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TOP 500 REZENSENTam 10. Mai 2013
Selten wurde ich durch einen Titel so geblendet, so in die Irre geführt.

Meine Erwartung: Es geht um die Einsichten Sterbender, die Erkenntnisse was wichtig und unwichtig war, welche Entscheidungen anfänglich richtig und im Verlauf des Lebens sich als falsch erwiesen. Reue für Bösartigkeiten oder Verzweiflung ob nicht erkannter Möglichkeiten.

Was ich lesen musste: 350 Seiten Selbstfindungstrip eines zutiefst verunsicherten Menschen, der persönliche Erfahrungen zu alles überstrahlenden Wahrheiten hochstilisiert, gepaart mit Selbstbeweihräucherung und starken Aussetzern im Bereich Selbstwahrnehmung und -einschätzung.

"5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" beschreibt die ersten rund 40 Jahre Leben der Autorin. Auf der Flucht vor einem spießigen "sesshaftem" Leben zieht sie unstet die Südostküste Australiens hinauf und herab oder schlägt sich durch englische Provinz auf der Suche nach einem ihr behaglichem Leben. Neben House-Sitting und Schankwirtjobs überwiegt die Arbeit in der Pflege - allerdings nicht in der "normalen" Pflege in typischen Altenheimen, sondern in der Einzelpflege Sterbender, bei der es sich zumindest im Buch durchgehend um gutsituierte, im Leben erfolgreiche und gebildete Menschen handelt. Also alles andere als die Norm. Deren Fallbeschreibungen werden in mal mehr, mal weniger interessanten Geschichten wiedergegeben und jede dritte von ihnen endet dann mit einer der im Titel angekündigten Weisheiten. So weit, so lesbar.
Nun hatte die Autorin allerdings 2 weitere Punkte auf ihrer Agenda: die Welt an ihrer Selbstfindung teilhaben zu lassen und natürlich mehr als 60 Seiten voll zu schreiben, da andernfalls keine Buchveröffentlichung möglich wäre. Also füllt sie die anderen Seiten mit einem zum Ende hin immer schwerer erträglichen Pathos und Esoterikgewäsch, der seinen Gipfel in den Glühlampenvergleichen (der Mensch als eigentlich Strahlende Glühbirne, die durch Dreck und Schmutz der Mitmenschen beworfen wird und dadurch immer schwächer leuchtet - bis man mit dem Putzen anfängt) der letzten 20 Seiten findet. Spätestens hier dachte ich "Grade Schwangere sollten beim Schreiben eines Buches wirklich nicht kiffen."

Bronnie Ware erzählt vom ersten bis zum letzten Kapitel wie glücklich sich Freiheit anfühlt, Selbstständigkeit und die Zwanglosigkeit eines Lebens ohne festen Job, ohne feste Bleibe, ohne bindende Beziehungen. Das Leben ist ein Roadmovie. Jeden Todgeweihten macht die anfänglich völlig unerfahrene aber trotzdem auf sich allein gestellte Pflegerin glücklich. Bei jedem sorgt sie für ein Ableben im Frieden und mit einem Lächeln. Immer kann sie den Gram und die Fehler von Jahrzehnten ausbügeln, für Versöhnung und Eintracht mit Familie und Freunden sorgen. Und trotzdem handelt das letzte Viertel ihres Buches über all das Unglück, dass sie sich aufgelastet hat, all die Bösen Dinge, dir ihr widerfahren sind. Und während sie von Selbstliebe und Wegfindung durch Meditation schwadroniert kann man zwischen den Zeilen lesen, dass sie ihr Glück und die Kraft zur Selbsterkenntnis wohl genau dann fand, als sie sesshaft wurde, eine feste Bindung einging und einen Job in der Sozialindustrie Australiens fand. Als Sahnehäubchen dann die Schwangerschaft - das Leben eines mehr oder minder normalen Menschen also. Natürlich erlangt sie diese Einsicht nicht - weder beim Schreiben, noch beim Korrekturlesen. Allein dieser Umstand lässt tief blicken.

Man kann das Buch einfach zusammenfassen: ein Autorin schreibt sich ihre eigene kleine flauschige Welt zusammen ohne zu erkennen, dass am typischen Leben eines typischen Australiers vielleicht weitaus mehr richtig und lebenswert ist, als sie sich auch nach Schreiben ihres Werkes eingestehen kann und will. Und da sich das so schlecht verkaufen lässt, garniert frau das Ganze mit einem interessanten Thema, das in dem Buch selbst dann aber nur nebensächlich behandelt wird. Doch wenn man als geneigter Leser dies bemerkt, hat man ja bereits bezahlt. Clever.

Ergänzende Anmerkung:
Man kann die Kernaussage des Buches übrigens auch anders, in wenigen Zeilen und sehr hörbar zusammenfassen (Passenger / Things That Stop You Dreaming)

Well if you can't get what you love
You learn to love the things you've got
If you can't be what you want
You learn to be the things you're not
If you can't get what you need
You learn to need the things that stop you dreaming
Oh the things that stop you dreaming
3131 Kommentare|503 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 23. Dezember 2013
Es ist schon richtig, was einige der anderen Rezensenten schreiben, in diesem Buch von Bronnie Ware gibt es reichlich autobiografische Inhalte. Und ja, es ist ein Leben geprägt von Selbstfindungsschwierigkeiten. Erst arbeitet Bronnie in verschiedenen Banken, dann verzieht sie sich auf eine Insel, um schließlich in Europa und im Nahen Osten die unterschiedlichsten Erfahrungen zu sammeln, ob als Hausdame und Gesellschafterin oder in einem Pub. Ein Leben geprägt von Nomadentum, welches noch dadurch betont wird, dass die Autorin über lange Jahre keinen eigenen festen Wohnsitz hat, sondern stattdessen die Häuser von anderen während deren Abwesenheit hütet. Sie nimmt Drogen und macht auch daraus kein Geheimnis. Aber immerhin gelingt es ihr, immer wieder den Kontakt zu ihrer Mutter zu halten. Ein Kontakt, der offensichtlich von gegenseitiger Zuneigung und Respekt geprägt ist. Yoga, Meditation und sehr gerne sendet die Autorin ihrem jeweiligen Gesprächspartner "Liebe" zu. Derartiges findet sich immer wieder im Text, so dass ich es schon verstehen kann, wenn der eine oder andere sich über esoterisches Gedankengut beschwert. Dennoch, dieses Buch bietet auch interessante Inhalte.

Und damit meine ich weniger die fünf Dinge, die im Titel angesprochen werden:
(1) Den Mut, sich selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie es andere von mir erwarten.
(2) Nicht so viel zu arbeiten.
(3) Den Mut, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
(4) Den Kontakt zu seinen Freunden zu halten.
(5) Sich mehr Freude zu gönnen.

All diese Dinge werden tatsächlich anhand von Fallgeschichten beschrieben und damit meine ich die Patienten, welche von Bronnie Ward in ihren letzten Tagen und Wochen gepflegt wurden. Darüber hinaus kann man aus den aufgeführten Schicksalen aber noch sehr viel mehr herauslesen:

Familiendynamiken. Wie man Differenzen überwinden kann, wird zB anhand von Charlies Kindern deutlich. Sein Sohn Greg und seine Tochter Maryanne, deren Verhalten angesichts des sterbenden Vaters ein wenig außer Kontrolle gerät. Greg, der eine jahrzehntelange Abneigung gegen seine Schwester gehegt hat, weil sie den Mut gehabt hatte, das Leben zu führen, welches sie sich gewünscht hat, während er - die Anerkennung des Vaters suchend - sich für ihn aufgeopfert hat. "Weiß er, dass sie ihn lieben, Charlie?" fragt Bronnie ihren Patienten. Wie es sich herausstellt, hat Charlie es ihm nie direkt gesagt. Aber das ist es nicht allein. Anhand von diesem Fall wird gezeigt, wie man sich aufeinander zubewegen kann, indem man sich auf das konzentriert, was man an dem anderen mag. Wie es gelingen kann, Beziehungen zu verbessern. Kommunikationswege öffnen, Wunden heilen, solange der Vater noch am Leben ist.

Aufrichtigkeit. Wahrheit. Einmal - bei Stellas Familie - war Bronnie selber nicht aufrichtig. Etwas, das sie sehr schnell bereut hat. Später, als sie Jozsef pflegt, muss sie sich an die Wünsche von dessen Familie halten, die ihm den nahenden Tod verschweigen will. Eine sinnlose Entscheidung angesichts des sich drastisch verschlechternden Gesundheitszustandes des 94-Jährigen. Soll man einen Menschen über eine unheilbare Krankheit aufklären oder nicht?

Ebenso lesenswert sind einige im Text verstreute philosophische Betrachtungen: zB der Unterschied zwischen Loslassen und Aufgeben. Es ist nicht dasselbe. Loslassen erfordert Mut und allzu oft gelingt es nur, wenn etwas zu schmerzhaft wird.

Kurz und gut:
Auch wenn mich manche der autobiografischen Inhalte nicht begeistert haben - über eine derart zerrissenen Persönlichkeit wollte ich eigentlich nichts erfahren - so fand ich die Fallgeschichten doch interessant genug, um das Buch bis zum Schluss Seite für Seite zu lesen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich meine eigene Mutter vor kurzem - es ist noch keinen Monat her - verloren habe. Dadurch hatte ich sicherlich einen anderen Bezug zu den vorgestellten Themen. Jedenfalls finde ich, dass man jenseits der fünf im Titel erwähnten Dinge noch sehr viel mehr aus dem Inhalt mitnehmen kann. Dies betrifft nicht nur diejenigen, die von Bronnie Ward gepflegt wurden, sondern vor allem auch deren Angehörige, und wie sie mit der Situation umgehen. Deswegen von mir eine Leseempfehlung.
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am 29. März 2013
5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen-Einsichten,die Ihr Leben verändern werden!
Damit wird bei diesem Buch geworben. Voller Vorfreude habe ich es mir gekauft, da mich das Thema sehr interessiert und fing gleich an zu lesen. Im Plauderton beginnt die Autorin von sich und ihrem Leben zu erzählen, wie sie sich in ihrem Job bei der Bank nicht wohlgefühlt hat und deshalb mit ihrer Schwester auf eine Insel gereist ist, um etwas Neues zu erleben. Während sie am Meer saß und nachdachte, " hat sich meine Schwester den Tauchlehrer aufgerissen ". Aha. Was lernen wir daraus ? Wenn deine Schwester den Tauchlehrer "aufreißt", kommst Du ins Grübeln. Dies ist natürlich eine Einsicht, die Ihr Leben dramatisch verändern wird !! Soweit so gut, die Autorin bleibt auf der Insel und arbeitet dort zunächst als Spülerin, arbeitet sich aber dann hoch und darf an der Bar Drinks verkaufen. Eine weitere Einsicht, die Ihr Leben dramatisch verändern wird : Gib nie auf, auch wenn Du nur Spülerin bist !! Und weiter gehts : Die Autorin landet in England und arbeitet in einem Pub. Nach einiger Zeit bekommt sie einen Job als eine Art Gesellschafterin bei einer älteren Dame. Die verlegt aber andauernd ihr Gebiß, und meistens findet man es im Handarbeitstäschchen oder der Hund liegt drauf ( kein Witz). Eine Einsicht, die das Leben aller Gebißträger dramatisch verändern wird : Achten Sie drauf, dass der Hund nicht auf Ihrem Gebiß liegt, es könnte kaputtgehen. Schließlich wird die ältere Dame, die auf einer Rinderfarm lebt, auch noch unter dem Einfluß der Autorin zur Vegetarierin . Was lernen wir daraus:
Auch Bewohner einer Rinderfarm können im hohen Alter noch Vegetarier werden ! Irgendwann hat unsere gute Autorin die Nase voll von England und dem Klima dort und kehrt zurück nach Australien. Dort beginnt sie, in einem Call-Center zu arbeiten und verkauft Abonnements für einen Pornosender im Fernsehen. ( ebenfalls kein Witz) Eindringlich schildert sie, wie sie ab und zu auflegen mußte, wenn die Männer am Telefon zu persönliche Fragen stellten. Und somit sind wir bei der nächtsen Einsicht, die das Buch vermittelt: wenn Du im Callcenter sitzt und Pornoabonnements verkaufst, lege sofort auf, wenn ein Kunde Dich nach der Farbe Deiner Unterwäsche fragt, Du könntest es sonst auf denm Sterbebett bereuen !!!
Ich erspare Ihnen weitere Ausführungen über den Inhalt dieses Buches, kann Ihnen aber eines versichern: Mein Leben hat sich bei dieser Lektüre nicht dramatisch verändert, aber meine Emotionen, und zwar von Vorfreude über ungläubiges Entsetzen und dann in Wut, dass ich für diese banale Mogelpackung auch nur einen Cent ausgegeben habe. Dieses Elaborat dürfte sich nicht mal Buch nennen und hätte minus 5 Sterne verdient !!
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am 16. April 2013
5 Dinge, die sie bereuen werden, wenn Sie dieses Buch kaufen: Einsichten, die Sie beim Kauf dieses Buches prägen werden.

1) Ihre Erwartungen, dass dieses Buch um Weisheiten sterbender Menschen handelt werden zu 5% erfüllt.
2) Sie erfahren unendlich viele Datails über das Leben einer Autorin, die unendlich viel von sich selbst hält.
3) Auch können Sie sich darauf gefasst machen, dass die Autorin die Weisheiten der alten Menschen bereits selbst herausgefunden hatte, noch bevor sie überhaupt auf diese Menschen traf. Sie haben somit eine sehr kompetente Autorin.
4) Dementsprechend können Sie sich auch auf weniger würdevolle als eher witzige Momente einstellen, in denen die Autorin davon erzählt, wie sie die todkranken Menschen zur Toilette begleitet, wie danach das Hemd in der Unterhose landet, von sehr dreckigen Fingernägeln und vielem mehr.
5) Schließlich können Sie Zeit beim Lesen sparen und das Buch bereits nach ein paar Seiten wegschmeißen. Es sei dem Sie warten auf Ihren Arzttermin und haben keine weitere Lektüre zur Hand.
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am 3. August 2015
Das Gute an diesem Buch ist der Titel…., denn der hat mich verleitet es (leider) zu kaufen.
Der Inhalt hat mit dem Titel nur oberflächlich und am Rande etwas zu tun, sondern ist eine ausgiebige Selbstdarstellung der Autorin die über ihr Leben und ihre Ansichten schwadroniert. Schäbig, solch ein Buchthema so zu missbrauchen. Ein echter Spontan-Fehlkauf.
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am 5. August 2015
Bin diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und arbeite auf einer medizinischen Abteilung in einem kleinen, ländlichen Krankenhaus. Da wir Patienten im mittleren bzw. höheren Lebensalter mit den dementsprechenden chronischen , "unheilbaren" Erkrankungen versorgen sowie vermehrt jüngere Patienten mit Karzinomen im Endstadium betreuuen, steht bei uns ein Einzelzimmer zur Verfügung, dass gegebenenfalls zum Begleitzimmer unfraktioniert werden kann. Ich habe mir das Buch, in der Hoffnung auf persönliche Bereicherung für dieses heikle, mir wichtige Thema gekauft. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich nicht als Laie bezeichnen kann, aber ich habe meine Erfahrung und Eindrücke mit Sterbenden auf keiner Seite dieses Buches identifizieren können. Sehe das Buch als biographische Aufzeichnung der Autorin!
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am 5. August 2015
Dieses Buch ist absolut NICHT weiterzuempfehlen!
Die Autorin benutzt diesen Titel um interessierte Menschen anzulocken .Aber was zu lesen ist,sind psychisches Geseiere über vermeintliche Lebensweisheiten der Autorin......die durch ständiges Wiederholen auch nicht besser werden........gruselig.Finger weg von diesem Buch....das Geld könnt ihr besser anlegen!!!!!
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am 4. Oktober 2015
Selbstverherrlichung eine eigene Lebenseinstellung und Findungsphase über die letzten 40 Jahre. Passieren fünf Dingen herausgefiltert werden kann, findet ein pubertierender Mensch bereits mit 25 Jahren. Nicht zu empfehlen.Der Verkaufsschlager in den Regalen erklärt sich lediglich durch den Titel und die hoffnungsvoller Erwartung, hier weitere Tipps zu bekommen.
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am 1. November 2015
autobiographische selbstbeweihräucherung! unglaublich frech diesen titel und diesen klappentext zu nehmen... null bezug zum inhalt, und der ist nichtmal lesenwert...
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am 19. März 2013
Das Buch war für mich eine einzige Enttäuschung. Ich bin geradezu empört. Als ich dieses Buch auf Grund einer sehr positiven Kritik kaufte, hatte ich noch die Idee im Hinterkopf, bald ein weiteres Exemplar zu erwerben und einem Freund zu schenken, der gerade eine Sinn- und Lebenskrise zu bewältigen hat. Zum Glück habe ich es erst selbst gelesen, so dass ich von einem so peinlichen und unpassenden Geschenk wie den 5 Dingen" wieder Abstand nehmen konnte. Anderenfalls hätte ich mich in Grund und Boden geschämt.

Dieses wirklich erschreckend oberflächliche Buch dreht sich fast ausschließlich um die Gedanken, das Befinden und die banalen Erlebnisse der Autorin selbst. Die Einsichten sterbender Menschen dienen hingegen nur als gelegentliche Aufhänger für eine permanent ums eigene Ich kreisende Frau Ware. Aufgrund dieser drastischen Unterbelichtung dessen, worum es in dem Buch doch eigentlich gehen soll, muss man Frau Ware vorwerfen, dass sie ihre Erlebnisse mit sterbenden Menschen benutzt, um eine Art von - dann leider auch noch wirklich schlecht geschriebener - Autobiographie zu verkaufen.

5 Dinge" ist das Buch, in dem der Anspruch des Themas und seine Umsetzung stärker auseinanderklaffen, als ich es je erlebt habe. Insofern ist es das schlechteste Buch, das ich bisher gelesen habe.

Und gibt es denn gar nichts Positives? Doch, von den über 300 Seiten dürften ungefähr 30 lesenswert sein.
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