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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sollte man gelesen haben
Obwohl ich hin- und hergerissen bin und das Buch sehr zwiespältige Gefühle bei mir hinterlassen hat, spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus. Ich glaube, dass man das Buch gelesen haben sollte, da es voller Wissen und interessanter Geschichten steckt und weil wir alle an der Zukunft interessiert sein sollten: Eines Tages werden wir schließlich darin...
Vor 24 Monaten von http://frater-bartmoss.blogspo... veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine auf politische Entwicklungen beschränkte Sicht auf die Zukunft durch Informationstechnologie
Das Buch ist begingt lesenswert denn es zeigt eine Idee, wie die Informationstechnologie das politische Zusammenleben verändert. Mir fehlten jedoch die anderen Lebensbereiche. Wie wird sich unser Bildungssystem ändern, wie die Arbeitswelt, wie das Zwischenmenschliche?

Die Kapitel des Buches haben immer wieder den gleichen Inhalt. Es geht um Macht,...
Veröffentlicht am 26. Juni 2013 von Unbewertbar


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sollte man gelesen haben, 30. Juli 2013
Obwohl ich hin- und hergerissen bin und das Buch sehr zwiespältige Gefühle bei mir hinterlassen hat, spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus. Ich glaube, dass man das Buch gelesen haben sollte, da es voller Wissen und interessanter Geschichten steckt und weil wir alle an der Zukunft interessiert sein sollten: Eines Tages werden wir schließlich darin leben.

Es ist auf jeden Fall eine schöne Abwechslung, einmal ein Buch in der Hand zu haben, dem man anmerkt, dass es von Menschen geschrieben worden ist, die sich professionell mit dem Internet und dessen Möglichkeiten beschäftigen. Auf der anderen Seite habe ich mir mehr von den zwei Autoren erwartet, die maßgeblich an der Entwicklung unserer digitalen Zukunft beteiligt sind. Auch wenn es im ersten Augenblick wie ein Widerspruch klingt: Die größte Schwäche des Buches ist die Anhäufung von Argumenten für und gegen die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

Relativ früh im Buch findet sich zum Beispiel eine Aussage, die im ersten Augenblick unscheinbar unter all den Ideen und Worten des Buches wirkt, fast untergeht und schnell überlesen ist. Sinngemäß heisst es, dass die meisten Menschen keine Vorstellung davon haben, wieviel Macht Google, Amazon und Apple tatsächlich haben. Und das ist - für mich - eine der wichtigsten Aussagen im Buch und zeigt, warum der Orginaltitel "The new digital Age, Reshaping the Future of People, Nations and Business" so gewählt wurde: Unter unseren Augen findet ein kultureller Wandel statt, der die Erfindung des Buchdruckes weit in den Schatten stellt. Die Machtverhältnisse von Bürger, Staat und Unternehmen der Wirtschaft werden neu definiert. Die Kontrolle über das Internet ist der entscheidende Faktor, oder besser gesagt: Wer die Informationen kontrolliert, abrufen und richtig interpretieren kann, wird mehr Macht über die Gesellschaft und den einzelnen Bürger haben, als es bisher im gesamten Verlauf der Menschheitsgeschichte möglich war. Das ist die Quintessenz des Buches, die immer wieder zum Vorschein kommt. Und das führt wiederum zu der genannten Schwäche des Buches: Die Rolle und Vorstellungen der heutigen Global Player an der Neugestaltung unserer digitalen und analogen Zukunft bleiben in dem Buch seltsam blass, oder anders gesagt: Es gibt nicht genügend Raum bei all den Beispielen, Geschichten und Argumente. Es bleibt das subjektive Gefühl, dass den Autoren bewußt ist, an einer Zukunft unserer Welt mitarbeiten, deren Konsequenzen weitreichend und in großen Teilen unschön für viele Menschen sind.

Fazit: Es macht Spass zu lesen, wie die Autoren wortreich und intelligent über den Segen von Mobilfunk-Telefonen in Afrika oder denkende Kühlschränke berichten und wie sich Dikaturen zusammentun werden, um die Technologie zur Überwachung Ihrer Bürger zu finanzieren. Unkritisch sollte man dem Buch und dessen Inhalt jedoch nicht gegenüber stehen: Die digitale Vernetzung unserer Welt wird mehr als einmal als ein Allheilmittel und heilsversprechende Ideologie dargestellt, die auf lange Sicht unsere Weltprobleme lösen soll.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Welt, wie Google sie sieht, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vernetzung der Welt: Ein Blick in unsere Zukunft (Kindle Edition)
Die Erwartungen sind hoch, wenn einer der Hohepriester der digitalen Welt gemeinsam mit seinem Chef-Strategen in die Tasten haut und darüber berichtet, was die neue vernetzte Welt wirklich zusammen hält.

Das Buch startet mit einem Diskurs zum Thema "Die Zukunft des Menschen" – und kommt zu dem positiven Techi Fazit: Höhere Effizienz, mehr Lebensqualität, mehr Chancen. Ok, damit haben wir den Menschen schon 'mal abgehandelt, und das auch schon gleich im ersten Kapitel und mit einem positiven Fazit. Dann muss es ja gut werden mit der Vernetzung der Welt!

Nach einem kurzen Crunch-Kapitel über Identität, Zivilgesellschaft und Journalismus (Verwunderung: wie gehört das nun zusammen und warum so kurz?) folgen Ausführungen zu den Themen Staat, Revolution, Terrorismus, Konflikte und Kriege sowie Wiederaufbau - jeweils in eigenen Kapiteln.

Was wollen uns die Autoren damit sagen?
- Wir von Google sind so mächtig, dass es für uns selbstverständlich ist, uns mit Staatschefs von Demokratien und Diktaturen weltweit an einen Tisch zu setzen und Gespräche über die Zukunft der Welt zu führen. Wir fühlen uns als wichtiger Baustein in dieser vernetzten Welt der Macht. Und die vielen User autorisieren uns täglich, uns quasi dazu eine neue Art von crossnationaler und überstaatlicher Machtstruktur mit aufzubauen.
- Wir von Google haben bisher eine tolle Geschäftsidee, nämlich wie wir die persönlichen Daten unserer Kunden vermarkten. Wie das genau funktioniert versteht zum Glück inzwischen fast keiner mehr. Mit dem ganzen Geld was wir damit verdienen, haben wir uns auf die Suche nach weiteren Ertragsquellen gemacht. Das mit dem selbstfahrenden Auto ist zwar technisch brillant, aber wir wissen noch nicht, wie man daraus Kapital schlagen kann. Daher beschäftigen wir uns jetzt strategisch nicht mehr mit dem direkten Nutzen für den einzelnen Menschen wie in den letzten Jahren (Mail, Telefonieren, Fotos, usw.), sondern mit den Auswirkungen auf die Machthabenden. Als Berater der Eliten können wir unser Infrastrukturwissen perfekt einbringen.
- Vielleicht wollten sie beim Schreiben des Buches im Laufe des Jahres 2012 (erinnert sich noch jemand an Wikileaks?) die Gunst der Stunde zur Rechtfertigung zur Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen nutzen. Denn damals waren doch eine ganze Menge Menschen nicht mit dem einverstanden, was die neuen Internet Rebellen da machten und bei Wikileaks veröffentlichten. Kurz nach Erscheinen des Buches auf Deutsch wurden im Frühsommer 2013 die Snowden- Enthüllungen public. Und die lassen staatliche Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit mächtigen Unternehmen wie Google ja dann doch in einem anderen Kontext erscheinen.

Letztlich muss jeder selbst beurteilen, ob er die ganzen Szenarien und Informationen aus den verschiedenen Machtstrukturen als "interessante Details", als Ansammlung von (vielleicht banalen) möglichen Szenarien oder in Summe dann doch als etwas Bedrohliches empfindet. Schließlich wagen sich hier zwei Lenker eines der mächtigsten digitalen Unternehmens der Welt auf neues Terrain vor und das durch die Buchform ganz öffentlich.

In diesem Sinne finde ich die Auswahl und Gewichtung der von Schmidt und Cohen angesprochenen Themen spannend, und für mich hat sich das Lesen ihres Buches gelohnt. Weiterempfehlen kann ich "Die Vernetzung der Welt" daher vor allem Menschen, die sich zu diesen Szenarien ein eigenes Urteil bilden wollen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine höhere Lebensqualität für alle ist möglich, 8. Mai 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Wenn der Chairman von Google und sein Abteilungsleiter von Google Ideas ein Buch über die digitale Zukunft der Welt schreiben, dann erhofft man sich natürlich atemberaubende Visionen - und man wird nicht enttäuscht!

Spannend, was uns alles erwartet. Hier nur ein Beispiel: Holographie-Projektoren. Mit dieser neuen Videotechnik können wir zukünftig jedes beliebige Bild oder Video dreidimensional darstellen und unser Wohnzimmer in jede denkbare geographische Kulisse verwandeln. Sie sind gelangweilt und wollen einen einstündigen Urlaub einschieben? Warum schalten Sie nicht einfach ihr Hologerät ein und besuchen den Karneval von Rio? Sie sind gestresst? Verbringen Sie doch ein wenig Zeit an einem Strand auf den Malediven. Sie wollen die Olympischen Spiele hautnah erleben? Kaufen Sie sich zu einem vernünftigen Preis ein holographisches Ticket und lassen die Bodenturner live durch Ihr Wohnzimmer turnen! Natürlich ist nichts schöner als die Wirklichkeit, aber die neue Technologie wird ihr sehr nahe kommen.

Die Autoren betonen aber auch, dass die Kommunikationstechnik nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Revolution bedeutet. Die virtuelle Welt wird nicht nur unseren Umgang mit anderen Menschen verändern, sondern auch unsere Selbstwahrnehmung. Wir werden zunehmend mit Menschen jenseits unserer politischen und sprachlichen Grenzen kommunizieren und dabei Beziehungen in der analogen Welt aufbauen. Die Vernetzung, so die Autoren, wird alle Bereiche der Gesellschaft und alle Teile der Welt erfassen. Auch Entwicklungsländer werden vom technischen Fortschritt profitieren und sei es zunächst nur durch die flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk, die ihre Lebensqualität verbessert. So werden sich Menschen in abgelegenen Regionen über die Preise auf dem lokalen Lebensmittelmarkt verständigen können und Urwaldbewohner können sich gegenseitig vor Raubtieren oder sonstigen Gefahren warnen.

Fazit: Manchmal machen die Visionen, die die Autoren entwickeln, schon fast ein wenig Angst, man fürchtet sich vor einer unüberschaubar werdenden Welt, sehnt sich nach Einfachheit. Gleichwohl ist es ein spannendes Buch über unsere Zukunft. Den Autoren gelingt es zu zeigen, dass bei richtiger Anwendung die zukünftige Vernetzung eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität und damit ein gesünderes, sichereres und produktiveres Leben für alle möglich macht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine auf politische Entwicklungen beschränkte Sicht auf die Zukunft durch Informationstechnologie, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist begingt lesenswert denn es zeigt eine Idee, wie die Informationstechnologie das politische Zusammenleben verändert. Mir fehlten jedoch die anderen Lebensbereiche. Wie wird sich unser Bildungssystem ändern, wie die Arbeitswelt, wie das Zwischenmenschliche?

Die Kapitel des Buches haben immer wieder den gleichen Inhalt. Es geht um Macht, Korruption, Warlords und Terroristen die zu neuer Macht kommen. Dieser Macht müssen Staat und Bürger begegnen und der Bürger muss auf seine Persönlichkeitsrechte achten. Das ganze ist gut belegt mit hunderten von Fußnoten, aber wer einen umfassenden Blick in die Gesellschaftlichen Veränderungen bekommen möchte, der suche lieber ein anderes Buch.

Einige Beispiele sind gut und bieten ein gutes Verständnis was Informationstechnologien in anderen Kulturen verändern kann, z.B. bei Fischern in Entwicklungsländern, die Ihren Fischhandel auf Just-in-time Lieferung umstellen. Beispiele aus der westlichen Kultur wirken dagegen komisch, wie der Geschäftsmann, der sich seine Wäsche vom eigenen Schrank bügeln lässt und sich komplett vernetzt begleiten lässt. Insgesamt kommen mir die Beispiele zu kurz.

Für Politiker ein Muss. Für Jedermann, meiner Meinung nach, zu einseitig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht Visionär, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist eine gelungene Zusammenfassung was in nächster Zeit alles möglich wäre wenn die Vernetzung (Im Kernpunkt die Verbreitung mobiler Endgeräte) weiter voranschreitet.
Leider sind es bis auf wenige Ausnahmen keine Punkte auf die man bei einer Diskussion mit technikversierten Freunden nicht auch selber kommen würde.

Wenn auch interessant zu lesen, für diesen Preis (Hardcover) nicht zu empfehlen, zumal noch 60 Seiten Quellenangaben abzuziehen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 26. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Thema an sich ist sicherlich sehr interessant, die Autoren sind dafür prädestiniert, viele Einzelthemen und Betrachtungen sind gut gemacht und regen auch zum Nachdenken an, für mich aber ein bisschen sehr aus der amerikanischen Betrachtungsweise aufgezogen und an vielen Stellen sehr sehr sehr langatmig, so dass es ab einer Stelle mühsam wird, das ganze Buch durchzuarbeiten
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5.0 von 5 Sternen Eine lesenswerte soziologische Spekulation, 25. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob das Buch tatsächlich von Eric Schmidt und Jared Cohen geschrieben wurde, möchte ich bezweifeln. Hier klingt doch das Meiste nach der Feder eines engagierten Politik-Absolventen in jungen Jahren. Dennoch ist das Buch absolut lesenswert. Es geht wenig um Google, aber sehr viel um die möglichen Auswirkungen der Vernetzung auf die zukünftigen politischen Gegebenheiten. Wie sehen Revolutionen in 20 Jahren aus, wie kann die Vernetzung den Entwicklungsländern beim Aufbau nutzen, worauf müssen sich Diktatoren und Minderheiten gefasst machen? All das wird relativ gut belegbar, aber dennoch spekulativ, verhandelt. Die Autoren glauben, dass die Technologie die Zukunft komplizierter machen wird. Allerdings finden sie, dass mit den neuen Instrumenten auch viel Gutes geschehen kann, wenn man sie richtig anwendet. Aufzuhalten wird die Vernetzung der ganzen Welt nicht mehr sein, sagen "Schmidt" und "Cohen". Ich glaube das auch. Deshalb sollte man dieses Buch wirklich lesen, damit man weiß, was auf einen zukommt.
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4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch über unsere Zukunft, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr interessant und gibt einen guten Einblick in unsere Zukunft. Teilweise sind es schon schockierende Einblicke, was jetzt oder in naher Zukunft mit Hilfe des Internets möglich ist. Gerade die Abschnitte zu Kriegsführung mit Cyberattacken und Roboterkriegen sind schon ein wenig beängstigend.

Wieviel Macht Google und Co. heute und in naher Zukunft haben werden, wird auch noch einmal verdeutlicht.

Zwischendurch gab es mal eine Passage, die sich etwas gezogen hat, aber alles in allem sollte man dieses Buch einmal gelesen haben. Wer allerdings erwartet Tief in die Materie einzusteigen wird hier enttäuscht, denn es wird eher an der Oberfläche gekratzt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Internet und mehr für 7 Milliarden Menschen, 1. August 2013
Die beiden Autoren entwerfen ein Bild der Zukunft, wie sie für uns alle sein könnte oder auch kommen wird. Mit UNS ALLE sind wirklich alle Menschen gemeint. Es sei nur eine Frage der nahen Zukunft, bis das Internet incl. Smartphones etc. bis in den hintersten Erdenwinkel vorgedrungen ist. Selbst im ärmsten Afrika sollen diese Kommunikations-Instrumente über kurz oder (nicht sehr) lang verfügbar werden.
Beide Autoren haben leitende Funktionen bei Internet-Riesen Google, sie sind zweifellos hervorragende Kenner die Materie, und sie haben, wie die 5 Seiten Danksagungen beweisen, eine Vielzahl von weiteren Fachleuten befragt.
Die meisten ihrer Aussagen beziehen sich auf nachgewiesene Zitate, Veröffentlichungen, staatliche und private Statistiken, Quellen im Netz usw; auf ganzen 44 Seiten finden sich diese Hinweise und Anmerkungen. Und ein gut 12-seitiges Register mit Schlagworten beschließt das Buch.
Zuvor konnte man sich durch die Einleitung und 7 Kapitel durcharbeiten, alle haben DIE ZUKUNFT ... in ihrer Überschrift.
Mehrfach wird auch die Frage des Schutzes unserer Privatsphäre angesprochen und aufgezeigt, wie gläsern wir alle werden, wenn jedermann mit seinem Smartphone, Tablet, Handy, PC, seiner Facebook- oder Twitter-Seite online ist.
Als das Buch geschrieben wurde, war der jetzt brandaktuelle Fall des US-Ausspähprogramms PRISM noch nicht bekannt. Aber die Autoren zeigen mehrfach auf, daß die Datensammel-Wut vor niemandem halt macht, wenn es für die Staaten (gute wie weniger gute) technologisch möglich ist. Da wird (auf Seite 85) auf die Cloud verwiesen, welche die Daten haltbarer und sicherer machen soll. Nach PRISM und Edward Snowden muß man daran doch erhebliche Zweifel haben. Ob da sogenannte sichere Netzwerke wie TOR wirklich sicher sind? Die im Buch oft zitierten Hacker finden, zumal in staatlichem Auftrag, wohl trotz allen Verschlüsselungen Zugang zu solchen Seiten.

Breiten Raum im Buch nehmen auch die Kriegführung mit Cyberattacken sowie der Terrorismus ein, incl. Drohnen und Roboter-Kriegern. Es wird angedacht, was sich da alles in naher Zukunft die Staaten gegenseitig antun könnten. Dem entgegen halten die Autoren solche positiven Begriffe wie Die Weisheit der Massen und die Haltbarkeit der Daten (S. 287).

Peinlicher Schreibfehler auf S. 251: Da wird der ermordete Terrorist Osama bin Laden als Obama bin Laden bezeichnet; wirklich unangenehm für den derzeitigen US-Präsidenten.

Zusammenfassung:
Ein lesenswertes Buch für alle, die am Thema interessiert und bereit sind, sich durch ca. 370 Seiten trockenen Fließtext durch zu arbeiten. Aber es lohnt, die sicher realistisch aufgezeigten Zukunftsentwicklungen gehen uns alle an, sie werden unser Leben und das unserer Kinder verändern. Aber was wäre das Leben ohne Fortentwicklung? Die Evolution machte davor noch nie halt, und so kommt sie eben heute in digitaler Form daher.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, 22. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ein lesenswertes Buch, trotzdem habe ich mir mehr davon erhofft. Stellenweise ist es sehr interessant, oftmals aber auch etwas langweilig.
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