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am 5. Januar 2015
Die Serie spielt auf einer Endzeit Erde nach einer Alien Invasion. In der sicher verschiedenste Alienrassen und die Menschen nach einem Krieg um die Verbleibenden Ressourcen streiten.
Der Pilot ist gut gemacht und auf alle Fälle sehenswert, besonders Computeranimationen und die Masken der Alienrassen gefallen.
Leider sind die Folgen dann eher öde und könnt genauso gut in einer 80er Jahre Westernserie spielen. Guter Sheriff beschützt gute Bürger vor bösen Jungs, gewürzt mit etwas Rassenkonflikt , Intrige und Liebe… mit sehr vorhersehbar Handlung. Da sollte man sich 2013 nach Serien wie Game of Thrones usw. heute schon etwas mehr Spannung erwarten.
Aber trotzen eindeutig was für Fans dieses Genre deshalb 4 Sterne.
11 Kommentar12 von 13 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2013
In der heutigen Zeit haben es Serien mitunter sehr schwer sich am TV Markt zu etablieren, nicht selten ist bereits in der ersten Staffel das schwache erreichen der Quoten oft das frühe Ende.
Dies ist bei Defiance zum Glück noch nicht der Fall und es wurde eine zweite Staffel in Auftrag gegeben.

Hoffentlich gelingt es das sich die Serie weiter entfalten kann denke ich an Babylon 5 welches Damals als Scifi-Oper beworben wurde ist es fraglich ob ein solches Konzept in der heutigen Zeit eine Chance hätte.

Das Pulver nicht gleich am Anfang zu verschießen und alle Geheimnisse / Mysterien zu offenbaren ist eine schmale Gratwanderung möchte man den Zuschauer doch an die Serie binden.

Defiance erinnert teilweise im Ansatz an Serenity, geht aber seinen eigenen Weg.

Die Mixtur eine Krieges der über die Erde tobte, an dem 7 Alienrassen beteiligt waren, wie auch den Westernelementen und der Tatsache das die Erde durch missglücktes Terrafoming ein vollkommen andere Antliz bekommen hat und die Ureinwohner sich auf die daraus resultierenden Veränderungen einstellen müssen fand bei mir positiven Anklang.

Das eine Menge an Aliens sich auf der Erde niedergelassen haben hat durchaus Potential für reichlich Handlung.

Im Pilotfilm lernen wir Nolan und seine Ziehtochter Irisa welche zu dem Volk der Irathier gehört, kennen und wie diese in der Titelgebenden Stadt Defiance versuchen Fuß zu fassen.

Es wurde in manchen Foren bemängelt das die Episoden zum Teil überladen sind, wie auch die Figuren zu wenig eingeführt wurden.

Ich für meinen Teil kann das so nicht bestätigen da ich wie bereits erwähnt durch Babylon 5 und anderen Serien den Figuren erst einmal eine gewisse Entwicklungszeit zugestehe und dies kann nicht in einer Staffel mit 12 Episoden hineingequetscht werden.

Es braucht etwas Zeit, alleine die hier in der Serie angeführten Charaktere auszubauen und einen Handlungsverlauf aufzubauen, der im Moment noch nicht auf eine Richtung fixiert ist.

So haben sie sowohl eine mystische Handlung wie auch politische Ränkespiele und familiäre Probleme.

Wem Farscape, Babylon 5, Battlestar Galactica und Serenity zugesagt haben der wird mitunter auch an dieser Serie seinen Spaß haben.

Mir hat lediglich das Staffelfinale etwas den Eindruck vermittelt mit manchen Charakteren vorschnell was die Handlung angeht vorgeprescht zu sein.

Es gilt nun bis 2014 abzuwarten bis Staffel 2 kommen wird.

Ausdrücklich sei erwähnt, das die Produktbeschreibung mit den genannten 23 Episoden in keinem Fall zutreffend ist.

Episodenguide wie folgt:

01-Pilot

02-Wohin die toten Männer gehen

03-Gnadenlose Rache

04-Ein angesehener Mann

05-Das Kuckucksei

06-Waffenbrüder

07-Der Stahlhagel

08-Der Zeitreisende

09-Seuchenalarm

10-Mord am Hochzeitstag

11-Gefährliche Tricks

12-Alles zerbrochen

Auf 5 DVD's verteilt

Disc 1 enthält den Pilotfilm (FSK 12) wie auch Trailer zu Oblivion und Defiance dem Spiel => Spanisch vorhanden

Disc 2 enthält Episode 2, 3 und 4 (FSK16) => Spanisch vorhanden

Disc 3 enthält Episode 5, 6 und 7 (FSK16) => Spanisch vorhanden

Disc 4 enthält Episode 8, 9 und 10 (FSK16) seltsamerweise war auf dieser Disc Spanisch nicht enthalten weder als Audio noch als Untertitel

Disc 5 enthält Episode 11 und 12 (FSK16) auch hier wiederum kein Spanisch weder Audio noch Untertitel,
als Bonus gibt es auf dieser Disc Unveröffentlichte Szenen Dauer 10:57 Minuten nur in Englisch mit Untertitel Deutsch
und weiterhin Gag Reel Dauer 03:07 Minuten ebenfalls nur in Englisch und auch hier Untertitel Deutsch

Aus welchem Grund Spanisch nur teilweise vorhanden ist, kann ich nicht beantworten entweder ein Pressfehler oder es hat andere Gründe.

Für meinen Fall hätte das Bonusmaterial etwas üppiger ausfallen können.

Audioformat:
-Deutsch 5.1
-Englisch 5.1
-Französisch 5.1
-Spanisch 5.1 => nicht auf allen Discs!

Untertitel:
-Deutsch
-Englisch
-Französisch
-Spanisch

Bild 1.78:1 Anamorph

Leider kein Wendecover vorhanden auf dem Pappüberzieher ist das FSK Logo aufgedruckt.

Ein Booklet liegt leider auch nicht bei sondern lediglich ein Werbeblättchen.

In Hinblick auf das Spiel hatte ich gehofft das evtl. ein Code enthalten wäre der dahingehend vielleicht eine Kleinigkeit freischaltet und so Serie und Spiel weiter zusammenführt.

Bezüglich der Tonspur Spanisch habe ich Amazon informiert und um eine Überprüfung gebeten ob es sich um einen Herstellungsfehler handelt.
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44 Kommentare69 von 80 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die Erde des Jahres 2046 ist kaum wiederzuerkennen. 33 Jahre zuvor ist eine riesige Alienflotte in der Umlaufbahn aufgetaucht, die unseren Planeten leer und damit besiedelbar wähnte. Es kam zum Krieg, aus Versehen gingen ein paar Terraforming-Generatoren los – und schon hatten alle einen so hohen Preis bezahlt, dass man sich auf einen schmerzhaften Waffenstillstand einigte. So leben die Menschen nun mit sechs Alien-Rassen und zwei Formen von Mutanten zusammen, inmitten einer Flora und Fauna, die völlig unbekannt und unberechenbar ist. Das, was früher St. Louis war, heißt mittlerweile Defiance und ist eine schwer gesicherte “Frontier Town”, in der Amanda Rosewater die neue Bürgermeister ist und ihre Schwester Kenya den Puff leitet. Die wahre Macht liegt aber bei dem Minenbesitzer Rafe McCawley und dem reichen Alien Datak Tarr....... Ex-Soldat Nolan und seine (außerirdische) Ziehtochter Irisa kommen nach Defiance, wo Rafe und Datak Tarr über ihre Kinder eine Fehde austragen, die in Mord und Totschlag endet. Widerwillig übernimmt Nolan den Jobs des frisch verstorbenen Sheriffs – rechtzeitig, um die Bewohner bei einer Attacke der “Volge” zu führen.”

Ich fand den Pilotfilm und die folgenden Teile nett und sehr unterhaltsam. Von der Story her, wie gesagt, sehr voraussehbar, aber irgendwie hat mich das, im Gegensatz zu anderen Genrewerken, hier nicht gestört. Die Serie hat Potential zu mehr.Was mir auch direkt aufgefallen ist, war die Musik von Bear McCreary.Alles in allem: Start gelungen. Bitte mehr davon.
55 Kommentare46 von 55 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2013
Defiance-Dystopie und SciFi Spektabel hat seinen ganz eigenen Charme. Nach einem Angriff von Aliens versuchen Menschen und viele Verschiedene Alienrassen nebeneinander zu leben. Und
daß auf einem veränderten Planeten Erde der durch Aliengene terraformt wurde. Somit kommt eine gute Portion Endzeitfeeling auf mit einer herrlichen Brise SciFi.
Die Stärken von Defiance liegt genau in dieser dystopischen Welt wo vieles möglich ist und die Entwickler sicher noch einige Überraschungen für die Zuschauer bereit halten.
Stark sind auch die Schauspieler. Der Kontrast zwischen menschlicher Bürgermeisterin mit Star Trek ähnlicher Nicht Einmischungsdirektive ;) und die Castithaner die an elbische Wrait(Stargate Atlantis) erinnern. Jamie Murray fegt mich mit Ihrer Darbietung echt vom Sessel. Selten eine so erotische, elfische Schlangenzunge gesehen wie hier.
Das Gespann mit Haudrauf Nolan der eben doch eine weichen Kern hat und die widerspenstige verletzliche Irisa können begeistern. Georgina Leonidas hat mein Herz im Sturm erobert. Ihre spröde verletzliche Art und wie Sie Ihre Umwelt wahrnimmt. So habe ich mir eigentlich die Hauptdarstellerin in Tribute to Panem vorgestellt.
Die knochentrockene Ärztin ist der Hammer echt-Bones2013.
Die CGI Effekte sind für mich absolut in Ordnung und wirken alles andere als billig. Da wo Defiance dennoch krankt, sind die Level 28 Diablo 3 Monster Killerbug, da würde ich mir mehr Glaubwürdigkeit wünschen.
Ansonsten bin ich schon nach der Pilotfolge total angefressen, habe mich in das Szenario und die Schauspieler verliebt und drücke der Serie ganz arg die Daumen. Ich freue mich total auf Staffel 2 und werde die sofort vorbestellen wenn erhältlich.
Ob Defiance in Deutschland gut ankommt wage ich nicht zu hoffen-dafür gibt es zu wenig vampire-blut und sex^^
Wer Dystopien mag und gut herausgearbeitete Charaktere und bei den Killerbugs einfach nochmal neues Popcorn holt, der sollte auf jeden Fall Defiance anschauen-und sich nicht von Trailern oder Rezsensionen abschrecken lassen.
Ich sage Daumen hoch-jetzt heißt es warten auf Staffel 2
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am 3. Januar 2015
Die Serie besticht vor allem durch die vielen doch sehr verschiedenen Gruppierungen, die um ein gemeinsames Zusammenleben bemüht sind. Ein Hauch von Mysterie durchzieht zudem die Serie, wenn Häpchenweise die Geheimnisse der Aliens ergründet werden.

In punkto kulturelle Alienvielfalt erinnert die Serie an den Sci-Fi Klassiker Babylon 5-es wurde viel Arbeit in die Masken und die Hintergrundgeschichten der einzelnen Alienrassen gesteckt.

Der dicke Pluspunkt ist das Nachkriegsszenario, in dem trotz futuristischer Technologien sowohl Menschen als auch Aliens in einem Zustand zwischen Wilden Westen und High Tech Gesellschaft leben. Es ist alles ein wenig dreckig und nicht so steril sauber wie z.B. bei Star Trek.

Die Hauptdarsteller spielen Ihre Rollen zudem überzeugend, die Effekte steigern sich von Folge zu Folge und von Staffel zu Staffel.

Eine Perle unter den Sci Fi serien, vor allem, da in diesem Genre in letzter Zeit so wenig gutes Neues kam...
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am 2. Dezember 2013
Ja! Endlich wieder Space-Western in Endzeit!
Firefly/Serenity-Fans aufgepasst, sie ist gelandet und hat eine Stadt gegründet.
Defiance, der Ort des entscheidenden Gefechts.

Die zwei Protagonisten sind Reisende, Außgestoßene, doch ein erstaunlicher Zufall verschlägt sie in die Stadt Defiance, welche nach der finalen Schlacht gegen die Erdinvasoren benannt ist.

Das Setting bietet eine Mischung aus Western, Sci-Fi und Endzeit. Die Charaktere sind vielfältig und gut gezeichnet. Die Stadt bietet zahlreiche Plots und Nebenhandlungen zwischen den Stadtbewohnern und auch den zwei Hauptcharakteren. Zwar ist der Hauptcharakter Nolan nicht gleich der sympathischste, mehr der überzeichnete aufschneidende Ex-Soldat, doch bringt das Gesamtzusammenspiel auch ihn zur Geltung. Die Dorfgemeinschaft aus 5 verschiedenen Völkern zeigt viel Zusammenspiel, Differenzen und wie die Gemeinschaft und Menschlichkeit auch mal Vorurteile und Feindschaften überwinden lässt. Zwischen konspirativer externer Bedrohung und den Machtspielern in der Stadt muss sich die Gemeinschaft beweisen.

Eine absolute Empfehlung für Freunde alternativer Sci-Fi-Serien wie Firefly, Farscape und Co. Man merkt jedoch etwas, dass die Serie von einem Computerspiel abstammt, was aber nicht abschrecken sollte. Die Geschichte und der Hintergrund bieten Platz für ein reichhaltiges Sci-Fi-Universum.

Ich hoffe Sie setzen die Serie nicht nach der zweiten Staffel wieder ab.
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am 3. Mai 2014
Top Serie, hat mir als Fan des SiFi sehr gut gefallen. Ich hoffe es kommt bald die Frortsetzung auf den Markt!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Januar 2015
Defiance glänzt mit den serientypischen, zwischenmenschlichen Problemen, wobei hier nichts ausgespart wird, inklusive lesbischer Liebe, gegenüber den üblichen Familiengeschichten.
Das ganze noch im Westernstil - Fire Fly/Serenity lässt grüßen.

Die ganze erste Staffel geht das so, die Bürgermeisterin von Defiance, ihr Kampf gegen mehr oder weniger alle, bis auf den Gesetzeshüter, Nolan, schön 'knorrig' von Grant Bowler dargestellt. Der Kampf zwischen den Familien Tarr und McCawley usw.
Alles nett und hätte auch bei Denver und Dallas vorkommen können, das Ganze natürlich in einem Sciene Fiction/ Endzeit Setting. Es gibt außerdem viele außerirdische Rassen aber hier kommt mein persönliches Problem mit der Serie: Es wird nichts darüber erzählt, wie es dazu gekommen ist. Aliens greifen die Erde an, werden zerstört und fortan leben die Wotan-Völker mit den Menschen zusammen.
Leider gibt es dazu nur Andeutungen, die hauptsächlich dem Vorspann/Titel entspringen in dem man ein paar Raumschiffe sieht, die die Erde angreifen. Wo diese ca. fünf Völker herkommen, warum sie da sind - ihr Planet wurde anscheinend zerstört wird erwähnt - das kommt mir persönlich alles zu kurz. Der Fokus der Serie liegt auf den aktuellen Personen und ihren aktuellen Problemen miteinander, die Vorgeschichte wird höchstens gestreift. Die 'Pfahlkriege', schön aber was bedeutet das denn genau?

Story OK für eine Serie, CGI annehmbar aber nicht gut, Schauspieler gut aber mir fehlte eine ganze Menge Hintergrund.

Wie schon geschrieben, das bezieht sich auf Staffel 1. Staffel 2 mag anders sein, aber es sterben ein paar sehr wichtige Charaktere in den letzten Folgen, so dass ich für Staffel 2 schlimmes befürchte.

Wie auch immer, eine absolut ansehbare Serie, die allerdings wenig erhellendes zum Hintergrund der Geschichte bietet und sich mehr auf die lokalen Familiengeschichten bezieht.

Daher, gebe ich einen Stern Abzug.

Fazit: **** vier Sterne
22 Kommentare7 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 17. Mai 2014
*Ironie an* Da müsste eigentlich die ganze Zeit "Dauerwerbesendung" eingeblendet werden, wenn permanent der McDonalds-Bogen im Bild ist. *Ironie aus*

Tatsächlich war der Gateway-Arch (eigentlich das Jefferson National Expansion Memorial) von St. Louis Vorlage für das McDonalds-M, einfach nur in doppelter Form. Der Bogen selbst ist Schauplatz einiger Episoden von Defiance, dem neuen St. Louis.
Auf jeden Fall haben wir hier die zigste Endzeit-Verfilmung nach Mad Max.
Diesmal in Form einer Serie mit interessanter Ausgangslage, einem interstellaren Krieg, gestrandeten Außerirdischen und einer bis zur Unkenntlichkeit veränderten Erde. Das bietet viel Stoff für spannende Geschichten und Augenschmaus für Science-Fiction-Freunde.
Und das wird auch vielfach umgesetzt, aber gerade die Außerirdischen sind mir persönlich deutlich zu humanoid, es wurde mehr mit kulturellen Unterschieden gearbeitet. Zu viel der Handlung spielt sich im Rest von St. Louis ab, das irgendwie nur aus einem Rathaus und einer Blechhütten-Siedlung zu bestehen scheint, wenn man die immer wiederkehrenden Einstellungen betrachtet. Diese werden von der ersten bis zur letzten Episode immer wieder benutzt, und so kommt einem in jeder Episode das gleiche Dreirad in der gleichen Straße an der gleichen Stelle im genau gleichen Bogen entgegen.
Es ist eben eine Serie und kein millionenschwerer Blockbuster.

Aber das Thema selbst, die schauspielerische Umsetzung sowie die ausgearbeiteten Themen sind schon eine Freude für die darbende Science-Fiction-Fangemeinde. Ist man jetzt noch Fan von Cowboy-Filmen, dann hat man alles, was man sich nur wünschen könnte, weil offensichtlich die logische Konsequenz für die Entwicklung der Bevölkerung einer zerstörten Welt die Rückkehr zu den Errungenschaften des Wilden Westens ist, sei es die Renaissance des Western-Saloons oder der allgegenwärtige Cowboy-Look mit langen Lederjacken und umgeschnallten Revolver-Halftern.

Wer diese Mischung mag, aber deutlich mehr Science-Fiction will, der ist bei Firefly deutlich besser aufgehoben.

Aber was soll's... endlich mal wieder eine Science-Fiction-Serie, bei der nicht eine Geschichte über eine ganze Staffel endlos in die Länge gezogen wird (V - Die Besucher).

Fazit: Sehenswert, aber kein Meilenstein.
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am 4. Mai 2015
Wow - mit Defiance wurde ich in jedem Punkt absolut positiv überrascht und habe endlich mal wieder eine sehr gute Sci-Fi-Serie entdeckt. Zunächst war ich relativ skeptisch, da ich mit "Defiance" mehr oder weniger nur ein MMOG assoziiert habe und davon ausgegangen bin, es würde sich nur um die grobe Rahmenhandlung und den PR-Aufhänger für die Vermarktung des Spiels handeln.

Zum Glück eine ganze Galaxis weit gefehlt - Defiance ist eine ausgesprochen interessante, spannende und vor allem recht intelligent konzipierte Serie. Anders als bei vergleichbaren Stories wie z.B. "Falling Skies" oder "V - Die außerirdischen Besucher kommen", stellen die Aliens zwar im Grunde genommen Invasoren dar, die jedoch in einer mittlerweile mehr oder weniger friedlichen Ko-Existenz mit den Menschen auf der Erde leben. Dabei werden zugegebner maßen zwar nicht neue oder besonders originelle, aber immerhin abwechslungsreiche und unterhaltsame Einblicke in die fremden Alien-Kulturen, deren soziales Verhalten und Motivationen geboten. Die Charaktere sind abwechslungsreich und interessant und man kann sich gut in ihre Positionen hineinversetzen.

Abgerundet wird die Serie durch ein erfirschendes Ausmaß an Realismus - die "Helden" sind nicht überpatriotische US-Superhelden wie in Falling Skies oder moralisch perfekte Moralhüter wie in Star Trek - TNG, sondern haben Ecken und Kanten, sind charmant und raubeinig. Hinzu kommen spannende Kämpfe, eine stimmige Endzeit-Post-Apokalypse-Stimmung und tatsächlich ein überraschend hohes Maß an Sexualität, was in dieser Form eher von Game of Thrones oder Spartakus bekannt ist, wenn auch nicht in derart expliziter Form. Dennoch haben sämtliche Figuren auch "biologische" Bedürfnisse und hören nicht unterhalb ihres Bauchnabels auf zu leben. Das macht sie immerhin glaubwürdiger und sympathischer als viele ander sterile, künstlich wirkende Zukunftsvisionen.

Fazit: Endlich (!!!) eine Serie, die durchaus einen Vergleich mit der end-genialen "Firefly" von Joss Whedon nicht scheuen muss. Ein raubeiniger und kerniger Wild-West-Touch, interessante Aliens und eine sehr spannende Handlung. Ab und zu vielleicht ein kleines bisschen zu mystisch und ätherisch, aber unterm Strich eine der besten SF-Serien, die ich seit sehr langer Zeit gesehen habe. Eine zweite Staffel gibt es bereits und laut Informationen soll der Sy-Fy-Channel bereits die dritte Staffel produzieren. Es bleibt inständig zu hoffen, dass Defiance nicht den tragischen Tod so vieler anderer Serien stribt und mit offenem Ende "verblutet", bloß weil irgendwelche Herz-Schmerz-Schnulz-Schmalz-Kitsch-Liebes-Telenovellas durch ihre Zielgruppe schmachtender Rotzfahnen-schwingender Hausmütterchen mehr Einschaltquoten erzielen und daher in ihre 5-tausendste Staffel mit Episode 3.978.473 gehen dürfen!! Mögen alle Aliens und ihre Götter uns Sci-Fi-Fans gnädig sein!!
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