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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend
(ACHTUNG, diese Rezesion beinhält etwaige Spoiler)

Wir befinden uns in den 60ern, in der Nachkriegszeit in England.Zwei Mädchen, Ginger und Rosa (beide um die 15 Jahre alt),sind beste Freundinnen und versuchen, sich selbst auf dem Weg zum Erwachsen werden zu finden. Sich schwörend, dass sie für immer Freunde bleiben werden, stürzen die...
Vor 12 Monaten von PaganFay veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wunderbare Elle Fanning, schlechter Film
Schade um die überragende schauspielerische Leistung der jungen Elle Fanning. Leider ist die - zudem banale - Geschichte so zäh, langweilig und z.T. kitschig erzählt, dass man den Filmern dringend einen Dramaturgiekurs anempfehlen möchte: 2/3 Exposition, ein breitgetretener zweiter Akt, in dem sich nichts in eine unerwartete Richtung bewegt und ein...
Vor 3 Monaten von Ulrike Bliefert -kiss veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [DVD] (DVD)
(ACHTUNG, diese Rezesion beinhält etwaige Spoiler)

Wir befinden uns in den 60ern, in der Nachkriegszeit in England.Zwei Mädchen, Ginger und Rosa (beide um die 15 Jahre alt),sind beste Freundinnen und versuchen, sich selbst auf dem Weg zum Erwachsen werden zu finden. Sich schwörend, dass sie für immer Freunde bleiben werden, stürzen die beiden sich zunächst vergnügt ins Leben, rebellieren gegen die Eltern und probieren Neues aus. Während Rosa, die ohne Vater aufwuchs, die wahre Liebe sucht, interessiert sich Ginger vor allem für den kalten Krieg und die atomare Bedrohung. Besonders ihren Vater bewundert sie. Doch die familiäre Fassade bröckelt, und Gingers Eltern trennen sich. Was das Leben von nun an schrecklich kompliziert macht...

"Ginger und Rosa" hat mich sehr beeindruckt. Ich liebe Coming of Age Filme und dieser hier ist eindeutig nach meinem Geschmack. Die Figuren sind realistisch und kein bisschen klischeehaft. Die Stimmung des Films ist durchgehend ruhig, aber voller Emotion. Die Schauspieler agieren glaubwürdig, ihre Leistung finde ich meisterhaft. Nichts davon wirkt gekünstelt.

Was diesen Film für mich ebenfalls besonders macht, ist die Atmosphäre der 60er. Ich selbst als Kind der 90er finde es sehr interessant, vielleicht einen kleinen Ausschnitt und eine winzige Vorstellung davon zu bekommen, wie es damals so war, nicht nur die Mode oder alte Plattenspieler sind da wichtig, sondern ebenfalls die Mentalität und das Lebensgefühl dieser Zeit. Was mich besonders beeindruckt hat, war die Art und Wiese, wie Gingers Familie dargestellt wird:
Denn selbst die Erwachsenen sind nach dem Wahnsinn des zweiten Weltkrieg scheinbar ziellos, unsicher, klammern sich an politische Ideologien und philosophische Ideen, wissen selbst nicht genau, wie die Welt nun funktionieren soll, vernachlässigen dadurch ihre Kinder (wunderbar dargestellt anhand von Gingers Vater), wissen in dieser Aufbruchstimmung nicht genau, was richtig und was falsch ist. Das war absolut überzeugend dargestellt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen Menschen und damit auch Familien in dieser Zeit so erging.

Ginger fühlt sich missverstanden und rebelliert wie jeder Teenager, doch als sich die Eltern trennen und der ständig philosophisch oder politisch vor sich hin schwafelnde Vater allen Ernstes ein Verhältnis mit ihrer besten Freundin Rosa anfängt- vor Gingers Augen, zunächst scheinbar schamlos- führt das Ginger in ein inneres Chaos, und sie weiß nicht genau, wie sie mit der Situation umgehen soll, hat der Vater doch immer seine Idee der absoluten Selbstverwirklichung und Freiheit propagiert. Scheinbar hilflos und zerrissen flüchtet sie sich in den Aktivismus. Der Augenmerk liegt in dieser Geschichte auf Ginger, Rosa wird eher ein Nebencharakter nach einiger Zeit, bleibt aber weiterhin essenziell für die Handlung.
Was ich als Stärke empfunden habe, war die Art des Films, Dinge zu zeigen, wie sie sind, ohne moralisierend oder allzu viel zu erklären. Man muss sich selbst in die Charaktere einfühlen, um zum Beispiel zu verstehen, dass Gingers Aktivismus und Gerede vom Weltuntergang ab der Hälfte des Films weniger mit einem möglichen Atomkrieg, als mit ihren eigenen Depressionen und ihrer eigenen Hilflosigkeit zu tun hat, die sie versteckt.

Eine der größten Stärken dieses Filmes ist, dass er durchgehend realistisch bleibt- es werden keine Klischees hervorgekramt, es gibt keine einfache Antwort für die familiären Probleme, die hier behandelt werden, keine schnelle Lösung für alles, mit der dann plötzlich alles wieder gut ist. Auch die Charaktere sind Menschen mit eigenen Persönlichkeiten, keine Abziehbilder.
Würde man die 60er Atmosphäre wegnehmen und die Geschichte im Jahr 2013 spielen lassen, und statt einer atomaren Bedrohung etwas wie Umweltschutz oder dergleichen setzen, so würde die Grundhandlung noch grundsätzlich erhalten bleiben, und immer noch funktionieren. Eine Coming of Age Geschichte wie diese ist eben zeitlos.

Doch gerade diese Atmosphäre der 60er macht den Film zu etwas Besonderem. Jene wird aber vor allem durch eine Kameraführung unterstützt, die uns erlaubt, in die Charaktere und die Story einzutauchen; lange "Close-ups" auf die Hauptpersonen sind dabei Standard. Untermalt wird dies oftmals mit stimmungsvoller Jazz Musik die natürlich vom Plattenspieler kommt ;D

Am besten hat mir Elle Fanning in ihrer Rolle als Ginger gefallen, sie hat beeindruckend intensiv gespielt(Und nebenbei ist sie wirklich eine Schönheit, wie ich finde :D).

Alle, die Coming of Age Filme lieben und zudem Freude an ruhigen, sich gänzlich auf Emotionen konzentrierende Filme legen und sich ebenfalls an der Atmosphäre der 60er erfreuen möchten, sollten sich diesen Film angucken. Mag man genau dies nicht, sollte man lieber die Hände von dem Film lassen, denn dann könnten vor allem die Ruhe und Langsamkeit der Story langweilig werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wunderbare Elle Fanning, schlechter Film, 19. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [DVD] (DVD)
Schade um die überragende schauspielerische Leistung der jungen Elle Fanning. Leider ist die - zudem banale - Geschichte so zäh, langweilig und z.T. kitschig erzählt, dass man den Filmern dringend einen Dramaturgiekurs anempfehlen möchte: 2/3 Exposition, ein breitgetretener zweiter Akt, in dem sich nichts in eine unerwartete Richtung bewegt und ein Ende, das ebenfalls weder überrascht, noch berührt. Dennoch: Elle Fanning ist trotz grauenvoll schlecht gefärbter Haare ein Lichtblick. Eine Nachwuchschauspielrin, von der man hoffentlich bald mehr sieht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dramatisch, duester und bodennah..., 16. April 2014
Von 
A. Jenner "KAJ" (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [Blu-ray] (Blu-ray)
Obwohl das Thema was hergegeben haette, die Schauspieler auch und die Kamera erst recht war der Film eine Enttaeuschung. Eventuell waren auch die Erwartungshaltungen Grund dafuer, aber wie sooft sind hochgelobte Filme mitunter sehr banal und bodennah. Es scheint der Kritiker-Intelligenz zu gefallen das Leben im Schmutz zu sehen, da sie sich sonst in intellektuellen Elfenbeintuermen verkriechen und nur erahnen was da draussen los ist.

Wer aber ab und zu Kontakt mit der echten Welt und den Untiefen der Menschen pflegt, der wird von diesem Film weder ueberrascht noch beeindruckt sein. Zusehr wird der Egoismus des Mannes gegen die Haeuslichkeit der Frau gefahren, zu oft werden Klischees bemueht, die es zwar gibt, die aber in Wirklichkeit viel perfider und schmerzlicher daherkommen als in dieser berechenbaren und banalen Variante.

Man kann den Film anschauen, aber darf davon ausgehen am Ende unbefriedigt und muerrisch zu Bett zu gehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anstrengend aber künstlerisch wertvoll, 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [Blu-ray] (Blu-ray)
war so mein Eindruck. Sally Potter Filme sind ja nun nie 'einfache Kost', das ging mir auch bei 'Orlando' schon so, das man sich fragt, was war das denn nun, aber doch einen nachhaltigen Eindruck hinterläßt. Die Kameraarbeit ist besonders herauszuheben, hier ist wirklich jede Einstellung ein eigenes kleines Kunstwerk.
Wobei mir diese Coming-of-age Geschichte in den frühen 60er Jahren mit Kubakrise und Atomangst, in der sich zwei 'beste Freundinnen' gegensätzlich entwickeln, nicht wirklich fesseln konnte. Wie gesagt, tolle Ausstattung, eine gute Besetzung, hervorzuheben natürlich das Ausnahmetalent Elle Fanning, aber für meine Begriffe zu zäh und unausgeglichen erzählt.
Die Blu-Ray Qulität ist sehr gut und bietet in den Extras noch Interviews mit den Darstellern und der Regisseurin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Coming-of-Age Drama, 15. April 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [Blu-ray] (Blu-ray)
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung/Besprechung (Review): (Blu-ray/DVD Informationen ganz unten)

Regie führt Sally Potter und sie geht einen in Vergleich zu ihren vorherigen Filmen konventionelleren Weg, trotz lohnt sich GINGER & ROSA auf jeden Fall. Zwar wirkt er ein wenig unentschieden und lädt sich eine Menge von moralischen, weltanschaulichen und dramaturgischen Themen auf den Buckel. Aber das Leben zweier 17-jähriger Mädchen zwischen kaltem Krieg und privatem Kleinbürgertum verknüpft gut diesen großen Rahmen zwischen Kuba-Krise und typischen Coming-of-Age Szenarios.

Dabei findet GINGER & ROSA immer den richtigen Ton und übertreibt nicht mit den schwierigen gesellschaftlichen Umwälzungen und Themen wie Atomangst. Die Balance zu den mehr selbstgemachten Gefühlsverirrungen passt und die Kamera kommt den Protagonisten sehr nah, aber wahrt dennoch den nötigen Abstand. Die Kamera fängt durchweg schön komponierte Bilder ein und man muss schon fast eine gewisse künstlerische Überladung konstatieren.

Schauspielerisch überzeugt vor allem Elle Fanning als Ginger die bei dem Dreh erst 14 Jahre alt war. Am Ende ist Rosa (Alice Englert) nur die Nebenperson wie Robin bei Batman. Das emotionale Drama ist am Ende nicht wirklich massenkompatibel, will es auch gar nicht sein. Aber jeder der diese Art Dramen mag, in denen verschiedene Ebenen der persönlichen und gesellschaftlichen Moral oder auch Freiheit parallel gut verarbeitet werden sollte einen Blick auf GINGER & ROSA werfen.

3,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung/Besprechung (Review):

- BILD: solides (HD) Bild ohne für mich feststellbare wirkliche Schwächen
- TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DTS 5.1 + DD 5.1
- EXTRAS: Interviews mit dem Cast, Interview mit der Regisseurin Sally Potter
- SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur in Erstauflage enthalten)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wir hatten einen Traum..., 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [DVD] (DVD)
... dass wir immer beste Freundinnen sind." Denn genau das waren sie: Ginger(Elle Fanning) und Rosa(Alice Englert). Im London des Jahres 1945 zur gleichen Zeit, im gleichen Krankenhaus geboren, zusammen aufgewachsen und ohne Schiffbruch zu erleiden im Jahr 1962 angekommen. Dort allerdings wird die Freundschaft der beiden Mädchen auf eine harte Probe gestellt. Gingers Eltern, die ehemalige Malerin Natalie(Christina Hendricks) und der Schriftsteller Roland(Alessandro Nivola), haben sich auseinandergelebt. Es ist vor allem Roland, der jungen Mädchen nachstellt und sich eine Art freies, unbestimmtes Leben vorstellt. Während Rosa, die bei ihrer Mutter Anoushka(Jodhi May) aufwächst, die große Liebe sucht, schließt sich Ginger der Anti-Atombewegung an. Für Ginger wird der kurz bevorstehende Untergang der Welt eine fixe Idee. Rosa interessiert das wenig. Sie hat zunächst ein Techtelmechtel mit Roland und ist dann mit ihm zusammen. Das ist für Ginger zuviel. Als die Kuba Krise bekannt wird und Ginger erkennt, dass ihre Freundin tatsächlich mit ihrem Vater zusammen bleiben will, zerbricht Gingers Welt in Tausend Stücke...

-Ginger & Rosa- ist nicht gerade leicht zu konsumierendes Kino, das man flott und locker nebenbei schauen kann. Die Story ist schon dramatisch und braucht Aufmerksamkeit. Die Hauptrollen sind klasse besetzt, und auch die Nebenschauplätze werden mit Schauspielern wie Annette Bening, Oliver Platt und Timothy Spall hochkarätig in Szene gesetzt. Regisseurin Sally Potter legt ihr Hauptaugenmerk auf den Zeitgeist und die Charaktere von Ginger und Rosa. Sie geht bei den zwischenmenschlichen Beziehungen ins Detail. Das ist zum einen hochinteressant, wirkt hier und da, für meinen Geschmack, aber auch ein wenig lahm inszeniert.

Für Freunde eines interessanten Dramas ist -Ginger & Rosa- ganz sicher eine gute Wahl. Wer mehr auf leichte Filmkost steht, dürfte mit dem Streifen seine Schwierigkeiten haben.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend - berührend - bezaubernd, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ginger & Rosa [DVD] (DVD)
Es gibt sie weiterhin, diese kleinen feinen Filme, diese stillen poetischen Meisterwerke mit dem unvergleichlichen Zauber...

In wunderbaren Bildern sanft und unaufdringlich fotografiert, begleitet von geschmackvoll ausgewählter Musik entführt uns
der Film in die Jugendzeit der beiden Hauptdarstellerinnen in das England der 60er Jahre.

Ein bis in die kleinsten Rollen phänomenales Ensemble angeführt von einer atemraubend authentisch spielenden Elle Fanning
erschafft hier nahezu beglückende Kinomomente...

Wunderschön
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Ginger & Rosa [DVD]
Ginger & Rosa [DVD] von Elle Fanning (DVD - 2013)
EUR 14,99
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