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TOP 500 REZENSENTam 19. April 2013
4 Konzerte, alle CDs und DVDs im Schrank, teilweise als Import. Aufgrund dieser Begeisterung wollte ich die neue CD eigentlich nicht rezensieren, denn ehrliche Urteile sind in so einem Fall schwer zu fällen.

Hier möchte ich aber eine Ausnahme machen, da es für totale Begeisterung nicht reicht.

"Recovery" als Erstauskopplung und "Four Simple Words" als auf den letzten Konzerten vorgestellter Song sind nicht nur die bereits bekannten Stücke, sondern auch die Highlights der Scheibe.

"Losing Days" ist ein schöner Rückblick auf die Jugendjahre, "The Way I Tend To Be" geht um eine wesensverändernde Beziehung. Aber schon hier fällt auf das die Lieder allesamt in einem ähnlichen Tempo daherkommen und die übliche Mitsinghymne in den ersten 3 Songs fehlt. "Plain Sailing Weather" ist der erste Song der nach Franks "The First 3 Years" CD klingt - das ist mit Sicherheit nichts schlechtes, entspricht aber halt eher Musik für die Couch und einem kühlen Bier, als mitreißendem Konzert Folk-Punk.

"Good & Gone" handelt von falschen Versprechungen. Langsam, einfühlend und Frank Turner zeigt, dass er auch eine erstklassige Stimme für leicht rauchige Balladen besitzt. "Tell Tale Signs" zieht einen beim Hören dann völlig aus dem Hör-Rhythmus der CD heraus. Auch hier geht es um alte Narben und eine Frau, die den Finger darauf legt, also textlich eine Mischung aus "Losing days" and "Good & Gone".

"Polaroid Pictures" und "The Fisher King Blues" drosseln nach dem "Four Simple Words" Intermezzo wieder deutlich das Tempo. Letzteres bietet zum Ende hin einen Chor, der dem Song noch mal ein wenig mehr Druck verleiht und den Refrain etwas eingängiger macht. "Anymore" ist fast schon Sprechgesang mit nur noch hintergründiger Akkustikgitarrenbegleitung und wieder geht es um das Ende und die hinterlassenen Wunden einer gescheiterten Liebe. "O Brother" geht genau darum, "Broken Piano" klingt fast schon nach Coldplay, bei Stimme und Instrumenten Arrangement - eine Tatsache, die mich mit diesem Stück nicht wirklich warm werden lässt. "We Shall Not Overcome" ist dann ein Song, den man beim ersten Hören schon fast mit Dankbarkeit aufnimmt, klingt er doch wieder nach "England Keep My Bones" oder "Love, Ire & Song". "Wherefore Art Thou Gene Simmons" beschreibt die ersten Schritte in die Musik, das Schreiben von Songs und wie viel Wahrheit in den Textzeilen eigentlich steckt. "Tatoos" geht um eine besondere Leidenschaft Frank Turners - auf seiner Facebookseite werden Fan-Tattoos gesammelt, er selber lässt sich schon mal in einer Konzertpause neu stechen. Aber erst durch diesen Hintergrund wird aus dem Song etwas wirklich Hörenswertes. "Undeveloped Film" ist nicht nur vom Titel dem vorherigen "Polaroid Pictures" ähnlich, aber ein weiterer dieser Songs, die man mehrfach auf sich einwirken lassen muss. "Time Machine" ist mein persönlicher Lieblingssong, denn hier ist nicht nur Punk und Folk sondern auch Nerdtum enthalten. Wem die Erwähnung von "Donnie Darko" und "Zurück in die Zukunft" ein warmes Gefühl gibt wird erahnen, was ihn hier erwartet. Der Abschluss "Cowboy Cords" ist eine letzte schöne Ballade, getragen von Stimme und Akkustikgitarre.

Nach mehrmaligem Hören wird klar das man ein mehr als ordentliches Album in der Anlage hat und die erste Enttäuschung verfliegt. Die Texte sind einfach gut, sprechen aus der Seele des Künstlers wie des Zuhörers. Keine gezwungenen Reime, sondern Aussagen, Erinnerungen, Tiefgang. Was fehlt sind die großen Hymnen, die Refrains die sofort in Kopf und Herz gehen und nach dem zweiten Hören auf einem Konzert mitgesungen werden können. "Four Simple Words" ist dabei vielleicht das beste Beispiel für die gesamte CD - ein etwas rumpeliger Einstieg, dann mit "I Wanna Dance..." ein paar Zeilen zum Mitsingen, aber auch viel Text der einfach vorgetragen und vom Publikum nicht mitgetragen werden muss.
Wer mehr von "The First Three Years" und "The Second Three Years" sucht wird hier fündig, wer ein neues "Love Ire & Song" oder "Sleep Is For The Week" erhofft hat, wird beim ersten Hören vermutlich auch enttäuscht sein. Man muss "Tape Deck Heart" aber öfter auf sich wirken lassen, um es wirklich genießen zu können und man hat halt einen Frank Turner zum alleine hören, Zurückerinnern und Rekapitulieren. Wenn man diesen Frank mag, dann muss man hier zugreifen. Und dann sollte es auch die Deluxe Edition sein, denn die 5 zusätzlichen Songs gehören einfach zum Gesamtgefüge der CD dazu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Warum mag ich eigentlich Frank Turner? Ganz einfach: Der Engländer ist einfach unglaublich sympathisch, schreibt gute, intelligente, aus dem Leben gegriffene Texte, und seine Musik ist schlicht und ergreifend schön. In einer anderen Rezension habe ich Turner einmal als "Punk unter den Singer/Songwritern" bezeichnet, und das passt nach wie vor. Die folkigen, meist von der Akustikgitarre getragenen Songs werden nämlich gerne mal mit einem kleinen Schuss Punkrock aufgepeppt. Dafür sorgt Turners Begleitband, die Sleeping Souls. "Tape Deck Heart" startet mit "Recovery" perfekt: genau solche Lieder will ich von dem britischen Sympathikus hören. Auch andere Songs auf der Platte, zum Beispiel "Losing Days" oder "Plain Sailing Weather", können dieses Niveau halten. Bei dem ebenfalls tollen "Four Simple Words" dachte ich zuerst, dass es den Track bereits auf einem anderen Album geben würde, aber tatsächlich befindet sich die Nummer nur schon seit einiger Zeit in Turners Liveprogramm; eine Studioversion des Songs existierte bislang nicht (zumindest soweit ich weiß). Viele andere Stücke auf "Tape Deck Heart" sind ziemlich ruhig ausgefallen, ich persönlich hätte mir gerne noch die eine oder andere Nummer mit mehr Drive (etwa im Stil von "Try This At Home" oder "I Still Believe") gewünscht. Egal, gut ist diese Scheibe allemal; aber sie kommt nicht an den grandiosen Vorgänger "England Keep My Bones" heran.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2013
Da freut sich der Plattenspieler...endlich ein neues Album von Frank Turner. Es ist immer wieder erstaunlich, wie der gute Mr. Turner es schafft, mit jedem neuen Album noch mal eine tüchtige Schüppe draufzulegen. Und das ist nach dem letzten Überalbum "England Keep My Bones" verdammt schwierig. Nach den doch recht "anglozentrischen" Texten der letzten Platte geht es diesmal wieder eher um Menschliches und Zwischenmenschliches. Wie schafft dieser Mann es eigentlich immer wieder, solche Texte zu schreiben? Sicherlich würde er auch einfach einen guten Poeten abgeben, wäre da nicht die großartige Musik, die aus den an sich schon überragenden Texten Gesamtkunstwerke macht.
Musikalisch bewegen sich die Sleeping Souls wie üblich zwischen Singer/Songwriter, Folk und Indierock, auch die schon auf früheren Alben stärker vertretenen Anklänge an die eigene Punkrock/Hardcore-Vergangenheit sind bei "Tape Deck Heart" zu finden.

Alles in Allem ein Album, bei dem man sich ärgert, nicht mehr als 5 Sterne vergeben zu können.

Sehr fair übrigens, dass dem Vinyl-Album ein Download-Gutschein für das Album samt Bonustracks beiliegt. So sieht Kundenfreundlichkeit aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
und das "nur" zwei Jahre nach seinem letzten, für mich genialen, Album England Keep My Bones. Was hat sich nun getan in den letzten zwei Jahren. Nun ja, nicht wirklich viel...und genau das ist ja auch das positive.

Frank Turner bedient sich weiterhin an den, für ihn typischen, Trademarks und liefert damit schon wieder eine tolle Platte mit einer tollen Mischung. Neben fetzigen Songs wie den Opener und Vorabsingle Recovery stehen gleichberechtigt ruhige, mit akkustischer Gitarre untermalte Songs wie zum Beispiel die wunderschöne Ballade Tell Tale Signs. Diese befördert den Rezensenten auf irgendeine Weise zu den Anfängen Frank Turners, genauso hab ich den Mann kennen und lieben gelernt.

Danach gibt es mit Four Simple Words wieder den fetzigen, angepunkten gute Laune Rocker in dem Mr. Turner und Band richtig fun in die Bude bringen. Dabei merkt man auch dass sich das ganze immer mehr in Richtung gleichberechtigte Band bewegt was dem Sound meiner Meinung nach auch gut tut.

Es muß also nicht immer gleich das Rad neu erfunden werden um eine tolle und trotzdem Abwechslungsreiche Platte abzuliefern. Manch einer mag einem Frank Turner vorwerfen dass sich die Musik nicht großartig weiter entwickelt.

Das sollte aber jedem egal sein. Denn diese Platte zaubert einem ein fettes grinsen ins Gesicht und wird den endlich angekommenen Frühling einfach mit guter Launemusik untermalen.

Da verzichte ich wirklich gern auf Experimente. Deswegen, klarer Kauftipp. Für Interessierte, da die Frühjahrstour schon ausverkauft ist. Frank Turner and the Sleeping Souls kommen im September nochmals auf Tour, hingehen, auch live echt lohnenswert.

Und nun, have fun and play it loud :))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 2013
Frank Turner ist mir ein Phänomen, da ich noch nichts gehört habe, das nicht ansatzweise gut ist. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Platte (gerade nach England Keep My Bones) weniger mitreißt, besonders beim ersten Hören.
Nach so einer Vorlage ist es natürlich schwer, da ran zu kommen. Anfangs war ich auch noch deutlich skeptischer, als ich es inzwischen bin; Fakt ist: dieses Album braucht ein wenig Zeit, um zu wirken. Gerade das "Hängenbleiben" von Liedern hat sich, bis auf einige Ausnahmen (besonders der vorher bekannten Liedern "Recovery" und "Four Simple Words", den Bonus Tracks - allen voran "Time Machine" und zum Beispiel "Plain Sailing Weather") erst nach mehrmaligem Hören eingestellt, doch inzwischen finde ich diverse Perlen auf diesem Album, die immernoch wachsen!
Man sieht, dass es sich hierbei allerdings weniger um eine Platte mit Live-Qualität handelt - da funktionieren andere einfach besser, außerdem kann Herr Turner inzwischen ja auch aus den Vollen schöpfen. Die Lieder, die live funktionieren, hat er bereits bei Konzerten testen können - es lohnt sich!

Recovery - 5/5 - Lief vor Erscheinen bereits in Dauerschleife. Super gute Melodie und ein starker Text.
Losing Days - 3.5/5 - Eines der poppigsten Lieder der Platte. Nicht schlecht, aber nichts außergewöhnliches.
The Way I Tend To Be - 4/5 - sehr schönes Mandolinenriff und ein guter Track. Zurecht seine nächste Single.
Plain Sailing Weather - 5/5 - Einer der stärksten Tracks, textlich sehr (ausdrucks-)stark
Good & Gone - 4/5 - Einer der ruhigeren Tracks. Geht gut rein, aber nichts außergewöhnliches
Tell Tale Signs - 4.5/5 - Auch sehr ruhig, der aber auch live funktioniert.
Four Simple Words - 4.5/5 - Textlich kann er mehr, aber dieses Lied ist DIE Live-Hymne dieses Albums, quasi das "I Still Believe" von Tape Deck Heart. Eignet sich ähnlich gut zum Mitsingen.
Polaroid Picture - 3.5/5 - Auch eher ruhig. Grundsolide.
The Fisher King Blues - 5/5 - Eines der stärksten Lieder. Einprägsame, schöne Melodie bzw. Riff, schöner Text. Ruhiger.
Anymore - 3.5/5 - Vermutlich das ruhigste Lied von ihm, definitiv auf dieser CD. Ein schöner Text, den ich so selten gehört habe.
Oh Brother - 3.5/5 - Erinnert mich am Anfang etwas an "Poetry of the Deed", eher einer der wenigen "Lückenfüller", aber selbst als das kein schlechtes Lied.
Broken Piano - 5/5 - Episch! Aber ungewohnt, ich brauchte ein paar Durchläufe um es zu schätzen. Inzwischen liebe ich es immer mehr.

We Shall Not Overcome - 4.5/5 - Gute Hymne an all das, was zu unrecht unterschätzt wird. Also verhältnismäßig representativ.
Wherefore Art Thou, Gene Simmons - 4/5 - Gutes Lied, grundsolide.
Tattoos - 4/5 - Eingängiges Loblied auf Tattoos und dessen Träger, zu denen ich nicht zähle. Sonst wäre es vll. 5/5 ;)
Undeveloped Film - 4.5/5 - Wunderschönes Riff, schöner Text. Eher ruhig, aber sehr schön.
Time Machine - 5/5 - Eines der besten Lieder der Platte und alleine das macht mich froh, die Bonus Edition gekauft zu haben. Super Text, Super Riff, Super Melodie. Kracher!
Cowboy Chords - 3.5/5 - Solider Abgang des Albums. Mehr bleibt dazu aber auch nicht zu sagen.

Wenn man sich diese CD kauft, was ich sehr empfehle, sollte man allerdings auf jeden Fall die 3€ mehr in die Hand nehmen und die Deluxe Edition kaufen, immerhin bekommt man 6 (!!) Tracks extra dazu.

Als besondere Anspieltipps möchte ich neben den bereits im Text erwähnten Liedern noch The Fisher King Blues und ein besonders grandioses Broken Piano (welches ganz besonders eines mehrmaligen Hören bedarf, um es als so groß zu erkennen) nennen.

Alles in allem fällt dieses Album deutlich ruhiger aus, passt sich allerdings ganz gut in sein Portfolio ein. Nichtsdestotrotz kommt es an seinen direkten Vorgänger und "Love, Ire & Sing" nicht ran.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2013
Bei diesem Album ging es mir wie bei jedem anderen Frank Turner Album zuvor auch:
Erster Eindruck: "Mhm. Eh ganz nett."
Zeiter Eindruck: "Eigentlich wirklich gut."
Dritter Eindruck: "Irgendwie wird's immer besser!"

Es gibt mit jedem Mal reinhören mehr zu entdecken; insbesondere was die Texte anbelangt. Wer Frank Turner bisher mochte wird auch dieses Album mögen.

Tape Deck Heart war übrigens mein allererster Amazon-MP3-Download; funktioniert unkomplizert und einwandfrei.
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am 23. Mai 2013
Frank sagt selbst über dieses Album, er habe sich in seinem Zimmer eingeschlossen und die Songs so geschrieben, als ob sie nie jemand zu hören bekommen würde. Mit dem Kauf dieser CD erhält man quasi Einblick in Frank Turner's Tagebuch.
Und das merkt man.

Ja, für das, was man bisher von ihm zu hören bekommt, sind viele ruhige Stücke dabei. Aber das macht das ganze keineswegs schlechter. Es ist immernoch durch und durch Frank Turner. Nur eben: noch privater.

So manches Stück dringt dort direkt bis ins Herz. Broken Piano zum Beispiel. Beim ersten Hören: Huch? Was ist denn da schief gelaufen? Und dann plötzlich: Tränen in den Augen, Gänsehaut. So viel Tiefe, ja, fast schon episch. Ähnlich auch The Fisher King Blues.

Textlich besticht Turner nicht nur bei den gefühlvollen Balladen, sondern ebenso bei den Krachern: Neben der ersten Single Recovery und der zweiten Auskopplung The Way I Tend To Be (das Musikvideo hierzu möchte ich an dieser Stelle empfehlen!) hat mich persönlich Losing Days besonders gepackt. Ein Lied für alle Situationen: Für die nötige Motivation auf dem Weg zur Arbeit morgens um halb 7, genauso wie auf dem Heimweg von der Arbeit 12 Stunden später. Auch Plain Sailing Weather und besonders Polaroid Picture nicht nur mit sehr viel Emotion, sondern auch mit bestechender Wahrheit in jeder Aussage, ja fast schon in jedem Wort.

Für mich ist diese Platte ein weiteres Stück Kunst in einer Sammlung von Kunstwerken aus der Feder Frank Turners.
Für jeden Fan ist diese Platte ein Muss, für jeden Menschen auf der Suche nach guter Musik ebenso.
Ich persönlich kann das Gemeckere und die Kritik, das sei nicht Frank Turner, nichtmal ansatzweise nachvollziehen.
Im Zweifel: Anhören! Und dann eigene Meinung bilden. Aber hautpsächlich erstmal anhören.

Anspieltipps:

Recovery
Losing Days
Polaroid Picture
Broken Piano
The Fisher King Blues
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am 26. März 2014
Juni 2013 bei "Inas Nacht": Frank Turner und Band quetschen sich im "Schellfischposten".
Sie spielen "recovery", den opener von tape deck heart. So mitreißend, dass ich mir sofort die CD gekauft habe.

Und wieder: "recovery" beginnt, man denkt: "...naja, bisschen ruhig, bisschen britisch-distinguiert...", es vergeht aber keine Minute, da legt Turner richtig los: das ist dann gar nicht mehr so folky, da kommt der leicht-angepunkte Gesang durch, das Rhythmus ist treibend. Back from the roots sozusagen.

Viele Stücke der CD sind so aufgebaut: langsamer Beginn, dann geht die Post ab und legt offen, woher Turner eigentlich kommt.

Teilweise ist die CD -vielleicht auf der new-folk-Welle reitend- ein bisschen wie Mumford & Sons angelegt.
Die Stimme von Frank Turner erinnert teilweise an Justin Sullivan von new model army und -bei höheren parts- auch entfernt an coldplay-Sänger Chris Martin.

Meistens aber beschleicht einen bei der im Übrigen sauber produzierten Platte mit ihren schönen Akustik-Gitarren die Stimmung von "august and everything after" von den counting crows, nur, dass Frank Turner nicht so jammervoll und amerikanisch-knödelig pronunziert.

Eine sehr schöne CD.
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am 21. Mai 2013
Nach dem weit gefassten Ansatz von "England keep my Bones", dass von Themen wie Patenkindern über Religion bis Patriotismus ohne Fahnenschwenken alles hatte, konzentriert sich Frank Turner bei Tape Deck Heart auf sehr persönliche Themen. Im Ton wirkt das Album oft sehr melancholisch, ist aber insgesamt hervorragend abgestimmt.

Heraus stechen meiner Meinung nach besonders "Four Simple Words", ein Song, zu dem niemand seine Füße still halten kann, "Recovery", der im Moment sogar hier in Deutschland oft im Radio läuft, und "Broken Piano", dessen Drums einfach nur mitreißen. Liest man aber die Kritiken im Internet, sieht man, dass jeder Song irgendwo als besonders gut herrausgestellt wird, was für die Qualität des Albums spricht.

Mit diesem Album schafft es Frank Turner fast perfekt, seine außerordentliche Begabung als Songwriter mit seiner starken Background Band, den Sleeping Souls, zu verbinden. Der nächste Bob Dylan, kaufen
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am 6. Juli 2013
Ich habe Frank Turner bereits mehrfach live gesehen und mag einfach seine lockere Art und seine Lebenseinstellung.
Ein einfach sympatischer Mensch und sehr sehr guter Musiker.

Auf dem neuen Album verbindet er sehr viele Musikelemente ( z.B. Piano) und Musikstile mit seiner typisch englischen Stimme und seiner Art Volksmusik zu machen... Das große Highlight sind bei Frank Turner seiner Texte in denen man sich einfach wieder erkennt, die ehrlich sind und nicht nur die typischen Songthemen aufgreifen. Auch die Mischung aus ruhigen und schnellen Songs ist super...

Empfehlung ganz klar für die Deluxe Edition da die 5 Zusatzsongs zwar ruhig sind aber mehr als B-Site, haben alle auch alleine absolutes Single Potential haben.
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