Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ……. sich Finanzmündigkeit spielerisch erlesen
Ich dachte mir bei diesem Titel: Warum sollte ich nicht mal ein Buch darüber lesen, wie ich/wir unser sauer verdientes Geld besser anlegen könnte/n? Zumal in den Zeiten von Finanzkrisen allerorten, wo das Geld gar nicht mehr sicher zu sein scheint. Also fragen auch wir uns oft zu Hause: Sparstrumpf, Sparkonto oder sollte man doch auch als kleiner Mann bzw...
Vor 8 Monaten von Katrin Herz veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich viel Allgemeinplätze
Dass es in Zeiten von Minizinsen nicht mehr reicht, sein Geld einfach in Sparkonten oder Lebensversicherungen zu stecken, dies ist den meisten inzwischen klar. Trotzdem bleibt die Beschäftigung mit dem Thema Geld nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen. Die Autoren wollen das mit dem Buch ändern.

In der Einleitung heißt es,...
Vor 9 Monaten von Falk Müller veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich viel Allgemeinplätze, 14. Juli 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Dass es in Zeiten von Minizinsen nicht mehr reicht, sein Geld einfach in Sparkonten oder Lebensversicherungen zu stecken, dies ist den meisten inzwischen klar. Trotzdem bleibt die Beschäftigung mit dem Thema Geld nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen. Die Autoren wollen das mit dem Buch ändern.

In der Einleitung heißt es, dass die Lektüre keine Mühe, sondern Spaß machen soll. Die Beschäftigung mit Finanzen soll also unkompliziert und unterhaltsam sein. Wer aufgrund eigener (schlechter) Erfahrung hier etwas skeptisch ist, wird durch das Buch darin wohl eher bestätigt werden. Oftmals erinnern die Ratschläge im Buch an ein Volkshochschulseminar. Davon zeugen Überschriften wie: "Strategisches Denken", Visionen schaffen" oder "Ziele ableiten".

Natürlich haben die Autoren oft recht mit dem was sie schreiben. Etwa, dass wir uns von den Banken Öffnungszeiten gefallen lassen, die sogar in Behörden schon flexibler sind. Insofern liest sich das Buch nicht schlecht. Der Gedankenfluss wird aber oft unterbrochen durch zahllose Zitate von sogenannten Experten, die das Buch wohl auflockern sollen, aber meist wenig Neues beitragen können. So wird etwa ein Dr. Bussmann von "Booz & Company" zitiert: "Eine gute Bank ist kundenorientiert aufgestellt. Sie versteht ihre Kunden und deren Bedürfnisse". Aha, endlich sagt das mal einer!

Fazit: Das Buch ist stellenweise durchaus unterhaltsam. Dass das Thema Geldanlage ebenfalls unterhaltsam ist, was ja die Autoren zeigen wollten, davon konnte mich das Buch nicht recht überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber ..., 14. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
"Kümmer Dich um Dein Geld - Sonst tun es andere" ist sicher kein schlechtes Buch, sondern lesens- und empfehlenswert! Aber es hat seine Schwächen, deshalb sind mehr als drei Sterne leider nicht drin.

Die beiden Autoren, Matthias Kröner und Stephan Czajkowski, sind Pioniere des Direktbanking-Geschäfts. Als Mitglieder des Gründungsteams der Direkt Anlage Bank (DAB) bringen sie viel Erfahrung mit aus der Bankenwelt. Sie haben sich vor allem darum verdient gemacht, innovative Finanzdienstleistungen auch in Deuschland kostengünstig anzubieten. Ohne DAB, Consors und Konsorten würden wir schließlich immer noch die Apothekerpreise bei unserer Hausbank bezahlen.

Matthias Kröner arbeitet heute als Sprecher des Vorstands seiner zweiten Bankengründung, der Fidor-Bank, einer Online-Bank, die massiv auf Internet, Web 2.0 und Social Media setzt. Stephan Czajkowski verdient sein Geld als Coach und Consultant.

Die Hauptthese der Autoren lautet: Die meisten Privatanleger kümmern sich viel zu wenig um ihr Geld und vertrauen lieber auf die "Beratung" von Banken. Doch die meisten Banken beraten nicht objektiv, sondern fungieren als reine Produktverkäufer, die fast ausschließlich den eigenen - kurzfristigen - Umsatz im Auge haben und nicht das Interesse des Kunden. Dagegen ist nicht viel zu sagen. Sprechen Sie einmal mit einem Bankberater unter vier Augen. Er wird bestätigen, dass der Vertriebsdruck von oben extrem hoch ist, hinzu kommt noch die gesetzliche Pflicht zur völlig ausufernden Dokumentation (die letztlich nichts anderes ist als eine Enthaftung des Vertriebs), so dass am Ende für die Klärung der "wahren" Kundenbedürfnisse gar keine Zeit mehr bleibt.

Diesem Missstand setzen Kröner/Czajkowski die Therapie des aufgekärten Kunden entgegen. Privatanleger, so ihre These, sollen sich unbedingt mit Geldfragen auseinandersetzen und nicht blind ihrem Bankberater vertrauen. Besonders die zahlreichen Informationsportale im Internet (Foren, Communitys, Plattformen, etc.) böten viele Möglichkeiten, um sich schlau zu machen und zumindest ein Grundwissen in Gelddingen aufzubauen. Die Autoren erwähnen in ihrem Buch deshalb auch zahlreiche interessante Internetadressen, die Privatanlegern bei Geldentscheidungen weiterhelfen sollen. Viel wichtiger, als Tipps für den Einzelfall zu geben, ist den Autoren jedoch, dass Anleger bestimmte Kernkompetenzen (u. a. strategisches Denken) bei sich ausbilden, die sie überhaupt erst dazu befähigen, ein eigenständiges Urteil zu fällen. Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen.

Damit verschiebt sich der Fokus des Buches jedoch ein wenig weg vom konkreten Geld-Ratgeber und hin zu einem (vielleicht nicht immer praxisnahen) Diskurs über Schlüsselkompetenzen bei der Geldanlage. Die beiden Autoren wollen den Leser ganz bewusst zum eigenständigen Denken bewegen, sie wollen ihm keine vorgefertigten Lösungen überstülpen, sondern ihn überhaupt erst dazu befähigen, sich mit Geldfragen aktiv zu befassen. Nur wenn wir bestimmte Kernkompetenzen entwickeln, können wir informierte Entscheidungen treffen und das Wissensgefälle zwischen uns und der Bank ausgleichen.

Klingt plausibel. Denn ganz gleich, ob ich zum Arzt gehe, zum Anwalt oder zum Steuerberater: Es ist immer besser, wenigstens eine kritische Denkweise in das jeweilige Gespräch mitzubringen, vielleicht sogar auch ein solides Grundwissen zum jeweiligen Thema. Es geht nicht darum, fundiertes Fachwissen zu besitzen, sonst bräuchte ich ja keine externe Beratung. Es geht aber darum, wenigstens die richtigen Fragen stellen zu können.

Allerdings: Was in der Theorie gut klingt, hat in der Praxis leider so seine Tücken. Erstens sind die Informationsmöglichkeiten mittlerweile so unübersichtlich und umfangreich, dass die Autoren dem Leser einen sehr großen Gefallen getan hätten, hätten sie ihm eine passende Landkarte gleich mitgegeben. Vulgo: Wo finde ich eigentlich wirklich gute Finanzinformationen und wo bekomme ich nur bulimischen Informationssondermüll? Und, da wir gerade bei Kernkompetenzen sind: Woran erkenne ich "gute" Finanzinformationen überhaupt? Was ist für meine persönlichen Finanzentscheidungen wirklich wichtig und was nicht? Sind Internetforen, in denen "heiße" Aktientipps diskutiert werden, wirklich so lesenswert? Machen die so beliebten Fonds-Ranglisten eigentlich Sinn? Welche Kriterien muss ich bei der Risikobewertung eines Investments richtigerweise anlegen? Etc.

Kröner/Czajkowski setzen in diesem Zusammenhang ganz auf die "Weisheit der Vielen", denn in ihrem Buch präsentieren sie hierzu alle möglichen Kommentare aus der Community. Diese Kommentare sind mal sehr schlau, mal weniger schlau und manchmal auch einfach nur überflüssig. Aber der Leser muss am Ende halt selber auswählen, woran er glauben mag. Die Autoren jedenfalls verzichten auf eine bewusste Bewertung/Stellungnahme. Jede Meinung ist mehr oder weniger gleich viel wert. Ich kann diese Vorgehensweise nachvollziehen und finde das auch teilweise recht spannend zu lesen, aber am Ende des Tages wünsche ich mir dann doch eine klarere Bewertung und Einordnung der bereitgestellten Informationen.

Zweitens fechten die Autoren einen Kampf aus, der vielleicht gar nicht so sehr der Kampf der Kunden ist. Sondern eher der Kampf, ein neues Geschäftsmodell am Markt zu etablieren. Und zwar zufälligerweise das Geschäftsmodell der Fidor Bank. Denn natürlich müssten sich die Vertriebsstrukturen in den Banken ändern, natürlich werden immer noch viel zu viele unnütze Finanzprodukte an den Mann gebracht, getreu dem Motto: "Anhauen, Umhauen, Abhauen", und natürlich muss die Finanzbranche lernen, ihre Kunden zukünftig besser zu verstehen und Finanzprodukte zu entwickeln, die zuvorderst an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet sind (und nicht an der Umsatzmaximierung der Bank). Doch ob sich wirklich jeder Anleger mit komplexen Finanzfragen auseinandersetzen möchte, bezweifle ich. Wie nicht jeder seine Steuererklärung ohne Steuerberater machen oder sein Auto selbst reparieren möchte, so möchte sich auch nicht jeder mit Aktienfonds, Staatsanleihen und Zertifikaten herumschlagen. Warum also nicht einfach kostengünstige (!) standardisierte Anlageprodukte entwickeln, die nur einen geringen Erklärungsbedarf haben, aber dennoch renditestärker sind als das Sparbuch und die Kapital-Lebensversicherung?

Außerdem wird mit Internetcommunitys allein die Qualität der Anlageentscheidungen nicht automatisch zunehmen. Es geht letztlich auch nicht um das quantitative Maß ("siehe Buchslogan: "In nur 15 Minuten pro Woche zum Geldprofi"), sondern um qualitative Aspekte: Welches konkrete Wissen benötige ich, um meine Anlageentscheidungen zu optimieren? Welche Produkte sind generell sinnvoll und welche nicht? Und wo sind versteckte Risiken, die man nicht auf den ersten Blick erkennen kann? An diesen Punkten bleibt das Buch manchmal leider etwas zu vage und zu knapp. Die Lektüre hinterlässt dadurch das komische Gefühl, dass man zum Thema Geldanlage jetzt eigentlich alles weiß und doch irgendwie nichts weiß.

Anders formuliert: Wer sich auskennt in Gelddingen oder wer die postulierten Kernkompetenzen bereits besitzt, wird sich auch in diesem Buch gut zurecht finden und von der Lektüre profitieren. Wer aber noch nicht so viel weiß zum Thema, wird sich bei der Orientierung etwas schwer tun. Die Autoren bieten durchaus viel Wissenswertes an, aber sie verstehen sich nicht unbedingt als verlässliche Lotsen in gefährlichem Gewässer. Sondern, um im Bild zu bleiben, als Erfinder eines neuartigen Schiffes. Ob dieses Schiff mit Namen "Finance 2.0" aber wirklich so viel besser schwimmt als die alten Kähne, muss sich erst noch in der Praxis erweisen.

Fazit: Das Buch ist lesenswert, es ist eine Art Steinbruch für Finanzfragen. Jeder kann sich sein persönliches Wissenssteinchen heraushämmern. Der Leser findet darin viele interessante Anregungen. Doch wer einen Ratgeber erwartet, der den Leser an die Hand nimmt und ihm bei konkreten Finanzentscheidungen Schritt für Schritt behilflich ist, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hintergrund: Top, Handlungsleitfaden: Mau, 21. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kümmer Dich um Dein Geld, sonst tun es andere: In nur 15 Minuten pro Woche zum Geldprofi (Kindle Edition)
Die Autoren schaffen es, die Krise zwischen Bürgern und Bankern hervorragend darzustellen und wer sich für die Hintergründe von Retail-Banking und der aktuellen Finanz- und Vertrauenskrise interessiert, ist mit diesem bBch hervorragend bedient.
Leider haben die Autoren auch kein Geheimrezept, wie zu Niedrigzinszeiten mit Geld umgegangen werden könnte und der simple Rat, man solle sich lieber selbst kümmern, als einer Bank die Provision zu bezahlen, ist zwar gut, aber dann steht man eben alleine im Regen.
Das allein hätte noch keinen Stern-Abzug gerechtfertigt, aber die Autoren können es nicht lassen regelmäßig Werbung für ihre eigene Bank zu machen und mit unstrukturierten Buzzwörtern aus dem Social-Media-Marketing um sich zu werfen: Ja, die Möglichkeit sich im Internet über Finanzprodukt informieren zu könne ist gut und eine Online Banking App kann durchaus hilfreich sein, aber die Errettung von Geldschwemme durch unkontrollierte Zentralbanken sehe ich darin nicht.

Dafür gibt das Buch einen sehr guten Tipp mit auf den Weg: Über Geld muss gesprochen werden. Und wer sich bei dem Gedanken unwohl fühlt - aus welchen Gründen auch immer - der sollte dieses Buch schleunigst lesen.

Auch positiv zu erwähnen sind einiges er Interviews mit Finanzexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen und die letzten beiden Kapitel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ……. sich Finanzmündigkeit spielerisch erlesen, 30. Juli 2013
Von 
Katrin Herz "Katrin" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich dachte mir bei diesem Titel: Warum sollte ich nicht mal ein Buch darüber lesen, wie ich/wir unser sauer verdientes Geld besser anlegen könnte/n? Zumal in den Zeiten von Finanzkrisen allerorten, wo das Geld gar nicht mehr sicher zu sein scheint. Also fragen auch wir uns oft zu Hause: Sparstrumpf, Sparkonto oder sollte man doch auch als kleiner Mann bzw. kleine Frau in ein paar Aktien investieren ... oder gar Goldmünzen kaufen?

Dieses Buch hilft nach meinem Leseeindruck sehr gut dabei, solche grundsätzlichen aber auch individuellen Fragen zum Thema Geldanlage zu klären. Gerade für Leute, die sich weniger auf einen einzelnen "Super-Berater" verlassen möchten, sondern auf eigenes Wissen zusammen mit Hilfestellungen aus verschiedenen Quellen setzten, ist dieses Buch empfehlenswert. Ausgerichtet auf verschiedene Menschentypen und ihre Fähigkeiten werden Tipps gegeben, worauf der Einzelne bei der Geldanlage grundsätzlich achten sollte. Gerade diese Ratschläge, die auf den jeweiligen Charaktertypen ausgerichtet sind, finde ich sehr hilfreich. Ich denke, dass so wirklich viele Menschen die richtige Anlagestrategie finden – eine schonungslos ehrliche Selbstanalyse vorausgesetzt.

Mir gefällt, dass ich in einer unterhaltsamen Mischung aus Fachinformation und Tipps von Experten vieles gefunden habe, das mich weitergebracht hat. Auch wenn man für einzelne Investitionsformen (z. B. die Anlage in Aktien) natürlich noch ganz eigene Fachbücher braucht, bekommt man hier ein paar Grundinformationen, die dabei helfen, sich selbst einzuschätzen und zu fragen, welcher Anlagetyp man ist. Ich fand es schon alleine hilfreich, dass die Autoren deutlich machen, dass es sich lohnt, sich mit dem Thema Geldanlage überhaupt einmal auseinanderzusetzen. Dass die Autoren von "Kümmer Dich um Dein Geld" dabei nicht in kauderwelschigem Fachjargon über das Thema Finanzen dozieren, sondern einen lockeren Info-Ton verwenden, gefällt mir sowieso. Es ist ihnen damit gelungen, ein leicht lesbares Finanzbuch für Privatmenschen zu schreiben. Mit ihm kann man Informationshunger und Lesespaß verbinden.

Einen besonderen Stellenwert hat in diesem Buch der Hinweis auf die Bedeutung von so genannten "Communitys" für die Entscheidungsfindung. Die Autoren raten eindringlich dazu, von den Möglichkeiten des Internets Gebrauch zu machen. Dazu gehört es ihrer Meinung nach auch, in einen Kommunikationsprozess mit anderen Interessierten einzusteigen und dann die Relevanz der Informationen zu filtern. Statt sich auf einen Berater zu verlassen, bedeutet dies natürlich ungleich mehr Aufwand. Der Gewinn ist ihrer Meinung nach aber ein differenziertes Meinungsbild von mehreren Informanten. Werden diese Meinungen dann wiederum von anderen Personen aus der Community analysiert und bewertet, steigt demnach nach und nach die eigene Bewertungskompetenz. Wichtig ist bei alledem natürlich immer auch, sich über die eigenen Ziele klar zu werden. Auch das berücksichtigen Matthias Kröner und Stephan Czajkowski. Sie helfen damit dem Leser, sich über sich selbst klar zu werden und die eigene Kompetenz im Umgang mit dem lieben Geld zu verbessern.

Sicher bleibt kritisch anzumerken, dass dies alles auch einen gewissen Aufwand bedeutet. Aber ich denke auch, dass keiner erwarten kann, ohne jede Anstrengung etwas zu erreichen. Auch hilft es wenig, alle Verantwortung an andere abzuschieben, man muss schon selbst aktiv werden.

Fazit: "Kümmer Dich um Dein eigenes Geld" sensibilisiert dafür, dass jeder etwas dafür tun kann, dass das eigene Geld an Wert gewinnt. Die Autoren haben mich davon überzeugt, dass Eigeninitiative besser ist, als das Geld von Inflation, Finanzkrise oder windigen Finanzhaien auffressen zu lassen. Ich finde, das ist ein guter Beitrag dazu, dass wir alle finanzmündiger werden. Gefallen hat mir dieser "Finanzratgeber für Dummies", weil er jedermann und jederfrau zeigt, wie er/sie kompetent mit dem eigenen Geld umgehen kann. Dazu muss man nicht auf die Hilfe anderer verzichten, wenn man z. B. im Internet unterwegs ist und sich in diversen Communitys im Netz umschaut. Sein eigenes Finanzwissen auszubauen und dabei auch die Meinung und Ratschläge anderer wahrzunehmen, ist sicher richtig und wichtig. Ich denke, einen Bankberater oder provisionsgierigen Finanzdienstleister braucht es dazu eher nicht … Geduld allerdings schon. Und die Bereitschaft, für längere Zeit ein paar Minuten pro Woche zu investieren, um zu erfahren, was man eigentlich in Gelddingen erreichen will und wie man dieses Ziel erreicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 21. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt bin ich absolut begeistert von diesem Buch. Diese Stimmung stellte sich jedoch erst Tage nach dem vollständigen Lesen ein. Direkt nach der letzten Seite war ich eher enttäuscht, das Buch spricht viele Dinge an, welche falsch laufen, macht aber im Gegenzug nicht mal ansatzweise Vorschläge wie man etwas besser machen könnte. Weiterhin wiederholen sich einige Dinge im Verlaufe des Buches häufiger.

Dennoch musste ich jetzt im Nachhinein feststellen, das mich das Buch absolut zum Nachdenken angeregt hat. Noch heute denke ich regelmäßig darüber nach, was in diesem Buch geschrieben stand. Jede Ausgabe, jede Investition, sei sie noch so klein, wird gedanklich in die beschriebenen Sachverhalte des Buches transferiert und aus einem ganz anderen Blickwinkel analysiert.

Meine Investition in dieses Buch, war eine der besten die ich in den letzten Monaten getätigt habe!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht..., 24. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch bis zur Hälfte gelesen und es danach aufgegeben. Der Schreibstil an sich ist okay, aber vom Inhalt bin ich echt enttäuscht.
Ich hatte den Eindruck, dieses Buch ist für Leute geschrieben, die überhaupt gar keine Ahnung von Geld haben... Ich finde, dass die Themen in dem Buch viel zu schwammig angegangen werden bzw. es wird viel geredet, aber wirklich schlauer ist man hinterher nicht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Top Empfehlung für Jedermann, 15. Juli 2013
Ich bin kein ausgewiesener Finanzexperte und habe deshalb das Buch mit Interesse und viel Spaß gelesen. Mir hat es – anders als so manch andere technische Anleitung zu dem Thema – geholfen, eine Orientierung in Sachen meiner persönlichen Finanzen zu bekommen. In den beschriebenen Fehlertypen findet man sich selbst, sein Umfeld und Teile der eigenen Familie wieder – ein Heidenspaß. Hier hätte ich mir tiefergehende Strategien zu Fehlervermeidung gewünscht. Interessant auch die vielen Alternativen, die gerade in Sachen Banking entstehen. Meine zukünftigen Bankgeschäfte in Zusammenhang mit sozialem Netzwerken zu verstehen ist etwas komplett Neues (für mich) und damit das größte Learning aus dem Buch. Insgesamt eine gut und schnell zu konsumierende Lektüre, bei der man sich den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen kann. Gut investiertes Geld. An der ein oder anderen Stelle hätte vielleicht etwas mehr Sorgfalt (Rechtschreibung) gut getan.

Danke!!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Der für viele nötige Motivationsschub sich mit den eigenen Finanzen einmal selbst zu beschäftigen!, 3. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch regt an sich Gedanken zu machen - über seine Finanzen und auch über den Markt für Finanzdienstleistungen, in dem man mehr oder weniger zwangsläufig Kunde ist. Die Autoren schreiben in Ihrem recht lockeren und so sehr leicht zu lesenden Buch eigentlich über viele Banalitäten – da man sich diese im Alltag aber nicht wirklich bewusst macht, bringt das die nötige Anregung um selbst aktiv zu werden.

Sie motivieren, geben konkrete Hilfestellungen und vermitteln glaubhaft, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist und dass es viele Möglichkeiten dafür gibt sich mit den privaten Finanzen zu beschäftigen. Bei den im Buch vorgestellten ‚Finanz-Fehlertypen‘ findet sich garantiert jeder mit der ein oder anderen Schwäche wieder.

Zu jedem Kapitel gibt es ein kurzes Video im Internet, dass die wesentlichen Punkte noch einmal zusammen fasst – eine gut gemachte und sehr innovative Idee wie ich finde. Ein paar Seiten weniger hätten es wohl auch getan und die ein oder andere Expertenmeinung ist dann vielleicht doch etwas zu viel, aber das kann man mit etwas Querlesen bei Bedarf problemlos überbrücken und stört insofern nicht wirklich.

Natürlich ist man nach der Lektüre noch kein Finanzprofi – aber ein Anfang dazu ist immerhin gemacht. Und selbst wenn man zu der Erkenntnis kommt, zukünftig einen (Honorar!)Berater zu beauftragen, schadet etwas eigenes Wissen sicher nicht und vor allem hat man dann den ersten und zugleich schwersten Schritt wenigstens getan.

Alles in Allem eine gute Motivationshilfe mit vielen Anregungen zum Selbermachen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt sehr stark zum Nachdenken an - und handeln!, 15. August 2013
Als ich das Buch "Kümmer Dich um Dein Geld, sonst tun es andere" in den Händen hielt, war ich zunächst in großer Vorfreude. Was wird mich in diesem Buch erwarten? Wird es mich weiterbringen? Ist es etwa ein typisches Ratgeberbuch, ähnlich der Literatur zum erfolgreichen Nichtraucher?

Nein, das ist es nicht.
Für mich war das Buch ein starker Ansporn, über Finanzdienstleistungen in Deutschland nachzudenken. Zahlreiche Verweise in die reale Welt bestätigen das. Aufgeführt werden etwa Beispiele, wie das ständige Prüfen von Bewertungen im Internet, nur um eine Fotokamera zu erhalten die a) passgenau meinen Bedürfnissen entspricht b) von anderen für gut befunden wurde und c) möglichst preiswert ist.
Bei der Finanzanlage sagen sich jedoch viele: "Mein Berater arbeitet doch bei der Bank - der wird es schon wissen!" Die Verwunderung über finanzielle Verlust spielt sich erst später ein.

Ein gutes Buch aber auch, um zu lernen. Eingerahmt in viele Praxisbeispiele und Erfahrungswerte der Autoren werden auch viele Expertenmeinungen angebracht, dabei durchaus selbstkritisch. Was haben sogar andere Finanzexperten für Fehler im Umgang mit Geld gemacht? Davon kann wohl nur gelernt werden. Das war für mich hochinteressant. Viele Empfehlungen über den Umgang und den Start (!) mit der Geldoptimierung und Geldanlage schließen den Kreis.

Ein anderer Ratgeber, der Wahrheiten ausspricht und zur Optimierung eigener Finanzen anstößt. Dabei jedoch - was vergleichbarer Literatur nicht selten fehlt - durchaus auch auf den Alltag bezogen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Werk, locker geschrieben, gut für Einsteiger, 21. August 2013
Ein gutes Buch für Einsteiger, um die Notwendigkeit zu verdeutlichen, daß sich jeder mit dem Thema Geld beschäftigen muss.

Es werden interessante Aussagen über die Veränderung der Bankenwelt in den kommenden Jahren gemacht und verschiedene Plattformen und Ansätze nebenher erwähnt. Ich fand in dem Buch besonders wertvolle Aussagen über die Euro-Krise und verschiedene Einschätzungen darüber.

Insgesamt ist das Buch locker geschrieben und lässt sich sehr gut lesen.

Nach jedem Kapitel gibt es einen Link zu einem Video, in welchem die Autoren als Zusammenfassung jedes Kapitels die wesentlichen Punkte nochmal wiederholen. Das ist eine super Idee und sollte auch in anderen Büchern Anwendung finden.

Insgesamt ein gelungenes Werk!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xac7d89c0)

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen