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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein temporeicher Psychothriller!!
Dieser Roman ist das Spannendste, das ich seit langem gelesen habe! Schon die ersten Zeilen des Prologs entfesselten eine Neugierde in mir, die sich während der Lektüre nur noch weiter steigerte. Nachts beim Lesen musste ich mich dann regelrecht zwingen, das Buch zur Seite zu legen, um doch noch ein paar Stunden zu schlafen.

Über die Handlung mit...
Veröffentlicht am 26. Juni 2011 von Stefan Fahrner

versus
37 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Meine Güte, was für ein Buch...
Ich bin beeindruckt: Noch nie hat es ein Buch geschafft, mich auf den ersten Seiten derart aus jeder Illusion kippen zu lassen. Da soll jemand ernsthaft mit 1000mg Paracetamol umgebracht worden sein. Mit etwas zusätzlichem Alkohol und daraus folgendem Leberversagen? In wenigen Stunden? Meine Güte, was für ein Unfug. Wer jemals leichte Kopfschmerzen hatte,...
Vor 23 Monaten von Latrino veröffentlicht


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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein temporeicher Psychothriller!!, 26. Juni 2011
Von 
Stefan Fahrner "Jazzfreak" (Wiener Neustadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Dieser Roman ist das Spannendste, das ich seit langem gelesen habe! Schon die ersten Zeilen des Prologs entfesselten eine Neugierde in mir, die sich während der Lektüre nur noch weiter steigerte. Nachts beim Lesen musste ich mich dann regelrecht zwingen, das Buch zur Seite zu legen, um doch noch ein paar Stunden zu schlafen.

Über die Handlung mit den mysteriösen Unfällen mehrerer älterer Männer und den (angeblichen?) Selbstmorden von Jugendlichen in psychiatrischen Anstalten wurde in den vorherigen Rezensionen ja ausführlich eingegangen, so dass ich keine Notwendigkeit sehe, das hier zu wiederholen. In welche Thematik dieser Thriller dann mündet, sei hier nicht verraten, um dem potentiellen Leser nichts an Spannung vorzuenthalten. Verraten sei jedoch, dass er an die abgründigsten Seiten der menschlichen Seele führt und in dieser Hinsicht also keine leichte Kost bietet.

Es ist dem Autor hier meisterhaft gelungen, zwei getrennte Handlungsstränge raffiniert immer weiter zu verweben, bis sie dann gegen Ende des Buches endgültig zusammen fließen. Und obwohl die Erzählweise mit den getrennten Handlungssträngen und mehreren Vor- und Rückblenden doch eher komplex ist, bleibt die Story temporeich von der ersten bis zur letzten Seite!!

Fazit: Spannung pur bis zum Schluss!!

Rachesommer: Thriller
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen den Autor sollte man sich merken, 28. November 2012
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
"Rachesommer", dieses Buch lag lange auf meinem Bücherstapel und ich frage mich warum ich mir diese Spannung nicht eher angetan habe.Der Autor hat mit diesem Buch einen spannenden , gut konstruierten Thriller geschrieben, der in zwei Handlungssträngen erzählt wird, die kurz vorm Ende zusammentreffen.

Der erste Handlungsstrang erzählt die Geschichte einer Wiener Anwältin, die in einer großen Kanzlei arbeitet, die sich nur mit lukrativen Fällen befasst. Evelyn Meyers merkt aber nach einer gewissen Zeit, dass ihr das Strafrecht mehr liegt und so vertritt sie einen Freund ihres verstorbenen Vaters, der als Bauunternehmer eine Anklage laufen hat, die ihn bezichtigt, eine Baustelle nicht richtig gesichert zu haben. Bei der Recherche zu diesem Fall, der einen Toten zur Folge hatte,fallen Evelyn Ungereimtheiten auf, die sie zu einem anderen mysteriösen Todesfall führen.Sie recherchiert auf eigene Faust weiter und deckt Unglaubliches auf.
Paralell zu diesem Fall ermittelt Walter Pulaski, seines Zeichens Kommissar der Leipziger Polizei,in einem ungeklärten Selbstmord eines 15 jährigen Mädchens, in einer psychiatrischen Klinik. Auch er deckt bei der Aufklärung dieses Falles, der sich als Mord herausstellt eine unglaubliche Mordserie auf.
Die beiden Handlungsstränge treffen kurz vor dem Ende zusammen und entpuppen sich als zusammengehörig.

Spannung, aber auch gute Figuren zeichnen diesen Thriller aus. Sowohl Evelyn Meyers, die selbst ein schreckliches Geheimnis aus ihrer Kindheit mit sich herum trägt, als auch der Leipziger Kommissar Pulaski, der seit dem Tod seiner Frau allein erziehend ist, fand ich sehr sympatisch. Sie agierten für mich nachvollziehbar und haben zum Schluss noch einmal alles gegeben, sodass das Ende zu einem guten show down geriet.

Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Alb-)Traumhafter Thriller!, 19. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Ein weiterer Höhepunkt im Schaffen von Andreas Gruber.
Gleich vom Prolog weg ist klar: Hier werden keine halben Sachen gemacht. Hier herrscht ein Krieg der Sinne. Die Spannung packt einen am Genick und man wird von ihr durch das ganze Buch geschliffen. Toll!
Gekonnt führt der Autor den Leser durch die Berg- und Talfahrt des Geschehens. Nichts ist zu viel, nichts dem Zufall überlassen.

Die Protagonisten sind derart real gezeichnet, dass man glaubt, sie wohnen nebenan und man kennt sie seit ewigen Zeiten.
Das Gruber ein meisterhafter Geschichtenschnitzer ist, zeigt sich in der eleganten Führung der beiden Handlungsstränge, die im Laufe des Buches verschmolzen werden. Das Ende ist wunderbar, auch wenn für meinen Geschmack etwas zu sanft, geradezu "genrespezifisch". Hier hätte man dem Autor mehr freie Hand lassen sollen.

Es ist fünf Jahre her, dass ich einen Thriller in einem Rutsch durchgelesen habe. "Rachesommer" hat diese Pause beendet.
Gehört ins Regal mit der Aufschrift: "Sollte man gelesen haben!"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein richtig tolles Buch, 16. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Es ist nicht nur ein Regional-Krimi, es ist so viel mehr.
Es ist sehr schwer das Buch zu beschreiben, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten.
Ein Buch, das wahnsinnig vielschichtig ist, nie langweilig, nett geschrieben, ohne aufdringlich witzig zu sein. Das aus 3 Erzählsträngen besteht, und darum die begangenen Verbrechen aus vielen verschiedenen Sichtweisen darstellt.
Zum Ende hin weiß man gar nicht mehr, steht man auf Seiten der Täter oder auf Seiten der Opfer.
Ein Buch, das nachdenklich, manchmal sogar betroffen macht.
Aber es ist nicht einen Moment langweilig.
Es geht von Österreich, quer durch Deutschland bis an die Nordseeküste.
Und das alles sehr interessant.
Gute Charaktere, die sich wie normale Menschen benehmen und realistische, nachvollziehbare Handlungen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache Sommer ist ein geniales Lesevergnügen, 21. November 2011
Von 
Di Markus Maier "ecomma" (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Es war mein erstes Buch von Andreas Gruber -> und mit Sicherheit werde ich noch mehr von diesem Autor lesen.
Besonders begeistert war ich von den beiden parallel verlaufenden Geschichten und "Ermittlungen", die dann scheinbar aus dem Nichts zusammen laufen. Die Handlung ist sehr anschaulich dargestellt, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, was bei den Geschichten über Missbrauch und Vertuschung ohnehin nicht unbedingt notwendig ist. Auch das Ende ist zwar überraschend, aber keineswegs überzogen dargestellt.
Alles in Allem ein sehr empfehlenswertes Lesevergnügen.
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37 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Meine Güte, was für ein Buch..., 1. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Ich bin beeindruckt: Noch nie hat es ein Buch geschafft, mich auf den ersten Seiten derart aus jeder Illusion kippen zu lassen. Da soll jemand ernsthaft mit 1000mg Paracetamol umgebracht worden sein. Mit etwas zusätzlichem Alkohol und daraus folgendem Leberversagen? In wenigen Stunden? Meine Güte, was für ein Unfug. Wer jemals leichte Kopfschmerzen hatte, wird sicherlich die 1000mg schon mehrfach eingenommen haben. Und wie sieht's mit der Leber aus???
Eine haarsträubend absurde Geschichte, gespickt mit schweren Recherchefehlern. Viele wurden von meinen Vor-Rezensenten schon benannt, mein Lieblingsschnitzer ist das Gegenmittel gegen Botox, welches die Rettungssanitäter spritzen. Aber auch die 30m Yacht, die sich auf wenige Meter dem Ufer der Nordsee in Schleswig-Holstein nähert, damit eine Leiche herübergerudert werden kann, die in den Dünen verscharrt werden soll. Mann! Wer so ein Buch schreibt, sollte sich die Location einmal vorher ansehen. Und es gibt doch auch Google! Da ist Wattenmeer und Dünen gibt es höchstens auf Sylt. Das ist nicht das Mittelmeer, wo die Yachten bis ans Ufer können. Und so geht es lustig weiter: Da wird in einem Sanatorium einem Chefarzt noch ein ärztlicher Direktor übergeordnet, man unterscheidet Polizei und Rettungsdienst am Tonsignal und nach Brustdurchschüssen werden Spritzen direkt in die Wunde gegeben. Gerade Lesern, die auch nur entfernt mit dem Gesundheitssystem zu tun haben, rollen sich bei den inhaltlichen Fehlern die Fußnägel auf.
Zweidimensionale Figuren holpern durch eine krumme Geschichte, die von Anfang an nicht zündet. Alles steuert auf den finalen Showdown hin, dessen Konstellation naheliegend ist.

Positiv ist jedoch die Danksagung auf der letzten Seite zu bewerten. Da wird allein sechs Personen für Beratung in medizinischen Fragen gedankt. Und Dr. Christian W. erhält noch das Prädikat, er habe unglaubliche Ideen, wie man einen Menschen umbringen könne. Prima! Ich rate allen designierten Mördern, sich mit diesem Doktor in Verbindung zu setzen, die Opfer werden auch in Jahrzehnten noch dankbar sein.

Fazit:
Absurde Handlung, künstliche Figuren, miese Recherche. - Dieses Buch darf ungelesen bleiben.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Sorgfalt?, 3. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Wenn man sich erst einmal an die sehr vollgedruckten Seiten gewöhnt hat, liest sich der Roman flüssig weg. Beide Ermittler sind nachvollziehbar und sympathisch beschrieben, auch wenn die Marotte des schwer asthmakranken Kommissars (dem lässig jeder Verbrecher wegläuft) alle anderen als Sesselpupser zu bezeichnen, nicht richtig überzeugt. Der Show-Down ist ziemlich überzogen, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) sehr spannend. Was mich nachhaltig gestört und zum Punktabzug geführt hat, sind zwei Dinge:
Erstens ist der Autor nicht besonders stilsicher. So sitzt schon mal jemand "auf dem längeren Ast" (S.66) statt am längeren Hebel und wenn auf S. 41 von einem "entsetzlichen Blick" die Rede ist, so ist ganz offenbar ein entsetzter Blick gemeint. Und Sätze wie "Der matte Schein einer Neonröhre blendete sie." bergen den Widerspruch schon in sich. Auch über so pauschale Beschreibungen wie: "Während dieser Zeit erlebte sie alle Höhen und Tiefen einer Rechtsanwaltskanzlei mit." (S.408) ist man als Leser nicht erfreut. Und wie dreht man eigentlich ein Karnickel durch den Fleischwolf? Im Ganzen? Mit Fell und ohne Knochen? Oder doch lieber vorher gehäutet? Leider steht auf Seite 230 keine Antwort auf diese Fragen.
Zweitens weist der Krimi ganz erhebliche Recherchelücken und teilweise auch inhaltliche Ungenauigkeiten auf. Zur Recherche: Einige Fehler sind in anderen Rezensionen schon beschrieben worden, ich will sie nicht wiederholen. Aber jedem, der Sylt kennt, sträuben sich die Nackenhaare bei der Lektüre der Inselbeschreibungen, die sich lesen, als handle es sich hier um ein ödes Eiland am Rande der Zivilisation. Wenningstedt ist schon seit Jahrzehnten kein "winziges Nest" mehr und auf dem Weg von Westerland dorthin ist weder links die Nordsee zu sehen noch rechts die Heide sondern erst ein Gewerbegebiet und dann der Flughafen. Und Holzstege führen an keiner Stelle von Sylt auf die Nordsee hinaus. (alles S. 241 und 246)
Da der Krimi an vielen Orten spielt, die ich zum Glück nicht kenne, konnte ich wenigstens diese Passagen lesen, ohne mich zu ärgern.
Ärgerlich ist es aber auch, wenn auf Seite 330 ein Haus beschrieben wird, das wie ein Hochsicherheitstrakt bewacht ist, zu dem sich die Ermittler aber ungehindert Zutritt verschaffen können. Das liest sich dann so: "Fort Knox war vermutlich nicht weniger gut bewacht. Pulaski öffnete das Tor und betrat das Grundstück."
Da fühle ich mich als Leser nicht so ganz ernst genommen.
Schade - bei etwas mehr Sorgfalt, hätte dieser Krimi ein echtes Highlight werden können.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee ,schlechte Ausführung, 8. August 2012
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Evelyn Meyers, eine Wiener Anwältin, unglücklich in ihrem Berufsfeld als Verteidigerin der Reichen und nicht der Witwen und Waisen, stößt auf Ungereimtheiten in einigen Prozessen ihres Arbeitgebers. Einige wohlhabende Männer kommen auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Zeitgleich ermittelt Walter Pulanski in Deutschland in vermeintlichen Selbstmordfällen, die aber eher auf Mord hindeuten. Beide Fälle sind erwartungsgemäß miteinander verknüpft.
Ein Buch, das man sicherlich gut lesen kann,auch wenn es dem Leser sprachlich schon mal auf den Magen schlägt mit seinen permanenten Wiederholungen ,oder nicht passenden Vergleichen. Die Ideen von zwei zusammenlaufenden Fällen und deren Ursprung ist richtig gut, wird aber durch die schwachen Charaktere zunichte gemacht. Da ist zum einen die junge Anwältin, die tough sein soll, sich aber überwiegend tantig oder naiv verhält ,noch schlimmer ihr dandyhafter Verehrer und die Krönung ist der durch die Republik reisende James Bond für Arme. Leider überaus unrealistisch
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Klischees, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer: Thriller (Taschenbuch)
Die Grundidee ist ja nicht schlecht, das kann man immerhin sagen. Allerdings hat mich dann ganz vieles überhaupt nicht überzeugt, wobei mich persönlich jetzt die hier bereits angesprochenen möglichen Fehler was die Ortsbeschreibungen betrifft nicht so sehr stören.

Sprachlich ist das Buch zwar keine Zumutung, aber es ist auch nicht wirklich gut. Gerade die Dialoge wirken extrem künstlich und die Beschreibungen lesen sich teilweise komisch. Weitere Kritikpunkte sind die unzähligen Klischees und Zufälle, etwas überspitzt gesagt sind eigentlich nur die beiden Hauptfiguren interessiert daran den Fall zu lösen, und beinahe sämtliche anderen Charaktere, sei es Polizisten, Ärzte, Krankenschwestern etc. sind verblödet und legen ihnen ohne jeden nachvollziehbaren Grund Steine in den Weg - dies alles nur um die Story künstlich spannender zu machen ("Sie haben genau 60 Minuten Zeit sich die Videobänder anzusehen. Danach nehm ich sie Ihnen weg!")

Die Figur des Privatermittler-Freundes der Hauptprotagonistin ist eigentlich überflüssig, sie ist nur da, um sie - je nach Bedarf - dann immer mit neuen Informationen zu versorgen um die Geschichte am Laufen zu halten. Auch der kleine Twist gegen Ende ist eigentlich komplett egal gewesen, denn für die Geschichte hat er keine grössere Rolle gespielt.

Es sind zwar 2 "gute" Sterne, denn es gibt auch deutlich schlechtere Bücher, aber wirklich empfehlen kann ich "Rachesommer" jedenfalls nicht.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Sebastian Fitzeks Bücher mag, wird 'Rachesommer' lieben, 3. Dezember 2010
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rachesommer. Thriller. (Gebundene Ausgabe)
Evelyn Meyers, Anwältin in Wien, zerbricht sich den Kopf über einen seltsamen Todesfall. Ein renommierter Kinderarzt ist kopfüber in einen offenen Kanalisationsschacht gestürzt und im brackigen Abwasser ertrunken. Dummerweise soll nun ein befreundeter Bauunternehmer dafür belangt werden, weil er angeblich die Baustelle nicht ordnungsgemäß abgesichert hat. Für Evelyns Arbeitgeber eine Bagatelle, die nicht der Mühe wert zu sein scheint. Doch für Evelyn ist dieser Fall eine Herzensangelegenheit und etwas an dem Tod des Kinderarztes kommt ihr merkwürdig vor. Die Anwältin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und findet heraus, dass der Tote kurz vor seinem Ableben in Begleitung einer jungen, zierlichen Frau in einem blauen Sommerkleid gesehen wurde. Auch einer ihrer Anwaltskollegen hat kürzlich an einem Fall gearbeitet, bei dem eine solche Frau gesehen wurde. Wenig später fällt auch Evelyns Kollege einem tragischen Unfall zum Opfer. Für die gerissene Anwältin steht fest, dass diese Ereignisse nicht zufällig geschehen sind und in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Ihre Ermittlungen führen Evelyn Meyers nach Norddeutschland, wo sie in Hamburg auf den Leipziger Polizeibeamten Walter Pulaski trifft, der in mehreren Selbstmordfällen von Jugendlichen ermittelt, die alle in psychiatrischen Anstalten untergebracht wurden. Der erfahrenen Ermittler findet schnell heraus, dass die angeblichen Suizide geschickt getarnte Morde waren. Weder Evelyn Meyers, noch Walter Pulaski ahnen, wie eng die beiden Mordserien zusammenhängen, doch was die beiden so unterschiedlichen Menschen herausfinden führt sie in die finstersten Abgründe der menschlichen Seele '

Der Name Andreas Gruber steht mittlerweile für kurzweilige, minimalistisch geschriebene Thriller mit unheimlichen Elementen und gut durchdachten Plots. Während seine ersten Werke im Independent-Verlag von Frank Festa und im BLITZ-Verlag erschienen sind, ist 'Rachesommer' sein erster Roman, der bei dem renommierten Publikumsverlag Club Bertelsmann herausgekommen ist. Die Taschenbuchausgabe wird sogar bei Goldmann erscheinen und dadurch auch in den Auslagen der Buchläden zu finden sein. Dabei ist es dem Autor meisterhaft gelungen eine spannende und blutige Geschichte zu schreiben, deren Plot unter die Haut geht und eines der brisantesten Themen unserer Gesellschaft aufgreift. Dennoch ist Grubers Stil flüssig und leicht goutierbar. Der Leser muss sich nicht mit Schachtelsätzen, abstrakten Metaphern und komplizierten Formulierungen herumschlagen. Die Handlung steigt sofort ins Geschehen ein und lässt den Leser nicht eher los, bis er die letzte Seite gelesen hat. Eines von Grubers Erfolgsrezepten ist die Ausarbeitung liebenswerter und authentischer Protagonisten, von denen es in diesem Buch gleich zwei gibt. Die Ermittlungen von Evelyn Meyers und Walter Pulaski verlaufen zunächst parallel und erst im letzten Drittel des Buches treffen die Menschen aufeinander. In Zwischenkapiteln erfährt der Leser darüber hinaus, wie die einzelnen Opfer zu Tode gebracht werden. Die Handlung entwickelt rasch ein enormes Tempo und so wird 'Rachesommer' zu einem nachhaltigen Pageturner. Relativ kurze Kapitel und ein angenehm zu lesender Satzspiegel sorgen zusätzlich für eine rasante Lektüre. Vor allem in Punkto Polizeiarbeit und medizinischer Nomenklatur hat der Autor gewissenhaft recherchiert. Der einzige Wermutstropfen ist das Ende, das in seiner Perfektion beinahe zu rosig ausgefallen ist. Vielleicht auch ein Tribut an das schwer verdauliche Thema des Kindermissbrauchs, das in diesem Werk von zentraler Bedeutung ist. Für Thriller-Fans, vor allen Dingen jene, die von Sebastian Fitzeks Romanen nicht genug bekommen können, ist 'Rachesommer' jedenfalls Pflichtlektüre.
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Rachesommer: Thriller
Rachesommer: Thriller von Andreas Gruber
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