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146 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch, solide, intuitiv bedienbar und mit Beleuchtung.
Intro und Entscheidungsfindung:
Besitze diesen E-Book-Reader seit zwei Tagen und mir geht es so wie wohl Vielen: ähnlich wie bei Apple mit ITunes, wollte ich mich nicht - bei aller Liebe ;-) - mit einem Kindle nur an Amazon binden, so viel ich dort auch sonst einkaufe. Der örtliche (E-)Buchhandel verdient es, unterstützt zu werden, ebenso möchte...
Vor 13 Monaten von trufo veröffentlicht

versus
34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen handhabung gut, verwaltung verbesserungsfähig
ein tolino shine haben wir seit mehreren wochen.
meine frau liest damit täglich, daher möchte ich eine kurze zusammenfassung der vor- und nachteile schreiben.

positiv:
---------

- man kann bücher aus dem leo-süd verbund ausleihen (anmeldung erforderlich).
- der reader hat eine microSD karte, über die man...
Vor 11 Monaten von Gregor Czempik veröffentlicht


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146 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch, solide, intuitiv bedienbar und mit Beleuchtung., 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Intro und Entscheidungsfindung:
Besitze diesen E-Book-Reader seit zwei Tagen und mir geht es so wie wohl Vielen: ähnlich wie bei Apple mit ITunes, wollte ich mich nicht - bei aller Liebe ;-) - mit einem Kindle nur an Amazon binden, so viel ich dort auch sonst einkaufe. Der örtliche (E-)Buchhandel verdient es, unterstützt zu werden, ebenso möchte ich die E-Book-Ausleihe der Stadtbücherei nutzen.
Dann schwankte ich zwischen Sony, Kobo und dem Tolino.
Preis und integrierte Hintergrundbeleuchtung entschieden dann spontan für den Tolino –auch wenn alle anderen Reader wohl ähnlich gut sind.

Bedienung:
Wer ein Handy bzw. einen USB-Stick einigermaßen bedienen kann, wird mit dem „Tolino Shine“ gut zurechtkommen.
Wenige Tasten, eine Haupttaste (mittig unten), die zurück zum Anfang führt, ein sehr sensibel reagierender Touchscreen.
Am linken oberen Rand befindet sich die Ein-/Ausschalttaste (ein Regler zum Verschieben) und am rechten oberen Rand der Schalter für die Hintergrundbeleuchtung.
Am oberen Rand des Touchscreens blenden sich bei leichtem Druck die Menüs für Schriftgröße-/art, Beleuchtungsintensität usw. ein - ganz klasse und sehr einfach zu bedienen.

PDFs:
Für mich war wichtig, dass ich PDFs auf dem Bildschirm lesen kann. Diese kann man auch in Text umwandeln lassen, so dass man Schriftgröße und –art ändern kann. Allerdings geht dann auch die Formatierung verloren. Dies stört (mich) jedoch noch sehr wenig, da die Inhalte entscheidend sind.
Speichert man Bilder als PDFs ab, so kann man sie auf dem Reader betrachten - es gibt kein JPG-Format.
Eigene PDFs (siehe Kommentare unten) sollte man mindestens in Schriftgröße 14 abspeichern.
Es gibt kostenlose Software, die PDFs in das Epub-Format umwandelt, z.B. Calibre. Das funktionoiert, jedoch mit z.T. einigen Rechtschreibveränderungen. Insgesamt ist das Programm für diese Formatumwandlung noch nicht ganz ausgereift.

Erste Erfahrungen / Herunterladen von Büchern:
Die ersten Versuche, kostenlose E-Books herunterzuladen und zwei E-Books aus der Stadtbücherei zu leihen, haben geklappt. Habe zuerst Probleme gehabt, den Ordner zu finden, in dem die ausgeliehenen Bücher gelandet sind (der Ordner heißt „My Digital Editions" und ist im Dokumente-Ordner als Unterordner zu finden), also nicht unter „Downloads“ (hier landen, sofern nicht anders festgelegt, alle kostenlosen Ebooks).
Darum wissend, ist es kein Problem mehr, die Bücher dann auf den Tolino zu übertragen (habe momentan kein WLAN, verbinde den Tolino also per USB-Kabel mit dem PC, worauf dieser - wie jeder USB-Stick oder die Fotokamera - sofort sein eigenes Datenträgerlaufwerk erstellt).

Um den Reader zu bedienen, muss man sich zuerst (über den Reader oder über den PC) bei einem Shop/Portal anmelden (Telekom bzw. eine der großen Buchhandelsketten) und bei Adobe registrieren um eine ID zum Lesen des ACSM-Dateiformates zuerhalten (unerlässlich für das Ausleihen und Lesen von Büchern im Epub-Format). Das fand ich am Anfang etwas kompliziert, ist aber "eigentlich" einfach: die heruntergeladenen Bücher landen dann in diesem Adobe Ordner "My Digital Editions" (s.o.). Zur Info: aus den ASCM-Dateien werden die Bücher dann ins "Epub"-Format umgewandelt, so dass man die Bücher auf dem Reader lesen kann.:)

WLAN:
Über 11 000 Hotspots kann man in Deutschland kostenlos nutzen, um im Shop einzukaufen. Für mich nicht unbedingt wichtig – höchstens, wenn man am Flughafen noch ein Buch sieht, das man gerne lesen möchte.

Notizfunktion und die Textmarkierung sind möglich: ein Wort länger antippen und die entsprechenden Menüs zum genauern Markieren bzw. zur Notizfunktion öffnen sich.

Fazit:
Bin begeistert ….., v.a. die Hintergrundbeleuchtung ist klasse, ebenso die Sortiermöglichkeiten (evtl. eigene PDF-Dateien nochmals sehr gut benennen) der Dateien.

Werde dem haptischen Bucherlebnis zwar sehr verbunden bleiben, dennoch ist ein Reader, gerade bei Gepäckbeschränkung im Flugzeug oder in der Bahn, ein tolles, sehr leichtes, ergänzendes Medium.
Freue mich auf meine Reise – mit dem Tolino…. – sehr empfehlenswert.

Aktualisierung Oktober 2013:
Es gibt mittlerweile eine neue Version (ein Update zum Herunterladen) mit Wörterbuchfunktionen (deutsch/engl./fanz./ital. - Übersetzung), Nachschlagewerke (deutsch, englisch und italienisch) und eine Buchverwaltungsfunktion (z.B. nach Genre, Autor, Gefallen etc.). War "überfällig" und wurde solide umgesetzt. Hilfreiche Ergänzungen!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe, 6. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen hilfreich ist, so freue ich mich über eine entsprechende "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik in Form eines Kommentars und nehme diese gerne als Diskussionsgrundlage auf. Vielen Dank :-)
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Digitales Lesen ohne Schnickschnack, 2. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Gekauft bei Thalia, weil das Angebot inkl. Tasche und E-Books irgendwie verlockend war. Gut die digitalen Bücher sind jetzt nicht so mein Fall, aber reinschnuppern werde ich, die Tasche gefällt mir gut (Wendetasche aus Neopren).

Nun zum Gerät:

Der tolino shine ist sehr leicht, liegt gut in der Hand, ist einfach zu bedienen und selbsterklärend. Ein USB-Kabel lag dem Gerät bei, ein Netzteil nicht. Ich denke, dass fast jeder Haushalt ein Micro-USB-Ladekabel oder zumindest einen Netzstecker im Hause hat. Daher ein Pluspunkt, dass nicht zu viel Sondermüll mitgeliefert wird.

Nachdem ich die Ländereinstellung im eReader bestätigt hatte installierte sich die Software selbstständig und ich konnte auf die, dem Gerät mitgelieferten, E-Books zugreifen. Die nächsten Einstellungen dienten dem WLAN – dies wollte ich ja eigentlich nicht haben! Aber das Gerät wollte Updates und die Gratis-E-Books zum Kauf bei Thalia mussten ja auch irgendwie aufs Gerät. Also mal kurz ins WLAN geschlüpft – auch hier ging die Einrichtung problemlos! Der tolino shine zog sich die benötigten Updates und auch die 4 E-Books von Thalia. Wohlgemerkt, ich war noch nicht im Shop registriert – sehr merkwürdig :rool:

Nachdem die wichtigsten Einstellungen also getätigt waren – nicht in der Telekom-Cloud registriert, nicht im Shop angemeldet, WLAN deaktiviert (sonst verbindet sich tolino auf Reisen noch selbstständig mit den Telekom-hotspots, das will ich dann doch nicht. Konnte ich mich den Leseeinstellungen widmen. Diese sind komfortabel und leicht zugänglich und bleiben beim Buchwechsel erhalten. Die Leselampe ist manuell zu steuern und kann zudem noch in der Helligkeit angepasst werden. Das E-Ink-Display lässt sich spiegel- und blendfrei lesen und ist superscharf. Da hat die Werbung nicht zu viel versprochen!

Per USB lassen sich die digitalen Bücher sowie PDF-Dateien problemlos auf den eReader laden und löschen. Der tolino shine wird selbstständig als USB-Speichergerät erkannt und kann, ähnlich wie ein Stick, gehandhabt werden.

Letzter Test: Was passiert beim Download aus dem Thalia-Shop?

Heute morgen wollte ich es wissen und habe mich getraut. Wenn ich sonst E-Books von Thalia geladen hatte, habe ich diese immer via Mail erhalten und konnte die epub-files bequem von der Mail in die BlueFire-App kopieren, wie geht es wohl mit dem tolino? Ganz einfach: Im Shop anmelden (tolino-Startseite), digitales Buch auswählen und Kaufen. Aber oh Schreck: den tolino habe ich mit der Kreditkarte bezahlt und genau diese Zahlungsart war nun auch in den Shopeinstellungen des tolino verankert, ich konnte sie nicht ändern! Na gut, dachte ich, spätestens wenn ich nach den Sicherheitszahlen gefragt werde, muss ich das ja ändern können und bestätigte den Kauf. Nichts! Abgebucht! Heftig, ich dachte sowas wäre unmöglich, aber ich lerne ja auch nie aus – Die Zahlungseinstellung konnte ich dann nur via PC über mein Thaliakonto ändern;

Der Download begann dann sehr schnell, vom Shop aufs Gerät, doch oh Wunder, die Telekom-Cloud war auf einmal auch aktiviert. Komisch gestern hätte ich mir da noch ein Konto anlegen müssen

Fazit:
Handling: 5 Sterne
Design: 5 Sterne
Bindung an Cloud: ja, daher nur 2 Sterne

Der tolino shine ist ein kleiner und handlicher eReader der viel Lesefreude bereiten kann, wenn der Nutzer nur am Lesen von eBooks interessiert ist. Bilder kann der tolino shine durch die Graustufen nur schwer darstellen. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend, nur der Bezug von Daten bereitet mir Kopfzerbrechen, daher gibt es von mir die Gesamtnote: 4 Sterne

Ein Gerät zum privaten Lesen gibt es wohl doch nicht oder man manipuliert an den Geräten und E-Books herum und umgeht somit die Lizenzen. Damit wäre wohl auch keinem geholfen. Somit bleibt mein Wunsch nach einem unüberwachtem Lesespaß ein Traum. Zumindest kann ich das WLAN deaktivieren und den tolino shine noch über USB füttern.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da macht das Lesen wieder Spaß!, 20. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Hallo zusammen!

Obwohl ich kein sehr guter Leser bin, habe auch ich mir das "Tolino Shine" zugelegt. Ich erhoffte mir von meinem ersten e-Book Reader, dass ich vielleicht wieder etwas mehr zum Lesen komme. Muss aber gestehen, dass ich anfangs etwas skeptisch war. Alleine deswegen schon einmal, weil ich mir das Teil in der Sonne schlecht vorstellen konnte.

Seit ein paar Wochen habe ich das "Tolino Shine" nun zu Hause und bin total begeistert. Egal wo man sich befindet; ob im Bett, wenn nur das Tolino Shine leuchtet, oder auf dem Balkon in der Sonne - nichts stört - kein Spiegeln - kein Blenden - einfach nix! Am meisten positiv überrascht war ich auf dem Balkon in der Sonne - Wow kann ich da nur sagen! Auch wurden meine Augen beim Lesen in keiner Weise überanstrengt, hatte ich jedenfalls das Gefühl.

Das Teil ist einfach nur Klasse. Es lässt sich auch alles einstellen, was man so benötigt; die Helligkeitsanpassung, verschiedene Schriften und Schriftgrößen etc. In meiner ersten Nacht habe ich bis um ca. 3.00 Uhr in der früh gelesen, obwohl ich um 5.30 Uhr aufstehen musste.

Auch ist die Akkulaufzeit bei weitem ausreichend. Als ich dazu mal einen Werbespot gelesen habe, dass man sich gut merken sollte, wo man sein Ladekabel hinlegt, weil man es angeblich kaum benötigen würde, habe ich zuerst etwas gelacht. Aber es ist tatsächlich so. Einmal aufgeladen hält das Tolino Shine sehr lange bis zur nächsten Aufladung!

Das Gerät ist in jeder Lage wirklich zu empfehlen!!!
Ganz klar 5 Sterne - schade, dass man nicht mehr Sterne vergeben kann!

LG RedJohn
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen handhabung gut, verwaltung verbesserungsfähig, 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
ein tolino shine haben wir seit mehreren wochen.
meine frau liest damit täglich, daher möchte ich eine kurze zusammenfassung der vor- und nachteile schreiben.

positiv:
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- man kann bücher aus dem leo-süd verbund ausleihen (anmeldung erforderlich).
- der reader hat eine microSD karte, über die man zusätzlich ebooks draufladen kann.
- die hintergrundbeleutchtung ist klasse, man kann also auch im dunklen lesen. man kann die helligkeit individuell einstellen.
- lesekomfort ist gut. man kann auch verschiedene schriftgrößen auswählen, um das lesen möglichst flüssig zu machen.
- es lassen sich sehr viele bücher drauf speichern.
- das gerät unterstützt verschiedene formate (epub, pdf, txt, rtf, ...).
- lange akku-laufzeit (vor allem, wenn man das WLAN ausschaltet).

negativ:
--------
- nachdem wir einige bücher über weltbild gekauft hatten, sind diese im urlaub plötzlich verschwunden. scheinbar sind sie - wie und warum auch immer - auf die cloud gewandert und wir hatten (da kein wlan verfügbar) keine möglichkeit, diese wieder abzurufen bzw. runterzuladen.
wir wissen nicht, wie das passiert ist, aber das ist auf jeden fall ein NO-GO kriterium, denn genau für diese zwecke (bücher bequem im urlaub zu lesen) haben wir den tolino ja gekauft!

- die verwaltung der bücher hat noch viel verbesserungspotenzial: man kann die bücher nach (import bzw. kauf) datum oder nach name sortieren, das war's auch schon. man kann keine ordner erstellen und diese dann dorthin verschieben (z.b. krimi, kinderbücher, romane, sachbücher, usw.). alle bücher sind in einem haufen (nennt sich bibliothek). man kann keine bücher als gelesen markieren, diese erscheinen zusammen mit ungelesenen bücher in dem gleichen haufen. wenn man bücher von der microSD karte importiert und dabei z.b. nur eins einliest, dann erscheinen die restlichen bücher beim nächsten mal wieder in der liste, denn beim einschalten wird geprüft, ob neue bücher zum importieren bereitstehen. hat man (weil durchgelesen) ein buch aus der bibliothek gelöscht, so erscheint es beim nächsten import erneut - das nervt.

- anmeldung: man braucht verschiedene accounts: weltbild, leo-sued, adobe ID. diese müssen am besten am PC angelegt werden (registrierungsbestätigung kommt auch per mail). das heißt, ohne PC kann man das gerät gar nicht nutzen. die anmeldung ist zwar einmalig, allerdings alles andere als einfach / leicht und intuitiv. nachdem die anmeldung (registrierung) erfolgreich durchgeführt wurde, geht der rest (kaufen / ausleihen) recht einfach.

- internet browser: man kann hier keine bookmarks setzen (z.b. leo-sued.de), man kann auch die startseite nicht ändern. o, der browser ist sehr langsam (ok, das gerät ist nicht zum browsen gedacht).

- die ausgeliehenen bücher werden automatisch nach 3 wochen ungültig, aber nicht gelöscht! man kann auch die dauer der ausleihe nicht verkürzen (wenn man z.b. nach einer woche das buch bereits ausgeliehen hat) - hat aber mit dem tolino direkt nichts zu tun.

- im liegen läßt sich das gerät schlecht halten.

- es gibt keine möglichkeit, nachträglich ein wörterbuch (z.b. deutsch <-> englisch) nachzuinstallieren. das fand ich bei anderen readern (kinlde?) praktisch, falls man englische bücher liest: kennt man ein wort nicht, tippt man drauf und schon kann man die deutsche bedeutung (übersetzung) lesen.

- passwörter werden immer wieder "vergessen" und müssen neu eingegeben werden.

fazit:
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ich habe zwar keinen vergleich zu anderen ebook readern (z.b. kindle), die aktuelle version von tolino shine läßt noch einige verbesserungen zu. grundsätzlich kann man das gerät dafür benutzen, wofür es gedacht ist: zum ebooks lesen. wer mit den macken der bücherverwaltung zurecht kommt, für den ist das gerät zu empfehlen.

Update:
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nach dem update auf die firmware version 1.2.4 sind einige funktionen hinzugekommen, was ich sehr gut finde:

- kategorien sind jetzt vorhanden, man kann seine bücher in verschiedene kategorien sortieren.
- nachschlagewerke sind jetzt vorhanden, mann kann also für deutsch, englisch und italienisch (habe ich nicht ausprobiert) wörterbücher und nachschlagewerke runterladen und installieren. die auswahl eines wortes, welches man nachschlagen möchte, ist nach wie vor mühsam und klappt nicht immer auf anhieb.

andere fehler und probleme: ich habe es entweder nicht überprüft, ob sie immer noch auftreten oder mir ist dazu nichts aufgefallen und ich kann nichts dazu berichten (z.b. ob paßwörter bei der neuen firmware immer noch vergessen werden, oder nicht, das weiß ich nicht). auch zum browser selbst kann ich nichts sagen, denn ich habe es seitdem nicht mehr ausprobiert.

insgesamt 1* mehr für die verbesserungen.

Update 2:
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nachdem ich die version 1.3.0 draufgespielt habe, sind folgende kritische punkte immer noch nicht behoben:

- gekaufte ebooks verschwinden nach einer gewissen zeit selbständig auf die cloud und müssen dann wieder per WLAN erneut runtergeladen werden. das ist nach wie vor ein NOGO kriterium

- keine möglichkeit, gelesene bücher als solches zu kennzeichnen

- nach neustart (aus- und einschalten, nicht sleep mode) werden automatisch alle texte und bücher von der SD-karte zum synchronisieren angezeigt (auch die zuvor gelöschten). dies kann man nicht abstellen. besser wäre, den synch vorgang manuell starten zu können - dann, wenn ICH ES WILL.

außerdem:

- markieren fürs nachschlagen (z.b. deutsch <-> englisch) funktioniert leider nicht über seitengrenzen

- die suche ist ein krampf: es wird nur in den titeln gesucht, nicht jedoch im inhalt. das schränkt die funktion erheblich ein. außerdem wird durch die suche der WLAN zugriff automatisch aktiviert - wofür auch immer! entweder wird die suche an weltbild weiter geleitet, um mir bei der nächsten gelegenheit passende bücher zum kauf anzubieten oder es wird auch im shop gesucht (dazu bekomme ich aber keine ergebnisse). mir ist das automatische aktivieren vom WLAN bei der suche auf jeden fall nicht so geheuer, der hersteller muß nicht wissen, wonach ich auf meinem gerät suche.

- umgang mit PDF dokumenten: ungenügend! die schrift kann zwar vergrößert werden, aber dafür darf man dann bei jeder zeile scrollen. das blättern funktioniert nicht wirklich: man tippt auf dem rechten bildschrim rand, aber es passiert nichts. beim nächsten mal blättert er dann 1 seite weiter. manchmal aber auch nicht, da läßt sich nichts mehr bewegen. zusammengefaßt reagiert das gerät bei PDFs zäh bis gar nicht, das ganze macht dann keinen spaß mehr! wer viele PDFs damit lesen will, sollte auch ein anderes gerät (anderer hersteller) wechseln!

- querlesen (im querformat) nicht möglich!

nachdem es ein zweiter update war und die wichtigen dinge nicht behoben wurden, ziehe ich wieder 1* ab.

Update 3 (4.07.2014):
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inzwischen gibt es ein update auf die version 1.4.5, welches ich draufgespielt habe.
aufgefalle ist mir dabei, daß jetzt eine extra anzeige (sonnen-symbol) erscheint, wenn die hintergrundbeleuchtung eingeschaltet wird.
beim anstecken an PC (per USB) muß man jetzt nicht explizit die freigabe am tolino aktivieren, sondern diese wird automatisch im hintergrund erledigt.

vor dem update hat mich das gerät bei jedem einschalten und auch noch zwischendurch damit genervt, anzuzeigen, daß ein firmware update verfügbar ist, ob ich es installieren möchte. diese bescheuerte erinnerung kann man leider nicht abstellen und das nervt!

noch was negatives: das aufladen des geräts ist eine zumutung! wenn der tolino ausgeht, weil der akku leer ist und man ihn wieder zum aufladen ansteckt, dann lädt er nicht gleich bzw. zeigt er nichts an. ich habe immer wieder erlebt, daß er über nacht am ladegerät angesteckt war und trotzdem nicht geladen hat.
der trick dabei ist, daß der tolino erst eingeschaltet werden muß, um zu laden. im ausgeschalteten (und leeren) zustande lädt er nämlich nicht (das muß man wissen)!
ich muß ihn also zum laden paar mal an das ladegerät anstecken (dabei schaltet er sich dann ein), bis er endlich anfängt zu laden.
in der neuen firmware ist die ladeanzeige etwas besser gelöst, das nicht-ladeproblem bleibt aber bestehen.

es ist uns jetzt schon 2x passiert: plötzlich hat der tolino alle bücher in der bibliothek "verloren". es kam nur die meldung, daß keine titel in der bibliothek vorhanden sind! WTF! :-(
man ausschalten und wieder einschalten hat er dann alle bücher neu "geladen" - dieser vorgang dauert mehrere minuten, je nach dem, wieviele bücher drauf sind.
keine ahnung, woher das kommt und warum das so ist. anschließend waren die ausgeliehenen bücher (leo-sued.de) nicht mehr drauf, wir mußten sie erneut von der bücherei runterladen (nicht ausleihen, sondern nur runterladen).
passiert es einem irgendwo, wo kein WLAN verfügbar ist (z.b. im urlaub), dann kann man die bücher nicht mehr lesen - und nach dem urlaub sind sie schon meist wieder abgelaufen und von anderen ausgeliehen.
im großen und ganzen ist das gerät nicht besonders (robust) urlaubstauglich - das wäre aber ein wichtiger einsatzzweck, will man nicht viele kg an bücher mit in den urlaub schleppen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester unter den "freien" Readern!, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Ich spielte schon lange mit dem Gedanken einen e-Book Reader zu kaufen. Der Kindle kam für mich nicht infrage, da ich mich meinem Reader nicht einzig und alleine an ein Unternehmen binden will. So kam ich über Internetrecherche und div. Testberichten auf den Tolino. Nicht verwirren lassen, viele tests im Net beziehen sich auf die Urversion des Gerätes. Damals hatte der Tolino viele Funktionen noch nicht. Ich kaufte bei Thalia - einfach aus Sympathiegründen. Der Tolino kostet überall gleich.
Beim Auspacken ist mir als erstes der dunkle Bildschirm aufgefallen. Zu dunkel für meinen Geschmack, also Betrieb im Raum nur mit Beleuchtung. Erst in der prallen Sonne erkannte ich den Grund für den dunklen Bildschirm. In der Sonne wirkt er dann hell und klar. Beleuchtung sinnlos.
Mit dem ersten Verbinden per WLAn mit Thalia bekam ich die 4 Gratisbücher geladen. Das Handling ist pipifax. Einfacher gehts nicht. Verbinden mit Thalias Shop problemlos, kaufen und downloaden problemlos. Perfekt. Einzig mit "großen" PDF Dateien macht der Tolino mucken. Also Zeitschriften als PDF-ebook kann er nicht anzeigen - wahrscheinlich der Bilder wegen.
Das Beste jedoch: Der Talia ist "frei", keine DRM mäßigen Einschränkungen. Das heist wer ein wenig schlau ist leiht sich seine Bücher bei Onlinebüchereien oder findet x-tausend Bücher als epub im Net. Lesestoff für mehrere Menschenleben...
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt :o), 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Ich habe den Reader bei Thalia gekauft und die Verkäuferinnen haben ihn fast "vergöttert". :D
Angeblich hat ihn jeder von ihnen. Gut, kann ja sein aber ich mache mir lieber ein eigenes Bild, dachte ich mir.
Im Laden gefiel er mir dann aber auch so gut das ich mich dazu entschied ihn zu kaufen.

Nicht spontan, denn eigentlich habe ich nach einem Modell um die 50 EUR gesucht, da ich Einsteiger bin.
Er hatte es mir aber einfach angetan und so gab ich 99 EUR aus.
Etwas negatives ist mir aufgefallen, schon im Laden, aber dazu kommen wir am Ende meiner Rezension.

Erst einmal zum den positiven Aspekten:

Zuhause habe ich ihn bei allen möglichen Lichtverhältnissen getestet und ich muss sagen das er sehr gut und gleichmäßig ausgeleuchtet ist.
Die kleinen Lichthöfe am unteren Rand stören mich überhaupt nicht. Sieht man auch nur um dunkeln.
Generell ob im dunkeln oder bei hellem Sonnenlicht kann man sehr gut damit lesen. Sehr Augenfreundlich ;)
Er liegt sehr gut in der Hand, ist griffig und das Design gefällt mir sehr gut.

Er lässt sich sehr schnell bedienen und auch das Durchscheinen von vorherigen Seiten vor einem Refresh beeinträchtigt das Lesen in meinen Augen nicht.

Ich habe den ganzen Quatsch auf dem Zettel mit anmelden hier und anmelden da nicht gemacht. Ledliglich die Adobe ID habe ich angelegt. Mit diesem Programm habe ich mir dann Bücher im epub Format auf den tolino geladen.
Die Cloud nutze ich auch nicht, alle Bücher sind auf meinem PC gesichert in einem Ordner.
Die Bücher waren schnell auf dem Gerät und wurden ohne Probleme erkannt.

PDF funktionieren weniger gut wegen der Schriftgröße aber mittels einer freien Software kann man diese in Sekunden umwandeln in epub. Somit also auch kein großes Problem.

Nun die Negativen Aspekte:

Einen Stern ziehe ich ab.
Grund: Bei der Bedienung im Menü flackter das Tolino kurz und läd dann aber sauber. Das kann perfektionisten schon stören also besser vorher anschauen :D
Beim lesen und umblättern tut es dies aber nicht! Nur im Menü. Also der Lesespaß ist nicht beeinträchtigt.
Ich kann damit leben.

Meine dicken Schinken habe ich nun zum Verkauf aussortiert und freue mich auf noch viele Stunden Lesevergnügen mit meinem Tolino :o)
Mein Mann freut sich schon darauf beim nächsten Umzug weniger schleppen zu müssen, denn ich hab schon eine beachtliche Büchersammlung. *Grins*

Kann das Gerät ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Hab mir auch gleich im Laden schon eine schicke Tasche dazu gekauft. Frau halt *zwinker*
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein riesen Spaß, 1. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Meine Frau, sonst nicht so technik-affin, hat den Tolino gleich ins Herz geschlossen ;-)

30% günstiger als der Amazon-Konkurrent, schöpft er aus einem riesigen Fundus von E-Books. Und dank Unterstützung durch die Telekom über alle öffentlichen W-Lan-Zugänge kostenlos (haben wir allerdings noch nicht probiert). Bei Amazon zahlt man mit den 3G-Modellen ordentlich drauf!

Wichtig ist, dass es Spaß macht. Und das steht außer Frage. Die Umblätterzeiten sind schneller als bei einem echten Buch, die Ausleuchtung bei eingeschaltetem Licht sehr gleichmäßig und sehr gut abgestuft (von ganz hell bis fast dunkel).

Selbst PDFs sind schnell dargestellt. Und übergroße PDF-Dateien mit Bildern (ich hatte ein kostenloses über Bauwerke zum testen zur Verfügung) lassen sich gut mit dem Finger verschieben. Natürlich darf man die Darstellung solch eines Dokuments nicht mit der eines Tablet-PCs vergleichen, wofür aber die Lesbarkeit selbst bei hellstem Sonnenlicht eher gewinnt.

Der "Bildschirm" ist gut entspiegelt, das Gerät leicht in einer Hand zu halten, wobei man die rechte wählen sollte, da man mit einer Berührung des rechten Bildschirmrandes umblättert.

Fazit: Sehr empfehlenswert!

Übrigens hat er bei anderen Tests besser abgeschnitten als der Kindle ;-)
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach klasse, 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
ich würde den Tolino auf jeden Fall wieder bestellen, er ist 30-40 Euro günstiger als andere Reader in der Klasse. Da werde ich noch viel Spass mit haben. Wenn einen guten Reader, dann diesen. Ich muss mich an keinen Shop binden und kann alle ebooks hoch laden. Dafür habe ich gerne meinen Reader von Trek-Stor in die Tonne gehauen, mit dem hatte ich nur Ärger.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau das, was ich gesucht habe!, 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tolino Shine eReader (Elektronik)
Ich habe schon Erfahrungen mit anderen e-books gemacht: Kindle und Trekstor.
Trekstor gefiel mir sehr gut. leider ein großer Minus war, dass man ihn im Urlaub täglich aufladen müsste. Aber das Lesen mit ebook hat mir so gut gefallen, dass ich entschieden habe, etwas "richtiges" zu kaufen. Und so kaufte ich Kindle: leider könnte ich aber die Fremdsprachen-Bücher gar nichts runterladen. Software ließ es nicht zu.
Es war Hauptkriterium, warum Kindle schon am nächten Tag zurückgeschickt wurde. Aber auch zu meiner Verwunderung, das die Lesefläche und die Bedienung von Kindle im Vergleich zum preiswertem Trekstor fand ich nicht so schön.
Also mein Wunsch war klar: ich möchte ein ebook, der
- zulässt andere Bücher (epub, fb2, pdf usw),
- lange Akkuzeit,
- mindenstens 6 Zoll Bildfläche,
- integrierstes Beleuchtung (keine Extra Lampe!)
- und schönes Optik und Handhabung.
- schnelles, unkompliziertes Erkennen am PC

und das alles und mehr fand ich in Tolino und dazu andere schöne Extra ( touch screen, Wlan usw)
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