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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders und doch vertraut, 9. September 2014
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lara Croft and the Guardian of Light [PC Steam Code] (Software Download)
Ein ungewöhnliches Spin-Off, das ich anfangs für einen Schnellschuss von Crystal Dynamics zum leichten Geldscheffeln abgetan hatte. Eine totale Fehleinschätzung meinerseits, wie ich später herausfinden durfte. Denn trotz einiger Brüche mit alten Serien-Traditionen – welche sich nicht nur auf den neuen Perspektivenwechsel beschränken – setzt „Lara Croft & the Guardian of Light“ (ich kürze es hier mal auf LC&GoL ab) auf die geläufigsten Mechanismen eines echten „Tomb Raider“ (= TR), auch wenn der Name TR im Spieltitel gar nicht auftaucht.

Die Handlung von LC&GoL ist in seiner Idee / Präsentation derart einfallslos, dass es sich fast gar nicht lohnt darüber groß darüber zu berichten, aber für jene die es doch interessiert:
Miss Croft ist aus archeologischen Interesse (weswegen auch sonst?!) im mexikanischen Urwald unterwegs und trifft auf einige Volldeppen von Artefakt-Dieben, die in ihrer Unvorsichtigkeit einen gefährlichen Maya-Dämonen heraufbeschwören. Und wer darf die Suppe auslöffeln und die drohende Apocalypse abwenden? Klaro, Miss Doppel-D natürlich. Unterstützung erfährt sie dabei vom ebenfalls heraufbeschworenen Maya-Krieger Totec, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht…

Der letzte Punkt um Totec trifft allerdings nur dann zu, wenn man LC&GoL im Koop-Modus angeht, im Solo-Spiel – auf den ich mich ausschließlich beziehe - taucht dieser nur in vereinzelnden Zwischensequenzen auf.
Ob nun als Duo oder ganz allein, es gilt die Spielwelt mit insgesamt 14 Levels zu meistern. Alle äußerst atmosphärisch und lebendig gestaltet, die entweder sehr breitflächig oder in die hohe Vertikale designt wurden. In denen darf unsere unerschrockene Pixel-Schönheit das tun was sie schon seit gut 18 Jahren am besten kann:
Hindernisse erklettern, um ihr Leben rennen, Schalter/Hebel-Mechanismen betätigen, Physikrätsel lösen, Artefakte auflesen – und natürlich kämpfen. Nur mit dem Unterschied dass sich der Action-Part hier (anders als früher) leicht dem eines Hack’n Slay-Spiels oder Top-Down-Shooters anfühlt. Zu einer echten „Diablo“-Alternative hin hat sich dieses Croft-Abenteuer am Ende aber doch nicht so stark verändert, denn außer der Möglichkeit seine Waffenbelegung nach Belieben zu wechseln und gesammelte Relikte mit magischen, jedoch passiven Funktionen zu verwenden gibt es nichts, um den Spielcharakter Action-RPG-typisch zu tunen.
Die Balance aus Hirnschmalz-Aufgaben, Geschicklichkeitstests mit Zeitdruck und Baller-Abwehr gegen leichtere Viecher/Monster sowie hin und wieder auftauchende Mittel- und Boss-Gegner stimmt haargenau, hatte nie das Gefühl dass ein Part des Gameplays davon zu dominant war. Ein weiterer Anreiz sind optionale Aufgaben, die man während seines Level-Durchgangs parallel erledigen kann. Das heizt den Entdecker-Trieb nochmal etwas an, zumal diese Aufgaben nicht nur Extra-Punkte bringen, sondern auch die eigene Reaktionsschnelligkeit oder Kombinationsgabe auf angenehme Weise herausfordern.

In Punkto Technik gehört LC&GOL zu den besten Download-Games die ich bis dato zocken dürfte. Die Levels ertrinken geradezu in liebevollen Details, und an stimmungsvollen Effekten und sauberen Animationen wurde ebenso wenig gespart. Nur bei ganz nahen Zooms erkennt man an Lara, Totec und anderen Figuren deutliche Textur-Schwächen, da die fixe (und nur selten problematische) Kamera aber in der Regel einen ausschließlich weiten Sichtwinkel erlaubt, fällt das im eigentlichen Spielablauf überhaupt nicht negativ auf.
Die mystisch angehauchte Musik, die allgemein gelungene, druckvolle Soundbeschallung und die multilinguale Sprachausgabe können ebenfalls voll überzeugen.
Zur Steuerung mache ich es kurz: Eingängig und schnell beherrschbar.

Fazit:
Der Plot ist schwach wie nebensächlich, das eigentliche Spiel dafür ein superber Puzzle- und Action-Spaß von gut und gerne 5 – 6 Stunden. Schön, dass Miss Croft schon vor ihrem TR-Reboot vergangenen Jahres zeigt dass sie auch anders kann. Das baldige Sequel „Lara Croft and the Temple of Osiris“ sollte man sich vormerken, wenn man hierdran großen Gefallen gefunden hat.
Für nen Zehner oder drunter - eine absolut lohnenswerte Spiel-Investition.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön gemacht aber bitte nur mit X-Box-Controller spielen, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lara Croft and the Guardian of Light [PC Steam Code] (Software Download)
Bin erst im 2. Level (Tempelanlage). Die Grafik und die Cutszenen sind schön, Lara hüpft, schießt und klettert wie immer, nur
diesmal aus der Vogelperspektive. Und da hakelt es - durch die fixe Kameraposition ist die Steuerung über die Tastatur sehr,sehr mühsam. Lara rennt nie dorthin, wo man sie gerne hinschicken würde, gerade Laufen ist Luxus, überquert man eine Brücke,
muss man dies mit W, A und D im Zick-Zack steuern, sonst fällt Lara hinunter oder rennt gegen eine Wand. Gäbe es eine
drehbare Kameraperspektive, gäbe es diese Probleme nicht. Hier haben sich die Entwickler nicht viel gedacht! Wenn man Lara
wenigstens schräg positionieren könnte. Geht auch nicht. Dadurch, dass die Karte nicht im rechten Winkel dargestellt wird,
sondern je nach Bewegung gedreht wird, ist es kaum möglich Lara sofort in die gewünschte Richtung zu lenken. Beim Springen
sehr problematisch, da sie aufgrund der schlechten Ausrichtemöglichkeit oft daneben springt.
Ich habe bis jetzt alle Tomb-Raider gespielt, haben mir alle sehr gefallen außer der letzten "Wie alles begann", diese war
bereits mehr ein Ballerspiel und nicht mehr die gute alte Lara Croft. Diesmal ist sie die "Alte", aber mit mieser Steuerung.
Auch "The Guardian of Light" gefällt mir gut, zwei Sterne Abzug für die schlechte Steuerung.
Der Download und die Installation über Steam war übrigens schnell und problemlos. Trotzdem würde ich dieses Spiel wegen der schlechten Steuerung nicht mehr kaufen.

Achtung! Wichtige Änderung: Habe mir einen X-Box Controller 360 bei Amazon gekauft, nun läuft und springt Lara super immer in die gewünschte Richtung.
Bitte nur mit X-Box-Controller spielen, ansonsten kehrt der Frust ein, erhöhe meine vergebenen Sterne auf 5. Toll wäre beim Spiel ein Hinweis, dass ein X-Box Controller empfehlenswert ist.

Noch ein Update negativ: Die Szenen wo Lara einen Hebel ziehen muss um dann blitzschnell wohin laufen zu müssen um etwas zu tun bringen den großen Frust. Die Zeitspannen zwischen Hebel ziehen und um
der geforderten Action nachzukommen sind viel zu kurz bemessen. Selbst mit dem Geschwindigkeitsplus sind manche Aufgaben nicht zu erfüllen. Habe daher im 5. Level aufgegeben und mir den Schluss als Video
angesehen. Vielleicht ginge es im Coop-Modus besser (einer zieht, der zweite läuft gleich los) als Einzelspieler tut man sich hier sehr schwer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lara aus der Vogelperspektive - gelungen!, 9. Mai 2014
Von 
Bahar Ruhanya - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lara Croft and the Guardian of Light [PC Steam Code] (Software Download)
Lara besitzt zu Beginn Revolver, Lanzen und Bomben. Die Munition zu allen anderen (stärkeren) Waffen ist stark begrenzt. Im Dschungel von Zentralamerika und in unterirdischen Ruinen muss sie gegen einfache und Boss-Gegner Kämpfe bestehen, tödliche Fallen in Gruften überwinden und sehr viel mehr Rätsel lösen als vergleichsweise die Helden bei Diabolo und Torchlight. Die Rätsel-Lastigkeit erinnert zuweilen an Lost Vikings. Man sammelt Gesundheitspakte, Munition, Artefakte und immer bessere Waffen. Um weiterzukommen (um Türen, Tore und Gitter zu öffnen) muss man mehr oder weniger schwere Puzzel / Rätsel lösen oder sich mit dem Enterhaken hin und herschwingen. Selbst auf Schwierigkeitsstufe „Leicht“ gibt es ein paar sehr schwierigere Stellen zB muss man unter Zeitdruck rennen, springen und Bombe fallenlassen. Ohne diese nervigen Stellen wären die insgesamt 14 Level schnell durchgespielt. Alle Level haben spezielle Bonus-Aufgaben (zB Punkte / Schädel sammeln, Zeitlimit nicht überschreiten). Man kann selber nicht manuell speichern, aber die Autospeicherfunktion ist fair.

Das Spiel kann man im Single-Modus alleine spielen oder im Koop-Modus mit einem Begleiter zusammen. Das Spielgeschehen und die Rätsel werden dementsprechend angepasst.

Die Grafik (Lara aus der Vogelperspektive) ist ansehnlich und detailreich, der Sound angemessen.

Fazit: kann man sich ruhig gönnen – ein nettes Spiel für zwischendurch.
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4.0 von 5 Sternen Quickie á la Lara Croft, 23. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Lara Croft and the Guardian of Light [PC Steam Code] (Software Download)
Vor Jahrtausenden bekämpften sich Totec, Wächter des Lichtes, und sein Erzfeind Xelotl, seines Zeichens der Herrscher über die Dunkelheit. Als der finsterere Scherge die Oberhand zu gewinnen drohte, bannte Totec ihn in Xelotls eigene Waffe, den Spiegel der Dunkelheit, der über die Fähigkeit verfügte, grausame Wesen aus einer höllenartigen Dimension heraufzubeschwören. Er selbst opfert sich, indem er zum steinernen Wächter über dieses üble Artefakt wird. Lara Croft entdeckt den Standort dieses Spiegels im Dschungel Mexikos, allerdings hat sich bereits ein mächtiger Warlord mit seinen Söldnern an ihre Fersen geheftet und bringt das Objekt in seinen Besitz. Seine Unwissenheit wird ihm zwar zum Verhängnis, jedoch befreit er damit auch ungewollt Xolotl aus seinem Gefängnis. Glücklicherweise erwacht auch Totec aus seinem steinernen Schlaf und kann Lara bei der Bekämpfung des Unholdes beistehen.

Für Fans der "Tomb Raider"-Reihe mag die isometrische Ansicht á la "Diablo" und Konsorten zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheinen, aber wenn man sich auf das kleine Experiment einlässt, darf man ein kurzweiliges Spiel im Geiste der Serie erwarten. Technisch ist die ganze Angelegenheit recht sauber gelöst, denn die Grafik ist immerhin zweckmäßig schön und garantiert damit auch auf betagten Rechnern erwartungsgemäß ein schnelles Spielerlebnis. Die Musik ist weitestgehend unaufdringlich, hier und da haben sich sogar Variationen des bekannten "alten" "Tomb Raider"-Musikthemas eingeschlichen. Die Steuerung orientiert sich ganz klar an den bekannten Action-Adventures um Lara, bis auf einige wenige spieltechnisch nötige Änderungen (z.B. das Legen von Sprengsätzen) sollten Kenner der Reihe überhaupt kein Problem haben, so lange sie - und da wären wir bei der Einschränkung - ein Gamepad, optimalerweise das X-Box-360-Teil, verwenden. Hiermit steuert es sich nicht nur wesentlich komfortabler als mit Tastatur und Maus, das ganze Spiel wird damit auch ein ganzes Stück leichter, da man die oft vorkommenden Sprungpassagen mit dem Gamepad einfach genauer koordinieren kann.
Wo der Einzelspielermodus, bis auf die wirklich exzellent kurzweilige Levelgestaltung mit all den kleinen Rätseln, eher etwas innovationsarm daherkommt, trumpft das Spiel als Koop-Erlebnis richtig auf und offenbart dort seinen wahren Reiz. Hierbei übernimmt ein Spieler die Rolle von Lara und der andere darf sich als Aztekenkrieger Totec versuchen. Besonders erwähnenswert erscheint mir hierbei der Umstand, dass viele Level im Koop-Modus teilweise andere Rätsel enthalten, als im Solopart, was durchaus ein zweimaliges Durchspielen rechtfertigen kann, in so fern man einen Mitstreiter auftreiben kann.

Nach knapp 6 Stunden ist der Spaß aber auch schon vorbei und in die Annalen der atmosphärischsten Spiele wird "Guardian of Light" wohl auf Grund seiner eher stiefmütterlich erzählten Geschichte wohl auch nicht eingehen, aber die enorme Kurzweiligkeit, der spaßige Koop-Modus und die teils unterhaltsamen Rätsel sorgen für immerhin vier Sterne in der Gesamtwertung. Für das Spielen ist ein Steam-Account erforderlich, an den das Spiel nach der Aktivierung natürlich auch gebunden ist.
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