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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
63
4,1 von 5 Sternen
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am 19. März 2002
Hätte Shakespeare das Medium Kino zur Verfügung gehabt, vielleicht hätte er sein Stück ähnlich in Bilder gefasst. Der Film ist ein Augen- und Ohrenschmaus. Das sollte Theater doch sein! Im Original für alle, die gut Englisch können, auf jeden Fall zu empfehlen! (Lesen Sie den Text vorher einmal in der Reclamausgabe englisch-deutsch! Ein paar Verse sind zwar herausgestrichen, aber das tut dem Handlungsablauf und vor allem der Sprache Shakespeares keinen Abbruch.) Kevin Kline (sollte öfter in Shakespeare-Verfilmungen auftreten) und Stanley Tucci sind hervorragend, nur Rupert Everett nuschelt teilweise etwas unverständlich. Normalerweise zählen die "groben Szenen" bei Shakespeare nicht zu meinen Favoriten, aber die Wandlung des Flute (Flaut, der Blasebalgflicker) als Thisby vom ungelenken Handwerker zum Darsteller, der seine Rolle plötzlich wirklich "fühlt", ist ein großartiger Regiestreich. Ein Stück zum Träumen und Genießen.
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am 1. Oktober 2002
Der Film ist eine sehr gute Umsetzung von Shakespeare Meisterwerk.
Ich habe das Stück gelesen, und muß sagen, dass ich mir fast alles genau so vorgestellt habe (mal abgesehen von der falschen Zeitepoche).
Also, wer Shakespeare mag wird auch den Film mögen.
Kurz zur Story (für die, die sie nicht kennen):
Lysander liebt Hermia, die ist aber Demetrius versprochen, der sie auch liebt, Helena liebt Demetrius, der von ihr aber nichts wissen will. Soweit klar?
So, nun will Oberon, der Elfenkönig, mit einem Liebestrank seiner Frau Titania Eins auswischen. Gleichzeitig will er zwischen den vier Liebenden die Verhältnisse klären, das heißt Demetrius soll sich in Helena verlieben. Um dies zu erreichen sendet er Puk aus, um Demetrius den Trank zu verabreichen. Puk verwechselt allerdings Demetrius und Lysander und so nehmen die Wirrungen ihren Lauf...
Ihr merkt schon, eher ein Film den man sich mit seiner Freundin ansieht ; ).
Jetzt zu meiner Bewertung. Also der Film bekommt von mir ganz klar 5 Sterne!
Nur jetzt kommt das große ABER:
Diese DVD ist echt ein Witz! Der Hersteller wagt es doch tatsächlich auf der Hülle die Sonderausstattung anzupreisen, und die besteht aus:
1. Szenenauswahl
2. Mehrsprachige Untertitel
Ja, Ihr seht richtig, das ist ALLES!!!

Ich hätte mir schon ein Making of gewünscht *schluchz*.
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am 3. Februar 2009
William Shakespeares "Sommernachtstraum" ist einer der bekanntesten, beliebtesten
und deswegen auch meist aufgeführten Komödien aller Zeiten.
Und auch wenn Michael Hoffmans Adaption etwas moderner gestaltet ist
(damals kannte man weder Fahrrad noch Grammophon) ist sie dennoch
genauso traumhaft inszeniert wie das Original!

Der Film bietet alles was man sich von einem Shakespeare - Film erwarten kann:
Humor, Tragik, Verwechslungen und viel Herz - gekrönt von einem wunderschönen Soundtrack,
der einfach nur traumhaft ist. Und auch die Schauspieler hätten nicht besser sein können:
Sei es Stanley Tucci als listigen Troll Puck oder Calista Flockhart als liebesgeplagte Helena
oder auch Kevin Kline als liebenswürdigen aber vom Pech verfolgten Chaoten Zettel.

Dieser Film ist wirklich eines Shakespeares würdig!

Und wenn's einem nicht gefallen hat, war's nur ein böser Traum....

... and Robin shall restore amends!
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am 1. März 2005
Diese wunderbare Verfilmung von Shaekspeares Sommernachtstraum ist endlich einmal keine alberne moderne Adaptation, sondern bleibt den Ideen Shakespeares und der Zeit, in der sie gedacht und das Stück erdacht wurde, treu.
Der einzige Anachronismus ist der, dass die Hauptpersonen auch Fahrräder bei sich haben, was zu allerlei lustigen Verstrickungen führen wird.
Zwei Liebespaare. Die schöne Hermia liebt Lysander, den sie aber nicht heiraten darf, weil sie doch Demetrius versprochen ist. Dieser wiederum will Hermia auch wirklich für sich gewinnen, wird gleichzeitig jedoch geliebt von der armen Helena, von der er wiederum gar nichts wissen will. Was diese vier Menschen im Wald erleben, in der Nacht auf den ersten Mai, was Oberon, der Elfenkönig, und sein alberner Diener Puck damit zu tun haben, und was Titania, die Göttin des Waldes, in diesem ganzen Wirbel erlebt, was ausserdem ein Esel im Wald verloren hat und eine halbe Schauspielertruppe, und wie schließlich doch alles gut wird, das erfährt man in dieser charmant-witzigen Verfilmung unter großen Lachtränen.
Denn neben einer phantasievoll ausgestatteten Waldszenerie, sind auch die Dialoge und die Verfilmung dazu so gut gelungen, dass man sich ganz dem Vergnügen hingeben darf, all das eintreten zu sehen, was man befürchtet.
Eines hat mich gestört, und zwar das Bad im Schlamm am Ende. Das war mir persönlich zu amerikanisch-hollywoodsch, aber im Grunde lacht man weiter und ich ziehe auch nur einen Stern ab und möchte den ganzen vergnüglichen Film ansonsten von Herzen empfehlen.
Die DVD lohnt sich übrigens sehr, das Bild ist gestochen scharf, was gerade den Dimensionen des Waldes eine besondere Schönheit verleiht, die man auf der VHS-Kassette nicht ganz so bewundern konnte.
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am 7. Februar 2003
Um es kurz zu sagen, dieser Film konkurriert bei mir mit Kenneth Brannaghs "Viel Lärm um Nichts" um die beste Shakespeare-Verfilmung, die ich bisher gesehen habe, und vertreibt Brannaghs Henry V auf den dritten Platz.
Von Michael Hoffman sollte man ganz klar nach weiteren Klassiker-Verfilmungen Ausschau halten. Die Handlung hat er vom antiken Griechenland, wie es sich das elisabethanische England vorstellt, in das Italien zu Beginn des 19. Jahrhunderts versetzt; untermalt ist alles von Felix Mendelssohn Bartholdys "Ein Sommernachtstraum".
Bei der Darstellung der Elfen setzt Hoffman dezente Spezialeffekte ein, die dem ganzen Film etwas traumähnliches geben und sehr gut passen.
Aber ein Film mit den besten Spezialeffekten taugt natürlich nichts, wenn nicht die Schauspieler - alle Schauspieler - gut sind. Und gut sind sie auch alle! Meiner Meinung nach wird ihnen aber ein Unrecht getan dadurch, daß immer nur Kevin Kline und Michelle Pfeiffer mit diesem Film genannt werden.
Kevin Kline und Roger Rees schaffen es sehr gut, die elisabethanisch stark überzeichneten Rüpel würdevoll und tiefgründig zu spielen - mein Kritikpunkt an "Viel Lärm um nichts", bei dem mir die Gerichtsdiener doch arg überzeichnet waren.
Rupert Everett (Oberon), Stanley Tucci (Puck) und die anderen Elfen spielen ihre Rollen einfach zauberhaft, anders kann man's nicht ausdrücken. So habe ich mir diese Charaktere auch immer vorgestellt.
Calista Flockhart (Helena), Anna Friel (Hermia), Christian Bale (Demetrius) und Dominic West (Lysander) sind als die Liebenden die eigentlichen Hauptdarsteller dieses Films. Auch hier werden die Irrungen und Wirrungen der Verwechslungen von ihnen niemals mit der von amerikanischen Verwechslungskomödien gewohnten Peinlichkeit gespielt; vor allem Calista Flockhart bringt ihre Rolle einfach phantastisch rüber.
Um ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen: Man merkt David Strathairn als Theseus Herzog von Athen und Sophie Marceau als Hippolyta, seine Verlobte, sowie ausnahmslos allen Anderen, die hier mitgewirkt haben, die Liebe und das Engagement an, das sie in dieses Stück eingebracht haben. Wenn ich jetzt begeistert klinge, dann entspricht das auch genau meinen Gefühlen zu diesem Film.
Der perfekteste Film wiederum kann einem auch vergällt werden, wenn die DVD schlecht ist - passiert z.B. bei Brannaghs "Viel Lärm um Nichts". Hier braucht man allerdings keine Angst zu haben - die DVD bietet zwar keine Specials (Kurzbiographien der Schauspieler habe ich sehr schmerzlich vermißt), aber es sind sowohl eine Englische Tonspur, als auch englische und deutsche Untertitel vorhanden. Den einen Stern, den die DVD bei mir verloren hat, hat sie aber leider auch hier eingebüßt: Während des Films kann man weder Untertitel noch Sprache wechseln - sehr schade, wenn man sich eine Szene nochmal in der anderen Sprache anhören will, oder wenn man etwas nicht verstanden hat und die Untertitel einschaltet. Aber gerade letzteres passiert durch die deutliche Aussprache der Schauspieler eigentlich so gut wie nicht. Über die deutsche Synchronisation kann ich übrigens (noch) nichts sagen.
Fazit also: Ein fünf-Sterne-Film auf einer guten DVD. Ein Film, den man sich auch ansehen kann, wenn man Shakespeare eigentlich nicht sieht. Oder, um die Überschrift zu wiederholen: Einfach Zauberhaft!
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am 19. September 2003
Die Verfilmung ist wirklich hervorragend besetzt. Vor allem Kevin Kline spielt seine Rolle bravourös. Im Vergleich zu anderen Shakespeareverfilmungen hält sich der Film an die Vorlage und kürzt nicht viel (für die wahren Shakespearianer ist das ja auch sehr wichtig!). Ein absolutes Highlight ist das Spiel im Spiel, die Phyramus und Thisbe Aufführung der Stadtbewohner, das man sich immer wieder anschauen und dabei lachen kann. Ebenso gelungen ist die musikalische Untermalung, vor allem die Mendelssohnstücke.
Die Extras auf der CD sind sehr dürftig, aber die Tonqualität ist hervorragend. Aber ist es bei Shakespeare nicht das Wichtigste, den Originaltext auf Englisch zu haben?
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am 15. Januar 2007
Nein, dieser Film versucht nicht, die Abgründe der Shakespeareschen Komödien herauszuarbeiten, Kritik am Frauenbild der Zeit zu äußern oder tief in der Materie zu schürfen - aber warum auch?

Er geht an die Komödie heran, wie es sich gehört: er nimmt sie leicht und locker, zieht den Zuschauer in seinen Bann und reißt ihn mit.

Das ist einfach ein schöner Film, eine wunderbaren Komödie, er unterhält bestens und lässt am Ende den Zuschauer mit einem glücklichen Lächeln vor dem Fernseher zurück - wer Tiefgang und Gedankenschwere sucht, wähle sich ein anderes Shakespeare-Drama aus.

Zur Ausstattung:

Ton und Bildqualität sind gut, die englische Originalsprache ist enthalten (im Gegensatz zu vielen anderen Shakespeare-Verfilmungen auf DVD), die Extras lässt man besser links liegen und gönnt sich nach dem Genuss des Films lieber anderes...
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am 15. Juli 2014
Bevor ich ihn das erste mal gesehen habe, hatte ich ehrlicherweise die Erwartung, dass ich dabei einschlafe. Doch das hat sich als falsch herausgestellt. Dieser Film ist klasse und top besetzt. Ich schaue ihn mir immer wieder gerne an. Und gleichzeitig hat dieser Film meine Freude an Shakespeare geweckt.
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am 13. Juli 2011
Shakespeare's Komödie spricht ja eigentlich für sich selbst.
Nie habe ich eine zauberhaftere Geschichte gehört, als diese.

Bei dieser Verfilmung wurde die Handlung aus Athen im 16. Jahrhundert in die Toskana des 19. Jahrhunderts versetzt, was auch einiges am Charme des Filmes ausmacht.
Die Besetzung ist super und an Stars wurde eindeutig nicht gespart.
Ich finde diese Verfilmung nicht nur bezaubernd sondern auch wahnsinnig lustig. :)
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am 20. August 2007
Ästhetik ist das oberste Leitmotiv dieses Films. Ästhetik, die aber mit einer gesunden Prise Witz und Schalk unterlegt ist. Als hätte der listenreiche Puck selbst Hand angelegt, um das Übermaß an Schönheit nicht manieriert wirken zu lassen.

Die Shakespeare'sche Handlung wurde von Regisseur Michael Hoffman vom antiken Athen in die Toskana des ausgehenden 19. Jh. verlegt. Da passt die klangliche Untermalung mit Verdis "La Traviata" oder Donizettis "Una furtiva lagrima" hervorragend dazu. In den Studios der Cinecittà entstand ein mit Moosen und Farnen weich ausgelegter Märchenwald, in dem sich allerlei Feen und Faune tummeln. Es mangelt nicht an originellen Ideen: Kobold Puck entdeckt anhand eines Fahrrads die Eigenheiten menschlicher Technologie, badende Nymphen spielen mit blumengeschmückten Grammophonplatten, und Elfenkönigin Titania schläft in einem Himmelbett, das über Wurzel- und Efeuwinden in die Wipfel gezogen wird.

Um Liebe geht es auf allen Ebenen. Die unsterblichen Naturgeister Titania (Michelle Pfeiffer) und Oberon (Rupert Everett) scheinen in einer Art Ehekrise zu stecken. Theseus, der Herr des Landes, steht kurz davor, die Amazone Hippolyta (Sophie Marceau) zur Frau zu nehmen. Und bei vier Jungverliebten herrscht Gefühlschaos pur. Demetrius (Christian Bale) liebt Hermia (Anna Friel), die aber ihrerseits an Flucht mit Lysander (Dominic West) denkt, während Helena (Calista Flockhart) Demetrius auf Schritt und Tritt verfolgt. Ein von Puck (Stanley Tucci) in die Augen geträufeltes Liebeselixier sorgt für noch mehr Verwirrung. Selbst Titania verfällt dem Zauber und entflammt in Leidenschaft zum prahlerischen Weber Zettel (Kevin Kline), dem auch noch Eselsohren wuchsen.

Der einprägsamste männliche Darsteller ist Kevin Kline. Wenn er mit seiner Laientruppe gegen Ende des Filmes die Bühne für "Pyramus und Thisbe" bereitet, wird es hoch amüsant. Mit bewusst übertriebener Gestik und Versen wie "Oh Mond, es fehlt dein Sonnenschein" sorgt Kline für Erheiterung. Und Stanley Tucci sieht man den Spaß, den er an der Rolle des Kobolds Puck hat, förmlich an.
Die filigrane Calista Flockhart als Helena zu besetzen, darf als gelungen bezeichnet werden. In gewohnt sympathisch-neurotischer Ally-McBeal-Manier hadert sie mit ihrem Liebesleid. Michelle Pfeiffer als Titania ist die Krönung. Glaubhaft überirdisch, mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

Zusammenfassend sei gesagt: Diese Version von "Ein Sommernachtstraum" ist zwar nicht allzu tiefsinnig, dafür aber gefällig für Augen und Gemüt. Eine DVD für laue Sommernächte und leichtfüßige Mußestunden.
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