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Kundenrezensionen

20
4,0 von 5 Sternen
Nachtfalter
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:10,99 €
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2002
Urlaub in Griechenland! Wer schwärmt nicht davon? Blaues Meer, heißer Sand, griechischer Wein, Kultur und Freiheit, mit der Seele baumeln.
Kommissar Charitos geht das alles so ziemlich auf die Nerven. Urlaub auf der Insel, wegen der knappen Reisekasse bei der Familie seiner Frau, wo zu allem Unglück nicht nur nervige Erwachsene, sondern noch lästigere Kinder den Lärmpegel in dem heruntergekommenen Wohnhaus zünftig hoch halten.
Erlösung von diesem Martyrium bringt ein Erdbeben, verbunden mit Dauerregen. Und als ein Erdrutsch auch noch eine Leiche zu Tage befördert, die gemäss dem kriminalistischen Auge des Kommissars keines natürlichen Todes unter die Erdmassen kam, ist der dringend benötigte Urlaub zum Vergessen.
Gemeinsam mit dem unbekannten Toten geht es mit der Fähre zurück nach Athen, wo nicht nur brütende Stadthitze und durch den Streik der Müllwagenfahrer sich türmende und stinkende Abfallberge den überarbeiteten Kriminalisten erwarten, sondern auch ein weiterer Mordfall.
Einen der Großen, die das Rotlichtmilieu bestimmen, hat vor seinem Nachtlokal ein Schütze mit vier Schüssen nieder gestreckt. Kommissar Charitos ermittelt. Aber je tiefer er in den Sumpf um den Halbweltdominator Koustas er eintaucht, um so brisanter wird die Situation rund um Korruption in der Politik, Manipulation in der lokalen Fußballliga und den familiären Verstrickungen.
Charitos wird dies alles zu viel. Das Herz will nicht mehr mit der stressigen Gangart mithalten und so wird der Zwangsaufenthalt in der Klinik unvermeidbar. Zu allem Überfluss mischen zum beruflichen Unbill auch noch die ständig nörgelnde Ehefrau mit und das Töchterchen hat nichts Besseres zu tun, als sich in den behandelnden Arzt zu verlieben und dem langjährigen Freund den Laufpass zu geben.
So schnell wie möglich eilt Charitos deswegen wieder in sein Büro, um die Arbeit auf zu nehmen. Aber wo er auch ermittelt, stößt er auf Schweigen, Misstrauen und moralischen Sumpf. Von höchster Stelle werden ihm die Ermittlungen untersagt, und der Zuwiderhandelnde wird daraufhin vom Dienst suspendiert.
Wie es Kommissar Charitos trotzdem schafft, die beiden Mordfälle, zu denen sich im Lauf der Handlung noch Folgeleichen gesellen, zu klären, verrate ich natürlich nicht.
Der 1937 in Istanbul geborene Autor Petros Markaris, der in Athen lebt und vor diesem, seinem zweiten Roman bereits durch Theaterstücke, Fernsehserien und Übersetzungen großer Dramatiker, wie Brecht und Goethe, Bekanntheit erlangte, hat mit Kommissar Charitos einen jener modernen Kultbeamten geschaffen, die den derzeitigen schwedischen und italienischen Romanhelden um nichts nachstehen.
Charitos ist ein durch langjähriges Ehe- und Polizistenleben gezeichneter Zyniker und die gar nicht beschauliche Alltagsszenerie in Athen wird in schon fast drastischem Lokalkolorit geschildert. Die im Anhang geführte Personenliste ist dringend notwendig, denn man ertappt sich beim Lesen mehr als einmal dabei, nicht zu wissen, welcher Name nun gerade wer ist. Für des Griechischen nicht mächtige Leser, und das dürfte ja die Mehrheit sein, klingen die -as und -opolous zunächst ziemlich verwirrend. Auch die ständige Aufzählung der Strassen und Boulevards ist für den Ortsunkundigen nur durch Überlesen oder Nachschlagen auf der Straßenkarte Athens unter zu bringen.
Aber Markaris schafft den Spagat, zwischen simple Familienszenen und harte Detektivarbeit auch ein politisches Spiegelbild des Landes einzustreuen, das nicht nur dem gängigen Touristenklischee widerspricht, sondern auch die Gesinnung des Mannes von der Strasse verdeutlicht, ohne dabei uninteressant zu werden.
Die Dramaturgie, mit der Markaris die unterschiedlichen Handlungsfäden miteinander verwebt, um damit einen ständigen Spannungsaufbau zu liefern, ist logisch konstruiert und flacht auf den 552 Seiten niemals ab. "Nachtfalter" ist ein Roman, den man am Liebsten in einem Zug auslesen möchte. Der Kriminalschmöker zeigt einen sehr menschlichen Hauptdarsteller, mit dessen Denk- und Arbeitsweise man sich leicht identifizieren kann, weil gerade in den privaten Sorgen und Problemen, die mit reichlich Humor abgehandelt werden, viel Alltägliches verpackt ist.
Daher eine klare Empfehlung, denn dieses Buch macht Lust darauf, mehr über den griechischen Polizisten zu lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2007
Ich habe das Buch parallel in Griechisch und Deutsch gelesen und muss sagen, die Übersetzung ist gelungen (manche Dinge lesen sich im Original natürlich viel charmanter, aber das bringt jede Übersetzung so mit sich)

Heutzutage ist Athen nicht mehr so verdreckt, wie Markaris es darstellt (die Olympiade hat viel zum Besseren verändert), aber der Verkehr ist hier nach wie vor schlimm und gestreikt wird auch immer wieder.

Besonders cool und gewagt fand ich den Schluss des Buches, doch verraten kann ich ihn hier nicht. jedenfalls hat es Markaris zu Recht auf den internationalen Buchmarkt geschafft. hier in Griechenland kennt ihn jeder.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2005
Der Held dises Buches ist ein Grieche, wie er tatsächlich nicht nur in Büchern steht. Eine faszinierende Figur. Ein sympathischer Rassist. Ein aufrechter Karrierist, der während des Obristenregimes an Folterungen beteiligt war und zu dessen engsten Freunden eines der damaligen Folteropfer gehört. Ein Kriecher, der im Interesse der Gerechtigkeit ohne Zögern auch hohen Herren ans Leder geht. Ein Chauvi, der sich täglich mit seiner Frau zankt, der er treu ergeben ist.
Der Plot ist diesmal etwas ausgefeilter als im Erstling Hellas Channel, aber das ist nicht die Hauptsache. Das Ganze spielt in einem bemerkenswert genau, liebvevoll und kritisch gezeichneten Griechenland.
Das blumige Griechisch wurde von der Übersetzerin in ein recht umständliches Deutsch übertragen. So klingen die Dialoge mitunter wie bei Courths-Mahler. Man sollte sich die Serie dennoch nicht entgehen lassen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2005
Kostas Charitos ist ein rassistischer Macho. Dass man ihn trotzdem ganz sympathisch findet, mag zu denken geben, zeugt aber von der "guten Schreibe" von Petros Markaris. Charitos und seine ewig zeternde Ehefrau Adriani bilden einen heiteren Gegenpol zu den politisch so korrekten Brunettis. - Auch die Story ist spannend, manchmal vielleicht etwas langatmig, aber doch faszinierend. - Nur: Da wo Esmahan Aykol einen nach Istanbul hineinversetzt, wo Donna Leon Venedig in all seinen Farben schildert, da bleibt das Athen von Petros Markaris menschen- und seelenlos. Der Kommissar sitzt endlose Stunden im Auto, das einzige, was von Athen rüberkommt, sind die ewigen Staus. Zwar sind diese in der Tat prägend für die Stadt, aber es gibt auch dort Kneipen, Geschäften, Passanten, spielende Kinder, Touristen. All dies kommt nicht vor. Außer den irgendwie in den Fall verwickelten Personen, zeichnet Markaris keinerlei Menschen, und das hat Athen nicht verdient. - Trotzdem: Eine zweite Chance kriegt er, dafür war die Story einfach zu gut.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2003
Nachdem der Einstand mit „Hellas Channel" nach meiner Ansicht außerordentlich gut gelungen war, habe ich kürzlich auch den zweiten Band mit Kommissar Charitos beendet. Die Qualitäten, die den ersten Band ausgemacht haben, d.h. authentisch wirkende Figuren, eine spannende, sorgfältig aufgebaute Handlung mit überraschenden Wendungen, eine gute Prise Witz und Ironie und einen interessanten Einblick in die griechische Gesellschaft (Korruption, das allgemeine Athener Chaos, Ausländerproblematik und -feindlichkeit, ...) sind hier ebenfalls zu einen sehr guten Krimi verwoben worden. Im Vergleich mit dem ersten Band würde ich ihn ein wenig schwächer einschätzen, da der Handlungsbogen in diesem Band nicht so straff geführt wird. Der Autor verliert sich ab und zu ein wenig in Hintergrundinformationen oder Nebenhandlungen. Dafür war der Schluss für mich ziemlich überraschend (und gut). Insgesamt hält dieser Band einem Vergleich mit den guten Krimis von Henning Mankell oder Andrea Camilleri durchaus stand. Fazit: Diesen Krimi empfehle ich gerne weiter.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2001
Kommissar Kostas Charitos weilt im Urlaub auf einer griechischen Insel, als ein Erdbeben seine wohlverdienten Ferien unterbricht. Unter den Trümmern wird eine männliche Leiche entdeckt. Als Charitos davon hört, bricht er seinen Urlaub ab und fährt - mit der Leiche im Gepäck - wieder zurück nach Athen. Dort wartet bereits ein zweites Mordopfer auf ihn. Es ist der Nachtclubbesitzer und Rotlichtbaron Konstantinos Koustas.
Die Ermittlungen führen Kostas Charitos in seinem zweiten Fall zu zwilichtigen Gestalten und mächtigen Wirtschaftsbossen und Politikern. Aber auch das Portrait seines kleinbürgerlichen Privatleben kommt nicht zu kurz. Das Charitos nicht immer ganz politisch korrekt daherkommt, ab und an rassistische Bemerkungen fallen lässt, macht ihn nicht unbedingt sympathischer wohl aber realistischer.
Zwischen stinkenden Müllbergen und bei drückender Schwüle hetzt er mit Herzklopfen durch das moderne Athen, immer auf der Suche nach dem wahren Mörder. Was bei anderen Autoren in Wehleidigkeit oder Melancholie umschlagen würde, würzt Markaris mit bissiger Ironie und satirischen Hieben auf Medien, Macht und Machenschaften.
Seine Krimihandlung hält genügend Überraschungen und Wendungen parat, die zwar keine atemberaubende Spannung aufbauen, die Neugier des Lesers aber wach halten. Ein solider Krimi mit offenem Ende und vielen amüsanten Nebengeschichten. Als leichte Urlaubslektüre sicher zu empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2003
Petros Markaris hat mit Kostas Charitos das griechische Pendant zu Henning Mankells schwedischem Kommissar Kurt Wallander geschaffen: einen stets überlasteten, wortkargen, im Umgang mit seiner Frau Adriani, seinen Berufskollegen und den von ihm Verdächtigten häufig gar schroffen Kriminalinspektor, der gerade durch seine verschrobene, unkonventionelle Art liebenswert wirkt und seine verworrenen Kriminalfälle - für den Leser spannend bis zur letzten Seite - vor allem durch Intuition löst. Neben der eigentlichen Handlung, die der Aufklärung ungelöster Mordfälle gilt, verleiht Markaris durch Einblicke in die Gedanken und das Leben der Titelfigur Einblicke in die griechische Lebensweise und Alltagsproblematik. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt und das allen Wallander-Fans großes Lesevergnügen bereiten dürfte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2005
Nachdem ich "Hellas Channel" gelesen hatte, war ich mir nicht so ganz sicher, ob ich ueberhaupt noch ein Buch von Petros Markaris lesen wollte. Mir erschien sein Kommissar zu altbacken, gestrig und chauvinistisch.Aber da die Krimihandlung an sich, gut geschrieben und spannend war, habe ich auch Nachtfalter gelesen und bin sehr froh darueber!
Es ist ein sehr spannendes Buch, welches noch dazu viel ueber den Athener Alltag,so wie ich ihn derzeit live und in Farbe erlebe, vermittelt.
Ausserdem hat er seinen Kommissar einen gewissen trockenen Humor entwickeln lassen, der herrlich zur Handlung passt und einfach das Tuepfelchen auf dem "I" ist.
Ja, er ist immer noch altbacken,gestrig und chauvinistisch aber er ist im hier und jetzt angekommen.
Klasse Lesevergnuegen!
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am 27. Dezember 2012
Ein durch Erdbeben ausgelöster Erdrutsch auf griechischer Ferieninsel gibt die Leiche eines Mordopfers frei, als Kommissar Charitos gerade dort mit Frau Adriani urlaubt. Der Besitzer eines Nachtlokales wird vor seinem Etablissement in Athen durch vier Schüsse hingerichtet. Man tippt auf Terror oder eine Racheaktion mafioser Rotlichtbarone. Kostas Charitos tappt ordentlich im Dunkeln und arbeitet sich - schwitzend im Verkehrsstau der Großstadt - durch die Szene der Junkies, der Geldwäscher, der Meinungsforscher, der Fußballvereine einschließlich gekaufter Spiele und des Verbandes der Schiedsrichter, und der Politik, die natürlich ihre Finger auch im Spiel hat. Ein Cocktail über die Welt und Halbwelt des verkehrsinfarktgefährdeten Athen und seiner Gesellschaft zur Endzeit der Drachme, aufgelockert durch Kostas eheliche Zwistigkeiten und familiäre Herausforderungen. Ein verwirrendes, gut gestricktes Knäuel der griechischen Gesellschaft mit einem schnoddrigen Ich-Erzähler in Gegenwartsform. Handfest, mit Hausverstand und schnörkellos unter Verzicht auf Metaphern und längere Beschreibungen in gelungener Übersetzung Michaela Prinzingers. Dass die beiden Morde zusammenhängen, was auf der Hand liegt, darf verraten werden.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 24. März 2003
Nach "Hellas Channel" (detebe 23282 - aus dem Griechischen, 1995) liegt mit "Nachtfalter" (detebe 23353 - aus dem Griechischen, 1998) wieder ein Kriminalroman von Petros Markaris mit Kommissar Kostas Charitos vor. Diesmal wird Kommissar Charitos bei einem Kurzurlaub auf einer griechischen Insel von der örtlichen Polizei um Hilfe gebeten, da nach einem Erdbeben die Leiche eines offenbar kürzlich Ermordeten freigelegt wurde. Diesen Fall verfolgt er auch nach seinem Urlaubsende in Athen weiter. Doch parallel dazu muß sich er mit einem Mord an einem Nachtklubbesitzer befassen. Der erste Eindruck den Kommissar Charitos hatte, ging in Richtung Schutzgelderpressung. Doch der Ermordete war nicht nur ein Nachtklubbesitzer, sondern besaß direkt oder indirekt über eine Beteiligungsfirma auch ein Top-Restaurant, eine Werbeagentur, ein Sportgeschäft und einen Fußballverein. Kommissar Charitos Recherchen führen bald zur Vermutung, daß der Ermordete - Dino Koustas - als Geldwäscher tätig war und erpreßt wurde. Da sich der unbekannte Tote auf der Urlaubsinsel dann schließlich und endlich als Fußballschiedsrichter herausstellte, der im gleichen Milieu tätig war, kann Kommissar Charitos die beiden Fälle zusammenführen. Es wäre aber nicht Griechenland, wenn es nicht ständig Interventionen gäbe, daß "bekannte Persönlichkeiten" von der Polizei nicht behelligt werden sollten. Über 500 Seiten dauert es bis Kommissar Charitos den komplexen Fall aufgerollt hat - ohne jedoch einen Mörder zu haben. Erst auf den letzten der insgesanmt 552 Seiten wird auch der Mörder gefunden. Es war alles ganz anders als man geglaubt hat. "Nachtfalter" ist wieder ein spannender Kriminalroman aus der Serie der mit Kommissar Charitos, den man in einem durchlesen kann.
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Hellas Channel von Petros Markaris
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