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Kundenrezensionen

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am 28. Mai 2013
Im Wagner-Jahr erscheint diese Perle der Filmgeschichte auf DVD - wunderbar! Es ist schon faszinierend, wie man es geschafft hat Wagners Geschichte in einen Film zu packen, wo es ja auch Serien gibt. Zu großen Teilen ist es gelungen, zudem macht das Werk Appetit sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen, alleine damit hat es seinen Zweck erfüllt. Großartige Musikszenen sind zu sehen, die Besetzung ist auch gut gewählt, man drehte an deutschen Original-Schauplätzen. Zudem hat der Film den Charme eines Klassikers, und ein großes Plus ist Korngolds Musik-Arrangement. Empfehlenswert, freue mich auf die Veröffentlichung!
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am 16. August 2013
Der große Komponist Richard Wagner ist die zentrale Figur dieses opulenten und groß angelegten Films.

Der Film erzählt von einem Mann der Geschichte, seinen Erfolgen und Niederlagen, sein Schicksal und seine Frauen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle spielten. Regisseur William Dieterle gelang ein ergreifendes Werk mit viel Musik, Spannung und wirklich interessanten Storyelementen. Besonders erwähnenswert ist, dass der Film komplett an Originalschauplätzen gedreht wurde. Das macht den Film natürlich umso bodenständiger, glaubwürdiger und realistischer. Die Gesamtheit, Inszenierung, die Musik, Darsteller und die Drehorte machen den Film einfach zu einem großen Meisterwerk.

"Wagner - Die Richard Wagner Story" gliedert sich in drei Teile, die die Schaffensperioden Richard Wagners mit den drei Lieben des Komponisten vor dem politischen Hintergrund verknüpfen. So stellt er die dramatisch-biographische Schilderung eines Lebens im Dienste der Kunst dar. Natürlich muss auch unbedingt der großartige Cast erwähnt werden. Allein voran Alan Badel in der Hauptrolle verkörpert Richard Wagner unglaublich intensiv, spannend und richtig groß - eine echte Meisterleistung.

Die DVD erhält man in einem hochwertigen Schuber, welcher Sammlerherzen unbedingt höher schlagen lassen wird. Zudem liegt dieser Edition ein Booklet mit den verschiedensten Hintergrundinformationen und Biografien bei.

Fazit:

Ein echtes Meisterwerk über einen großen Komponisten. Unbedingt zu empfehlen!
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Wagner - Die Richard Wagner Story

Am 22. Mai 2013 jährte sich der Geburtstag von Richard Wagner zum zweihundertsten Mal. Egal, ob man nun selbst ein Liebhaber der Werke von ihm, die von vielen als geradezu visionär und epochal bezeichnet werden, ist, oder auch eben nicht, eine interessante Persönlichkeit der Geschichte war er auf jeden Fall. Vor allem für die, welche sich wie ich bisher noch nicht eingehend mit seiner Lebensgeschichte beschäftigt haben, aber auch für die "Wagnerianer" dürfte der hier durch das Label der "Filmjuwelen" an den Start gebrachte Film über sein Leben und seine Frauen ein sich lohnendes cineastisch-musikalisches Erlebnis sein.

Auch wenn der gut einhundert Minuten laufende Film nun natürlich kein bis ins Kleinste und detailliert aufgeführtes biografisches Abbild des Lebens und Wirken des nicht unumstrittenen Meisters zeigen kann, macht es Lust auf mehr und lässt zumindest einen Teil des Genius Wagners erkennen. Bei mir zumindest hat der mit beeindruckenden Bildern und opulenten Kulissen und Kostümen ausstaffierte Film, der an zahlreichen Originalschauplätzen gedreht wurde, jedenfalls den Wunsch geweckt, mich in der Zukunft eingehender mit Wagner und seiner Musik und der mythologischen Dichtung seiner Werke zu beschäftigen.

Auch wenn es mich schon etwas verwundert, dass es erst jetzt passiert, passender wie gerade jetzt im Wagner Jahr 2013 kann die DVD-Erstveröffentlichung des US-Kinoklassikers aus dem Jahr 1955 für den deutschen Markt wohl kaum sein. Die literarische Vorlage für den Film lieferte Bertita Harding mit deren Werk "Magic Fire". Der deutsche Schauspieler und Filmemacher William Dieterle (1993-1975) übernahm nicht nur die Regie, sondern war zugleich auch als Produzent in dem durch die "Republic Pictures" sowie "Gloria Film" gefertigten Streifen involviert.

Der Film erlebte seine Welturaufführung bereits im Sommer 1955 vor deutschem Publikum in Hamburg, bevor der Film dann im März des Jahres 1956 in die amerikanischen Kinos kam. Der mit einigen recht prominenten Darstellern jener Zeit besetzte Film versucht in seiner der Lebensgeschichte Richards Wagners (Alan Badel) gegenüber recht knapp bemessenen Spielzeit, ein möglichst umfassendes und auch stimmiges Bild von ihm zu zeichnen. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf der Darstellung des Komponisten und Menschen Wagners in seinem Verhältnis und Umgang zu den Frauen. Daher dann auch der für die deutschen Kinos lautende Filmtitel "Frauen um Richard Wagner". Aber auch wichtige Stationen seines Lebens und Wirkens finden, wenn auch leider viel zu kurz, Beachtung in der aufgezeigten Filmgeschichte.

Man begegnet interessanten Figuren der Geschichte und Kunstwelt wie "Franz Liszt" (Carlos Thompson), "Giacomo Meyerbeer" (Charles Regnier) oder auch "König Ludwig II" (Gerhard Riedmann) sowie den "König von Sachsen" (Heinz Klingeberg). Die Besetzungsliste mit Darstellern, die langfristige Begleiter oder auch nur für kurze Zeit den Weg Wagners kreuzender Persönlichkeiten in diesem Film verkörpern, ist lang. Alle Namen hier aufzuführen, würde den Rahmen der Rezension sprengen. Wirklich nur stellvertretend sein an dieser Stelle noch Namen wie die von Yvonne De Carlo, Valentina Cortese, Erik Schumann, Fritz Rasp oder auch Kurt Grosskurth, Werner Lieven und Jan Hendriks genannt.

Die eine DVD der Veröffentlichung findet ihren Platz in einem einfachen Klarsicht-Amaray-Case. Dieses kommt zur Aufbewahrung in einem in Hochglanzoptik gefertigten Pappschuber ohne FSK-Flatschen, welcher sich passend in die bisherige Gestaltung bereits veröffentlichter anderer "Filmjuwelen" einfügt.

Laut Cover beträgt die Gesamtlaufzeit von der DVD in etwa 103 Minuten und präsentiert sich im 4:3 Vollbild. Bei einer Wertung der zu erlebenden Bildqualität darf man fairerweise nicht den damaligen Stand der Technik und auch die seit der Produktion und Kinopremiere inzwischen beinahe fast vergangenen sechs Jahrzehnte vergessen. Da ist es dann durchaus verständlich, dass sich die im Original-Kinotrailer jener Tage beworbenen "farbenprächtigen Aufnahmen", dann von der DVD doch eher etwas zurückhaltend in deren Intensität zeigen. Auch fallen immer wieder kleinere mechanische Beschädigungen an dem betagten Filmmaterial auf. Schärfe als auch Kontrast sind den damaligen Möglichkeiten beim Dreh entsprechend.

Die DVD-Menüs sind mit einigen animierten Filmszenen und zu hörender Hintergrundmusik gestaltet übersichtlich und gut bedienbar. Unmittelbar aus dem sich öffnenden Hauptmenü heraus lässt sich über "Film Starten" mit der Wiedergabe beginnen. Eine zwölfteilige Szenenauswahl kann über den Menüpunkt "Kapitel" aufgerufen werden. Zu den Offerten im Audiobereich der DVD gelangt man über die "Einstellungen.

Von der DVD können als Extras der "Original-Kinotrailer", sowie um die acht Minuten "Entfallene Szenen", die zum Teil deutsch untertitelt sind, aufgerufen werden. Einige Trailer zu weiteren Veröffentlichungen der "Film- und Fernsehjuwelen" werden als weiteres Extra von der DVD angeboten. Der Veröffentlichung liegt zudem ein vierundzwanzigseitiges bebildertes Booklet bei. Neben Daten zu Richard Wagner selbst erfährt man in diesen auch einige Hintergründe zur Filmproduktion und deren Geschichte. Außer einer in Textform aufgeführten Beschreibung des Filminhalts werden noch einige der Darsteller vorgestellt. Informationen über erhältliche "Weitere Historienhighlights" auf DVD schließen das Booklet inhaltlich.

Tonbewertung:

Es ist zwar etwas schade, aber eben der nun einmal damaligen Aufnahmetechnik zuzuschreiben, dass die DVD konsequenter- und logischerweise den Ton leider nur als 2.0 Dolby digital anbieten kann. Dafür kann neben der stimmungsvollen deutschen Synchronfassung auf Wunsch der Film auch, zumindest zum Teil, mit dem englischen Original-Ton wiedergegeben werden. Einige Szenen von der DVD bieten aber selbst bei gewähltem englischen Original-Ton nur die deutsche Fassung. Optional können während der Wiedergabe englische Untertitel eingeblendet werden.

Erwartungsgemäß gibt es in einem Film von und über Richard Wagner jede Menge Musik zu hören. Natürlich können auch hier nur ansatzweise und Bruchstücke seines Schaffens kurz wiedergegeben und in die Filmhandlung integriert zu Gehör kommen. Für die Bearbeitung der Arrangements für den Film zeichnete Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) verantwortlich. In einer abschließenden Bewertung kann der Ton von der DVD als dem Produktionsalter entsprechend und insgesamt akzeptabel beurteilt werden.

Gesamteindruck:

Der Film ist auf jeden Fall ein Erlebnis und hat allein schon wegen seiner großartigen von Kameramann Ernest Haller eingefangenen Bilder und stimmungsvoller Szenerien, wie auch der von Erich Wolfgang Korngold für den Film arrangierten Musik Wagners, Beachtung verdient. Insgesamt leidet der Film in seiner Stimmung und auch Geschichte und Umsetzung doch an seinem eng geschnürten Zeitkonzept, was mit seinen etwas mehr wie hundert Minuten Laufzeit nicht die Möglichkeit lässt, viel mehr als einen allerersten Eindruck und kurzen Abriss des Lebens und Wirkens des Menschen und Künstlers Wagner zu vermitteln. Sehenswert ist dieser jede Menge nostalgischer Stimmung verbreitende Film dennoch allemal und er macht unweigerlich Appetit auf mehr.
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am 17. Januar 2016
Das Leben von Wagner ist mehrfach verfilmt worden. Diese Fassung aus dem Jahre 1954 ist, wenn ich sie mit anderen Musikerfilmen aus dieser Zeit (z.B. die Liszt-Verfilmung mit Paul Hubschmidt) vergleiche, gar nicht mal so schlecht. Sie deckt wenigstens das ganze Leben Wagners ab - und nicht nur irgendeine Periode. Alles ziemlich theatralisch, aber so ist das nun mal bei Wagner. Man hält sich in etwa an die Fakten, bringt etwas von seiner Musik und schon läuft die Chose.

Dass sein ehebrecherisches Verhalten in München als skandalös empfunden wurde und somit Hauptursache dafür war, dass er (zusammen mit Cosima) München verlassen musste, wollte man in den 50er Jahren wohl nicht so an den Pranger stellen. Des Weiteren wurde auch über die Komplikationen des daraus entstandenen Dreicksverhältnisses (Wagner - Cosima - Hans von Bülow) einfach hinweg gegangen. Von Bülow wußte von den Seitensprüngen seiner Frau, war andererseits aber von dem Genie Wagners restlos überzeugt.

Auch das Ende des Filmes hätte ich gerne etwas tatsachengetreuer gesehen - der Bau von Bayreuth ging mir etwas zu schnell über die Bühne. Auch die Versöhnung mit Franz Liszt geschah tatsächlich in einem ganz anderen Rahmen (Wagner lud ihn mit einem wirklich lesenswerten Brief zur Eröffnung von Bayreuth ein). Das hätte auch gut in den Film gepasst. Und dann sein Tod, der wahrlich nicht in Gegenwart von Liszt, sondern nach einem heftigen Ehestreit mit Cosima passierte. Auch das Drumherum seiner pompösen Bestattung hätte man filmisch gut ausschlachten können.

Aber sei es drum - viele Dinge wurden doch ganz gut eingefangen. Als Einstieg in die Wagnerwelt durchaus in Ordnung.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2013
Sicherlich ist es eine nachvollziehbare kaufmännische Überlegung, zum Wagner-Jahr 2013 alles hervorzukramen, was die Archive aufzubieten haben. So kommt auch die Klamotte »Magic Fire« wieder auf die Bühne, leider weder im Ton noch im Bild remastered.

Bei dem Historienfilm geht es es im Kern um eine Richard-Wagner-Story, die anhand seiner Frauen erzählt wird. In dieser Beziehung war der kleinwüchsige Superkomponist mit dem großen Ego nämlich ein Nimmersatt. Er nahm, wass ihm vor die Flinte lief. Widerspruch zum Geist seiner Zeit scheute er auch nicht davor zurück, mit einer verheirateten Frauen samt deren Kinder zusammenzuziehen, um diese dann vor ihren Augen mit jüngeren Damen zu betrügen.

Sehr schön kommt in dem Filmjuwel das Verhältnis Wagners zum Philosophen Nietzsche heraus. Auch kurze Einblendungen aus Originalinszenierungen lassen das Herz des Wagnerianers höherschlagen. Dafür lassen sich diverse historische Ungenauigkeiten und Fehler übersehen.

Mir fehlt an diesem Filmepos, und darum geb ich nur vier Sterne, die psychologische Seite der Medaille. Dieser Aspekt, der unbedingt zum Thema gehört, finde ich in einem (zugegeben wesentlich jüngeren) Film wie Wahnfried - Die Geschichte einer verbotenen Liebe (Geschichte des Richard Wagner) mit Otto Sander in der Hauptrolle sehr viel tiefschürfender herausgearbeitet.
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am 24. Februar 2015
I am happy that this film is finally available on a quality DVD. Not only that, it has about 10 minutes of restored footage. This is spliced into the American version from the German one with English subtitles added. The added bits make a big difference. Ok, things are compressed and simplified but, remember, this is a movie that had a time limit. And it is much better than the badly-written drawn out one with Richard Burton (plus Badel resembles Wagner, Burton doesn't).
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am 21. Februar 2016
Als sich der junge Richard Wagner (Alan Badel) im Jahr 1834 an der Magdeburger Oper vorstellt, um der neue Dirigent zu werden, traut man ihm das nötige Können noch nicht zu. So muss er beruflich erst mal kleine Brötchen backen. Immer lernt er Minna (Yvonne de Carlo) kennen, die seine Frau wird. Sein musikalischer Ehrgeiz führt Wagner nach Paris. Dort erhält er zwar nicht die Chance, die er sich gewünscht hat, dafür lernt er den bekannten Komponist Franz Liszt (Carlos Thompson) kennen, der ihn fördert und ihm zu hilfreichen Kontakten verhilft. Bis diese wirken, muss Wagner aber erst einmal ins Gefängnis, weil er seine Schulden nicht zahlen kann. Noch dort erhält er aber die Nachricht, dass man ihn in Dresden engagieren will. Die Freude darüber ist gross. Und dass er die Bekanntschaft von Liszts Tochter Cosima (Rita Gam) machen kann, freut Wagner ebenso wie die junge Dame. Doch als Wagner der Obrigkeit seine Reformvorschläge für die königliche Oper vorlegt und diese abgelehnt werden, ist Wagner enttäuscht. Das führt dazu, dass er sich einer prominenten Gruppe anschliesst, die als Anarchisten verschrien sind. Wagner fällt beim König in Ungnade und seine Werke werden mit einem Aufführungsverbot belegt. Wagner schleicht sich in der Nacht davon und kommt vorerst in Weimar bei Liszt unter. Um sich aber dem Zugriff der Strafverfolgung zu entziehen, setzt er sich in die Schweiz ab. Dort lernt er den Kaufmann Otto Wesendonck (Peter Cushing) und vor allem dessen Gattin Mathilde (Valentina Cortese) kennen, die natürlich auch eine Schwäche für ihn hat. Die Zuneigung wird etwas zu intensiv, sodass sich Minna von ihm trennt. Nach einigen Jahren kehrt Wagner nach Deutschland zurück, denn er befürchtet, wegen eines sich anbahnenden Krieges zwischen Deutschland und Frankreich könnte er in der Schweiz interniert werden. Passenderweise ist der junge bayrische König Ludwig II. (Gerhard Riedmann) ein Bewunderer Wagners und engagiert ihn als Hofkomponisten. Das macht es Wagner möglich, seine bekannten Kompositionen weiter zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Aber am Hofe gibt es auch solche, die ihn nicht mögen und nur auf eine Gelegenheit warten, ihn abzuservieren. Als der König den Bau eines grossen Opernhauses ansteht, ist es soweit. Die hohen Politiker lehnen Wagners kühne Vorschläge ab mit der Begründung, es koste viel zu viel. Ausserdem drohen sie, den König zur Abdankung zu zwingen, wenn er Wagners Pläne weiterhin unterstützen sollte. Einige Zeit später leben Wagner und Cosima wieder in der Schweiz, nun als Mann und Frau. Die Musik lässt Wagner nicht los, er will auch sein nächstes Werk zur Aufführung bringen. Dafür muss er wieder die Unterstützung von König Ludwig II. beanspruchen, doch der Preis ist hoch.
Die internationale Produktion „Magic Fire“ (Republic Pictures, 1955) führte Regisseur und Produzent William Dieterle wieder an seine Wirkungsstätte nach Deutschland. Viele der Darsteller sind allerdings englischer Muttersprache und auch hinter der Kamera waren einige Profis aus Hollywood am Werk. Die Geschichte handelt die wichtigsten musikalischen Werke von Wagner ab, und eben auch die Frauengeschichten. Sonst bemüht man sich aber, nicht zu sehr am Mythos Wagner zu kratzen. Letztlich sollte es wohl doch ein Wohlfühl-Film sein. Die musikalischen und anderen künstlerischen Leistungen aus dem Film sind aber gut gemacht. Das vermag einige inhaltliche Defizite auszugleichen. Letztlich ein ansprechender, aber nicht berauschender Film, denn dazu geht er nicht genug auf den Menschen Richard Wagner ein.
Auf der DVD von Filmjuwelen geht der Film genau 103 Minuten. Geboten wird die deutsche Bildfassung, die den Titel „Frauen um Wagner“ trägt. Zu dieser gibt es die deutsche und die englische Tonspur in Mono 2.0, die einen soliden Eindruck macht, was angesichts der vielen Musik nicht schadet. Auf der englischen Tonspur sind einige Sequenzen auf Deutsch gesprochen, wohl deshalb, weil es dazu keinen englischen Ton mehr gab. Zu diesen Sequenzen liegen aber optionale englische Untertitel vor. Das sind aber auch schon die einzigen Untertitel, die zum Hauptfilm geboten werden. In Sachen Sprachen war es das leider schon. Das farbige Bild im Format 4:3 macht etwa den Eindruck, den es bei alten deutschen Fassungen üblicherweise macht, nämlich einen abgenutzten, denn die Farben wirken nicht mehr gerade lebhaft. Im Bonusmaterial gibt es zunächst einen Beitrag mit gut 8 Minuten an Szenen, die in der amerikanischen, aber nicht in der deutschen Fassung enthalten waren. Zu diesen gibt es deutsche Untertitel. Die Bildqualität ist auch hierzu eher mager. Das weitere Zusatzmaterial dient nicht gerade dazu, den Film zu vertiefen, denn es besteht aus dem deutschen Trailer und einer ganzen Menge an Programmvorschau. Einmal mehr muss man eine gedruckte Beilage bemühen, um Hintergründe zu erfahren. Das „Booklet“ gibt ein paar Informationen zu Richard Wagner ab. Die Herstellung des Films selbst wird nur oberflächlich behandelt und auf die je nach Land unterschiedlichen Filmfassungen geht man leider auch nicht ein. Es folgen ein paar Angaben zu den wichtigsten Funktionsträgern des Stabes und einige weitere Filme, in denen Wagner als Haupt- oder Nebenfigur auftritt. Eine ganze Reihe von Schauspielern wird ebenfalls noch vorgestellt. Fazit: Der Film hat im Hinblick auf eine abgerundete Sicht auf Wagners Leben und Wirken einige Lücken, die DVD-Edition ebensolche im Hinblick auf den Film. Das reicht noch für drei von fünf Taktstöcken und einen leichtfertig verkauften Hund.
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am 1. Mai 2014
Ein guter Überblick über Richard Wagner. Schöne Musikausschnitte, schauspielerische Leistungen gut. Der beste Wagner-Film, den ich bisher gesehen habe, mir gefällt er besser als die "neumodischen" Filme, die derzeit am Markt sind.
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am 31. August 2014
Nicht nur als Einführung, sondern auch als Ergänzung zu den bisherigen Wagner-Kenntnissen bestens und eindrucksvoll geeignet. Spricht meines Erachtens auch Musikliebhaber an, die nicht unbedingt Wagner mögen.
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am 19. August 2013
Natürlich ist dieser Film kitschig. Natürlich ist dieser Film vollkommen altmodisch und ... nun ja ... ein wenig pathetisch. Aber mal ganz davon abgesehen, wird des Meisters Lebensgeschichte anschaulich und überaus unterhaltsam, an einigen Stellen sogar anrührend gut nacherzählt, auch wenn das eine oder andere Detail der Dramaturgie zu Liebe historisch nicht ganz korrekt ist. Der Film ist nicht digital überarbeitet oder gar restauriert, und so sind Bild und Ton dem Alter entsprechend. Doch das tut der Liebe keinen Abbruch. Und außerdem wurde viel an Originalschauplätzen gedreht, sogar aufwendig im vollbesetzten Festpielhaus und am Grünen Hügel. Dazu viele Spielszenen aus den Opern, die in Art und Weise den Uraufführungen nachempfunden sind.
Kurzum: Ein alter und doch wundervoller Film über Leben und Werk Wagners. Ich fühlte mich - ohne Abstriche - bestens unterhalten!
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