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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und der Clown ist jetzt der Held / Dieser schönen neuen Welt
"Wir saufen wie Propheten / Was macht das schon // Wir treffen auch als Sänger / Sowieso den falschen Ton" - vollkommen egal, denn es ist gut, es ist super - es ist wirklich schön!
Max Prosa sing L. Cohens Klassiker Hallelujah auf Deutsch - und Misha Schoeneberg schreibt mit ihm zusammen einige Texte zum Album. Eigentlich hat sich hier bereits die Frage...
Vor 20 Monaten von Hendrik veröffentlicht

versus
7 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen absolut einzigartiger...Ohrenkrebs!!!
Also ich bin mir durchaus bewusst, dass ich jetzt den Unmut vieler Anhänger dieser (hoffentlich nicht zu Vinyl gewordenen) Scheußlichkeit auf mich ziehe und ich muß dazu gestehen...es ist mir völlig gleich! Mal ganz ehrlich, was finden die Leute nur an diesen 0815 monotonen und durch die Bank weg austauschbaren 2. bzw. in diesem Fall eher 10. Klasse...
Vor 20 Monaten von Deepthroat veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und der Clown ist jetzt der Held / Dieser schönen neuen Welt, 19. April 2013
"Wir saufen wie Propheten / Was macht das schon // Wir treffen auch als Sänger / Sowieso den falschen Ton" - vollkommen egal, denn es ist gut, es ist super - es ist wirklich schön!
Max Prosa sing L. Cohens Klassiker Hallelujah auf Deutsch - und Misha Schoeneberg schreibt mit ihm zusammen einige Texte zum Album. Eigentlich hat sich hier bereits die Frage erledigt, ob das zweite und (jedenfalls von mir) lange erwartete Studioalbum des jungen Künstlers aus Berlin auch ein gelungenes Album ist - denn das ist es, keine Frage!
Erst einmal etwas ganz Allgemeines: Dieses Album unterscheidet sich sehr vom Vorgänger "Die Phantasie wird siegen". Das erste Album war bereits großartig und ich war sehr froh darüber, dass Deutschland noch junge Talente hat. Was das jedoch für ein Diamant ist, das beweist Prosa nun auf "Rangoon": Er entdeckt sich, die Musik und die Sprache neu - jedenfalls für sich. Und das genügt, weil es wirklich große Freude bereitet, ihm dabei zuzuhören. Mir gefällt nicht alles perfekt, aber dennoch sind es ganz klar fünf Sterne, welche dieses Album erhalten muss. Warum? Das müsst ihr Euch eigentlich selber anhören: Nur dann macht es wirklich Spaß; dennoch hier einige Songs in der direkten Ansicht:
Rangoon, der Song zum Album mit der Widmung "Den toten Mönchen der Safran-Revolution in Myanmar, Sept. '07" hat mich persönlich sehr getroffen: Nicht nur, dass es musikalisch wundervoll ist - der Einstieg mit dem Klavier, dann die Stimme von Prosa, im Hintergrund Geräusche; und dazu? Ein wundervoller Text: "Am Ende, wenn sich alles erhellt, / Wer war ich dann in dieser Welt? [...] Denn nun beginnt es, ja es beginnt! / Alles wird gut!"
Der Chaossohn spricht für jeden jung gebliebenen Revoluzzer: "Und ich sag es laut, oh ich sag es laut: Die Zukunft ist verbaut, / Die Erde ausgeraubt, wohin man auch schaut [...] / Hier steh ich, ihr kennt mich schon, des Chaos geliebter Sohn" - hier merkt man schon ganz bewusst den Einfluss anderer Musiker wie Bob Dylan, L. Cohen und Tom Waits, Nick Cave und vielleicht auch Bruce Springsteen in der Musik von Prosa; und es ist gut gemacht, guter Song.
Zauberer ist einigen vielleicht bereits bekannt, lief hin und wieder im Radio und konnte man im Internet bereits hören und sehen: "Der Papagei / Rezitiert Kant und Rimbaud und er krächzst dein Lieblingslied / In Wirklichkeit überlegt er wie er flieht" - Hier merkt man, dass Schoeneberg noch einmal über den Text geguckt hat; Zauberer ist ein wirklich gelungener Song, welcher als "Anspieltipp" durchaus geeignet ist.
Heimkehr ist eine sehr schöne Liebeserklärung alle eine geliebte Person: "Bei dir ist Zuhaus' / Egal wo wir sind / Nichts macht mehr was aus" - Man möchte dieses Lied hören, wenn die geliebte Person im Arm liegt und sie dann einfach nur küssen; mehr brauche ich darüber nicht sagen.
C'est La Vie... Wundervoll: Der Text, die Musik und die Stimme Prosas, welche hier wirklich super ist; und am Ende bleibt einfach zu sagen, c'est la vie...
Kommen wir zum Höhepunkt, zu meinem Höhepunkt des Albums: Ich als eingeschleischter Cohen-Fan war sehr gespannt, was mich da erwarten wird, aber nun muss ich wirklich sagen, dass diese Version wirklich sehr gut ist! Zwar erinnert sie musikalisch eher an John Cale und Jeff Buckley als die Versionen von Cohen, doch finde ich dies gut - die Cohen-Version kann wohl sowieso nur Cohen so singen, dass man sie mag und liebt. Die Übersetzung stammt von Misha Schoeneberg, welcher seit 1991 für Cohen-Übersetzungen wirbt und ebendiese Cohen-Texte auch erfolgreich übersetzt.
Nun gut, nun habe ich exemplarisch ein paar Songs hervorgehoben, was nicht heißen soll, dass die anderen Songs schlechter sind: Alle Songs der Platte lohnen sich vollkommen! Nur diese Songs sind mir nun beim dritten Hören des Albums besonders im Kopf geblieben.
Es lohnt sich in diesem Fall sogar wirklich die Deluxe-Edition zu kaufen, da die Zusatz-CD "Streunende Hunde" nicht nur durch die Plauen Sessions glänzt, sondern auch, oder: besonders durch "Am 23. Juli" - alleine für diesen Song würde ich die Zusatz-CD kaufen; dass man dann auch noch "Streunende Hund" und "Die Mauern" dazu bekommt, ist sehr angenehmer Luxus - also: Kauft dieses Album, versteht die Texte und genießt die Musik, diesen Künstler - Deutschland hat junge Talente, Max Prosa ist definitiv eines davon!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komm mit nach Rangoon!, 30. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An sich eine interessante Aufforderung, die da im Infotext im Internet und auch im Booklet der Premium Edition gestellt wird.
Allerdings sollten nicht nur Clown, Zauberer und der Fremde im langen Mantel dieser Aufforderung dringend folgen, sondern auch wir als Hörer - nicht unbedingt ins 'echte' Rangoon in Myanmar, sondern in Max Prosas "Rangoon".
Das ist nämlich mindestens ebenso voll von Gegensätzen, die einem nicht selten zu denken geben.
Wer "Die Phantasie wird siegen" liebte, wird "Rangoon" vielleicht deutlich skeptischer gegenüberstehen -
wer aber Max Prosa kennt, lässt sich vielleicht überraschen, aber nicht aus der Fassung bringen über die Töne, die Max Prosa hier anschlägt.
Nach Sehnsucht und Liebe als Hauptthema des ersten Albums finden sich diese Themen hier auch wieder, jedoch ist da ein neuer, angriffslustiger, geradezu provozierender Ton in Max Prosas neuen Liedern - besonders in Stücken wie "Chaossohn" oder "Charlie". Die gewohnte Innerlichkeit ist jedoch nicht verloren und findet sich in besonders in "Solang ich darf" und im spieluhrartigen "Heimkehr", dessen Melodie aus der Feder von Sascha Stiehler stammt - der zusammen mit seinem Duokollegen Antonio Licaciu auch auf der Bonus - CD "Streunende Hunde" mitwirkt.
Die Bonus - CD beinhaltet neben neuen Versionen von "Als der Sturm vorbei war" und "Totgesagte Welt" Studioversionen von "Am 23. Juli" , "Streunende Hunde" [ehem. "Am verlorenen Strand"] und "Die Mauern".

Nach dem ersten Album ist "Rangoon" nicht das, was viele erwartet haben - aber etwas, dass wir brauchen. Danke Max Prosa!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 28. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rangoon (MP3-Download)
max, ein wunderbarer künstler, sollte man sich anhören, lieben lernen und weiter empfehlen! auch das erste muss man sich anhören!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Werk wird überleben, 14. Oktober 2013
Der junge Lyriker Max Prosa geht mit RANGOON seinen eigenen Weg, den eines ernst zu nehmenden Künstlers. Wohl bewusst wollte er sich aus der Garde der jungen deutschen Singersongwriter absetzen. Deshalb mag den Einen oder die Andere, die das erste Album von ihm wegen seiner blonden Locken kaufte und einfach nur "schön" fand, beim ersten Hören etwas irritiert aufhorchen lassen. Puristen werden maulen wie einst bei Dylan als er zur elektrischen Gitarre griff: Max Prosa kommt mit Rockband daher. Der Sound ist leider nicht wirklich avantgarde, da hätte ich mir mehr Entschiedenheit gewünscht. Dem Album fehlt ein mutiger Produzent, der es verstanden hätte, die Ideen Prosas adäquat umzusetzen. Das ist aber auch schon der einzige grobe Mangel dieses Konzeptalbums. Die Songs sind große Klasse, erzählen jeweils ihre eigene Geschichte in überraschend ausgefeilter, tief berührender Lyrik. "Ich bin hier nur der Hund, der trotzig bellt" positioniert sich Prosa gleich im ersten Lied: "Der Clown". Und gleich im zweiten Song, "Charlie", schwingt sich Prosa zu ganz großer Haltung auf: "Gefangen in dem Netz der Lüge, dass ihr webt / Hungert ihr nach Leben und kreuzigt den, der lebt." Hat Max Prosa Wilhelm Reich gelesen? Will er auf alte Zeiten verweisen als Rock-Musik so viel mehr war als bloß eine beliebige Wahre eines sinnentleerten Geschäfts? Alles deutet darauf hin: Hier meint es jemand ernst, hier will jemand etwas, nämlich seine Verzweifelung, seine Wut über den Zustand der Welt, in die er sich geworfen sieht, ausdrücken. "Tapfer trotzen wir dem Wind, der alles mit sich nimmt" beginnt folgerichtig das nächste Lied "Zwei Falter", ein in Text und Musik ganz außergewöhnliches Liebeslied. Und Max Prosa macht Mut, all die verbotenen Früchte des Lebens zu kosten: "Der Zauberer" ruft, er ruft nach dir, geh und öffne ihm die Tür" - eine großartige Single, die leider bisher nicht die gebührende Beachtung fand, warum spielen die ach so fröhlichen Radiomacher das nicht? Nun, so ist das Leben, wie es Prosa melancholisch im Chanson "C'est la vie" besingt, Balsam für alle verlassenen Liebenden. Und gleich darauf folgt ein Höhepunkt des Albums: "Chaossohn" ein mephistophelischer Verweis auf Goethe, Max Prosa singt sich die verzweifelte Seele aus dem Leib: "Der Geist, der euch quält: Ein Damön, das Geld! Doch der Zauber bleibt scheu, nur dem Staunenden treu." Leider wird hier die Produktionsschwäche hörbar: was hätte der Song sein können, wenn ein Produzent mit Eiern in der Hose das Album unterstützt hätte. Was möglich ist, wenn Mut zum Bruch sich durchsetzt, zeigt der ganz eigenartige Song "Verlorene Söhne". Er kommt subtil beschwingt im musikalischen Gewand eines Roxy Musik Songs daher, und was für ein Text! "Alle unsere Träume nur Strandgut im Geschäft". Großartig! Und welche Souveränität Max Prosa hier zeigt, auch ein nicht aus eigener Feder geschriebenes Lied zu interpretieren. Der Song stammt von Misha Schoeneberg (ehemals Teil der Musikkommune Ton Steine Scherben), der auch das Vorwort schrieb - ein wunderbar einstimmender Text - sowie Schoeneberg auch die deutsche Übertragung von Cohens "Hallelujah" beisteuerte: Eine fantastische Interpretation von Max Prosa, die sich durchaus mit der Version von Jeff Buckley messen darf. "Doch du scherst dich nicht um Lyrik, tust du's?" Er haut das Lied den Casting-Show-Girlies derart um die Ohren, dass der Meister selbst, Leonard Cohen, Max Prosa sein freudiges Einverständnis gab. Es folgt der Titel gebende Song "Rangoon", was für ein mystisch-mutiges Stück, das gewohnte Songstrukturen durchbricht, mit einem in wahre Tiefe gehenden Text: "Am Ende, wenn sich alles erhellt, wer war ich dann in dieser Welt?" Wer in Deutschland schreibt heutzutage solche Zeilen, einem Rio Reiser würdig?!! Zum Durchatmen erklingt das darauffolgende "So lang ich darf", ein intimes Liebeslied, mit wundervoll zurückgenommener sinnlicher Kraft vorgetragen, "Am Fenster zieht der Tag vorüber / Wir tanzen so dahin" - zum Verlieben! Im großartigen "Café Noir" zeigen sich zwar wieder die schon bemängelten Produktionsschwächen, doch hat das Lied hymnischen Charakter, in dem Max Prosa all sein Potential zum Srachrohr seiner vom Wirrwarr dieser Welt irritierten Generation zeigt: "Wir sind nicht wirklich böse, wir töten nur die Zeit". Als Ausklang singt Max Prosa zu einem Barklavier das bezaubernde "Heimkehr" - "Ich - dich, die Seele fliegt, weil sie dich immer liebt." Was will man dem hinzufügen?

Fazit: Wer sich dieses Album nicht kauft, der verpasst etwas ganz Großes! Max Prosa - RANGOON - ein Album, das einen aufgrund der Marktmechanismen nicht in den Hitparaden anspringt, man darf es selbst entdecken! Eigentlich sechs Sterne; einen Abzug wegen der Produktion, also klare fünf Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ruhig und wundervoll, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Rangoon (MP3-Download)
Das neue Album von Max ist sehr angenehm anzuhören, wenn man auf seine spezielle Art von Musik steht! Jedes Lied hat seine eigenen tollen Melodien! Man muss sich aber wirklich die Zeit nehmen auf die Texte zu hören! Jedes Lied ist wie eine kleine Geschichte!dies kommt übrigens live noch viel besser rüber!!!;)! Toll geworden! Trotzdem gefällt mir sein Debüt Album einen Tick besser:)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wohin die Reise geht, 24. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rangoon (MP3-Download)
Nachdem ich von dem ersten Max Prosa-Album wirklich sehr begeistert und berührt war, habe ich mir gedacht: Was kommt wohl jetzt? Das Gleiche nochmal? Wäre wohl toll gewesen aber sicher auch eine Sackgasse. Stattdessen wird Max Prosa jetzt politischer in seinen Texten und musikalisch komplexer, oft fast schon theatralisch. Die ganz einfachen, wunderbaren Liebeslieder wie "Im Stillen" oder "So wieder leben" fehlen jetzt vielleicht im ersten Moment - aber dafür gibt es jetzt ganz andere Songs. "Chaossohn" z.B. erinnert an "Die Diktatur der Angepassten" von Blumfeld. "Café Noir" (traumhaft schön mit einem furiosen Text) an Hannes Wader. Das ist hochinteressant und meilenweit vom Mainstream entfernt. Freilich möchte man ihm manchmal zurufen: "Hey Max, mach mal halblang!" Aber es zeichnet Max Prosa aus, dass er auf solche Zurufe nicht hört. Halblang machen schon andere. Besonders habe ich den Atem angehalten, als "Halleluhja" tatsächlich die deutsche Version des Cohen/(Buckley/Cale...)-Klassikers ist. "Ach Du lieber Himmel", dachte ich, "da kann man nur verlieren." Kann man nicht, zeigt Max Prosa. An das Gänsehautgefühl von Jeff Buckley kommt es nicht ganz ran - aber es ist sehr, sehr gut und eben nicht peinlich (was bei der Übersetzung eines solchen Songs generell erwartbar wäre). Überhaupt: Max Prosa steht offenbar voll zu sich und dem was er macht (mit allem notwendigen Zweifel) und kann, ähnlich wie seinerzeit Jochen Distelmeyer, deshalb Dinge bringen, die Andere nicht bringen können. Wann mochte ich zuletzt ein Lied mit Namen "Der Clown"? Bei Max Prosa ist es paradox: Ist das schon zu verkopft oder noch zu spontan aus dem Bauch heraus? Eine Frage, die sich sonst wohl eher nicht stellt - hier aber schon. Die Antwort ist allerdings fast immer einfach: Egal. So wie es ist, ist es schon richtig. "Der Clown" ist ein wunderschönes Lied. Ich bin gespannt, wohin die Reise noch geht. Gehofft hatte ich, dass es mehr in Richtung "Tasunoro" oder "Mein Kind" gehen würde - also weg vom frühen Bob ("dem alten Riesen" - Zitat aus "Café Noir") Dylan hin zum Mittleren. Aber genau das hat er nicht gemacht, sondern ist einen ganz anderen Weg gegangen. Natürlich erkennt man Max Prosa wieder. "So lang ich darf" oder "C'est la vie" hätten auch auf dem Vorgängeralbum sein können. Es sind aber eben nicht mehr überwiegend diese traumhaften, selbstbeobachtenden, melancholischen Lieder mit Mundharmonika. Über die neuen Lieder wie "Café Noir" oder "Zauberer" kann man nur froh sein. Die lyrische Kraft, z.B. auch in "Heimkehr", ist immens. Vielleicht wird man Rangoon später einmal als Übergangsplatte sehen. Die politische Haltung ("Chaossohn", "Charlie", "Verlorene Söhne") noch ziemlich plakativ und unausgegoren, der musikalische Stil manchmal ein wenig unentschieden. Zu oft der Versuch Sprachrohr zu sein - und doch so oft auch der wunderbare Erzähler Max Prosa. Denn es gibt diese klugen Zeilen zuhauf - und diese Melodien zum reinfallen. Ein Übergang wohin? Keine Ahnung, das überlasse ich lieber Max Prosa - der wird es, dann schon wissen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig, ehrlich, phantastisch!!!, 19. April 2013
Von 
Divagut - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rangoon (Audio CD)
Schon mit seinem Debütalbum "Die Phatasie wird siegen" hat Max Prosa es geschafft, mich auf seine wundervolle Reise der Phantasie mitzunehmen.

Ein Poet dem es gelingt, mit seinen Texten und seinen handgemachten Melodien dem Genre deutscher Musik neues Leben eizuhauchen, neues Leben, das erfrischt, beflügelt und einen eintauchen lässt.

Mit seinem Album "Rangoon", auf das ich schon sehnsüchtig gewartet habe, berührt er mich auf unerklärliche Weise noch tiefer und mehr.

Die Songs sind offen, ehrlich, grenzen einen nicht ein sondern sprengen Grenzen, lassen Raum für eigene Gedanken und Interpretationen und sind so vielfältig, dass einem auch bei mehrmaligem Hören immer wieder Neues entgegenlächelt.

Max Prosa schafft es, auch mit Hilfe seiner einzigartigen Stimmfarbe, dass ich ihm jedes, aber auch wirklich jedes Wort glaube, hoffend, dass auch mir derartige Flügel wachsen könnten um ihn auf seiner unfassbar schönen, phatasievollen Reise in Gedanken begleiten zu können.

Ein spannendes Abenteuer, auf das ich mich sehr, sehr gerne einlasse, immer und immer wieder Neues entdeckend, auf der Suche nach dem Zauber, der diesen Ausnahmekünstler umgibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2. Streich des deutschen Poeten, 27. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rangoon (MP3-Download)
Nachdem ich vom seinem ersten Album absolut begeistert war, war ich gespannt auf das zweite und kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Allerdings wurden meine Erwartungen auch nicht übertroffen. Ist natürlich Geschmackssache, aber mir gefallen die Lieder des ersten Albums mit ihren starken Melodien und etwas höherem Tempo einen Tick besser. Bei Rangoon sind die Texte dafür noch tiefgründiger und kritischer.

Fazit: Für Prosa-Fans ein absolutes Muss, für alle anderen: erstmal "Die Phantasie wird siegen" hören.
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5.0 von 5 Sternen cd, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es lief alles gut und problemlos ab
Der Artikel war wie beschrieben und von daher diese positive bewertung von mir.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders..., 29. April 2013
Von 
S. Bamberg "Kucharska" (Nürnberg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rangoon ist etwas anders als die Phantasie-LP.
Weniger Songwriter und mehr Schrei und härtere Töne.
Max Prosa zeigt eine Entwicklung zur vorhergehenden Platte auf.
Diese CD muss man öfter hören um in die Stimmung hinein zu kommen.
Trotzdem empfehlenswert.
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Rangoon
Rangoon von Max Prosa
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