoch für diesen musikalischen Leckerbissen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie können es immer noch !, 16. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Das beste Album, dass die Altrocker seit langem gemacht haben. Unglaublich mit welcher Lockerheit die daher kommen. Ian Gillan muss nicht kreischen oder schreien - nein auch in tieferen Gesangslagen (ist wohl dem Alter geschultet) weiß er zu gefallen. Nach dem Tod von John Lord ist Don Airey ein würdiger Vertreter. Steve Morse dudelt sich endlich nicht die Finger wund und spielt ausgefeilte Melodien zu den Songs - die beim näheren Hinhören die Klasse des Gitarristen zeigen. Und dann zu der Rhythmusgruppe. Was will man dazu sagen - außer erste Sahne (spielen ja auch lange genug schon zusammen). Insgesamt die CD des Jahres für mich. Einziger Wehrmutstropfen ist die Limited Edition mit DVD. Ein Interview als Video und ein paar alte Songs als Audio braucht keiner. Also nur die CD kaufen und sich an der Musik erfreuen!
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Now What ?!
Now What ?! von Deep Purple
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