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am 1. November 2013
Brasilien, Gastland der Frankfurter Buchmesse 2013 und Gastgeber der Fußball-WM 2014, wurde zu Beginn des 2. Weltkrieges Zuflucht und letzte Wirkungsstätte des renommierten österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig. Seine Monografie über das Land und die Leute, die er 1941 veröffentlichte, markiert sicherlich nicht den Höhepunkt seines literarischen Schaffens. Sie ist vielmehr geeignet, die stilistische Meisterschaft seiner zahlreichen anderen Werke, von denen viele zu „Dauersellern“ wurden, buchstäblich zu persiflieren.

Was ihm in seinem „Erasmus von Rotterdam“, „Josef Fouche“ oder „Magellan“, um nur einige zu nennen, so bravourös gelingt, nämlich die psychologisch tiefgründige, differenzierte, kontrast- und facettenreiche Durchdringung eines Themas, gerät ihm hier überraschenderweise zur Karikatur. Hier präsentiert sich nicht der von uns so geschätzte scharfsinnige Beobachter, der in seinen scheinbar normalen Helden die seelischen Deformationen aufzuspüren versteht, sondern ein routinierter Autor, der seine ganze literarische Versiertheit einsetzt, um uns möglichst nicht spüren zu lassen, dass ihn „Brasilien - ein Land der Zukunft „ als Schriftsteller nicht wirklich interessiert. Was den Europäer Stefan Zweig im südamerikanischen Exil stattdessen beschäftigt, das ist „Die Welt von gestern“ (1942 postum veröffentlicht) und natürlich die „Schachnovelle“, die wohl zu seinen bekanntesten Werken zählt.

Wer sich mit Brasilien beschäftigen möchte, der ist mit diesem Buch vollkommen falsch beraten. Und wer sich vom eigentlichen schriftstellerischen Können Stefan Zweigs überzeugen möchte, der wird unter seinen zahlreichen Arbeiten (Romane, Novellen, Monografien) leicht etwas geeigneteres finden.
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am 6. August 2013
Das, was er in Europa Anfang des 20. jahrhunderts nicht finden konnte, fand Stefan Zweig in Brasilien: Sein Paradies, in dem Fremdenfeindlichkeit, Hass und Zerstörung nicht existent waren. Zweig hat in Brasilien die Liebe seines Lebens gefunden und nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Seine Aufzeichnungen eine Liebeserklärung. Es ist fast wie bei einem alten Ehepaar, das sich in guten und schlechten Zeiten die Treue gehalten hat bis zum Schluss. In der Decleracao - seinem Abschiedsbrief - versucht Zweig dies in Worte zu fassen: einmalig!!!
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am 3. Mai 2014
Ich war gerade in Brasilien an verschiedenen Orten, die Zweig vor 70 Jahren bereist und beschrieben hat. Sehr interessant wie sich Brasilien seitdem entwickelt hat, auch, was Zweig damals prognostiziert hat und was eingetroffen ist. Andererseits, was sich negativ entwickelt hat. So ging Zweig davon aus, dass die damaligen "Negerdörfer" am Stadtrand von Rio verschwinden würden, da sich die Zunahme des Wohlstands in Brasilien auch dort auswirken würde. Leider sind die Favelas größer geworden und die Kluft zwischen Wohlstand und Armut macht sich gerade dort extrem bemerkbar.
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am 5. August 2013
Stefan Zweig schafft es, mit seiner feinen und bildhaften Sprache eintauchen zu lassen in eine andere Welt. Damals (Anfang 20stes Jahrhundert) in eine den Europäern völlig fremde Welt. Heute in eine uns entfernte Welt, ein anderes Denken, ein anderes Brasilien.
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am 5. August 2014
Ich war sehr erstaunt und verwirrt über das Erscheinungsjahr des Buches und brauchte ab und zu die Zahlen, um das überhaupt zu begreifen. Ich wohne seid 8 Jahrein Brasilien und das Buch ist in fast allen Teilen so zutreffend, dass man meinte es könnte gestern geschrieben worden sein.
Leider liegt Zweig gerade bei der Rassenfrage und bei dem Entwicklungspotenzial falsch, denn der Rassismus hier ist so tief verwurzelt, dass er schon als normal angesehen wird und die Brasilien ist das Land mit enormen Potenzial, das nie geweckt wird.
Davon abgesehen, ist das Buch sehr angenehm zu lesen und trotzdem sehr lehrreich. Jetzt weiss, wer die Leute hinter den ganzen Strassennamen sind :-)
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am 17. Dezember 2013
Dieses Buch über Brasilien stellt eine Bestandsaufnahme der historischen Entwicklung Brasiliens bis in die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts statt und deutet seine zukünftigen Entwicklungspotentiale an, wobei manches in einem sehr wohlwollendem Licht betrachtet wird. Es beachtet aber auch Facetten, die ansonsten in der Geschichte Brasiliens wenig Erwähnung finden.
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am 16. Juli 2013
Vor langer Zeit geschrieben, immer noch so aktell wie damals. Allerdings von einem Menschen in ganz anderer Seelenverfassung als sie heute üblich ist. Dies zeigt sich in der Art der Auswahl des Bemerkenswerten innerhalb des Wahrgenommenen ebenso, wie in den Beurteilungskriterien, welche als im Hintergrund befindliche Messlatte verwendet werden und an den Schlüssen, welche als Ergebnis der Verarbeitung der Wahrnehmungen gezogen werden. Sicher, die beschriebene Welt und die Menschen sind heute moderner, vor allem die antreffbaren Gegebenheiten, aber der Grundton ist vielfach noch in gleicher Weise aufzufinden, wie damals und es bereichert, wenn man diesen Hintergrund in ein heutiges Erleben mit hineintragen kann.
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am 14. August 2013
Sehr gut von der Entwicklung Brasiliens geschrieben.
Städte und Kultur wunderbar hervorgehoben.
Stefan Zweig mit sehr guter Wortwahl.
Sehr gutes Buch.
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am 14. November 2014
Gefällt mir gut
pünktlich Lieferung - gute Abwicklung
Produkt wie beschrieben
Immer wieder gerne nehme ich diese Zusammenarbeit in Anspruch - Danke
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am 22. Juli 2015
in Brasilien gelebt hat, für den ist das ein Schatzkästchen sonder gleichen, gerade was den historischen Ansatz betrifft. Volltreffer. Genial
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