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am 18. Juni 2013
Die meisten (ich auch) lesen mittlerweile nur noch die Überschrift einer Rezension. Darum schließe ich mich diesem sinnvollen Trend an, das Wichtigste, das Fazit möglichst in die Überschrift zu packen.
Das hat nun mal mit der Schwemme und Qualität der Rezensionen einerseits, und andererseits mit dem seit einiger Zeit von den Herstellern entdeckten Manipulationspotential das Rezensionen in sich bergen zu tun. Dieses Potential nutzen einige Hersteller leider schamlos aus, sowohl um eigene Produkte zu fördern, als auch um der Konkurrenz mit äußerst negativen "Rezensionen" zu schaden.

Seit über einem Monat habe ich die Kamera nun (nicht ein paar Tage, oder mal kurz im Geschäft in den Händen gehalten), habe fast 300 Testfotos geschossen und ein paar Videos gedreht – und das unter allen relevanten Bedingungen was Licht und Bildkomposition betrifft. Es ist nicht die erste Kompakte die ich teste, ich bin schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einer Ergänzung zur Spiegelreflexausrüstung, mit der man erst auf Erkundungstour gehen kann, bevor man dann das schwere Zeug gezielt zu den paar Stellen die sich lohnen schleppt.

Im Laufe der Zeit hat sich eine bestimmte Stelle ganz in der Nähe für ein Referenzfoto als äußerst effektiv erwiesen. Es gibt dort unterschiedlichste Gebäude, Rasen, immergrüne Hecken, Büsche und Bäume mit verschiedenstem Blattwerk (von Eiche bis filigranen Weiden). Also schwierigste Bedingungen für eine Kompakte bei einer Weitwinkelaufnahme. Ich bin dann auch noch so fies und schau mir die Aufnahmen in 100% an, natürlich erwarte ich keine Ergebnisse die mit denen einer DSLR vergleichbar wären, aber unter diesen Bedingungen muss jede Kamera die Hosen runterlassen – die ganze Software-Trickserei der Ingenieure hilft hier nichts mehr. Die Einstellungen die ich dabei benutzt habe waren Programmautomatik (P), ISO 80, mittenbetonter Fokus und mittenbetonte Belichtungsmessung.

Die Ergebnisse spülten mich durch drei prägnante Gemütszustände: euphorische Begeisterung, leicht enttäuschte Ernüchterung, pragmatischer Realismus.

Aber der Reihe nach, erstes Stadium: Landschaftsaufnahmen mit Weitwinkel.
Die ersten Aufnahmen entlockten mir ein überwältigtes WOW! Ich dachte mir, die werden doch nicht tatsächlich auf die jahrelangen Kritiken der Anwender reagiert haben?! Die Details sind nicht mehr aquarellmäßig, verwischt, oder verwaschen, sondern fast schon auf Spiegelreflex Niveau – RESPEKT! Man hat das Gefühl, man könnte alle Blätter zählen. Am Rande ist zwar die typische Unschärfe für diese extremen Zoomobjektive zu sehen, sie hält sich aber in Grenzen. Genauso ist ein auf jeden Fall noch erträgliches Rauschen in den sehr dunklen Bereichen zu sehen. Aber im Großen und Ganzen scheint die Bildqualität wieder zurückzukehren, und das trotz 20,4 MP.

Zweites Stadium: Portraits, Innenaufnahmen, Fotos mit Blitz.
Bei den Portraits fiel mir auf, dass von der kamerainternen Software doch ziemlich übertrieben wird, die gestochen scharfen Details der Gesichtszüge und Haare, wie man sie z. B. mit einer Panasonic TZ8 locker erzielt, waren hier nur selten möglich. Dasselbe Ergebnis bei Makroaufnahmen, detailärmeren Ausschnitten von Architektur-, Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die Aufnahmen wirken irgendwie überschärft. Der interne Blitz ist schwach, erst ab ISO 200 aufwärts brauchbar, mit dementsprechenden Ergebnissen. Fairerweise muss man sagen das ist wohl klassenüblich, beispielsweise bei der TZ-Serie von Panasonic ist es auch nicht anders. Außerdem gibt es einen sogenannten Multi-Interface-Schuh, wo auch ein kräftigerer (und teurer) Blitz und anderes Zubehör aufgesteckt werden kann.

Drittes Stadium: Automatikmodi, Alltags-, Schnappschuss-, Zoom- und Videotauglichkeit.
Der Fokus ist sehr schnell, also absolut schnappschusstauglich, ebenso der Verwacklungsschutz, selbst wenn man den 30-fachen optischen Zoom ausnutzt. Es gibt noch zwei Zoom-Stufen, den Klarbild-Zoom und den Digitalzoom. Letzteren habe ich nicht ausprobiert, der Klarbild-Zoom bringt zur Not noch respektable Ergebnisse, laut Beschreibung "fast" ohne Bildqualitätsverlust, man muss dabei bedenken es ist ein 60x Zoom!
Videos mit einer Kompakten sind auch nicht jedermanns Sache, aber man hat ja nicht immer eine Videokamera dabei oder eine entsprechend ausgestattete DSLR. Mich hat das Ergebnis überzeugt, AVCHD mit 28 Mbps in 1920×1080 bei 50p/60p, das gibt brillante Videobilder. Das einzig Negative – der Zoom ist zwar dezent, aber trotzdem und für manche wohl auch störend zu hören.
Die Automatikmodi sind nicht unbedingt mein Fall, aber trotzdem für manche Leser der am meisten genutzte Modus. Es gibt 2 davon, die "überlegene" und die intelligente Automatik. Allein schon die Bezeichnung des ersten ist entweder ein selbstironischer Scherz, oder er wurde von den Entwicklern im Stadium "Baustelle" vergessen. Jedenfalls soll die Kamera in diesem Modus anhand der erkannten Szene und mehrerer kurz hintereinander geschossener Fotos durch Überlagerung ein sogenanntes "qualitativ höherwertiges Bild" erzeugen. Ich jedenfalls habe nichts davon gemerkt. Die intelligente Automatik hingegen liefert recht brauchbare und nachvollziehbare Ergebnisse, mit der Einschränkung (die eigentlich immer gilt) je schwächer das Licht umso mehr empfiehlt sich ein manueller Modus.
Und hier kommt ein fast schon Alleinstellungsmerkmal und zugleich die große Stärke dieser Kamera zum Vorschein, zumindest in dieser Klasse: die manuellen Modi. Es gibt tatsächlich die altbekannten, irgendwann abhanden gekommenen, P/S/A/M-Modi und sogar eine mit MR bezeichnete Position, wo man drei Einstellungsprofile speichern und abrufen kann. So kann man sich Einstellungen für die 3 wichtigsten (nach Gusto) Aufnahmeprofile zusammenstellen und komfortabel darauf zugreifen. Ich bin begeistert, endlich wird man wieder als vernunftbegabtes Wesen eingestuft, das auf sämtliche Einstellungen losgelassen werden kann. Farbton, Kontrast, Schärfung, Rauschunterdrückung, Weißabgleich, manuelle Fokussierung (!!!) alles ist nach eigenem Geschmack anpassbar – und für die Belichtungskorrektur gibt es sogar ein extra Wählrad! Die besten Ergebnisse betreffend die Fotoqualität lieferten bei mir die Einstellungen (auf P): ISO 80, natürlicher Farbton, max. Rauschunterdrückung, max. Bildschärfung, -0.3 Belichtungsstufen, mittenbetonter Fokus und mittenbetonte Belichtungsmessung.

Fazit:
Diese Kamera vermittelt einem das Gefühl, dass zumindest Sony mit diesem Modell zurück auf den Weg der Vernunft gefunden hat. Sie macht vieles richtig, manches übertrifft sogar die Erwartungen, sie hat aber auch ein paar Schwachpunkte. Einige davon sind nun mal systembedingt, andere könnten mit Sicherheit über die Firmware (bzw. Zubehör) ausgemerzt werden - so Sony das will. Die bis jetzt gesammelten Erfahrungen zeigen, dass in dieser Kamera exzellente Gene stecken. Deren Möglichkeiten könnten, in hoffentlich noch kommenden Firmware Versionen, wenn sie konsequent ausgeschöpft werden, nicht nur für exzellente Bilder sorgen, sondern dieser Kamera auch noch zu einem Kultstatus verhelfen.
In der Summe hätte sich die Kamera 4,6 Sterne verdient, das geht in der Bewertung leider nicht. Fünf sollte man nur vergeben wenn's wirklich nix zu meckern gibt, aber da sich hier kaum einer daran hält wären 4 Sterne für diese Kamera im Vergleich zu anderen unfair. Also volle fünf Sterne und eine Kaufempfehlung, vor allem für die, die mehr als den überlegenen/intelligenten Automatikmodus nutzen wollen.
2828 Kommentare| 797 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 50 REZENSENTam 20. Februar 2014
Vorab: Ich habe diese Kamera nicht bei Amazon erstanden, sondern bei einem anderen Versender, der unglaublicher Weise sogar noch etwas preiswerter war. ;-)

Ich bin schon seit vielen Jahren im Bereich der Kompakten eingefleischter SONY-Fan. Neben meinen SLR-Digitalkameras habe ich als "Überall-dabei-Kamera" immer eine Kompakte von SONY in der Tasche. Als erstes hatte ich die SONY Cyber-shot DSC-P200 (7.2 MPixel), diese sehr kompakte Kamera hat mich sehr lange und immer zuverlässig begleitet (Sie ist auch heute noch bei meinem Sohn im Einsatz). Danach kam die SONY DSC-HX5V, die mich ebenfalls lange und treu auf allen meinen Reisen begleitete. Jetzt wurde es Zeit für eine Neue. Die DSC-HX5 bekommt jetzt mein anderer Sohn.

Die Daten der Cybershot DSC-HX50 sind schon beeindruckend. >20 MPixel und ein 30fach Zoom (24 bis 720 Millimeter Brennweite, entspr. Kleinbild) sind im Bereich der Kompakten z.Zt. ein Alleinstellungmerkmal. Auch das WiFi, das ich bei der Alten über einen Adapter eingerichtet habe, und das jetzt schon serienmäßig an Bord ist, erfreut mich sehr, weil es beim Transfer der Bilder auf den Computer schon eine gewisse Bequemlichkeit bedeutet. Der Zubehörschuh ist bei Kameras dieser Klasse auch ein seltenes Feature und der brilliante 3"-Bildschirm erfreut die altersweitsichtigen Augen. Leider kostet der passende elektronische Sucher (FDA-EV1MK) z.Zt. mehr als die Kamera. Deshalb spare ich mir das. Auch auf das "V" im Namen der Kamera und den höheren Preis habe ich gerne verzichtet, weil ich bis heute noch keine für mich relevante Anforderung gefunden habe um das GPS zu nutzen.

Die Kamera liegt gut und mit angenehmem Gewicht in der Hand. Die Bedienung ist SONY-typisch simpel und meist selbsterklärend. Ich benutze bei den Kompakten im Gegensatz zur DSRL fast nur die Automatik-Modi, weil es meist schnell gehen soll. Da kommt es mir sehr entgegen, dass die Kamera insgesamt sehr schnell reagiert und auch in den Automatik-Modi akzeptable Bilder abliefert. Etwas gewöhnungbedürftig erschien mir der (wie immer zu schwache) Blitz. Aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt. Die Batterie hält, wie bei den Vorgängern, sehr lange - über 500 Aufnahmen habe ich mit einer Batteriefüllung gemacht.

Zur Bildqualität: Systembedingt ist bei den in Kompaktkameras verwendeten Objektiven mit solch enormer Zoomreichweite keine DSLR-Qualität zu verlangen. Zur Vergleich: ein DSLR-Objektiv kostet oft schon das Mehrfache der kompletten DSC-HX50. Im Weitwinkelbereich sind die Bilder trotzdem überraschend scharf mit wirklich minimaler Unschärfe zum Bildrand hin (bis max. ISO400). Dies verschlechtert sich allerdings im Zoombereich etwas. Ich finde die Bildqualtät aber für solch eine Kamera in jedem Fall absolut in Ordnung und brauchbar. Wer das nicht akzeptieren kann, muss in eine andere Kamera-Klasse einsteigen und dort wird er definitiv auch kein 30fach-Zoom finden. Die digitalen Zoom-Modi sollte man übrigens auf keinen Fall nutzen - das gilt allerdings nicht nur für die SONY, sondern für alle Kameras, die sowas anbieten, da die Bildqualität bei digitaler Vergrößerung dramatisch abnimmt. In Anbetracht der enormen Reichweite der DSC-HX50besteht ja auch kein wirklicher Bedarf.

Die angebotenen manuellen Modi werde ich sicher irgendwann austesten, aber wie gesagt: Ich benutze die Kamera meist im Automatik-Modus und der reicht mir für den Einsatzzweck absolut. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Die Cybershot DSC-HX50 ist ein würdiger Nachfolger für meine alte DSC-HX5. Lustigerweise verwende ich seit drei Kameras die selbe Kamera-Tasche von Crumpler, die immer noch fast wie neu aussieht und sich vor allen Dingen auch den unterschiedlichen Formen und Größen angepasst hat. :-)

Für diese perfekte Leistung der SONY Kompaktkamera gibt es verdiente 5 Sterne.

In eigener Sache: Wenn Ihnen meine Rezension gefallen hat oder hilfreich war, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. Denn nur auf diese Art erfährt der Rezensent, ob sich die Mühe dies zu schreiben überhaupt gelohnt hat. Im voraus vielen Dank! ;-)
1515 Kommentare| 688 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2013
Wenn ich mir die Rezensionen meiner Vorgänger so durchlese, überlege ich ob sie wussten was für eine Kamera sie da kaufen und was sie eigentlich von so einer Kamera erwartet haben. Eventuell etwas zu viel.

Selbstverständlich kann man von so einer winzigen Kamera mit so einem riesigen Zoom keine Wunder bezüglich Bildqualität erwarten. Dafür wurde eine so genannte Travel-Zoom auch gar nicht konzipiert. Ein riesiger 30x optischer Zoom, ein kleines Gehäuse und eine perfekte, rauschfreie Bildqualität - das geht nun mal (noch) nicht. In erster Linie benutzt man eine solche Kamera um Objekte möglichst nahe heran zu holen, oder als eine Art Universalkamera für jeden Tag und jede erdenkliche Situation, sei es Geburtstag, Urlaub, Station, Konzert oder Ausflug in den Park oder Zoo, ohne einen schweren Brocken mit sich tragen zu müssen.

Leute die es lieben jedes Bild in 100% Ansicht zu betrachten und mit der Lupe jedes Pixel anzuschauen um darüber zu meckern, dass Rauschen zu sehen ist, sind mit Kameras dieser Art falsch bedient. Die greifen lieber zu einer Fuji X100, Ricoh GR, Canon G15 oder Sony RX100 um nur paar Beispiele zu nennen.

Leute die eine handliche, universele, leistungsstarke Zweit- oder Immer-dabei-Kamera suchen und sich die Bilder anschliessend bequem in einem für das Auge und das menschliche Sichtfeld geeigneten Format, sei es auf dem Monitor, Fernseher oder einem entwickelten oder ausgedrucktem Foto ansehen möchten um sich an den ansehnlichen Ergebnissen zu erfreuen, für die ist die Kamera eine gute Wahl.

Die Bedienung ist einfach, besonders die kabellose Übertragung von Bildern auf den Rechner ist praktisch und funktioniert problemlos. Dauert zwar ein kleines bisschen länger als direkt von der SD-Karte, aber es geht dennoch in einer akzeptablen Geschwindigkeit vonstatten und die Cam schaltet sich nach der Übertragung automatisch ab. Ein lästiges herausnehmen der SD-Karte aus dem Gehäuse entfällt somit. Dies war eigentlich einer der ausschlaggebenden Gründe warum ich von der HX20 auf die HX50 upgraded habe. Die Videoqualität ist, wie man das von Sony kennt, sehr gut. Ebenso das scharfe und helle, hochauflösende Display. Ebenfalls praktisch ist das zusätzliche Rädchen, mit dem man die Belichtungskorrektur schnell einstellen kann.

Fazit:

Würde man die Bildqualität mit anderen Kameras, die mit ihren großen Sensoren für völlig andere Zwecke konstruiert wurden vergleichen, dürfte man natürlich keine 5 Sterne vergeben. Wie aber bereits gesagt, muss man eine Kamera danach beurteilen für welche Zwecke sie entwickelt wurde.

Die HX50 ist eine handliche, relativ unkomplizierte Universal-Kamera mit riesigem Zoom in einem relativ kleinen Gehäuse, die das tut wofür sie konzipiert wurde: Objekte möglichst nahe heran zu holen um dem Anwender anschliessend bei Normalbetrachtung ansehnliche, völlig ausreichende, gute Bild-Resultate zu liefern.
1313 Kommentare| 382 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als ich vorab einige, weniger gute Rezensionen las, war ich etwas irritiert.
Habe ich doch die Erfahrung, dass Sony sehr gute Digitalkameras bauen kann.
Gerne erinnere ich mich an meine unglaubliche DSC-F707 (2001), meine DSC-V1 (2004) und auch die DSC-HX5V (2010).
Diese hoben sich definitiv hervor.

Auch von der DSC-HX50 hatte ich vorab den Eindruck (Werbung), dass diese aus der ganzen Masse heraussticht und so habe ich sie natürlich mit Spannung erwartet.

Eines vorweg; meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, ich finde, dass die HX50 eine hervorragende Kamera ist.
Zwar auch mit leichten Schwächen aber im Gesamtpaket (es ist eine Superzoom) für mich perfekt.

Es wurde schon viel rezensiert und auch technische Daten kann man woanders nachlesen, deshalb möchte ich mich auf das für mich Wesentliche beschränken.

Vom Design erkennt man sofort, dass es sich um eine Sony handelt.
Qualitätseindruck und Verarbeitung sind nahezu perfekt.
Die Ausstattung kann sich sehen lassen wobei ich jetzt nicht unbedingt der Typ bin, der eine Kamera mit seinem Smartphone steuern muss.

Für mich ist das Wichtigste die Bildqualität, darauf kommt es an.
Und gerade bei einer Superzoom kommt es diesbezüglich manchmal zu Abstrichen.
Nicht so bei der HX50.

Ich muss zugeben, dass ich nach meinen ersten Testaufnahmen (Innenraum, Portrait) hier etwas mehr erwartet hatte.
Der erste Eindruck (an meinem 27 Zoll Monitor) war super aber beim Hineinzoomen ins Bild fehlte deutlich die Detailschärfe.
Wenn ich hier an meine "alte" HX5V denke, hmm, war doch anders (man erkannte eine Gravur auf einem Wimpernhaar ;-)).

Je länger ich mich aber mit der HX50 beschäftigt habe, umso besser wurden die Bilder.
Man bekommt auch Portraits zustande, bei denen man wirklich jede Pore sieht.
Im Soft Skin Szenenmodus natürlich nicht.

Auch Makroaufnahmen meistert die HX50 hervorragend.

Die absolute Stärke kommt aber erst bei Tageslicht (schönem Wetter), bzw. Aufnahmen im oder ins Freie.
Hier hat die HX50 eine hervorragende Bildqualität, auffallend ist die sehr gute Schärfe und der sehr gute Kontrast.
Auch die Farbwiedergabe ist super.
Ich habe direkte Vergleichsfotos mit der Fuji Finepix F770 gemacht (die ist ebenfalls sehr gut), die Sony HX50 hat definitiv die Nase vorn.
Z.B. hatte ich blauen Himmel mit Wolken auf dem Bild. Die F770 zeigte einige nur weiße Wolken bei der HX50 sah man noch unterschiedliche Farbnuancen (Abstufungen) der Wolken.

Der Dynamikbereich der HX50 ist ebenfalls unglaublich gut.

Das Superzoom.

Ebenfalls eine ganz größe Stärke der HX50.
Selbst bei vollem Zoom ist die Bildqualität und Detailschärfe hervorragend.
Ich habe z.B. eine Kirchturmspitze (ca. 500m Luftlinie entfernt) fotografiert, die Details sind unglaublich (Fotos sind unter den Kundenbildern eingestellt).
Der Bildstabilisator leistet (Sony-üblich) perfekte Arbeit.

Der Videomodus.

Ich kenne keine Digitalkameras, die einen besseren Videomodus als Sony haben.
Schon meine HX5V im Jahre 2010 war hier Welten voraus.
Auch die HX50 bleibt dieser Linie treu und filmt in FullHD mit einer unglaublich guten Qualität.
Hier trägt natürlich auch der, schon genannte, sehr gute Bildstabilisator bei.

Zum Schluß noch die genannten Schwächen.

Aufnahmen bei ungünstigen Lichtbedingungen und dementsprechend höheren ISO-Werten forden bei der HX50 mehr Detailschärfe als bei anderen (sehr guten) Kameras.
Ich gehe davon aus, dass auch die 20,4 MP hier ihren Tribut (Rauschen) forden.
Das fällt aber nur beim Hineinzoomen ins Bild auf, denn selbst "rauschige" Bilder sehen in der Normalansicht top aus.

Fazit:

Ich bin nicht ganz unbedarft und hatte schon viele Digitalkameras in meinen Händen.
Fakt ist; die Sony DSC-HX50 ist für mich im Gesamtpaket eine hervorragende Superzoom.
Mit den genannten Schwächen kann ich gut leben, denn dafür habe ich andere Vorzüge.
Ich kann sie mit gutem Gewissen empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Juli 2015
Diese Kamera ist schon länger auf dem Markt und hat neuere Nachfolger, aber sie ist auch und gerade jetzt im Vergleich mit den Konkurrenzprodukten interessant.
Unter den kompakten Superzoomkameras nimmt die HX50 eine Sonderstellung ein, sie ist nach Preiswürdigkeit und Leistung ganz vorn. 30-faches Zoom ist bei so kleinen Kameras bisher nicht überboten, die Auflösung von 20 MP auf dem kleinen Sensor (1/2,3 Zoll) ebenfalls nicht, und dazu noch eine Bildqualität, die der Konkurrenz überlegen ist.
Ich bin schon lange ein Fan von kompakten Superzoom-Kameras und kann sie mit der Canon Powershot SX710 HS und der Nikon Coolpix S9700 aus eigener Erfahrung vergleichen und auch mit der neuen Sony DSC-HX90. Besonders die Bildqualität finde ich hervorragend. Schärfe, Kontrast und Farbsättigung sind auch unter schwierigeren Lichtverhältnissen gut und das Rauschen sogar noch bis 1600 ISO je nach Motiv durchaus akzeptabel.
Die Einstellmöglichkeiten sind sehr reichhaltig, auf die wichtigen Aufnahme-Funktionen kann schnell zugegriffen werden. Z. B.lässt sich die Belichtungskorrektur sogar über ein eigenes Rad im Schnellzugriff anpassen. Die Bildstabilisierung ist so wirksam, dass auch Freihandaufnahmen im extremen Telebereich nicht verwackeln müssen.
Die Kamera hat eine sehr gute Videofunktion und dazu einen ausdauernden Akku. Was ihr fehlt, ist eine eingebaute GPS-Funktion, die man aber bei der sonst baugleichen Schwester DSC-HX50 V vorfindet. Diese kostet nur wenig mehr und ist deshalb für mich die bessere Wahl.
Aber davon abgesehen ist diese Kamera wohl im Moment hinsichtlich Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Die Bildqualität soll nach Testergebnissen (z. B. Zeitschrift Chip) sogar etwas besser sein als beim Nachfolgemodell HX60 und wird meiner persönlichen Erfahrung nach auch von der neueren und viel teureren DSC-HX90 nicht übertroffen.
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am 30. Juni 2015
Die HX50 von Sony kommt in einem Metallgehäuse daher und sieht recht wertig aus. Für eine Kompaktkamera ist sie relativ schwer.

Als Nutzer einer SLR Kamera ( Canon 550D ) will ich vorweg nehmen, dass die Bildqualität eines CMOS Sensors niemals an einen APS Sensor, wie er bei "erwachsenen" Kameras Verwendung findet, heranreichen kann. Für Anfänger sei darauf hingewiesen, dass der MOS Sensor der Sony zwar 20 Mio. Pixel aufnimmt, diese aber wie bei den Konkurrenten letztlich auch, aufgrund des Moiré - Effekts und der damit verbunden vorgesetzen Filter, nicht erreicht. Die aktuellen Generationen der CMOS -Kameras erreichen also real so um die 12 Mio.Pixel. Das ist aber völlig unproblematisch, da hiermit >gute Kameraqualität vorausgesetzt< selbst A3 Abzüge ohne sichtbare Verluste darstellbar sind. APS Sensoren haben eine viermal größere Fläche um die Pixel zu verteilen, sodass klar sein muss, dass hier eine andere Darstellungsliga am Start ist. Allerdings mit deutlich größerem und schwererem Equipment.

Wem dies klar ist, der entscheidet sich im Zielkonflikt entweder für eine leichte Kamera zum mitnehmen um die 200 gr. inkl. Zoom oder er kauft eine kompromisslos gute APS Kamera, die nicht einfach in die Jackentasche geht. Während APS Kameras in der Regel ein zweites Objektiv erfordern ( Tele ) hat die CMOS Kamera eine Objektivkombi mittlerweile sogar bis 700 mm.

Die HX50 läßt sich in einer Jacke mitnehmen und ist sehr schnell startbereit ( Schnappschuss tauglich ). Die Bedienung mit den beiden Rädern auf dem Gerät (Programmwahl, Belichtungskorrektur ) und der wichtigsten Zusatzfunktion auf einer sep. Customtaste machen das Gerät für " Faule " schnell einsatzbereit. Der Blitz wird mit einer Taste aus dem Gehäuseinneren aktiviert und ist in normalen Räumen ( bis 30m² ) gerade noch brauchbar. Ein großes Manko ist die Positionierung der Custom-/ und Videotaste, welches Sony mit der Daumenauflage hätte tauschen müssen, da man häufiger unbeabsichtigt die Video-/ oder Customtaste aktiviert. Ansonsten liegt das
Gerät sehr gut in der Hand.

Der Menüaufbau bei Sony ist nach wie vor schlecht. Viele Gimmicks, die wirklich unnötig sind, machen dem Nutzer, der eine Kamera nur temporär benutzt, unmöglich sich die vielen Einstellungen zu merken. Da hilft auch eine MR genannte Funktion nicht, bei der man häufig genutzte Einstellungen speichern kann. Wer eine Sony Pocket W730 oder WX220 hat, weiß wovon ich schreibe. Zumindest hätte Sony die Videoeinstellfunktionen in einem separaten Menü unterbringen können, damit man sich keinen "Wolf" durch Ebenen tippt, um an eine Einstellung zu kommen. Tiefe Untermenüs ohne Prioritäten geht eigentlich nicht.

Das Gerät verfügt über alle derzeit üblichen Automatik - Programme einschl. aller manuellen Einflussmöglichkeiten. Diese manuellen Möglichkeiten waren auch der eigentliche Kaufgrund für mich, dieser Kamera den Vorzug zu geben, da ich im Individualfall auch einmal auf die Automatik verzichten will/muss. Die Abbildungsleistungen in allen Automatikprogrammen sind gut bis sehr gut. Wer sich mit der Kamera etwas dezidierter auseinandersetzt, kann allerdings deutlich bessere Ergebnisse in den verschiedenen halbmanuellen oder manuellen Einstellungen erzielen. Ein über 200 Seiten langes Handbuch steht auf der Sony Seite zur Verfügung und sollte vor allem bei höherem Anspruch an die Bildleistung unbedingt von Laien vorher studiert werden, bevor hier unnötig schlechte Kommentare eingestellt werden. Eine Kurzanleitung liegt der Lieferung bei. Die vollautomatischen Programme glänzen mit schnellem Fokus und bei richtiger Vorabeinstellung der Standards mit geringstem Rauschen und natürlichen Farben. Mehr geht in der Preisklasse derzeit nicht. Auch ist das Tele bis in den 700mm - Bereich so gut, dass ich sogar einige Privatbilder ohne die o.e. SLR machen konnte, weil der Unterschied nur noch marginal war. Klasse Leistung von Sony.

Sonstiges:

Der Monitor spiegelt auch bei höchster Lichtleistung relativ stark. Das geht sicher besser ( Panasonic TZ41 ). Dafür ist die Auflösung sehr gut. Die ON/OFF Taste ist etwas zu tief in das ansonsten sehr gut verarbeitete Gerät eingelassen, ohne Fingernagel gehts nicht.
Die Ladedauer des sehr lange haltenden Akkus ist mit 2,5 Std. ziemlich lang. Im Zweifel einen 2ten Akku in den Urlaub mitnehmen.

Insgesamt habe ich 4 Kameras in der Preisklasse getestet. Am besten gefiel mir die Olympus PM2. Leider wäre bei dieser Kamera wieder ein 2.Objektiv als Tele nötig geworden, sodass die Zweitplatzierte HX50 zum Zuge kam. Ich bereue den Kauf nicht, würde aber jedem ambitionierten Fotografen raten, auch einen Blick auf die günstigen APS Systeme zu werfen, sofern die Mobilität und ein zweites Objektiv nicht im Vordergrund stehen. Denn die PM2 hatte teilweise Bilder abgeliefert, derenQualität exakt der meiner o.e. SLR entsprachen. Das ist Fortschritt. Die HX50 war die Beste aus den verbliebenen Angeboten, weil sie die beste Abbildungsleistung bot und dabei für mich die etwas mühselige Bedienung verschmerzbar ist.
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am 7. September 2014
Ich habe mir die Kamera letzte Woche im Amazon Angebotspreis von 209,- gekauft und war anfangs eigentlich begeistert von der Haptik, Fertigungsqualität und vor allem von den optischen Fähigkeiten. Der Chip löst für eine Kompaktkamera wirklich sehr gut auf und auch die 30x Optik ist überraschend gut. Wer deutlich mehr erwartet muss einfach in eine (viel) teurere DSLR oder Systemkamera mit teuren Wechselobjektiven investieren. Die direkten Konkurrenten von Canon und Panasonic schlägt die Sony meiner Ansicht nach deutlich, die Auflösung und Schärfe ist für den Preis sowohl im Weitwinkel als auch im Tele-Bereich gut-sehr gut und kann mit älteren DSLRs durchaus mithalten, auch das Rauschverhalten ist deutlich schöner/besser als bei anderen Kompakten mit gleicher Sensor-Größe.

==> wer sich einen objektiven Eindruck von der Bildqualtität verschaffen will, geht einfach auf dkamera.de - dort kann im Testbericht unter der Rubrik 'Bildqualität' EINE fixe Standard-Aufnahme unter Laborbedinungen in allen ISO-Auflösungen zwischen verschiedenen Kamera-Modellen direkt nebeneinander verglichen werden - hier fällt sofort auf, wie gut die HX50/60 zb. gg. eine Panasonic TZ61 oder auch Canon SX700 abschneidet.

Nun zum GROOOSSEN Haken: ich bin erst nach einigem Testen draufgekommen, dass die HX50 KEINE 3:2 Auflösungen anbietet sondern nur 4:3 und 16:9 (das können alle meine Cams bisher, auch die günstigen, kleinen Taschencams unter 100 EUR).

Damit ist das "klassische" Fotoformat von Kleinbildkameras, Spiegelreflex-Kameras nicht verfügbar und es können z.B. keine Abzüge/Prints im üblichen Format von 10x15 erstellt werden. Einziger Ausweg: man fotografiert in 4:3 und beschneidet die Aufnahmen dann selber am oberen und/oder unteren Rand.

Wer in 16:9 fotografieren will und keine 3:2 braucht, für den ist die HX50 ein super Tip und lt. meinen Testaufnahmen in dieser Klasse unschlagbar. 4:3 halte ich für antiquiert und unbrauchbar, denn ist es gibt weder Standard-Printformate noch Displays, wo man das fast quadratische Format sinnvoll wiedergeben kann.

Alle anderen müssen leider auf die spürbar teurere HX60 (Sonys Nachfolgermodell) zurückgreifen, die bietet dann auch die 3:2 Bildmodi.

Sehr schade, denn ansonsten wäre die HX50 aus meiner Sicht quasi "fehlerlos" - das Bildformat ist aber für mich leider ein K.O. Kriterium. (es gibt übrigens zur Zeit lt. meiner Recherche kein Firmware-Update, das das Manko behebt).
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am 27. Mai 2015
Top Gerät.
Diese Sony Kamera ist bedingt durch die Linsenoptik schwerer als meine Alte Canon.
Gebrauchsanweisung gelesen, Akku und Speicherkarte eingelegt. Datum und Uhrzeit eingegeben, alles kein Problem.
Akku geladen und getestet. Beschreibung und Handhabung ist leicht verständlich. Superscharfe Bilder auch im Video Bereich. Es gibt nicht zu meckern. Display auf hohe Leistung eingestellt, dann funktioniert der Sucher auch bei heller Umgebung ganz gut. Es wird alles geboten, was die technische Beschreibung verspricht. Super Zoom. Würde diese Kamera sofort wieder kaufen.

Ergänzung am 8.6.2015
Ich benutze diese Kamera jetzt schon einige Zeit. Sie macht tolle Bilder. Der 30fach optische Zoom, im Zusammenhang mit der Verwackelschutz funktioniert einwandfrei auch Makro Bilder werden super gut. Bildschärfe bei höchster Einstellung ist ebenfalls sehr gut. Auch Aufnahmen bei wenig Licht werden ohne Blitz sehr sauber. Die überlegene Automatik ist ideal für ungeübte Käufer. Der Panoramabildschwenk arbeitet ebenfalls einwandfrei. Der Filmmodus arbeitet sehr gut, man muss nur auf die Einstellung für die spätere Wiedergabe achten. Der LCD Bildschirm schwächelt trotz höchster Helligkeitseinstellung etwas. Ich habe deshalb eine FX-Antireflex Schutzfolie für meine Sony DSC-HX50 von atFolix gekauft, weil bei sehr heller Umgebung, die Bilder auf dem Bildschirm wie bekannt nicht sehr gut zu erkennen sind. Mit dieser jetzt matten Folie hat sich dies etwas verbessert. Das Aufbringen der Folie war sehr leicht. Zuerst Monitor der Kamera, mit einen feuchten Brillenreinigungstuch von Fingerabdrücken, reinigen. Trocken reiben. Mit dem beigefügten Staubentfernungstuch nachbearbeiten. Danach die Folie wie beschrieben anbringen und schon ist alles erledigt. Die Folie ist passgenau für die Sony Kamera DCS-HX50 ausgelegt. Ein weiterer Vorteil, diese Folie es ist auch ein guter Schutz für den Monitor. Diese Folie lässt sich jederzeit auch wieder leicht entfernen.Ich bin jetzt mit dem Ergebnis einiger massen zufrieden. Leider gibt es keinen normalen optischen Sucher bei der DCSC-HX50 Dieses Problem so habe ich mir sagen lassen, haben so gut wie alle neuen Kameras. Ich bin begeistert und habe den Kauf nicht bereut. Die Beschreibungen zum Lernen der einzelnen Einstellung, dürften etwas ausführlicher sein.

Nachtrag im August 2015
Ich habe mittlerweile viele Reisen gemacht und diese DCSC-HX50 benutzt und bin begeistert was für saubere Bilder diese Kamera macht. Selbst die Spiegelreflexkamera meines Enkels konnte da nicht mithalten. Er musste den Blitz benutzen, ich mit der HX50 nicht.
Den Blitz habe ich bis jetzt selbst bei sehr dunkeler Umgebung in Kirchen oder Museen nicht gebraucht, mit der Einstellung i+ ist das selbst für ungeübte Benutzer sehr einfach zu fotografieren. Zoomaufnahmen werden selbst bei Objekten die über einen Kilometer entfernt sind sehr gut. Ich kann deshalb dieses Produkt weiterhin empfehlen.

Nachtrag im März 2016.
Habe sehr viel tolle Bilder auf meinen Weltreisen gemacht, es gibt nach wie vor nichts zu bemängeln..
Was ich jetzt heraus gefunden habe ist, dass auch eine Speichrkarte Kingston SD10VG2 UHS-I SDXC 128GB, Class10 einwandfrei funktioniert. Sony gibt nur bis 64 GB an. Dadurch kann man die Digitalkamera auch für nur Videoaufnahmen benutzen.
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am 21. April 2014
Nach fast einem Jahr Härtetest bin ich nun folgender Meinung: Die Sony HX50 ist eine sehr kompakte hochfunktionelle Kamera.
Es hat eine Weile gebraucht, bis ich rausgefunden habe, was man gegen den Aquarelleffekt tun kann, aber wenn man darüber nachdenkt, ist es einfach nur logisch: man nehme die Funktion Rauschunterdrückung raus, (Programme P/S/A/M). Dabei passiert einfach nur, dass mehrere Bilder zusammengerechnet und mit einem Gaußschen Filter überlagert werden. Es ist, als ob ein Schleier von den Bildern gezogen wird. Ohne Aquarelleffekt bleiben dennoch die kleinen Artefakte, die durch die Bildkompression (.jpg-Codec) entstehen.

Der Zoom ist toll, einzig die nicht vorhandene RAW-Dateiausgabe fehlt etwas.
Aber mehr erwarte ich nicht von einer kleinen Digitalkamera, denn für Qualitätsbilder braucht es dann schon eine Spiegelreflexkamera und Objektive, die mehr Licht auf die Bildebene lassen.

Die Videos sind in Bild- und Tonqualität hervorragend. (Bildstabilisator einzigartig)

Als Zubehör kann ich folgendes Empfehlen: Das Ladegerätset von Sony mit einem Akku. Eine Displayschutzfolie. Eine kleine Tasche: die "Cullmann Ultralight". Eine teure SD-Karte von SanDisk. Eine beliebige billige Ersatz-SD-Karte.

Wertung fünf Sterne.
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am 10. Mai 2015
Nach den vielen positiven Rezensionen und guten bis sehr guten Testergebnissen habe ich mir vor ein paar Tagen diese Kamera bei einem bekannten Händler offline für ganze 169 € gekauft. Kaufgrund war ein Defekt an meiner vor 8 Jahren erworbenen Sony DSC T-100.

Zunächst war ich sehr begeistert von der HX50. Die Bildqualität, das Bedienkonzept, die zunächst wahrgenommenen Einstellmöglichkeiten und, last but not least, die sagenhaften Zoommöglichkeiten. Gerade Letzteres ist wirklich DER Vorteil dieser Kamera. Fährt man den optischen Zoom auf die 720mm voll aus, kann man bei guten Lichtverhältnissen problemlos scharfe (!) Fotos aus der Hand (!!) schießen. Damit hätte ich nicht gerechnet. Und die Bildqualität ist auch bei dieser Vergrößerung noch absolut gut (siehe Beispielfotos), will man nicht gerade ein Riesenposter davon drucken, aber wer macht das schon. Ich habe auf den (vier linken) Beispielfotos zunächst mit 24mm fotografiert, das Detail mit einem roten Pfeil gekennzeichnet, und anschließend dieses Detail mit 720mm Brennweite aus der Hand fotografiert.
Legt man dann absolut keinen Wert mehr auf die Qualität, kann man den digitalen Zoom zuschalten, der dann wirklich schon etwas "spionhaftes" an sich hat. Ich glaube, ich habe noch nicht wirklich alle Möglichkeiten überprüfen können, aber bis zu einer 170-fachen (!) Vergrößerung konnte ich schon vordringen. Das macht dann eine "Brennweite" von 4080mm. Wie gesagt, von Bildqualität kann man da nicht mehr sprechen, aber dafür kann man getrost sein Fernglas zuhause lassen ;-).

Auch die Wertigkeit des Gehäuses hat mich positiv überrascht. Die Kamera liegt aufgrund ihres Gewichtes (gewogene 271 Gramm) wirklich satt in der Hand. Bei dem sicher sehr staub- und sandempfindlichen Objektivverschluss wäre eine Schutzkappe hilfreich gewesen, die leider fehlt.

Noch positiv zu erwähnen ist die HD-Videoqualität. Kurz und knapp: sie entspricht der Qualität von HD im Fernsehen, absolute Spitze!

Doch jetzt zu den Enttäuschungen, die ich zunächst nicht wahrhaben wollte, die mir aber leider an der Sony-Hotline bestätigt wurden.

Die Kamera hat KEINE EINZIGE Möglichkeit bei Videoaufnahmen die Belichtung zu korrigieren! Auch das prominent angebrachte Drehrad zur Belichtungskorrektur ist im Videomodus ohne Funktion. Auch irgendwelche Einstellungen bezüglich der Lichtbedingungen, wie dies bei Fotoaufnahmen möglich ist (Sonne Wolken, verschiedene Indoor-Lichtquellen), sind im Videomodus nicht vorhanden. So kann man z.B. Gegenlichtaufnahmen weitgehend vergessen. Vergleichbares gilt für den Autofokus. Mit Ausnahme des "Focus-Trackings" gibt es keinerlei Einstellmöglichkeiten für den Autofokus im Videomodus. Und das rächt sich. Bei kritischen Lichtbedingungen ist der Autofokus schlichtweg überfordert. So kommt es immer wieder vor, dass die Schärfe zwischen Hintergrund und z.B. einer Person im Vordergrund hin- und herwechselt. Besonders dann, wenn man den Zoom betätigt.
Ein weiterer Schwachpunkt sind die Blitzeinstellungen im Fotomodus. Es ist weder eine Blitzverstärkung noch eine Blitzabschwächung möglich. Blitz ist Blitz, basta. Gerade für geblitzte Portraitaufnahmen ein Unding!

Jetzt könnte man ja sagen, hey, was willst du, die Kamera ist so günstig und hat so viele Funktionen, zu dem Preis kann man eben nicht alles haben. Dem entgegne ich, dass meine 8 Jahre alte Sony DSC T-100, diese bei der HX50 vermissten Funktionen allesamt hat! Und beide Kameras hatten beim Launch ungefähr den gleichen Preis (420€).
Wie kann es sein, dass man auf solche wichtigen Funktionen einfach verzichtet (und stattdessen m. E. völlig überflüssige "Grinsfunktionen" integriert)?

Was sonst noch?

- Wenn man die filigrane Blitzkonstruktion ausfährt, dann hat man schon so seine Zweifel, wie lange diese hält.

- Der interne "Kameraführer" ist nach näherer Durchsicht teilweise verwirrend bzw. sogar falsch. Beispiel: geht man
im Videomodus auf "Anweis. f. Aufn./Wiederg." und dann auf "Filmmodus", erscheint im Menü u.a. "Manuelle
Belichtungseins.". Diese gibt es aber definitiv gar nicht im Videomodus und ist auch in allen anderen Modi, von
denen aus man ja auch direkt ein Video starten kann, nicht für eine Videoaufnahme nutzbar.

- Die Serienaufnahme-Funktion ist ein nettes Gimmick - solange man im "Fotofall" wirklich die Zeit hat nach z.B. einer
10 Bilder umfassenden Serienbildaufnahme knapp 10 Sekunden (!!) zu warten, bis die Kamera wieder schussbereit ist.
Meist nutzt man die Serienbildfunktion ja genau dann, wenn es sehr schnell gehen muss. Das konnte die alte DSC T-100
auch um einiges besser.

- Leider ist Sony mit der HX50 auch dem Pixelwahn verfallen, was wohl daran liegt, dass die Pixelanzahl für viele
immer noch ein Qualitätskriterium ist. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Mein Zwischenfazit (die Rezension wird in den nächsten Wochen ergänzt und verfeinert):

- Wer sowohl vollautomatisch Fotos machen möchte, als auch die Möglichkeit zur völlig individuellen Blenden-, Zeit-
und ISO-Vorwahl nutzt, der ist bei der HX50 richtig.
- Wer ein Zoom-Freak ist und eine Kamera in dieser Baugröße sucht, für den ist die HX50 allererste Wahl. Wirklich top!
- Wer Wert auf gute Blitzaufnahmen legt wird an einem (teuren) Zusatzblitz nicht vorbeikommen.
- Wer HD-Videos bei "normalen" Außenlichtbedingungen aufnehmen möchte kauft mit der HX50 ebenfalls ein Top-Produkt.
- Wer Videos beim Aufnehmen bzgl. Lichtumgebung, Belichtungskorrektur und Autofokus beeinflussen will, der sollte
tunlichst die Finger von der HX50 lassen.

Die Kamera bekommt von mir nach Abwägung aller Vor- und Nachteile 4 Sterne, da die Bild- und Videoqualität gar nicht weniger zulassen.

++++++++ UPDATE vom 22.07.2015 ++++++++

Nach vielen hundert Videos und mehreren tausend Fotos hat sich der erste Eindruck weitgehend bestätigt. Der Fotomodus lässt (bis auf die Blitzaufnahmen) kaum Wünsche offen und ist sehr individuell einstellbar. Dies gilt, solange die Lichtbedingungen gut bis sehr gut sind. Aufgrund der nicht gerade lichtstarken (Zoom-)Optik ist bei gezoomten Aufnahmen und mittleren bis schlechten Lichtverhältnissen relativ schnell die Qualitätsgrenze erreicht und die Bilder werden zunehmend verrauscht. Bei sich verschlechternden Lichtbedingungen ist auch der Autofokus recht schnell an seinem Limit. Dies gilt insbesondere im Videomodus. Da hilft auch "Tracking Focus" nicht wirklich weiter, weil der Autofokus quasi blind agiert und einfach nicht mehr scharfstellen kann. Kurz gesagt: Der Videomodus hat schon bei mittleren Lichtbedingungen mit deutlichen Qualitätsverlusten zu kämpfen. Zudem offenbart sich auch eine weitere Schwäche, die völlig unabhängig von den Lichtbedingungen auftritt: Der Autofokus "ruckelt" manchmal beim Zoomen, besonders jenseits des 10fachen Zooms. Das liegt vermutlich an dem ansonsten wirklich extrem gut funktionierenden Bildstabilisator.

Die "Grins-Gimmicks" finde ich persönlich nach wie vor überflüssig, allerdings habe ich mich zugegebenermaßen ein wenig in die "Pntg-Funktion" verliebt, mit welcher man Fotos so aufnehmen kann, dass sie wie Gemälde aussehen. Damit lassen sich überraschend schöne Effekte erzielen. Auch nett ist die "Toy-Funktion", mit der man wahlweise nur die Farben Rot, Gelb, Blau oder Grün darstellen kann. Alles Andere auf dem Foto bleibt schwarz-weiß. Leider funktionieren die Farben unterschiedlich gut. So ist z.B. Grün völlig unproblematisch, bei Blau muss man im Motiv schon sehr exakt genau der Blauton vorhanden sein, welcher in der Kamera als Filter gespeichert ist. Selbstverständlich sind all diese Zusatzfunktionen reine Geschmackssache und sollten eigentlich einer Fotobearbeitungssoftware vorbehalten sein.

Was mich ansonsten im täglichen "Betrieb" sehr positiv überrascht hat ist die wirklich lange Akkulaufzeit. Wer nicht gerade mehrere Tage ohne Zugang zum Stromnetz unterwegs ist, kann getrost auf einen Zweitakku verzichten, zumindest solange es draußen warm ist. In winterlichen Bedingungen konnte ich den Akku noch nicht testen.

Ansonsten bleibt es dabei: Bei erstklassig hellen Lichtbedingungen ist die Qualität der Aufnahmen sowohl im Foto- als auch im Videomodus für mich hervorragend.
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