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Kundenrezensionen

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am 29. Januar 2013
Nach "KRAWUMM" sind die Erwartungen hoch gesteckt - und werden nicht enttäuscht! In der ihm eigenen humorvollen, lockeren Art versteht es der promovierte Astronom Florian Freistetter wie kaum ein Zweiter, physikalisches und astronomisches Wissen leicht verständlich darzustellen und komplizierte Sachverhalte auch einem breiten Publikum zu vermitteln. Nicht von ungefähr gehört sein Wissenschaftsblog zu den beliebtesten und meistgelesenen dieses Genres.

Populärwissenschaftliche Bücher müssen den "Spagat" bewältigen, interessierten Laien wie auch bereits gut vorinformierten Lesern interessanten Lesestoff zu bieten, ohne die einen zu überfordern und die anderen zu langweilen. Freistetter gelingt dies, indem er anhand von Alltagssituationen (auf der Straße, im Park, in einer Bar, unterm Sternenhimmel) die dahinterliegenden physikalischen Erscheinungen und Gesetze beschreibt und damit grundlegende kosmologische Einsichten vermittelt. Wissenschaftsgeschichtlich interessante Einschübe ergänzen die Ausführungen und bieten gleichzeitig spannende Unterhaltung.

Hinter die Fassade des Alltäglichen blickend, werden dem Leser, der Leserin, nicht nur viele interessante physikalische Fakten dargeboten, sondern auch - besonders wichtig - große Zusammenhänge - z.B. zwischen kosmologischem und biologischem Geschehen - vor Augen geführt. Als (wenige) Beispiele seien genannt:
* An der Erscheinung Wind wird die Erdrotation mit all ihren Auswirkungen (Jahreszeiten, Klima, Zeitmessung, Kalender etc.) erläutert.
* Anhand des Satelliten-TV-Empfanges werden wissenschaftliche Grunderkenntnisse zu Raum und Zeit erklärt.
* Alltäglich und überall anzutreffender Staub verrät, wie unsere Erde entstanden ist und dass wir alle letztendlich aus Sternenstaub bestehen (und auch im Cocktailglas Kometenstaub zu finden ist).
* Die Entstehung und der vielfältige Einfluss des Mondes (Mondphasen, gebundene Mondrotation, Gezeitenbildung, Stabilisierung der Jahreszeiten etc.) wird erläutert (und esoterische Mondeinflussannahmen werden widerlegt).
* Anhand des elektromagnetischen Spektrums werden Sternerkundungen, wie auch die biologischen Wirkungen des Lichtes (Assimilation) erklärt.
* Das derzeitige Wissen von der Entstehung der Erde und Entwicklung des Universums (Urknalltheorie, Hintergrundstrahlung) wird anschaulich vermittelt.
* Die Entstehung und Entwicklung der Sonne sowie die chemisch/physikalischen Vorgänge in ihrem Inneren (mit den Auswirkungen auf unser irdisches Leben) werden erklärt.
* Anhand des alltäglichen Gebrauchs von Navigeräten wird die Funktion des GPS-Satellitensystems beschrieben, wobei gleichzeitig auch die fundamentalen Erkenntnisse zur Struktur von Raum und Zeit (Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Einsteins Relativitätstheorien, gekrümmte Raumzeit, Gravitation etc.) gut verständlich dargestellt werden.

Den Abschluss bilden "funkelnde" Sterne und ruhig "leuchtende" Planeten, das "Olberssche Paradoxon" und was es letztendlich bedeutet, dass es nachts auf der Erde dunkel wird. Wer dies - und noch sehr viel mehr - wissen möchte, sollte das Buch lesen; er/sie wird es nicht bereuen!
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am 6. April 2014
Buchbesprechung: Florian Freistetter, Der Komet im Cocktailglas, Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt, Carl Hanser Verlag, München 2013, 221 Seiten.
ISBN 978-3-446-43505-6, 16,90 €
Dr. Udo Siepmann, Walter-Hohmann-Sternwarte Essen

Als Amateurastronom, der sich schon durch so manches Fachbuch gearbeitet hat, fragt man sich vermutlich : Lohnt es, dieses Buch zu kaufen? Und: Lohnt eine Besprechung, zum Bespiel für die anspruchsvollen Sternfreunde aus den Sternwarten?
Wie der Leser sieht, habe ich beide Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet.
Denn Florian Freistetter hat hier ein sehr flott geschriebenes Buch vorgelegt, das den Zugang zur Astronomie aus einer sehr erdverbundenen Sicht eröffnet und von alltäglichen Erfahrungen zu den Ursachen vorstößt, die astronomischen Ursprungs sind. Der Autor wählt dazu einen Stadtbummel als Ausgangspunkt, um zu Beginn eine gedankliche Brücke zwischen unseren alltäglichen Wetterphänomenen und der Erdrotation zu schlagen. Und schon ist man bei der spannenden Geschichte der Entstehung des Sonnensystems angekommen, bei der die Erde ihre anfängliche Rotation erhält. Bald kommt der Mond ins Spiel, und er liefert die Erklärung für die Gezeiten. Ein Blick auf die Hausdächer mit ihren Satellitenschüsseln lässt uns vieles über die Bewegung von Himmelskörpern und auch über den Wandel unseres Weltbildes, über Ptolemäus, Kopernikus, Kepler und Galilei erfahren.. Ähnlich gelingt der Sprung von der Pflanzenwelt zur Erklärung der Jahreszeiten und damit auch zur Sonne als Energiespender, der uns mit Nahrung versorgt. Und schließlich gelangen wir auch zur Kernfusion als Quelle dieser Energie. Wir erfahren, warum die Elemente, auch solche, aus denen wir selbst und eben auch der Inhalt eines Cocktailglases bestehen, kosmischen Ursprungs sind . Wir lernen, warum wir im Rauschen in einem Röhrenfernseher die kosmische Hintergrundstrahlung erkennen, die letztlich auf den Urknall zurückführt. Schließlich führt uns das aus dem Auto vertraute Navigationsgerät zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Aber auch die Lichtverschmutzung, die uns den Blick zur Milchstraße raubt, kommt gebührend und sehr sachlich zur Sprache. Den Band beschließen einige Erklärungen zu den Mondphasen und zum Olberschen Paradoxon.
Freistetter gelingt es, den astronomisch unerfahrenen Leser mit einer überzeugenden Didaktik in die Welt der Astronomie zu entführen und dabei den Bezug zur Alltagserfahrung immer wieder herzustellen. Wer selbst gelegentlich Vorträge für Einsteiger hört oder solche hält, der weiß, dass der Zwang zur Vereinfachung gelegentlich in Konflikt zur Richtigkeit gerät. Freistetter gelingt es, diesen Konflikt aufzulösen. Das einzige Kapitel, das den neugierigen Leser etwas ratlos zurück lassen dürfte, trägt die Überschrift „Mit dem Taxi durch die Raumzeit“. Hier fehlen eigentlich bei den Erläuterungen zur speziellen Relativitätstheorie nur einige wenige ergänzende Sätze mit einem passenden Zahlenbeispiel und der Zusammenhang zwischen Bewegung und Zeit („bewegte Uhren gehen langsamer“) wäre deutlicher geworden.
Für alle, die wir an den Sternwarten Kinder, Jugendliche und interessierte Laien in die faszinierende Welt unseres Hobbys einführen wollen, bietet das Buch schöne Anregungen, und sie sind gut geeignet, unsere Besucher zum Mitdenken anzuleiten. Bei jugendlichen Lesern mag es die ersten Schritte zur intensiveren Beschäftigung mit der Astronomie auslösen. Am Ende des Buches gibt es auch eine Literaturliste, die zur weiteren Lektüre anregt.
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am 10. Februar 2013
Als ich vor einigen Tagen die erste Seite von Herrn Freistetters neuem Buch aufschlug, war ich zuerst ein wenig "besorgt". Ich habe mich gefragt, ob das Buch für mich als naturwissenschaftlich Interessierte nicht vielleicht ein wenig unterfordernd wäre. Ich bin zwar keine Astronomin, habe mich aber in Studium und Freizeit wohl schon ein wenig mit Physik und Co. auseinandergesetzt. Außerdem bin ich ja fleißige Leserin von Herrn Freistetters Blog. ;)

Nunja, meine Besorgnis war in jedem Fall unbegründet. Obwohl ich natürlich über den einen oder anderen Sachverhalt schon vorher bescheid wusste (die Rezension von Herrn Dr. Pongratz bietet ja bereits einen kleinen Einblick in die im Buch behandelten Themen) , habe ich doch einiges dazugelernt und war nicht nur einmal von den neuen Einsichten und Zusammenhängen völlig verblüfft!
Zudem wurde es auch bei bekannten Themen nie langweilig. Besonders lobenswert ist nämlich Herrn Freistetters wahnsinnig unterhaltsamer, sympathischer, bildhafter und verständlicher Schreibstil. Das Buch macht von vorne bis hinten einfach Spaß. Daher kann ich es nur jedem empfehlen. Und ich denke, dass das Buch natürlich auch für Laien geeignet ist. In meiner Vorgängerrezension wurde ja schon erwähnt, dass Herr Freistetter es (wieder) schafft, sowohl für erfahrene Leser als auch für Laien zu schreiben. Dem möchte ich mich, soweit ich das beurteilen kann, anschließen.
Ich denke sogar, dass das Buch auch für ältere Kinder und Jugendliche der Mittel- und Oberstufe, die sich für Astronomie interessieren, geeignet sein könnte. Ich hätte es in dem Alter sicherlich verschlungen!

Loben möchte ich noch die liebevolle Gestaltung. Der Autor bindet alle Themenbereiche in eine zusammenhängende Rahmengeschichte ein, dazu kommen noch ein paar schöne Zeichnungen. Im angehängten Kapitelchen "Das Universum im Bücherregal" findet der Leser noch eine kleine kommentierte Liste weiterführender Literatur, deren Aufmachung ich besonders gelungen finde. So wurde ich mit meiner Enttäuschung, das Buch so schnell ausgelesen zu haben, nicht einfach sitzen gelassen. ;)

Alles in Allem also volle Punktzahl für ein gelungenes populärwissenschaftliches Buch!
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am 6. Oktober 2013
Das Buch ist sehr leicht zu lesen, wenn man über ein "astronomisches Allgemeinwissen" verfügt.
Die meisten angesprochenen Themen und Fakten waren mir jedesfalls bereits bekannt.
Die Aufbereitung in Form von Spaziergängen war aber eine interessante Art und Weise an das Thema allgemeinverständlich heranzugehen.
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TOP 500 REZENSENTam 4. März 2014
Zur Ausgangslage muss ich zunächst erwähnen, dass ich bereits das Buch „Krawumm!: Ein Plädoyer für den Weltuntergang“ des Autors mit großer Freude und neuem Erkenntnisgewinn gelesen habe.

Auch in diesem Buch schreibt der Autor gewohnt verständlich und kann für Buchthema begeistern. Allerdings ist das gedruckte Wort nur begrenzt in der Lage komplizierte Sachverhalte zu vermitteln. Auch wenn der Autor sicherlich unbestritten komplizierte Materie extrem gut erklären kann, so kann er doch nicht gegen gut gemachte Berichte im Fernsehen, wie sie beispielsweise des öfteren auf n-tv und/oder n24 gesendet werden, mithalten. Natürlich ist das ein wenig ein Vergleich von Äpfel und Birnen, aber auch in einem Buch hätte man das Thema zumindest durch Bilder/Grafiken etwas anschaulicher vermitteln können.

Fazit:
Das Buch ist sicherlich nicht schlecht, aber wenn man sich bereits etwas fürs Thema interessiert, erfährt man nichts wirklich neues. Insbesondere für einen ersten Einstieg ins Thema aber gut geeignet und lesenswert.
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am 12. Mai 2016
Das Buch habe ich verschenkt an einen Astronomie-Begeisterten, der sich schon recht gut auskennt. Er ist sehr angetan von dem Buch und liest immer mal wieder was nach. Selber kann ich dazu nicht viel sagen, da ich das Buch nicht gelesen habe.
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am 11. Mai 2013
Der Autor Florian Freistetter nimmt uns in seinem neuesten Buch mit zu einem alltäglichen Spaziergang, und weist dabei darauf hin, in wie vielen Dingen astronomische Phänomene unseren Alltag beeinflussen.
Das Ganze ist leicht zu lesen, und komplizierte Zusammenhänge werden so ausführlich erklärt, dass es nur minimale Anstrengung des geneigten Lesers braucht, um den Gedankengängen zu folgen.
Wer in dem Gebiet über eine gewisses Allgemeinwissen verfügt, und insbesondere Lesern seines Blogs "Astrodicticum Simplex", dürften die meisten Themen und Fakten bekannt sein, aber es findet sich doch immer hier und da ein Aspekt, den man noch nicht gesehen hat.

Der Schreibstil des Autors ist solide, aber bisweilen etwas hausbacken, und insbesondere das Stilmittel, den scheinbar normalen Alltag und das "versteckte" und damit scheinbar überraschende Wirken des Universums gegenüberzustellen, finde ich unnötig. Auch der Versuch, die Themen in eine gemeinsame Handlung hineinzuzwängen, lässt mir einige Überleitungen etwas gekünstelt erschienen.
Das sind aber kleinere Unzulänglichkeiten, die bei einem Roman, nicht aber bei einem Sachbuch stören. Insgesamt zwar kein umwerfendes, aber ein durchaus empfehlenswertes Buch.
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am 10. Juni 2015
4 Punkte weil Astronomisches gut nacherzählt ist.
Beispiel: Kapitel - Satellitenfernsehen: Die ganze Wahrheit.
Populär, weil es auf allgemein abschreckende mathematische Formeln verzichtet.
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am 21. August 2013
Wer schon immer sein Astronomie-Wissen auffrischen und erweitern wollte, und dabei aber gelangweilt werden will, sollte dieses Buch lesen. Hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß an einer Sachliteratur
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am 20. Oktober 2013
Viele "Aha-Erlebnisse " für interessierte Menschen, die bislang noch keinen rechten Einstieg in die Astronomie finden konnten ! ;-)
Sehr empfehlenswert!
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