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4,6 von 5 Sternen
Circle
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2013
Da ist es nun, das neue Amorphis Album, und wie erwartet spaltet es die Fangemeinschaft.
Natürlich, als Musiker kann man es seinen Fans nie 100% recht machen und das trifft auch auf dieses Album zu. Es ist ein wenig "härter", schneller und aggressiver geworden als der direkte Vorgänger, und manchmal hat man das Gefühl Amorphis wären wie der metaphorische Hai, welcher immer weiter schwimmen muss um nicht zu ersticken.

Was meine ich damit?
Amorphis sind und bleiben auch auf diesem Album Amorphis, dafür ist Tomis Stimme, der Songaufbau sowie der Einsatz der Instrumente einfach zu typisch. Dennoch erfindet sich die Band immer wieder neu. Waren es im Voralbum die weiblichen Vocals, welche auf geteilte Meinung gestoßen sind, und ein im allgemeinen eher ruhigeres Gesamtwerk, hat man es hier mit einem anderen Kaliber zu tun.

Das bekommt man sofort mit dem Opener "Shades of Gray" zu spüren. Fans wissen wovon ich spreche, die letzten Alben wurden mit ruhigen Melodien wie "Sampo" oder "Battle for Light" eingeleitet. Dies entfällt hier deutlich und der Opener startet mit starken Drums, Gittaren und einem Joutsen typischen Urschrei, welcher durch seinen begnadeten gutturalen Gesang fortgeführt wird. Spätestens im Refrain hört man jedoch eine ganz neue Seite Joutsens, welche dem Blackmetal enststammt und (zumindest mich) sofort begeistert. Hier wird trotz Bandtypischer Riffs und Komposition etwas neues erschaffen, welches gerade Joutsen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Wurde ihm von eben diesen Ideenlosigkeit vorgeworfen, müssen diese spätestens bei dem Track "Nightbirds`s Song" die Ohren spitzen und akzeptieren, dass hier etwas neues geschaffen wurde, was vor Energie einfach nur strotzt.

Etwas enttäuscht war ich von "Hopeless Days". Der Track beginnt sehr stark, Drumlastig und mit epischen Keyboardpassagen, nur um auf einmal einen Cut zu machen und ruhigem clean Gesang Platz zu machen. Wie alles andere ist natürlich auch dieser Teil subjektiver Natur, aber ich hätte mir hier Tomys Growls gewünscht, da der Song durch die Kombination von Text und Gesang zu glatt wirkt. Die Melodie ist schnell, düster und Laut, warum nutzt man diese Stimmung nicht aus und unterstreicht Sie durch passenden Gesang?

Amorphis haben nunmal das Glück ein Gesangsgenie wie Joutsen zu haben, nach welchem sich einige Bands dieses Genres die Finger lecken dürften. Warum also, habe ich mich gefragt, nutzt man diesen Vorteil nicht aus? Sollte der Song eine Einleitung für das im Anschluss geniale "Nightbirds`s Song" sein? Ich weiß es nicht, und möchte mich auch nicht an diesem kleinen Schnitzer aufhängen, trotzdem gehört leider auch das Negative zu einer Rezension dazu.

Anspieltipps für alle, welche sich einen zusammenfassenden Eindruck des Albums machen möchten, sind wohl "Shades of Gray", "Mission" und mein absoluter Geheimtipp "Nightbirds Song".

Außerdem sollte man sich die Version mit dem Bonustrack "Dead Mans Dream" kaufen. Ein Klasse Song, welcher stimmungstechnisch für mich eher in die Mitte des Albums gehört hätte. Es wäre schade auf diesen Song zu verzichten, er ist wohl der schnellste auf dem Album und zeigt einfach welchen Spagat die Band zwischen ruhigeren, fast schon balladenartigen Songs und hartem schnellen Sound gehen kann.

Ich werde das Album noch ein wenig auf mich wirken lassen und in näherer Zeit meine Rezension überarbeiten, falls sich durch mehrmaliges Hören noch nennenswerte Neuigkeiten ergeben.

Abschließend bleib mir nur zu sagen, dass diese CD einen Pflichtkauf darstellt und auf jeden Fall zu den guten dieses Jahr gehört. Wegen 1-2 kleinerer Schwächen würd ich dem Album 4,5/5 Sternen geben, da dies jedoch nicht möglich ist, haben auch 5 Sterne ihre volle Berechtigung.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2013
Dieses Album hat mich so begeistert, dass ich meine erste Rezension in amazon schreibe.
Es ist von der ersten bis zur letzten Sekunde ein Genuss voller Kreativität und Abwechslungsreichtum.
So muss moderne Metal Musik klingen. Man kann die unterschiedlichsten Einflüsse (Iron Maiden, Queensryche, Paradise Lost, Heavenwood, ...) raushören,
die alle auf wundersame Weise in dieses Gesamtkunstwerk einfließen.
Mal brachialisch hart, mal wunderbar melodisch, mal folkig - ein tolles Album - großes Kompliment an Amorphis !

B.M.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2013
Amorphis gehören nach Eclipse, Silent Waters und Skyforger zu meinen absoluten Lieblingsbands. Nach dem das letzte Album (The Beginning of Time) neben diesen "Klassikern" schon eher Schonkost war muss ich leider sagen, dass Circle diesen Trend fortführt.

Ich habe mir das Album jetzt einige Male von komplett angehört und muss sagen: Mir fällt jetzt kein einziges Lied spontan ein. Klar das Album bietet Abwechslung, aber es fehlen einfach absolute Kracher wie "The Smoke", "The white Swan" oder eben "Skyforger". Wow obige Alben nicht ein einzigen schlechtes Lied hatten, gibt es auf Circle zwar auch keinen totalen Reinfall aber auch keinen Hit - es ist einfach nichts mehr von der Amorphis-Magie in den Texten und Melodien zu spüren.

Schade.

PS: Amorphis-Fans von pre-Eclipse Zeiten können gerne einen Stern hinzufügen (wieder etwas härter), Fans der obigen Trilogie dürfen aber gerne 1-2 Sterne abziehen! Für diese würde ich momentan eher Be'lakor empfehlen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2013
Die Überlegung, ob es nun drei oder vier Sterne sein sollten, währte lange. Schließlich muss man sich aufgrund des einmaligen Sounds von Amorphis einfach eingestehen, dass dieses Album wohl überdurchschnittlich gut im Vergleich zu all dem aktuellen musikalischen Bulls*** ist. Trotzdem gibt es einen relevanten gravierenden Mangel: Amorphis nutzen ihren stärksten Sound nicht.
Man kann dies anhand von zwei Songs feststellen: "Shades Of Grey" gleich zu Beginn ist ein mächtiges Metal-Schwergewicht, das einen völlig mitreißt. Doom Metal-artige Gitarrenriffs mit einem geilen Schlagzeug-Sound und dem gewaltigen Growl-Gesang (einer der besten in der Szene) von Tomi passen optimal zusammen. Ein pyramidales klangliches Resultat.
Der zweite Song ist "Hopeless Days", wahrscheinlich einer der besten von Amorphis überhaupt. Wieder beginnt das Lied mit brutalen Untergangsmelodien, dann ertönt jedoch eine ruhige, melancholische Melodie auf dem Klavier, gefolgt von Tomis überragender, trauriger, klagender Stimme. Ein Meisterwerk auf klanglich und emotional wirklich höchstem Niveau. Fantastisch.
Der Rest jedoch ist eine Mischung aus für mich ein wenig zu fröhlichen Melodien mit normalen und gutturalem Gesang im Wechsel, als könnte man sich nicht entscheiden. Warum machen sie das? Meiner Meinung nach sollten sie sowohl melodische und anspruchsvolle Songs wie "Silent Waters" spielen, denen es trotz allem nicht an Kraft fehlt, oder ihren, wie ich finde, verdammt guten Doom/Death Metal mit brachialen Klängen. Sie könnten die beste Band in diesen Subgenres werden, da sie nicht wie Cannibal Corpse schwachsinnige Texte singen, andererseits aber auch nicht wie My Dying Bride einen eher monotonen und schleppenden Sound haben.
Es ist natürlich nur meine eigene Meinung aber eigentlich bin ich mir sicher, dass einige mir durchaus zustimmen würden. Man sollte sich von diesem Mischmasch-Sound, der schon auf "The Beginning Of Times" angewendet wurde, distanzieren. Trotzdem ist Amorphis' Musik in der Gesamtheit immer noch weit besser als das Meiste, was einem sonst auf dem Markt begegnet. Sie könnte aber noch besser sein.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2013
Vielen Dank für die Cd, alles wunderbar, immer wieder gerne.
Kann ich nur jedem empfehlen, die auf diese Musik stehen.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2013
Trotz oder wegen der etwas heftigeren Gangart dieses Albums finde ich es ein wenig langweilig. Es fehlt mir der Tiefgang des vorherigen Albums fast völlig. Die neuen Songs sind mir zudem zu schematisch, ähnlich und vorhersehbar aufgebaut. Die Produktion ist nicht so schön nuonciert und variantenreich wie auf dem Vorgängeralbum. Sie ist gewollt hart und eintönig geraten. Die vorhandenen Growls sind aggressiver aber weniger melodisch (sofern man das bei Grunzgesang sagen kann) ausgefallen als zuletzt. Jede der weiterhin oft und in jedem Song vetretenen Clean-Gesang-Passagen hört sich darüber hinaus für mich fast exakt gleich an. Selbe Betonung, Phrasierung, fast identischer Aufbau der Chorus-Lines. Keinerlei Variation mehr in der Färbung des Clean-Gesangs. Jeder einzelne Chorus auf diesem Album klingt dadurch sehr ähnlich und irgendwie übertrieben pathetisch. Zudem konnte ich keine weiblichen Akzente mehr feststellen. Das hatte mir auf dem Vorgänger sehr gut gefallen. Spätestens beim Einsetzen des Chorus im dritten Song überkam mich schon der Gedanke: Och nee, nicht schon wieder das selbe Muster. Einzig "Nightbird's Song" mit seinen leichten Black-Metal-Anleihen hat mich ein wenig überrascht und kurzzeitig aus der Lethargie zurück geholt. Für mich der beste Song auf dem Album. Doch auch hier kommt ein fast identischer Chorus wie bei den anderen Songs zum Einsatz. Das Vorgängeralbum gefällt mir deutlich besser ;-)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2013
Das mittlerweile elfte Studioalbum der Finnen zeigt einmal mehr, dass Härte, Emotionen und verschiedenste Instrumente zusammen einen einheitlichen Kreis bilden können. "Circle" ist eine runde Scheibe, auf der die gefühlvolle Atmosphäre der "Skyforger" (2009) und die Variation der "Am Universum" (2001), sowie der Ohrwurmcharakter der "Beginning of Times" (2011) zusammenfinden. Das Cover wirkt mystisch und spricht sofort an (wie eigentlich alle neueren Amorphis Cover).

Shades of Gray:
Nach dem Opener "Alone" von "Am Universum" der wohl fesselnste Song, der es auf einem Amorphis Album jemals an den Anfang geschafft hat. Getragen von einer eingängigen Melodie harmonisieren Gitarre, Keyboard und Gesang hervorragend miteinander. (10/10)

Mission:
Angafangen mit einem gefühlvollen Klavierpart entpuppt sich dieser mit Clean- Vocals gesungener Track als ein schöner Mitsingsong, der auf jedem Amorphis Album hätte sein können. (8/10)

The Wanderer:
Durch die dramatische Stimmlage und den aus dem Bann befreienden Refrain, gleitet man in diesem Lied durch Emotionen, Tiefgang und Gänsehautmomente. (10/10)

Narrow Path:
Ein durchschnittlicher Amorphis Song, der typische Elemente wie Flöte und ruhige Parts eingängig an den Hörer bringt. (8/10)

Hopeless Days:
Der wohl am dramatischsten gesungene Track auf dem Album bildet die goldene Mitte. Hierbei handelt es sich um die erste Singleauskopplung. Trotz der tollen Melodiebögen kann es mit der Zeit "ausgehört" sein. (7/10)

NightbirdŽs Song:
Ein etwas härterer Song, der wieder zu den ursprünglichen Wurzeln der Finnen zurückführt. Und dann noch dieser göttlich packende Refrain...dieser Song ist einfach schön!!! (10/10)

Into the Abyss:
Dieser Song ist einer der gewöhnlichsten Lieder des Albums und sticht daher nicht gerade raus. Er ist eingängig und besticht durch einen klangvollen Refrain. (7/10)

Enchanted by the Moon:
Für mich der wohl beste Song des Albums. Er hat alles was ein perfekter Amorphis Song mitbringen muss: Starke Gefühle, tolle Melodiebögen, Effekte, göttliche Gesangspassagen und eine riesen Portion Frische! (10/10)

A New Day:
Abschlißend passt dieser Song ganz gut und bringt die Atmosphärte des Albums nochmals auf den Punkt. (10/10)

Dead ManŽs Dream:
Doch halt! In der limitierten Version gibt es auch noch einen Bonussong. Vermutlich der härteste auf dem ganzen Album. Trotzdem hat er einen klasse Refrain und zeigt einmal wieder wieder wie variabel Amorphis selbst noch auf ihrem elften Album sind. (9/10)

Alles in allem ein, wie weiter oben schonmal erwähnt, gelungenes Album, dass auch lyrisch anspruchsvoll gestaltet wurde.

Daumen hoch für diesen in sich perfekt geschlossenen "Circle" mit 50 Minuten Laufzeit!!!
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2013
growling sein, aber für meinen geschmack mehr als auf den vorgängern.... nähert sich da jemand den wurzeln? wäre toll...
insgesamt aber eher rund als die vorgänger
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