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am 22. November 2013
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und 90min Rambo-Dauerfeuer kann ich nicht mehr mitfiebern, sondern bin nach dem Besuch im Kino höchstens nur noch gerädert. Diese traurige Entwicklung ist besonders auch bei Dauerhits wie Fast&Furios oder Stirb Langsam zu beobachten. Und genau hier greift jetzt meine Rezension zu Oblivion. Dieser Film ist nun eine wahre Wohltat. Die ruhigen langen Szenen lassen einen in diese Zukunftswelt abtauchen und intensivieren für mich so die Actionsequenzen. Das moderne Publikum dürfte enttäuscht sein. Wenn man sich nicht auf die ruhigen Passagen einlässt, bleibt nicht soo viel Action übrig - tja, wie dumm dass ein Gehirn zum Benutzen da ist, so bleibt wohl Vielen die Tür zu diesem Film verschlossen.
Ist es schlimm, wenn Ideen geklaut werden? Finde ich nicht - der Film als Ganzes funktioniert ja, warum soll man sich nicht alten Ideen bedienen dürfen! Aufs Minimum runter reduziert ist ja quasi per se jeder Actionfilm gleich: der Protagonist ballert sich durchs Geschehen und am Ende ist wieder Alles gut... wer sich daran stört sollte vielleicht dieses Genre meiden ;)
Bleibt noch die Frage offen, ob dieser Film nur mangels Konkurrenz herraussticht, oder wirklich sehr gut ist. Er landet zwar nicht auf meine persönliche Top10 Liste, aber ich entscheide mich für ein: "Danke Hollywood für diese sehr gute Unterhaltung!"
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am 26. September 2014
Eigentlich sollte man keinen Film bewerten den man erst einmal gesehen hat. Aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme. Oblivion, zu Deutsch "Vergessen" oder "in Vergessenheit", setzt da an wo viele heutige SciFi-Filme längst kein Potential mehr sehen. Eine düstere, postapokalyptische Vision. Die Erde im Jahre 2077. Die Menschheit hat nach einem Krieg die Invasoren mittels nuklearem Holocaust zurückgeschlagen. Während dieser Invasion zerstörten die Aliens den Mond welches eine Reihe von Naturkatastrophen hervorrief welche unseren Planeten unbewohnbar machten. Die wenigen Überlebenden tummeln sich in Habitaten um Titan herum. Jack Harper, Hauptfigur des Films, ist nichts anderes als ein Servicetechniker welcher in Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Vika die Wachdronen wartet welche ihrerseits die verbliebenen Ressourcen aus dem Meerwasser entziehen (genauer gesagt saugen sie gleich mal das Meerwasser zur Gänze auf). Aber genug der Spoiler.

Oblivion ist kein Film für Leute die ihren Verstand gern mal abschalten. Kein Krawall-SciFi wie selbst das neue Star Trek es in den letzten Filmen zeigte. Nein. Vielmehr ist dieser Film eine Verbeugung vor 50 Jahren Science Fiction Geschichte. Tom Cruise? Scientology hin oder her. Seine Darbietung des von Visionen begleiteten Technikers überzeugt. Zurück zum Thema. Ich möchte hier eher auf die durchaus gelungenen Zitate und versteckten Hinweise eingehen die der Film bereithält.

Harper steuert den Bubblecopter ganz ähnlich einem Hubschrauber. Machen wir uns nichts vor: Maverick, Top Gun lässt grüßen.
Warum ist in diesem Copter eigentlich ein klappbares Elektromotorrad? Ach ja. Es gab ewig keine Filme mehr in denen Cruise auf einem Motorrad zu sehen ist. Hier sei auch wieder Top Gun erwähnt. Tage des Donners, der sich nebenbei eines ähnlichen Plots wie Top Gun bedient, hat eine ähnliche Szene.

Die Drohnen selbst erinnern in ihrer Designsprache durchaus an die Arbeitsdrohnen aus 2001 - A Space Odyssey. Überhaupt bietet der Film durchaus eine der interessantesten Hommagen (Verbeugungen?) vor einem der brilliantesten Bösen der Filmgeschichte. Die Rede ist von Sally. Wer den Film bis jetzt noch NICHT gesehen hat, sollte diesen Teil überspringen.

SPOILERWARNUNG

Nachdem Harper seinen Bubblecopter ins Innere des Tets (Tetraäder) geflogen hat, übrigens wird hier eindeutig "Independence Day" zitiert, trifft er auf das wahre Gesicht "Sally's". Rote Lichter scheinen Unglück zu bedeuten. Und spätestens wenn Sally ihr wahres Antlitz präsentiert wird dem Zuschauer klar, "Hier hat sich jemand an einem verdammt großen Klassiker bedient.". Ob das nun pure Absicht ist oder nicht. Es wirkt. An keiner Stelle wirkt die Geschichte aufgesetzt oder konstruiert. Sie mag einfach sein. Aber allein die Bilderflut, welche stellenweise wirklich an die Dokureihe "Zukunft ohne Menschen" erinnert, polarisiert. Unterstrichen wird die Handlung vom mir recht unbekannten Synthiepop-Duo M83, welche einen durchweg ästhetischen Soundtrack liefern.

Bildgewaltig und imposant. Viele stören sich am langsamen Erzähltempo des Filmes. Aber genau das ist es was den Film ausmacht. Er will kein Actionepos sein. Zu keiner Zeit. Er soll uns zum Nachdenken anregen. Spätestens als Harper erfährt wer er wirklich ist/war wird auch dem Zuschauer klar: Die Menschen sind nicht ausgesiedelt worden. Sie werden benutzt, die Erde wird ausgebeutet. Zufällige Parallelen zu unserem Raubbau an der Natur sind natürlich absolut keine Absicht... Wie einst in 2001 das Sternenkind "Bowman" wacht auch Sally über die Menschheit. Allerdings sind ihre Beweggründe weitaus egoistischer. Manch einer wird sich fragen ob dieser nukleare Holocaust überhaupt stattfand oder nicht gar ein Erinnerungskonstrukt ist damit niemand der Techs hinterfragt weshalb er nicht in die "Radioaktiven Zonen" treten darf? Die Antwort liegt auf der Hand und zitiert einen weiteren sehr guten SciFi-Film der letzten Jahre: Moon. Ähnlich wie Moon endet in zwei Wochen die "Schicht" auf der Erde. Während Sam in Moon davon überrascht wird sich gewissermaßen selbst zu begegnen, begegnet Tech-49 Harper nach einem Absturz Tech-52, welcher ihm aus dem Gesicht geschnitten scheint. Was in Moon eher nach der Frage nach dem Sinn von Individualität aussieht, wirft in Oblivion gleich auch die Frage auf, "Wieviele Harpers gibt es noch die an ähnlichen Visionen leiden?" Eine davon hatte auch 52.

Wir waren bei Zitaten aus anderen SciFi-Filmen, richtig? Genau. Erwähnenswert wäre hier auch das kurze Auftauchen der Fackel der Freiheitsstatue. "Ihr habt die Erde in die Luft gesprengt!" Na? Erkannt? Richtig, Planet der Affen. Und zwar der Klassiker mit Charlton Heston.

Versteht mich nicht falsch. Trotz seiner vielen Zitate aus anderen Klassikern, auch vor Star Wars wird kein Halt gemacht, funktioniert dieser Film in sich stimmig, wenn nicht gar perfekt. Beim Schauen war ich auch verwundert wieviele "Das kenne ich doch?"-Momente ich hatte. Dennoch. Diese düstere, schonungslose Vision einer Apokalypse ist schlichtweg genial. Joseph Kosinski, welcher auch für den mehr oder minder sehenswerten "Tron Legacy" verantwortlich ist, zeigt hier eindeutig welches Potential in ihm steckt.

In meinen Augen bietet Oblivion das, was das SciFi-Genre seit Jahren vermisst. Stimmige, unterhaltsame und nachdenkliche SciFi welche in meinen Augen Kritik an einer Sache übt, über die wir wirklich nachdenken sollten. Was passiert mit uns, wenn wir den Planeten weiter ausbeuten, uns seiner Ressourcen bedienen als wären sie unbegrenzt vorhanden? Hut ab vor soviel erzählerischem Mut. Fällt es bei so brisanter Thematik auf, dass die Erde, so wie wir sie kennen, hier sogar fast schon in den Hintergrund rückt? Brilliante, künstlerische Bilder treffen auf eine Geschichte die ihresgleichen sucht.

Fazit: Anschauen. Vor allem diejenigen die sich an all dem knalligen Effektgehasche sattgesehen haben.

Herzlichst, euer Chris
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am 15. August 2013
Jack Harper(Tom Cruise) hat fast alles vergessen, aber als er sich erinnert, ist er sich ganz sicher: Nur er kann den Kampf um die Erde entscheiden. Die Figur Harper, die Kulissen der zerstörten Erde, ein nicht ganz lupenrein logisches Drehbuch und eine Garde wirklich guter Darsteller, das ist der Mix, der aus -Oblivion-, jedenfalls wenn sie mich fragen, einen sehr guten Science-Fiction Film macht. Wenn man dann noch weiß, dass die Idee zum Film der Not entsprang, weil Joseph Kosinski durch einen Streik der Drehbuchschreiber, gezwungen war eine noch nicht fertig gestellte Graphic Novel von Arvid Nelson als Filmvorlage zu bearbeiten, dann glaubt man schon, dass auch im Zufall das Glück liegen kann. Die Graphic Novel wurde nie fertig gestellt, Kosinskis Film schon.

Die Erde im Jahr 2077. Nach einem Angriff von Außerirdischen, den Plünderern, ist der Planet zerstört. Die Menschheit hat den Kampf durch den Einsatz von Atomwaffen gewonnen, aber ihre Heimat verloren. Die Erdbewohner haben sich auf eine Raumstation geflüchtet, um von dort die Besiedlung des Mondes Titan vorzunehmen. Vorher sollen die Ressourcen der Energien in den Ozeanen noch gewonnen werden. Dazu arbeiten riesige Hydrotürme in den Meeren. Aber noch immer sind Plünderer auf der Erde. Sie versuchen, die Türme zu zerstören. Um das zu verhindern ist das Team Victoria(Andrea Riseborough) und Jack auf der Erde. Victoria leitet eine kleine Außenstation und Jack wartet und repariert Kampfdrohnen, die dafür vorgesehen sind, die Türme vor Plünderern zu schützen. Victoria und Jack haben noch zwei Wochen auf der Erde vor sich, dann können sie zum Titan reisen. Aber Jack wird von Erinnerungen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Irgendetwas hält ihn auf der Erde, aber er weiß nicht was. Als er bei einem Außeneinsatz fast von Plünderern getötet wird, keimen noch mehr Zweifel in ihm auf. Kurze Zeit später sorgen die Plünderer für den Absturz der "Odyssee", eines 60 Jahre alten Raumschiffs, das sich mit mehreren im Tiefschlaf befindlichen Astronauten, in der Erdumlaufbahn befand. Jack sucht die Absturzstelle auf und nichts ist mehr so, wie es war...

Kosinski hatte ganz klar ein paar Klassiker im Blick, als er seinen -Oblivion- produzierte. Ob es Kubricks -2001 Odyssee im Weltraum- oder Trumbulls -Lautlos im Weltraum- ist, Kosinski hat sich wenig, aber in feinen Details an diesen Geschichten bedient. In einer Flugverfolgungsszene fühlte ich mich ein wenig an Luke Skywalker erinnert, aber auch das war nur eine Anlehnung und keine Kopie. Joseph Kosinski hat einen komplett eigenständigen Film abgedreht, der sehr kurzweilig und spannend ist. Wer ein wenig aufpasst, wird nach knapp 40 Minuten wissen, wohin "der Hase läuft". Dranbleiben will man trotzdem. Zu gut sind die Kulissen gewählt. Die zerstörten Niagarafälle, das versunkene Empire State Building oder die versandete George Washington Bridge, dass alles ist faszinierend gut gelungen. Mitten drin ein Tom Cruise, der als Mensch sicher fragwürdig ist, als Schauspieler jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Mir hat -Oblivion- sehr gut gefallen. Der Film lehnt an Traditionen im Science-Fiction-Genre an, die seit einiger Zeit nicht mehr bedient wurden. Ridley Scott hat mit seinem -Prometheus- genau das versucht, meiner Ansicht nach, hat er zum Ende der Story jedoch ein wenig den Faden verloren. Kosinski löste die Aufgabe besser. Sein -Oblivion- ist aus einem Guss und hat mich überzeugt. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus...
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am 3. Januar 2016
Der Film gefällt mir als Sci-Fi-Freund auch von der Story und der Erzählung sehr gut. Ein toller Film, den man sich durchaus öfter anschauen kann. Nachdem ich in den letzten Wochen meine neue Heimkino-Anlage ausgiebig getestet habe, kann ich allerdings sagen - Bild und Ton dieser Blu-ray sind derartig gut, dass es schwer wird, etwas gleichwertiges zu finden. Das unglaublich scharfe und gleichzeitig natürliche Bild mit den schönen Landschaftsaufnahmen und kristallklaren Nahaufnahmen von Gesichtern lässt einem den Mund offen stehen. Und der Ton bietet tiefste und sehr präzise (!) Bässe zum Test des Subwoofers genauso wie sehr schöne umgebende Surroundeffekte. Der Sound bleibt dabei aber weitestgehend klar und sauber und verkommt nicht zu einer wabernden Dauerbeschallung mit künstlich wirkenden und schwammigen Tiefbasseinlagen wie in vielen anderen Blockbuster-Sci-Fi-Bombast-Filmen. Hervorragend!
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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2013
OBLIVION ist ein Film, welcher jedem SF-Fan definitiv empfohlen werden kann - OBLIVION ist meiner Meinung nach zwar kein epochales Meisterwerk und kein zukünftiger Genre-Meilenstein, aber dennoch unbestreitbar deutlich besser als die Durchschnittsware und technisch sehr beeindruckend.

Die Optik des Ganzen ist fraglos spektakulär, und sowohl die technischen Designs wie auch die weiten Landschaftsaufnahmen sind sehr gelungen. OBLIVION zeigt oftmals melancholische und gleichzeitig mitreißende Bilder, welche ihre Wirkung nicht verfehlen, gerade die Flüge über die verwüstete leere Erde sind enorm stimmungsvoll und gleichzeitig tricktechnisch erstklassig... und wirken auch in der DVD Umsetzung gut. Noch besser gefiel mir der sehr epische und atmosphärische Soundtrack, welcher auch losgelöst vom Film toll funktioniert. Die Darsteller machen ihre Sache auch soweit gut und die Geschichte funktioniert. Gut sind ebenfalls die Extras: Kommentar-Track, entfallene Szenen, ein kurzes Making Of... hier wird dem Käufer durchaus etwas für sein Geld geboten.

Dennoch kommt man bei all den positiven Aspekten nicht umhin festzustellen, dass OBLIVION auch seine kleineren Schwachpunkte hat. Die gesamte Story funktioniert zwar, sie ist leider nicht wirklich originell und vielen SF-Fans werden ihre Elemente bekannt vorkommen. Mitunter geht es reichlich vorhersehbar zu Sache, ein paar unerwartete Wendungen wären OBLIVION sehr zu Gute gekommen.
Gleichzeitig muss man leider feststellen, dass die Story ziemlich lange braucht, um wirklich in die Gänge zu kommen... die ersten 30 Minuten wirken mitunter etwas gestreckt, der Film kommt erst dann in Fahrt. Aber auch ab diesem Zeitpunkt gibt es immer wieder Momente, in welchen die Handlung etwas stockt. Der Erzählfluss von OBLIVION ist also schlichtweg etwas gewöhnungsbedürftig.

Für alle, die Tom Cruise als Darsteller nicht mögen, sei auch noch zur Warnung mitgegeben, das dieser Film praktisch 80% Screentime für Tom Cruise aufwendet. Der von Cruise gegebene Jack Harper ist DIE Hauptrolle des Filmes, und bei manchen Einstellungen hat man den Eindruck, dass ihr Zweck darin besteht, Cruise in Szene setzen zu wollen. Die Rolle des Jack Harper ist wiederrum eine Rolle, welche Cruise offenkundig auf den Leib geschrieben wurde und in welcher er eigentlich nicht sonderlich überraschen kann, da die in Vielem seinen wohlbekannten Rollen entspricht, eben eine (fast) klassische Tom-Cruise-Figur. Die restlichen Darsteller (u.a. Morgan Freeman) sind eher Staffage. Festzustellen ist aber, dass Cruise seine Sache in OBLIVION für meine Begriffe gut macht.

Alles in Allem: OBLIVION ist wie eingangs geschrieben in meinen Augen kein totales Meisterwerk und hat neben vielen positiven Aspekten auch seine kleineren Schwächen. Das bedeutet aber absolut nicht, dass OBLIVION deswegen irgendwie "schlecht" wäre, im Gegenteil, OBLIVION ist durchaus sehenswert und anständig gelungen.... und technisch über jeden Zweifel erhaben.
Mehr Finetuning in der Erzählweise, ein paar Überraschungen und Wendungen, eine originellere Auflösung, und dies hätte sogar ein ausgezeichneter Film werden können.

Von mir gibts 3 Sterne mit Tendenz nach oben.
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am 11. April 2016
„Oblivion“ ist ein Aktionsreicher Science - Fiction - Film. Hauptrolle ist mit Tom Cruise besetzt. Morgan Freeman spielt eine Nebenrolle. Ein Film, der mit wenig Schauspielern besetzt ist und auskommt.

Inhalt:
2077: Die Erde und der Mond ist nach dem Krieg zerstört. Auf dem Saturnmond Titan leben die letzten Menschen. Das Paar Victoria (Andrea Riseboro) und Jack Harper (Tom Cruise) wohnen in einer Kontrollstation auf der Erde. Hier ist Techniker Jack's Aufgabe defekte Drohnen zu reparieren, die Plünderer bzw. Aliens töten sollen. Victoria kontrolliert und überwacht, mit Unterstützung der Raumstation TET, die Einsätze von Jack. Bei einem Raumschiffabsturz rettet Jack das Leben von Julia (Olga Kurylenko). Julia klärt Jack über sein vergangenes Leben auf, den sein Gedächtnis wurde von der Raumstation gelöscht.

Von mir bekommt der Film die Note "gut". Ohne großen Anspruch, aber Unterhaltung und viel Aktion für einen Abend.
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am 13. April 2016
Im Jahr 2077 ist die Erde fast komplett verwüstet, die Überlebenden sollen dann auf einem anderen Planeten siedeln. Jack Harper muss vorher aber noch einige Drohnen auf der Erde reparieren, dabei macht er eine Entdeckung.

Beim Cover der DVD hatte ich mich schon gefragt ob das mal wieder so ein Film mit nur Action ohne Sinn ist, aber das ist nicht so. Der Film ist für einen Science-Fiction sogar ziemlich ruhig, es gibt nur sehr wenige Action Szenen, der größte Teil besteht aus der Handlung und auch aus etwas Dramatik. Der Film ist nicht vorhersehbar, bis zum Schluss weiß man nicht um was es wirklich ging und nach dem Ende weiß man das auch noch nicht wirklich, da viele Sachen ungeklärt bleiben. Der Film ist teilweise sehr verworren und man muss öfter mal nachdenken um alles zu verstehen. Die Effekte sind auch ganz gut geworden. Umgesetzt wurde die Handlung ziemlich gut und interessant und auch die Schauspieler sind sehr überzeugend. Wenn man Science-Fiction Filme mit wenig Action und viel Dramatik und einer komplizierten Geschichte nicht mag, dann wird einem dieser Film wahrscheinlich auch nicht gefallen. Jedem anderen würde ich diesen Film empfehlen. Insgesamt ein großartiger Film, 5/5 Sternen.

Auf jeden Fall zu Empfehlen!
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am 24. April 2015
Ich wundere mich ja immer wieder, aber es ändert sich einfach nie: Science-Fiction-Filme werden gerne nach Logiklöchern durchforstet!
Aliens, UFO's, dreiäugige Tassen-Quetschköpfe mit gespaltener Zunge, Klick-Grunz-Telepathie-Geräusche, fliegende Vehikel jeglicher Art, alles zerschmetternde Laser-Waffen... aber die Logik, die LOGIK!
Ja ne, is' klar. Ausgerechnet bei Science-Fiction-Filmen nach wegweisender LOGIK zu suchen, ist ja IMMER eine SUPER IDEE! Aber sei's drum. Solange sich die Menschen um physikalische Grundgesetze Gedanken machen, ist die Welt vermutlich noch weitgehend in Ordnung und stellenweise sogar überaus amüsant.

Der Film: was hab' ich nicht lange mit mir gehadert, bis ich ihn dann doch mal angesehen habe. Tom Cruise ist ja jetzt nicht gerade einer meiner Lieblinge, aber schließlich habe ich es doch "riskiert" und war überaus positiv überrascht!

Optisch ein richtiger Augenschmaus! Sogar dieses "Endzeit-Szenario" hat immer noch Ästhetik. Ob die Gebäude nun schon "zu verrottet" aussehen? Naja, wenn die Gezeiten verrückt spielen und das globale Wetter außer Kontrolle gerät, geht vermutlich schon ziemlich die Post ab. Ob es nicht noch viel schlimmer aussehen könnte, frage ich mich eher?! (Hat denn Niemand Bau-Ruinen in der Nachbarschaft, um zu wissen, wie schnell Häuser herunterkommen können?)

Musikalisch TOP! Ein guter Soundtrack trägt bei mir aber locker zu 40% zum Filmgenuss bei. Hier kam ich voll auf meine Kosten. Kaum eine Szene, die vollkommen ohne musikalische Untermalung läuft. Sequenzen werden mit entsprechender Musik "unruhig" und dynamisch gehalten, ästhetische und intensive Momente perfekt hervorgehoben. Mir blieb nichts anderes übrig, als hier und da tiefzufrieden zu säufzen. Der Soundtrack ist grandios!

Die Geschichte stellt mich zufrieden. Ich habe allerdings auch nicht erwartet, dass das Rad neu erfunden wird. Ich habe den Film angeschaut, um unterhalten zu werden und er HAT mich unterhalten (darüber hinaus sogar ein wenig nachdenklich gemacht). Wollte ich eine Doktorarbeit darüber schreiben, käme ich sicher in die Bredouille, ja. Will und muss ich aber nicht. Klar war ALLES schon mal da. Aber möchte ich mich im Science-Fiction-Genre ernsthaft darüber beklagen, ist das so ähnlich als fände ich es bescheuert, dass Vampire immer wieder Blut saugen. Mir fällt jetzt "spontan" zumindest kein Film ein, von dem man behaupten könnte, eins zu eins davon abgekupfert zu haben.

Fazit: ich wollte unterhalten werden und habe Unterhaltung gefunden - in schönen Bildern, einem hervorragenden Soundtrack und einer Story, die mich weder grübelnd noch meckernd auf dem Sofa zurückgelassen hat. Die Balance zwischen Action-Szenen und ruhigen Sequenzen ist ausgeglichen und der Geschichte und Optik zuträglich.

Ist wie so oft eben Geschmacksache. Von mir gibt es jedenfalls eine klare Empfehlung!
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TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2014
Die Erde wurde in Schutt und Asche gelegt, die menschliche Zivilisation ist fast ausgestorben. Soweit die Grundlage von Oblivion. Im Prinzip ist das Thema verbraucht wie noch was - zumindest auf den ersten Blick.
Noch dazu kommt Oblivion von Beginn an mit sehr ruhiger Erzählweise daher, die den Effektgewittern und Stakkatoschnittwerken, die sonst aus Hollywood kommen, völlig zuwider läuft. Die Spezialeffekte, die man hier sieht, fügen sich super in den Film ein, der zunächst mit einer atemberaubenden Bildsprache punktet, einem Wohnstützpunkt über den Wolken, ins Licht aufgehender Sonne getaucht, einer Landschaft so karg wie auch schön (gedreht wurde in Island soweit ich weiss), und sehenswerten Aufnahmen eines zerstörten Pentagon oder im Schlamm versunkenen Washington Monument mit der Kuppel des Kapitols etwas weiter entfernt, um nur ein paar zu nennen. Diese Bilder die hier entworfen wurden, sind zwar nicht so aufwändig, wie etwa die Traumwelten in "Inception", aber ebenso toll anzusehen.
Man lernt im Rahmen der Handlung erstmal kennen, welche Funktion der von Tom Cruise gespielte Jack Harper hat und mit dem Absturz eines kleinen Raumschiffs und dem Auffinden einer Frau in einer Überlebenskapsel, nimmt die Handlung richtig Fahrt auf, die nicht nur dazu führt, dass Harper andere Menschen findet, sondern auch mehr über sich herausfindet und einige Dinge, die sein Weltbild auf den Kopf stellen....
Oblivion ist, dass wird man spätestens in der zweiten Filmhälfte merken, anspruchsvolles Sci-Fi-Kino mit gelungenen Storietwists und letztlich auch gelungener Action, die aber nie zum Selbstzweck eingesetzt wird.
Der etwas geschultere Sci-Fi-Fan wird aber natürlich auch die eine oder andere Anspielung auf andere Sci-Fi-Filme erkennen. Sei das die "Alien"-Saga, etwa durch den Absturz der Überlebenskapsel oder Harpers etwas abgewandelten letzten Satz im Film. Aber auch Anspielungen etwa auf "Matrix", oder "Independence Day" wird man finden.
Zum Glück gibt es bei Neuerscheinungen aktueller Kinofilme kaum noch maue Bildqualität, den gerade Oblivion ist einer der Filme, denen eine tolle Bildqualität und wegen des tollen Soundtracks ein exzellenter Ton erst einiges ihrer Klasse geben.
Unterhaltsames, intelligentes, optisch tolles Sci-Fi-Kino in Perfektion.
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am 5. Mai 2016
Es gibt nicht viele Filme, wo ich persönlich Tom Cruise mit dessen Handlung gut finde. Aber von diesen Film war ich sehr überrascht. Die Handlung ist sehr gut, die special Effekts ebenfalls und Darsteller sowieso. Auch wenn dies nur meine persönliche Meinung ist (über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten) bin ich doch von diesen Film sehr positiv überrascht worden.
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