Kundenrezensionen

68
4,6 von 5 Sternen
Götterstrasse (Deluxe Edition)
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:10,59 €
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2013
Also in den 90ern konnte man mich mit Mainstreamtechno von jeder Örtlichkeit vertreiben,
daher habe ich erst mal ziemlich skeptisch die Rezensionen gelesen und dann neugierig geworden
auch reingehört...

Und siehe da, ich ward verblüfft! Es handelt sich hier um eine wirklich geile Scheibe! :-O

Wie konnte man meine Vorurteile derart unterminieren?
Nun, zum einen liefert jeder einzelne der Gastsänger einen sehr engagierten Herzblutjob ab;
alleine von den Vocals bekomme ich beim Hören immer wieder eine Gänsehaut und fühle mich in die
mitreissendsten 80er-Songs zurückversetzt, die es nie gab.

Dazu liefert Westbam ein musikalisch abwechslungsreiches Fundament, spielt auch gerne mal mit
Stimmverfremdung herum (den Iggy Pop z.B. läßt er teilweise wie ein altes Tonband klingen).

Die Klangqualität selbst ist natürlich von heute, ein Genuss für meine alten Ohren.

Das ganze Album hat eine für mich zumindest irgendwie magische Atmosphäre, nicht nur perfekte
Produktion sondern auch etwas sehr Menschliches, was den Hörer tief innen anspricht.

Die Lieder selbst haben eigentlich alle irgendwo Ohrwurmcharakter, was sich aufgrund der großen
Anzahl der Stücke allerdings langsam ausbreitet.
Es würde mich sehr wundern, wenn hier nicht der ein oder andere Hit abfallen sollte. ;)

Also, Herr West(phalia)Bam(baataa), mit diesem Album haben Sie eine wirklich großartige Arbeit
geschaffen, Bravo!!!

P.S.: Ohne die 5-Euro-Aktion wäre mir diese begeisternde Scheibe mit Sicherheit entgangen.

P.P.S.: Die Dubversionen, die es als Bonus gibt, eignen sich auch ziemlich gut zum Chillen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2013
westbam?

den hatte ich ja seit den ollen krachern aus den ende 80ern nicht mehr auf dem plattenteller.
letztens ne doku im tv...den gibs ja immer noch...und musik macht der auch noch.

geniale scheibe. sommer. auto. urlaub.
geile gast.musiker.
humpe...geht immer.
richard butler...lässiger gehts ja mal garnicht.
lil wayne ...bam bam bam.
iggy pop...kannte ich nur den song "wild one" den mann schon, wer kennt dit wilde ding nicht!
b. sumner...wie immer geil.
kanye west................

der beat ist zwar immer fast derselbe hammer...aber für mich eins der "album of the year"
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Größer könnten die Gegensätze wirklich nicht sein: Hier der mittlerweile etwas dickplautzige Maximilian Lenz alias Westbam, der lichtscheu und ungelegt durch Rampenlicht stolpert, dort die geschmeidige und glamouröse Tanzplatte. Natürlich ist das, was hier so gefällig aus den Boxen wummert, kein Nischentechno mehr, auch die Texte lassen sich, vorsichtig formuliert, unter tiefenpsychlogischen Aspekten nur begrenzt verwerten. Westbam folgt auf diesem (im Wortsinne) Album seines Lebens genretypisch, also wie immer, der Devise „form follows function“ und gibt mit der „Götterstrasse“ quasi die irwingsche Ergänzung zum „Teufelswerk“ des Kollegen Hell. Einer illustren Gästeschar, gespeist aus nun bald 30 Jahren hinter den Tellern und mit Liebe und Verstand ausgewählt, schreibt der Meister seine dreizehn Tunes auf den Leib und es gelingt ihm auf beeindruckende Weise, den jeweiligen Stimmfärbungen und Charakteren den passenden Sound zuzumischen – der Endlosmix geht direkt aus dem Ohr über den Bauch in die Beine.

Dabei greift der heute 48-jährige Münsteraner ganz tief in die Kruschkiste der eigenen Vergangenheit – mit Richard Butler, Iggy Pop, Bernard Sumner und Hugh Cornwell schreiten gleich vier Idole seiner frühen Jugend zur erfolgreichen Stimmabgabe. „You Need The Drugs“ ist eine sehnsuchtsvolle, einschmeichelnde Hymne an die Nacht und ihre Gestalten, Iggy Pop legt sein gegerbtes, windschiefes Grummeln über die spotzenden Beats der „Iron Music“ und der New-Order-Frontmann leiht sein warmes Timbre als Futter für die perlenden Synths von „She Wants“, während das Stranglers-Urgestein mit „A Night To Remember“ eine satten Tanzbodenstampfer veredelt.

Und damit sind die Glanzpunkte des Albums noch nicht einmal ausgezählt. Die alte Weggefährtin und Poptrine Inga Humpe darf sogar zweimal ans Mikrophon treten, beim Titelsong dient ihr zweifellos erotisches Stimmchen noch als getupfte Ausschmückung, „The Middle Of Nowhere“ gibt ihrem Gesang kurz darauf etwas mehr Raum und – Überraschung – das stört nicht, das funktioniert. Der Kontrapunkt (die Kontrapunktin?) dazu: Die New Yorkerin Katt Rockwell, auch sie darf für zwei Stücke in die Mischmaschine – für die melancholische Erinnerungsadresse an den verstorbenen Freund Mark Spoon („Rebel Heart“) ist sie mit ihrem brüchigen Organ die Idealbesetzung und auch der ruppige Downbeat von „Where we‘re from“ kann mit ihr nur gewinnen.

Das letzte Lob noch für die beiden Besetzungen aus Übersee: Das rostige Rezitativ von Lil Wayne („Kick It Like A Sensei“) erinnert angenehm an Gil Scott-Herons Meisterleistung „I’m New Here“ und scheint direkt aus dem Wachkoma über die Drums gelegt, Kanye West wiederum hat mit „Radio Siberia“ genau den Track erwischt, der seinen nöligen Rhymes am besten zu Gesicht steht – großes Orchester, Electrobrass, kurz: DJ-Culture. Nichts an dieser Platte ist schwer zu haben und dennoch fährt Westbam immer knapp neben der Mainstreamspur. Vielleicht wird manch früherer Jünger das Verschrobene, Trashige vermissen, kein Bamm-Bamm und kein Gabber, von House ganz zu schweigen – Westbam zieht Bilanz und verneigt sich mit dieser Platte vor seiner eigenen Vergangenheit und ihren Protagonisten. Es macht eine Menge Spaß, ihm dabei zuzuhören. mapambulo:blog
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2013
Ich mochte seine Rave- Hymnen nie, zu viel Kirmes, da waren andere Techno- Produzenten deutlich mehr nach meinem Geschmack. Und nun, 15 Jahre nach dem Ende von Techno macht Westbam plötzlich eine richtig gute elektronische Platte. Kein ödes, einsames Gefrickel, kein Bierzelt- Techno mehr, sondern gute, eingängige, geschmackssichere elektronische Musik.
Der Track mit Inga Humpe hat mich auf die Spur gebracht, viele andere Tracks sind ebenfalls absolut empfehlenswert. Toll auch die Dub- Tracks der Deluxe Edition!
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am 18. Juli 2013
Ja 30 jahre ist es nun her, dass er seine erste Platte als Dj aufgelegt hat. Und was soll ich sagen. Dieses Album klingt erst etwas ungewohnt und dann entwickelt es für mich ein absolutes Hitpotenzial. Hier werden gleich mehrere Größen der letzten 30 Jahre vereint( Stimmen von New order, 2 raumwohnung, Placebo, richard butler kanye west etc.).

Habe damit auf der letzten Feier mit der Platte absolut den Vogel abgeschossen, weil alle durch die Bank die Platte geil fanden, selbst die die sowas normalerweise gar nicht hören.

Für mich ist diese Album ein Anwärter für das Album des Jahres für mich persönlich. Weiss nicht ob Westbam sich dieses Monsteralbums bewusst ist.
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am 18. Dezember 2014
Es ist auch mein erstes Album von Westbam, habe mir seit einem gefühltem Jahrhundert keine Cds mehr gekauft. Doch wo ich seine Hompage besucht habe, und das Startlied " kick it like a sensei" gehört hab wusste ich ich muss mal hier ins Album reinhören. Und was soll ich sagen...... einfach ein geniales Ding. :D Einzigartige Sounds. Sry das sie mir sooo spät aufgefallen ist, aber ich glaube diese Art von Sound ist Zeitlos. Respekt ! :D
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2013
Ich bin eigentlich ein echter Anhänger von Westbam, zumindest in den 90er war das so. Aus diesem Grund habe ich mir auch die Götterstrasse geholt obwohl mir die Songs beim anspielen schon nicht so richtig gefallen haben. Aber ich habe aus alter Verbundenheit dem Album doch eine Chance gegeben. Die Titel sind handwerklich alle gut gemacht allerdings fehlt mir die musikalische Identität, wo will der gute alte Westbam hin? Electro? New Wave mit anderen Indie Richtungen? Minimal? Mir ist es nicht ganz klar geworden und ich finde, dass man dies den Songs auch anmerkt da die richtige Zündung oder "das unter die Haut gehen" regelmäßig fehlt.

Wer im allgemeinen auf diese Richtung steht sollte von EX MACHINA das Album No One ausprobieren...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2013
Eigentlich schade, daß die erlesenen Künstler in so einem Einheitsbrei verschwinden.
Was hat sich Westbam eigentlich dabei gedacht bzw. gemacht als er Bernhard Sumner (New Order), Inga Humpe, Richard Butler (Psychedelic Furs) und Iggy Pop (!) auf die Reise schickte? Das Werk ist mit einem stets gleichförmigem Rhythmus unterlegt und die Stücke unterscheiden sich eben nur durch die stimmliche Vielfalt. Auch in der "Post Techno Ära" hätte das Komponieren und Arrangieren durchaus ideenvoller ausfallen dürfen. So gibt es für die Musik nur einen Stern und für die Künstler, deren eigene Werke in einer ganz anderen Liga spielen, einen zusätzlichen. Verzichtbar!
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am 2. August 2014
Wow...bei Youtube reingehört...überzeugt...die Titel will ich haben...sehr sehr geil...suchtpotential warum sind die Stücke so kurz kurz?! Liebling ist "Radio sibiria" erinnert stellenweise an Kalkbrenner was nicht verkehrt ist! Superüberraschung von Westbam! Bestens gemacht!
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Hammer Sounds kommen aus den Boxen, als hätte Westbam seine eigene Mayday erfunden. Der Track "Sick" klingt schon wie ne Hymne, wenn das nicht schon der Hammer ist. Also absolutes Comeback für ihn !!! Die Sterne der "Götterstrasse" stehen gut für ihn !
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