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TOP 1000 REZENSENTam 17. März 2015
Die Mädchen Victoria und Lilli leben nach dem Tod der Eltern mehrere Jahre in einer abgelegenen Waldhütte. Als ihr Onkel, der über die Jahre hinweg die verschollenen Kinder seines Bruders gesucht hatte, sie aufspüren kann, scheinen sie völlig verwahrlost - Lilli, die jüngere, läuft auf allen Vieren, isst ungewöhnliche Dinge und kann nicht sprechen. Dennoch konnten sie alleine gut überleben - haben sie das alleine geschafft? Hat Victoria die Mutterrolle für Lilli eingenommen? Laut der Kinder kümmerte sich "Mama" um sie. Doch wer ist diese Mama? Mit der Zeit kann sich zumindest Victoria, die vor dem Verschwinden bereits eine (Vor?-)Schule besuchte, recht schnell in die Welt des Onkels und dessen Freundin Annabelle eingewöhnen und fühlt sich dort mit der Zeit sicher. Lilli tut sich da etwas schwerer, zumal "Mama" dann eifersüchtig werden würde ...

"Mama" war für mich eine Abendunterhaltung vom Feinsten. Spannend bis zum Schluss, tolle schauspielerische Leistung, vor allem auch der kleinen Mädchen! Diesmal war es für mich genau andersherum als sonst: den Trailer fand ich so lala, den Film hingegen super und sehenswert. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt in meine DVD-Sammlung aufnehmen (wobei ich nichts dagegen hätte, ihn zu besitzen), aber ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen für alle, die Mysterie/Horror ohne Blut mit viel Grusel (Musik, Geräusche, dunkle Flecken an der Wand, ...) mögen!
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am 29. August 2013
Guillermo del Toro ist dafür bekannt als Produzent auch unbekannten Regie-Neulingen immer eine Chance zu geben.
So verdanken wir ihm als Produzent den wunderbaren "Julias Eyes" oder auch "Das Waisenhaus".
Gleiches gilt hier für den Argentinier Andres Muschietti, den er mit "Mama" unter seine Fittiche nahm.
"Mama" hat einige Kritikerschelte einstecken müssen und das vollkommen zu unrecht.
Wie so oft ist es ein reine Frage der Erwartungshaltung, die ausschlaggebend für viele subjektive Bewertungen ist.
Wer hier beinharten Horror oder blutspritzende Action erwartet sollte den Kauf von vorn herein nicht in Erwägung ziehen.
Denn "Mama" ist viel mehr ein kunstvolles, schauer-poetisches Gruselmärchen.
Raunend, subtil, geisterhaft mit differenzierter Charakterdarstellung, wunderbarer Atmosphäre und kaum Brutalität.
Eine Spukgeschichte, bei der Sie lieber Interessent am besten noch ein Holzscheit im Kamin nachlegen,(so Sie über einen verfügen), die Vorhänge zu ziehen und zur Mitternacht bei stürmischen Regen diese DVD einlegen.
Alle Zusätze dieser Story sind bekannt und doch geht der Film ganz eigene exzentrische Wege, unterscheidet sich radikal von den quitschbunten, oft nervigen amerikanischen Haunted-House Filmen.
Was besonders das Auge verwöhnt ist die durchgängig wunderschöne Photographie. Jedes Bild perfekt arrangiert, mit einer leicht angealterten Patina versehene erdige, purpurne Farbtöne.
Es ist als würde man den Film durch ein jahrhundertealtes, vergilbtes Pergament betrachten.
Flackernde Lichter, schwarze sich grotesk bewegende Schatten in jeder dunklen Nische des Hauses.
Klassischer Old-School Grusel aber mit einer großen Portion Eigenständigkeit..
Dazu arbeitet der Film oft mit der Dramatik von Stille, sorgfältig platzierten Schockeffekten ohne in zuviel Hektik zu verfallen.
Diese leise schwebende und um so nachhaltig spannende Sorgfältigkeit beobachtet man in vielen neuen spanischen Gruselproduktionen, und dies hebt sie aus dem Gros der Filme ab.
Der Schnee fällt märchenhaft weiß in den ersten Szenen. Wir sehen einen Mann in atemberaubend vereister Landschaft, wie er die Gewalt über sein Fahrzeug auf eisglatter Strasse verliert. Doch er kann sich mit seinen zwei Kindern aus dem Autowrack retten.
Verloren stapfen sie durch den unendlichen Märchenwald.
Eine geheimnisvolle Hütte im Dickicht soll den Dreien Unterschlupf gewähren.
Verschneite Steinstatuen vor der Holztür, kleine Fenstergiebel hinter denen sich ein Schatten bewegt.
Doch der Mann hat bereits mit seinem Leben abgeschlossen, kurz zuvor hat er die Mutter der Kinder erschossen.
In Panik plant er hier in der Hütte einen erweiterten Selbstmord.
Seine Schulden haben ihn zu dieser Wahnsinnstat getrieben. Als er weinend die Waffe auf seine kleine Tochter richtet, reist ein dunkles unförmiges Wesen ihn in einen Abgrund.
Fünf jahre später: Der Onkel der beiden damals vermissten Kinder hat noch nicht die Suche nach diesen aufgegeben.
Immer noch kann er die Tat seines Bruders nicht verarbeiten. Da werden in einer Waldhütte zwei kleine Kinder gefunden, verwildert, verwahrlost.
Es sind tatsächlich die Kinder seines toten Bruders. Allen Warnungen zum Trotz und großer Bedenken seiner Freundin nimmt er diese Geschöpfe der Wildnis bei sich auf. Doch auch Psychologen interessieren sich für das Geschwisterpaar.
Wie konten sie so lange in der Hütte überleben, und wer versorgte sie mit Nahrung? Die Kinder bleiben stumm, verschlossen.
Nur eine tragische, Jahrhunderte alte Geschichte scheinen sie dort erzählt bekommen zu haben und ein fremdes Wesen hat sich wohl ihrer angenommen.
Doch "Mama" wird ihre Liebsten nicht so schnell loslassen und eine gefährliche Macht schleicht durch das Haus, riesige Motten die unheimlich um Lampenschirme flattern, knisterndes Waldrauschen, Schränke mit gefährlichen Geheimnissen.
Oft wurden "Mama" die Computereffekte angekreidet. Dazu ist zu sagen, daß bis auf das sicherlich etwas übertriebene Ende diese wohl plaziert und niemals selbstzweckhaft sind.
Da gibt es gerade auch im amerikanischen Kino ganz andere Negativ-Beispiele.
Natürlich leiden solche Filme an dem Manko, ist man der Kreatur erst einmal ansichtig geworden so ist schnell die Luft heraus.
Dieser Gefahr entgeht "Mama" geschickt durch die wirklich tragisch, groteske Hintergrundstory, die bis zuletzt zu fesseln vermag.
Fazit: Ein spinnwebverhangenes Gruselvergnügen für Winterabende.
Sie können dann anschließend gleich mit "Der Frau in Schwarz" oder "Die Verlassenen" das gepflegte Gruselvergnügen noch ergänzen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Dezember 2014
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Zu diesem Film gibt es nichts zu sagen ohne etwas verraten. Er ist eine Mischung aus "Insidious" und "The Ring". Wer also diese beiden Filme mag, kommt an "Mama" nicht vorbei. Zumal die Qualität in Sachen Schauspielleistung, Kamera, Bild, Ton, Effekte, Atmosphäre und Inszenierung spitze ist; im Horrorfilmgenre bekanntermaßen eine Seltenheit. Noch seltener ist eine brauchbare Story. "Mama" hat viele ruhigere Momente und nimmt sich Zeit eine spannende Geschichte mit sympathischen Charakteren zu erzählen, weshalb das Ganze mehr an einen Psychothriller, als an einen Horrorfilm erinnert. Die gekonnt platzierten, wenn auch vorhersehbaren Schockmomente beweisen allerdings das Gegenteil und sorgen für Gänsehaut.
Dieser Film hätte einer der besten sein können, wäre da nicht das völlig vermurkste Finale, das in anderen Streifen klasse gewesen wäre, hier aber nicht passt. Ich werde nichts verraten, nur so viel: Es zerstört den Film komplett.
Auch sonst fallen so manche Logiklöcher negativ ins Auge, ist die Charakterentwicklung von Isabel unglaubwürdig, bleibt einiges zu offen und oberflächlich und fehlt es an Konsequenz. Die Szenen enden zu abrupt und wechseln zu beliebig zwischen Entspannung (freundliche (Tag-)Szenen) und Anspannung (düstere Atmosphäre). Das reißt nicht selten aus dem Horror raus, der ohnehin deutlich mehr Grusel und Subtilität gebraucht hätte. Potential wäre reichlich dagewesen. Schade.

Trotz allem gehört "Mama" zu den besseren Horrorfilmen, der sich anzusehen lohnt. Bild- und Tonqualität der Blu Ray sind übrigens tadellos. Gerade der Ton ist so ausgewogen, dass er einen in lauten Szenen nicht vom Sofa fegt.
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TOP 500 REZENSENTam 19. September 2013
...und schon kann es losgehen: Auf dem Programm steht wieder einmal Oldschool-Horror mit Geräuschen aus der Ecke, Schatten, die hinter Stühlen oder in Schränken lauern, einer alten Holzhütte mitten im Wald und allem, was einen solchen atmosphärischen Gruselfilm ausmacht...

Produziert vom Meister Guillermo Del Toro und in der Hauptrolle Jessica Chastain ("Zero Dark Thirty") ist hier - vor allem auch dank des tollen Schauspiels der beiden Jungdarstellerinnen - wieder einmal ein Grusler für dunkle Herbst- und Winterabende entstanden, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Worum geht es?

Familienvater Jeffrey hat einen schlechten Tag, greift sich seine beiden kleinen Töchter und rast mit ihnen auf verschneiten Landstraßen davon.
Man strandet schließlich im Wald, wo diese unwirtliche Hütte als Unterkunft wartet.
5 Jahre später: Jeffreys Bruder Lucas, der die Suche nach den Vermissten nie aufgab, sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass seine beiden Nichten noch leben.
Aber die fünf Jahre haben grausige psychische und körperliche Spuren hinterlassen und es beginnt ein Reigen an merkwürdigen und grauenvollen Ereignissen in der großen Villa, in die Lucas samt Flamme Annabel und den Nichten zieht...

Es ist dringend davon abzuraten, während des Filmes auf dem heimatlichen Sofa mit vollen Gläsern etc. zu hantieren, da kann bei schreckhaften Zuckungen
schnell mal was daneben oder zu Bruch gehen!

Für Freunde des atmosphärischen Gruselfilmes sehr zu empfehlen, ein solide inszenierter, gut geschriebener und toll gespielter Angstmacher!
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am 14. April 2013
Vorab: Ich bewerte den Film, den ich gestern in der Kino Preview sehen durfte, nicht die DVD, so dass ich nichts zur Qualität bzw. Ausstattung der DVD sagen kann!

Zur Story:
Zwei Schwestern verschwinden nach dem Tod der Eltern, ihr Onkel Lucas gibt die Suche nach den Beiden aber nie auf. Nach 5 Jahren werden Sie mehr zufällig in einer Waldhütte gefunden, zwar in einem schrecklichen, zivilisations-entfremdeten Zustand, aber dennoch am Leben! Nun stellt sich natürlich die Frage, wer die beiden Mädchen in dieser Zeit versorgt hat. Nach einer psychologischen Untersuchung nimmt Lucas sie zu sich und seiner Rocker-Freundin Annabel, wobei das bizarre Verhalten der Mädchen immer erschreckender wird und sie mit der Wand sprechen und diese mit "Mama" nennen...
Soviel erstmal zum Inhalt...

Zur Umsetzung:
Die Story ist grundsätzlich gut und eigenständig, ich hatte nicht das Gefühl, mal wieder den Abklatsch eines Abklatsches eines.... zu sehen, erinnert dann noch eher an eine Horror-Version von Tarzan oder Mowgli...

Die Schauspieler liefern eine ordentliche Leistung ab. Jessica Chastain als Annabel fand ich sehr überzeugend, zunächst als harte Rocker-Freundin, die mit Kindern nichts zu tun haben will, dann aber nach und nach die beiden Mädchen lieb gewinnt. Besonders genial gespielt hat aber in meinen Augen die jüngere Schwester. Für so ein kleines Mädel ist es mit Sicherheit nicht einfach, einen so irren Blick hinzukriegen und mit wachsender Begeisterung Motten zu essen... Ekel-Faktor garantiert!

Die Gestalt der "Mama" erinnert mich persönlich an die Hexe aus "Der Fluch von Darkness Falls" und teilweise an das Ding aus "The Grudge", ansonsten existieren aber keine Parallelen zu diesen Filmen.
Es gibt einige gruselige Momente, in denen man wirklich erschrickt, beispielsweise die Bewegungen der Geschwister direkt nach dem Auffinden, sowie die Momente in denen "Mama" auftaucht. Der Film setzt auf schnelle, abgehackte Bewegungen und Dunkelheit, nichts Neues also, aber wirksam.

Leider wird der Hintergrund, warum genau "Mama" sich so verhält, wie sie es tut, nur angeschnitten... man erhält zwar die Information und kann sich damit "zusammenreimen", was passiert ist (in Form von Rückblenden im Traum), dennoch denke ich, dass man diesen Teil noch stärker hätte herausarbeiten können. Auch das Ende hat mich etwas verwirrt zurückgelassen, da es eher schwach im Vergleich zum restlichen Film ist. So ist der Film insgesamt eher oberflächlich, obwohl er auch einige sehr intensive Szenen aufweist.

Fazit:
"Mama" ist ein Horrorfilm, den man sich ansehen kann, es aber nicht muss. Ich bereue den Kino-Besuch nicht, werde mir den Film aber auch nicht auf DVD holen. Der Film hat eine ordentliche Handlung und wird auch nicht künstlich in die Länge gezoge, dennoch bleibt für mich ein fader Nachgeschmack...
22 Kommentare28 von 34 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2013
Die Schwestern Victoria und Lilly wurden vor fünf Jahren von ihrem Vater, der seither spurlos verschwunden ist, im Wald ausgesetzt. Unter Beobachtung des Verhaltensforschers Dr. Dreyfuss sind sie nun zurück in der Obhut ihres Onkels Lucas. Während dieser sich über die Rückkehr seiner Nichten freut, wird es seiner Freundin Annabel immer unbehaglicher zumute. Die beiden erzählen immer wieder von "Mama", einem Wesen, das sie während ihrer Zeit in der Waldhütte betreut hat. Während sich Lucas aufmacht, die Wahrheit hinter der Hütte zu entschlüsseln, hat Annabel allein Sorge für die beiden Kinder zu tragen. Bald ist "Mama" zurück, um ihre Kinder zurückzuholen, koste es was es wolle...

Der Film, der auf einem gleichnamigen, spanischen Kurzfilm beruht (der sich lobenswerterweise auch unter der Bonusausstattung findet), ist größtenteils in sehr düsteren und kalten Farben gehalten, was die bedrohliche, teils unterschwellige Schaueratmosphäre ebenso unterstreicht wie die sehr gekonnt eingesetzten Musikeffekte, die einen oft erschrocken zusammenfahren lassen. Knarzendes Gebälk, kriechende Schatten und die oft beängstigend unheimlich dreinblickenden Kinderdarstellerinnen strapazieren die Nerven des Zuschauers noch zusätzlich. Als schwarz gefärbtes, kurzhaariges Rockerchick ist Jessica Chastain in der Rolle der Annabel zunächst kaum wieder zu erkennen, vermag in "Mama" aber ebenso zu überzeugen wie in ihrer viel gerühmten Rolle der Celia in "The Help". Allzu zart besaitet sollte man nicht sein, denn "Mama" ist ein düsterer, sehr spannender Grusler, der streckenweise sehr stark an den Nerven des geneigten Zuschauers zerrt, und das Spannungslevel bis zuletzt hoch hält.

Zur Ausstattung der Blu-ray:

Wie für Universal-Veröffentlichungen üblich, finden sich sieben Sprachfassungen (neben den obligatorischen in Deutsch und Englisch u.a. auch in Französisch und Spanisch sowie eine englische Sprachfassung speziell für Blinde) sowie insgesamt 14 Untertiteloptionen (neben Englisch und Deutsch auch einige "Exotischere" wie Arabisch, Finnisch, Dänisch, Portugiesisch und Norwegisch).

Der Ton und das Bild sind fantastisch und geben keinerlei Grund zu Beanstandungen.

Als Extras finden sich der Originalkurzfilm mit Einleitung durch Produzent Guillermo del Toro und wahlweise Kommentar von den Machern Andy und Barbara Muschietti, Geschnittene Szenen (einzeln anwählbar, ebenfalls wahlweise kommentiert von den Muschiettis), ein Audiokommentar von den Muschiettis, ein ca. 10-minütiges Making Of namens "The Birth of Mama" (das sich vor allem auf den Vergleich zwischen dem Kurz- und dem Kinofilm konzentriert) sowie dem Feature "Matriarchal Secrets" (6 Min.), das sich speziell mit den Visuellen Effekten beschäftigt (wo man etwa erfährt, dass Mamas Optik einem Porträt Modiglianis nachempfunden ist). Die Bonussektion ist insgesamt nicht allzu umfangreich, überzeugt aber durch Qualität.

Fazit: "Mama" ist eine nervenaufreibende Schauermär im düster-morbiden Look, die gerade auf Blu-ray ein absoluter Hochgenuss ist. Nicht nur für Halloween durchaus sehenswert.
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am 4. Januar 2015
"Mama" ist ein sehr unheimlicher Film. Es geht um einen weiblichen Geist, der als Mensch tragisch ums Leben kommt. Als Geist rettet sie zwei kleine Mädchen von ihrem Vater, der sie erschießen wollte. Auf ihrer Art und Weise kümmert sie sich um die Kinder. Die Kinder entwickeln sich sozusagen zu Tieren und vergessen das Menschsein. Der Zwillingsbruder ihres Vaters lässt sie suchen, findet sie und nimmt sie bei sich auf. "Mama" begleitet ihren beiden Schützlingen und beschützt sie neidisch vor ihrem Onkel. Sie hat einen teuflischen Plan und möchten die beiden Mädchen mitnehmen.....
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NR. 1 HALL OF FAMEam 16. März 2014
Hollywoods neue Frauengeheimwaffe für schwierige und außergewöhnliche Rollen Jessica Chastian wagt sich mit kurzen, schwarzen Haaren in eine Gruselfilm, der nicht mit Hightech, sondern mit den einfachen Dingen des Genres überzeugt. Außer natürlich die "Mama", bei der wurde dann doch der Computer herausgeholt. Story, Schauspieler und Atmosphäre überzeugen. Auch wenn manche Szenen schon kurios anmuten, z. B. gehen die Figuren immer bei hellem Tag in den Wald und kommen erst, frisch wie nach dem Losgehen, bei tiefer Dunkelheit bei der Hütte im Wald an ...
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am 24. Januar 2015
Verschneite Landschaft, gefährlich schneebedeckte Serpentinen-
ein Auto fährt zügig die schneeverwehte Bergstrasse entlang,
wird schneller und schneller. Die Insassen: Vater mit zwei Töchtern.
Der Wagen gerät ins Rutschen, dreht sich, droht den Abhang hinunterzustürzen
........
Fünf Jahre später: Zwei kleine Mädchen werden in einer Waldhütte entdeckt...
genau da, wo das Auto ausser Kontrolle geriet.
Haben die Spanier ein besseres Händchen für Gruselfilme?
Denn..verblüffend- mich erinnerte MAMA eigentlich sofort an das
Meisterwerk REC! Obwohl MAMA dagegen sehr viel blutleerer ist.
Aber das braucht es auch nicht. Hier ist die Atmosphäre des Gruselfilms
wirklich einwandfrei gelungen.
" Die Annahme einer anderen Realität erlaubt es der Wissenschaft über die
Grenzen dessen, was wir wissen, hinauszuwachsen."

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Story:

Nach dem Tod ihrer Eltern verschwinden die Geschwister Victoria
und Lilly spurlos.
Erst einige Jahre später werden sie gefunden, in einer abgelegenen
Waldhütte. Doch als ihr Onkel und seine Freundin sich der Mädchen
annehmen, zeigen diese ein beängstigendes, bizarres Verhalten.
Haben sich vielleicht diese jahrelange Isolation und der posttraumatische
Stress in ihre Psyche eingegraben?
Und wer ist die furchterregende Gestalt, die sie MAMA nennen.........?

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Fazit:

Von wegen langweiliger Kinderfilm!!
Nackenhaare- hochstell- Kino!! Aber ja!
Und das vom Feinsten! Finde ich!
Die Kinder agieren echt gespenstisch gut.
Die Schreck- und Schockmomente kommen urplötzlich daher.
Liessen mich in der richtigen Dosis des öfteren zusammenzucken.
Dialoge, Synchro, Kameraeinstellungen- fehlerfrei. Absolut.
Liebe Leute....diese MAMA ist nicht nur gruselig. Sie schaut
auch genau so aus.
Mehr gibt es nicht zu sagen. Anschauen.

DIE LIEBE EINER MUTTER IST FÜR IMMER.
Ich hab` jetzt noch Gänsehaut!:-)

PRÄDIKAT: Besonders phantastisch!!

FÜNF dich packende, krallige Sterne- KEINEN weniger.
Absolute, definitive Kaufempfehlung!
88 Kommentare5 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2013
(Kinoversion)

Guillermo del Toro („The Devil’s Backbone“, Pans Labyrinth“) hat es sich seit einiger Zeit auf die Fahne geschrieben, aussichtsreichen spanischsprachigen Regisseuren seine Unterstützung zuteil werden zu lassen und mit seinem Namen (und seinem Geld als Produzent) ihre Filmprojekte zu unterstützen. Auf Regisseur Andrés Muschietti ist del Toro über Youtube aufmerksam geworden, als er dessen 3minütigen Kurzfilm „Mamá“ dort entdeckte. Del Toro erkannte das Potenzial für einen Langfilm in „Mamá“ und stieg als Produzent in das Projekt ein. Nach „Das Waisenhaus“, „Rabia“ und „Julia’s Eyes“ ist „Mama“ der vierte Film, den del Toro unterstützt und so einem internationalen Publikum zugänglich macht. Und in Muschietti hat del Toro einen wirklich ausgezeichneten Regisseur ausfindig gemacht, dem es als einem der Wenigen gelingt, aus seinem Kurzfilm eine plausible und überaus spannende Langfilmversion zu machen. Gedreht in Kanada und Spanien, besetzt mit internationalem Cast aus Dänemark, Spanien und Amerika und dirigiert von einem Argentinier ist „Mama“ ein wirklich ausgezeichneter Gruselfilm geworden, der bei allem Geisterspuk erstaunlich realistisch und authentisch daherkommt. Genau so muss Spannungskino mit Gänsehauteffekt sein.

Die schlimmen Auswirkungen der 2008er Wirtschaftskrise haben auch vor Jeffrey (Nikolaj Coster-Waldau, „Headhunters“, „Game of Thrones“) nicht haltgemacht. Der bankrotte Ehemann und Vater zweier Töchter erschießt in einer Kurzschlussreaktion seine Frau und flieht mit seinen Kindern in den Wald…und bleibt verschwunden. Fünf Jahre später hat Jeffreys Zwillingsbruder Lucas (ebenfalls Coster-Waldau) die Suche nach ihm und seinen Nichten immer noch nicht aufgegeben. Und tatsächlich werden die Mädchen, mittlerweile 6 und 8 Jahre alt, eines Tages gefunden. Gänzlich desozialisiert und vollkommen verwildert finden sie ein neues Zuhause bei Lucas und seiner Freundin Annabel (Jessica Chastain, „Zero Dark Thirty“, „The Help“), die überhaupt nicht begeistert von dem Familienzuwachs ist. Die verschlossene Rocksängerin tut sich schwer mit ihrer neuen Mutterrolle. Doch sie ist nicht die einzige, die sich um Victoria (Megan Charpentier, „Resident Evil: Retribution“) und Lilly (Isabelle Nélisse, „Whitewash“) kümmert. Denn das, was der Psychiater und die neuen Eltern für eine Ausgeburt kindlicher Phantasie halten, ist viel realer und vor allem bedrohlicher, als sie jemals zu glauben gewagt hätten. Die von den Kindern „Mama“ genannte Gestalt entpuppt sich als rasend eifersüchtige, gespenstische Übermutter, die Victoria und Lilly mit aller Macht zurückhaben will. So wenig die Kinder in Gefahr zu sein scheinen, umso lebensbedrohlicher wird Mamas Anwesenheit für alle übrigen Beteiligten…

„Mama“ ist in vielen Belangen anders als gängige und vor allem amerikanische Genrevertreter. Der Argentinier Andrés Muschietti wirft einen erfischend realen Blick auf seine Geistergeschichte, was diese, trotz allem grausamen Spuk, erstaunlich plausibel und nachvollziehbar macht. Nie verliert er die Bodenhaftung, egal, wie mystisch und bizarr er seinen bösen Geist hier schalten und walten lässt. Stereotype werden von ihm weitestgehend vermieden und auch die Klischeekiste wird nur einen spaltbreit geöffnet, so dass sich „Mama“ entgegen aller Erwartungen als authentischer Geisterfilm entpuppt, der sogar mit einigen sehr emotionalen und rührenden Szenen aufwarten kann.

Muschietti beherrscht die konstante Spannungsklaviatur wie kein zweiter und lässt in seinem 100minütigen Film zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Die Einführung ist kurz, aber einprägsam, schon hier setzt Muschietti die ersten Schocksequenzen, die sich allerdings stimmig ins Gesamtgeschehen einfügen. Als die Kinder gefunden werden, nimmt Muschietti sich ausreichend Zeit dafür, ihr Trauma zu visualisieren und die schwierige Annäherung zwischen Kindern und „Eltern“ aufzuzeigen. Und spätestens, wenn Victoria zu ihrem Onkel, der natürlich genauso aussieht wie ihr Vater, verzweifelt „Daddy“ sagt, ist es um den Zuschauer geschehen. Genau solche emotionalen Momente sind es, die „Mama“ nicht zum dumpfen Geisterhorror machen, sondern auch zum menschlichen Drama, dem es gelingt, durch leise Zwischentöne zu glänzen. Auch die Veränderung, die in Annabel vorgeht, die für Kinder und Familie überhaupt nichts übrig hat und sich den Kindern gegenüber sehr distanziert gibt, weiß Muschietti glaubwürdig und vorsichtig umzusetzen. Nichts an diesem Film wirkt irgendwie aufgesetzt, klischeehaft oder unlogisch, so dass es dem Zuschauer erstaunlicherweise schnell gelingt, eine emotionale Bindung zu den Charakteren eines Horrorfilms aufzubauen. Das dürfte in diesem Genre äußerst selten der Fall sein, wenn überhaupt.

„Mama“ durchzieht ein konstanter, leiser und unheimlicher Grusel, der nur vereinzelt in kurzen Schocksequenzen eruptiert. Denn so bedrohlich Mama auch für die Erwachsenen ist, so ungefährlich ist sie für die Kinder, denen sie nie ein Haar krümmen würde. Einzig die Geschichte um den unheimlichen Muttergeist ist Muschietti etwas dünn geraten. Zwar wird in kurzen, stummen Sequenzen ihr Schicksal skizziert, dennoch hätte man hier gerne noch etwas mehr über die furienhafte Geistermutter erfahren. Glücklicherweise fällt dieses Manko ob der souveränen und straffen Inszenierung kaum ins Gewicht. Darüber hinaus gelingt es Muschietti, den Spannungsbogen um das Aussehen des Geistes bis fast zum Finale straff gespannt zu halten. Mama zeigt sich erst ziemlich am Ende des Films in ihrer ganzen, furchteinflößenden Gestalt, wobei ihr vorheriges schemenhaftes und nebulöses Auftauchen kaum weniger gruselig ist. Und sogar das Ende ist Muschietti gut gelungen, da er hier nicht in übliche Schwarzweißmalerei oder den simplen Gut- gegen-Böse-Kampf abtaucht, sondern einen für das Genre unüblichen Weg geht, der gängige Genreerwartungen konterkariert.

Dank ausgezeichneter Darsteller erlangt „Mama“ neben der gekonnten Regie und einer intensiven, spannenden Story zusätzliche Glaubwürdigkeit. Besonderes Lob muss hier den beiden kleinen Mädchen zuteil werden, die ihre Rollen beängstigend realistisch und natürlich spielen. Die Wandlung von völlig verrohten, stummen, tierähnlichen Wesen in traumatisierte, aber auch Vertrauen fassende Mädchen gelingt sowohl der älteren Megan Charpentier, fast mehr aber noch der jüngeren Isabelle Nélisse. Die jüngere der beiden Schwestern tut sich weitaus schwerer mit der Sozialisierung und begegnet ihrer Geistermutter mit vertrauensseliger Unschuld und echter Liebe. Isabelle Nélisse gelingt die Darstellung eines zutiefst verstörten, wilden Kindes wirklich beeindruckend. Doch auch der wie immer gutaussehende Nikolaj Coster-Waldau zeigt erneut, dass er einer der besten dänischen Darsteller ist, die sein Land zurzeit zu bieten hat. Jessica Chastain verwirrt mit ihrer komischen Frisur zwar ein wenig, kann als rotzige Bassistin einer Rockband, die ihr bis dahin völlig unbekannte Muttergefühle entdeckt, aber ebenfalls überzeugen. Interessant ist vielleicht noch, dass Mama selbst vom spanischen Monsterdarsteller Javier Botet („REC“, „Sexykiller“) gespielt wird und Mama somit zumindest nicht vollständig am Computer generiert wurde.

„Mama“ ist ein erstaunlich berührender, realistischer und spannungsreicher Gruselfilm mit einigen gekonnt gesetzten Schocksequenzen, der durchgehend spannend und glaubwürdig ist. Exzellente Darsteller und eine behutsame, bodenständige und kreative Regie samt teilweise emotionaler Story machen aus „Mama“ in der Summe einen wirklich sehr guten Horrorfilm, der darüber hinaus fast ohne Blut daher kommt. Das Grauen liegt hier ganz woanders, so dass Muschietti auf plumpe Gewaltorgien mühelos verzichten kann. „Mama“ dürfte somit eine der ganz wenigen erfreulichen Ausnahmen im cineastischen Horrorsumpf sein und darüber hinaus ein Film, den man nur besten Gewissens weiterempfehlen kann. Hoffentlich bringt „Mama“ Muschietti den nötigen kommerziellen Erfolg und ausreichend internationale Aufmerksamkeit, um sich auf weitere Filme dieses Regisseurs freuen zu können. Ergo gerne fünf von fünf schaurigen Müttern, die einfach nicht loslassen können.
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