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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purer Western
Also ich habe den ersten Teil geliebt und den zweiten Teil gerne gespielt, leider war der dritte ein gewaltiger reinfall und eigentlich dachte ich man hätte die Marke ganz liegengelassen.
Umso schöner zu wissen das die Entwickler CoJ nicht vergessen haben, und auch nicht seine Wurzeln.
Wer hier in dem Spiel wieder eine Geschichte mit Reverend Ray oder...
Vor 21 Monaten von Serkan veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Westernshooter mit leichten Schwächen
Was die Generelle Produktbeschreibung angeht, schließe ich mich nahtlos der Meinungen einer Vor-Kritiker an.
Es gibt nur wenige Westernshooter und deswegen war es erfrischend einen solchen zu spielen.
Die Grafik ist gewöhnungsbedürftig aber schraubt den Spielespaß in keinem Fall herunter.
Unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten...
Vor 20 Monaten von Weber, Michael veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purer Western, 27. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Also ich habe den ersten Teil geliebt und den zweiten Teil gerne gespielt, leider war der dritte ein gewaltiger reinfall und eigentlich dachte ich man hätte die Marke ganz liegengelassen.
Umso schöner zu wissen das die Entwickler CoJ nicht vergessen haben, und auch nicht seine Wurzeln.
Wer hier in dem Spiel wieder eine Geschichte mit Reverend Ray oder sonstigen Characteren aus dem ersten und zweiten teil sucht, der sucht vergebens. Allgemein hatt es nicht eine allzu eindrucksvolle Story aber es ist halt eine klassische western Geschichte wie sie im Buche steht. Undzwar die von Silas Greaves...was seine Geschichte so besonders macht ist das er sie selbst erzählt! und das ist so extrem gelungen das man während des klasse Gameplays mit den Wundervollen Umgebungen am liebsten kein Wort von Silas Geschichte verpassen möchte. Also würde das Spiel ganz ohne erzählung daherkommen wäre es anscheinend ein schöner aber einfallsloser wild-west shooter. Doch gerade da dies alles eine Geschichte ist die sich nach den aussagen des erzählers richtet (so kommen im Spiel sachen vor die dann "korrigiert" werden da der Herr Silas sich z.B. mal verspricht oder sonstiges) und da die Geschichte so gut erzählt und einfach klassisch ist ist es so wundervoll.
Also wer die ersten 2 teile mochte wird wahrscheinlich auch diesen mögen, Wer Western mag der wird den teil auch volkommen mögen. Nur ich erhoffe mir noch da sie nun ein hoffentlich erfolgreiches CoJ released haben das sie ein Call of Juarez 5 rausbringen was dann die Story's von den Characteren aus dem ersten/zweiten teil noch erzählt... vielleicht ja die Geschichte von Juan "Juarez" Mendoza ;)
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen harte Eastwoodsprüche zwischen Comiclook und Punktejagt, 25. Mai 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Call of Juarez: Gunslinger ist der aktuelle Teil der Westernshooterreihe. Während der Vorgänger „The Cartel“ wenig erfolgreich in der Moderne angesiedelt wurde, ist man mit dem jetzigen wieder zurück zu alten Westerntugenden gelangt. Oder?

//Story//

Ja, CoJ ist ein Shooter, Storys sind bekannter maßen hier oft wenig bedeutend. Die Story selbst ist einfach und doch in einem Ideenpunkt eben …einfach… genial.
Ihr spielt einen scheinbaren Trunkenbold namens Greaves, der in einem Saloon von seinem Rachefeldzug erzählt. Die Zwischensequenzen werden meist in Zeichnungen abgebildet. Viel wichtiger sind die Dialoge der sehr guten Sprecher, die in den eigentlichen Missionen Einfluss auf deren Verlauf haben. So kann es sein, dass während einer Schusseinlage die Zeit anhält und im Hintergrund die Beteiligten diskutieren, so wird auch mal kurzerhand die Mission zurückspulen und auf andere Weise erzählen. Dabei werden geschickt viele Wiederholungen versteckt und einfache Levelaufbauten erklärbar gemacht. Gibt es z.B. grad keinen Ausweg, erzählt sich der Sprecher diesen zu Recht, wenn es eben so weit ist und man kann als Spieler im Level plötzlich weiter gehen.
Das ermöglicht einen fließenden Spielablauf, der trotz begrenzter Technik, durch seine unvorhersehbaren Wendungen motiviert. Klar sei hier aber auch gesagt: Ein Roman werdet ihr hier nicht finden, eher ein Westernfilm alter Schule, verpackt in arcadelastigen Shootereinlagen.
Will man zusätzlich etwas über geschichtliche Hintergründe herausfinden, empfiehlt es sich, versteckte Gegenstände zu finden, die zur Belohnung weitere Infos preisgeben.
Zwischendrin gibt es dann spannende Duelle mit großen Bösewichten, die sehr gut umgesetzt wurden.

//Atmosphäre//

CoJ hatte bisher eher einen streng, staubig, heißen Westernstyle. Der jetzige ist da deutlich bunter, schon durch den leichten shaderlook (matte, comicartige Texturen, Welt wirkt teils wie gezeichnet).
Ich konnte mich zunächst nur schwer damit anfreunden, sah es zunächst eher als Lösung für die Entwickler, ein technisch einfaches, kostengünstiges Spiel zu entwickeln, inzwischen stör ich mich weniger daran, da das Spiel an sich, auch mit der Story einen eigenen Stil vorweist.
Vieles wirkt für Fans der Reihe vertraut und doch für Neulinge einsteigerfreundlich. Einzig das Recyceln von vielen Objekten und die doch sehr statische Welt, mit wenigen Interaktionen haben mich teils gestört.
Was mich überrascht hat ist, dass dieser „kleine“ Nachfolger mich teils mehr motiviert hat als seine Vorgänger. Die Entwickler haben sich bemüht aus dem Wenigen was sie zur Verfügung hatten, viel rauszuholen. So kämpft man gegen Indianer, auf einer Eisenbahnbrücke, in einer Stadt, auf einem fahrenden Zug, läuft durch den Sumpf oder eine Geisterstadt. Trotz der Wiederholungen (schieß dich durch) und den immer gleichen Gegnern, merkt man es fast nicht.

Trotz allem bleibt ein kleiner Seufzer: CoJ war mal ein größeres Spiel, da hätte man bei mehr Mut und höherem Budget, seitens der Publisher wieder etwas wagen können. Gerade weil die Entwickler hier aus so wenig, so viel rausgeholt haben, wäre das doch zu überlegen gewesen, Schließlich sind Westernspiele wirklich selten geworden. ...Und spätestens wenn der Held anfängt über den Tod zu sinnieren, singt und man für einen Moment eine so ruhige Landschaft vor sich hat, lauscht man auch mal nur andächtig.
(Dieser Abschnitt fließt aber nicht in meine Wertung mit ein, sondern soll als Anmerkung dienen.)

//Gameplay//

Kurz CoJ funktioniert! Die Shootermechanik ist ausgereift und motivierend. Je nach Treffer bei den Gegnern bekommt man Erfahrungspunkte, die man dann in seine Fähigkeiten investieren kann (z.B. schnelleres Nachladen). Bewaffnung Revolver, Schrottflinte und Gewehre stehen in übersichtlicher Auswahl zur Verfügung. Das Verhalten der Waffen scheint an die damaligen angelehnt und umgesetzt. Hinzu kommt Dynamit, welches zu pädagogisch wertvollen „Diskussionen „ einlädt.
Die Schießeinlagen selbst sind spannend, Deckung suchen ist angesagt. Auf eine Lebensanzeige wurde verzichtet, stattdessen erholt sich der Held nach einer Weile. Mit einem Zeitlupenmodus (bekannt aus Vorgängern) kann man dazu gezielter Schaden verursachen. Es gibt auch Quick time events, bei denen man per Tastenkombination innerhalb einer Zeit viele Gegner erledigt.
Die Gegner selbst treffen gerade in den höheren Schwierigkeitsgraden gut, während ihre KI für einen Shooter auf solidem Niveau steht. Sie suchen Deckung, wechseln die Stellung, bleiben aber eher durch ihre Überzahl gefährlich und sprechen sich leider nicht ab.
Ein Highlight sind die Duelle, die spannend und gut umgesetzt wurden. Dabei muss man seinen Gegner beobachten, die Hände bereithalten und sein Ziel anvisieren. Das Verlangt Geschick, aber bleibt dabei für Anfänger nicht unfair.
All das ist trotz ständigen Wiederholungen von Abläufen und Zielvorgaben gut verpackt und macht Spaß.

//Sound://

Der ist wirklich gut, Waffen knallen wuchtig, die Dialoge sind professionell gesprochen, die Musik passt zur Situation.

//Grafik und Technik//

Tja, das Spiel ist kein Vollpreisspiel mehr, das zeigt auch die Technik. Der leichte shaderlook ist schlicht, aber bunt gehalten, manchmal wurden leider viele Objekte direkt nebeneinander reinkopiert oder wiederholen sich einfach zu oft und doch bleibt alles, vor allem wenn man auf den Preis sieht, auf gutem Niveau. Das Spiel ist keine Grafikwucht, muss sich aber auch mit seinem eigenen Stil nicht verstecken und erfüllt seinen Zweck.

//FAZIT://

Call of Juarez: Gunslinger ist ein kleiner Nachfolger, der ganz groß ist. Es ist kein Spiel, an das ich mich in ein paar Jahren noch erinnern werde, aber es hat mir seinen Reiz und Spaß für den Moment gegeben. Die Idee mit der Erzählweise der Geschichte ist genial und zusammen mit der guten Shootermechanik, den Punktesammeln für seine Fähigkeiten, bietete es bei mir für etwa 5 Stunden sehr gute Unterhaltung.
Wer also mal wieder für zwischendurch in den Wilden Westen ziehen will, dabei Comiclook, Punktejagt und coole Sprüche à la Clint Eastwood nicht scheut, wird hier sehr glücklich werden.

Story: 8 von 10
Atmosphäre: 07/10
Gameplay: 10/ 10
Sound: 09/10
Grafik und Technik: 07/10

Gesamt: 8,2 von 10 Punkten
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geiles Game + Super günstig!!, 31. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Vorab: Ich habe nie einen der früheren CoJ Teile gespielt!

Dieses Spiel finde ich super gelungen, da ein richtiges Western Feeling herrscht. Die Comic-ähnliche Grafik überzeugt einen auf Anhieb und die Cutscenes machen ebenfalls einen tollen Eindruck!
Aber das worauf ich am meisten Wert lege ist das Gameplay. An diesem gibt es nichts auszusetzen! Tolle Waffen, schöne Animationen und satte Action: So muss ein Spiel sein!
Für die Story hat man sich auch was wirklich nettes ausgedacht (Ihr werdet es ja selbst sehen).

Fazit: Super tolles Spiel, welches ich jedem Shooter Fan auf jeden Fall ans Herz legen kann! Trotz das ich nie einen der Vorgänger gespielt habe, ist das derzeit eines meiner Lieblingsspiele.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Western-Fans ein Klassespiel, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Es hat zwar im Grunde genommen mit der Spielbewertung wenig zu tun, ich möchte es aber trotzdem erwähnen. Habe das Spiel durch den Kauf der Zeitschrift "ComBildSpiele Gold Nr.8 2014 " erworben, so dass ich aus meiner Sicht nur noch feststellen kann: Ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis.
Doch nun zum Spiel selbst:
Silas Greaves (ein Art Münchhausen im Wilden Westen)) erzählt in Rückblenden sein Leben als Kopfgeldjäger. Storys, wie er Billy the Kid begegnet, wie er die Dalton-Brüder jagt, wie er die Bande von Sundance Kid und Butch Cassidy verfolgt, wie er sich mit Jesse James duelliert und andere bekannte Revolverhelden und Schurken des Wilden Westens zur Strecke bringt.
Eine wirklich zauberhafte Grafik der Landschaften, ein toller Westernsound und die mit sarkastisch-humorvollem Unterton erzählte Geschichte gestalten das Spiel zu einem Wild-West-Abenteuer, wo Colts, Rifles und Winchester und andere "Donnerbüchsen" hauptsächlich den Ton angeben, denn der Waffensound klingt ziemlich realistisch in den Ohren.
Besonders der Totenhöhlen-Trip während der Suche nach dem "Grauen Wolf" ist unglaublich spannend, fast gruslig. Sehr humorvoll werden auch von Silas Greaves stark übertrieben geschilderte Ereignisse wiederholt, um das Geschehen dann nochmals zu zeigen, wie es in "Wirklichkeit" abgelaufen ist.
Und die Duelle gegen die "Wild-West-Ikonen" waren für mich nervenaufreibende, oft mehrmals wiederholte Fingerübungen gewesen. Selbst bei den Slow-Motion-Aktionen hatte ich nicht wenig zu tun, um den danach einsetzenden Kugelregen lebend zu überstehen. Machte zwar oft den Eindruck einer "Moorhuhnballerei mit Handicap": diese "bösartigen Hühner", verflixt, die schießen ja zurück! Zahlreiche Neuversuche waren auch hier nicht zu vermeiden.
Allerdings hatte das Spiel für mich als "Nicht-Englisch-Versteher" einen kleinen Makel. Die Sprachausgabe ist ausschließlich englisch, wobei die entsprechende deutsche Untertitelung das Spielerauge störend vom Geschehen ablenkt. Und was die Gegner während der Kämpfe so fluchen (wird nicht in deutsch untertitelt), ist sicherlich kaum für feinsinnige Ohren bestimmt. Aber mir war's egal, habe es ja sowieso nicht verstanden. Doch alles in allem für Ballerfreunde ein wirklich kurzweiliger Ego-Shooter der alten Schule (weder Aliens, Zombies noch Monster gilt es aus dem Wege zu räumen), welches nicht nur in visueller Hinsicht das Auge erfreut, sondern darüber hinaus vergnüglichen Humor nicht zu kurz kommen lässt. Spielgestaltung und Spielspaß sind mir deshalb fünf Sheriff-Sterne wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem unterhaltsamer Western shooter!, 6. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Normalerweise spiele ich bei einem Game den Story Modus nur 1 mal durch!

Bei Gunslinger hingegen war ich so gut unterhalten, dass ich es gleich 3 mal auf allen schwierigkeitsgraden durchzockte! Acarde Modus motiviert ebenfalls für ein schnelles Game für zwischendurch.

Mir gefällt die Graphic, mir gefällt die Erzählweise der Story. Der Western Flair ist unschlagbar! Gunslinger ist einfach ein solider straight forward Shooter. Genau das hab ich mir erwartet und wurde nicht entäuscht!

Kann das Spiel zu 100% empfehlen! Selten 15 Euro so gut investiert!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Western-Shooter, 24. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Call of Juarez 1 und 2 stellen wohl die besten Shooter da, die das Western-Genre zu bieten hat. Dass Techland mit The Cartel es mal auf Neuland probieren wollte, kann man ihnen nicht verübeln. Die Umsetzung jedoch schon. Umso erfreulicher, dass sie sich, wenn auch nur vorsichtig und mit einem Nicht-Vollpreistitel, wieder an ihre Wurzeln orientieren.

Und Gunslinger ist rund um gelungen! Warum? Der größte Pluspunkt ist tatsächlich das mega starke Storytelling. Greaves erzählt seine Geschichte, die wir spielen, in einem Saloon. Dabei übertreibt er oft, erzählt Dinge anders, als sie eigentlich geschehen sind, wird korrigiert oder korrigierte selbst Geschichten, die über ihn geschrieben wurden. Und der Clou an der Sache: Diese Korrekturen wirken sich direkt auf das Gameplay aus! Da wird z.B. von einem fairen Duell gesprochen, wie es im Buche steht. Wir spielen das Duell, nur um daraufhin zu erfahren, dass es sich so gar nicht zu getragen hat. Mit einem Lacher korrigiert Greaves aus dem Off seinen Zuhörer: Nein, so war das nicht. Das Spielgeschehen wird zurückgespult und wir erleben den eigentlichen Ausgang dieser Geschichte.

Und so etwas passiert ständig. In bestimmten Situationen, wenn Zwischenfragen der Zuhörer kommen, hält das Spielgeschehen an oder verlangsamt sich. Erstklassig! Außerdem passt das Gameplay zu den teils übertriebenen Geschichten: Die Trefferwirkungen sind stark übertrieben, das Blut spritzt und auf Wunsch (kann in den Optionen eingestellt werden) ploppen Zahlen in Form von XP über den Gegner auf, je nach Stil oder Entfernung, gibt es mehr oder weniger. Kugeln können in Slow-Motion ausgewichen werden und es gibt natürlich auch wieder den Reflex-Modus, den es schon in den Vorgängern gab. Neue Waffen oder Charaktere, werden Comichaft vorgestellt, mit fetzigen Sprüchen (bzw. Textkästchen), die ebenfalls stark überspitzt sind. Ich musste häufig dabei an Tarantino Filme denken.

Dazu kommt wieder ein erstklassiger Soundtrack mit manchmal dezenten Westernklängen und in Kämpfen mit schnelleren und härteren Gitarrenspielen, genau wie in CoJ 1 und 2.

Wir bekommen hier also für nur ca. €15 das, was einem Shooter ausmachen sollte, man aber oft nicht findet: Starke Trefferwirkung, die einem wirklich die Kraft der Pistolen vermittelt und sie nicht wie Plastikwaffen erscheinen lässt. Ein cooles Storytelling und schnelle Action. Dazu ein Grafikstil der an Prince of Persia 2008 erinnert und das Spiel eigentlich permanent als Artwork erscheinen lässt.

Wenn ich all das, zusammen mit dem verkorksten letzten Teil, und dem Preis von diesem Spiel vergleiche, bekommt man hier ein tolles Spiel, das selbst so manchen Vollpreis-Shooter in die Tasche steckt. Man merkt, dass die Entwickler sich Gedanken gemacht haben, sich ausprobieren (denn es ist schon anders, als Teil 1 und 2) aber gleichzeitig den schmalen Grad zwischen Back-to-the-roots und etwas Neuem schaffen.

Die Spielzeit ist natürlich recht kurz, aber trotzdem länger als bei einem Kane & Lynch 2. Aber hier bekommen wir fast Vollpreis-Qualität abgeliefert, mit reduzierter Spielzeit. Ich kann dieses Spiel nur jedem Shooter- und Western-Fan empfehlen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein COJ, 23. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Endlich gibt es eine Fortsetzung dieser genialen Western Shooter Serie! Die ersten beiden Teile der Serie habe ich sehr gerne gespielt, weil mich die packende Story und die Präsentation fasziniert haben. Den dritten Teil The Cartel" habe ich nicht zu Ende gespielt, da im Gegensatz zu seinen Vorgängern hier der Funke nicht übergesprungen ist.

Der neue, vierte Teil konzentriert sich wieder auf das Spagetti Western Setup, es gibt aber leider keine Verbindung zur Vorgängergeschichte. Erzählt wird die packende Geschichte des Kopfgeldjägers Silas Greaves". Zwischensequenzen sind im Comic Style gestaltet, es gibt leider keine Lokalisierung. Spielerisch orientiert sich das Game stark an den Vorgängern, also wilde Schießereien und Duelle.

Sound und Vertonung sind absolut spitze, der englische Erzähler bringt die Story sehr gut rüber. Das kann ohne Probleme mit aktuellen Top Titeln wie BF3 und Crysis 3 mithalten, oder übertrifft sie sogar. Gerade der erste Teil der Serie setzte mit seiner Grafik noch Maßstäbe, das kann der vierte Teil nicht mehr für sich beanspruchen, die Grafik ist gut, aber nicht bahnbrechend.

Ein Multiplayer Mode fehlt im Gegensatz zu den Vorgängern leider komplett, was sehr schade ist, da mir dieser speziell in Bound in Blood" sehr viel Spaß gemacht hat. Dafür kann man sich im vierten Teil mit drei Singleplayer Modes amüsieren.

Man merkt, dass der neue Teil mit einem schmaleren Budget als die ersten Teile realisiert wurde, aber er konzentriert sich auf die Stärken der Serie und macht deshalb eine Menge Spaß. Wegen des Setups als Western und der ausgefeilten Erzählweise ist - und war - die Serie ein Highlight des Shooter Genres.

Also kauft dieses Spiel, für 15 Euro bekommt man eine Menge geboten, vielleicht reichen die Einnahmen dann für einen richtig fetten fünften Teil mit Multiplayer!
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5.0 von 5 Sternen Warum hört Ubisoft beim Multiplayer auf ?, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Wer Wild West Shooter liebt findet in Call of Juarez genau das Richtige.
Coole Sprüche, wilde Schießereien und gute Optik machen Call of Juarez zu einem sehr guten Wild West Shooter, wie man ihn auch aus vergangenen Zeiten kennt (The Cartel ausgeschlossen).
Vor allem die Grafik, welche wie bei Borderlands comicähnlich aussieht und die Spieleffekte machen das Spiel relativ abwechslungsreich.

Der einzige Kretikpunkt ist das Fehlen eines Multiplayers.
Ich verstehe nicht ganz wieso Ubisoft dort nicht etwas mehr Geld investiert hat um das Spiel vollständig abzurunden.
Aber was noch nicht ist, kann ja zukünftig noch werden. :)

Ich vergebe hier trotzdem volle 5 Sterne, da das Preis Leistungsverhältnis vollkommen in Ordnung geht.
Für einen Neupreis von 14,99 € bekommt man mehr als man erwarten kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Call of Juarez ist zurück (und diesmal wirklich), 23. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Nach dem eher bescheidenen Call of Juarez: The Cartel, welcher der dritte Teil der CoJ Reihe darstellte, erschien nun der vierte Teil, Call of Juarez: Gunslinger. The Cartel machte einen Ausrutscher in ein modernes Setting, und weg vom Wilden Westen. Und das machte das Spiel nicht einmal gut. Nun ist CoJ mit Gunslinger wieder da, wo es hingehört, in den Wilden Westen. Zwar ist es dennoch nicht mehr wie die beiden großartigen ersten Teile, aber trotzdem ein sehr gutes Spiel.

Man schlüpft in die Rolle des Kopfgeldjägers Silas Greaves. Dieser betritt als alter Mann einen Saloon und beginnt seine Lebensgeschichte als Kopfgeldjäger zu erzählen. Man spielt dann diese Erzählungen. Dabei trifft man auf bekannte historische Wild West Figuren, wie Billy the Kid, Jesse James oder die Dalton Brüder. Das gesamte Spielgeschehen wird dann von Silas oder den Zuhörern kommentiert. Doch da Silas schon ein etwas älterer Herr ist, kommt es durchaus vor, dass er Dinge durcheinander bringt. So verändern sich manchmal mitten im Spiel diverse Dinge. So kämpft man beispielsweise in einer Szene gegen Apachen. Ein Zuhörer wirft dann ein, dass Silas doch eigentlich gegen Cowboys kämpfte. So werden mitten im Spiel die Apachen gegen Cowboys ausgetauscht. Solche Szenen tauchen öfter auf und bringen ordentlich Humor mit ins Spiel. Was dabei schade ist, dass Gunslinger lediglich nur englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln hat. So kann man sich im Kampf nicht immer zu 100% auf die Dialoge konzentrieren. In dem Spiel wird nämlich geballert, was das Zeug hält. Man begibt sich dabei in eine Schießerei in die nächste. Dies kann auf Dauer zwar etwas eintönig werden, aber es macht dennoch ziemlich Spaß. Dabei stehen dem Spieler aus verschiedene besondere Fähigkeiten zur Verfügung. Wie etwa eine Bullettime, in der die Zeit langsamer wird, die Feinde rot aufleuchten und man sie so besser neutralisieren kann. Auch gibt es eine Möglichkeit, der letzten tödlichen Kugel eines Feindes in Zeitlupe auszuweichen. Für jede Tötung bekommt man Punkte, je ausgefallener diese ist, umso mehr Punkte bekommt man. Mit diesen Punkten steigt man dann im Level auf und bekommt Upgrade-Punkte, mit denen man Silas verbessern kann. Insgesamt spielt sich das Spiel ziemlich schnell, vergleichen kann man dies ganz gut mit dem Spiel Bulletstorm, welches ein ziemlich ähnliches Gameplay hatte. Der eine würde sagen, dass es ruhig etwas mehr Waffen geben könnte. Aber ich bin der Meinung, für einen Wild West-Shooter gibt es genug. Man hat Revolver in verschiedenen Ausführungen, sowie Gewehre und Schrotflinten. Die Spielzeit ist mit etwa 6 Stunden an sich etwas kurz, aber für den Preis voll ausreichend. Besonders wenn man bedenkt, dass manche Spiele heutzutage mit einem Vollpreis einen vergleichbaren Umfang bieten. Das Spiel lädt sowieso zu mehrmaligen Durchspielen ein, da man beim ersten Mal kaum alles Upgrades freischalten kann. Neben dem Storymodus gibt es auch noch den Arcademodus, in dem man sich auf der Jagd nach dem Highscore durch Levels ballert, sowie den Duellmodus, in dem man sich durch 15 Duelle kämpfen kann. Auch kann man in den Levels versteckte Geheimnisse finden, die Hintergrundinformationen über die historische Seite geben. Technisch kann das Spiel auch vollends überzeugen. Die Grafik sieht schick aus. Die Texturen machen einen netten Eindruck und auch die Lichteffekte sehen gut aus. Anzumerken ist auch, dass das Spiel einen wirklich netten Cell-Shading Look hat, bedeutet es hat die Grafik ist im Comic-Stil. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern ist gerade als Wild West Spiel was Neues. Die Gebiete sind auch recht abwechslungsreich. Von klassischen Wild West Städten, über Minen bis hin zu wunderschönen Berglandschaften ist alles dabei. Der Sound ist auch vollkommen in Ordnung. Die Musik ist cool und passend und die englischen Sprecher sind wunderbar.
Fazit: Call of Juarez: Gunslinger ist wieder zum Ursprung in den Wilden Westen zurückgekehrt. Und das auch noch verdammt gut. Die Story und Erzählweise ist gelungen und witzig und das Gameplay macht Spaß. Somit sei der Reihe der Ausrutscher mit The Cartel verziehen. Jeder, der einen kurzweiligen und spaßigen Shooter sucht oder besonders denen, die etwas mit dem Wild West Szenario etwas anfangen könnten, kann ich das Spiel und wärmstens empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Westernshooter mit leichten Schwächen, 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Gunslinger (Computerspiel)
Was die Generelle Produktbeschreibung angeht, schließe ich mich nahtlos der Meinungen einer Vor-Kritiker an.
Es gibt nur wenige Westernshooter und deswegen war es erfrischend einen solchen zu spielen.
Die Grafik ist gewöhnungsbedürftig aber schraubt den Spielespaß in keinem Fall herunter.
Unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten auf die der Spieler selbst einen Einfluss hat, runden das Spiel durchaus ab.
Schade hierbei ist , das die Spieldauer nicht unbedingt lange ist, aufgrund der wenigen Level.

Im Bezug auf Preis-Leistungsverhältnis, kann man sich eigentlich nicht beschweren, wenn hier objetiv betrachtet wird, welche Arbeit hinter so einer Software steckt.
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Call of Juarez: Gunslinger
Call of Juarez: Gunslinger von Ubisoft (Windows 7 / Vista / XP)
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