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am 1. Dezember 2013
Mein bisheriges Equipment:

Sky Satellitenreceiver
DVD Player
NAD C350BEE
NAD CD Spieler von 1992
Audiophysic Tempo VI
200 CDs, viele MP3s

Die Kombination klang ausgezeichnet, nur der NAD Verstärker verlor bei höherer Lautstärke die Kontrolle und klang verwaschen und teilweise aufdringlich. Die Tempo VI sind ausgezeichnete Lautsprecher mit 4 Ohm Impedanz, die deutlich mehr Leistung verlangen als meine vorherigen Lautsprecher mit 8 Ohm Impedanz. In meinem Wohnzimmer habe ich durch langes probieren den optimalen Standort für die Boxen ermittelt, trotzdem hatte ich bei 70Hz und 90Hz unangenehme Raummodes, bei denen der Bass dröhnte und brummte. Da der super klingende NAD CD Spieler nach 22 Jahren langsam den Geist aufgab, suchte ich nun eine Alternative.

Meine Wunschliste:

- Korrigieren der Raummodes durch Audyssey oder andere DSP
- Streaming von Flac Dateien
- Unterstützung von Spotify
- HMDI Anschlussmöglichkeit für den Sky Receiver (Dolby Digital... Unterstützung)
- einfache Bedienung durch Bildschirmmenü
- Bedienung durch Tablett möglich

Vor einigen Tagen sah ich dann bei MyDealz einen 150€ Gutschein auf den NR-1604 mit der UVP von 649€. Für 499€, so dachte ich mir, kann ich nicht viel falsch machen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Der Marantz NR-1604:

Klang:
Schon vor der Audyssey Einmessung war der Klang neutral und ausgewogen. Auch bei höheren Lautstärken stellte ich keine Verschlechterung der Übersicht und Ortbarkeit bei verschiedenen Musikrichtungen fest. Der NAD war kein schlechter Verstärker, er zaubert eine ausgezeichnet breite Bühne und klingt feinzeichnend und luftig. Der AV Receiver NR-1604 kling etwas bodenständiger, macht seine Sache aber fast genauso gut wie der reine Stereoverstärker von NAD. Eine minimal schmälere Bühne und Tiefenstaffelung ist bemerkbar, jedoch vermisse ich nach Einmessung mit Audyssey MultiEQ den NAD kein bisschen. Der Marantz macht einfach Spass und kommt trotz etwas geringerer Ausgangsleistung mit den Tempo VI besser zurecht. Für alle Fälle hat er für die Front LS einen Vorverstärkerausgang, an den man eine kräftigere Endstufe anschliessen kann. Wenn man alle Anschlüsse für Surround nutzt, könnte das bei größeren Front LS notwendig werden.

Audyssey:
Die Einmessung mit dem mitgelieferten Micro an 6 Messpunkten laut Setup Menü durchgeführt und die Raummodes waren Vergangenheit. Die Tiefenstaffelung hat sich deutlich verbessert. In meinem Fall war das MultiEQ vollkommen ausreichend und MultiEQ XT und MultiEQ XT32 waren trotz anfänglicher Befürchtungen nicht notwendig.
Audyssey bietet nach der Messung und Berechnung der Filter die Auswahl zwischen "Audyssey" und "Audyssey Flat". Audyssey sorgt für einen leichten, kontinuierlichen Pegelabfall im Mittel- und Hochtonbereich, der den meisten Hörpräferenzen entgegenkommt. Für mich war die Kurve "Audyssey Flat" besser, da die Audiophysic Tempo VI damit präsenter klingen und ihre Auflösung besser zur Geltung kommt. Bei dieser Auswahl wird auf einen flachen Frequenzgang hin optimiert.

Bedienung:
Die Bedienung ist selbsterklärend und einfach. Der NR-1604 ist mein erster AV Receiver, trotzdem brauchte ich die Anleitung nicht. Das Bedienmenü über den Fernseher ist einfach gut gelungen. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand

Bildqualität:
Hier kann ich nur etwas über das durchgeschleifte Signal sagen. Es gibt für mich keinen Unterschied zwischen der Bildqualität über den Marantz oder über den Direktanschluß des Sat-Receiver an das Fernsehen. Da ich überwiegend HD Sender schaue, kann ich über das Upscaling noch nichts sagen.

Streaming:
Netzwerk musste nicht konfiguriert werden. Da ich DHCP in meinem Netzwerk aktiviert hatte, war alles sofort eingerichtet. Die Verbindung zu einem Medienserver klappt zügig und die Übersichtlichkeit der Medieninhalte ist gut gelöst.
Man hat vielfältige Möglichkeiten, die Inhalte darzustellen (Ordner, Interpret, Alben, Genres, Titel, Komponisten, Playlisten, zuletzt gehört...) Das Blättern ist bei normalen Ordnergrößen ohne merkliche Verzögerung möglich. Bei großen Ordnern (MP3 Ordner enthält 4200 MP3s) genehmigt sich der Marantz allerdings alle paar Seiten auch mal 10 Sekunden Gedenkpause. Hier kommt es auf die Strukturierung der Ordnerinhalte an und man sollte nicht zu viele Dateien in einen Ordner packen.
Selbst MP3s mit 128kb/s hören sich über den NR-1604 sehr ordentlich an. Man muss sich schon Mühe geben, um den Unterschied zu Flac Dateien zu hören. Im Blindtest könnte ich bei einigen guten MP3s sicherlich keinen Unterschied hören. Wer audiophile Klangqualität möchte, kann Flac Dateien bis 192khz/24bit abspielen. Gerade bei klassischer Musik, Jazz oder anderen Musikstücken mit hohem Dynamikumfang ist ein deutlicher Qualitätssprung hörbar - entsprechende Lautsprecher vorausgesetzt.
Über meinen Medienserver ist leider keine Gapless-Wiedergabe möglich.

Spotify funktioniert prima. Man hat direkten Zugriff auf seine "starred" Titel und kann seine Playlists abspielen. Inhalte kann man über die Suchfunktion finden, was allerdings über die Fernbedienung sehr umständlich ist. Schneller geht es, wenn man auf dem PC sein Wunschradio oder Titelauswahl als Playliste anlegt. Diese ist nahezu verzögerungsfrei über den Marantz abrufbar. Leider ist das Suchen in "Was ist neu" etwas eingeschränkt, da man nur reinen Text sieht. Bilder sagen schon etwas mehr über eine Band aus, deren Namen man noch nicht kennt. Die tolle Funktion "Stöbern" des Spotify Clients mit den genrebezogenen Playlists ist nicht implementiert. Aber hierzu wäre ein kompletter Browser im NR-1604 notwendig, was für einen AV Receiver sicherlich keine Priorität hat. Auch hier kann man jedoch die Playlist als eigene Liste anlegen und dann über den Receiver abrufen.
Die Qualität der Spotify Streams wird im Gegensatz zu Dateien vom Medienserver nicht angezeigt. Es ist zwischen verschiedenen Dateien ein Qualitätsunterschied zu hören, die Qualität ist aber durchweg als gut zu bezeichnen.

Internetradio:
Hier bleiben keine Wünsche offen. Sortierung nach Länder, größeren Städten, öffentlich rechtlichen, Top bewerteten, Genres usw., sehr gelungen.

Abbrüche beim Streaming konnte ich bisher nicht feststellen. Der Receiver läuft bisher sehr stabil.

Aussehen und Verarbeitung:
Der Receiver sieht wertig aus. Man sieht ihm den Leistungsumfang nicht an, da er relativ flach ist. Einzig die Knöpfe für Eingangswahl und Pegel fühlen sich billig an. Ich bediene das Gerät aber per Fernbedienung oder Tablett, daher stört mich das nicht.

Fazit:
Ein empfehlenswerter AV Receiver mit fast keinen Schwächen. 4 Sterne.

Edit:
Nach 8 Monaten Nutzung bin ich noch immer begeistert von dem Marantz. Mittlerweile bekommt man das Gerät schon für unter 380 Euro. Wenn man bedenkt, dass man für einen einfachen Marken Stereo Verstärker der unteren Preisklasse schon um die 200€ investieren muss, ist das Preis- Leistungsverhältnis des NR1604 einfach überragend. Wandelt man seine CDs mir EAC in Flac Dateien um, benötigt man außer einer USB Festplatte (Fat 32) und dem NR1604 Receiver nur 2 Lautsprecher. Eine preisgünstigere Kompaktanlage (die obendrein einen Videoprozessor beinhaltet) in dieser Qualität wird man wohl kaum bekommen können.

Klang: gut
Leistung: gut
Bildqualität: gut
Bedienung: sehr gut
Ausstattung: sehr gut
Verarbeitung: befriedigend
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am 18. August 2014
Hauptgründe für den Kauf:

1. kleine Baugröße. Ich mag die Riesenteile nicht im Wohnzimmer stehen haben. Der ist schön klein und hat mehr als ausreichend Leistung.

2. Ich wollte auf direktem Weg ohne über ein drittes Gerät gehen zu müssen spotify im Wohnzimmer nutzen. Die spotify-Integration ist überraschend gut gelungen. Es läuft - zumindest in der ersten Woche - alles stabil und erwartungsgemäß. Die Bedienung ist erfreulich gelungen. Die Marantz-Remote-App für Android hilft dabei auf einem kleinen 7"-Tab.

Verbesserungswünsche:

- spotify-Bedienung über Marantz-Remote-App sollte auch das Hinzufügen eines Titels zu einer Playlist erlauben.
- Ich sehe nicht, mit welcher Qualität die Musik gestreamt wird. Das würde ich gerne sehen bzw. beeinflussen können.

Ansonsten: TOP, bin sehr zufrieden.

Der kleine Marantz kann natürlich noch viel mehr (airplay, Internetradio, etc.), was ich nicht alles getestet habe. Hier hängt nur eine T-Home-Entertain-HD-Sat-Receiver und ein BlueRay-Player und natürlich ein TV dran.
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am 20. September 2014
Jetzt noch das alte Modell kaufen?
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Das Nachfolgemodell NR1605 ist bereits auf dem Markt. Wer auf HDMI 2.0 und WLAN/Bluetooth verzichten kann, kann hier noch ein Schnäppchen machen, wenn der Preisabstand stimmt.

Der Nachfolger hat im Vergleich diese neuen Features:
- HDMI 2.0
- eingebautes WLAN und Bluetoth
- DSD-Audiostreaming
- AIFF 192/24
- Gapless Wiedergabe jetzt auch für AIFF, ALAC, DSD
- zusätzlicher 7ter HDMI-Eingang
- Eco-Modus zum Stromsparen
- neu designte Fernbedienung

Klang
=====
Zum Ton bleibt mir nicht viel zu den anderen Rezensionen zu ergänzen. Das Modell hat einen vergleichsweise warmen Klang.
Der 1604 liefert einen sehr viel detaillierten und volleren Klang als mein alter Receiver. Als wenn man die Ohrstöpsel rausnimmt.
Fürs Filmeschauen ist der Receiver auf jeden Fall top.
Zum CD-Hören empfinde ich ihn es noch nicht als die "Offenbarung" wie von anderen beschrieben. Aber ich denke mal, das liegt auch an meinen kleinvolumigen Günstig-Lautsprechern (damals 500€ Setpreis).

Zur Einordnung: Mein letzter Receiver war ein Yamaha RXV604, der kurz vor Garantieende anfing, Probleme zu machen.
(Ein Lob an Amazon für den guten Service, mir wurde einfach der Kaufpreis erstattet.)

4K ready?
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Für die volle Bildrate von 50 oder 60 Hz braucht man für UHD HDMI 2.0. Dieses Modell kann nur HDMI 1.4 und damit bei UHD nur 30 Hz. Das wäre dann ein Hindernis, wenn man einen externen 4K-Zuspieler an den Reiver anschliessen wollte.

Der neue Blue Ray-Standard für 4k-Material ist allerdings erst für 2015 angekündigt und bis der Standard bezahlbare Preise erreicht hat, wird noch viel Zeit vergehen. In absehbarer Zeit werden die meisten 4k-Inhalte über die TV-Apps von Netflix, Amazon usw oder über Pay-TV übertragen werden und das läuft ja alles intern im Fernseher.

Bedienung
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Der Receiver spielt anstandslos mit meinem TV und Blue Ray Player von Sony zusammen.
Die Lautstärke steuere ich meistens mit der TV-Fernbedienung.
Wenn ein Gerät an- oder ausgeschaltet wird, geht der Rest mit. So soll es sein.

Die Fernbedienung des Receiver steuert ausschliesslich den Receiver, ist also keine Universalfernbedienung. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt (gut). Für jede Quelle gibt es einen eigenen Knopf.
Die Auswahl der Klangprogramme ist sehr praktisch etwas abgesetzt vom Rest unten platziert. Dort gibt es vier Knöpfe für die Klangprogramm-Gruppen: Movie, Musik, Gamer und Pure.

Der Receiver blendet sein Onscreen-Menü als Overlay in jedes Videobild ein. In der Regel braucht man es bei dem Gerät jedoch nur die erste Zeit zum Einrichten und Ausprobieren von Einstellungen.
Das Menü bietet ausreichende Erklärungen für alle Einstellungen. Die Einrichtung des Receiver erfolgt mit einem Wizard Schritt für Schritt und ist benutzerfreundlich aufgemacht.
Die automatische Einmessung liefert sehr gute Ergebnisse, allerdings nur wenn man der Messapparatur auch tatsächlich sechs Messpunkte rund um das Sofa zugesteht.
Das Handbuch wird nur auf CD für den PC mitgeliefert, ich habe es allerdings auch noch nicht gebraucht.

Firmware-Updates erfolgen automatisch über das Internet. Zumindest sofern es jetzt zum Ende des Produktlebenszyklus noch weitere Updates gibt.

Lieferumfang
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Neben Fernbedienung und Handbuch auf CD liegt noch das Einmessmikro und ein Bogen Aufkleber für die Kabel dabei.
Die Kabelaufkleber sind ein sehr nettes Detail für Umsteiger. Damit ist der Austausch des Recivers ruck zuck erledigt. Sehr gut!

Fazit:
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Für den Preis von knapp 500 Euro bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät.
Ich hoffe nur, dieser hält jetzt länger als die Geräte, die ich bisher von Onkyo und Yamaha hatte und die beide knapp vor oder nach Ende der Garantie ausfielen.
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am 15. Mai 2014
Ich war lange begeisterter Besitzer eines Vorgängermodells (Manantz NR 1601), der leider bei einem schweren Gewitter den Geist aufgab und bei dem die Reparatur am Neupreis des 1604 gekratzt hätte. Also schweren Herzens den 1601 verschrottet und den 1604 zum Amazonpreis beim örtlichen Hifi- Händler gekauft. Und was soll ich sagen, im direkten Vergleich der beiden Geräte ergeben sich erstaunliche Einblicke in die Firmenphilosophie der Hersteller.
Zunächst einmal wurde Bewährtes beibehalten, und es gibt natürlich auch die Verbesserungen, von denen man schließlich bei konstanter Weiterentwicklung ausgeht: Netzwerkfähig, erweiterte HDMI- Funktionalität und endlich wurde das grottenschlechte Menü des 1601 auf den Müll geworfen und ein logisches, einfach strukturiertes Menü entwickelt. So weit, so gut.
Was mich ein wenig fassungslos machte, war die deutlich abgespeckte Fernbedienung, mit der man jetzt im Gegensatz zum 1601 nicht mehr alle Geräte im Heimkinonetz steuern kann, sondern nur noch den Receiver selbst. Noch mehr brachte mich das Gerät selber zum Kopfschütteln, die Frontblende ist nicht mehr wie beim 1601 aus Aluminium, sondern aus alufarbener Plaste, ebenso die beiden großen Drehknöpfe zur Volume- und Inputsteuerung. Irre. Ein renommierter Hersteller spart an sichtbaren, berührbaren Bauteilen, die in der Herstellung wenige Cent kosten, aber das Image der Marke bisher über den Durchschnitt hoben. Man fasst sich an den Kopf. Nun steht ein Plastebomber mit Marantz- Logo im Regal. Dazu passend gibts die Bedienungsanleitung nicht mehr wie beim 1601 auf Papier, sondern nur noch auf CD. Ist billiger. Allerdings nur für den Hersteller. Der Endkunde hat jetzt das Vergnügen, entweder für das Nachlesen einer Bedienfunktion jedesmal den Rechner hochzufahren oder 235 Seiten selber auszudrucken.
Mancher wird das jetzt vielleicht als Meckern auf hohem Niveau bezeichnen, aber wie gesagt, im direkten Vergleich fällt die Sparpolitik umso drastischer auf. Vielleicht besinnt man sich bei Marantz und anderen Herstellern eines Tages wieder auf die solide, Wertigkeit ausstrahlende Verarbeitung eines Metallgehäuses, selbst wenn das Gerät dadurch 3 Euro mehr kostet.
Ansonsten ist der 1604 vollauf zu empfehlen, er liefert, wie schon sein Vorgänger, nach der Audyssey- Einmessung und persönlichen Einstellungen in Verbindung mit den richtigen Boxen (bei mir Teufel Consono 35) phantastischen, warmen, glasklaren Sound voller Dynamik, gewaltige Bässe, ausgewogene Mitten, feinste klare Höhen, und steht erheblich teureren Anlagen in nichts nach. Klare Kaufempfehlung, den Punktabzug gibts wegen der oben erwähnten Plastikorgie und der deutlich schlechteren Fernbedienung.
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am 29. Dezember 2013
Nachdem mein 12 Jahre alter Kenwood-Receiver den Geist aufgegeben hatte war ich auf der Suche nach Ersatz. Meinen ersten Versuch, einen Yamaha RX-V575, habe ich zurückgesand (ich habe - trotz vieler Einstellmöglichkeiten - keine Klangverbesserung im Vergleich zu meinem 12-Jahre alten Vorgänger hinbekommen (was atürlich auch an mir liegen kann) und das Browsen meines Media-Servers war langsam und qualvoll, beispielsweise gibt es keine Taste auf der FB, um mehrere Ordner / Interpreten / Titel zu überspringen und alle paar Klicks dauerte es erst mal 5 - 10 Sekunden, bevor es weiterging (auch per App)).
Also dachte ich, wenn sich schon der Sound nach all den Jahren nicht groß verbessert hat, dann sollte es nun wenigstens ein Modell sein, dass sich besser ins Wohnzimmer einfügt (in statt auf das Lowboard passt). Klar ist mir bewusst, dass man dafür Aufpreis bezahlt, aber zumindest ist die Auswahl in diesem Segment nicht sehr groß, so dass mir langwierige Vergleichereien erspart blieben (Yamaha RX-S600 wegen obiger Erfahrung ausgeschlossen, Pioneer VSX-S510 noch nicht lieferbar, blieb also nur noch Marantz übrig).
Folglich den Marantz bestellt, eingemessen, Einstellungen nachgeregelt und ich war hin und weg:
Toller Surround-Sound, die Effekte kommen für mein Empfinden viel deutlicher / klarer / stärker aus verschiedenen Richtungen als mit meinem alten Receiver.
Sehr schöner Klang auch bei Musik (ich bevorzuge übrigens PLIIx Musik oder MultiChannel Stereo - aber da sind die Geschmäcker ja verschieden, mir jedenfalls gefällt der "sattere" Sound dieser Modi).

Positiv:
+ toller Klang (Bässe mussten für meinen Geschmack / meine Boxen im Vergleich zur automatischen Einmessung etwas hochgeregelt werden (ca. 4 dB)):
++ bei Filmen (Surround)
++ bei Musik (nach Anpassung des Referenzpegel-Offsets auf 10dB, aber das ist natürlich Geschmackssache bzw. hängt von den verwendeten Boxen ab)
+ Media-Server über Display des Receivers bedienbar (ohne dass der Fernseher an ist), Taste zum überspringen mehrerer Titel vorhanden, reagiert flott
+ DLNA Untersützung
+ Formfaktor (zu beachten ist jedoch die relativ große Tiefe)
+ ausreichend HDMI-Eingänge, inkl. Front-HDMI
+ Fernbedienung übersichtlich, reicht für die meisten Funktionen aus

Negativ:
- HDMI-Durchleitung nicht im Standby umschaltbar (das ist wirklich ein geniales Feature beim Yamaha)
- HDMI-Durchleitung funktioniert nicht immer sofort (je nachdem, welche Quelle zuerst angeschaltet wurde), manchmal muss der Receiver dazu erst kurz an und wider ausgeschaltet werden
- keine gapless-Wiedergabe bei mp3
- keine Systemfernbedienung
- nur 1 optischer Eingang
- einige Funktionen fehlen mir auf der Fernbedienung (z.B. Umschaltung im Display - z.B. Restlaufzeit bei )
- Favoriten-Definition für vTuner über Internet etwas umständlich

Da ich mit den Nachteilen leben kann bin ich alles in allem super zufrieden. Ich betreibe das ganze übrigens mit einem KEF KHT-2005 Sub-/Sat-System.
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am 23. Juli 2014
Hatte mir zuvor einen Yamaha RX-V477 bestellt, der aber zu klobig / hoch für mein Wohnwandfach war, somit habe ich ihn zurückgeschickt und nach den vielen positiven Kritiken den Marantz bestellt.
Kurzum: Hervorragend! Schade dass die Marke (als eigentliche Top-Notch-Hifi Marke) bei uns noch nicht so bekannt zu sein schein. Ein AV Receiver so wie ich ihn mir vorstelle - kompakt, guter Klang, Bedienung gut durchdacht. Ich bin froh die Entscheidung getroffen zu haben ihn zu bestellen.
Außerdem ist es entgegen mancher Behauptung doch möglich, im StandyBy Betrieb das HDMI Signal durchzuschleifen.
Einzige Minuspunkte (100% perfekt geht halt meist nicht):
- durch die kompakte Bauweise wird es hinten bei den Kabeln schon mal eng (HDMI Anschlüsse direkt über den Lautsprecher-Klemmen)
- scheinbar werden beim Streaming meiner Diskstation gewisse Videoformate nicht unterstützt (.m4v Rips meiner DVDs mit Handbrake werden z B nicht erkannt - vielleicht liegts an den Einstellungen?).
GGü dem Yamaha ist mir aufgefallen, dass das Bedienungsmenü weitaus benutzerfreundlicher und grafisch anschaulicher dargestellt werden.
Resumee: mit meiner dazubestellten Logitec Harmony eine perfekte Symbiose all meiner Heimkino-Komponenten!
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am 11. April 2014
Nach sehr langer suche habe ich ihn endlich gefunden - den perfekten AV Receiver.

Ich habe wirklich viele AVRs schon probiert und habe nach dem perfekten gesucht, darunter zum Beispiel: Denon 2313, Denon X4000, Pioneer VSX-923-K,..., doch keiner dieser kommt an den Marantz ran. Er ist klein, macht einen guten Ton, edel und Leistungsstark. Hier hatte ich zunächst bedenken, aber er reicht locker um einen Film in hoher Lautstärke zu gucken - mich interessieren keine Nachbarn und ich gucke auch nicht lauter als 60; Musik zwischen 20- 40. Ich betreibe ihn an einem 5.1 Canton Movie 1550 Set und sie passen super zusammen. Ich habe mir auch den passenden BluRay Player UD5007 von Marantz mitbestellt. Zusammen sind sie ein perfektes Team und dank 4K auch noch zukunftssicher. Ich werde bald noch auf 7.1 ausrüsten. Ich bin super glücklich! Danke Marantz!

PS: Immer fleißig weiter denken und Updates machen, damit ich noch sehr lange Freunde an ihnen habe :D
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am 7. August 2014
Die positiven Rezensionen kann ich nur bestätigen und sind meines Erachtens sicherlich gerechtfertigt. Preis/Leistung und Baugröße/Leistung sind einfach der Hammer und ich würde dieses Teil sofort wieder kaufen.
Zwei negative Punkte sind mir aber trotzdem aufgefallen, wobei mich der erste zum (knappen) Punktabzug veranlasst hat:
- In Zone 2 sind nicht alle Quellen abspielbar. (Anmerkung aus Bedienungsanleitung: "Die über die Anschlüsse HDMI, COAXIAL oder OPTICAL eingehenden digitalen Audiosignale können in ZONE2 nicht wiedergegeben werden. Verwenden Sie zur Wiedergabe (in Stereo) die analogen Anschlüsse.")
- USB-Datenträger mit NTFS-Formatierung werden nicht unterstützt. (Anmerkung aus Bedienungsanleitung: "Dieses Gerät unterstützt USB-Speicher im Format "FAT16" und "FAT32".")
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am 24. März 2015
Mein alter AV-Receiver (Yamaha RX-V663) sollte einem moderneren Gerät weichen, welches Airplay, internet, 4K, 3D und das ganze moderne Zeugs beherrscht. Zwar hat der Yamaha viel Bums, aber Anschlussvielfalt und HDMI 1.4 fehlen gänzlich. Da ich gerne audiophile Musik höre habe ich neben dem Yamaha noch eine alte Rotel Vor-Endstufen (Stereoplay Edition) Lösung über Umschaltung der Frontlautsprecher genutzt.

So viele Geräte sind der Hausfrau Alptraum, stört es doch das ästhetische Empfinden.

Einen fetten AV-Receiver bekam ich aus den vorgenannten Gründen nicht durch - es musste Wohnraum und damit gattinenfreundlich sein.

Somit war die Auswahl sehr begrenzt. Nach langen Recherchen habe ich mich für den Marantz NR 1604 entschieden, da dieser im Vergleich zu seinem kleineren Schwestermodel, etwas mehr Leistung, vor allem aber mehr Ausstattung hat. Der günstige Amazon Warehouse-Deal hat dann die Entscheidung erleichtert.

Amazon lieferte wie gewohnt schnell und sehr gut verpackt an - (das klappt wirklich gut, einen Dank an die fleißigen leider unterbezahlten Mitarbeiter!!).

Ich fahre nur ein System mit 2 Canton MC70 in der Front und 2 sehr alten Canton Fonum 100. (Center wird noch folgen)

Auspacken und leider feststellen, das marantz hier am falschen Ende spart. Vorne ist nix mehr Alu, nur noch Plaste. Schade! Aber das Leben ist kein Ponyhof und wirklich stören tut es auf den ersten Blick nicht.

Angesichts der vermeintlich geringen Leistung im Vergleich zu den fetten Boliden, hatte ich erhebliche Zweifel, ob diese Kombination den Rest der alten Anlage überflüssig machen wird.

Das einmessen mit Audyssey ist selbsterklären und in 1/2 Stunde erledigt.
Dann rein mit der Blue-Ray '2012' und dies orgastische Zerstörungsszene aufgerufen.

Nun, das Ergebnis ist enttäuschend - sowohl für die Gattin wie auch für die Nachbarn, denn was da glasklar und mit tiefem, klaren und staubtrockenem Bass (kein Sub!) durch das 35qm Wohnzimmer schallt, fühlt sich an, als ob die Abrissbirne direkt durchs Wohnzimmer fliegt! Dabei hat man nicht das Gefühl, dass der Marantz nicht ausreichende Leistung hat und sich schon frühzeitig seiner Grenze der Beherrschbarkeit der Boxen nähert.

Nachdem dieses Thema zur vollsten Zufriedenheit abgehakt war, mit deutlich besserem Ergebnis als der Yamaha, vor allem hinsichtlich der Auflösung, ging es an die Themen Airplay und Internetradio. Doch hier wurde ich (zunächst) voll enttäuscht. Was da aus den Boxen hauchte war bei 74% Lautstärke nur ein Flüstern auf leiser Zimmerlautstärke. Zwar funktioniert alles reibungslos (der iPod Touch bekommt plötzlich eine ganz neue Bedeutung) aber die Mucke war richtig schlecht!

Also bei Marantz Service im Netz angemeldet, das Problem geschildert und nach 24 Std. kam die Antwort. Problem wurde durch simple Rückeinstellung von vorher falsch gespeicherten Einstellungen gelöst. Hier einmal meinen herzlichen Dank an die schnelle und vor allem kompetente Hilfe des Marantz Service Teams. Gute Partner erkennt man immer erst, wenn es mal ein Problem zu lösen gilt und man eben nicht über eine Dilletantenhotline abgespeist wird - Respekt!
Nach der Neueinstellung zeigt sich, wer seine MP3 Mucke mit mind. 192 kBps oder mehr speichert! Im surround Modus geht bei Club und House die Post ab und die Lautstärke reicht aus, um durch die geschlossenen Türen eine Nachbarschaftparty zu beschallen. Bei den internet Radiosendern kann man die Unterschiede zu denen die mit 192 kBps gegen 128 kBps streamen wahrnehmen!

Aber die wahre Stunde des Marantz (und meine größte Sorge) schlägt im Stereo! Mein alter CD Player Marantz 63 MKII mittels optischem kabel verbunden und gleich die Nagelprobe mit audiophiler Klassik (Karamalz mit seinen Wiener Philamonikern) eingelegt. Zaratustra sprach dann sehr deutlich und mit voller Wucht! Die Paukenschläge schwingen sauber und mit deutlich vernehmbaren Nachschwingen. Die Bläser schreien einen nicht an, sondern sind in ihrer Vielfalt deutlich wahrzunehmen, incl. des Klappenanschlags.

Also weiter mit Diana Krall und Ihren excellenten Aufnahmen (hier trennt sich audiophile Musik am deutlichsten vom Pop-Brei). Beeindruckend mit welcher Leichtigkeit im Pure Direct Modus der Marantz im Verbund mit den alten Canton Boxen aufspielt. Die Bühne wird transparent aufbereitet und die Stimme kommt einfach nur pur aus den Boxen.

Wer also meint, die Leistung des Marantz könnte eventuell nicht ausreichen, um pegelfest auch mit hohen Lautstärken klirrfrei sein Wohnzimmer, bis hin zur audiophilen Musik, beschallen zu können, gehört wahrscheinlich auch zu den Esoterikern die sich armdicke Lautsprecherkabel kaufen um deren 'Luftigkeit' zu preisen. Die, die sich auskennen werden bestätigt bekommen, das die Höhe Wattzahl nicht unbedingt mit der realen Leistungsfähigkeit eines Verstärker korreliert, sonder es vielmehr um die Qualität und Umsetzung der Entwickler und die die verbauten Komponenten als Gesamtpaket geht.

Marantz kann das - beeindurckend gut!

Ich habe meinen AV-Receiver gefunden. Stark, mit toller Surroundleistung und audiophilem Anspruch. Dazu Wohnraumtauglich (und Nachbarfeindlich :-) ). Und das alles zu einem fairen Preis.
Wer also überlegt - ZUGREIFEN!
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am 21. Juli 2014
Viele Funktionen und tolle App um ihn zu steuern. Sogar vom PC aus möglich.
Einziges Problem ist das er immer wieder den arc rückkanal vergisst, weiß nicht ob es am AV Receiver oder
An meinem samsung 8950 liegt.
Hammer klang und für die meisten Boxen stark genug
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