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Das Labor des Grauens
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Die Einleitung:

Das Labor des Grauens – The Freakmaker (Originaltitel auch The Mutations) ist ein britischer Horrorfilm aus dem Jahr 1974. Unter der Regie von Jack Cardiff spielen neben Donald Pleasence, Tom Baker, Julie Ege und Brad Harris auch tatsächliche Mitglieder einer Sideshow. Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte 1988 auf Video.

Ich habe schon viele trashige Horrorfilme aus den 70 ern gesehen, aber dieser Film stellt, inhaltlich alles in den Schatten.

Das ist aber nicht böse gemeint.

Der Film um mißgestaltete Monster ist sehr stark an Tod Brownings ( Charles Albert Browning oder Tod Browning - * 12. Juli 1880 oder 1882 in Louisville, Kentucky; † 6. Oktober 1962 in Santa Monica, Kalifornien )Film "Freak" aus dem Jahre 1932, angelehnt.

Der Inhalt:

Der Biologe Dr. Nolter ist am College Pflanzenspezialist und widmet sich hingebungsvoll Forschungen, bei denen er einigen seiner Studenten Operationen unterzieht, um Kreuzungen der DNA zwischen pflanzlichem und menschlichem Leben zu erzeugen. Die Ergebnisse dieses Handelns übergibt er Mr. Lynch, dem missgestalteten Leiter der Freakshow im nahegelegenen Vergnügungspark, der ihm auch beim "Überreden" der betroffenen Personen hilft, da er auf Heilung durch den Professor hofft.

Als der Amerikaner Redford eintrifft, fällt bald aus einer Studierendengruppe, die sich seiner annimmt und auch die Freakshow besucht hat, Tony dem Professor zum Opfer. Lynch versucht, nachdem ihn die Freaks seiner Show unter Leitung ihres Ansagers Mr. Burns als einen der ihren ansehen, sich als normaler Mensch zu beweisen und besucht eine Prostituierte. Die Nachforschungen Redfords führen zur Aufdeckung der Vorgänge, während sich Hedi des mutierten Tonys erwehren muss.

Interessante Bemerkungen zu diesem Film:

Der 1973 gedrehte Film ist vom Klassiker Freaks aus dem Jahr 1932 deutlich inspiriert. Eine Szene, in der die Freaks des Filmes zusammen feiern und den Leiter der Show als „einen von uns“ bezeichnen, ist direkt übernommen.

Sich selbst spielen folgende Sideshow-Mitglieder: Die Kleinwüchsigen Tony Mayne, Molly Tweedlie und Kathy Kitchen, Lesley Roose (eine an Magersucht leidende „Skinny Lady“), Fay Bura (eine Frau mit Bart), O.T. (ein „menschliches Nadelkissen“), Madge Garnett (eine „Affenfrau“), Willie Ingram (der seine Augäpfel unnatürlich weit hervorstülpen kann) und die verwachsenen Hugh Bally und Félix Duarte. Die „Alligatorfrau“ Esther Blackmon (1926–2003) litt an Ichthyose[3]. Michael Dunn, ebenfalls kleinwüchsig, war ein bekannter Schauspieler. Er starb kurz nach Beendigung des Filmes.

Der Jahrmarkt des Films steht im Battersea Park.

Die Darsteller:

Donald Pleasence (* 5. Oktober 1919 in Worksop, Nottinghamshire, England; † 2. Februar 1995 in Saint-Paul de Vence, Frankreich ) als Professor Nolter

Thomas Stewart „Tom“ Baker (* 20. Januar 1934 ) als Monster Lynch

Bradford Harris (* 16. Juli 1933 in St. Anthony, Idaho ) als Brian Redford

Julie Ege (* 12. November 1943 als Julie Dzuli bei Sandnes; † 29. April 2008 in Oslo ) als Hedi

Michael Dunn (Geburtsname: Gary Neil Michael Joseph Alvious A'Dunn Miller) (* 20. Oktober 1934 in Shattuck, Oklahoma, USA; † 29. August 1973 in London, England ) als Liliputaner Burns - sein letzter Film !!!

Jill Haworth (* 15. August 1945 in Hove, Sussex; † 3. Januar 2011 in New York City ) als Lauren

und, und, und......

Der Regiseur:

Jack Cardiff (* 18. September 1914 in Great Yarmouth, Norfolk; † 22. April 2009 in London )

Das Fazit:

Der womöglich schrägste Horrorfilm, in der britischen Filmgeschichte, der aber sehr überzeugende Darsteller bietet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2013
Nun ja, dachte ich, halt ein weiterer typischer Trash Movie- zumal ich zuvor nur den Trailer kannte- aber nun muß ich feststellen, dass der Film gar nicht mal so trashig ist, sondern einen durchaus soliden Spannungsaufbau hat und mit akzeptablen schauspielerischen Leistungen aufwarten kann. Einen großen Kultfaktor stellt auch diese unnachahmliche alte Englandstimmung dar, welche dem Film eine tolle Atmosphäre verleiht. Auch die leicht psychedelische Musik macht den Film zum Genuß- und dann diese Gummiwesen in Pflanzen-Mensch Gestalt...also hier bekommt man wirklich alles geboten, was der damalige SiFi-Horror Zeitgeist so zu bieten hatte- und dass in durchaus ansprechender Rahmenhandlung. Wer auf diese Epoche steht, sollte hier echt zugreifen, klasse Film-gute Aufmachung mit vielen Extras und Wendecover- was will der Fan mehr ? volle Punktzahl!!!
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am 24. Mai 2015
Trash-Kult schön und gut , aber das hier " geht gar nicht ", weder lustig noch spannend noch sonst irgendwas
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Das Labor des Grauens" ist einer dieser Horrorfilme, deren Grundidee mehr verspricht, als die Umsetzung schließlich halten kann. Es ist durchaus unterhaltend, sich die Pflanzenmenschen des Professor Nolters vorzustellen, wie sie mordend durch die Gegend wandeln. Allerdings plätschert der Film über eine Stunde dahin bis wirklich mal Schockeffekte oder Spannung aufkommen.
Zwei Drittel des Filmes verfolgt der Zuschauer fast ausschließlich, wie der Professor über seine Theorien monologisiert oder seine Studenten über ihn diskutieren und das Leben genießen. Erst kurz vor Ende wird der Film wirklich zum Horrorfilm. Ein Spannungsbogen kommt nie zustande.

Die Schauspieler sind von unterschiedlicher Qualität. So ist der Professor gut dargestellt, aber die Studenten werden anscheinend von Laien gespielt. In jedem Fall spielen sie nicht überzeugend. In der deutschen Synchronisation wirken viele Dialoge gestellt.
Die Masken und die Ausstattung des Filmes sind zwar auf hohem B-Movie-Niveau, wirklich echt sieht aber wenig aus. Allerdings wurde sich schon Mühe gegeben und sehr detailorientiert gearbeitet. Auch wenn es an Realismus mangelt, hat die ganze Ausstattung und haben vor allem die Kostüme durchaus ihren Reiz. Sie sind im Grunde das Beste an dem ganzen Film.

Die Ausstattung der DVD mit dem Originaltrailer und dem Making-of, für das vor allem in die Jahre gekommene Mitwirkende interviewt wurden, ist ordentlich. Untertitel wären noch schön gewesen. Die technische Qualität der DVD ist weitgehend in Ordnung für das Alter. Nur der Ton rauscht etwas bei hohen Tonlagen.

Insgesamt ist der Film wegen seiner langweiligen ersten Stunde kaum zu empfehlen. Die Ausstattung der DVD ist dafür aber überdurchschnittlich. Daher dürften zumindest eingefleischte Horror-B-Movie-Fans Gefallen an der DVD finden.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2013
Endlich gibts diesen Film wieder auf DVD!!!!! Den muss ich haben!!!!! Inspiriert vom Klassiker "Freaks" aus dem Jahr 1932, verkörpert "Labor des Grauens" die Grausamkeit des menschlichen Voyeurismus...und obwohl der Film so schlecht ist, dass er unfreiwillig komisch wird, wohnt ihm eine bestimmte Grausamkeit inne!!! Also ein Muss für Filmfreaks, die auf so was stehen!!! Echt krass!
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