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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wild,abgedreht und latent agressiv
Das 30. Studioalbum der Manchester Band um Mark E. Smith erschien dieser Tage auf dem vorzüglichen Label "Cherry Red Records". Es bietet bei einer Laufzeit von gut 40 Minuten 12 Tracks(darunter ein kurzes instrumentales Intro) voll wilder Energie,abgedreht und latent agressiv. The Fall sind immer irgendwie gleich,aber auch immer irgendwie verschieden. Ich...
Vor 23 Monaten von Jo84 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo sind die Haken?
Ich besitze wirklich viele Fall Alben und was die Besten unter ihnen immer ausgemacht hat, waren die Hooks in MESs Vocals. Die fehlen hier völlig. Und: Es fehlt ein weiteres wesentliches Element guter Fallsongs: Die Wiederholungen. We bring repetition into music and we never gonna loose it. Nach all den Jahren haben sie es dann doch verloren.

Und...
Vor 20 Monaten von Marco Werner veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wild,abgedreht und latent agressiv, 19. Mai 2013
Von 
Jo84 (Minden, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
Das 30. Studioalbum der Manchester Band um Mark E. Smith erschien dieser Tage auf dem vorzüglichen Label "Cherry Red Records". Es bietet bei einer Laufzeit von gut 40 Minuten 12 Tracks(darunter ein kurzes instrumentales Intro) voll wilder Energie,abgedreht und latent agressiv. The Fall sind immer irgendwie gleich,aber auch immer irgendwie verschieden. Ich weiß,wie bescheuert das klingt,und was für ein Widerspruch in sich das ist. Fakt ist,einige Alben sind besser als andere,und von "relativ schlecht" bis "fantastisch" ist schon alles dagewesen. Dieses Album ist nicht ihr bestes,aber im höheren Mittelbereich mit Tendenz nach oben anzusiedeln. Leider enthält die CD nicht mal ein Booklet,sondern nur das Cover mit essentiellen Infos auf der Rückseite. Hier hätte man sich mehr Mühe geben können- aber Mr Smith wird es genau so gewollt haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen no respects, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
Welcher Mitt-Fünfziger macht denn heute noch so geile Musik! Keine Zugeständnisse ans Publikum und an die Musikindustrie, befremdend, verstörend, die Poulou ran an die Regler, Greenway zerrt an den Saiten, beide umschwirren Smiths Genöhle oder umgekehrt und ab geht die Post! Das ist weit entfernt vom Mittelmaß. Re-Mit schaffts locker in meine The Fall Top 15, in der - aufgepasst!-auch Are you are missing winner und Ersatz GB stehen (die vereinte Kritikerschar scharrt schon mit den Hufen).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen “James Murphy is their chief, they show their bollocks when they eat”, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
Seit etwa 2000 habe ich mich bei The Fall an den Rhythmus gewöhnt, dass jedem guten Album ein weniger Gutes folgt und umgekehrt. Nach ein paar müden Jahren Ende der 90er kam mit "Country On The Click" ein Neustart. Mit "TLC Reformation" und "Your Future Our Clutter" kamen weitere klasse Alben, aber stets in besagtem Turnus. Nach einem unentschlossenen "Ersatz GB" wäre es wieder Zeit gewesen. Und tatsächlich ist "Re-Mit" anders. Es hat wieder mehr 60er Jahre British Invasion Einfluss, weniger plumpe Härte als sein Vorgänger. Das Intro ist eine Art instrumentale Zusammenfassung von "No Respects", das trotz seiner naiven Pop-Melodie fast krautrockig daher kommt, eine gute Nummer. "Sir William Wray" kann die Spannung halten.

Nach dem grantigen "Kinder Of Spine" allerdings ist erst einmal Pause. "Hittite Man" ist eine dieser zähen, psychadelischen Songs, bei denen deutlicher wird als anderswo, was Re-Mit und anderen Fall-Alben der letzen Jahre insgesamt fehlt. Gebellt und gegrantelt hat Mark E. Smith immer schon, nur hatte es bei "Dead Beat Descendant", "Australians In Europe", "Big New Prinz", aber auch auf Your Future Our Clutter eine andere Qualität. Die Vocals hatten mehr Biss. Auf Re-Mit ist der spöttische, zupackende Sprechgesang einem trunkenen Lallen gewichen. Statt seiner Frau Elena konsequent die Backing Vocals zu überlassen, übernimmt Smith teils mehrere Stimmen, oft zum Nachteil der Musik. Dabei könnte Elena problemlos den Part übernehmen, den Brix zuletzt 1996 übernommen hatte. Sie klingen doch sehr ähnlich. Eine weitere Schwäche des Albums ist die Bedeutungslosigkeit des Basses, DEM Markenzeichen des New Wave. Auch das demonstriert Hittite Man mit seinem müden Gitarren-Riff, das trotz seiner Banalität den Song bestimmt. The Fall war nie eine Gitarren dominierte Band. Umso befremdlicher klingt es jetzt. Warum hat der Mixer eigentlich den Raucherhusten zum Ende des Songs nicht herausgeschnitten? Sicher durfte er nicht.

Aber das Album fängt sich wieder. No Respects und Victrola Time mit einem Zeter und Mordio schreienden Mark E. Smith demonstrieren wieder alte Stärke. "Irish" (auf dem LCD Soundsystems James Murphy verunglimpft wird) hat trotz dominantem Bass wieder so ein uninspiriertes Gitarren-Riff, ist dabei aber ein Songs, der Laune macht, könnte glatt von Primus inspiriert sein. Wie auch die folgende Nummer "Jetplane", meine persönliche Überraschung. Ein großartiger, fast progressiver Song mit unterbrochenem Shuffle-Beat, der das Potenzial für über fünf Minuten gehabt hätte, leider aber nur etwa drei dauert. Dafür dauert der "Jam Song" fünf, wiederum eine psychadelische Nummer mit viel morsendem Keyboard. Ein Ende findet Re-Mit mit "Loadstones", einer Art modernem Dead Beat Descendant. Nicht übel, ist aber als Finale irgendwie ungeeignet. Klingt wie eine Single, die noch mit aufs Album musste.

Fazit: Auch Re-Mit fehlt die erfrischende Dynamik von Your Future Our Clutter, es kann aber gegenüber dem Vorgänger-Album mit ein paar guten Ideen glänzen. Anspieltipps: No Respects, Jetplane, Victrola Time.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keep yrself fitter, 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
M.E.S. ist nun vollends wahnsinnig geworden. Natürlich im positiven Sinne. Die neue CD ist nur bei maximal erträglicher Lautstärke erträglich. Und auch sonst einfach groß! Wie könnte unsereins verzichten auf so viel Genöhle, Gebrabbel, hippen Gepriestere? Zudem musikalisch außerordentlich lebendig und phantasievoll. Wahrscheinlich sein/ihr bestes Werk. Wieder mal. Aber diesmal in echt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Always the same, always different", 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
sagte schon der legendäre John Peel, damals Radiomoderator bei BBC.
Und wieder ist "The Fall" um Mark E. Smith ein Album gelungen, das sich nahtlos in die musikalische Bandhistorie einfügt, das klingt, wie schon immer, das einen Neues hören lässt und in dem M.E.S. wie immer seine grantligen Texte und seine schluderige Aussprache perfekt darbietet. Klasse.
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2.0 von 5 Sternen Wo sind die Haken?, 7. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Re-mit (Audio CD)
Ich besitze wirklich viele Fall Alben und was die Besten unter ihnen immer ausgemacht hat, waren die Hooks in MESs Vocals. Die fehlen hier völlig. Und: Es fehlt ein weiteres wesentliches Element guter Fallsongs: Die Wiederholungen. We bring repetition into music and we never gonna loose it. Nach all den Jahren haben sie es dann doch verloren.

Und überhaupt: Seit Imerial Wax Solvent knötert MES ironisch distanziert. Das erschien zunächst als etwas Neues, doch drei Alben später ernüchtert es doch sehr.

Levitate wird oft als schwieriges Album bezeichnet, doch dieses ist schwerer, da nichts hängen bleibt. Und es liegt nicht an der Band, die diesmal flott und inspiriert zu Werke geht. Es liegt am Meister selbst.
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Re-mit
Re-mit von The Fall (Audio CD - 2013)
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