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am 23. Oktober 2014
Carrera Bahnen gibt es schon seit Jahrzehnten. Früher waren sie der Traum der männlichen Jugend ist sie heute in Zeiten von Smartphones und Spielekonsolen etwas in den Hintergrund getreten. Nichtsdestotrotz landen jedes Jahr wieder hunderte Bahnen unterm Weihnachtsbaum. Viele davon landen schnell im Keller oder bei Ebay und das ist leider auch ganz logisch. Während die Bahnen früher alle identisch waren, gibt es heute allein von Carrera (ja, es gibt auch andere Hersteller) allein 5 verschiedene Typen, die sich in Qualität, Größe, Funktionen etc. erheblich unterscheiden. Wer hier nicht vorher schaut, kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit das falsche.

Die Reihen Digital 143 und Carrera Go sollte man möglichst meiden, da sie technisch und qualitativ minderwertig sind und nur durch günstige Preise locken. Damit werden höchstens die Allerjüngsten glücklich. Aufrüsten kann man grundsätzlich nicht.

Wenn man sich für die vernünftige Größe 1:32 (Maßstab der Autos) entschieden hat (1:24 lasse ich mal außen, vor da sie z.T. kompatibel aber nochmals teurer sind), dann stellt sich die entscheidende Frage:

Analog (Evolution) oder Digital (Digital 132)?

Hier gibt es grundsätzlich kein richtig oder falsch, aber es gibt extreme Unterschiede.

Analog ist klassisch wie man es von früher kennt. Es gibt zwei Spuren, jedes Fahrzeug fährt in seiner Spur, der schnellere gewinnt. Das macht grundsätzlich eine Menge Spaß und ist im Prinzip Slotracing in Reinform. Es ist bewährt, der schnellere gewinnt auch immer, die Technik ist einfach und es wird wohl auch in 40 Jahren noch so funktionieren. Nachteil ist allerdings, dass nicht mehr Fahrer wie Spuren teilnehmen können, also in der Regel 2.

Die Digitalbahn benutzt im Prinzip die gleichen Schienen wie die Evolution Bahnen, hat aber einige Sonderbauteile wie Weichen und Pitlane. In der praktischen Umsetzung ist das System aber komplett unterschiedlich. Durch die Weichen kann man während der Fahrt die Spuren wechseln und so kommt nicht nur ein richtiges Rennfeeling beim Überholen auf, man kann zudem auch mit deutlich mehr Fahrern gleichzeitig fahren (bis zu 6 bei Digital 132). Das erhöht gerade bei Anfängern und Gelegenheitsfahrern die Dauermotivation. Zudem gibt es die Möglichkeit Ghostcars zu nutzen. Hier wird das Fahrzeug auf eine feste Geschwindigkeit programmiert und fährt dann autonom. So kann auch ein Rennen allein Spaß machen, wenn 1-2 Ghostcars mitfahren. Ergänzt man die Bahn dann noch um eine Boxengasse (Pitstop), dann kann auch getankt werden und das Rennen wird noch realistischer und abwechslungsreicher. Man kann eine Evolution-Bahn auch zu einer Digital 132-Bahn aufrüsten. Allerdings ist das dann im Endeffekt teurer und die Autos müssen umgebaut werden, was ein gewissen handwerkliches Geschick erfordern.

Preislich unterscheiden sich die beiden Systeme deutlich. Eine Evolution Bahn bekommt man für 120-150€. Mit einem Rundenzähler für 50€ liegt man mit der Grundbahn unter 200€ und hat alles notwendige. Klar braucht man dann evtl. noch zusätzliche Schienen, aber die sind für beide System identisch. Eine Digitalbahn liegt in der Grundpackung zwischen 250€ und 350€ und mit Position Tower für die Rundenzählung plus Boxengasse ist man dann bei 350-450€, als beim Doppelten. Will man nun den Vorteil der vielen Fahrer ausnutzen, kommen für jeden zusätzlichen Fahrer (Auto + Regler) nochmal 70-80€ drauf, sodass es schon eine ordentliche Investitionsumme ist, selbst ohne Streckenerweiterung.

Für mich persönlich würde ich trotzdem immer wieder zur Digitalbahn greifen, da insbesondere die Spurwechsel und das Tanken bei Gelegenheitsfahrern für eine deutlich höhere Langzeitmotivation stehen. Zudem kommt dazu, dass man über die Anpassung der Geschwindigkeit und Bremse bei jedem Fahrzeug individuell Handicaps ausgleichen kann. So kann zum Beispiel ein sehr guter Fahrer mit verlangsamten Auto mit einem Anfänger bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Gerade bei jüngeren Spielern ist das wichtig. Zum einen ist die Lernkurve stark vom Alter abhängig, zum anderen wird ihr Kind sicherlich schnell keine Freunde mehr finden, die freiwillig mit ihm fahren, wenn er jedes Rennen mit 15 Runden Vorsprung gewinnt.

Sollte die Frage zwischen Digital und Analog geklärt sein, so muss man sich noch für eine der vielen Grundpackungen entscheiden. Bei den Digital 132 Bahnen geht dort die Preisspanne von 180€ - 350€. In der Streckenlänge unterscheiden sich die Bahnen kaum und das ist auch absolut kein Kaufkriterium, da man über kurz oder lang eh zusätzliche Teile braucht und die interesaanten Kurvenradien NIE in den Grundpackungen sind. Hier sind immer nur Kurve 1 (K1) und Standardgeraden enthalten.

Wichtiger ist die Ausstattung:
1. Control Unit oder Blackbox?
Theoretisch können bei das gleiche, aber praktisch sollte man die Control Unit (ist der Nachfolger der Blackbox) immer vorziehen. Die Gründe dafür sind einfach. Vieles des neuen Zubehörs (Rundenzähler, Tower, Pitlane) funktionieren nicht im vollen Umfang mit der Blackbox, d.h. die Funktionalität ist eingeschränkt. Zudem sind an der Control Unit LEDs verbaut. Dies ist nicht nur für den Rennstart wichtig, sondern vor allem für die Programmierung der Fahrzeuge. Wer schon mal ein Formel 1 Auto versucht hat an einer Blackbox zu programmieren, weiß wovon ich rede. Gerade Kinder werden bei der Programmierung mit einer Blackbox viele Probleme bekommen. Ein weiterer Vorteil der Control Unit ist, dass man hier einfach eine Verbdingung zum PC herstellen kann. Wer also später mal eine Rennsoftware einsetzen will, kommt um die Control Unit nicht herum.

2.) Die Regler:
Es gibt kabelgebundene und Funkregler. Die Kabelgebundenen sind natürlich günstiger und von der Funktionalität identisch, aber bei 4 Fahrern bei einer auf dem Boden aufgebauten Bahn, wird man schnell die Kabel verfluchen, wenn das Kind zum dritten mal beim Versuch das Auto schnell wieder einzusetzen über die Kabel fällt und auf der Bahn liegt. Bei der Anschaffung weiterer Regler ist zudem der Preisunterschied zwischen den beiden Varianten relativ gering (wenn man Preise vergleicht). Bei den Drahtlossystemen gibt es auch 2 Versionen. Das Wireless System basiert auf der Infrarottechnik und ist an den Empfangstürmen in Form einer Motorölflasche zu erkennen. Das Wireless + System basiert auf der Funktechnik und sollte vorgezogen werden, da es deutlich weniger Verbindungsprobleme gibt und die Reichweite größer ist. Das alte Wireless System wird aber nicht mehr angeboten, sodass man nur beim Gebrauchtkauf darauf achten muss.

3.) Die Fahrzeuge: Hier gilt: Jede Fahrzeugklasse fährt sich unterschiedlich, sodass es keinen Sinn macht Formel 1 Wagen mit DTM-Fahrzeugen gleichzeitig zu betreiben. Man sollte sich also vorher überlegen, welche Fahrzeuge man haben will (Formel 1, GT, DTM, Klassiker), da man beim Tausch ansonsten viel Geld verbrennt. Ich persönlich würde auf keinen Fall Formel 1 Wagen kaufen. Diese sind im Fahrverhalten am schwierigsten zu beherrschen und haben vor allem kein Licht. Das wird nicht nur den Nachwuchs ärgert (Licht ist ein absolutes Highlight), sonder die Lichter werden auch für viele Statusanzeigen benutzt (Tank auf Reserve, Codieren, Fehlstart, etc.), sodass diese Informationen beim Formel 1 Wagen einfach fehlen. Unschön! Daher kann ich nicht zu den günstigsten Digitalbahnen raten, da diese die beiden NoGo's miteinander verbinden: Blackbox und Formel 1 Wagen.

Soviel zur Theorie, nun zu dem eigentlichen Produkt:
Diese Bahn vereint vieleVorteile des Digitalsortiments: Control Unit und dazu noch 2 sehr schöne DTM Autos. Die DTM Wagen sind mit am Besten zu beherrschen und dazu auch noch richtig schnell. Zudem gibt es insgesamt 9 DTM Fahrzeuge die alle ungefähr gleich schnell sind (Serienstreuung). Das wird bei anderen Klassen deutlich schwerer zu realisieren.
Rechnet man die Kosten zusammen, so rechnet sich in der Regel ein etwas teureres Set immer, wenn dort die Wagen drin sind, die man haben möchte.

Nachteil sind für mich die fehlenden Wireless+ Regler. Ich möchte diese nicht mehr missen. Die Akkus halten ewig und ich hatte noch nie Verbindungsprobleme. Selbst 2 Zimmer weiter kann ich die Wagen noch steuern. Da das DTM-Rivals Set (30165) nur unwesentlich teurer ist, würde ich immer zu diesem greifen, außer man möchte genau diese 2 DTM Wagen haben (Rivals hat einen Audi und einen Mercedes, hier ist ein Mercedes und ein BMW).

Allgemein sollte man zu Carrera 132 Bahnen aber noch einiges Sagen:
- Man braucht Platz! Die Grundpackungen benötigen meist schon 2x3m und für eine interessante Strecke ist man schnell bei deutlich mehr Platz
- Wer es etwas seriösen angehen will, kommt langfristig um Randstreifen nicht herum, da die Fahrzeuge beim Driften sonst von der Strecke fliegen. Hier kommt sehr schnell ein ordentlicher Batzen Geld zusammen.
- In allen Grundpackungen sind nur K1 Kurven drin, dass sind die kleinsten Radien. Wer eine interessante und abwechslungsreiche Strecke haben will braucht mittelfristig K2 und K3 Kurven.
33 Kommentare|112 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 50 REZENSENTam 20. Oktober 2014
Jedes Jahr im Dezember sieht man ratlose Eltern oder Großeltern vor den zahllosen bunten Carrera-Schachteln stehen.
Uns ging es damals genauso, deshalb hier mein Versuch etwas Hilfestellung und Orientierung bei der Auswahl bzw. Kaufentscheidung zu geben.

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Worüber man sich aber auf jeden Fall beim Einstieg in die Carrera-Welt von vornherein klar sein sollte:
der Kauf einer Grundpackung ist meist nur der Anfang der Geschichte, das ist wie mit den Märklin-Eisenbahn-Grundsets die jedes Jahr zu Weihnachten bei den Discountern angeboten werden. Mit dem was man da gekauft hat ist man leider nur sehr kurz zufrieden, weil es auf die Dauer schnell eintönig wird eine kurze und langweilige Bahn immer im Kreis herum zu befahren.
Also muß man noch mehr Geld für Erweiterungen in die Hand nehmen um zu vermeiden daß das Grundset schon 3 Tage nach Weihnachten im Keller verstaubt. Das ist seitens der Hersteller aber auch so vorgesehen, Stichwort "Folgegeschäft", da wird dann erst richtig Geld verdient.

Apropos Discounter:
dort gibt es zu Weihnachten oft diese NoName-Superbillig-Rennbahnen, unser Kind bekam vor 3 Jahren von der Verwandschaft so ein Set geschenkt. Das Teil wurde noch vor Silvester wieder zurückgebracht, das war der Reinfall des Jahres, ich habe selten so einen unbespielbaren fabrikfrischen Müll gesehen. Man erwirbt hier uralte, sterbenslangweilige und primitivste Analogtechnik die in keinster Weise erweiterbar ist, bevor man für so was Geld ausgibt würde ich lieber ein kleines Feuerchen mit den Geldscheinen machen oder die Knete spenden.
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Man(n) kennt Carrera oft noch aus der eigenen Jugend, denkt an die fast unkaputtbaren, schlichten, soliden und gußeisernen Wagen mit den federnd gelagerten Kupferblech-Schleifern und die Schienen mit dem 3-Leitersystem.
Alles war noch "Made in Germany" und kostete daher richtig Geld. Zubehör gab es relativ wenig und die analoge Bahn wurde sehr schnell sehr langweilig wenn man immer nur auf der kurzen Standard-8 (ohne Überholmöglichkeit) aus der Grundpackung seine Runden drehte.

Heute dagegen gibt es etliche Rennbahnsysteme mit dem bekannten Carrera-Schriftzug drauf:
Carrera GO
Carrera Digital 143
Carrera Evolution
Carrera Digital 132
Carrera Digital 124

(Diese Reihenfolge ist preislich von "billig" nach "teuer" aufsteigend sortiert).
Alle modernen Carrera-Varianten sind seit ca. 1999 komplett "Made in China",
"Made in Germany" gibt es hier schon lange nicht mehr.

Die wesentlichen Unterschiede sind wie folgt:

Carrera GO:
-----------
-max. 2 Fahrer möglich
Das ist eine kleine Welt für sich, praktisch mit nichts aus den größeren Baureihen kombinierbar, die kleine Einsteigerbahn mit kleinen Autos für kleine Kinder für den kleinen Preis. Die Schienen sind lediglich rd. 11cm breit, also ca. die Hälfte der großen Carrera-Bahnen. Die Wagen passen in der Breite gerade noch so auf die Bahn, es geht also wirklich sehr eng zu beim Rennen. Man kann keine Höchstgeschwindigkeit oder Bremskraft festlegen, nur ausnahmsweise mit Teil-Beleuchtung der Fahrzeuge, man kann nicht selbst die Spur wechseln wenn man will, nicht tanken usw..
Ist eben die alte analoge Technik bei der man selbst nichts regulieren und steuern kann, außer der Fahrgeschwindigkeit natürlich.
Steht zwar Carrera ganz groß vorne drauf, wer hier aber deshalb die gute alte solide Carrera-Qualität erwartet wird garantiert enttäuscht.
Das ist für den kleinen Preis einfach nicht drin.
Es gibt zwar Loopings, Sprungschanzen und dgl., also all das Actionzeugs worauf die ganz Kleinen voll abfahren, aber auch oft schnell enttäuscht und gefrustet sind weil das in der Realität nicht so klappt wie gedacht. Auch schafft es längst nicht jedes GO-Auto diese Loopings zu durchfahren. Und die X-Spurwechsel, Kreuzungen und Engstellenschienen z.B. sind regelrechte Materialkiller weil die Autos bei jeder Runde übel zusammenkrachen können wenn man nicht sehr aufpasst. Die Weichen werden ja nicht wie bei Digital vom Fahrer geschaltet sondern die Autos wechseln zwangsweise und automatisch die Spur.
Womit die kleinen GO-Fahrer auch oft überfordert sind:
diese schwer zu fahrenden sog. Flyover-Haarnadelkurven bei denen die Autos eine enge 180°-Kehre fast senkrecht an der Wand hoch fahren sollen.
Auch hier droht wieder Frustgefahr. Wir konnten unserem Kind damals erklären daß dieses ganze GO-Spezial-Stuntzubehörzeugs
eigentlich nur in der Werbung toll ist um damit kleine Kinder anzulocken. Danach war die GO kein Thema mehr und wir gingen direkt über zur Digital132.
Noch ein Problem: bei den GO-Autos kann man nicht so feinfühlig Gasgeben wie bei den D132/124 Wagen. Dadurch ist die Bahn etwas schwierig für die Kinder zu fahren. Manche GO-Kunden berichten hier ja von einem praktisch nicht dosierbaren Vollgas-Fahrgefühl, weil die Regler so schlecht ansprechen daß man entweder viel zu schnell oder zu langsam unterwegs ist.
Frustrierendes Resultat: die Autos fliegen ständig raus und/oder schaffen keine komplette Runde am Stück.

Carrera Digital 143:
--------------------
-max. 3 Fahrer möglich
-gleiche Schienen und gleiche Autogröße wie bei der GO
-die meisten Autos ebenfalls ohne Beleuchtung
-viel weniger Schienenvarianten (Kurven!) zur Auswahl als bei den größeren Digitalsystemen
-es gibt eine schaltbare(!) X-Weiche
ABER: da es sich um ein Zwischending aus GO und Digital 132/124 handelt hat die 143 ein bisschen was von beiden,
ist also eine ganz leicht aufgepeppte GO die aber auch nicht sehr lange Spass macht weil ihr zu viel von den großen Brüdern fehlt.
Hier dürfte recht schnell der Wunsch nach einer "richtigen" großen Carrera wie D132 oder D124 aufkommen.

Da die GO und Digital 143 beide nur kleine Bahnen für kleine Kinder sind (und Kinder ja zügig größer werden),
ist die effektive Nutzungsdauer deshalb sehr limitiert. Ich würde sagen bestenfalls 2 Jahre, wenn die Bahn überhaupt so lange überlebt.
Dann kann man Carrera-technisch wieder ganz von vorne anfangen und diesmal in die großen Systeme investieren.
Mit einer D132 dagegen hat man auch als Teenager oder Erwachsener noch viel Spass, und man kann hier ein Tempolimit
je Fahrzeug einstellen, dadurch werden die Kids am Anfang nicht überfordert und frustriert.
Wenn sie die Bahn dann beherrschen hat man noch viel Ausbau-Luft nach oben.
Unser Kind hat die D132 mit seinen damals etwas mehr als 8 Jahren sofort und völlig problemlos begriffen, die Controlunit mit ihren
vielen Einstellmöglichkeiten war auch kein Hindernis, ganz im Gegenteil. Den Kids macht es auch heute noch einen Heidenspaß die Autos umzuprogrammieren.
Für D132 gibt es übrigens auch kindgerechte Fahrzeuge wie z.B. die "Cars"-Modelle, also muß man nicht dafür zwingend extra eine GO kaufen.
Man könnte also weise ein zukunftssicheres und vielseitig erweiterbares D132-Grundset mit Controlunit kaufen, hat dadurch auch später noch alle Ausbaumöglichkeiten, dazu dann noch 2 "Cars"-Autos für die Jugend zum einlernen und jeder ist zufrieden.
Kleiner Treppenwitz am Rande: es gibt Leute die meinen, daß die GO doch eher für Erwachsene ist, weil diese mit den auftretenden Problemen und Eigenheiten dieses Systems besser klarkommen als kleine Kinder.
Die größeren D132 und D124 dagegen bereiten Kindern i.d.R. weniger Probleme
da sie besser zu handhaben und weniger störanfällig sind.

Carrera Evolution:
------------------
-max. 2 Fahrer möglich,
größere Autos und größere Schienen als bei GO und D143, aber leider völlig ohne Beleuchtung. Das ist die alte einfache analoge Technik, ist äußerlich fast gleich mit Digital 132, entspricht von den Spielmöglichkeiten aber dem Stand von vor 40 Jahren, das wird in Rekordzeit todlangweilig. Man kann zwar auf Digital nachrüsten, aber das geht nur bedingt und lohnt sich auch meistens nicht. Da kann man stattdessen auch gleich direkt bei Digital 132/124 einsteigen.
Außerdem kann man mit einer Digital 132/124 ja auch mal analog spielen, wenn man will, dazu bleibt einfach jeder Fahrer wie früher in seiner Spur und man spielt ohne Tankfunktion. Dann hat man klassisches Slotracing wie damals.
Die Schienen sind die gleichen wie bei D132 und D124, haben aber eine etwas andere und alte Verbindungstechnik.
Sie ist etwas teurer als die GO, aber deutlich billiger als die großen Digitalbahnen. Vom Spielwert her nur ein kleines Strohfeuer, fast alle gravierenden Nachteile der GO findet man auch hier. Carrera Evolution ist auch die älteste Baureihe im aktuellen Carrera-Sortiment, gibt es seit 1998.
Mein Rat: besser Finger weg, damit wird man nicht wirklich glücklich.

Digital 132:
------------------
max. 6 Fahrer bei der D132,
die Schienen sind die gleichen wie bei Evolution, rd. 20cm breit, Extra-Randstreifen zur Fahrbahnverbreiterung sind im Kurvenbereich aussen sehr ratsam da die Autos sich sonst an die Leitplanken "anlehnen" bzw. den Leitplanken und sich selbst die Farbe abschmirgeln. Man kann die Spur wechseln bzw. überholen wie man will sofern Digitalweichen verbaut wurden, den Topspeed je Auto programmieren, Tankinhalt und Bremskraft einstellen,
fast alle Wagen sind vorne und hinten (mit Rück- und Bremslicht) beleuchtet, das Licht kann man am Drücker ein- und ausschalten;
man kann mit elektronischer Tankfunktion viel realistischer spielen, gegen einen oder mehrere (Anzahl theoretisch unbegrenzt!) Ghostcars fahren die nach dem Zufallsprinzip die Spur wechseln (die jeweilige Ghostcar-Geschwindigkeit kann man selbst fest einstellen), eine Startampel einbauen, variable Kurvenradien verbauen, es gibt Safetycars und Pacecars usw. usw..
Kostet daher natürlich auch ein mehrfaches eines Go-Startsets.
Der Phantasie sind nur durch den Geldbeutel und den vorhandenen Platz Grenzen gesetzt.
Digital 132 hat die größte Auswahl an Fahrzeugen insgesamt in der Carrera-Welt.

Digital 124:
----------------
Die "Königsklasse" für Erwachsene im besten Alter mit viel Platz und Geld ;o)

offiziell bis 4 Fahrer bei D124 mit Originaltrafo (mit stärkerem Extra-Labornetzteil als Trafo-Ersatz sind aber auch hier 6 Fahrer möglich);
die Schienen bzw. die Bahn selbst ist identisch zur D132, (die Spannung ist aber verschieden: D132 hat einen 14,8V, die D124 einen 18V-Trafo) die Autos sind aber deutlich schwerer, größer und vor allem breiter.

Maße D124 am Beispiel Ferrari 458 GT2 (LxBxH):
200 x 85 x 50mm, Gewicht 243g

dto. in D132:
140 x 65 x 35mm, Gewicht 107g

Sie passen daher wie bei der GO gerade noch so auf die Piste, teure Extra-Randstreifen zur Fahrbahnverbreiterung sind deshalb absolut unverzichtbar; D132er-Autos haben dagegen zu beiden Seiten etwa ein Fingerbreit Platz auf der Schiene da sie ja etwas kleiner sind.
Digital 124 braucht leider auch den meisten Platz aller Carrera-Rennbahnsysteme durch die de facto-Randstreifenpflicht:
20cm Schienenbreite + beidseitig Randstreifen= 40cm Gesamtfahrbahnbreite !!
Eine D124-Grundpackung beinhaltet neben der Bahn auch Randstreifen für die Kurven, zusammen mit den teureren Autos treibt dies natürlich den Paketpreis deutlich in die Höhe.

Ein D124 Auto ist technisch schon eine andere Klasse als ein D132er, hat aber wie ich finde auch gewisse Nachteile:

-beim Preis:
der o.g. Ferrari 458 GT2 kostet in D124 um die 70,--,
in D132 dagegen 45,-- bis 50,--

-eingeschränkte Fahrzeugauswahl: für D124 hat man von allen Carrera-Baureihen
die kleinste Auswahl. Ist bei den Preisen aber auch wieder schonend fürs Budget ;o).

-die D124-Autos fahren sich auch ganz anders als ein D132, sie sind etwas behäbiger und brauchen entsprechend lange Strecken um so richtig auf Touren zu kommen. Stellt man einen 124er auf die Piste wirkt diese gleich eine ganze Nummer kleiner und kürzer.

-durch die Fahrzeugbreite ist es in Kurven bei Kopf an Kopf-Rennen nicht ungefährlich zu überholen. Wenn das kurveninnere Fahrzeug beim vorbeipreschen mit dem Heck nach außen schwenkt, stößt es gegen das Nachbarfahrzeug und kann dieses aus der Spur drängen

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Coole Papa+Sohn-Spielidee (geht so leider nur mit D132 und Controlunit) im Stil von "Auf dem Highway ist die Hölle los":
man kauft sich ein zusätzliches D132-Polizeiauto zur Bahn, programmiert dieses als Ghostcar und spielt richtig Verfolgungsjagd mit 3 Fahrzeugen.
Besonders abgefahren kommt das wenn man abends im halbdunklen Zimmer mit eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung sowie das ebenfalls voll beleuchtete Polizeiauto zusätzlich noch mit Blaulicht über die Piste heizt.
Ergebnis: der Weihnachtsabend ist geritzt, das Kind strahlt :o).
Eine schöne und interessante Alternative zum normalen Rennbetrieb.
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Wovon ich jedem nur abraten kann:
Carrera-Sets mit Formel 1-Autos kaufen, die Dinger zerlegen sich laufend in Rekordzeit durch zahlloses und filigranes Spoilergeflügel, sind natürlich auch ganz ohne Beleuchtung, diese extrem leichten Autos haben auch noch einen stärkeren Motor drin als die meisten DTM-Wagen und werden daher in der Szene "Bodenraketen" genannt. Es nervt einfach tierisch wenn nach jedem Abflug die teilweise winzigen Spoiler erst gesucht und wieder drangesteckt werden müssen. Und ohne Spoiler sehen die Wagen ziemlich bescheiden aus....

Fazit:
======
Carrera GO ist Carrera-technisch eine Sackgasse, nur sinnvoll wenn ganz kleine Kinder, wenig Platz und Investionsbereitschaft vorhanden sind. Mit Tränen und Frusterlebnissen ist zu rechnen. Dies erklärt sich auch wenn man nur mal die Preise ansieht: für den Preis eines einzigen D132 oder D124-Renners bekommt man bei der GO eine komplette Anlage. Die GO ist eine reine Einstiegsdroge, ein Türöffner für Carrera um im Kinderzimmer erstmal präsent zu sein. Nicht besonders haltbar, sehr billig, und sie soll irgendwann mal zu den größeren Carrera-Bahnen führen.
Nur bedingte Kaufempfehlung von mir.

Digital 143 ist wie weiter oben schon geschrieben leider auch nicht so das Wahre: eine verkappte Kleinkinder-Carrera mit einer winzigen Prise Digitaltechnik. Es fehlt zuviel von den Möglichkeiten der D132/D124.
Keine Kaufempfehlung meinerseits.

Evolution: viel zu wenig Spiel- und Erweiterungsmöglichkeiten, hier hat man sehr schnell die Nase voll.
Keine Kaufempfehlung meinerseits.

D132 ist für mich das optimale System mit fast allen Möglichkeiten

D124: Hier braucht man noch zwingend teure Randstreifen dazu weil die Autos ja breiter sind, die D124-Wagen sind die teuersten Carreramodelle. D124 hat auch die kleinste Auswahl an Autos da diese Baureihe sich mehr an Erwachsene, Sammler und Liebhaber richtet. Dieser Kundenkreis ist zwar zahlungskräftig, aber auch recht überschaubar. D124 ist mehr für die ganz großen Jungs gedacht, nur hier gibt es deshalb auch limitierte Edel-Startsets mit Randstreifen, Wireless-Funkreglern und hübschen leichtbekleideten Mädels auf der Startschiene für den schlappen Einstiegspreis von rd. 500,--.
D124 ist die teuerste Art Carrera zu fahren. Die ganzen Carrera-Zubehörteile wie Figuren und Gebäude sind im Maßstab 1:32, passen also zu D132 und Evolution, aber leider nicht zu der größten Carrera D124.
D124 hat "nur" ca. 10% Anteil am gesamten Carrera-Rennbahnangebot, spielt also keine führende Rolle.

Guter Rat:
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Man sollte sich zum Einstieg ein gut ausstaffiertes Grundset (unbedingt mit Controlunit, das ist die aktuellste und vielseitigste Steuereinheit) suchen, möglichst mit 2 Weichen. Alles was man noch extra nachkaufen muß wird relativ teuer, ist das Gewünschte schon in der Grundpackung enthalten kommt man insgesamt billiger weg.
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Warum ist diese Controlunit denn so wichtig?
Das hat folgenden Grund:
die Blackbox ist das veraltete Vorgängermodell der Controlunit, wirklich nicht zu empfehlen.
Grundsets mit dieser Blackbox stammen teilweise noch aus 2008 (!). Die aktuelle Controlunit hat mehr Möglichkeiten und ist deutlich
einfacher zu bedienen. Scheinbar besonders günstige D132-Sets sollte man genauer unter die Lupe nehmen, diese sind i.d.R. älteren Datums mit Blackbox, daher auch der niedrigere Preis.
Die neuen 2015er-D132-Sets haben nun alle die neuere Controlunit mit dabei, die alte Blackbox stirbt daher sowieso bald aus.
Das ganze Digitalzubehör kann man auch nur teilweise an die alte Blackbox anschließen, bei der Controlunit gibt es hier keinerlei Einschränkungen.
Die Controlunit ist praktisch Herz und Hirn der gesamten Anlage, mit ihr steht und fällt der gesamte Spielspass.
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Will man zu dritt oder zu viert fahren muß man noch 2 Autos plus 2 Regler/Drücker dazukaufen, diese 4 Teile können alleine schon bis zu 200,-- extra kosten.
Je nach dem wo, wann und was man kauft, kann man z.B. reduzierte Auto-Auslaufmodelle erwischen, dann wird es noch etwas günstiger.
Also kann man sich überlegen und nachrechnen ob es sich lohnt, ein passendes zweites Grundset dazu zu kaufen im Vergleich mit dem Einzelkauf.

Mit mehr als 2 Autos auf einer relativ kurzen Grundpackungsstrecke zu fahren will aber auch gut überlegt sein. Mehr Autos auf der Strecke brauchen auch entsprechend mehr Platz = Streckenlänge wenn man sich nicht dauernd gegenseitig behindern will.

Eine zu lange Strecke ist aber auch nicht wirklich ratsam, da man so weniger spannende Duelle/Rennsituationen hat wenn jeder quasi alleine vor sich hinfährt weil die Bahn so weitläufig ist. Wir haben unsere aktuelle Bahn ggü. dem Vorgänger um 25% gekürzt und das Fahren ist erheblich interessanter geworden.
Die Bahn sollte interessant und abwechslungsreich zu fahren, übersichtlich, nicht zu lang und nicht zu kurz sein.

Eine Grundpackung ist vom Preisleistungsverhältnis fast schon ein Schnäppchen; ist hier wie bei der Modelleisenbahn.
Jede Grundpackungsstrecke, egal wie lang, wird aber schnell langweilig da man immer nur ein und denselben Kurvenradius fährt, nämlich die Standard-Kurve 1/60, diese ist in jedem Grundset haufenweise mit dabei.

Wir haben unsere Bahn mittlerweile auf über 20m erweitert, mit öffnenden und schließenden Kurven, Schikanen, Überfahrt zwecks Streckenlängenausgleich, Wireless+Reglern, Tankfunktion durch Pitlane, Driver Displays, Position-Tower-Rundenzähler, Startlight, Labornetzteil um abwechselnd D132 und D124 mit genügend Strom fahren zu können, Gebäuden, sehr vielen Randstreifen, Leitplanken usw. Dies alles kostet natürlich so richtig Geld, man sollte realistischerweise mindestens mit dem 2-3 fachen Preis des Grundsets als Investition rechnen, sonst wird der Grundset-Weihnachtsspaß sehr schnell langweilig.
Carrera zu fahren ist generell kein billiges Hobby.

Bitte nicht auf die aus den schwierig zu fahrenden und öden 1/60 Kurven + Standardgeraden eindrucksvoll zusammengesteckten "Erweiterungssets" in den Online-Auktionen hereinfallen, das ist ein typischer Anfängerfehler der mir damals aber auch schon passiert ist. Die 1/60 Kurven sind wie Salz: eine Prise davon macht die Bahn interessant, zuviel davon aber verdirbt einem den ganzen Fahrspaß.
Diese Kurventeile bekommt man daher auch oft für 2,--/Stk. praktisch nachgeworfen.
Solche Erweiterungssets stammen i.d.R. von Leuten die sich clever ein passendes Extra-Startset dazugekauft haben um so günstiger an Autos, Regler, Weichen oder Controlunits zu kommen. Es gibt aber auch Händler die Startsets zerlegen und die Teile einzeln verkaufen um mehr Umsatz zu machen.
Diese o.g. Standard-Schienen sind praktisch wertlose "Schlachtabfälle" die man so einzeln weder brauchen noch weiterverkaufen kann. Also steckt man sie z.B. zu Parkhaus-Kreiseln mit Auffahrt oder als "Schleuderkurs" zusammen, das sieht dann auf den ersten Blick toll aus. Ist aber bei Tage betrachtet ein echter Schuß in den Ofen, weil man nur wieder das kauft was man ja schon mehr als genug hat, nämlich unbeliebte Schienen die keinen rechten Fahrspaß machen.
Dann stattdessen lieber z.B. eine Packung Kurve 2/30, 3/30 oder 4/15 kaufen, das bringt viel mehr Fahrfreude.

Als Carrera-Anfänger denkt man ja normalerweise: Strecke ist Strecke und Schiene ist Schiene. Das stimmt aber so nicht, es gibt langweilige Strecken und Standard-Schienen wie sie in den Startsets vorkommen. Diese "eckigen" und unrunden Bahnen sehen auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht aus, öden aber sehr schnell an weil es sich ja immer wiederholt: Kurve folgt auf Gerade und wieder eine Gerade, gefolgt von Kurve usw.. Die Kurventeile sind bei den Grundpackungsstrecken aber immer dieselben, also geht der Reiz sehr schnell verloren.
Deshalb bauen die fortgeschrittenen Carrerafahrer ihre "runden" Bahnen ohne diese 1/60-Kurventeile (welche in der Carrera-Szene noch unbeliebter als Fußpilz sind), oder nur mit extrem wenigen Stück und nehmen stattdessen verschiedene Kurventeile mit veränderlichen Radien. Dadurch muß man jede Kurve anders angehen, man muß auch mal abbremsen, oder aus der Kurve rausbeschleunigen und kann nicht einfach im Blindflug mit konstanter Geschwindigkeit seine Runden drehen. Das macht den Reiz beim Carrerafahren aus und hält das Hobby auf die Dauer interessant.

Thema Wireless+-Funkregler:
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diese sind prinzipiell schon vorteilhaft, speziell wenn man eine größere Bahn hat, da man zu seinem rausgeflogenen Auto mit dem Drücker in der Hand hinlaufen, es einsetzen und dann sofort wieder weiterfahren kann. Da machen die Dinger wirklich Sinn, bei einer kleinen Grundpackungsstrecke dagegen muß man es sich überlegen. Natürlich ist es aber schon toll wenn man sich mit dem Wireless-Drücker hinstellen kann wo man mag anstatt stur an der Strippe zu hängen.
Wenn man die Wireless+ in einem Grundset kauft spart man auch noch etwas, im Nachkauf sind dafür sonst ca. 90,-- extra fällig.
Achtung: es sollten unbedingt die aktuellen "Wireless+" sein. Die alten, nicht empfehlenswerten, kabellosen Regler arbeiten mit Infrarottechnik, wie die Fernbedienung beim TV. Erkennbar an dem dicken IR-Knubbel am Reglerfuß sowie dem IR-Empfänger in Form einer Motorölflasche.

Thema Zusatzeinspeisungen:
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Siehe hierzu meine Rezi zu den Carrera-Zusatzeinspeisungen

Wichtig:
eine Carrerabahn sollte man nicht ständig auf und abbauen, das ist eher ungesund für das Schienenmaterial, gilt ganz besonders
für die kleinen und empfindlichen GO und D143-Bahnen. Umbauten sollten nur mit Vorsicht und viel Gefühl vorgenommen werden.

Auch noch wichtig:
-öfters mal mit einem leicht feuchten Fensterleder (ohne Putzmittel) die Bahn reinigen/abstauben. Sehr positiv ist es wöchentlich mal mit dem Staubsauger und einem Möbelpinsel die Strecke abzusaugen, sonst betätigen sich die Autos selbst als Staubsauger und verschmutzen innerlich übermäßig

-die Schleifer der Autos wollen auch gepflegt und kontrolliert sein, ab und zu muß man die auch mal erneuern wenn sie abgenutzt sind um Funktionsstörungen zu vermeiden

-nach einer gewissen Zeit kommt es vor daß die Autos plötzlich kurz abstoppen/langsamer werden beim fahren. Dies liegt oftmals daran, daß sich auf den Edelstahl-Stromleitern der Schienen eine Art Patina gebildet hat.
Dadurch wird der Stromfluß verschlechtert.
Abhilfe: mit Wattepads und ein wenig Ballistol-Waffenöl die Stromleiter abreiben

-die Reifen freuen sich wenn sie mit Teppichklebeband abgezogen werden, das erhöht den Grip.
Dazu einfach eine überzählige, alte oder defekte Schiene nehmen, links und rechts vom Schlitz Doppelklebeband aufkleben, dann das
Auto vorsichtig vorwärts/in Fahrtrichtung mehrmals drüberschieben und staunen was da so runterkommt.
Vorher natürlich die obere Schutzfolie vom Klebeband entfernen ;o).
Alternativ: eine Rolle breites Tesa-Klebeband (kein braunes Paketklebeband) nehmen, etwa 5cm abrollen, rückwärts um die Rolle legen so daß die Klebeseite nach aussen zeigt und dann die Reifen direkt auf der Rolle reinigen.
So machen es die meisten Carrera-Piloten weil das die einfachste und schnellste Methode ist.

-Digitalweichen sollten nicht direkt hinter einer Kurve verbaut werden, da die Autos so oft nicht die Diode treffen können und die Weiche deshalb nicht zuverlässig schaltet. Deshalb besser immer eine Standardgerade davorsetzen.

PS:
wer etwas von Carrera unter den Weihnachtsbaum legen will sollte nicht zu lange warten. Weihnachten kommt immer schneller als man denkt.
Letztes Jahr z.B. wollte ich ca. 2 Wochen vor dem Fest Kurve 4/15, Driver Displays und anderes Zubehör hier bestellen. Ging aber nicht weil da schon fast alles ausverkauft war. Ich musste dann leider warten bis die Teile nach einigen Wochen im neuen Jahr wieder verfügbar waren.
Außerdem ziehen die Preise für Carrera-Material ab etwa 4 Wochen vor Heiligabend für gewöhnlich teilweise deutlich an. Und dieses höhere Preisniveau hält sich dann bis weit ins erste Quartal des neuen Jahres hinein.
Weihnachten ist ja die Hauptsaison für Carrera mit dem meisten Umsatz.
Wer daher seine Artikel im November schon zeitig besorgt hat ist im Dezember ganz entspannt und fein raus.
Ab Februar kann man dann oft wieder ein Schnäppchen machen, wenn die Autos aus dem Vorjahressortiment auslaufen und reduziert abverkauft werden.

Wer etwas von Carrera weiterverkaufen will sollte bis ca. Ende November warten, dann steigen Chancen und Verkaufserlöse über den Jahresdurchschnitt.

Rat und Hilfestellung zum Thema findet man in den einschlägigen Slotterforen im Internet.
Kommentar
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am 8. Januar 2014
Tolle Autos mit Licht und Bremslicht! Tolle Kämpfe mit der Spurwechselschiene. Das macht das Rennen spannend. Nur ein Rundenzähler fehlt (leider nicht dabei). Verarbeitung und Stabilität bei Bahn und Autos bestens. Können wir getrost empfehlen.
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am 4. Januar 2014
Da tobt das Kind im Manne! Wie aber schon in der Beschreibung steht, man sollte die Kleinteile abmachen. Der erste Heckspoiler hielt 2 Überschläge. Die bessere Alternative sind Ortmann-Reifen und +90%-Magnete. Da kleben die Fahrzeuge auf der Schiene.
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am 18. Dezember 2014
Ich wsr mit den Lieferzeiten, sowie der Qualität sehr zufrieden. Mein Freund hat jetzt auch ein Jahr später immer noch Freude dran. Auch bei Kontaktaufnahme gab es nichts zu bemängeln, sehr zu empfehlen.
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am 9. Januar 2015
Carrera ist einfach der Klassiker und macht auch Spaß, wenn man aus dem Kindesalter raus ist. Mit den vielen Möglichkeiten was die Digital Bahn bietet, wird es auch so schnell nicht langweilig.
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am 5. September 2014
el articulo llegó en perfecto estado y cumpliendo los plazos, buena calidad, detalles perfectos y funcionamiento correcto y sin fallos
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am 4. Dezember 2014
Wer ein gutes und günstiges Einsteigerset sucht sollte hier zugreifen.
Ich habe mich bewusst für dieses Set entschieden, 1. Weil ich das Thema DTM interessanter finde als viele andere (aber das ist natürlich Geschmackssache) und zum 2. Kann ich die Bahn dann nach eigenem Geschmack erweitern, was würde es mir bringen gleich Zubehör dabei zu haben (und zu bezahlen) auf das ich vielleicht gar keinen großen Wert lege.

Eine kurze Enttäuschung gab es als nach kurzer Zeit bei einem Fahrzeug die Frontbeleuchtung ausfiel. Kurz weil ein Anruf bei Carrera genügte damit das entsprechende Ersatzteil (die Platine), nach kurzer Fehlerbeschreibung, zugeschickt wurde. Also optimaler Service.
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am 8. Januar 2014
Great track, great quality. I couldn't find this in France but the German shipper sent it and I had no problems. Perfect.
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am 5. Januar 2014
Einfach genial bester Spaß aller Zeiten
Mit 6fahrzeugen kann man so tolle rennen fahren dass es einfach nur .....
Wowereit
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