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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Somewhere over the Rainbow...ist es doch nicht so sonnig.
Mein Eindruck des Kinofilms:

Hawaii, was für ein toller Ort. Tropisches Klima, Surfer, Nicole Scherzinger, Vulkane, Blumenkränze, Hula, Magnum, Jack Johnson.. Einfach traumhaft!
Der Anwalt Matt King sieht das ein wenig anders. Dabei ist es nur das kleinere Übel, dass er der entscheidende Treuhänder für das letzte unberührte...
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 von Schwalbenkönig

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hawaii bewölkt
Auch wenn die Geschichte der portraitierten Familie glaubwürdig und stimmig ist hat mich der Film merkwürdig unberührt gelassen. George Clooney zeigt, dass er in der Tat ein sehr guter Schauspieler ist, Shailene Woodley ist eine Entdeckung und dennoch fehlte mir etwas. Die fast schon (verständlich) somnambule Stimmung des Vaters überträgt...
Veröffentlicht am 21. Februar 2013 von Hans-Thomas


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Somewhere over the Rainbow...ist es doch nicht so sonnig., 17. Februar 2012
Mein Eindruck des Kinofilms:

Hawaii, was für ein toller Ort. Tropisches Klima, Surfer, Nicole Scherzinger, Vulkane, Blumenkränze, Hula, Magnum, Jack Johnson.. Einfach traumhaft!
Der Anwalt Matt King sieht das ein wenig anders. Dabei ist es nur das kleinere Übel, dass er der entscheidende Treuhänder für das letzte unberührte Stück Land im Paradies ist und ein Haufen gieriger Verwandter auf den schnellen Verkauf an eine Hotelkette drängt. Viel schlimmer ist es, dass er vor dem Scherbenhaufen seiner Familie steht. Frau im Koma und wahrscheinlich untreu gewesen. Kinder entfremdet und verzogen. Und so gibt er sein Bestes, um zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist..

Ich muss mich outen, ich bin einer der größten Fans vom Hauptdarsteller George Clooney. Nur wenige Schauspieler drücken dem jeweiligen Film so dermaßen den eigenen Stempel auf. Und kaum jemand kann mit nur einem Blick so viel ausdrücken. Am wirkungsvollsten ist sein Spiel in der Rolle des leicht verwirrten, ein wenig verbitterten, zynischen Charmeurs. Das haben sich wohl auch die Produzenten dieser Buchverfilmung gedacht, denn das beschreibt die Figur des Matt King meiner Meinung nach haargenau. Also alles klar für die One Man Show des Superstars Clooney! Fast. Was nicht bedacht wurde ist, dass Shailene Woodley (die Filmtochter) so überhaupt keine Lust auf ein Schattendasein hatte und mit ihrer Interpretation der jugendlichen Zicke Alexandra beinahe alle an die Wand spielt. Das hat mich überrascht. Und begeistert. In diesem Drama gibt es aber nicht nur die Beiden, hier glänzen noch so einige andere. Soweit zu den (außergewöhnlich guten) darstellerischen Leistungen. Aber was ist mit der Story? Die hat für mich praktisch alles was man von einer Tragik-Komödie auch erwarten darf. Viel Tiefgang, eine angenehm ruhige Erzählweise, etliche Schmunzler & Lacher (wer mal versucht hat in Flip Flops ein Rennen zu veranstalten kann sich vorstellen was ich meine), die eine oder andere Lebensweisheit und natürlich jede Menge traurige Momente. Matts Ehefrau im Koma ist mir dabei teilweise richtig an die Nieren gegangen.
Alles in allem ist "Die Nachfahren" ein Eindruck hinterlassender Film mit großen Momenten, großen Schauspielern und richtig richtig schönen Aufnahmen.
Ansehen lohnt sich!

Vergleichbar mit: Juno, Up in the Air
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Paradies kann mich mal!", 2. Juni 2012
Darf Matt King(George Clooney), ein reicher Anwalt, verheiratet mit einer schönen Frau, Vater zweier aufgeweckter Mädchen, kurz vor dem Verkauf von 25.000 Morgen Land, das ihm bis zu einer halben Milliarde Dollar einbringen kann, und auf der Trauminsel Hawaii wohnend, so einen Gedanken fassen? Die Erzählstimme Matt Kings, die uns perfekt in den Plot hinein schubst, macht uns sehr schnell klar, dass er das darf; ja vielleicht sogar muss, denn: Seine Frau liegt nach einem Unfall im Koma, die 10jährige Tochter Scotti(Amara Miller) ist alles andere als leicht erziehbar, die 17jährige Alexandra(Shailene Woodley) kommt weder mit dem Vater noch mit der Mutter klar, der Landverkauf liegt Matt irgendwie schwer im Magen und was Hawaii angeht, da denkt Matt: "Glauben die Menschen wir wären immun gegen das Leben? Ein Krebs auf Hawaii ist nicht schöner als anderswo auf der Welt."

Vor allem aber ist das noch nicht alles. Matts Frau Elizabeth(Patricia Hastie) hat eine Patientenverfügung verfasst, die fordert, dass keine lebenserhaltenden Massnahmen über Gebühr angewandt werden. Genau dieser Moment ist jetzt gekommen. Die Ärzte haben keine Hoffnung mehr. Dass Alexandra Matt jetzt noch eröffnet, dass ihre Mutter einen Liebhaber hatte, wirft Matt dann vollkommen aus der Bahn. Doch Matt King gibt nicht auf. Er schnappt sich Scotti, Alexandra und deren Freund Sid(Nick Krause) und macht sich auf die Suche nach genau diesem Liebhaber. Wieso? Warum? Weshalb? Matt weiß es selbst nicht. Doch auf wundersame Weise sorgt die Suche dafür, dass die verstreuten Puzzleteile der Familie King wieder zueinander finden. Heraus kommt ein seltsames, aber starkes Team, das einem unvorhersehbaren Ende entegensteuert...

Wieder einmal muss man feststellen: Die Geschmäcker sind verschieden. Von Meisterwerk bis langweilig sind alle Einschätzungen zu -The Descendants- zu finden. Ich persönlich empfand Alexander Paynes Familiendrama als absolut gelungen. Der Film verfügt über ein Drehbuch mit genialer Storyentwicklung, einem wahren Schatz an guten Dialogen, einer Shailene Woodley in der Rolle der Alexandra, von der wir sicher in der Zukunft noch einiges hören werden, und einen ganz großen George Clooney. Sollen die Kritiker denken, was sie wollen, ich persönlich nehme Clooney jede Rolle ab. Vom dümmsten Trottel bei den Coens bis zum Präsidentschaftskandidaten in -The Ides of March-. Clooney ist ein Vollblutmime, der mit Haut und Haaren in seine Rolle schlüpft. Auch die Nebenrollen in -The Descendants- sind sehr gut besetzt. Ich vermute, dass der Film seine zahlreichen Filmpreisnominierungen(und auch späteren Auszeichnungen) nicht ohne Grund bekommen hat.

Von mir gibt es die absolute Anschauempfehlung für -The Descendants-. Panye zeichnet ein Familienportrait der Extraklasse auf das Zelluloid der Filmrolle. Von heiter bis wolkig sind da alle Stimmungen enthalten. Als Zuschlag gibt es wunderbare Landschaftsbilder von Hawaii und einen Fingerzeig, wie wir mit unserer Umwelt umgehen sollten. Für mich bereitete der Film 115 Minuten allerfeinste Unterhaltung. Ob er das bei Ihnen auch schafft? Probieren sie es aus. Garantien kann ich keine geben; das sollte Ihnen spätestens bei den unterschiedlichen Besprechungen des Films klar sein.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drama mit nur sehr wenig Humor. Wohltuend erwachsener, ernsthafter Film!, 13. März 2012
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
The Descendants, also zu deutsch: Die Nachfahren. Und zwar die Nachfahren der gebürtigen Hawaiianer. Die Großeltern haben ein Riesengrundstück auf diesen vermeintlich so paradiesischen Pazifik-Inseln vererbt. Der Hauptdarsteller dieses Films ist nicht George Clooney als reicher Erbe und Anwalt, der seinen Kindern "genug gibt damit sie etwas tun, aber nicht so viel, dass sie nichts tun", sondern Hawaii. Wer Idylle und Werbung für dieses Surfer-Paradies mit wunderschönen Stränden erwartet wird erstmal mit Betonburgen konfrontiert. Manches sieht so wenig einladend aus wie überfüllte spanische Strände.

Wenn man sarkastisch sein will, dann ist es auch ein Film über die ewige Frage (von Amerika-Gegnern) was die Amerikaner mit dem Land, das sie den Native Americans weggenommen haben, angestellt haben. Das ist links-liberal und somit typisch Hollywood-Meinung. Aber ich habe den Film ganz anders erlebt, für mich ist es vor allem eine sehr persönliche Geschichte über die Fragen, was bleibt und was im Leben wirklich wichtig ist. Im Gegensatz zu "About Schmidt" About Schmidt vom gleichen Regisseur hat mich der Film nicht deprimiert, sondern ist traurig, aber auch schön und versöhnlich. Nach der Flut von kindischen, immer gleichen Filmen habe ich mich gefragt, warum ich nicht viel öfter Filme für Erwachsene gucke. Young Adult, Drive, Winter's bone - es gibt mehr als genug sehenswerte Filme (leider laufen sie im Kino oft nur sehr kurz, während Mainstream-Produkte Monate lang die Leinwände blockieren).

Besonders erwähnenswert ist noch der Soundtrack. Hawaiianisch-exotische Musik, die zusammen mit Clooney in Flip Flops und Shorts die Urlaubsstimmung der Inseln geradezu spürbar macht.

Der Film beginnt auf dem Meer (und am Ende..., wird nicht verraten, ist aber sehr schön gemacht!). Matt Kings (George Clooney) Frau ist freudestrahlend mit einem Motorboot unterwegs. Schnitt. Wachkoma. Patientenverfügung. Geräte abschalten. Abschied nehmen. Nicht nur von der Ehefrau und Mutter, sondern wohl auch vom Anwesen auf Hawaii, denn der Pachtvertrag läuft in wenigen Jahren aus. Beau Bridges als freundlicher Cousin erinnert mit seinen ergrauten, langen Haare an einen Alt-Hippie und genau wie viele davon scheint er nicht mehr Blumenkind und Naturfreund, sondern zu jemandem geworden zu sein der statt Idealen und schöner Worte lieber Handfestes, viel Geld etwa, haben möchte. Das klingt mehr nach Klischee als es der Film zeigt. Es sind sympathische Menschen allesamt. Und sie stehen vor erwachsenen Entscheidungen. Im Kino sicher schöner als auf Blu-ray.

Das Finale mag ein Zugeständnis an Hollywood sein, das Gute muss gewinnen, aber der restliche Film ist wohltuend anders. Sehr erwachsen. Die Geschichte wirkt nicht konstruiert, sondern wie aus dem echten, ungeschönten Leben. Erwartungen wurde bei mir damit nicht erfüllt, da ich mir einige Lacher erhofft hatte, tatsächlich habe ich dann etwas anderes bekommen als gedacht und mit dem Ergebnis bin ich noch zufriedener als mit einer ausgewogenen Mischung aus Lachen und Weinen. Ein Tierfilm, den sich King am Ende der Geschichte im Fernsehen ansieht, erinnert uns daran, dass wir eben auch das sind: Tiere. Daran und an andere unschöne Gewissheiten führt der Film behutsam heran. Ein stiller, sehr schöner Film, aber nicht perfekt und damit dann wieder ganz nah am echten Leben.

Laufzeit: 110 Minuten, FSK 12, Bild: 16:9 - 2.40:1, Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Twentieth Century Fox 2012
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein typischer Clooney-Film, aber irgendwie was ganz Besonderes, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es mal relativ kurz zu halten: The Descendants ist ein sehr feinfühliger, in keinster Weise kitschiger Film, der sich von den typischen Clooney-Filmen abhebt (ich finde nämlich, diese sind doch in letzter Zeit immer sehr ähnlich gewesen).

Sie kommen hier definitiv auf Ihre Kosten:
The Descendants gehört zu den Filmen, die einen auch nach Beendigung noch weiter beschäftigen - aber keine Sorge, nicht im depressiven Sinn; wohl eher als Inspiration.

Die Blu-Ray (Box) finde ich auch recht gut. Ich mag vor allem die Tatsache, dass hier auch eine Digital-Kopie für Iphone und/oder Android zur Verfügung steht. Alles in Allem würde ich sagen: Kaufempfehlung mit 4 von 5 Sternen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen story clever umgesetzt, 2. Februar 2014
Von 
Bernd Hammes (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten [Blu-ray] (Blu-ray)
The Descendants (Die Nachkommen) setzt die Story sehr clever um, ohne mehr als nötig in die Story ein zu steigen.So bleibt ein feines und durchaus böses Familiendrama mit etwas Hang zur Mentalität. George Clooney und die junge Shailene Woodley sind en tolles Vater - Tochter Paar, das sich finden muss, um die gestellten Herausforderungen zu überstehen.

Die durchaus realitätsnahe Nebenstory endet in einem dem Film gerechten Happyend, (nebst Seitenhieb an die egoistische Famileinsippe) zumindest für die Hauptdarsteller. Das hört sich jetzt etwas wirr an erklärt sich aber vo selbst, wenn man den Film gesehen hat.

Fast volle 5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der etwas andere Clooney, 18. August 2014
Ein sehr schöner, unaufgeregter und feinfühliger Film. War erst skeptisch, ob Clooney diese Rolle ausfüllen kann. Doch, kann er. Auch das Thema gut rüber gebracht, ohne schwülstig zu werden. Man nimmt ihm den erfolgreichen, immer arbeitenden Anwalt ab, der eigentlich von seinem Familienleben nichts mehr mitbekommt. Frau mit Hang zu Abenteuern und Liebhaber, Kids die aufbegehren auf ihre Art. Frau fällt nach Unfall ins Koma und man nimmt ihm die Hilflosigkeit seinen Töchtern gegenüber ab, die Wut über die Affaire seiner Frau und den Versuch, dem Leben wieder halbwegs die Normalität zurückzugeben. Eine leise Aufarbeitung und die Suche nach einem Wiedereinstieg ins normale Leben. Dazu diese wunderschönen Aufnahmen von Hawaii. passt alles. Top
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Familie findet sich., 7. April 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten [Blu-ray] (Blu-ray)
Hawaii: Nachdem seine Frau bei einem Wassersport-Unfall ins Koma fällt muss sich der Treuhänder Matt King um seine beiden Töchter kümmern.
Scottie ist 10 und verhaltensauffällig und Alexandra ist 17 und rebellisch.
Da er bisher immer Geschäftlich unterwegs war ist er den beiden entfremdet und muss sich erst wieder ihr Vertrauen erarbeiten.
Als er dann von Alexandra erfährt das seine Frau eine Affäre hatte bricht seine Welt endgültig zusammen.
Verzweifelt versucht er nun herauszufinden wer der Mann ist mit dem seine Frau ihn betrog.
Die Nachricht das selbige nicht mehr aus dem Koma erwachen wird und das in kürze die Geräte abgestellt werden macht die Situation nicht einfacher.
Zusammen mit Scottie, Alexandra und ihrem Freund macht er sich auf nach Kaua'i um den Mann zur Rede zu stellen.

The Descendants ist ein Mix aus Familiendrama und Komödie.
Einerseits sorgen leichte Feel-Good-Elemente für beste Unterhaltung, andererseits gibt es auch viele traurige und melancholische Szenen.
Beides hält sich die Waage und kommt völlig Kitsch frei daher was ich sehr schätze.
Veredelt wird das ganzen durch atemberaubend schöne Bilder von Hawaii.
Die Dialoge sind grandios gut und treffen immer den richtigen Ton, die Story ist mitreißend und sehr emotional.
Auch atmosphärisch macht der Film einiges her.
Dazu trägt der Soundtrack mit typisch Hawaiianischer Musik in hohem Maße bei.
Darsteller sind u.a.: George Clooney, Shailene Woodley, Robert Forster, Amara Miller, Matthew Lillard und Beau Bridges.
Ein feinfühlig und intensiv inszenierter Film der die Grad-Wanderung zwischen Drama und Komödie brillant meistert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hawaii bewölkt, 21. Februar 2013
Auch wenn die Geschichte der portraitierten Familie glaubwürdig und stimmig ist hat mich der Film merkwürdig unberührt gelassen. George Clooney zeigt, dass er in der Tat ein sehr guter Schauspieler ist, Shailene Woodley ist eine Entdeckung und dennoch fehlte mir etwas. Die fast schon (verständlich) somnambule Stimmung des Vaters überträgt sich auf den gesamten Film aber nicht auf den Zuschauer. Während dieses taube Gefühl der Hauptfigur bei "A Single Man" noch einen Sog entwickelt hat und mich als Zuschauer hat eintauchen lassen in dieses unwirkliche Gefühl des Verlustes, bleibt man bei Descendants eher außen vor. Schade.

Weiteres Manko ist die reine Hollywoodbesetzung, der man an keiner Stelle abnimmt, dass sie zu einem Teil Nachfahren von native Hawaiians sind - der Film hätte genauso gut (oder besser weil eher glaubwürdig) in Texas o.ä. spielen können...
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hawaiian Melancholia, 3. April 2012
(Kinoversion)

Irgendwann lerne ich das noch...auf mein Bauchgefühl zu hören und vollkommen überzogen gehypten Filmen keine Beachtung zu schenken. Bis ich das gelernt habe, werde ich wohl immer wieder in Produktionen landen, die meinen Erwartungen nicht gerecht werden. So auch hier, beim fünffach oscarnominierten (u. a. bester Film, beste Hauptrolle, bestes Drehbuch) "The Descendants", was soviel heißt wie "Die Nachfahren". Der Film ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber eigentlich zeichnet er sich durch nichts Besonderes aus, weder durch die Story noch die Regie noch überragende Darstellerleistungen. Immerhin plätschert er 115 Minuten lang halbwegs unterhaltsam vor sich hin, ohne den Zuschauer großartig zu langweilen, was für einen vorab so hochgelobten Film aber ein relativ geringes Verdienst ist. Der Film pendelt unaufgeregt zwischen Drama und Komödie hin und her und kann dadurch zwar eine Handvoll Lacher und auch ein paar ganz anrührende Szenen für sich verbuchen, vielmehr gibt es dann aber eigentlich auch nicht über ihn zu sagen. Aber erstmal zum Inhalt:

Matt King (George Clooney, "Ocean's Eleven") ist erfolgreicher Anwalt und reicher Erbe in Honolulu, Hawaii. Just, als er sich damit auseinandersetzen muss, was mit einem von ihm treuhänderisch verwalteten, riesigen Grundstück an der Küste der Nachbarinsel Kauai geschehen soll, das seit 150 Jahren im Besitz der Familie ist, verunglückt seine Frau Elizabeth (Patricia Hastie in einer denkbar undankbaren Rolle als Komapatientin) bei einem Motorboot-Ausflug. Fortan muss Matt sich allein um seine beiden Töchter, die zehnjährige Scottie (Amara Miller in ihrer ersten Rolle) und die 17jährige Alexandra (Shailene Woodley, "O.C. California") kümmern, was den Workaholic, der kaum jemals Zeit für seine Kinder hatte, zunehmend überfordert. Als Matt dann auch noch erfährt, dass seine Frau ihn betrogen hat und nie mehr aus dem Koma erwachen wird, scheint sein Leben restlos in seine Bestandteile zu zerfallen. Dennoch macht er sich auf die Suche nach Elizabeths Lover, dem Immobilienmakler Brian (Matthew Lillard, "Scream"), versucht, seinen Clan und die Entscheidung über das zu verkaufende Grundstück unter einen Hut zu bringen und seine Kinder auf den Tod ihrer Mutter vorzubereiten.

Ja...nun. Klingt ja erstmal nach ganz schön vielen Problemen für einen einzigen Film. Da aber alles irgendwie zusammenhängt und durch Regisseur Alexander Payne ("Sideways", "About Schmidt") betont ruhig und schnörkellos erzählt wird, merkt man das eigentlich gar nicht. Überhaupt merkt man emotional nur recht wenig. Zu Matts Frau kann man z. B. überhaupt keine Beziehung herstellen, weil sie nur in der ersten Szene des Films als lebendige, vitale Frau gezeigt wird und fortan an Maschinen angeschlossen im Krankenhaus liegt und am Leben erhalten wird. Aber auch die restlichen Beteiligten des Films bleiben einem irgendwie fremd und sind auch keine sonderlich interessanten Menschen, ehrlich gesagt. Tochter Scottie ist ein ruhiges Pummelchen mit Schulproblemen, ihre Schwester Alexandra rebelliert und pubertiert so vor sich hin und hat sich den dauerbekifften Sid (Nick Krause, "Homo Erectus") als Freund ausgesucht und Matt ist ein unglückliches Arbeitstier, das nach und nach seine hawaiianischen Wurzeln wiederentdeckt. Dann gibt es noch einen Haufen austauschbarer Cousins (u. a. Beau Bridges), einen unsympathischen Schwiegervater (Robert Forster, "Jackie Brown") samt dementer Schwiegermutter und irgendwelche Freunde und Bekannte von Matt und Elizabeth. Einen Hauch von Profil können noch Matthew Lillard als Elizabeths überforderte Affäre und seine gedemütigte Frau Julie (Judy Greer, "Two and a half man") vermitteln, aber letztendlich ist hier Hawaii mit seinen unterschiedlichen Inseln, grün-blauen Küsten, den Vulkanen und sattgrünen Regenwäldern der heimliche Hauptstar.

Man muss wohl die Filme von Alexander Payne wirklich mögen, um mit "The Descendants" etwas anfangen zu können. Schon bei "Sideways" und "About Schmidt" wurde das paynesche Erzähltempo deutlich. Payne liebt es, seine Geschichten sehr langsam, unaufgeregt und menschlich zu erzählen. Seine Charaktere werden mit allen Stärken, aber vor allem Schwächen gezeigt und auf ihnen liegt Paynes Hauptaugenmerk. Darüber vernachlässigt er meistens die Story. Leider ist das bei "The Descendants" nicht anders. Die Geschichte ist nebensächlich und so belanglos wie uninteressant. Große Emotionen treten nur vereinzelt auf, ansonsten scheinen sich Paynes Charaktere meist kampflos in ihr ihnen zugewiesenes Schicksal zu fügen. Ein bisschen Aufbegehren hier, ein wenig Widersprechen oder wütend werden da, aber ansonsten bitte immer schön ruhig bleiben. Payne scheint dies zu wissen und hat sich wahrscheinlich deshalb George Clooney als kassenträchtiges Zugpferd für seinen Film ausgesucht. Leider ist es ihm nicht gelungen, Clooney neue Facetten abzuringen. Clooney ist ein versierter Schauspieler, man nimmt ihm sowohl den smarten Gangster als auch den überarbeiteten Arzt mühelos ab und auch hier überzeugt er als unrasierter, überforderter, gehörnter Ehemann, der seltsamerweise erst durch den Hirntod seiner Frau wieder zum Leben erwacht. Aber von oscarreifen Leistungen kann hier keine Rede sein. Und nur, weil er hässliche Hawaiihemden trägt, geht, als hätte er Hämorrhoiden und sich die etwas zu langen und grauen Haare rauft, wird daraus noch kein exzellentes Schauspiel.

"The Descendants" ist ein Film, der keinem weh tut. Trotz eigentlich hochemotionalem Thema bleibt einem die gebeutelte Familie seltsam fremd und obwohl man sich nicht wirklich langweilt, ist der Film eigentlich ziemlich belanglos, ja, fast bieder. Seine exotischen Locations, die herrlichen Strände, die selbst wolkenverhangen noch reizvoll sind, die großen, kühlen Häuser im amerikanisch-hawaiianischen Stil und die unberührten, wunderschönen Hänge, Wälder und Berge in leuchtendem Grün, das ist das, woran man sich nach dem Sehen des Films erinnert. Und vielleicht noch die kitschig-furchtbare hawaiianische Musik, die einen Großteil des Soundtracks ausmacht. Die Darsteller sind es nicht, die Geschichte ist es nicht, die Regie ist es nicht. Aber für einen authentisch verknautschten und unfrohen Clooney Schorsch, der tapfer gegen sein smartes Gentleman-Image anspielt, die wunderschönen Landschaften und das Kunststück, dass man trotz 115 Minuten Filmlänge und gemächlich vorgetragener Geschichte zwar nicht berührt, aber kaum gelangweilt ist, ganz knappe drei von fünf hawaiianischen Momentaufnahmen, die mehr zu erzählen haben als Alexander Payne mit dieser schlichten, bestenfalls durchschnittlichen Dramödie, die weder Fisch noch Fleisch ist. Kann man gucken, muss man aber nicht, ehrlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .... paradise, 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einer von Clooneys besten Filmen (gemeinsam mit "Up in the Air") und nach "About Schmidt" und "Sideways" ein weiteres Meisterwerk von Alexander Payne. Der Film gleitet leicht dahin und räumt, mehr oder weniger im Vorbeigehen, mit den gängigsten Hawaii-Mythen auf, wie da beispielsweise wären: alles ist immer paradiesisch, alle sind immer glücklich, es gibt nur Strand, Sommer, Sonnenschein. Alleine die Eingangssequenz mit Clooneys Kommentar aus dem off rechtfertigt den Kauf der DVD.
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