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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ordentlicher Schluck Entkalker und ab geht's
Es gibt Dinge, mit denen rechnet man irgendwann einfach nicht mehr. Zum Beispiel damit, dass ich noch Millionär werde. Oder eben mit einem neuen Rod Stewart Rock-Album, was überwiegend aus neuen, eignen Songs besteht.

Dabei kann man Rod Stewart nicht einmal vorwerfen in den letzten 15 Jahren seit "When we were the new boys", dem letzten amtlichen...
Vor 16 Monaten von Christian Günther veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Bitte geh in Rente !
Rod Stewart hat es mal geschafft eine CD zu besingen ohne von anderen Musikern zu klauen. Während die Stones oder auch Paul McCartney immer wieder schaffen jung und frisch bei Ihrer Musik zu wirken ist das bei Rod anders. Ein Album was die Welt nicht braucht. Ohne Pep ! Ich bin mir sogar sicher das fast alle Titel schon zwischen 1986 - 1998 prodoziert worden und...
Vor 6 Tagen von Lake1965 veröffentlicht


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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ordentlicher Schluck Entkalker und ab geht's, 3. Mai 2013
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Time (Audio CD)
Es gibt Dinge, mit denen rechnet man irgendwann einfach nicht mehr. Zum Beispiel damit, dass ich noch Millionär werde. Oder eben mit einem neuen Rod Stewart Rock-Album, was überwiegend aus neuen, eignen Songs besteht.

Dabei kann man Rod Stewart nicht einmal vorwerfen in den letzten 15 Jahren seit "When we were the new boys", dem letzten amtlichen Rock-Album, faul gewesen zu sein. Im Gegenteil, er war enorm produktiv, nur eben nicht nicht kreativ.
Nach Gott sei Dank überstandener Kehlkopfkrebs-Erkrankung veröffentlichte er in den Jahren von 2001 bis 2012 insgesamt 13 Alben - neun Studioproduktionen, zwei Best of Kopplungen, die natürlich jeweils auch eine obligate neue Aufnahme enthielten, sowie zwei Live-Alben als DVD. Nur handelte es sich ab 2002 ausschließlich um Coversongs, noch dazu in weitgehend bis dato Stewart untypischen Genres: eine ganze Reihe von Swing-Alben, eine Soul-Platte und im letzten Jahr auch noch ein Weihnachtsalbum. Was die Puristen wohl am meisten wurmen dürfte: In keiner Dekade verkaufte Stewart mehr Platten, als in den letzten zehn Jahren. So umstritten seine Exkurse in Fankreisen auch gewesen sein mögen, so erfolgreich waren sie auch.
Lediglich das 2001er Album "Human" bestand noch mehrheitlich aus neu geschriebenen Songs, allerdings nicht von ihm, und so wie es überwiegend klang, wohl auch offenbar nicht für ihn. Es wirkte irgendwie eher wie ein Versuch aus Rod Stewart eine One-Man-Boygroup zu machen, ein etwas bemühter Versuch einer Frischzellenkur mit falschen Zutaten. Jedenfalls hätten die Songs damals wohl besser zu den Backstreet Boys gepaßt.

Auch wenn ich mich mit dem Swingin'Rod als Sinatra-Erbe durchaus anfreunden konnte, keimte doch von Jahr zu Jahr mehr die Sehnsucht nach einer Platte auf, die nochmal eigenes, neues und vor allem nicht so sauberes Material aus den Boxen bläst...

Nun rotiert "Time" und klingt so wie "Human" vielleicht gedacht war. Der Mann soll im Januar 68 Jahre alt geworden sein? Never!
Frisch, putzmunter und gut gelaunt entfaltet Stewart seinen Stilistik-Fächer soweit wie noch nie binnen eines Albums. Auf "Time" finden sich von allen Zutaten, die Rod Stewart über die Jahrzehnte verwendete etwas: Folk-Rock-Elemente wie in den ganz frühen 70ern die eindeutig mit "Maggie May" verwandt sind (z.B. Live the life), Rock mit satten Gitarren wie in den Folgejahren oder auch in den späten 90ern wieder (Finest woman, Legless) , Stücke, die klingen als wären sie 1988 in einer Session mit "Forever young" entstanden (She makes me happy, Can't stop me now) und mit "Sexual Religion" auch noch eine Nummer, die im modernen Pop-Sound des neuen Jahrtausends daherkommt, in der Rods Reibeisenstimme aber nicht wirkt wie ein Fremdkörper, was bei besagtem "Human" das auffälligste Problem war.

Offizielle Pressetexte haben mit dem tatsächlichen Album ja meist nicht viel mehr gemein, als ein BigMac-Portrait auf der Werbetafel mit dem Elend vor einem, wenn man die Pappschachtel öffnet - hier allerdings scheint es glaubhaft, wenn es dort sinngemäß heißt, dass Stewart beim Schreiben seiner Autobiographie (die Ende Oktober erschien), so inspiriert war durch das Reflektieren seiner Lebensstationen, dass die neuen Songs zu seiner eigenen Überraschung wie von selbst durch ihn hindurch in die Welt sprangen. In der Tat klingt "Time" wie ein Ritt durch die Zeit.

Und er muss wahrlich von der Muse nicht nur geküsst, sondern regelrecht zu Boden geknutscht worden sein, denn selbst in seinen blühendsten Songwriter-Jahren, stammte nie mehr als die Hälfte eines Albums aus seiner Feder. Die andere Hälfte war stets von anderen geschrieben worden oder gecovert. Diesmal sind 11 von 12 (bei der Deluxe-Edition 13 von 15) Songs mindestens unter seiner Beteiligung entstanden!
Und das eine verbliebene, das zwölfte? Auch das passt zum Ritt durch die Zeit: "Picture in a frame" ist der mittlerweile vierte Song von Tom Waits, den Rod Stewart sich nach "Dowtown train", "Tom Traubert's Blues (Walzing Mathilda)" und "Hang on St.Christopher" zu eigen macht.

Wer alle Schaffensphasen von Rod Stewart mag, wird mit dem neuen Album rundum glücklich sein. Wer nur die ein oder andere Phase goutierte, wird zumindest einiges finden, was begeistert. Quer durch alle Klänge wirkt Stewart jedenfalls so frisch, wie schon lange lange nicht mehr.

Tja, manchmal geschehen doch Dinge, mit denen man nicht mehr gerechnet hat. Rod Stewart hat tatsächlich nach 15 Jahren ein Album abgeliefert, was nochmal richtig gute eigene, neue, nie gehörte Songs enthält. Braucht irgendjemand meine Kontonummer wegen der andern Sache?
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Zeit hinterlässt nicht immer Spuren, 3. Mai 2013
Nach der überaus informativen und gelungenen Rezension von Herrn Ch. Günther, möchte ich in dieser Rezension noch genauer und vollständiger auf die einzelnen Songs eingehen. Also hier ist die subjektive Meinung eines Musikfans, der Rod Stewart 'erst' in den 80ern ('Baby Jane') kennengelernt hat.

1. She makes me happy: Sie macht ihn happy und er macht uns (oder zumindest mich) glücklich mit dieser fröhlichen Pop-Nummer. Gelungener Einstieg. (5/5)
2. Can't stop me now: Die gute Laune ist noch nicht vorbei. Dieser Rod ist einfach nicht zu stoppen. Auch dieser sehr eingängige Pop-Song beweist, dass Rod immer noch Elan hat. (5/5)
3. It's over: Wie der Titel schon sagt. Es ist vorbei, und zwar mit der fröhlichen Stimmung des Anfangs. Diese Ballade wirkt zunächst recht unscheinbar, steigert sich aber im Verlauf mit Hilfe eines Orchesters. (3,5/5)
4. Brighton Beach: Eigentlich mag ich Balladen, aber diese hier hat eindeutig zu viel Schmalz, sodass sie kaum erträglich für mich ist. (1,5/5)
5. Beautiful morning: Hier zeigt sich Rod Stewart ausgeschlafen und gut erholt von den zwei ruhigen Balladen. Ein echter Ohrwurm, der auch dem hartnäckigsten Langschläfer Beine macht. (5/5)
6. Live the life: Midtempo-Song nach Art von 'Maggie May'. (4/5)
7. Finest woman: Hier versucht es Rod rockig. Allerdings ist mir der Song (vor allem der Refrain) zu monoton, um mich richtig umzuhauen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Geht gerade noch. (3/5)
8. Time: Nette soulige Ballade. Gut geeignet für Leute, die gerne ihre Feuerzeuge/Handys schwenken. (4/5)
9. Picture in a frame: Sehr getragene Ballade, die mich aber nicht packen kann. (2/5)
10. Sexual Religion: Bringt 70er-Jahre Feeling, ohne dabei 'alt' zu klingen. Und der Name erinnert ja auch etwas an 'Do you think I'm sexy'. Sehr smooth und überaus gelungen. (5/5)
11. Make love to me tonight: Sehr melodisch. Gefällt mir. (5/5)
12. Pure love: Zum Schluss noch eine Ballade. Lange steht zu befürchten, dass es wieder so schief geht wie in 'Picture in a frame' oder 'Brighton Beach'. Aber das im zweiten Drittel einsetzende Orchester macht diesen Song schließlich doch noch zu einem würdigen Abschluss. (3,5/5)

Fazit: Wer die poppige Seite an Rod Stewart mag, kommt hier auf seine Kosten. Mit den meisten Balladen hatte ich, der 'Sailing' liebt, einige Probleme. Insgesamt überwiegt das Positive aber eindeutig, weshalb ich die CD jedem, der etwas für Rod Stewart übrig hat, durchaus empfehlen kann. Verschleißerscheinungen konnte ich keine erkennen, wobei man natürlich auch keine Stimmakrobatik von diesem älteren Herrn erwarten darf. Dafür gibt es von mir 4 Sterne mit (leichter) Tendenz zu Stern Nummer 5. Es ist schön, das alte Reibeisen wieder zu haben.

PS. Die Limited-Edition ist eher etwas für Leute, die die extrem ruhigen Lieder von Rod Stewart mögen, wie z.B. auch das oben beschriebene 'Picture in a frame', denn zwei der drei Bonus-Tracks ('Corrina Corrina' und 'Love has no pride') sind diesem Song recht ähnlich. Der dritte Song 'Legless' gefällt mir mit seiner Bläser-Unterstützung und seinem Groove schon besser.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ordentlicher Schluck Entkalker und ab geht's, 3. Mai 2013
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt Dinge, mit denen rechnet man irgendwann einfach nicht mehr. Zum Beispiel damit, dass ich noch Millionär werde. Oder eben mit einem neuen Rod Stewart Rock-Album, was überwiegend aus neuen, eignen Songs besteht.

Dabei kann man Rod Stewart nicht einmal vorwerfen in den letzten 15 Jahren seit "When we were the new boys", dem letzten amtlichen Rock-Album, faul gewesen zu sein. Im Gegenteil, er war enorm produktiv, nur eben nicht nicht kreativ.
Nach Gott sei Dank überstandener Kehlkopfkrebs-Erkrankung veröffentlichte er in den Jahren von 2001 bis 2012 insgesamt 13 Alben - neun Studioproduktionen, zwei Best of Kopplungen, die natürlich jeweils auch eine obligate neue Aufnahme enthielten, sowie zwei Live-Alben als DVD. Nur handelte es sich ab 2002 ausschließlich um Coversongs, noch dazu in weitgehend bis dato Stewart untypischen Genres: eine ganze Reihe von Swing-Alben, eine Soul-Platte und im letzten Jahr auch noch ein Weihnachtsalbum. Was die Puristen wohl am meisten wurmen dürfte: In keiner Dekade verkaufte Stewart mehr Platten, als in den letzten zehn Jahren. So umstritten seine Exkurse in Fankreisen auch gewesen sein mögen, so erfolgreich waren sie auch.
Lediglich das 2001er Album "Human" bestand noch mehrheitlich aus neu geschriebenen Songs, allerdings nicht von ihm, und so wie es überwiegend klang, wohl auch offenbar nicht für ihn. Es wirkte irgendwie eher wie ein Versuch aus Rod Stewart eine One-Man-Boygroup zu machen, ein etwas bemühter Versuch einer Frischzellenkur mit falschen Zutaten. Jedenfalls hätten die Songs damals wohl besser zu den Backstreet Boys gepaßt.

Auch wenn ich mich mit dem Swingin'Rod als Sinatra-Erbe durchaus anfreunden konnte, keimte doch von Jahr zu Jahr mehr die Sehnsucht nach einer Platte auf, die nochmal eigenes, neues und vor allem nicht so sauberes Material aus den Boxen bläst...

Nun rotiert "Time" und klingt so wie "Human" vielleicht gedacht war. Der Mann soll im Januar 68 Jahre alt geworden sein? Never!
Frisch, putzmunter und gut gelaunt entfaltet Stewart seinen Stilistik-Fächer soweit wie noch nie binnen eines Albums. Auf "Time" finden sich von allen Zutaten, die Rod Stewart über die Jahrzehnte verwendete etwas: Folk-Rock-Elemente wie in den ganz frühen 70ern die eindeutig mit "Maggie May" verwandt sind (z.B. Live the life), Rock mit satten Gitarren wie in den Folgejahren oder auch in den späten 90ern wieder (Finest woman, Legless) , Stücke, die klingen als wären sie 1988 in einer Session mit "Forever young" entstanden (She makes me happy, Can't stop me now) und mit "Sexual Religion" auch noch eine Nummer, die im modernen Pop-Sound des neuen Jahrtausends daherkommt, in der Rods Reibeisenstimme aber nicht wirkt wie ein Fremdkörper, was bei besagtem "Human" das auffälligste Problem war.

Offizielle Pressetexte haben mit dem tatsächlichen Album ja meist nicht viel mehr gemein, als ein BigMac-Portrait auf der Werbetafel mit dem Elend vor einem, wenn man die Pappschachtel öffnet - hier allerdings scheint es glaubhaft, wenn es dort sinngemäß heißt, dass Stewart beim Schreiben seiner Autobiographie (die Ende Oktober erschien), so inspiriert war durch das Reflektieren seiner Lebensstationen, dass die neuen Songs zu seiner eigenen Überraschung wie von selbst durch ihn hindurch in die Welt sprangen. In der Tat klingt "Time" wie ein Ritt durch die Zeit.

Und er muss wahrlich von der Muse nicht nur geküsst, sondern regelrecht zu Boden geknutscht worden sein, denn selbst in seinen blühendsten Songwriter-Jahren, stammte nie mehr als die Hälfte eines Albums aus seiner Feder. Die andere Hälfte war stets von anderen geschrieben worden oder gecovert. Diesmal sind 11 von 12 (bei der Deluxe-Edition 13 von 15) Songs mindestens unter seiner Beteiligung entstanden!
Und das eine verbliebene, das zwölfte? Auch das passt zum Ritt durch die Zeit: "Picture in a frame" ist der mittlerweile vierte Song von Tom Waits, den Rod Stewart sich nach "Dowtown train", "Tom Traubert's Blues (Walzing Mathilda)" und "Hang on St.Christopher" zu eigen macht.

Wer alle Schaffensphasen von Rod Stewart mag, wird mit dem neuen Album rundum glücklich sein. Wer nur die ein oder andere Phase goutierte, wird zumindest einiges finden, was begeistert. Quer durch alle Klänge wirkt Stewart jedenfalls so frisch, wie schon lange lange nicht mehr.

Tja, manchmal geschehen doch Dinge, mit denen man nicht mehr gerechnet hat. Rod Stewart hat tatsächlich nach 15 Jahren ein Album abgeliefert, was nochmal richtig gute eigene, neue, nie gehörte Songs enthält. Braucht irgendjemand meine Kontonummer wegen der andern Sache?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *****Man fühlt sich in ein anderes Jahrzehnt versetzt. Retro Mucke.*****, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Time (Audio CD)
Ich habe mir die DELUXE Ausgabe bestellt.
Die Bonus Tracks sind den Mehrpreis auf jeden Fall wert.
Ich würde das Album als solides, gelungenes Comeback Album bezeichen.
Endlich wieder ein poppig, rockiges Album.
Die Jazz und Weihnachtsalben der letzten Jahre waren auch nicht mein Ding.
Alles klingt irgendwie Retro und das im positiven Sinne.
Nur das ganz große Highlight fehlt mir.
Kein Track wo ich die Repeattaste in Anspruch nehmen muß.
Trotzdem gefällt mir das Album als Gesamtwerk.
Perfekt um im Cabrio über die Landstraßen zu cruisen.
Coole und zeitlose Musik, die gute Laune versprüht.
Mein Favorit ist einer der Bonus Tracks.
Lied Nummer 14 LEGLESS.
5 Sterne und deshalb auch eine Empfehlung.
*****
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos...., 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Time (Audio CD)
Nach so langer Zeit ist die Euphorie bei einem Fan natürlich groß. Doch selbst nüchtern betrachtet....dieses Album ist ein absoluter Meilenstein in Rod Stewarts 50 jähriger Schaffensphase.
Das fröhlich folkige "She makes me happy" als Hymne auf seine Ehefrau weckt Erinnerungen an den frühen Rod aus den 70ern.
"Can't stop me now" beschreibt seine Anfänge als Musiker der immer starken Rückhalt von seiner Familie besonders seinem Vater hatte. Ein kraftvoller, poppig rockiger Ohrwurm mit einem starken Beat und Dudelsäcken im Hintergrund als Tribut an seinen schottischen Vater.
"It's over" ist die klassische Rod Stewart Ballade, bei der man eine Gänsehaut bekommt, über das traurige Thema Scheidung, welche Stewart zweimal durchlebt hat. Beklemmend, traurig.
Das in Erinnerung an seine erste große Liebe schwelgende "Brighton Beach" gehört mit mit zu den stärksten Songs(mit Live the life, Time, Make love to me tonight) auf dem Album. Eine rein akustische traurigschöne Ballade.
"Beautiful morning" ist ein fröhlicher, sehr flotter Pop Rock Song, der absolut gute Laune macht.
"Live the life" ist für mich einer der besten Songs, mit Geige, akustischen Gitarren, Hammond, Mundharmonica klingt er genau so, wie ich es mir von Rod wünsche. Irgendwo bei You wear it well und Maggie May.
Das stampfend rockig, bluesige "Finest Woman" mit satten Bläsern gefällt mir mit jedem Hören besser, dennoch finde ich es im Vergleich einen der schwächeren Songs. Trotzdem hörenswert.
"Time" ist für mich das absolute Highlight des Albums sowohl textlich, musikalisch als auch stimmlich. Hier lässt Rod sein Organ sich so richtig ausleben und brillieren. Eine starke wunderbare soul-bluesige Ballade. Eine echte Glanzleistung.
Mit "Picture in a frame" macht Rod auf seine ganz eigene Art endlich eine Fremdkomposition von Tom Waits sich mal wieder so zu eigen, als hätte er sie selbst geschrieben.
"Sexual Religion" passt zwar musikalisch nicht ganz zum Rest des Albums, und doch überrascht mich dieser Discoresque Song doch sehr positiv. Irgenwie hat dieser Song eine "unheimliche" :-) Anziehungskraft und Rod frönt den 70er/80er Sounds.
"Make love to me tonight" ist wieder ein folkig, rockiger Mid-Tempo Song, der tatsächlich von Gasoline Alley stammen könnte. Ein weiteres Juwel des Albums.
"Pure love" beschließt den Teil der offiziellen, "einfachen" Ausgabe des Albums. Eine wunderschöne klassisch instrumentierte Ballade über die Liebe und Beziehung zu seinen Kindern, die einen wirklich zu Tränen rührt.
Die Bonustracks der Deluxe Version sind ebenfalls absolut hörenswert. Wer diese Version nicht bestellt, dem entgehen drei weitere richtig gute Songs, die das Album bluesig, rockig und balladig komplettieren. Mir Corrina covert Rod einmal mehr Bob Dylan, was noch nie schief gegangen ist. Legless ist ein genialer Original Rod Rocker, der Country Song Love has no pride ist ein weiterer stimmlicher Höhepunkt, bei der jeder Atmer zu hören ist.
Insgesamt klingt Stewarts Stimme auf diesem Album so gereift, rotzig, gefühlvoll und herzzerreissend wie nie, wenn sie auch etwas von ihrer Power eingebüßt hat. Der Sound und die Instrumentierung sind klassisch Rod Stewart, genial gemischt und zeitlos. Die Texte sind persönlich und authentisch, was eben dieses Album aus macht. Rod hat selbst geschrieben, produziert und lebt die Songs, was den Unterschied abgeshen vom Stil zu den Great American Songbooks ausmacht. Eine großartige Rückkehr zu seinen Stärken als Singer, Songwriter und Storyteller.
Hoffentlich hält Rod Stewart noch mehr Alben dieser Klasse für die Zukunft bereit.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes und weises Alterswerk, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Time [Vinyl LP] (Vinyl)
Auch ich, R. Stewart-Fan seit 1983, als ich ein Dreikäsehoch war, hätte es kaum noch glauben wollen, dass es mit 'Time' tatsächlich noch mal so ein rundes, musikalisch schönes und reif-weises Album des Londoners geben würde. Zu zahlreich waren dafür etwa seine 'Songbook'-Alben. Sicherlich ist 'Time' kein ausgelassen-rockiges Album wie 'Every Picture Tells A Story' oder 'Foot Loose & Fancy Free'. Und doch haben mich Lieder wie das wunderbar tiefgehende 'Brighton Beach', 'She Makes Me Happy' oder das berührend optimistische 'Live The Life' schnell erreicht und drehen jetzt als Dauer-Ohrwürmer in meinem Kopf und Gehörgang vergnügt ihre Runden. Ganz, ganz wunderbar finde ich überdies die Tatsache, dass 'Time' auch als gute alte, unverwüstliche Schallplatte zu haben ist. Nervig und albern finde ich dabei nur diese 3-Titel-pro-Seite-Aufteilung, da kann man ja (fast) neben dem Plattenspieler stehen bleiben... Richtig schön finde ich hingegen die fotografische Gestaltung der aufklappbaren Hülle. Allerdings hätte ich mich auch über Informationen hinsichtlich der beteiligten Musikerinnen und Musiker gefreut, sie fehlen jedoch bei der LP. Insgesamt finde ich, dass Stewart mit 'Time' ein wunderbares, tiefgehendes, bisweilen auch vergnügt-tanzbares Album gelungen ist. Für mich ist 'Time' sogar eines der schönsten Rod-Stewart-Alben der letzten 30 Jahre.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos...., 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach so langer Zeit ist die Euphorie bei einem Fan natürlich groß. Doch selbst nüchtern betrachtet....dieses Album ist ein absoluter Meilenstein in Rod Stewarts 50 jähriger Schaffensphase.
Das fröhlich folkige "She makes me happy" als Hymne auf seine Ehefrau weckt Erinnerungen an den frühen Rod aus den 70ern.
"Can't stop me now" beschreibt seine Anfänge als Musiker der immer starken Rückhalt von seiner Familie besonders seinem Vater hatte. Ein kraftvoller, poppig rockiger Ohrwurm mit einem starken Beat und Dudelsäcken im Hintergrund als Tribut an seinen schottischen Vater.
"It's over" ist die klassische Rod Stewart Ballade, bei der man eine Gänsehaut bekommt, über das traurige Thema Scheidung, welche Stewart zweimal durchlebt hat. Beklemmend, traurig.
Das in Erinnerung an seine erste große Liebe schwelgende "Brighton Beach" gehört mit mit zu den stärksten Songs(mit Live the life, Time, Make love to me tonight) auf dem Album. Eine rein akustische traurigschöne Ballade.
"Beautiful morning" ist ein fröhlicher, sehr flotter Pop Rock Song, der absolut gute Laune macht.
"Live the life" ist für mich einer der besten Songs, mit Geige, akustischen Gitarren, Hammond, Mundharmonica klingt er genau so, wie ich es mir von Rod wünsche. Irgendwo bei You wear it well und Maggie May.
Das stampfend rockig, bluesige "Finest Woman" mit satten Bläsern gefällt mir mit jedem Hören besser, dennoch finde ich es im Vergleich einen der schwächeren Songs. Trotzdem hörenswert.
"Time" ist für mich das absolute Highlight des Albums sowohl textlich, musikalisch als auch stimmlich. Hier lässt Rod sein Organ sich so richtig ausleben und brillieren. Eine starke wunderbare soul-bluesige Ballade. Eine echte Glanzleistung.
Mit "Picture in a frame" macht Rod auf seine ganz eigene Art endlich eine Fremdkomposition von Tom Waits sich mal wieder so zu eigen, als hätte er sie selbst geschrieben.
"Sexual Religion" passt zwar musikalisch nicht ganz zum Rest des Albums, und doch überrascht mich dieser Discoresque Song doch sehr positiv. Irgenwie hat dieser Song eine "unheimliche" :-) Anziehungskraft und Rod frönt den 70er/80er Sounds.
"Make love to me tonight" ist wieder ein folkig, rockiger Mid-Tempo Song, der tatsächlich von Gasoline Alley stammen könnte. Ein weiteres Juwel des Albums.
"Pure love" beschließt den Teil der offiziellen, "einfachen" Ausgabe des Albums. Eine wunderschöne klassisch instrumentierte Ballade über die Liebe und Beziehung zu seinen Kindern, die einen wirklich zu Tränen rührt.
Die Bonustracks der Deluxe Version sind ebenfalls absolut hörenswert. Wer diese Version nicht bestellt, dem entgehen drei weitere richtig gute Songs, die das Album bluesig, rockig und balladig komplettieren. Mir Corrina covert Rod einmal mehr Bob Dylan, was noch nie schief gegangen ist. Legless ist ein genialer Original Rod Rocker, der Country Song Love has no pride ist ein weiterer stimmlicher Höhepunkt, bei der jeder Atmer zu hören ist.
Insgesamt klingt Stewarts Stimme auf diesem Album so gereift, rotzig, gefühlvoll und herzzerreissend wie nie, wenn sie auch etwas von ihrer Power eingebüßt hat. Der Sound und die Instrumentierung sind klassisch Rod Stewart, genial gemischt und zeitlos. Die Texte sind persönlich und authentisch, was eben dieses Album aus macht. Rod hat selbst geschrieben, produziert und lebt die Songs, was den Unterschied abgeshen vom Stil zu den Great American Songbooks ausmacht. Eine großartige Rückkehr zu seinen Stärken als Singer, Songwriter und Storyteller.
Hoffentlich hält Rod Stewart noch mehr Alben dieser Klasse für die Zukunft bereit.
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1.0 von 5 Sternen Bitte geh in Rente !, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Time (Audio CD)
Rod Stewart hat es mal geschafft eine CD zu besingen ohne von anderen Musikern zu klauen. Während die Stones oder auch Paul McCartney immer wieder schaffen jung und frisch bei Ihrer Musik zu wirken ist das bei Rod anders. Ein Album was die Welt nicht braucht. Ohne Pep ! Ich bin mir sogar sicher das fast alle Titel schon zwischen 1986 - 1998 prodoziert worden und jetzt als angebliche Neuerscheinung auf dem Markt geworfen ist. Das kann man nur beurteilen wenn man wie ich alle ! ! ! Songs
von Rod Stewart kennt. Die überwiegenden positiven Rezensionen kann ich nicht nachvollziehen. Es sei dann das diese Leute mit Rod zusammen Alt geworden sind und seine Öde Musik immer noch gut finden.
Born Loose - Youre Insane -Three Times Looser usw. ja das waren Songs mit Pep ! ! !
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5.0 von 5 Sternen Klasse Rod!!!!!!, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Time (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de) (MP3-Download)
Hab mich oft gefragt, ob von ihm nochmal was horbares kommt. Ich kann nur sagen, dass warten hat sich gelohnt.
Es passiert mir äußerst selten, dass ich ein Album auf Anhieb super finde. Hier ist es so. Kann nur sagen einfach super!!
Ein Ohrwurm folgt den anderen. Tolle melodien gekoppelt mit der typischen Rodstimme-ein klasse Album echt gut gelungen.
nicht nur für Liebhaber von "Baby Jane" ein muss.
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5.0 von 5 Sternen Gute Musik mal wieder von Stewart, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Time (Audio CD)
Die CD von Rod Stewart wie ich finde sehr gut gelungen.Da stimmt alles ,die Auswahl der Titel und die Qualität der Aufnahmen.
Ob im in Auto oder gemütlich im Sessel einfach schöne Musik.Meine Empfehlung hat die CD.
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